NEWS aus dem Automobilsport im SEPTEMBER 2019

30.09.2019 - DTM - DTM startet Versuche mit klimafreundlicherem Kraftstoff
Mit einem Pilotversuch zu einem klimafreundlicherem Hochleistungsbenzin stößt die DTM beim Saisonfinale am Wochenende auf dem Hockenheimring (4.–6. Oktober) ein schrittweises Entwicklungsprogramm für einen schadstoffreduzierten Hochleistungskraftstoff der Zukunft an. Der vom langjährigen Serienpartner Aral entwickelte Spezial-Kraftstoff besteht zur Hälfte aus hochwertigen erneuerbaren Komponenten, die aus Abfallstoffen gewonnen werden. Dadurch sorgt er für eine um über 30 % bessere CO2-Bilanz verglichen mit Kraftstoffen, die ausschließlich aus Mineralöl hergestellt werden. Dieser Kraftstoff wird nun in Hockenheim erstmals in Rennfahrzeugen getestet.
Als Testträger dienen zunächst die sogenannten Renntaxis von Audi und Aston Martin, mit denen die Hersteller im Rahmenprogramm der Veranstaltung Siegern von Preisausschreiben, ausgewählten VIP-Kunden und Prominenten eine einmalige Mitfahrgelegenheit im Renntempo ermöglichen. Audi verwendet als Renntaxi einen Audi RS 5 DTM von 2017 mit zusätzlichem Beifahrersitz, R-Motorsport setzt für das Erlebnisprogramm ein Aston Martin Vantage GT4-Rennfahrzeug ein.
Nach Versuchen auf dem Prüfstand kommt das Benzin von Aral erstmals auf der Rennstrecke zum Einsatz. Der Pilotversuch soll die Leistungsfähigkeit eines klimafreundlicheren Hochleistungsbenzins unter Praxisbedingungen demonstrieren. In seinen Eigenschaften entspricht die neue Formulierung, also die technische Zusammensetzung, der hohen Qualität und Leistungsfähigkeit des in der DTM verwendeten Aral Ultimate 102. Dazu zählt unter anderem die hohe Oktanzahl von 102. Darüber hinaus erfüllt der Kraftstoff nicht nur die Anforderungen der DTM, sondern gleichzeitig auch die der gesetzlichen Kraftstoffnorm DIN EN 228.
„Mit der Entwicklung und dem erstmaligen Einsatz dieses Kraftstoffes demonstrieren wir das Potenzial von weiterentwickelten flüssigen Kraftstoffen im Verbrennungsmotor. Sie können zukünftig einen wichtigen Beitrag zur Senkung der CO2-Emissionen des Verkehrs leisten,“ erläutert Peter Sauermann, Leiter der Aral Forschung.
Es ist vorgesehen, dass die Versuche mit dem Kraftstoff in der kommenden Saison in den Renntaxi-Fahrzeugen fortgesetzt werden. „Das Pilotprojekt ist Teil eines Zukunftsprogramms für den Einsatz nachhaltiger Antriebe in der DTM“, sagt Achim Kostron, Geschäftsführer der DTM-Dachorganisation ITR. „Dabei liegt unser Fokus nicht nur auf klimafreundlicheren Kraftstoffen, sondern auch auf dem Thema Hybridantrieb“, so Kostron. Wie die ITR bereits in der Vergangenheit bestätigt hatte, wird derzeit mit potenziellen technischen Partnern ein detailliertes Lastenheft für ein Hybridsystem erarbeitet. Aus Kostengründen soll das System mit sämtlichen Komponenten als Einheitsbauteil für alle DTM-Fahrzeuge unter Verwendung der derzeitigen Vierzylinder-Effizienzmotoren mit Turboaufladung ausgelegt werden.
Kostron: „Unser oberstes Ziel wird immer sein, den Fans spektakuläres Racing zu bieten. Ebenso muss aber Motorsport Entwicklungen der Automobilindustrie aufgreifen bzw. als hochkompetitives Testfeld Entwicklungen vorantreiben. Die ITR arbeitet gemeinsam mit den Herstellern sowie Technologiepartnern intensiv an der technischen Auslegung des DTM-Fahrzeugs der Zukunft.“
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

29.09.2019 - GT Masters - HCB-Rutronik Racing: vom Neueinsteiger zum doppelten Titelgewinner
Sie kamen, sahen und siegten: Nach dem vorzeitigen Titelgewinn von Patric Niederhauser (27/CH) und Kelvin van der Linde (23/ZA, beide HCB-Rutronik Racing) in der Fahrerwertung sicherte sich HCB-Rutronik Racing mit dem Sieg im Sonntagsrennen auf dem Sachsenring auch den Titel in der Teammeisterschaft. Damit gelang dem Rennstall aus Baden-Württemberg in seiner Debütsaison in der "Liga der Supersportwagen" das Double. "Eine unglaubliche Saison", so Teamchef Fabian Plentz. "Den Titel hat sich das Team wirklich verdient. Es hat unglaublich hart für den Erfolg gearbeitet."
Gegründet wurde der Rennstall 2010 von Hans Christoph Behler, dessen Initialen dem Team seinen Namen gaben. Anfangs konzentrierte sich die Mannschaft vor allem auf Rennen und Meisterschaften im Amateurbereich, wo zahlreiche Siege und Titel eingefahren wurden. Danach folgte der Schritt in den GT-Sport. 2016 startete HCB-Rutronik Racing erstmals beim FIA GT World Cup in Macau, bei dem das Team - mit Werksunterstützung von Audi Sport customer racing - im November mit dem frischgebackenen ADAC GT Masters-Champion van der Linde auch in diesem Jahr wieder startet. Anfang des Jahres stieg HCB-Rutronik Racing nach umfangreicher Planung dann in die "Liga der Supersportwagen" ein. "Die Vorbereitung war ein wichtiger Schlüssel für unseren Erfolg", so Fabian Plentz. "Unser Einstieg in das ADAC GT Masters war ein knapp zweijähriger Prozess. Es war alles gut überlegt." Erfolge ließen nicht lange auf sich warten: Das erste Podium gleich im ersten Rennen, erste Pole-Position, erster Sieg und Tabellenführung beim zweiten Rennwochenende in Most. Am Jahresende standen neben dem Fahrer- und Teamtitel drei Rennsiege, vier Pole-Positions und acht Podiumsplätze zu Buche.
Mit diesen Erfolgen hatte Plentz nicht gerechnet: "Natürlich ist der Plan, wenn man Rennen fährt, zu gewinnen. Aber wir hatten natürlich nicht den Anspruch, im ersten Jahr den Titel zu holen. Mein Ziel war es, auf das Podium zu fahren, was in einer solch engen Serie wie dem ADAC GT Masters schon ein großer Erfolg ist. Als wir das jedoch schon im ersten Rennen geschafft hatten, und beim zweiten Lauf in Most die erste Pole-Position und den ersten Sieg einfuhren, haben wir dann irgendwann doch Richtung Meisterschaft geguckt. Ich habe gewusst, dass wir erfolgreich sein können, aber dass es so lief, ist unfassbar." Mit seinen vier Fahrern ist Plentz daher zufrieden: "Patric und Kelvin haben einen Topjob gemacht. Unsere Youngster Dennis Marschall und Carrie Schreiner haben sich im Laufe der Saison immer mehr gesteigert und sind in Hockenheim sogar auf das Podium gefahren. Dennis war in der zweiten Saisonhälfte im Qualifying extrem stark und hat eine Pole-Position geholt und ist drei Mal in die erste Startreihe gefahren. Für Carrie war es von Anfang an ein Lehrjahr. Sie hat viel Erfahrung gesammelt und hat sich vor allem in den Zweikämpfen sehr weiterentwickelt."
Ein weiterer wichtiger Faktor für den Erfolg des Teams war die Verpflichtung von Ex-Le-Mans-Sieger Manuel Reuter als Sportlicher Direktor. "Wir machen sehr viel für eine gute Stimmung im Team. Das war auch einer der Gründe, weshalb wir Manuel Reuter verpflichtet haben. Er weiß einfach, worauf es ankommt. Ich habe immer gesagt, alle - das Team und die Fahrer - müssen sich freuen, zu einem ADAC GT Masters-Lauf zu fahren. Und das haben wir glaube ich ganz gut geschafft", so Plentz.
Seinen Sitz hat HCB-Rutronik Racing in Remchingen, knapp 20 Kilometer von Karlsruhe entfernt, in einem modernen, 4.000 Quadratmeter großen Areal. Dort befindet sich unter anderem die Werkstatt für die Fahrzeuge, ein Ersatzteil- und Reifenlager und ein Fahrsimulator. Auch die umfangreiche Rennwagenflotte ist dort beheimatet. Zu dieser gehören insgesamt zehn Audi R8 LMS und R8 LMS ultra, drei SEAT León Supercopa und sechs Sportwagen von Radical.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

29.09.2019 - GT4 Germany - Mads Siljehaug und Eike Angermayr sind die ersten Champions der ADAC GT4 Germany
Mads Siljehaug (23/NOR) und Eike Angermayr (20/AUT, beide Felbermayr-Reiter) haben es geschafft. Durch einen siebten Platz im Sonntagsrennen der ADAC GT4 Germany sicherte sich das KTM X-Bow GT4-Duo den Meistertitel in der ADAC GT4 Germany. "Das ist mit Sicherheit der größte Erfolg meiner Karriere. Bei der Abschlussparty heute Abend werden wir mal richtig abfeiern. Darauf können sich alle schon einmal einstellen. Ich bin überglücklich", jubelte Angermayr über den Gewinn der Fahrermeisterschaft. "Das Ganze ist einfach unglaublich. Es wird aber wohl noch ein wenig Zeit in Anspruch nehmen, bis ich so wirklich realisiert habe, was wir heute erreichen konnten", ergänzte Teamkollege Siljehaug.
Der Laufsieg im Sonntagsrennen der ADAC GT4 Germany auf dem Sachsenring ging an die Gaststarter Lennart Marioneck (30/München) und Jan Krabec (36/CZE, beide RTR projects) in einem weiteren KTM X-Bow GT4. Der ehemalige ADAC GT Masters-Pilot Marioneck begann das Rennen bereits von der Pole-Position aus. Aber schon in der ersten Kurve musste er die Führung an Tim Heinemann (21/Fichtenberg, HP Racing International) im Mercedes-AMG abgeben. Beide Fahrzeuge blieben bis zum Öffnen das Boxenstoppfensters immer in Schlagdistanz, doch Heinemann verteidigte die Spitze souverän. "Ich hatte einen Fehler beim Start und somit konnte Tim innen durchziehen. Danach hat er clever agiert und mich nicht mehr vorbei gelassen. Um meine Reifen zu schonen, beschloss ich dann etwas Abstand zu halten. Vor dem Wochenende hätte ich mit dem Sieg nie gerechnet", meinte Marioneck.
Nach Absolvieren der Fahrerwechsel ging der Zweikampf an der Spitze weiter. Heinemanns Teamkollege Luke Wankmüller (18/Keltern) behauptete die Führung zunächst erfolgreich gegen Jan Krabec, der den KTM von Marioneck übernommen hatte. Doch 16 Minuten vor Schluss konnte der Tscheche das entscheidende Manöver setzen und den Mercedes-AMG überholen. Am Ende siegte das KTM-Duo mit einem Vorsprung von 4,215 Sekunden. "Luke hatte einen kleinen Fehler, den ich ausnutzen konnte", strahlte Krabec, der auch die Trophy-Wertung gewann. "Danach war ich richtig nervös im Cockpit. Es war der gefühlt längste Stint meines Lebens. Jetzt bin ich einfach nur sprachlos."
Das Podium komplettierten Michael Schrey (36/Wallenhorst) und Thomas Jäger (25/AUT) im BMW M4 GT4, die ihrem Rennstall Hofor Racing by Bonk Motorsport dadurch den Titel in der Team-Wertung der ADAC GT4 Germany sicherten. Es folgten Phil Dörr (18/Butzbach) und Dennis Trebing (27/USA, beide Dörr Motorsport) im McLaren 570S GT4, Luca-Sandro Trefz (17/Wüstenrot) und Morgan Haber (25/AUS, beide Leipert Motorsport) im Mercedes-AMG GT4 sowie Laura Kraihamer (28/AUT) und Reinhard Kofler (34/AUT, beide True Racing) in einem weiteren KTM.
Die neuen Meister Mads Siljehaug und Eike Angermayr beendeten das Rennen auf Rang sieben. "Ich habe es langsam angehen lassen und bin bedacht und ruhig gefahren. Letztendlich wollte ich nur den Titel nach Hause fahren. Das ist gelungen", erklärte Siljehaug. Die einzig verbliebenen Rivalen im Titelkampf Marius Zug (16/Pfaffenhofen) und Gabriele Piana (33/ITA, beide RN Vision STS Racing Team) schieden nach einem Kontakt mit anschließendem Leistungsverlust vorzeitig aus.
Auf Platz acht fuhren Charles Fagg (20/GBR) und Michael Benyahia (19/MAR, beide Team GT) im McLaren. Das BMW-Gespann Marc Ehret (26/Hüttenfeld) und Tobias Dauenhauer (21/Mörlenbach, beide Hofor Racing by Bonk Motorsport) sowie Jan Kasperlik (40/Huglfing) und Lars Kern (31/Weissach, beide Team Allied-Racing) im Porsche 718 Cayman GT4 komplettierten die Top Zehn. Ebenfalls vorzeitig ausgeschieden war Mercedes-AMG-Pilot Oliver Mayer (61/Ingolstadt, Bremotion). Dies änderte jedoch nichts mehr daran, dass Mayer den Titelkampf in der Trophy-Wertung der ADAC GT4 Germany für sich entschied.
(Text: ADAC Motorsportpresse - https://www.adac-motorsport.de/adac-gt4-germany)

29.09.2019 - Formel 4 - Vom Motorsport infiziert: Frühstarter Pourchaire feiert Titel in der ADAC Formel 4
Theo Pourchaire setzte zum Jubelsprung an, wenig später ließ sich der Franzose auf dem Podium feiern. Nur bei der üblichen Champagnerdusche suchte der 16-Jährige vom Team US Racing CHRS die sichere Entfernung. In einem spannenden letzten Saisonrennen gewann Pourchaire mit Rang zwei den Titel in der ADAC Formel 4 und feierte seinen bislang größten Erfolg im Motorsport. In der Gesamtwertung verwies er seinen härtesten Widersacher Dennis Hauger (16, Norwegen, Van Amersfoort Racing) um sieben Punkte auf den zweiten Platz. "Es ist ein überragendes Gefühl, die Meisterschaft zu gewinnen. Auch für das Team - danke an das Team für die tolle Unterstützung das ganze Jahr über", sagte Pourchaire: "Meinen Glückwunsch auch an Dennis für ein tolles Jahr."
Pourchaire krönte ein überragendes Jahr, in dem er eine beeindruckende Konstanz an den Tag legte. In 16 der 20 Saisonrennen fuhr er in die Top Ten, zu seinen insgesamt vier Laufsiegen kamen acht weitere Podestplätze hinzu. Dieser Beständigkeit hatte die Konkurrenz kaum etwas entgegenzusetzen. Einzig Hauger blieb bis zum Schluss ein ernster Kontrahent, vor allem nach dem Wochenende in Hockenheim, in dem sich Pourchaire wie in einem Horrorfilm gefühlt haben muss. Nur sechs Punkte in drei Rennen, das gesammelte Rennpech schien sich gegen Pourchaire verschworen zu haben. Währenddessen schrieb Kontrahent Hauger mit einem Dreifachsieg Geschichte und rückte bis auf einen Punkt an Pourchaire heran.
Doch der im Auto völlig abgeklärt agierende Pourchaire ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Selbst wechselnde Wetterbedingungen beim Saisonfinale am Sachsenring konnten den Franzosen auf seiner Mission Titelgewinn nicht mehr stoppen. "Es war sehr hart, nach dem Hockenheimring-Wochenende zum Sachsenring zu kommen und alles für diese eine große Aufgabe zu geben. Ich wusste, dass ich nur einen Punkt vorne bin und auch, dass ich vor Hauger landen muss. Am Ende habe ich es geschafft, ich bin wirklich super, super happy. Das ganze Team ist happy, meine Familie auch - sensationell", sagte er.
Die Begeisterung für den Rennsport entwickelte sich bei Pourchaire früh. "Ich habe als Zweijähriger begonnen, Go-Kart zu fahren", erinnerte er sich. "Mein Vater hat mich zum Motorsport gebracht, als ich dann mit dem Kartsport begonnen habe, war ich ebenfalls 'infiziert'. Es gibt viele Zweikämpfe, Adrenalin, für mich ist es der beste Sport, den ich mir vorstellen kann. Es ist natürlich ein extremer Sport, aber er ist einfach überragend", schwärmte er.
Die Ergebnisse passten sich der Begeisterung an. In der Kart-Regionalmeisterschaft seiner Heimatregion PACA in Südfrankreich gewann Pourchaire als Achtjähriger den Titel, viele weitere sollten in den folgenden Jahren noch hinzukommen. Und auch in den internationalen Wettbewerben sorgte der leidenschaftliche Radfahrer und Tennisspieler bald für Aufsehen. 2016 wurde er WM-Dritter in der OK-Junior-Klasse und ließ unter anderem den Brasilianer Gianluca Petecof hinter sich, der 2019 ebenfalls in der ADAC Formel 4 unterwegs war.
Nach einem weiteren starken Jahr im Kart war der Umstieg in den Formelsport die logische Folge. In der Saison 2018 wagte Pourchaire mit gerade einmal 14 Jahren den Schritt in die französische Formel 4 und dominierte die Juniorwertung mit 16 Siegen in 21 Rennen nach Belieben. Gepaart mit seinem starken Speed legte Pourchaire früh eine besondere Gabe für die Weiterentwicklung seines Autos an den Tag. Dieses herausragende Gesamtpaket blieb auch den Traditionsteams im Motorsport nicht verborgen.
Das langjährige Formel-1-Team Sauber nahm Pourchaire in seinen Juniorkader auf, in der ADAC Formel 4 fand Pourchaire beim amtierenden Meisterteam US Racing CHRS eine sportlich hochwertige Heimat. Doch auch in der neuen Serie fand sich Pourchaire schnell zurecht. Bereits in seinem zweiten Rennen in Oschersleben fuhr er erstmals auf das Podium. Es war der Beginn einer Erfolgsgeschichte. Auch dank der Hilfe des ehemaligen Formel-1-Fahrers Ralf Schumacher, der Pourchaire gemeinsam mit Gerhard Ungar bei US Racing CHRS förderte und die Leistung seines Schützlings aus dem fernen Sotschi genau verfolgte. "Sie bringen mir viel bei, sie haben viel Erfahrung im Motorsport. Das ist großartig. Ralf war Formel-1-Fahrer, er weiß viel über diesen Sport. Wir haben auch ein bisschen Kontakt gehabt an diesem Wochenende, er kann mir immer helfen und viele Tipps geben - genau wie Gerhard", sagte Pourchaire, der auch privat noch zur Schule geht.
Für seine langfristige Zukunft hat sich Pourchaire das höchste Ziel gesetzt. "Ich hoffe, ich schaffe es in die Formel 1, davon träumt natürlich jeder. Es ist ein weiter Weg, aber eines Tages möchte ich Formel-1-Weltmeister sein", sagte er. Sein Vorbild hat es zu mehr als nur einem WM-Titel gebracht. "Ich mag Sebastian Vettel. Wir ähneln uns vielleicht ein bisschen vom Stil her. Er ist natürlich viermaliger Formel-1-Weltmeister, und ich fahre erst in der Formel 4. Aber ich bin ruhig am Steuer, er ebenfalls. Das mag ich extrem gerne, und bei ihm schaue ich mir gerne Dinge ab", gab Pourchaire zu. Mit dem ersten Triumph des Franzosen in den seit 1991 ausgetragenen Formel-Nachwuchsserien des ADAC ist Pourchaire schon auf den Spuren seines Idols: Vettel setzte sich 2004 in der ADAC Highspeedschule durch.
Zunächst einmal hofft Pourchaire aber auf den nächsten Schritt: "Vielleicht geht es im nächsten Jahr in die Formel 3, mal sehen. Das Sauber Junior Team hilft mir sehr, es ist ein tolles Team. Wir werden sehen, was die Zukunft bringt."
(Text: ADAC Motorsportpresse - http://www.adac-motorsport.de/adac-formel-4/de/)

29.09.2019 - TCR Germany - ADAC verstärkt sein Engagement in der ADAC TCR Germany
Der ADAC engagiert sich zukünftig stärker in der ADAC TCR Germany und wird ab 2020 die Rolle des Promoters von der TCR Germany GmbH übernehmen. Die zwischen ADAC e.V. und TCR Germany GmbH vereinbarte neue Rollenverteilung dient der langfristigen Stärkung der Tourenwagenserie, die auch 2020 bei allen sieben Veranstaltungen des ADAC GT Masters in Deutschland, Tschechien, den Niederlanden und Österreich startet. Saisonstart der ADAC TCR Germany ist vom 24. bis 26. April im Rahmen des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben. SPORT1 zeigt auch 2020 die ADAC TCR Germany live im TV.
"Gemeinsam mit dem Team um Franz Engstler haben wir in den vergangenen vier Jahren eine attraktive Plattform für den Tourenwagensport in Deutschland etabliert. Franz Engstler ist in der ADAC TCR Germany auf verschiedenen Ebenen engagiert, auf sein Bestreben hin haben wir die Serie für die Zukunft gemeinsam neu strukturiert und werden die ADAC TCR Germany in Zusammenarbeit mit der TCR Germany GmbH in einer neuen Konstellation weiterentwickeln", sagt ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk.
"Wir freuen uns über die gute Entwicklung der ADAC TCR Germany in den vergangenen vier Jahren, haben aber nun die strategische Entscheidung getroffen, die Rolle des Promoters der Serie an den ADAC abzugeben. Damit eröffnen sich neue Möglichkeiten, um die Serie auszubauen und zu stärken", so Franz Engstler von der TCR Germany GmbH.
In der neuen Struktur werden zukünftig Dinge wie der Nennprozess, die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Motorsport Bund (DMSB) und dem globalen TCR-Rechteinhaber WSC sowie das Marketing und Serienpartnerschaften vom ADAC übernommen. Die TCR Germany GmbH wird die Serie weiterhin organisatorisch unterstützen. Die im Frühjahr dieses Jahres langfristig bis 2023 verlängerte Zusammenarbeit zwischen ADAC und TCR Germany GmbH bleibt in der neuen Struktur weiterhin bestehen.
(Text: ADAC TCR Germany / SID Sportmarketing & Communication Services GmbH - www.adac.de/motorsport)

29.09.2019 - Carrera Cup - Voller Einsatz, große Leidenschaft – Julien Andlauer ist neuer Champion
Porsche-Junior Julien Andlauer weiß ganz genau, wie man Titel gewinnt – trotz seines jungen Alters: Meister im Porsche Carrera Cup France in 2017 und seit vergangenem Jahr jüngster Klassensieger aller Zeiten bei den legendären 24 Stunden von Le Mans. Die stolze Trophäensammlung des 20-Jährigen ist seit diesem Wochenende um einen Pokal reicher geworden. Denn am Sonntag krönte sich Andlauer auf dem Sachsenring zum Champion des Porsche Carrera Cup Deutschland 2019.
Das Ziel war für Andlauer von Beginn an klar gesteckt. Nach zwei erfolgreichen Jahren im französischen Carrera Cup wollte er auch im deutschen Markenpokal den Titel holen. Die Carrera-Cup-Saison begann für den talentierten Franzosen allerdings mit einem Dämpfer – in Hockenheim reichte es nur für die Plätze zehn und fünf. Doch der smarte Youngster arbeitete sich Schritt für Schritt an die Tabellenspitze heran. Nach einem zweiten Platz im tschechischen Most platze mit dem ersten Sieg auf dem Red Bull Ring in Österreich der Knoten. Bei insgesamt vier weiteren Rennen feierte Andlauer ganz oben auf dem Podium – auch auf dem Sachsenring zeigte er sein Talent und sicherte sich somit die Meisterschaft.
Im Kampf um den Titel im Porsche Carrera Cup Deutschland stach Andlauer zwei Konkurrenten aus: seinen erfahrenen Teamkollegen Michael Ammermüller sowie den forschen Youngster Larry ten Voorde. Auffällig war dabei, mit wie viel positiver Energie Andlauer das Projekt Meisterschaft anging. Wer den Piloten aus Lyon im Fahrerlager des Carrera Cup, bei Autogrammstunden oder in Interviews sah, erlebte einen charmanten jungen Mann, der fast immer ein Lächeln im Gesicht hatte. So überraschte es nicht, dass sich Andlauer auf der Strecke explosiv, aber gegenüber den anderen Fahrern auch stets respektvoll präsentierte. Eindrucksvoll bewies der Lechner-Pilot das beim zwölften Lauf auf dem Nürburgring, als er mit Ammermüller bis zur Ziellinie um den Sieg kämpfte. Mehrfach wehrte Andlauer die Angriffe seines Verfolgers energisch ab und setzte sich durch. Doch statt den Emotionen nach der Ankunft unter dem Podium freien Lauf zu lassen, ging er direkt auf Ammermüller zu, um sich bei seinem Teamkollegen für die fair geführten Zweikämpfe zu bedanken.
Spaß am Motorsport hatte Andlauer schon als Kind. In Lyon betreibt sein Vater eine Kartbahn. Mit sechs Jahren saß sein Sohn zum ersten Mal in einem Kart. Sofort packte ihn die Leidenschaft. Über die französische Formel 4 ging es 2016 in den Porsche Carrera Cup France. Nach Platz zwei in der Rookie-Klasse folgte ein Jahr später der Gesamtsieg. Der Lohn: die Nominierung zur Sichtung des Porsche Motorsport Junior Programms. Dort überzeugte Andlauer und wurde Porsche Junior – ein Meilenstein seiner noch jungen Karriere. Im Rahmen der Porsche Nachwuchsförderung erhält er Unterstützung durch Fahrer-Coaching, Fitnesstests mit individualisierten Trainingsplänen sowie Mental- und Medientrainings. Dass er die Tipps der Experten erfolgreich umgesetzt hat, beweist der jetzige Titelgewinn: Champion im Porsche Carrera Cup Deutschland.
Einen großen Traum hat sich Andlauer, der leidenschaftlicher Box-Fan ist, bereits erfüllt: Gemeinsam mit Porsche Young Professional Matt Campbell gewann er in der Klasse GTE-Am im Porsche 911 RSR das berühmte 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Trotzdem ist der Nachwuchsrennfahrer weiter erfolgshungrig. Chancen auf seinen nächsten Titel hat Andlauer bereits in Kürze: Neben dem Porsche Carrera Cup Deutschland startet er in dieser Saison auch im internationalen Porsche Mobil 1 Supercup, der im Rahmenprogramm der Formel 1 ausgetragen wird. Vor dem Saisonfinale in Mexiko (25. bis 27. Oktober) steht er auf Rang drei. Bei noch 40 zu vergebenen Punkten liegt er 18 Zähler hinter Spitzenreiter Ammermüller. Platz für einen weiteren Pokal würde Andlauer in seiner Trophäensammlung sicherlich finden.
(Text: Porsche Motorsportpresse / Holger Eckhardt - www.porsche.de/motorsport)

29.09.2019 - GT Masters - ADAC GT Masters auch 2020 mit sieben Events und starkem Programm
Das ADAC GT Masters setzt auch für die Saison 2020 bei den geplanten sieben Veranstaltungen auf einen stabilen Kalender und ein attraktives und fanfreundliches Rahmenprogramm. Die 14. Saison des ADAC GT Masters startet vom 24. bis 26. April 2020 traditionell in der Motorsport Arena Oschersleben. Das Finale wird vom 2. bis 4. Oktober 2020 auf dem Sachsenring ausgetragen. Zusammen mit der "Liga der Supersportwagen" treten auch im kommenden Jahr bei den Rennen in Deutschland, Tschechien, Österreich und den Niederlanden wieder die ADAC GT4 Germany, die ADAC TCR Germany, die ADAC Formel 4 und der Porsche Carrera Cup Deutschland an. SPORT1 überträgt auch 2020 alle Rennen in voller Länge live im Free-TV. Auch 2020 fahren die Teilnehmer im ADAC GT Masters wieder um einen Preisgeldtopf in Höhe von 500.000 Euro in Geld- und Sachpreisen.
"Unser Veranstaltungspaket mit fünf Serien und dem ADAC GT Masters an der Spitze ist in diesem Jahr bei den Fans und auch den Teilnehmern sehr gut angekommen, daran werden wir auch 2020 anknüpfen. Im Kalender und sportlich setzen wir im kommenden Jahr auf Kontinuität und bewährte Veranstaltungen. Das ADAC GT Masters steht 2020 vor zwei Meilensteinen: Die Serie ist 2020 seit zehn Jahren live und in voller Länge im Fernsehen zu sehen, dazu freuen wir uns auf das 200. Rennen", sagt ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk.
Der Saisonstart findet traditionell zum 13. Mal in Folge vom 24. bis 26. April 2020 in der Motorsport Arena Oschersleben statt. Drei Wochen später ist das ADAC GT Masters vom 15. bis 17. Mai 2020 in Most in Tschechien zu Gast, bevor es ebenfalls drei Wochen später vom 5. bis 7. Juni 2020 nach Österreich zum Red Bull Ring geht. Nach der Sommerpause mit Fußball-EM und Olympischen Spielen geht es vom 14. bis 16. August 2020 auf dem Nürburgring in die heiße Phase im Titelkampf, nur eine Woche später steht vom 21. bis 23. August 2020 das Gastspiel in Zandvoort, Niederlande auf dem Plan. Die sechste Veranstaltung ist vom 18. bis 20. September 2020 geplant, der Austragungsort wird zu einem späteren Zeitpunkt bestätigt. Das Finale findet wie bereits in diesem Jahr vom 2. bis 4. Oktober 2020 auf dem Sachsenring statt.
Die ADAC TCR Germany startet 2020 bei allen Veranstaltungen des ADAC GT Masters im Rahmenprogramm, die ADAC GT4 Germany ist wie 2019 sechs Mal mit dabei. Die ADAC Formel 4 wird mit Ausnahme von Most bei allen Veranstaltungen am Start sein und zusätzlich noch ein weiteres Event bestreiten, das zu einem späteren Zeitpunkt bestätigt wird. Der Porsche Carrera Cup Deutschland ist auch 2020 fixer Bestandteil der Veranstaltungsplattform.
Auch beim Reglement setzt das ADAC GT Masters für 2019 auf Konstanz, geplant sind nur Detailanpassungen.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

25.09.2019 - VLN - Ab jetzt wird es ernst in der VLN
Das letzte Saisondrittel bricht an in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. Mit dem 59. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen beginnt die heiße Phase und die Anwärter auf den Gesamtsieg und die Klassensiege bringen sich bei VLN7 in Position. Pünktlich um 12 Uhr nehmen die Teilnehmer am kommenden Samstag (28. September 2019) die 24,358 Kilometer lange Kombination aus Nürburgring Nordschleife und Kurzanbindung des Grand-Prix-Kurses in Angriff. Die Frage, die alle beschäftigt: Wer wird über die klassische VLN-Distanz von vier Stunden in Abwesenheit von Triple-Sieger Patrick Assenheimer am Ende der Schnellste sein?
Die üblichen Verdächtigen werden an der Spitze erwartet: Walkenhorst Motorsport geht in der SP9 mit drei BMW M6 GT3 ins Rennen. Die Speerspitze bildet das Trio Nicky Catsburg, David Pittard und Jody Fannin. Falken Motorsport setzt Peter Dumbreck und Stef Dusseldorp auf den BMW M6 GT3 sowie Jörg Bergmeister und Martin Ragginger in den Porsche 911 GT3 R. Ebenso zwei GT3-Boliden bringt GetSpeed Performance an den Start. Vor allem der Mercedes-AMG GT3 mit Marek Böckmann und Dominik Baumann ist zu beachten. Für das BMW Team Schnitzer pilotiert der langjährige DTM-Pilot Augusto Farfus einen M6 zusammen mit Doppelstarter Dusseldorp.
Auch Phoenix Racing ist mit der Kombination Steve Jans, Vincent Kolb und Nicolai Møller Madsen im Audi R8 LMS nicht chancenlos. Konrad Motorsport will mit dem Lamborghini Huracán und den Piloten Axcil Jefferies und Michele Di Martino die Konkurrenz auf die Hörner nehmen. Und last but not least gibt es beim Mercedes-AMG Team Mann Filter an der Seite von Lance David Arnold und Edoardo Mortara ein Comeback in der Königsklasse der VLN. Tim Scheerbarth, nach wie vor bei Black Falcon im GT4 unterwegs, bestreitet einen Doppelstart. „Aufgrund meiner Erfolge in der VLN hat Mercedes-AMG nun gesagt, der Junge kann ja vielleicht was, lasst uns ihm doch mal die Möglichkeit auf einem SP9-Auto geben“, sagt der Dormagener.
Melle united, lautet bei VLN7 ebenfalls ein Motto. Denn sowohl die Meister der Jahre 2013 und 2015, Tim und Dirk Groneck, als auch das Team Walkenhorst Motorsport sind dort beheimatet. Dieses Mal machen sie in der Cup5-Klasse gemeinsame Sache. Groneck/Groneck steigen dafür um, vom bewährten Renault Clio in einen BMW M240i. Der Abstecher in den BMW wird mit dem größtmöglichen Ernst und Einsatz angegangen: „Wir wollen ins vordere Drittel, das wäre schon ganz gut. Insgeheim hoffen wir auf eine Top-Fünf-Platzierung. Aber, da fahren viele Jungs mit, die das Auto wie ihre Westentasche kennen. Wenn das Wetter wechselhaft wäre, fände ich das gar nicht so schlimm. Schauen wir mal, wo es uns hin spült“, sagt Tim Groneck.
Ein besonderes Ereignis ist VLN7 auch für Vater und Sohn Brundle. Sie nehmen erstmalig auf der Nordschleife im selben Auto Platz. 158 Mal ging Martin Brundle in der Formel 1 an den Start. Mittlerweile berichtet der 60-Jährige für den britischen Sender Sky Sports von der Königsklasse des Automobilsports. Währenddessen ist Sohn Alex auf der Rennstrecke in die Fußstapfen seines Papas getreten. Am Nürburgring pilotieren sie einen Aston Martin Vantage AMR GT4 des Teams AMR Performance Centre. „Auf der Nordschleife Rennen zu fahren ist für mich zu einer echten Leidenschaft geworden. Diese nun mit meinem Vater teilen zu können, macht es außergewöhnlich. Es gibt kaum etwas Besseres, außer zu gewinnen“, sagt Alex Brundle.
In der VLN-Gesamtwertung verteidigten Yannick Fübrich und David Griessner vom Pixum Team Adrenalin Motorsport bei VLN6 mit Rang zwei in der Cup5 ihre Führung. Die Tabellenführer hatten zuvor im BMW M240i Racing Cup alle vier Rennen gewonnen. Mit 47,78 Punkten haben sie den Platz an der Sonne inne, gefolgt von Oskar Sandberg, Norbert Fischer und Daniel Zils (46,99), ebenfalls Pixum Team Adrenalin Motorsport, die mit ihrem Porsche Cayman in der V5 noch ungeschlagen sind. Mit 43,44 Punkten liegen Nico Otto und Lars Peucker, die auch im BMW M240i Racing Cup unterwegs sind, mit dem Eifelblitz nach drei zweiten und einem dritten Platz noch in der Spitzengruppe.
Während es in der Cup5 dieses Mal 18 Nennungen gibt, kann die V4 erneut auf die meisten Starter verweisen. 23 Autos sind gemeldet. In der Klasse der Fahrzeuge bis 2.500 ccm Hubraum liefern sich zwei Teams ein Bäumchen-wechsel-dich-Spiel. Das Trio vom Team AVIA Sorg Rennsport, Torsten Kratz, Oliver Frisse und Moran Gott, siegte bei VLN1, VLN3 und VLN6. Die amtierenden VLN-Champions, Danny Brink, Philipp Leisen und Christopher Rink, triumphierten mit der #1 bei VLN4 und VLN5. Beide Crews können sich allerdings kein Streichresultat mehr erlauben. In den Klassen H2 (11) und SP9 (13) sind die Nennungen ebenfalls zweistellig. Es geht zweifelsohne in den Schlussspurt in der VLN. Dieser wird ereignisreich werden und kann das Klassement immer noch ordentlich durcheinander wirbeln. Die Spannung steigt.
Rund um die mehr als 20 Kilometer lange Nordschleife mit ihren unzähligen Wanderwegen ist der Eintritt frei. Für die geöffneten Tribünen am Grand-Prix-Kurs und den Besuch des Fahrerlagers sind Tickets schon ab 18 Euro zu haben. Kinder bis 14 Jahre haben auch hier freien Eintritt. Tickets zu den VLN-Rennen sind über die kostenlose Tickethotline 0800 20 83 200, den Nürburgring Online-Shop sowie vor Ort im info°center und an den Zugängen zu den geöffneten Tribünen am Grand-Prix-Kurs und zum Fahrerlager erhältlich. Rennstart ist um 12 Uhr, die Startplätze werden zwischen 08:30 und 10 Uhr ausgefahren.
(Text: VLN-Presse/PR - www.vln.de)

25.09.2019 - DTM - Historischer Auftritt bei der DTM: Rennsport-Legenden fahren ihre Autos von einst
Mit einem wahren Staraufgebot an Rennlegenden der 70er und 80er Jahre wird das DTM-Saisonfinale 2019 zum historischen Schaulaufen. Am Hockenheimring (4.–6. Oktober) werden nicht nur die SUPER-GT-Gaststarter von Honda, Nissan und Lexus, angeführt von Ex-Formel-1-Weltmeister Jenson Button, bei den beiden letzten DTM-Rennen des Jahres zu bestaunen sein. Im Rahmenprogramm fahren erstmals mehr als 20 Traum-Rennwagen aus dem DTM-Vorläufer Deutsche Rennsport-Meisterschaft (DRM), die von 1972 bis 1985 den Automobil-Rennsport im deutschsprachigen Raum prägte.
Die Zuschauer im badischen Motodrom können sich auf Legenden wie den zweimaligen Le Mans-Sieger und DTM-Champion Hans-Joachim Stuck, den zweimaligen Rallye-Weltmeister Walter Röhrl, Le-Mans-Sieger Jochen Mass oder den dreimaligen DRM-Champion Hans Heyer freuen. Bei den Highspeed-Demorunden der DRM Classics kommen nicht nur zahlreiche Original-Fahrzeuge aus den siebziger und achtziger Jahren zum Einsatz – am Steuer der Boliden sitzen teilweise sogar die Helden von damals. So wird beispielsweise Stuck einen BMW M1 fahren und Mass den Ford Capri RS 2600 steuern, den er bereits 1972 in der DRM pilotierte.
Armin Hahne und Helmut Kelleners geben Comebacks in ihren BMW 2002 von 1972 bzw. 1973. Hans Heyer wird nicht nur sein DRM-Meisterauto von 1980, dem spektakulären Lancia Beta Montecarlo mit Turbomotor, in Hockenheim die Sporen geben, sondern auch einer Replika des BMW 3.5 CSL, mit dem er 1973 an den Start ging. Mit weiteren prominenten Fahrern von damals sind die DTM-Organisation ITR und der DRM-Classics-Veranstalter im Gespräch.
Rennsport-Nostalgiker kommen in Hockenheim gleich doppelt auf ihre Kosten. Neben den DRM Classics beim großen Saisonfinale ebenfalls am Start: die Tourenwagen Classics, wo vor allem DTM-Fahrzeuge der achtziger und neunziger Jahre eingesetzt werden. Hier tritt unter anderem Volker Strycek an, der in Hockenheim alle Hände voll zu tun haben wird. Der DTM-Champion von 1984 wird nämlich auch bei den DRM Classics mit von der Partie sein – am Steuer des BMW 320 Gruppe 5 von 1981.
Darüber hinaus geben sich der fünfmalige DTM-Champion Bernd Schneider, Eric van der Poele Champion von 1987, Harald Grohs, Gewinner des ersten DTM-Rennens der Geschichte, und Kris Nissen bei den Tourenwagen Classics die Ehre. an. Die Fahrzeuge der Tourenwagen Classics, 2019 zum fünften Mal im DTM-Rahmenprogramm, sind wie die DRM Classics an allen drei Veranstaltungstagen auf der Rennstrecke und im Fahrerlager zu bestaunen.
Apropos Fahrerlager: Auf der Showbühne im Fan Village wird am Samstag ab 17:30 Uhr der Sänger Pietro Lombardi für Unterhaltung sorgen. Lombardi wurde 2011 als Gewinner der achten Staffel der Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ bekannt und feierte in der Folge sechs Top-Ten-Hits, darunter die beiden Nummer-eins-Hitsingles „Call My Name“ und „Phänomenal“. Zum Fahrerlager – und somit auch zum Konzert am Samstag – haben alle Inhaber eines gültigen Tribünentickets freien Eintritt (so lange der Vorrat reicht).
Tickets für das Rennwochenende am Hockenheimring sind über die offizielle Website DTM.com/tickets und bei der DTM-Ticket-Hotline 0180 6 386386 (0,20€/Anruf inkl. MwSt aus dem deutschen Festnetz, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt. aus dem deutschen Mobilfunknetz) erhältlich. Die Hotline ist montags bis freitags sowie am Rennwochenende auch samstags und sonntags jeweils von 8:00 bis 18:00 Uhr geschaltet.
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

25.09.2019 - TCR Germany - Hochspannung beim Finale der ADAC TCR Germany auf dem Sachsenring
Die Entscheidung im engen Titelkampf, Gaststarter aus der WTCR und sieben Marken in der ADAC TCR Germany: Das Saisonfinale an diesem Wochenende auf dem Sachsenring (27. bis 29. September) verspricht Hochspannung und ist vollgepackt mit intensivem Tourenwagensport. SPORT1 überträgt die Rennen der ADAC TCR Germany im TV, online sind die Läufe im Livestream auf adac.de/motorsport, SPORT1.de, youtube.com/adac und auf der Facebook-Seite der ADAC TCR Germany zu sehen.
Im Mittelpunkt steht die packende Entscheidung im Titelrennen. Vier Piloten sind noch aussichtsreich im Rennen, doch wer hat am Ende die stärksten Nerven? Tabellenführer Max Hesse (18, Wernau, Hyundai Team Engstler) ist seit dem vergangenen Rennwochenende in Hockenheim an der Spitze und will diesen Platz natürlich nicht mehr abgeben. "Schauen wir mal, was am Sachsenring drin ist. Viel besser als in Hockenheim geht es ja kaum noch. Es sei denn, wir holen zweimal P1", sagt Max Hesse, der mit seinem Hyundai i30 N TCR 14 Punkte Vorsprung auf Titelverteidiger Harald Proczyk (43, Österreich, HP Racing International) herausgefahren hat: "Unser Ziel ist es natürlich, so viele Punkte wie möglich zu sammeln. Wir denken weiter von Rennen zu Rennen, möglichst ohne die Meisterschaft im Hinterkopf zu haben. Am Ende wird dann abgerechnet. Mit diesem Ansatz machen wir uns nicht zu viel Druck."
Druck verspüren aber auch die Verfolger Harald Proczyk, Antti Buri (30, Finnland, LMS Racing) im Audi RS3 LMS und Mike Halder (23, Meßkirch, Profi-Car Team Honda ADAC Sachsen) nicht. Schließlich ist das Trio nun in die Verfolgerrolle geschlüpft und kann Hesse jagen. "In dieser Rolle fühlen wir uns wohl", sagt Antti Buri, der erst in Hockenheim die Führung in der Gesamtwertung verloren hatte. 21 Punkte liegt er nun hinter Hesse, doch weil an einem Rennwochenende maximal 85 Zähler (5 für die Pole und jeweils 40 für einen Sieg) zu holen sind, ist dieser Rückstand aufholbar. Zudem macht dem Finnen ein Blick in die Ergebnislisten Mut: Im Jahr 2016 holte er auf dem Sachsenring einen Sieg, Buri weiß also, wie man auf dem anspruchsvollen Kurs bei Hohenstein-Ernstthal gewinnen kann.
Mit umkämpften Titelentscheidungen kennt sich Harald Proczyk aus - erst im Vorjahr triumphierte der Österreicher in Hockenheim in einem Vierkampf um die Meisterschaft. 2019 weiß er, "dass wir immer eines der schnellsten Autos im Feld haben", betont Proczyk. Also alles bereit für eine Aufholjagd? "Schauen wir mal, an einem Rennwochenende kann immer alles passieren!", so der Österreicher.
Der vierte Titelkandidat ist Mike Halder, und auch der ADAC Stiftung Sport-Förderpilot glaubt noch an seine Chance. "Ich hoffe, dass wir einen guten Saisonabschluss schaffen. Wie im Vorjahr, als wir in Hockenheim zweimal aufs Podium gefahren sind. Wenn das jetzt wieder klappt, dann sehen wir ja, für was es reicht", sagt der Honda-Pilot: "Die Strecke müsste dem Auto liegen. Der Sachsenring ist neben Zandvoort meine absolute Lieblingsstrecke. Ich mag die schnellen Kurven und dieses Auf und Ab. Im Grunde freue ich mich schon das ganze Jahr auf den Sachsenring."
Doch nicht nur der Titelkampf steht im Fokus, auch in der Honda Junior Challenge, die Michelle Halder (20, Meßkirch, Profi-Car Team Halder) derzeit anführt, und in der Teamwertung sind die Entscheidungen noch nicht gefallen. Bei den Teams führt das Hyundai Team Engstler (579) knapp vor HP Racing International (543) und dem Profi-Car Team Honda ADAC Sachsen (512). Maximal 153 Punkte sind in der Teamwertung an einem Rennwochenende zu holen.
Das Fahrerfeld wird am Sachsenring durch einige Gaststarter ergänzt. Darunter auch die aus der Weltserie WTCR bekannten Teams Comtoyou Racing und ALL-INKL.COM Racing - Münnich Motorsport. Für Comtoyou wird Sami Taoufik (17, Marokko) im Audi RS3 LMS starten, bei Münnich Motorsport sitzt Teamchef René Münnich persönlich im Cockpit des Honda Civic TCR.
Philipp Regensperger (19, Großthalham, Lubner Motorsport) fährt im Opel Astra TCR, ebenfalls erstmals dabei sind James Bischof (18, Schweiz, Topcar Sport) und Sophie Hofmann (20, Waldenburg, Topcar Sport), die beide im Cupra TRCR starten. Zudem ergänzen der ehemalige Stammfahrer Pascal Eberle (28, Schweiz, Steibel Motorsport) in einem weiteren Cupra und Marcel Fugel (18, Chemnitz, Profi-Car Team Halder) im Honda Civic TCR das Feld. Neben Audi, Cupra, Honda, Hyundai und Opel sind zudem der VW Golf GTI TCR und ein Lada Vesta TCR dabei.
(Text: ADAC TCR Germany / SID Sportmarketing & Communication Services GmbH - www.adac.de/motorsport)

25.09.2019 - DTM - Zanardi startet in Fuji
Der inspirierende Rennsportheld Alex Zanardi ist als erster Fahrer für das „SUPER GT x DTM Dream Race“ im November bestätigt worden. Bei dieser Veranstaltung treten Autos aus den beiden Serien gegeneinander auf dem Fuji Speedway an.
Zanardi wurde als einer von drei BMW-Fahrern für diese Veranstaltung angekündigt. Sein Einsatz bedeutet ein weiteres Kapitel in seinem DTM-Engagement: Bereits 2018 ging er für BMW als Gastfahrer beim italienischen DTM-Rennwochenende in Misano an den Start. Im Regenrennen am Sonntag belegte er damals sensationell Rang fünf.
„Im ‚Dream Race‘ von DTM und SUPER GT an den Start zu gehen, ist etwas Wunderbares für mich“, sagte Zanardi. „Das Wort ‚wunderbar‘ wird wahrscheinlich zu häufig benutzt, aber in diesem Fall ist es wirklich angebracht. Für mich ist es ohnehin wie ein Geschenk, dass ich immer wieder Renneinsätze bestreiten kann. Aber der BMW M4 DTM ist definitiv einer der besten Rennwagen, die ich in meiner Karriere gefahren bin. Außerdem werde ich in diesem Jahr noch 100 PS mehr unter der Haube haben! In einem solchen starken und professionellen Teilnehmerfeld habe ich keine all zu großen Erwartungen. Ich möchte nur im Rahmen meiner Möglichkeiten eine ehrenwerte Performance zeigen.“
BMW-Motorsport-Direktor Jens Marquardt ergänzte: „Alex Zanardis grandioser DTM-Gaststart 2018 in Misano ist unvergessen. Deshalb freuen wir uns sehr, dass er nun als Teil unseres ‚Dream Teams‘ für Fuji ans Steuer des BMW M4 DTM zurückkehrt. Alex inspiriert die Menschen rund um den Globus, und es ist fantastisch, ihn in Japan mit an Bord zu haben.“
Das BMW-Aufgebot mit drei Fahrzeugen tritt zusammen mit den vier von Audi genannten Autos an. Die restlichen sechs Fahrer werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. Der Prolog des „SUPER GT x DTM Dream Race“ findet beim DTM-Saisonfinale in Hockenheim statt, wo Autos von Honda, Lexus und Nissan gegen das 18 Fahrzeuge starke DTM-Feld antreten werden.
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

25.09.2019 - GT Masters - Supertalent gesucht: Wer wird bester Junior 2019?
Das ADAC GT Masters sucht das Supertalent: Wer setzt sich in der Pirelli-Junior-Wertung durch? Der Sieger darf sich nicht nur über 22 Sätze Slicks von Reifenpartner Pirelli freuen, der Sieg in der Nachwuchsfahrerwertung war zuletzt auch ein Sprungbrett zu einem Werksvertrag. Die Junior-Champions der vergangenen drei Jahre, Connor De Phillippi, Jules Gounon und Sheldon van der Linde, wurden nach ihren ADAC GT Masters-Erfolgen alle von Herstellern verpflichtet. Am Wochenende kämpfen beim Finale auf dem Sachsenring noch elf Fahrer um den Nachwuchstitel. Spitzenreiter ist mit Audi-Fahrer Ricardo Feller (19/CH, Montaplast by Land-Motorsport) der Jüngste im Feld. SPORT1 überträgt die beiden Rennen live und in voller Länge. Beide Durchgänge beginnen diesmal um jeweils 14.45 Uhr. Außerdem sind die Rennen online im Livestream auf sport1.de, adac.de/motorsport und youtube.com/adac zu sehen.
Tabellenführer Feller, der gemeinsam mit Dries Vanthoor (21/B) im Saisonverlauf auch bereits einen Gesamtsieg feiern durfte, geht die Titelentscheidung mit einem neuen Teamkollegen an. Da Vanthoor verhindert ist, hat der Schweizer beim Finale mit Audi-Sport-Fahrer Frédéric Vervisch (33/B) einen neuen Partner. Feller, im dritten Jahr hintereinander der jüngste Fahrer im Feld und aktuell auch Gesamtdritter im ADAC GT Masters, hat bisher 192 Punkte eingefahren - und damit elf mehr als Teamkollege Max Hofer (20/A). "Es ist toll für unser Team, dass wir mit zwei Fahrern in der Pirelli-Junior-Wertung vorne liegen. Natürlich wollen sowohl Max als auch ich den Titel. Wir sind neben der Strecke gute Freunde, aber auf der Strecke Konkurrenten. Ich werde alles dransetzen, den Titel zu holen." Feller hat von allen Fahrern in der Spitzengruppe die meiste Erfahrung im ADAC GT Masters auf dem Sachsenring. Davon möchte er profitieren: "Ich mag die Strecke. Da man dort kaum testen kann, habe ich vielleicht einen Vorteil gegenüber den Fahrern, die dort das erste oder zweite Mal fahren."
Hofer hat dagegen mit Christopher Mies (30/Heiligenhaus) einen Teamkollegen, der bereits vier Mal auf dem anspruchsvollen Sachsenring gewonnen hat. "Das Ziel ist ganz klar der Titel", so Hofer. "Die Saison ist bisher sehr gut verlaufen, leider haben wir zuletzt in Hockenheim mit einem Unfall und einem Reifenschaden wertvolle Punkte verloren. Daher werden wir 110 Prozent geben und alles rausholen, was geht. Ich denke, es ist vieles drin. Ich schätze Ricardo sehr und ich bin mir sicher, dass wir fair kämpfen werden."
Gute Chancen rechnen sich auch die Mercedes-AMG-Fahrer Aidan Read (20/AUS) und Marvin Dienst (22/Lampertheim, beide Schütz Motorsport) aus, die drei Rennen lang die Junior-Tabelle anführten und auf 175,5 Punkte kommen. "Die Führung wollten wir eigentlich nicht mehr hergeben, aber es kam leider anders", sagt Dienst, der ADAC Junior-Motorsportler des Jahres 2017. "Es war von Anfang an das Ziel, in der Pirelli-Junior-Wertung anzugreifen. Und dies, obwohl wir anders als die vor uns platzierten Fahrer keinen Werkspiloten im Auto haben und Aidan zudem vor der Saison keinen Kurs kannte. Ich freue mich auf den Sachsenring. Es ist eine mega Strecke, dort kann man als Fahrer etwas ausmachen. Und unserem Auto sollte sie auch liegen."
Neben dem Topquartett können noch sieben weitere Fahrer zumindest mathematisch in den Titelkampf eingreifen. Audi-Fahrer Mike David Ortmann (19/Ahrensfelde, BWT Mücke Motorsport) hat 153 Punkte auf dem Konto, dahinter folgen Lamborghini-Junior Michele Beretta (24/I, Orange1 by GRT Grasser, 152) und Ortmanns Teamkollege Jeffrey Schmidt (25/CH, 151). Mit 138 Punkten hat auch Fabian Vettel (20/Heppenheim, Mann-Filter Team HTP) noch Chancen, bester Nachwuchsfahrer zu werden. Der jüngere Bruder von Formel-1-Star Sebastian Vettel bestreitet im Mercedes-AMG seine erste Saison im ADAC GT Masters. Audi-Fahrer Mattia Drudi (21/I, EFP by TECE) sammelte in den ersten zwölf Rennen 129 Zähler, die Markenkollegen Dennis Marschall (23/Eggenstein-Leopoldshafen) und Carrie Schreiner (21/Völklingen, beide HCB-Rutronik Racing) kommen auf 120.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

24.09.2019 - GT4 Germany - Wer wird erster Champion der ADAC GT4 Germany?
Die Premierensaison der ADAC GT4 Germany biegt auf die Zielgerade ein: Am Wochenende (27. bis 29. September) fällt auf dem Sachsenring die Titelentscheidung, sechs Paarungen mit BMW, KTM, Mercedes-AMG und McLaren haben noch Chancen auf den Fahrertitel. Als Tabellenführer fahren Marius Zug (16/Pfaffenhofen) und Gabriele Piana (33/ITA, beide RN Vision STS Racing Team) im BMW M4 GT4 zur 3,645 Kilometer langen Strecke in Sachsen. Aber auch in der Team-, Junior- und Trophy-Wertung steht die Titelvergabe noch aus. All das verspricht Hochspannung pur für die beiden letzten Läufe des Jahres 2019. SPORT1 überträgt das Samstagrennen der ADAC GT4 Germany ab 11:45 Uhr live im Free-TV. Am Sonntag zeigt SPORT1+ das Finale ab 11:45 Uhr live. Zudem werden die Rennen wie üblich auf SPORT1.de, adac.de/motorsport und youtube.com/adac im Livestream online übertragen.
"Wir wollen auf dem Sachsenring natürlich den Titel einfahren", erklärt Gabriele Piana, der gemeinsam mit Marius Zug 132 Punkte gesammelt hat. "Es wird jedoch nicht leicht für uns. Denn der BMW hat seine Stärken auf der Gerade und die Charakteristik des Sachsenrings weist eben viele Kurven auf." Dem pflichtet Teamkollege Zug bei. "Wir möchten so weit vorne fahren wie es geht. Und dann schauen wir einmal, was in der Endabrechnung herauskommt. Insgesamt kann man auf dem Sachsenring aber auch als Fahrer einen Unterschied machen."
Mit einem Rückstand von 18 Punkten reisen Mads Siljehaug (23/NOR) und Eike Angermayr (20/AUT, beide Felbermayr-Reiter) im KTM X-Bow GT4 an den Sachsenring. "Wir hatten am Sachsenring bereits getestet. Unser KTM funktioniert dort super, insofern werden wir richtig schnell unterwegs sein. Ich liebe diese Strecke und wenn alles gut läuft, können wir am Ende vielleicht tatsächlich ganz oben stehen", will Siljehaug unbedingt Champion in der ADAC GT4 Germany werden. "Ich freue mich schon sehr auf den Sachsenring. Durch die vielen Kurven dürften wir dort auftrumpfen können", ergänzt Angermayr.
Zwei weitere Zähler Rückstand haben Hamza Owega (27/Köln) und Jusuf Owega (17/Köln, beide GetSpeed Performance) im Mercedes-AMG GT4. "Der Sachsenring ist eine sehr spezielle Strecke und technisch herausfordernd. Es macht auf jeden Fall Spaß, dort zu fahren. Ich denke, dass sie dem Mercedes-AMG GT4 ganz gut liegt, wobei leichtere Fahrzeuge wohl einen Vorteil haben", schätzt auch Hamza Owega den KTM stark ein. "Unser Ziel ist es natürlich, den Titel zu gewinnen. Ob es jedoch klappt, ist eine andere Frage."
"Meiner Meinung nach ist der Sachsenring die schwierigste Strecke im Kalender. Über die Renndistanz kommt es darauf an, die Reifen am Leben zu halten. Das wird der Schlüssel zum Sieg sein. Wir erwarten, definitiv vorne dabei zu sein und gut punkten zu können", so Jusuf Owega. Mit 41 Punkten Rückstand haben mit dem Mercedes-AMG-Duo Luca Trefz (17/Wüstenrot) und Morgan Haber (25/AUS, beide Leipert Motorsport) auch die Sieger des Sonntagsrennens auf dem Hockenheimring noch theoretische Titelchancen.
Dasselbe gilt für Michael Schrey (36/Wallenhorst) und Thomas Jäger (25/AUT, beide Hofor Racing by Bonk Motorsport), die im BMW M4 GT4 42 Zähler zurückliegen und für das McLaren 570S GT4-Gespann Charles Fagg (20/GBR) und Michael Benyahia (19/MAR, beide Team GT), denen 49 Punkte auf die Spitze fehlen. Insgesamt werden am Sachsenring noch 50 Punkte verteilt.
Einen wahren Titelthriller verspricht der Blick auf die Team-Wertung, in welcher mit dem RN Vision STS Racing Team, Hofor Racing by Bonk Motorsport, Team GT, Felbermayr-Reiter und GetSpeed Performance fünf Rennställe innerhalb von 23 Punkten liegen. Auch Team Allied-Racing, Leipert Motorsport und HP Racing International haben noch zumindest noch rechnerische Titelchancen.
In der Junior-Wertung könnte Marius Zug bereits im Rennen am Samstag vorzeitig für eine Entscheidung sorgen. Der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport hat einen Vorsprung von 64,5 Punkten auf Mercedes-AMG-Pilot und ebenfalls von der ADAC Stiftung Sport unterstützten Jan Philipp Springob (18/Olpe, Bremotion) und von 66 Zählern auf Luca Trefz. In der Junior-Wertung können am Sachsenring noch bis zu 100 Punkte eingefahren werden.
Ein interessantes Duell bringt auch die Trophy-Wertung. Hier liegt Oliver Mayer (61/Ingolstadt, ebenfalls Bremotion) 26 Punkte vor dem BMW-Duo Stephan Grotstollen (50/Langenhagen) und Georg Braun (48/Pfullingen, beide MRS Besagroup Racing Team). "Der Sachsenring ist für mich die kleine Nordschleife", vergleicht Mayer. "Es ist eine geschichtlich gewachsene Rennstrecke, auf der unser Sport zuhause ist. Ich hoffe, meinen Vorsprung in der Trophy-Wertung ins Ziel zu retten, damit wir am Sonntagabend ordentlich feiern können."
Am Sachsenring werden diesmal drei Gaststarter das Feld ADAC GT4 Germany ergänzen. So setzt Hofor Racing by Bonk Motorsport wie zuletzt am Hockenheimring erneut einen dritten BMW M4 GT4 für Marc Ehret (26/Hüttenfeld) und Tobias Dauenhauer (21/Mörlenbach) ein. Dazu kommen noch jeweils ein KTM X-Bow GT4 für RTR projects, das bereits am Nürburgring in der ADAC GT4 Germany fuhr, und Valvoline-Reiter.
(Text: ADAC Motorsportpresse - https://www.adac-motorsport.de/adac-gt4-germany)

20.09.2019 - DMV-GTC - Alois Rieder mit Porsche 991 GT3 R beim Finale
Zum Finale des DMV GTC und DIUNLOP 60 auf dem Hockenheimring (18./19. Oktober 2019) wird man Alois Rieder in einem neuen Fahrzeug sehen. Der Österreicher kommt mit einem Porsche 991 GT3 R. Mitte der Woche wurde der Zillertaler bei Testfahrten in Hockenheim gesichtet – und Ende der Woche gibt es schon die gute Neuigkeit.
„Ich kam Auf Anhieb gut zurecht und da fiel die Entscheidung leicht“, erklärte Alois Rieder auf Nachfrage. Das Fahrzeug kam von Schütz Motorsport und so bleibt es quasi in der Familie des DMV GTC und DUNLOP 60, da Christian Schütz dort auch seit Jahren aktiv ist.
(Text: DMV-GTC Presse/ÖA - www.dmv-gtc.de)

19.09.2019 - DTM - DTM-Kalender 2020: mehr Veranstaltungen, mehr europäische Länder
Zwei Wochen vor dem DTM-Saisonfinale auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg (4.–6. Oktober) steht bereits der Kalender für 2020. Im kommenden Jahr wird die populäre Tourenwagen-Serie zehnmal in Deutschland und im europäischen Ausland auftreten – und trägt damit eine Veranstaltung mehr aus als 2019. Mit je einem Lauf am Samstag und Sonntag bleibt die DTM beim bewährten Format. Mit einer kleinen Lücke macht es die DTM in Sachen Kalender 2020 noch spannend: Die Rennstrecke, auf der vom 29. bis 31. Mai die dritte Veranstaltung der Saison ausgetragen wird, gibt die DTM-Dachorganisation ITR in zwei Wochen vor dem diesjährigen Finale bekannt.
„Zurück zu den Wurzeln“ heißt es beim Saisonstart 2020 im belgischen Zolder (24.–26. April). Auf dem Kurs unweit der deutschen Grenze fand in den Anfangsjahren der DTM von 1984 bis 1994 mit einer Ausnahme (1987) der Saisonauftakt statt. Auch beim Finale folgt die DTM ihrer Tradition. Der Saisonabschluss wird wie in den vergangenen Jahren auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg ausgetragen (2.–4. Oktober).
Die DTM betritt in der kommenden Saison wie schon 2019 Neuland. Erstmals fahren die mehr als 610 PS starken Tourenwagen in Schweden (12.–14. Juni). Der „Scandinavian Raceway“ von Anderstorp im Süden Schwedens ist die bekannteste Rennstrecke des Landes. Auf dem Kurs, der mehrere überhöhte Kurven aufweist, gastierte in den 70er-Jahren die Formel 1. Eine aktuelle Formel-1-Strecke ist ebenfalls neu im Kalender: Monza. Zwei Wochen nach Anderstorp machen die in der DTM engagierten Marken Aston Martin, Audi und BMW auf dem italienischen Hochgeschwindigkeits-Kurs „Autodromo Nazionale“ vor den Toren Mailands Station (26.–28. Juni). Nach Misano (2018, 2019), Adria Raceway (2003, 2004, 2010) sowie Mugello (1994–1996, 2007, 2008) ist die weltberühmte Strecke Monza im königlichen Park von Monza der vierte italienische Austragungsort der DTM.
Nach der erfolgreichen Premiere 2019 ist der TT Circuit im niederländischen Assen auch im kommenden Jahr Bestandteil der DTM-Tour (4.–6. September). Zwei Wochen vor Assen steht das Gastspiel im englischen Brands Hatch an (22.–23. August). Neben dem Hockenheimring sind auch die deutschen Traditionsstrecken Lausitzring, Norisring und Nürburgring fest im DTM-Kalender verankert. Am Lausitzring, der sich im Besitz des langjährigen DTM-Partners Dekra befindet, findet vom 15. bis 17. Mai das erste Saisonrennen des Jahres auf deutschem Boden statt. Der traditionell zuschauerstarke Auftritt auf dem Stadtkurs in Nürnberg ist für den 10.–12. Juli angesetzt, während in der Eifel die vorletzte DTM-Veranstaltung des Jahres stattfindet (11.–13. September).
Neu ist, dass die DTM eine mehrwöchige Sommerpause machen wird. Das Rahmenprogramm der einzelnen Events wird die ITR zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgeben. Fest steht, dass die neue W Series, in der ausschließlich junge Frauen gegeneinander antreten, auch in ihrem zweiten Jahr Rennen als Partnerserie der DTM austragen wird.
„Der DTM-Kalender 2020 steht gleichermaßen für Kontinuität und Aufbruch“, sagt ITR-Geschäftsführer Achim Kostron. „Wir fahren weiterhin an den beliebtesten Motorsport-Standorten Deutschlands und wir erweitern die Präsenz der Serie in Europa. Während wir die Bekanntheit der DTM in wichtigen Kernmärkten wie Italien und Großbritannien stetig ausbauen wollen, kommt 2020 mit Schweden ein neuer Markt hinzu. Unsere deutschen Fans verlieren wir im Zuge der Internationalisierung der Serie nicht aus den Augen. So sind etwa die Rennen in Zolder und Assen auch für sie gut zu erreichen.“ In Bezug auf den noch ausstehenden Austragungsort der vom 29. bis 31. Mai stattfindenden Veranstaltung ergänzt Kostron: „Eine Überraschung haben wir noch parat.“
Der Ticket-Vorverkauf für die Saison 2020 startet so früh wie nie. Fans können bereits ab dem 4. Oktober Karten für neun der zehn Veranstaltungen beziehen – ein Novum. Karten sind über die offizielle Website DTM.com/tickets und bei der DTM-Ticket-Hotline 0180 6 386386 (0,20 €/Anruf inkl. MwSt aus dem deutschen Festnetz, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt. aus dem deutschen Mobilfunknetz) erhältlich. Die Hotline ist montags bis freitags sowie an einem Rennwochenende auch samstags und sonntags jeweils von 8:00 bis 18:00 Uhr geschaltet.
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

15.09.2019 - GT4 Germany - Luca Trefz und Morgan Haber siegen am Sonntag in Hockenheim
Luca Trefz (17/Wüstenrot) und Morgan Haber (25/AUS, beide Leipert Motorsport) feiern im Mercedes-AMG GT4 im Sonntagsrennen der ADAC GT4 Germany auf dem Hockenheimring ihren ersten Saisonsieg in der ADAC GT4 Germany. Die beiden Audi R8 LMS GT4 von Nico Rindlisbacher (23/CHE) und Patricija Stalidzane (17/München) sowie Mike Beckhusen (19/Berlin) und Markus Lungstrass (36/Köln, alle racing one) komplettieren das Podium. "Ich bin einfach nur überglücklich. Mit diesem Ergebnis hätte ich nie gerechnet. Denn wir sind von Position neun aus gestartet", strahlte Trefz nach der Zieldurchfahrt.
Zu Rennbeginn gab es jedoch ein ganz anderes Bild an der Spitze des Feldes. Am Start übernahm zunächst Lars Kern (31/Weissach, Team Allied-Racing) im Porsche 718 Cayman GT4 die Führung. Doch noch in der ersten Runde kollidierte er im Motodrom mit dem Mercedes-AMG GT4 von Titelaspirant Jusuf Owega (17/Köln, GetSpeed Performance). Die Situation bedeutete für beide Piloten das Aus und rief auch eine Safety-Car-Phase auf den Plan.
Nach dem Restart kämpften dann Tim Heinemann (21/Fichtenberg, HP Racing International) und Marvin Dienst (22/Lampertheim, Schütz Motorsport) um die Spitze. Im Kampf um die Führung gerieten die beiden Mercedes-AMG aneinander, was Heinemann zur Aufgabe zwang und Dienst eine Durchfahrtsstrafe einbrachte. So ging Mike Beckhusen im Audi in Führung. Diese behielt der Berliner bis zum Öffnen des Boxenstoppfensters. Der spätere Sieger Haber lag zu diesem Zeitpunkt noch auf Rang drei. Als alle Boxenstopps absolviert waren, lag dessen Teamkollege Trefz an der Spitze.
Über die Renndistanz baute Trefz dann einen Vorsprung von über sieben Sekunden auf. Eine weitere Safety-Car-Phase, die durch einen Dreher von KTM-Pilotin Laura Kraihamer (28/AUT, True Racing) ausgelöst wurde, schob das Feld nochmals zusammen, am Ende siegt das Duo von Leipert Motorsport mit 0,574 Sekunden Vorsprung. "Als ich ins Auto stieg und auf dem ersten Platz lag, war ich einerseits glücklich - aber auch angespannt. Ich wusste, es geht um Alles. Ich durfte mir keine Fehler erlauben. Das ist mir gelungen. Heute hat einfach alles perfekt zusammengepasst", erklärte Trefz, der gleichzeitig auch die Junior-Wertung für sich entschied. "Ich hatte in der Anfangsphase bereits einige Plätze gut gemacht. Dann sind wird früh in die Box gefahren. Das zahlte sich letztendlich aus", beschrieb Haber.
Hinter dem Mercedes-AMG fuhr Nico Rindlisbacher im Audi R8 LMS GT4 in der zweiten Rennhälfte noch an seinem Teamkollegen Markus Lungstrass, der vom zuvor führenden Mike Beckhusen übernahm, vorbei und sicherte sich gemeinsam mit Patricija Stalidzane den zweiten Platz. Lungstrass konnte damit die Trophy-Wertung der ADAC GT4 Germany gewinnen.
Auf Position vier kamen die Gaststarter Marc Ehret (26/Hüttenfeld) und Tobias Dauenhauer (21/Mörlenbach, beide Hofor Racing by Bonk Motorsport) im BMW M4 GT4 vor dem Aston Martin Vantage GT4-Duo Alexander Mies (27/Heiligenhaus) und Mike David Ortmann (19/Ahrensfelde, beide Propeak Performance).
Mit Rang sechs konnten Marius Zug (16/Pfaffenhofen) und Gabriele Piana (32/ITA, beide RN Vision STS Racing Team) ihre Führung in der Tabelle weiter ausbauen. Platz sieben ging an Oliver Mayer (61/Ingolstadt) und Jan Philipp Springob (18/Olpe, beide Bremotion) im Mercedes-AMG GT4. Dahinter folgten Phil Dörr (18/Butzbach) und Dennis Trebing (27/USA, beide Dörr Motorsport) im McLaren 570S GT4, Claudia Hürtgen (48/Aachen) und Michael Fischer (24/AUT, beide Hofor Racing by Bonk Motorsport) im BMW M4 GT4 sowie Felix von der Laden (25/Köln) und Alain Valente (22/CHE, beide Team GT) in einem weiteren McLaren.
Mads Siljehaug (23/NOR) und Eike Angermayr (20/AUT, beide Felbermayr-Reiter) fuhren im KTM X-Bow GT4 auf Rang elf. Damit reisen sie als neue Zweitplatzierte in der Meisterschaftstabelle zum Finale der ADAC GT4 Germany auf dem Sachsenring (27. bis 29. September). TV-Kommentator Christian Danner (61/Seeshaupt) beendete das Rennen gemeinsam mit Bernhard Laber (55/München, beide Team GT) in einem McLaren 570S GT4 auf Position 17.
(Text: ADAC Motorsportpresse - https://www.adac-motorsport.de/adac-gt4-germany)

15.09.2019 - GT Masters - Kelvin van der Linde und Patric Niederhauser - das sind die neuen Champions des ADAC GT Masters
Patric Niederhauser (27/CH) und Kelvin van der Linde (23/ZA, beide HCB-Rutronik Racing) haben es geschafft: Die beiden Audi-Fahrer sicherten sich in Hockenheim mit ihrem zweiten Saisonsieg vorzeitig den Fahrertitel im ADAC GT Masters. Das schweizerisch-südafrikanische Duo krönte damit eine starke Saison, der sie schon früh ihren Stempel aufdrückten.
"Kelvin und Patric ergänzen sich einfach unfassbar gut", lobt Teamchef Fabian Plentz, dessen Rennstall seine erste Saison in der "Liga der Supersportwagen" bestreitet. "Sie unterstützen und supporten sich und fahren nicht gegeneinander. Das ist der absolute Schlüssel, um hier erfolgreich zu sein. Sie haben mega abgeliefert. Für mich war von Anfang an klar, dass Kelvin bei unserem ADAC GT Masters-Einstieg unser Fahrer sein sollte. Wir haben dann nach dem richtigen Partner gesucht und mit Patric den idealen gefunden."
Der Saisonverlauf gibt Plentz recht: Bereits beim Auftakt in Oschersleben holten Niederhauser und van der Linde ihren ersten Podestplatz. Beim folgenden Lauf in Most fuhren sie am Samstag von der Pole-Position aus zu ihrem ersten Saisonsieg und übernahmen damit die Führung in der Gesamtwertung, die sie danach nicht mehr abgaben. Zwar mussten sie bis zum Sonntagsrennen in Hockenheim auf ihren nächsten Sieg warten, doch dank regelmäßiger Top-Fünf-Platzierungen bauten die Fahrer von HCB-Rutronik Racing ihr Punktepolster stetig aus. Als erste Fahrer in der Geschichte des seit 2007 ausgetragenen ADAC GT Masters sicherten sie sich nun vor dem Saisonfinale den Titelgewinn.
Die gemeinsame Geschichte von Niederhauser und van der Linde begann vor zwei Jahren: "Patric und ich waren 2017 bei Aust Motorsport Teamkollegen, haben uns aber leider nicht das Auto geteilt", sagt van der Linde. "Da habe ich schon gesehen, dass er ein Toptalent ist. Wir wollten seitdem immer etwas zusammen machen, und jetzt hatten wir die Möglichkeit." Niederhauser ergänzt: "Wir haben bereits damals eine Freundschaft aufgebaut. Die Chemie stimmt einfach zwischen uns. Er ist ein guter Kerl." Als Erfolgsgeheimnis sehen die beiden Meister vor allem ihre Konstanz und ihre guten Qualifyingergebnisse. "Dadurch, dass wir fast immer weit vorn gestartet sind, konnten wir regelmäßig viele Punkte sammeln. Diese Konstanz war ein ganz wichtiger Faktor beim Titelgewinn", sagt van der Linde. Teamkollege Niederhauser ergänzt: "Bis auf Zandvoort, wo wir unseren einzigen Nuller hatten, haben wir regelmäßig gepunktet. Wir waren selten die absolut Schnellsten an einem Wochenende, aber haben eigentlich immer das Maximum herausgeholt."
Während Niederhauser erstmals die Meisterschaft im ADAC GT Masters gewann, ging für van der Linde eine fünfjährige Durststrecke zu Ende. Der Südafrikaner, der zuvor in Volkswagen-Markenpokalen in seinem Heimatland und in Deutschland drei Titel in Folge geholt hatte, beeindruckte auch im ADAC GT Masters von Anfang an. Bereits in seiner Debütsaison 2014 krönte er sich zusammen mit dem späteren DTM-Champion René Rast zum Meister - und dies als Rookie und mit 18 Jahren als bis heute jüngster Pilot der Serienhistorie. "Danach hatte ich vielleicht meine zwei schwierigsten Jahre und nicht das Material, um um den Titel zu kämpfen", blickt van der Linde zurück, dessen Großvater und Vater bereits in Südafrika mehrere Tourenwagentitel einfuhren. "2017 war ich mit Aust und 2018 mit meinem Bruder Sheldon bei Land-Motorsport lange im Titelrennen. Man hat gesehen, dass es mit dem richtigen Material weiterhin möglich war, eine wichtige Rolle in der Meisterschaft zu spielen. Jetzt hat es endlich wieder mit dem Titel geklappt!"
Anders als sein Teamkollege, der schon früh den Weg Richtung Tourenwagen und GT-Sport einschlug, träumte Niederhauser lange von einer Karriere im Formelsport. "Mein Traum war die Formel 1", so der Schweizer, der 2011 die italienische Formel Abarth gewann und danach auch in der GP3-Serie Rennsiege einfuhr. "Aber es war in der Schweiz, die keine Autonation ist, schwierig, im Formelsport weiterzukommen. Mein Ziel war es daher, Profirennfahrer zu werden und meinen Lebensunterhalt mit dem Motorsport zu verdienen. Das war im Tourenwagen- oder GT-Sport einfacher. 2016 kam ich in Kontakt mit Lamborghini, die mich in ihr Junior-Programm aufnahmen." Niederhauser debütierte im gleichen Jahr im ADAC GT Masters, dem er auch 2017 treu blieb. 2019 kehrte er nach einer erfolgreichen Saison in Asien wieder in die "Liga der Supersportwagen" zurück. "Ich hätte schon die Möglichkeit gehabt, 2018 im ADAC GT Masters zu fahren. Aber es waren nicht die Voraussetzungen gegeben, mit denen ich vorne hätte mitfahren können. Denn das Feld ist so hochkarätig, da muss alles stimmen, um Erfolg zu haben. Als im Dezember vergangenen Jahres dann mein Telefon geklingelt hat und HCB-Rutronik Racing sich bei mir wegen des Platzes neben Kelvin gemeldet hat, ist für mich ein kleiner Traum in Erfüllung gegangen."
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

14.09.2019 - GT4 Germany - Heinemann/Wankmüller feiern in Hockenheim den zweiten Saisonsieg in der ADAC GT4 Germany
Tim Heinemann (21/Fichtenberg) und Luke Wankmüller (18/Keltern, beide HP Racing International) siegen souverän im Samstagsrennen der ADAC GT4 Germany auf dem Hockenheimring. Die Mercedes-AMG-Piloten feiern damit bereits den zweiten Sieg in Folge, nachdem sie zuletzt am Nürburgring bereits ganz oben auf dem Podium standen. Rang zwei ging an Marius Zug (16/Pfaffenhofen) und Gabriele Piana (32/ITA, beide RN Vision STS Racing Team) im BMW M4 GT4 vor dem Porsche-Duo Jan Kasperlik (40/Huglfing) und Lars Kern (31/Weissach, beide Team Allied-Racing). "Es ist unglaublich, nun schon wieder gewonnen zu haben. Derzeit schwimmen wir auf einer regelrechten Welle des Erfolges. So kann es gerne weitergehen", jubelte Heinemann über das Resultat aus Hockenheim.
Sein Teamkollege Luke Wankmüller hatte das Rennen bereits von der Pole-Position aus begonnen. Am Start verlor er zunächst jedoch zwei Plätze, als Jan Philipp Springob (18/Olpe, Bremotion) in einem weiteren Mercedes-AMG GT4 und auch BMW-Pilot Michael Schrey (36/Wallenhorst, Hofor Racing by Bonk Motorsport) an ihm vorbei fuhren. Die erste Rennphase war danach geprägt von einer langen Safety-Car-Phase, um den BMW von Michael Fischer (24/AUT, Hofor Racing by Bonk Motorsport) zu bergen, der in der Startphase in eine Kollision mit dem Mercedes-AMG von Hamza Owega (27/Köln, GetSpeed Performance) und dem KTM X-Bow GT4 von Laura Kraihamer (28/AUT, True Racing) verwickelt war.
Während sich Springob nach dem Re-Start leicht vom Feld absetzte, konnte Wankmüller kurz vor den Fahrerwechseln zur Rennmitte die zweite Position zurückerobern. "Sobald die Ampel auf Grün sprang, bin ich aufs Gas gegangen. Aber wie es scheint, sind die Anderen besser weggekommen. Den BMW konnte ich nach der Safety-Car-Phase wieder überholen. Dann habe ich etwas Risiko herausgenommen, um das Auto sicher an Tim zu übergeben", erklärte der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport, der durch den Sieg auch die Junior-Wertung für sich entschied.
Als Teamkollege Heinemann ins Fahrzeug gestiegen war, konnte er schnell Trophy-Pilot Oliver Mayer (61/Ingolstadt) passieren, der den führenden Mercedes-AMG GT4 zuvor von Springob übernommen hatte. Danach ließ Heinemann nichts mehr anbrennen und fuhr mit einem Vorsprung von 10,047 Sekunden zum souveränen Sieg. "Luke hatte mir eine gute Ausgangslage verschafft. Nachdem ich Oliver Mayer überholen konnte, musste ich das Rennen nur noch sauber zu Ende fahren", so Heinemann. Mayer beendete das Rennen schließlich auf Rang 13.
Marius Zug und Gabriele Piana sicherten sich in einem unauffälligen Rennen den zweiten Platz in der Tageswertung. Dadurch konnte sie die Führung in der Meisterschaftstabelle zurückgewinnen. Um Platz drei gab es in der Schlussphase noch spannende Duelle auf der Strecke. Erst in der letzten Runde setzte sich Lars Kern im Porsche 718 Cayman GT4 gegen Morgan Haber (25/AUS, Leipert Motorsport) durch und komplettierte mit seinem Teamkollegen Jan Kasperlik das Podium. Kasperlik konnte somit auch den Sieg in der Trophy-Wertung der ADAC GT4 Germany einfahren.
Hinter dem Mercedes-AMG GT4 von Haber und dessen Teamkollegen Luca Trefz (17/Wüstenrot) belegte der KTM-X-Bow GT4 von Mads Siljehaug (23/NOR) und Eike Angermayr (20/AUT, beide Felbermayr-Reiter) Platz fünf. Sechster wurden Alexander Mies (27/Heiligenhaus) und Mike David Ortmann (19/Ahrensfelde, beide Propeak Performance) im Aston Martin Vantage GT4 vor dem Mercedes-AMG GT4 von Hamza Owega und Jusuf Owega (17/Köln). Das Bruderpaar zeigte eine sehenswerte Aufholjagd, nachdem Hamza Owega nach der bis an das Ende des Feldes zurückfiel.
Platz acht ging an den Hofor Racing by Bonk Motorsport-BMW von Michael Schrey und Thomas Jäger (25/AUT) vor dem Porsche von Tom Kieffer (44/LUX) und Constantin Schöll (21/AUT, beide Team Allied-Racing) sowie dem Mercedes-AMG von Marcus Suabo (50/Ettlingen) und Marvin Dienst (22/Lampertheim, beide Schütz Motorsport. TV-Kommentator Christian Danner (61/Seeshaupt) beendete das Rennen gemeinsam mit Bernhard Laber (55/München, beide Team GT) im McLaren 570S GT4 auf Platz 23.
(Text: ADAC Motorsportpresse - https://www.adac-motorsport.de/adac-gt4-germany)

12.09.2019 - Formel 4 - Erster Matchball für Théo Pourchaire in Hockenheim
Fällt die Meisterschaftsentscheidung in der ADAC Formel 4 bereits an diesem Wochenende (13. bis 15. September) in Hockenheim? Tabellenführer Théo Pourchaire (16, Frankreich, US Racing CHRS) hat jedenfalls bereits am vorletzten Rennwochenende seinen ersten Matchball - die Konkurrenz gibt sich aber längst noch nicht geschlagen. Vorhang auf für das sechste Rennwochenende der ADAC Formel 4, das wie gewohnt von SPORT1 live im TV übertragen wird. Zudem sind die Rennen online im Livestream auf adac.de/motorsport, youtube.com/adac und auf der Facebookseite der ADAC Formel 4 zu sehen.
"Es ist eine extra Motivation, dass ich schon an diesem Wochenende Meister werden kann. Ich kann die Tabelle lesen und natürlich auch rechnen - aber es sind noch zwei Rennwochenenden zu fahren", sagte Pourchaire, der nach fünf Rennwochenenden 53 Punkte vor seinem ersten Verfolger, Arthur Leclerc (18, Monaco, US Racing CHRS), liegt. "Ich mache mir gar keinen Druck. Ich habe Zeit, es gibt ja auch noch drei Rennen auf dem Sachsenring. Mein Ziel ist, an diesem Wochenende so gut wie möglich abzuliefern."
Die Rechnung ist einfach: Da an einem Rennwochenende maximal 75 Punkte (jeweils 25 pro Sieg) zu holen sind, muss Pourchaire seinen Vorsprung entsprechend vergrößern, um vorzeitig die Nachfolge von Lirim Zendeli (19, Bochum, US Racing CHRS) anzutreten. Möglich ist es also, doch Pourchaire möchte sich mit diesen Gedankenspielchen nicht belasten.
"Ich habe sehr gute Erinnerungen an Hockenheim. Es ist ein tolles Gefühl, dorthin zurückzukehren, nachdem wir im Juli bereits gemeinsam mit der Formel 1 hier gefahren sind", sagt der 16-Jährige, der damals die Plätze zwei und drei einfuhr: "Das war ein sehr gutes Wochenende für mich, an dem ich meine erste Pole Position in der ADAC Formel 4 geholt habe und außerdem noch zweimal aufs Podium fahren konnte. Ich hoffe natürlich, die Rennen zu gewinnen - ich gehe zuversichtlich und optimistisch ins Wochenende."
Doch auch die Verfolger wittern ihre Chancen, allen voran Arthur Leclerc, der jüngere Bruder des Formel-1-Shootingstars Charles Leclerc. Der 18-Jährige hatte beim ersten Hockenheimwochenende vor der großen Kulisse der Formel 1 seinen ersten Sieg in der ADAC Formel 4 gefeiert. Danach ließ er einen zweiten Platz in Zandvoort und einen dritten auf dem Nürburgring folgen. "Für mich geht es vor allem darum, möglichst fehlerfrei zu fahren", sagt Leclerc junior: "Ich möchte sauber durch die Rennen kommen und die gute Arbeit des Teams zurückzahlen. Dann sehen wir, wohin die Reise geht."
Insgesamt dominiert US Racing CHRS in dieser Saison das Geschehen. Das Team, das 2018 alle drei Titel (Fahrer, Rookie und Mannschaft) abgeräumt hat, ist auch 2019 ganz weit vorne. Auch Roman Stanek (15, Tschechien) und Alessandro Ghiretti (17, Frankreich), die die Plätze drei und vier belegen, fahren für den Kerpener Rennstall von Ralf Schumacher und Gerhard Ungar. Auf Platz fünf folgt Red-Bull-Junior Dennis Hauger (16, Norwegen), der für Van Amersfoort Racing fährt. "Leider hatte ich in dieser Saison hier und da einfach Pech und schlechte Ergebnisse", sagt der Norweger, der 68 Punkte Rückstand auf Théo Pourchaire hat: "Théo ist schon ein gutes Stück voraus, aber ich habe ja nichts mehr zu verlieren. Also werde ich jetzt die Rennen Schritt für Schritt angehen."
Pourchaire hat bislang drei Rennen gewonnen, sein großer Trumpf ist aber seine Konstanz. Nur im vierten Saisonrennen auf dem Red Bull Ring verpasste er die Punkte, ansonsten sammelte er fleißig Zähler um Zähler. "Ich kann das Risiko meist gut abschätzen und fahre mit Auge", erklärt Pourchaire: "Aber hier und da ist auch etwas Glück dabei gewesen - und entschieden ist die Meisterschaft noch lange nicht."
Das gilt auch für die Entscheidungen in der Teamwertung und bei den Rookies. Bei den Teams liegt US Racing CHRS (383 Punkte) vor Van Amersfoort Racing (315) und dem Prema Powerteam (260) an der Spitze. Bei den Rookies führt Roman Stanek (296 Punkte) vor Paul Aron (15, Estland, Prema Powerteam), der 229 Punkte auf dem Konto hat. Auch in diesen beiden Wertungen könnten am vorletzten Rennwochenende Vorentscheidungen fallen.
(Text: ADAC Motorsportpresse - http://www.adac-motorsport.de/adac-formel-4/de/)

09.09.2019 - GT Masters - Patric Niederhauser und Kelvin van der Linde in Hockenheim mit erstem Matchball
Spannung pur in Hockenheim: Bereits beim vorletzten Saisonwochenende des ADAC GT Masters (13.-15. September) könnte eine Entscheidung im Titelkampf fallen. Die Audi-Piloten Patric Niederhauser (27/CH) und Kelvin van der Linde (23/ZA, beide HCB-Rutronik Racing) reisen zum sechsten von sieben Saisonläufen mit einem Punktepolster von 40 Zählern - doch bei 100 noch zu vergebenden Punkten will die Konkurrenz von Corvette, Audi und Lamborghini zurückschlagen und die Titelentscheidung auf das Finalwochenende auf dem Sachsenring vertagen. SPORT1 überträgt die beiden Rennen live und in voller Länge. Am Samstag beginnt der erste Durchgang um 14.45 Uhr, Sonntag startet das zweite Rennen bereits um 13.00 Uhr. Außerdem sind die Rennen online im Livestream auf sport1.de, adac.de/motorsport und youtube.com/adac zu sehen.
144 Punkte haben die Tabellenführer Niederhauser und van der Linde auf ihrem Konto - und liegen damit genau 40 Zähler vor der engsten Konkurrenz. Sollte das Audi-Duo das Polster in Hockenheim auf mindestens 51 Punkte ausbauen, ist ihm der Titel nicht mehr zu nehmen. Während es für Niederhauser der erste Titel in der "Liga der Supersportwagen" wäre, würde sich sein Teamkollege bereits zum zweiten Mal zum Champion krönen: Van der Linde gewann 2014 zusammen mit DTM-Star René Rast mit 18 Jahren als bisher jüngster Pilot den Titel im ADAC GT Masters. "Es sind zwar nur noch vier Rennen und Kelvin und ich haben einen akzeptablen Vorsprung in der Meisterschaft", sagt Niederhauser. "Aber genauso, wie wir den Sack zumachen und den Titel auf dem Hockenheimring für uns entscheiden können, können wir auch die Führung verlieren. Deswegen gilt es für uns, jede Session, jedes Qualifying und jedes Rennen für sich zu nehmen, konzentriert zu arbeiten und das Maximum herauszuholen. Wir wissen, dass es schwierig werden wird, weil vor allem die Corvettes sehr stark sein werden. Wenn wir unseren Job erledigen, sollten aber zwei Top-5-Plätze möglich sein."
Die Topbesetzung der angesprochenen Corvettes sind Markus Pommer (28/Neckarsulm) und Marvin Kirchhöfer (25/Luzern), die für den aus dem baden-württembergischen Leingarten stammenden Rennstall Callaway Competition antreten. Als aktuelle Tabellenzweite sind die dreimaligen Saisonsieger mit insgesamt 104 Punkten die härtesten Verfolger von Niederhauser und van der Linde im Titelkampf. Trotz ihres Punkterückstandes hat das Corvette-Duo noch längst nicht aufgegeben. Dass Pommer und Kirchhöfer über großen Kampfgeist verfügen, zeigten sie zuletzt bereits auf dem Nürburgring: Auf dem Eifelkurs mussten sie nach zwei unglücklich verlaufenen Qualifyings von weit hinten starten, machten aber dank zweier starker Aufholjagden in den Rennen insgesamt 30 Positionen gut und wahrten somit ihre Titelchancen. "Wir werden alles dransetzen, unseren Punkterückstand zu verringern", sagt Lokalmatador Pommer, der nur rund 60 Kilometer von Hockenheim entfernt in Neckarsulm lebt. "Wir wollen im Titelrennen bleiben und dürfen uns daher keine Fehler erlauben. Wir werden bis zum Schluss kämpfen, denn im Motorsport kann viel passieren. Das habe ich im vergangenen Jahr selbst erfahren, als Maximilian Götz und ich die Meisterschaft angeführt haben, aber nach drei Nullern in den letzten vier Rennen den Titel noch verloren. Hockenheim ist unsere Heimstrecke, sie liegt uns. Wir haben dort schon getestet und sollten gut aussortiert sein. Zudem haben Marvin und Callaway dort im vergangenen Jahr gewonnen. Ich bin zuversichtlich."
Mit insgesamt 97 Punkten sind Max Hofer (20/A) und Christopher Mies (30/Heiligenhaus, beide Montaplast by Land-Motorsport) aktuell Tabellendritte, Hofer führt zudem die Pirelli-Junior-Wertung für Nachwuchsfahrer an. Die Audi-Piloten haben den Titelkampf noch nicht aufgegeben, schätzen ihre Chancen aber realistisch ein: "Unter normalen Umständen ist in Richtung Titel nicht mehr viel machbar, aber nichts ist unmöglich. Das haben die vergangenen Jahre gezeigt", so Mies, der zusammen mit Hofer 2019 noch sieglos ist, aber konstant gepunktet hat. "Wir gehen die Sache ganz unbefangen an. Unser Team macht einen guten Job und wir waren zuletzt immer vorn dabei. Es geht darum, möglichst viele Punkte einzufahren, denn wir wollen auf jeden Fall am Saisonende unter den Top drei der Meisterschaft liegen. Deswegen hoffe ich, dass wir in den verbleibenden Rennen noch mehrmals auf das Podium fahren."
Zu den Siegkandidaten in Hockenheim zählen auch die drei Lamborghini Huracán GT3 Evo von Orange1 by GRT Grasser. Das Aufgebot der Österreicher, die zuletzt auf dem Nürburgring zwei Mal siegten und die Tabellenspitze in der Teamwertung übernahmen, wird von den zweimaligen Saisonsiegern Christian Engelhart (32/Starnberg) und Mirko Bortolotti (29/I) angeführt, die auf dem vierten Gesamtrang liegen. Das deutsch-italienische Duo hat 92 Punkte auf seinem Konto, drei Zähler weniger haben ihre Teamkollegen Rolf Ineichen (41/CH) und Franck Perera (35/F, beide Orange1 by GRT Grasser) auf Rang fünf in der Punktetabelle. Gesamtsechste sind David Jahn (28/Leipzig) und Sven Barth (38/Eberbach, beide RWT Racing), in der zweiten Corvette C7 GT3-R im Feld. Routinier Barth könnte sich in Hockenheim vorzeitig den Titel in der Pirelli-Trophy-Wertung für Nicht-Profis sichern.
Auf ein gutes Ergebnis hofft in Hockenheim auch Jens Klingmann. Der gebürtige Heidelberger, der im Juni zusammen mit MRS-GT-Racing-Teamkollege Nicolai Sylvest das Samstagsrennen auf dem Red Bull Ring gewann, rechnet sich bei seinem Heimspiel in Baden einiges aus - zumal der BMW M6 GT3 in den vergangenen Jahren in Hockenheim ebenfalls immer ein Kandidat für Podestplätze war. "Der Kurs sollte uns auf jeden Fall liegen", so der 29-Jährige.
Mit der neuen ADAC GT4 Germany, den Tourenwagen der ADAC TCR Germany, den Youngstern der ADAC Formel 4 sowie dem spektakulären Porsche Carrera Cup Deutschland gibt es für die Zuschauer in Hockenheim ein umfangreiches Motorsportpaket zu sehen. Beim Pitwalk (Samstag, 12.30-13.00 Uhr und Sonntag, 10.05-10.35 Uhr) können die Zuschauer zudem in der Boxengasse hinter die Kulissen des ADAC GT Masters blicken. Autogrammsammler können sich auf das Meet the Drivers (Samstag, 17.30-18.00 Uhr) vor der ADAC Hospitality freuen.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

07.09.2019 - Supercup - Evans Schnellster in Monza – erste Supercup-Pole für den Porsche-Junior
Große Freude bei Porsche-Junior Jaxon Evans (Fach Auto Tech): Im Qualifying für den achten Saisonlauf des Porsche Mobil 1 Supercup fuhr der Neuseeländer am Samstag die Bestzeit. „Ich kann mein Gefühl gar nicht in Wort fassen. Das Ergebnis macht mich einfach glücklich. Die erste Schikane ist hier extrem eng. Daher ist die Pole ziemlich wertvoll, um das Risiko einer Kollision nach dem Rennstart mit einem anderen Fahrzeug möglichst gering zu halten“, sagte Evans. Neben dem 485 PS starken Porsche 911 GT3 Cup von Evans geht Ayhancan Güven (TR/martinet by ALMÉRAS) ins Rennen. Den dritten Startplatz sicherte sich Larry ten Voorde (NL/MRS GT-Racing).
Insgesamt 32 Fahrer kämpften im Zeittraining um die beste Startposition. Die Session im Norden Mailands war von Beginn an von Spannung geprägt – mehrfach wechselte auf dem Zeitenmonitor der Name des Führenden. Nachdem Mikkel Pedersen (DK/Dinamic Motorsport) zu Beginn an der Spitze lag, gelang erst Evans und dann Güven eine neue Top-Zeit. Mit frischen Reifensätzen folgte eine turbulente Schlussphase. Fünf Minuten vor Ende schob sich erneut Pedersen und kurz darauf Ammermüller auf Rang eins. Rookie Güven unterbot die Zeit seiner Konkurrenten und fuhr seine beste Runde in 1:49,295 Minuten. Nur Porsche-Junior Evans war noch schneller unterwegs – 0,043 Sekunden betrug sein Vorsprung. Güven erklärte: „Mir sind zwei super Runden gelungen. Natürlich hätte ich noch lieber die Pole-Position gehabt, aber ich freue mich trotzdem wahnsinnig auf das Rennen vor so vielen Fans. Der Weg bis zur ersten Kurve ist vergleichsweise lang. Ein guter Start ist daher entscheidend.“
Ten Voorde startet am Sonntag aus der zweiten Startreihe. Die persönliche Bestzeit des 22-Jährigen lag bei 1:49,347 Minuten. Ammermüller und Dylan Pereira (L/Momo Megatron Lechner Racing) machten auf dem 5,793 Kilometer langen Hockgeschwindigkeitskurs die Top fünf komplett. Dahinter folgten Pedersen, Joey Mawson (AUS/Team Australia) und Al Faisal Al Zubair (OM/Lechner Racing Middle East). Porsche-Junior und Tabellenführer Julien Andlauer (BWT Lechner Racing) belegte im Qualifying Platz 13. „Ich bin ehrlich gesagt ziemlich enttäuscht. Grundsätzlich bietet die Strecke mit den langen Geraden gute Überholmöglichkeiten. Dafür müssen wir als Team aber analysieren, was wir optimieren können“, sagte der Franzose.
Als bester Italiener beendete Gianmarco Quaresmini die Session auf dem 14. Rang. Der 23-Jährige kommt aus Brescia und fährt für Dinamic Motorsport. Auch Alberto Cerqui (Preseglie) startet vor heimischer Kulisse für die Mannschaft aus dem italienischen Reggio Emilia. Die schnellste Zeit in der ProAm-Wertung setzte Roar Lindland (N/pierre martinet by ALMÉRAS) vor Philipp Sager (A/Dinamic Motorsport) und Clement Mateu (F/pierre martinet by ALMÉRAS). Der achte Lauf der Saison beginnt am Sonntag um 12:05 Uhr Ortszeit und wird auf Eurosport in über 60 Ländern gezeigt. Fans in Italien und Großbritannien können das Rennen auf Sky verfolgen. Dazu berichtet der deutsche TV-Sender Sport1 über den internationalen Markenpokal. Außerdem überträgt der offizielle Formel-1-Streamingservice (F1 TV) den Lauf live.
(Text: Porsche Motorsportpresse / Oliver Hilger - www.porsche.de/motorsport)

06.09.2019 - VLN - Vormerken! Die vorläufigen VLN-Termine für 2020
Der vorläufige Terminkalender der VLN Langstreckenmeisterschaft für die Saison 2020 steht. Wie gewohnt umfasst die weltweit größte Breitensportserie neun packende Läufe rund um die legendäre Nordschleife. Los geht es im kommenden Jahr in der Grünen Hölle am 21. März bevor sich im April um das Osterwochenende herum zwei weitere Rennen anschließen (4. und 18. April). Die längere Pause wird überbrückt durch das 24h-Rennen am Nürburgring, das vom 21. bis 24. Mai terminiert ist.
„Es ist nicht immer einfach bei dem dicht gedrängten Terminkalender sowie den vielen Events auf dem Nürburgring, alle Interessen von Fahrern, Teams und Veranstalter unter einen Hut zu bringen. Die Quadratur des Kreises ist uns aber wieder mal trefflich gelungen. Die gesamte VLN-Familie freut sich auf neun packende und hochspannende Läufe in unserer geliebten Grünen Hölle“, sagt Dietmar Busch, der Geschäftsführer der VLN VV GmbH & Co. KG.
In die beiden letzten Saisondrittel geht es ab dem 27. Juni kurz vor den Sommerferien mit VLN4. Am 11. Juli und 1. August folgen die nächsten Läufe. VLN7 am 29. August bildet dann den Saisonhöhepunkt, geht es hier doch ausnahmsweise über die Distanz von sechs Stunden. Nach dem Zuschlag von 120 Minuten steigt am 26. September der vorletzte Lauf wieder über die gewohnte Länge von vier Stunden. Vormerken sollten sich die Motorsport-Fans den 24. Oktober. Spätestens dann werden die neuen Champions und Klassensieger der VLN für das Jahr 2020 ermittelt.
(Text: VLN-Presse/PR - www.vln.de)

04.09.2019 - DTM - DTM fährt 2020 erstmals in Monza
Eine der berühmtesten Rennstrecken der Welt wird in der kommenden Saison erstmals Bestandteil des DTM-Kalenders sein. Die Tourenwagen-Serie trägt 2020 eine Veranstaltung im italienischen Monza aus. Die DTM-Dachorganisation ITR und der Betreiber der Rennstrecke vor den Toren Mailands haben einen entsprechenden Vertrag geschlossen.
Der Hochgeschwindigkeits-Kurs im Königlichen Park von Monza ist eine der ältesten Rennstrecken in Europa. Seit Austragung der ersten Formel-1-Weltmeisterschaft im Jahr 1950 ist er mit nur einer Ausnahme jedes Jahr Bestandteil des Grand-Prix-Kalenders gewesen. An diesem Wochenende (6.–8. September) wird der Grand Prix von Italien zum 84. Mal in Monza ausgetragen.
„Monza ist für Motorsport-Fans in der ganzen Welt ein Mythos“, sagt Gerhard Berger, Vorsitzender der ITR. „Die Streckencharakteristik verspricht Rad-an-Rad-Duelle bei hohen Geschwindigkeiten sowie gute Überholmöglichkeiten.“ Der frühere Formel-1-Fahrer feierte 1988 mit Ferrari in Monza einen seiner größten Triumphe. Der 5,793 km lange Kurs ist eine Herausforderung für Fahrer und Autos. Mit seinen langen Geraden wird Monza die Strecke mit dem höchsten Volllast-Anteil im DTM-Kalender sein.
Der genaue Termin für den Auftritt der internationalen Tourenwagen-Serie in Italien wird im Zuge der Veröffentlichung des DTM-Kalender 2020 im Oktober bekanntgegeben. Im vergangenen Jahr war die DTM nach mehrjähriger Abstinenz nach Italien zurückgekehrt: 2018 und 2019 wurden Rennen auf dem Misano World Circuit Marco Simoncelli an der Adriaküste ausgetragen.
„Italien ist für viele Motorsport-Begeisterte – und damit auch für uns sowie für die in der DTM engagierten Marken Aston Martin, Audi und BMW – ein wichtiger Markt“, sagt ITR-Geschäftsführer Achim Kostron. „Wir sind den Verantwortlichen in Misano dankbar, dass sie bei der Rückkehr der DTM nach Italien in den vergangenen beiden Jahren ein verlässlicher Partner waren. Im nächsten Schritt wollen wir die Bekanntheit der DTM in Italien weiter steigern. Der Auftritt auf der berühmtesten Automobil-Rennstrecke des Landes in Verbindung mit dem Einzugsgebiet der Metropole Mailand soll uns dabei helfen.“
„Es ist das erste Mal, dass DTM-Rennen in Monza ausgetragen werden“, sagt Pietro Benvenuti, Geschäftsführer des Autodromo Nazionale Monza. „Wir sind stolz, ein Event dieser Rennserie auszurichten. Dieses von einer bedeutenden Organisation unterstützte Rennwochenende wird es uns ermöglichen, das Potenzial unserer Rennstrecke weiter zu entwickeln. Wir planen eine Veranstaltung, die nicht nur für Motorsport-Fans gedacht ist, sondern allen Besuchern ein beispielloses Erlebnis bereitet.“
Monza wird der vierte italienische Austragungsort in der Geschichte der DTM sein. Die Rennserie, die jüngst am Lausitzring ihr 500. Rennen feierte, war bereits in Misano (2018, 2019), am Adria Raceway (2003, 2004, 2010) sowie in Mugello (1994–1996, 2007, 2008) zu Gast gewesen.
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

04.09.2019 - VLN - Rückkehrer, Umsteiger und Aufsteiger
Zwei Rückkehrer sorgen für Gesprächsstoff. Beim 42. RCM DMV Grenzlandrennen (7. September 2019) stechen die Comebacks zweier Autos besonders heraus. Das freut Groß und Klein. Denn neben „Grello“, dem SP9-Boliden von Manthey Racing, ist in der Klasse H2 auch der VW Jetta 16v zurück auf der legendären Nordschleife. Und auch ansonsten hat das bunte und abwechslungsreiche Starterfeld der VLN wieder viele motorsportliche Leckerbissen zu bieten.
Es waren spektakuläre Bilder. Ende März beim Qualifying zum Saisonauftakt der VLN Langstreckenmeisterschaft kollidierte der Jetta 16v unglücklich mit dem BMW 328 von Beat Schmitz. Fahrer Stefan Lohn überschlug sich im Bereich Brünnchen sechs Mal mit dem Volkswagen, der letztlich auf der Streckenbegrenzung landete. Lohn blieb aufgrund der hohen Sicherheitsstandards unverletzt. Das Auto war nach dem heftigen Abflug komplett zerstört. Ein herber Nackenschlag für das kleine Team XXL Racing. Aber die VLN-Familie steht in der Not zusammen. Ein Spendenaufruf über die sozialen Medien von Fahrer Norbert Mehling sorgte für eine riesige Resonanz. Innerhalb von kurzer Zeit kamen mehr als 20.000 Euro zusammen. Die selbe Summe wurde ungefähr nochmal an Sachleistungen gespendet. „Das war wirklich irre. Wir hatten alle Gänsehaut. Normal ist das nicht. So etwas erlebt man ganz selten“, sagt Pilot Thomas Erhardt begeistert. Mit seinem Mitstreitern Phillip Eis und Norbert Mehling will der 62-Jährige sich in der mit elf Fahrzeugen gut besetzten H2 erst mal langsam wieder ran tasten an die Grüne Hölle.
Keine Eingewöhnungszeit benötigt die #911. Der allseits beliebte „Grello“ ist nach zwei Läufen Pause zurück in der Eifel. Beim 42. RCM DMV Grenzlandrennen feiert zudem Otto Klohs seine Premiere in der aktuellen Generation des Porsche 911 GT3 R zusammen mit Kevin Estre und Lars Kern. „Mein Wunsch war es immer, wenn es die Möglichkeit gibt, mal mit dem neuen Auto über die Nordschleife zu fahren“, sagt Klohs, der im Januar 2020 seinen 60. Geburtstag feiert. Normalerweise pilotiert er den weiß-roten Vorjahres-911 GT3 R mit der #12. Insgesamt sind 16 Autos in der Königsklasse der VLN dabei. Walkenhorst Motorsport bringt gleich drei SP9-Boliden mit in die Boxengasse. GetSpeed Performance und Falken Motorsport jeweils zwei. Hier sind unter anderem die Vorjahressieger Klaus Bachler und Martin Ragginger im Porsche 911 GT3 R gemeldet. Für das Team Black Falcon AutoArena Motorsport setzt sich der Sieger der letzten beiden Läufe, Patrick Assenheimer, wieder hinters Lenkrad. Teamkollege im Mercedes AMG GT3 ist dieses Mal wieder Manuel Metzger. Mit ihm zusammen gewann er bei VLN4.
Einen prominenten Umsteiger gibt es ebenfalls: In der Cup3 fährt Volker Strycek nach über 20 Jahren wieder mit einem Porsche. Der 129-fache VLN-Klassensieger ist als langjähriger Opel-Sportchef untrennbar mit der Marke Opel verbunden. Ausnahmen bestätigen aber die Regel. 2018 startete er bereits zusammen mit Max Friedhoff im KTM X-Bow GT4. In diesem Jahr folgte eine weitere Einladung: Axel und Max Friedhoff sind mittlerweile auf einen Porsche Cayman GT4 CS umgestiegen und wollten unbedingt zusammen mit Strycek ein Rennen bestreiten. Dies wird nun bei VLN6 im Rahmen der Cayman GT4 Trophy by Manthey-Racing in die Tat umgesetzt. „Als Axel mich angerufen hat, musste ich nicht lange überlegen“, sagt Strycek. „Ich bin gespannt auf den Cayman. Ich glaube, dass GT4-Fahrzeuge in der VLN eine große Zukunft haben.“ Parallel wird er auch auf dem kultigen Opel Manta mit Olaf Beckmann und Peter Hass an den Start gehen.
In der VLN-Gesamtwertung weisen Yannick Fübrich und David Griessner vom Pixum Team Adrenalin Motorsport eine blütenreine Weste auf. Die Tabellenführer haben im BMW M240i Racing Cup alle vier Rennen gewonnen. Mit 38,85 Punkten haben sie den Platz an der Sonne inne, gefolgt von Oskar Sandberg, Norbert Fischer und Daniel Zils (37,82), ebenfalls Pixum Team Adrenalin Motorsport, die mit ihrem Porsche Cayman in der V5 ebenfalls noch ungeschlagen sind. Mit 35,94 Punkten liegen Nico Otto und Lars Peucker, die auch im BMW M240i Racing Cup unterwegs sind, mit dem Eifelblitz nach drei zweiten und einem dritten Platz noch in der Spitzengruppe. Während es in der Cup5 dieses Mal 14 Nennungen gibt, kann die V4 auf Rekordwerte verweisen. 30 Autos sind gemeldet.
In der Klasse der Fahrzeuge bis 2.500 ccm Hubraum liefern sich zwei Teams ein packendes Saisonduell. Das Trio vom Team AVIA Sorg Rennsport, Torsten Kratz, Oliver Frisse und Moran Gott, siegte bei VLN1 und VLN3. Die amtierenden VLN-Champions, Danny Brink, Philipp Leisen und Christopher Rink, triumphierten mit der #1 bei den letzten beiden Läufen. Beide können sich zudem kein Streichresultat mehr erlauben. Es bleibt abwechslungsreich und aufregend in der VLN.
Rund um die mehr als 20 Kilometer lange Nordschleife mit ihren unzähligen Wanderwegen ist der Eintritt frei. Für die geöffneten Tribünen am Grand-Prix-Kurs und den Besuch des Fahrerlagers sind Tickets schon ab 18 Euro zu haben. Kinder bis 14 Jahre haben auch hier freien Eintritt. Tickets zu den VLN-Rennen sind über die kostenlose Tickethotline 0800 20 83 200, den Nürburgring Online-Shop sowie vor Ort im info°center und an den Zugängen zu den geöffneten Tribünen am Grand-Prix-Kurs und zum Fahrerlager erhältlich. Rennstart ist um 12 Uhr, die Startplätze werden zwischen 08:30 und 10 Uhr ausgefahren. Training und Rennen werden im Livestream auf VLN.de übertragen.
(Text: VLN-Presse/PR - www.vln.de)

02.09.2019 - DTM - DTM-Fan-Talk: Fans treffen Gerhard Berger
Die DTM lädt ihre Fans zu einem Treffen mit dem ITR-Vorsitzenden Gerhard Berger ein. Beim DTM-Fan-Talk 2019 am Rande des achten Rennwochenendes der Saison am Nürburgring (13.–15. September 2019) können alle Interessierten mit dem DTM-Boss in lockerer Atmosphäre sowohl über aktuelle Themen als auch über die Zukunft der Rennserie diskutieren.
Der Austausch mit eingefleischten Motorsport-Fans soll nicht nur die Möglichkeit geben, den ehemaligen Formel-1-Fahrer aus der Nähe zu erleben. Berger ist gleichermaßen am Meinungsbild der Fans interessiert. Wie kommen die Eventangebote bei ihnen an? Wie spektakulär finden sie die Rennen? Wie beliebt sind die Fahrer?
Am Samstag, 14. September, sind alle Inhaber eines DTM-Tickets für das Rennwochenende in der Eifel ab 16:00 Uhr in das ring°kino am Nürburgring eingeladen. Aus Kapazitätsgründen ist eine kostenfreie Anmeldung via E-Mail über den folgenden Link erforderlich: https://dtm4.me/fantalk Einlass ist ab 15:00 Uhr. Für das leibliche Wohl ist mit Softdrinks und Snacks gesorgt.
Tickets für das Rennwochenende am Nürburgring sind über die offizielle Website DTM.com/tickets und bei der DTM-Ticket-Hotline 0180 6 386386 (0,20€/Anruf inkl. MwSt aus dem deutschen Festnetz, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt. aus dem deutschen Mobilfunknetz) erhältlich. Die Hotline ist montags bis freitags sowie am Rennwochenende auch samstags und sonntags jeweils von 8:00 bis 18:00 Uhr geschaltet. SAT.1 berichtet am Samstag und Sonntag jeweils ab 13:00 Uhr live vom Nürburgring. SPORT1 zeigt am Sonntagabend ab 22:30 Uhr die Höhepunkte des DTM-Wochenendes.
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

01.09.2019 - WEC - Perfektes Debüt: Doppelsieg für neuen Porsche 911 RSR in Silverstone
Der neue Porsche 911 RSR (Modelljahr 2019) hat bei seiner Rennpremiere einen Doppelerfolg eingefahren. Beim Saisonauftakt der FIA World Endurance Championship in Silverstone (Großbritannien) erreichten der Italiener Gianmaria Bruni und Richard Lietz aus Österreich vor 49.600 Zuschauern in der Startnummer 91 den ersten Platz. Die amtierenden Weltmeister Michael Christensen (Dänemark) und Kévin Estre (Frankreich) fuhren im rund 515 PS starken Schwesterauto mit der Nummer 92 auf Rang zwei. Eine perfekte Taktik des Weltmeisterteams, starke fahrerische Leistungen, schnelle Boxenstopps, ein zuverlässiges und bei nassen wie trockenen Bedingungen schnelles Auto waren die Schlüssel zum Doppelsieg.
Nach einem mäßigen Qualifying waren die beiden Porsche 911 RSR des Werksteams von den Positionen vier und sechs in das Vierstundenrennen gestartet. Bei sonnigen Bedingungen in der Frühphase konnten die beiden neuen GTE-Rennfahrzeuge aus Weissach zunächst kaum Boden gutmachen. Ein starker Regenschauer nach rund 90 Minuten veränderte die Situation grundlegend. Im Gegensatz zur Konkurrenz setzte das Porsche GT Team auf Regenreifen – eine optimale Wahl. Den besseren Grip der Reifen setzten die Fahrer auf der nassen Strecke perfekt um und fuhren im neuen 911 RSR, der auf dem Hochleistungs-Straßensportwagen 911 GT3 RS* basiert, an der Spitze einen großen Vorsprung heraus. Dieses Polster wurde jedoch nach zwei Stunden Rennzeit durch eine Safety-Car-Phase wieder zunichtegemacht. In den verbleibenden 120 Minuten wehrten die Piloten auf abtrocknender Strecke alle Angriffe der Mitbewerber ab und nur durch 3,802 Sekunden getrennt das Ziel auf den Plätzen eins und zwei.
In der GTE-Am-Klasse erreichte der bestplatzierte Porsche 911 RSR (Vorjahresmodell) den vierten Platz. Das britische Fahrertrio Michael Wainwright, Ben Barker und Andrew Watson in der Startnummer 86 von Gulf Racing fiel erst beim finalen Boxenstopp aus den Podesträngen. Auf Platz fünf kam die Startnummer 77 von Dempsey-Proton Racing mit Porsche Young Professional Matt Campbell (Australien), Christian Ried (Schöneburg) und Riccardo Pera (Italien) ins Ziel. Das Schwesterauto mit der Nummer 88, in dem Porsche Young Professional Thomas Preining (Österreich) seinen ersten Einsatz hatte, kam auf Rang elf. Die beiden Porsche 911 RSR von Project 1 kamen auf die Positionen sechs (Startnummer 56) und zehn (Nummer 57).
Nach dem Doppelerfolg zum Auftakt der Saison 2019/2020 liegt Porsche in allen Meisterschaftswertungen der GTE-Pro-Klasse an der Spitze. Der nächste Lauf findet am 6. Oktober in Fuji (Japan) statt.
Fritz Enzinger (Leiter Motorsport): „Bei seiner Rennpremiere hat der neue Porsche 911 RSR unsere Erwartungen deutlich übertroffen. Gratulation an die Fahrer und das Team für die perfekte Leistung in Silverstone. Dieser große Erfolg ist jedoch nur möglich gewesen, weil die gesamte Mannschaft von Porsche Motorsport solch hervorragende Arbeit abgeliefert hat. Vielen Dank an alle, die an diesem Projekt mitgewirkt und das neue Auto zu einem Siegerfahrzeug gemacht haben.“
Pascal Zurlinden (Gesamtprojektleiter Werksmotorsport): „Es war ein traumhaftes Wochenende. Am Samstag der Sieg unseres Kundenteams Proton Racing in der ELMS, am Tag darauf der Doppelerfolg beim ersten Einsatz des neuen Porsche 911 RSR in der Weltmeisterschaft – besser geht es nicht. Ein großer Dank geht an unsere Einsatzmannschaft und an alle im Motorsportzentrum Weissach. Die harte Arbeit der letzten Monate hat sich gelohnt.”
Jeromy Moore (Technischer Projektleiter Porsche 911 RSR): „Ein Doppelsieg gleich im ersten Rennen – besser kann das Debüt eines Rennfahrzeuges gar nicht sein. Ich denke, unser neuer Porsche 911 RSR hat seine Qualitäten aus dem Stand deutlich gezeigt. Ich hatte am Rennen und vor allem am Endergebnis meine helle Freude. Ich bin mir sicher, dass es allen Entwicklungsingenieuren in meinem Team, die das Rennen aus Deutschland verfolgt haben, genauso ging.“
Alexander Stehlig (Einsatzleiter FIA WEC): „Es ist unglaublich. Wir waren nach Silverstone angereist mit dem Ziel, ein solides Ergebnis im ersten Rennen des neuen Porsche 911 RSR zu realisieren. Am Ende haben wir genau dort angeknüpft, wo wir in der vergangenen Saison aufgehört hatten. Perfekte Teamarbeit, starke Leistungen im Cockpit und ein schnelles Rennauto – diese Faktoren haben uns den Doppelsieg ermöglicht. Für uns ist ein Traum in Erfüllung gegangen.“
(Text: Porsche Motorsportpresse / Oliver Hilger - www.porsche.de/motorsport)

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