NEWS aus dem Automobilsport im OKTOBER 2019

31.10.2019 - DTM - Die DTM gibt Vollgas: Das Rahmenprogramm für 2020 steht
Die DTM-Saison 2020 hält für alle Besucher ein prall gefülltes Rahmenprogramm bereit. Dies vermeldet die DTM-Dachorganisation ITR bereits knapp sechs Monate vor dem Beginn der 34. Saison am 24. bis 26. April im belgischen Zolder. Motorsport-Fans können sich an allen zehn Rennwochenenden auf reichlich Spektakel auf der Strecke freuen. Die Zeitpläne bieten an allen Veranstaltungstagen eine bunte Mischung aus qualitativ hochwertigen Rennserien.
„Unser zehn Veranstaltungen umfassender Rennkalender ist wirklich prall gefüllt“, sagt Frederic Elsner, ITR Director Business Unit Event. „Wir haben attraktive Pakete für jedes einzelne Rennwochenende geschnürt, indem wir beliebte nationale mit etablierten europäischen Rennserien kombinieren. Gerade im Bereich des GT-Sports haben wir deutlich zugelegt. Nach ihrer ungemein erfolgreichen Debütsaison 2019 heißen wir zudem erneut die W Series im Rahmenprogramm der DTM willkommen. Und auch Fans historischer Rennfahrzeuge kommen bei uns nicht zu kurz. Wir freuen uns besonders, dass es uns auf Anhieb gelungen ist, auch auf den drei neuen Rennstrecken im DTM-Kalender – Igora Drive, Anderstorp und Monza – abwechslungsreiche Renn-Action zu bieten.“
Ganz neu im Rahmenprogramm der DTM sind unter anderem die DTM Trophy sowie der DMV GT & Touring Car Cup (DMV GTC). Die DTM Trophy ist eine neugeschaffene, von der ITR ausgeschriebene Rennserie für seriennahe GT-Fahrzeuge mit Heckantrieb. Im DMV GTC kommen ebenfalls GT-Sportwagen zum Einsatz, vornehmlich aus den leistungsstärkeren Kategorien GT3, Porsche Carrera Cup und Lamborghini Huracan Super Trofeo. Ebenfalls 2020 neu dabei: Die GT Open Russia sowie die TCR Russia, welche das Rahmenprogramm beim DTM-Debüt in St. Petersburg bereichern.
Weiterhin ein fester Bestandteil des Rahmenprogramms: Die W Series, in der ausschließlich Frauen in einheitlichen Formel-Fahrzeugen gegeneinander antreten, wird auch in ihrem zweiten Jahr bei sechs Events als Partnerserie der DTM dabei sein. Ähnlich wie im Vorjahr werden 2020 auch mehrere Porsche Markenpokale, der Lotus Cup Europe und die Belcar Endurance Championship an mehreren Rennwochenenden für hochklassige Renn-Action sorgen.
Rennsport-Nostalgiker kommen bei der DTM in der nächsten Saison erneut mehrfach auf ihre Kosten, unter anderem bei den DRM Classics, wo sogar einige der Helden von einst am Steuer ihrer spektakulären Boliden sitzen. In Zolder und am Norisring werden die Traum-Rennwagen aus dem DTM-Vorläufer Deutsche Rennsport-Meisterschaft (DRM) zum Einsatz kommen. Auf dem Nürnberger Stadtkurs werden zusätzlich sogar Fahrzeuge der legendären Gruppe C ihre Runden drehen. In Brands Hatch werden wiederum historische Formel-1-Autos für Begeisterung sorgen. Und wie 2019 erneut dreimal im DTM-Rahmenprogramm vertreten: Die beliebten Tourenwagen Classics, wo vor allem DTM-Fahrzeuge der achtziger und neunziger Jahre eingesetzt werden.
Für sieben DTM-Veranstaltungen 2020 können bereits Eintrittskarten erworben werden: Zolder (24.–26. April), Lausitzring (15.–17. Mai), Monza (26.–28. Juni), Brands Hatch (22.–23. August), Assen (4.–6. September), Nürburgring (11.–13. September) und Hockenheimring (2.–4. Oktober). Bereits ab 10 € können Motorsport-Fans die DTM freitags live erleben, Wochenend-Tickets sind bereits ab 29 € erhältlich. Alle Tribünentickets berechtigen zum Zutritt ins beliebte Fahrerlager (so lange der Vorrat reicht). In den jeweils günstigsten Kategorien haben Kinder und Jugendliche bis einschließlich 14 Jahre in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt.
Eintrittskarten können über den neuen Ticketshop auf DTM.com (https://2020.dtm.com/de/events) sowie über die offizielle Ticket-Hotline 0180 6 386386 (0,20 €/Anruf inkl. MwSt aus dem deutschen Festnetz, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt. aus dem deutschen Mobilfunknetz) bestellt werden. Die Hotline ist montags bis freitags jeweils von 8:00 bis 18:00 Uhr geschaltet.
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

27.10.2019 - WTCR - Erstes Podium für Audi Sport-Pilot Niels Langeveld in FIA WTCR
Am achten Rennwochenende zum WTCR – FIA-Tourenwagen-Weltcup in Japan feierte Audi Sport-Pilot Niels Langeveld sein bislang bestes Ergebnis. Der Niederländer aus dem Comtoyou Team Audi Sport führte das erste Rennen in Suzuka nach dem Start an und fuhr auf dem zweiten Platz ins Ziel. In Rennen zwei und drei holte Jean-Karl Vernay vom Leopard Racing Team Audi Sport als bester Fahrer eines Audi RS 3 LMS trotz ungünstiger Startpositionen noch zwei Platzierungen unter den besten zehn.
Nicht weniger als 21 Strafen nach dem ersten Qualifying hatten die erste Startaufstellung deutlich durcheinandergewirbelt. Davon profitierten alle sechs Audi-Piloten, die fehlerfrei geblieben sind. Im vorderen Feld rückte Niels Langeveld von der vierten auf die zweite Position vor, Teamkollege Frédéric Vervisch vom fünften auf den dritten Startplatz und der japanische Gaststarter Ritomo Miyata aus dem Audi Team Hitotsuyama von der siebten an die fünfte Stelle. Zunächst lieferte sich Frédéric Vervisch mit Honda-Pilot Esteban Guerrieri einen spannenden Kampf um die Führung. Niels Langeveld nutzte die Situation und setzte sich noch in der ersten Runde an die Spitze, bevor er wegen eines kleinen Fehlers auf der für ihn neuen Strecke an die zweite Stelle zurückfiel. Bis zur sechsten Runde lag Vervisch als Dritter dahinter, als sich ein Fremdkörper zwischen Bremssattel und dem linken Vorderrad verfing und dann die Felge zerstörte.
Mit seinem zweiten Platz feierte Langeveld in seiner WTCR-Debütsaison sein erstes Podiumsergebnis. Für den Audi RS 3 LMS war es das siebte Podium in dieser Saison und das 24. seit Beginn der Rennserie in der Saison 2018. Zwei weitere Audi-Piloten zeigten knapp hinter Langeveld ebenfalls starke Leistungen. Ritomo Miyata war in seinem ersten Rennen im Audi RS 3 LMS beim Start von der fünften auf die zehnte Position zurückgefallen, machte aber wieder drei Plätze gut. Er folgte dem Franzosen Jean-Karl Vernay, der im RS 3 LMS des Leopard Racing Team Audi Sport in der Anfangsphase von der elften bis auf die sechste Position nach vorn gestürmt war. Ein defekter Schaltaktuator beendete die schnelle Fahrt von Miyata allerdings in der 15. Runde vorzeitig. Im zweiten Rennen gelang Jean-Karl Vernay von Startplatz 13 eine Aufholjagd bis auf die neunte Position, Frédéric Vervisch verbesserte sich vom 18. auf den 13. Rang. Ryuichiro Tomita markierte mit Platz 17 für das Audi Team Hitotsuyama das beste Ergebnis eines der drei Wild-Card-Piloten am gesamten Wochenende. Gordon Shedden vom Leopard Racing Team Audi Sport kam drei Plätze dahinter ins Ziel. Im abschließenden dritten Rennen machte Jean-Karl Vernay von Startposition 14 erneut vier Plätze gut, während Frédéric Vervisch ein weiteres Mal vom 18. auf den 13. Platz vorfuhr und nach Strafen für Konkurrenten später bis auf Platz elf vorrückte. Vernay ist als Neunter nun bester Audi Sport-Pilot in der Tabelle.
„Herzlichen Glückwunsch an Niels Langeveld und sein Team zu seinem ersten Podiumsplatz“, sagte Chris Reinke, Leiter Audi Sport customer racing. „Während wir im Qualifying auf nasser Strecke gut waren, fiel uns das zweite Zeittraining auf abtrocknendem Asphalt sehr schwer. Dadurch hatten wir für die Rennen 2 und 3 keine guten Ausgangspositionen. Dennoch sind Jean-Karl Vernay und Frédéric Vervisch jeweils sehenswerte Überholmanöver gelungen. Danke schön auch an das Audi Team Hitotsuyama, das die FIA WTCR bei seinem Heimrennen mit einem guten Auftritt bereichert und ansprechende Leistungen gezeigt hat.“
In drei Wochen folgt der nächste Lauf der FIA WTCR in Macau. Vom 14. bis 17. November treten die Tourenwagen-Piloten bei der vorletzten von zehn Veranstaltungen auf dem engen und anspruchsvollen Stadtkurs in Asien gegeneinander an. Jean-Karl Vernay und Frédéric Vervisch feierten dort vor einem Jahr jeweils einen Sieg im Audi RS 3 LMS.
(Text: Audi Kommunikation Motorsport - www.audi-motorsport.com)

25.10.2019 - DTM - ITR GmbH erhält neuen Geschäftsführer
Wechsel an der Spitze der Organisation der Tourenwagen-Serie DTM: Marcel Mohaupt wird neuer Geschäftsführer der ITR GmbH. Er löst zum 1. Januar 2020 Achim Kostron ab, der seit September 2017 die Gesellschaft leitet. Die ITR GmbH mit Sitz in Stuttgart ist zentraler Organisator und Vermarkter der internationalen Rennserie.
Kostron, zuvor strategischer Berater im ITR e. V., hat in den vergangenen zwei Jahren die Restrukturierung und Transformation der ITR GmbH erfolgreich umgesetzt, die strategische Neuausrichtung konzipiert und alle Initiativen zur Produktaufwertung, Internationalisierung und Digitalisierung auf den Weg gebracht. Kostron wird künftig im neu strukturierten Führungskreis der ITR den Bereich Produktentwicklung und sportliches Programm-Management übernehmen.
Der neue Geschäftsführer Mohaupt verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in den Bereichen TV, Vermarktung und Sportorganisation, vornehmlich in verschiedenen leitenden Funktionen in der Medienbranche. Zuletzt war er als Senior Media & Streaming Strategy Advisor beim Fußball-Weltverband FIFA tätig. Mit seiner Expertise soll er ab Januar in der DTM-Organistion das angestrebte Wachstum vor allem in den Bereichen Vermarktung und Digitalisierung vorantreiben.
„Ich danke Achim Kostron für die ausgezeichnete Arbeit bei der Neuaufstellung der ITR“, sagt Gerhard Berger, Vorstandsvorsitzender des ITR e. V. „Bei der Weiterentwicklung der DTM treten wir nun in eine neue Phase ein, bei der die Schwerpunkte auf Vergrößerung der Fanbasis, Steigerung der Reichweite und Erschließung neuer Märkte liegen. Ich freue mich, dass der ausgewiesene Vermarktungsexperte Marcel Mohaupt gemeinsam mit Achim Kostron, Finanzdirektor Tobias Schittenhelm sowie dem engagierten ITR-Team die DTM weiterentwickeln wird.“
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

25.10.2019 - VLN - Busch übergibt das Zepter an Stephani
Führungswechsel in der VLN VV GmbH & Co. KG: Seit ihrer Gründung 2016 ist Dietmar Busch Geschäftsführer der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring Vermarktungs- und Veranstaltungsgesellschaft mbH & Co. KG. Nun übergibt der Diplom-Betriebswirt aus Radevormwald die Verantwortung an Christian Stephani. Der bisherige Key Account Manager der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG hat offiziell ab dem 1. Januar 2020 das Zepter in der Hand.
„Ich habe diesen Job immer gerne ausgeübt. Bedanken möchte ich mich bei allen, die mich dabei tatkräftig unterstützt haben. Es waren für mich aufregende, arbeitsreiche und außergewöhnliche Jahre. Jetzt freue mich auf die motorsportliche Rente. Der VLN werde ich natürlich als regelmäßiger Gast und stiller Beobachter treu bleiben. So wie ich meinen Nachfolger in den letzten Monaten kennengelernt habe, kann ich mit dem Brustton der Überzeugung sagen, dass Christian Stephani der richtige Mann für diesen Position ist. Bei ihm ist die VLN in guten Händen“, sagt Dietmar Busch, der am 1. August 2011 als Geschäftsführer erstmals für die VLN tätig wurde, zur bevorstehenden Wachablösung.
Stephani ist seit Juni 2011 am Nürburgring in verschiedenen Funktionen angestellt. An der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (FH) machte der 33-Jährige zuvor seinen Bachelor of Arts in Fitnessökonomie. Am Rhein-AhrCampus Remagen (FH) schloss er die Prüfung zum Master of Arts in Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Sportmanagement ab. „Ich habe am Ring mit der Vermarktung der Lounges angefangen und hatte damit von Anfang an enge Berührungspunkte mit der VLN und ihren Teams. Seit 2015 betreute ich auch feste Kunden aus den Branchen der Zulieferindustrie, Mineralölindustrie und der Motorsportindustrie. Dadurch kenne ich die meisten Partner und Sponsoren persönlich“, sagt Stephani, der in Mayen geboren wurde und schon als Kind die ersten Berührungspunkte mit der Grünen Hölle hatte. „Mit sechs Jahren bin ich mit meinem damals besten Freund und dessen Vater schon am Ring gewesen und er ist mit uns zwei Runden im Rahmen der Touristenfahrten auf der Nordschleife gefahren. Zu Zeiten von Michael Schumacher war ich auch ein großer Fan der Formel 1.“
Bereits bei den vergangenen VLN-Rennen verschaffte sich Stephani einen detaillierten Einblick in die Abläufe der Serie, vor und hinter den Kulissen. Dietmar Busch stand ihm dabei mit Rat und Tat zur Seite. „Ich bin seit Jahren ein großer Fan des Rennformates der VLN und natürlich auch der legendären Nordschleife. In den letzten Monaten habe ich mir ein umfassendes Bild meines neuen Aufgabenbereiches gemacht. Die Serie funktioniert. Ein Zahnrad greift in das nächste. Aber es gibt immer etwas zu verbessern. An der einen oder anderen Stellschraube werden wir drehen. Ich freue mich darauf, meine Arbeitskraft und meine Ideen an verantwortlicher Stelle mit einbringen zu können, um die Langstreckenmeisterschaft auch in Zukunft in der Spur zu halten“, sagt Stephani.
(Text: VLN-Presse/PR - www.vln.de)

24.10.2019 - Supercup - Vertrag über drei Jahre: Porsche verlängert Partnerschaft mit der Formel 1
Porsche gehört auch in Zukunft zum Rahmenprogramm der Formel 1: Der Stuttgarter Sportwagenhersteller hat seinen Vertrag mit der Königsklasse des Motorsports um drei Jahre verlängert. Somit gehen der Porsche Mobil 1 Supercup sowie nationale Porsche-Markenpokale bis einschließlich 2022 bei der FIA Formula One World Championship™ an den Start. „Wir sind stolz, die vertrauensvolle Partnerschaft fortzuführen. Die Formel 1 bietet ein exklusives Umfeld mit einmaligem Flair. Diese Faszination, aber auch die hohe mediale Bedeutung stellen für unsere Rennserien ein ideales Gesamtpaket dar“, erklärt Fritz Enzinger, Leiter Porsche Motorsport.
Der Porsche Mobil 1 Supercup fährt seit seiner Debütsaison 1993 ununterbrochen im Rahmenprogramm der Formel 1. Berühmte Rennstrecken wie der belgische Circuit de Spa-Francorchamps, das Autodromo Nazionale Monza in Italien oder Monacos Stadtkurs in Monte Carlo gehören traditionell zum Rennkalender des internationalen Markenpokals. Die Piloten treten im 485 PS starken Porsche 911 GT3 Cup gegeneinander an. Alle Rennfahrzeuge sind technisch identisch, ebenso die Reifen und der Kraftstoff – absolute Chancengleichheit ist somit garantiert.
Der Supercup bildet die Spitze der Porsche-Markenpokale und stellt eine ideale Ausbildungsplattform für talentierte Rennfahrer dar. Earl Bamber, Jörg Bergmeister, Timo Bernhard, Michael Christensen, Kévin Estre, Richard Lietz, Sven Müller sowie Nick Tandy und Dirk Werner überzeugten im internationalen Markenpokal und gehören heute zum Werksfahrerkader von Porsche. Auch die Porsche Young Professionals Matt Campbell, Matteo Cairoli, Mathieu Jaminet, Dennis Olsen und Thomas Preining zeigten ihr Talent im Supercup. Die heutigen DTM-Profis Philipp Eng und René Rast nutzten die Serie ebenfalls als Sprungbrett in den professionellen Motorsport.
„Der Porsche Mobil 1 Supercup wird sich zukünftig mit acht Veranstaltungen auf die Europa-Rennen der FIA Formula One World Championship fokussieren. Nationale Porsche-Markenpokale ergänzen das Formel-1-Rahmenprogramm bei einer Vielzahl anderer Events weltweit und präsentieren Porsche in einem attraktiven Umfeld“, sagt Michael Dreiser, Leiter Porsche Motorsport Vertrieb.
Durch die Vertragsverlängerung steht fest, dass der Porsche Mobil 1 Supercup im Jahr 2022 sein 30-jähriges Jubiläum bei der Formel 1 feiern wird. Der erste Lauf des Markenpokals überhaupt fand 1993 beim Großen Preis von San Marino in Imola statt. „Wir freuen uns, dass wir unsere langjährige Partnerschaft mit Porsche um drei weitere Jahre verlängert haben. Die Markenpokale bieten spektakuläre Rennen und tragen wesentlich zur Show an einem Grand-Prix-Wochenende bei. Darüber hinaus hat der Porsche Supercup in seiner beinahe 30-jährigen Geschichte im Rahmen der Formel 1 vielen Fahrern als exzellentes Sprungbrett für ihre Karriere im internationalen Motorsport gedient“, sagt Ross Brawn, Managing Direktor der Formel 1. Die Formel 1® gibt es seit 1950. Sie ist der prestigeträchtigste Motorsportwettbewerb der Welt sowie die weltweit beliebteste jährlich ausgetragene Sportserie. Die FIA Formula One World Championship™ läuft von März bis Dezember und umfasst 21 Rennen in 21 Ländern auf fünf Kontinenten.
Ein neuer Meilenstein in der Geschichte von Porsche Motorsport erfolgt mit dem Debüt des neuen Porsche 911 GT3 Cup bereits im Jahr 2021. Die neue Generation des Cup-Fahrzeugs wird Ende des nächsten Jahres vorgestellt und 2021 sowohl im Porsche Mobil 1 Supercup als auch in ausgewählten Carrera Cups an den Start gehen. Der meistgebaute GT-Rennwagen der Welt kommt in allen Porsche-Markenpokalen zum Einsatz. Von 1990 bis einschließlich 2019 hat Porsche im Stuttgarter Stammwerk 4.251 Exemplare des 911 GT3 Cup produziert und anschließend rennfertig aufgebaut.
(Text: Porsche Motorsportpresse / Oliver Hilger - www.porsche.de/motorsport)

23.10.2019 - VLN - Adrenalin hat im Titelrennen gleich zwei heiße Eisen im Feuer
Aus drei mach eins: Beim 44. DMV Münsterlandpokal fällt die Entscheidung im Titelrennen der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2019. Und das Team Pixum Adrenalin Motorsport hat dabei gleich zwei heiße Eisen im Feuer. Das Trio des Team Avia Sorg Rennsport ist hingegen auf Mithilfe der Mitstreiter angewiesen. Aus eigener Kraft geht in Sachen Gesamtsieg in der weltweit größten Breitensportserie nichts mehr. Dennoch ist unter gewissen Umständen und Konstellationen ein Hitchcock-Krimi zu erwarten.
Durch den sechsten Saisonsieg in der Cup5 brachten sich Yannick Fübrich und David Griessner bei VLN8 in eine ideale Ausgangsposition. Die Spitzenreiter gaben sich beim achten Saisonlauf mit dem BMW M240i Racing Cup keine Blöße. Gleichzeitig gewannen aber auch die Teamkollegen Christopher Rink, Philipp Leisen und Danny Brink in der V4 und wahrten somit ihre Chancen auf die Titelverteidigung. „Wir führen vor dem letzten Lauf mit zwei Fahrzeugen die Tabelle an, demzufolge haben wir alle Trümpfe in unserer Hand. Aber wie heißt es so schön: to finish first, first you have to finish”, sagt Adrenalin-Teamchef Matthias Unger. Gewinnen Fübrich / Griessner den letzten Lauf ihrer Klasse, sind sie definitiv Meister. Bei 16 gemeldeten Startern kämen sie dann auf 67,90 Punkte.
Nach einem holprigen Saisonstart hatten die amtierenden Meister Christopher Rink, Danny Brink und Philipp Leisen im BMW 325i mit der Verteidigung ihres VLN-Meistertitels eigentlich schon abgeschlossen. Dank einer bärenstarken zweiten Saisonhälfte und einem erneuten Klassensieg beim 51. ADAC Barbarossapreis hat das Fahrertrio jedoch die Chance aufrechterhalten, am Ende doch noch ganz oben in der Tabelle zu stehen. „Wir haben das Kapitel Meisterschaft noch nicht beendet. Dank des Sieges bei VLN8 haben wir uns einen Vorteil gegenüber unserem härtesten Klassengegner verschafft und können beim Finale noch an unseren Teamkollegen David und Yannick vorbeiziehen. Sie haben jedoch alle Trümpfe in der Hand, daher wird es schwer werden“, sagt Brink. Neben der VLN-Meisterschaft geht es für das Fahrertrio beim Saisonfinale auch noch um die Klassensieger-Trophäe in der V4 sowie um den Produktionswagentitel. Die amtierenden VLN-Champions triumphierten zuvor mit der #1 bei VLN4, VLN5 und VLN7. Die V4 hat mit 31 Fahrzeugen erneut die meisten Starter. Vorausgesetzt die Titelverteidiger siegen und Fübrich / Griessner würden nur Zweite, hätten sie mit 67,80 Punkten gegenüber 67,27 Punkten allerdings die Motorhaube vorn.
Torsten Kratz, Moran Gott und Oliver Frisse vom Team AVIA Sorg Rennsport, kamen in derselben Klasse im BMW 325i bei VLN8 auf den zweiten Platz und wahrten nach Siegen bei VLN1, VLN3 und VLN6 ihre geringen Chancen. Die denkbar knappste Konstellation wäre ein Klassensieg von Kratz, Frisse und Gott bei gleichzeitig dritten Plätzen für Fübrich / Griessner und Brink / Leisen / Rink. Dann wären Kratz / Gott / Frisse Meister mit 67,27 Zählern. Rink / Brink / Leisen kämen dann auf 67,15 Punkte und Fübrich / Griessner auf 67,14 Zähler – die Top-3-Positionen trennten dann nur 0,13 Punkte.
Dies alles unter der Prämisse, dass die gemeldeten 16 beziehungsweise 31 Fahrzeuge in den jeweiligen Klassen letztlich auch wirklich das Rennen bestreiten können und werden. „Ich freue mich auf ein packendes, mitreißendes Finale bei VLN9. Derart spannend war es lange nicht mehr. Die Entscheidung, wer Meister wird, fällt wohl am Samstag erst in der letzten Runde. Ich hoffe, dass alle Teilnehmer auf der Strecke fair miteinander umgehen werden, und dass insbesondere die Fahrzeuge, die nichts mehr mit dem Titelkampf zu tun haben, Rücksicht auf die Konkurrenz nehmen“, sagt Michael Bork, der Leiter Bereich Sport der VLN.
Neben der Frage, wer VLN-Meister wird, ist auch offen, wer den letzten Lauf in der Grünen Hölle gewinnt. Mit drei Podiumsplätzen in Folge ist GetSpeed Performance das Team der Stunde. Bei VLN7 feierte die Crew um Adam Osieka den ersten Sieg der Teamgeschichte in der weltweit populärsten Breitensportserie. Dieses Mal geht der Mercedes-AMG GT3 mit der #2 mit Philip Ellis und Dominik Baumann auf die Reise rund um Schwedenkreuz und Döttinger Höhe. Bei VLN6 wurden sie in derselben Besetzung Dritte. Das Team Black Falcon AutoArena Motorsport bietet mit Patrick Assenheimer und Maro Engel die siegreiche Kombination von VLN5 auf.
Chancenreich ist in der SP9 auch der Porsche von Falken Motorsports mit Sven Müller und Patrick Pilet. Im Doppelpack unterwegs sind Phoenix Racing und Walkenhorst Motorsport. In den Audi R8 LMS sitzen erneut Vincent Kolb und Frank Stippler sowie Michele Beretta, Steve Jans und Kim-Luis Schramm. Der Norweger Christian Krognes und die Briten David Pittard sowie Jody Fannin sind die Speerspitze von Walkenhorst. Die vier Ringe auf der Motorhaube hat auch der Bolide von WRT mit Francois Perrodo, Emmanuel Collard und Matthieu Vaxivière. Der „Grello“-Porsche von Manthey Racing ist bestückt mit Dirk Werner und Mathieu Jaminet. Als Einzelkämpfer ist beim BMW Team Schnitzer dieses Mal DTM-Pilot Philipp Eng unterwegs. Daniel Keilwitz und Hendrik Still pilotieren die Dodge Viper des Team Zakspeed. Aussichtsreich ist auch das Trio Hubert Haupt, Adam Christodoulou und Dirk Müller des Mercedes-AMG Team Black Falcon.
(Text: VLN-Presse/PR - www.vln.de)

22.10.2019 - GT4 Germany - Neues Team von Maxime Martin plant Start in der ADAC GT4 Germany
Im ADAC GT Masters hat Maxime Martin bereits als Pilot große Erfolge eingefahren. Nun möchte der Belgier auch als Teamchef punkten. Derzeit gründet der Aston Martin-Werksfahrer seinen eigenen Rennstall, der in der Saison 2020 auch in der ADAC GT4 Germany an den Start gehen soll. "Ich bin mit meiner eigenen Fahrkarriere noch lange nicht fertig, aber ich wollte ein Unternehmen starten, das in die Zukunft wachsen kann. Ich möchte dem Sport, dem ich bereits mein ganzes Leben verbunden bin, etwas zurückgeben", erklärt Martin, der im ADAC GT Masters in der Vergangenheit zu fünf Siegen fuhr.
Der 33-Jährige ehemalige DTM-Pilot ist seit 2018 Werksfahrer von Aston Martin und wird auch bei seinem Rennstall mit dem britischen Hersteller zusammenarbeiten. Das Martin Racing Team (MRT) plant den Einsatz von zwei Aston Martin Vantage GT4 in der Saison 2020 der ADAC GT4 Germany. "Ich war in die Entwicklung des Kundenfahrzeuges involviert und kenne es somit sehr gut. Der Vantage GT4 gehört zu den Besten überhaupt und ist ein stattliches Rennauto. Da auch Aston Martin als Marke eine Menge Interesse mit sich bringt, ist es insgesamt das perfekte Auto, um zu beginnen", erklärt Martin die Fahrzeugwahl.
Das Martin Racing Team wird in der Nähe des Brüsseler Flughafens stationiert. Technisch verantwortlich zeichnet sich Thomas Matton, der Maxime Martin bereits elf Jahre als Rennmechaniker begleitet hat. "Insbesondere für junge Piloten und für engagierte Gentlemenfahrer hat der GT-Rennsport und vor allem die GT4-Kategorie zuletzt eine unglaubliche Popularität erlangt. Gemeinsam mit meinem Partner Thomas Matton habe ich die Erfahrung, diese Talente über das Team zu entwickeln", präzisiert Martin.
Die ADAC GT4 Germany besteht auch 2020 wieder aus sechs Rennwochenenden. Saisonstart ist vom 24. bis 26. April in der Motorsport Arena Oschersleben.
(Text: ADAC Motorsportpresse - https://www.adac-motorsport.de/adac-gt4-germany)

21.10.2019 - Supercup - Packendes Saisonfinale: Vier Fahrer kämpfen in Mexiko um die Meisterschaft
Im Porsche Mobil 1 Supercup herrscht vor den beiden Finalrennen in Mexiko-Stadt Hochspannung. Beim neunten und zehnten Saisonlauf des internationalen Markenpokals können Michael Ammermüller (D/BWT Lechner Racing), Larry ten Voorde (NL/MRS GT-Racing), Porsche-Junior Julien Andlauer (F/BWT Lechner Racing) sowie Ayhancan Güven (TR/martinet by ALMÉRAS) die Meisterschaft für sich entscheiden. Das Quartett kämpft beim Doppellauf im Formel-1-Rahmenprogramm am kommenden Wochenende (25.-27. Oktober) um maximal 40 Punkte. Ammermüller (110 Punkte) reist als Spitzenreiter zum Saisonfinale. Ten Voorde ist mit 96 Zählern Zweiter und steht vier Punkte vor Andlauer. Güven (88 Punkte) belegt aktuell den vierten Rang.
Michael Ammermüller hat dank 14 Punkten Vorsprung als einziger Fahrer die Entscheidung in eigener Hand. Der Lechner-Pilot konnte auf dem Stadtkurs in Monaco und dem ungarischen Hungaroring über zwei Saisonsiege jubeln. Insgesamt gelang Ammermüller fünfmal der Sprung aufs Podium – öfter schaffte es 2019 kein anderer Fahrer unter die Top drei. „Es wird bis zum Schluss ein offener Kampf bleiben. Im deutschen Carrera Cup wurde ich Vize-Meister, aber im Supercup möchte ich unbedingt den Titel verteidigen“, sagt Ammermüller.
In Mexiko gewann der 33-Jährige bereits in den vergangenen beiden Jahren die Meisterschaft. Drei Titel in Folge gelangen im internationalen Markenpokal zuvor nur Patrick Huisman und dem aktuellen DTM-Champion René Rast. Der Niederländer Huisman konnte den Porsche Mobil 1 Supercup in den Jahren 1996 bis 2000 sogar viermal in Serie gewinnen.
Wie Ammermüller feierte auch ten Voorde fünfmal in der laufenden Saison mit Champagner auf dem Podium. In die Hauptstadt Mexikos reist der Niederländer selbstbewusst: Beim letzten Rennen im italienischen Monza fuhr der 22-Jährige zu seinem ersten Saisonsieg. „Ich hätte vor der Saison ehrlich gesagt nicht gedacht, dass ich beim Finale noch Chancen auf den Titel habe. Es war ein sehr konstantes Jahr von mir. Mein schwächstes Ergebnis war ein vierter Platz. Daher gehe ich mit großer Vorfreude in die letzten beiden Rennen“, fasst ten Voorde zusammen.
Porsche-Junior Andlauer kann sich zum zweiten Mal in diesem Jahr zum Champion krönen. Seit Ende September darf sich der französische Youngster Meister im Porsche Carrera Cup Deutschland nennen. Auch im internationalen Supercup ist Andlauer erfolgreich unterwegs: Die Rennen in Barcelona (Spanien) und auf dem österreichischen Red Bull Ring entschied der 20-Jährige für sich. „Ich habe letzte Saison beide Rennen in Mexiko gewonnen und mag die Strecke total gern. Durch meinen Ausfall in Monza habe ich leider die Tabellenführung verloren. Das ist ärgerlich, aber ich werde bis zum Schluss alles geben, um so viele Punkte wie möglich zu holen“, betont Andlauer.
Zum ersten Mal geht Güven im mexikanischen Autódromo Hermanos Rodríguez an den Start. Der türkische Nachwuchsrennfahrer kam als Meister des französischen Carrera Cup sowie der Porsche GT3 Cup Challenge Benelux in den Supercup – und überzeugt in seiner Debütsaison auf Anhieb. Neben zwei Podiumsplatzierungen freute sich Güven im britischen Silverstone über seinen ersten Sieg. In Mexiko-Stadt kämpft der 21-Jährige nicht nur um den Titel in der Gesamtwertung, sondern möchte auch die Rookie-Klasse für sich entscheiden. Güven sagt zu seiner Premiere in Mittelamerika: „Auf meine ersten beiden Rennen in Mexiko freue ich mich wahnsinnig. Ich habe nichts zu verlieren und möchte die Saison mit einem guten Ergebnis beenden.“
Über lediglich rein rechnerische Titelchancen verfügt Florian Latorre (Fach Auto Tech, 76 Punkte). Der Franzose muss in beiden Rennen eine Top-Platzierung erreichen und darüber hinaus auf Ausrutscher des gesamten Quartetts vor ihm hoffen. Auch in allen anderen Wertungen fallen die Entscheidungen beim Finale: In der Rookie-Klasse führt Güven mit 88 Punkten. Erster in der ProAm-Wertung ist Roar Lindland (N/pierre martinet by ALMÉRAS), der bisher 140 Punkte sammeln und alle Rennen gewinnen konnte. An der Tabellenspitze in der Team-Wertung rangiert die Mannschaft von BWT Lechner Racing (202 Punkte).
Nach 2017 und 2018 trägt der Porsche Mobil 1 Supercup zum dritten Mal sein Saisonfinale in Mexiko-Stadt aus. Highlight des 4,304 Kilometer langen Kurses ist die Kurvenpassage durch das Baseball-Stadion Foro Sol. Rennen in Übersee gehören seit dem Jahr 1999 fest zum Kalender des internationalen Markenpokals. Auf die Premiere in Melbourne beim Großen Preis von Australien folgten schon Läufe in Indianapolis (USA), Sakhir (Bahrain), Abu Dhabi (VAE) und Austin (USA).
(Text: Porsche Motorsportpresse / Oliver Hilger - www.porsche.de/motorsport)

17.10.2019 - DMV-GTC - Finale des DMV GTC und DUNLOP 60 in Hockenheim
Die letzten Rennen des DMV GTC und DUNLOP 60 werden an diesem Wochenende (18./19. Oktober 2019) auf dem Hockenheimring ausgetragen. Zum Ende der 30-jährigen Jubiläumssaison gastiert man traditionell erneut auf der badischen Rennstrecke. "Wir möchten zum Ende dieser Saison noch einmal spannende und faire Rennen zeigen", so Organisator Ralph Monschauer. "Wir konnten in dieser Saison viele weitere Fans gewinnen und haben die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt. Wir freuen uns 2020 auf den Start im Rahmenprogramm der DTM."
Die Fans erwartet zum Abschluss wieder ein großer Mix an Traumsportwagen. Vom GT3 über GT4, Cup-Porsche bis zum Lamborghini Huracan Super Trofeo. Das größte Kontingent stellt Audi mit zehn GT3 und einem GT4. Porsche ist mit insgesamt vier Autos am Start – unterteilt in drei Porsche 991 GT3 Cup und einem 991 GT3 R. Drei McLaren 570S GT4 kommen von Dörr Motorsport. Dazu gesellen sich Aston Martin Vantage GT3, Mercedes-AMG GT3 oder Lamborghini Huracan Super Trofeo.
Erfreulich sind die vielen jungen Piloten, die beim Finale dabei sind. Jacob Erlbacher (Porsche 991 GT3 Cup), Carrie Schreiner (Audi R8 LMS GT3) oder Simon Reicher (Audi R8 LMS GT3) sind schon die gesamte Saison dabei. Nun darf man sich zusätzlich noch auf weitere Youngster freuen. Allen voran Alec Udell (23), der in diesem Jahr GT4-Europameister wurde. Er teilt sich im DUNLOP 60 das Cockpit des Audi R8 LMS GT3 bei Phoenix Racing mit Kim-Luis Schramm (22).
Dörr Motorsport bringt ebenfalls gleich ein zwei junge Fahrer mit. Aleksey Sizov (16) und auch Phil Dörr (18) gehören zu den jüngsten Teilnehmern und sind im GT4-McLaren unterwegs. Und auch Loris Prattes ist erst 18 Jahre alt und wird im Audi R8 LMS GT4 von racing one Erfahrung im DMV GTC und DUNLOP 60 sammeln.
Ein besonderes Augenmerk darf man einmal mehr auf den Audi R8 LMS GT3 von Schaeffler Paravan richten. Markus Winkelhock ist mit dem Steer-by-wire-GT3 schon öfters in diesem Jahr unterwegs gewesen. Bisher jedoch immer als Demofahrt außerhalb der Wertung. Das von Phoenix Racing betreute Fahrzeug besitzt keine mechanische Verbindung zwischen Lenkeinheit und Lenkgetriebe. Die Verbindung wird digital vom Lenkrad übertragen. Nachdem die bisherigen Erfahrungen mit der Software aber äußerst erfolgreich verliefen, wird man zum Finale nun erstmals in der Wertung fahren!
Der weitere Blick richtet sich auf Alois Rieder. Der Tiroler hat einen Fahrzeugwechsel vorgenommen. Bisher war er mit einem Porsche 997 GT3 unterwegs und fährt ab sofort mit einem Porsche 991 GT3 R in neuen Farben von Alpquell Mineralwasser.
Im Livestream werden wieder alle Qualifying-Sessions und Rennen gezeigt werden. Den Link dazu gibt es auf den Seiten www.dmv-gtc.de. Nach dem Finale 2019 ist vor dem Saisonstart 2020. Unmittelbar nach den letzten Rennen beginnen die Vorbereitungen auf die neue Saison. Diese findet im Jahr 2020 gleich fünfmal im Rahmenprogramm der DTM statt.
(Text: DMV-GTC Presse/ÖA - www.dmv-gtc.de)

09.10.2019 - VLN - VLN8 wird ein packendes Strategiespiel mit vielen Assen
Die Karten werden neu gemischt beim vorletzten Saisonlauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. Und wie immer stellt sich auch beim 51. ADAC Barbarossapreis (12. Oktober 2019) die Frage, wer verfügt über das beste Blatt? Wer hat am Ende der vier Stunden Renndauer auf der legendären Nordschleife noch das entscheidende As im Ärmel?
Als möglicher Sieger bei diesem packenden Strategiespiel sitzt mindestens eine Handvoll Teams mit am Tisch in der Grünen Hölle. Angefangen bei GetSpeed Performance, die zuletzt beim 59. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen den ersten Sieg der Teamgeschichte in Europas größter Breitensportserie feierten und die dieses Mal mit dem Mercedes-AMG GT3 vor allem auf das Duo Philip Ellis und Maximilian Götz setzen. Ein großer Herausforderer werden die Markenkollegen Manuel Metzger und Patrick Assenheimer vom Team Black Falcon AutoArena Motorsport sein, die bei VLN 4 und VLN6 siegten. Zwischendurch gewann Assenheimer bei VLN5 auch mit Maro Engel. Auch der Stern von Maximilian Buhk und Raffaele Marciello des Mercedes-AMG Team Mann Filter könnte glänzen.
Chancenreich sind in der SP9 zudem die beiden Falken Motorsports-Fahrzeuge. Peter Dumbreck, Alexandre Imperatori und Sheldon Van Der Linde steuern den BMW M6 GT3. Die Österreicher Klaus Bachler und Martin Ragginger pilotieren den Porsche 911 GT3 R. Im Doppelpack ist auch Phoenix Racing mit von der Partie. In den Audi R8 LMS sitzen Vincent Kolb und Frank Stippler sowie Michele Beretta, Steve Jans und Kim-Luis Schramm. Die vier Ringe auf der Motorhaube hat auch der Bolide von Car Collection mit Elia Erhart, Peter Schmidt und Florian Spengler. Farbe ins Spiel bringt der „Grello“-Porsche von Manthey Racing mit Otto Klohs und Matt Campbell. Als Einzelkämpfer ist beim BMW Team Schnitzer wieder Mal Augusto Farfus unterwegs. Eine Wette wert wäre auch das Trio des Teams Walkenhorst Motorsport. Der Norweger Christian Krognes und die Briten David Pittard sowie Jody Fannin könnten ebenfalls den Royal Flush ziehen. Egal, wer letztlich den siegbringenden Joker hat: VLN8 wird ein Kassenschlager werden, bei dem die Zuschauer in der Eifel nur gewinnen können. Denn die Rennverläufe bieten gewöhnlich mehr Windungen als eine Achterbahn.
Mercedes-AMG spielt sogar eine weitere Trumpfkarte aus: Mit neuer Optik und zahlreichen technischen Optimierungen kommt die Evolutionsstufe des GT3-Sportwagens daher. Der Silberpfeil gibt am Wochenende sein Debüt auf der Nordschleife in der SPX-Kategorie mit den Fahrern Hubert Haupt, Yelmer Buurman und Luca Stolz. Black Falcon zeichnet für den Einsatz verantwortlich. In den kleineren Klassen geht es familiär zu. In der VT2 steuern Lena, Robin und Volker Strycek einen Opel Astra J OPC. Michelle Halder, die frischgebackene Siegerin der Honda Junior Challenge bei der TCR Germany, fährt zusammen mit ihrem Bruder Mike in der SP3 auf einem Honda S2000. Mit Hofor Racing by Bonk Motorsport ist in der SP10 auch der Sieger der Team-Wertung der ADAC GT4 Germany gemeldet. Die beiden BMW M4 GT4 fahren Michael Fischer und Thomas Jäger sowie Michael Schrey und Marc Ehret für den deutsch-schweizerischen Rennstall.
In der VLN-Gesamtwertung haben nach Berücksichtigung der beiden Streicher derzeit Yannick Fübrich und David Griessner vom Pixum Team Adrenalin Motorsport mit 48,57 Punkten die Motorhaube vorn. Die Tabellenführer gewannen im BMW M240i Racing Cup fünf von sechs Rennen. In deren Cup5-Klasse gibt es dieses Mal 14 Nennungen. Die V4 hat erneut die meisten Starter. 29 Autos sind gemeldet. Aus dem Kreis der Fahrzeuge bis 2.500 ccm Hubraum entstammen auch die laut bereinigter Tabelle weiteren beiden großen Titelanwärter. Das Trio vom Team AVIA Sorg Rennsport, Torsten Kratz, Oliver Frisse und Moran Gott, siegte bei VLN1, VLN3 und VLN6 und hat 48,01 Punkte auf dem Konto. Die amtierenden VLN-Champions, Danny Brink, Philipp Leisen und Christopher Rink, triumphierten mit der #1 bei VLN4, VLN5 und VLN7 und stehen bei 48,15 Punkten. Beide Crews können sich allerdings kein Streichresultat mehr erlauben. In den Klassen H2 (10) und SP9 (16) sind die Nennungen ebenfalls zweistellig.
(Text: VLN-Presse/PR - www.vln.de)

09.10.2019 - 24h Nürburgring - ADAC Nordrhein und SPORTTOTAL verlängern die Zusammenarbeit
Der ADAC Nordrhein e.V. und der Vermarkter SPORTTOTAL setzen ihre langjährige und erfolgreiche Partnerschaft beim ADAC TOTAL 24h-Rennen auch in Zukunft fort. Der Veranstalter des größten Langstreckenrennens der Welt und das in Köln ansässige Kommunikations- und Technologieunternehmen einigten sich auf einen neuen Zweijahresvertrag, der außerdem eine Verlängerungsoption bis ins Jahr 2023 enthält. Der ADAC Nordrhein vertraut bei der Gesamtvermarktung des Events damit weiterhin auf die Expertise des erfahrenen Promoters.
SPORTTOTAL bleibt im Besitz der Bewegtbild- sowie werblichen Vermarktungsrechte für das 24h-Rennen am Nürburgring und ist zugleich mit der TV-Produktion und Distribution beauftragt. So wird unter operativer Federführung der SPORTTOTAL LIVE GmbH auch in Zukunft eine hochwertige Medialisierung über sämtliche Verbreitungsplattformen sichergestellt. Dazu gehört auch, dass NITRO das größte Rennen der Welt rund um die Uhr live überträgt. Die Fans können sich damit erneut auf spektakuläre Rennszenen im Free-TV freuen. Die zukunftsweisende Vereinbarung bietet darüber hinaus Planungssicherheit auch für die Organisatoren, Medien und Sponsoren.
„Unser Unternehmen arbeitet bereits seit mehr als zwanzig Jahren äußerst erfolgreich mit dem ADAC Nordrhein als Organisator des 24h-Rennen zusammen“, beschreibt Matthias Wurm, der Geschäftsführer von SPORTTOTAL LIVE. „Wir blicken dabei in allen Bereichen auf eine durchweg positive Entwicklung. In einem herausfordernden Umfeld ist es uns in jüngerer Vergangenheit gelungen, starke Marken wie TOTAL, REMUS, H&R oder DEKRA neu für das 24h-Rennen zu begeistern. Auch die Verlängerung der Partnerschaft mit der RTL Mediengruppe konnte frühzeitig vereinbart werden. Wir freuen uns deshalb, auch in den kommenden Jahren das 24h-Rennen am Nürburgring mitgestalten zu können und insbesondere die Internationalisierung weiter voranzutreiben.“
Für die Veranstalter stellt Rennleiter Walter Hornung die Bedeutung der neuen Vereinbarung heraus: „Durch die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen ADAC Nordrhein, SPORTTOTAL und NITRO hat das 24h-Rennen in den vergangenen Jahren neue Dimensionen erreicht“, fasst er zusammen. „Durch die nun erzielte Vertragsverlängerung mit SPORTTOTAL bleiben alle Beteiligten auch künftig an Bord, und wir können den Motorsportfans weiterhin eine Rennsportveranstaltung der Extraklasse präsentieren.“
(Text: ADAC Nordrhein 24h-Presse - http://www.24h-rennen.de)

07.10.2019 - WEC - Porsche verteidigt Führung in der Weltmeisterschaft mit Podestplatz in Japan
Porsche hat seine Führung in der Weltmeisterschaft beim zweiten Saisonlauf der FIA World Endurance Championship erfolgreich verteidigt. Im Sechs-Stunden-Rennen in Fuji (Japan) erreichten der Däne Michael Christensen und der Franzose Kévin Estre im Porsche 911 RSR mit der Startnummer 92 den zweiten Rang. Die Weltmeister übernahmen damit zugleich die Spitze in der Fahrerwertung. Die Werksfahrerkollegen Gianmaria Bruni (Italien) und Richard Lietz (Österreich), die den Saisonauftakt im britischen Silverstone gewonnen hatten, kamen auf dem sechsten Platz ins Ziel. In der GTE-Am-Klasse fuhr das deutsche Porsche-Kundenteam Project 1 auf Platz drei.
Christensen und Estre zeigten im Rennen am Fuße des Mount Fuji eine beeindruckende Aufholjagd. Dank schneller Rundenzeiten sowie kluger Strategieentscheidungen des Teams kam der rund 515 PS starke 911 RSR, der auf dem Hochleistungs-Straßensportwagen Porsche 911 GT3 RS* basiert, vom letzten Startplatz weit nach vorn. Bei einsetzendem Regen nach dem ersten Renndrittel wählte das Porsche GT Team die optimalen Reifen, bei Gelbphasen absolvierte man zum passenden Zeitpunkt die Boxenstopps. Die Silverstone-Sieger Lietz und Bruni hatten hingegen im Schwesterauto mit der Nummer 91 nur wenig Glück. Die Polesetter wurden durch einen Reifenschaden, eine Durchfahrtsstrafe und anhaltende Zündaussetzer auf Rang sechs zurückgeworfen. In der Herstellerwertung bleibt Porsche nach dem zweiten Saisonlauf in Führung, in der Fahrermeisterschaft haben Christensen/Estre die Spitze von ihren Werksfahrerkollegen Bruni/Lietz (Platz 3) übernommen.
In der GTE-Am-Kategorie feierte das Porsche-Kundenteam Project 1 seinen ersten Podestplatz der Saison. Jeroen Bleekemolen (Niederlande), Ben Keating (USA) und Felipe Fraga (Brasilien) erreichten nach einer starken Aufholjagd im Porsche 911 RSR mit der Startnummer 57 den dritten Platz. Das Trio war vom letzten Startplatz in das Rennen gegangen. Das Schwesterauto mit der Nummer 56, in dem unter anderem Porsche Young Professional Matteo Cairoli (Italien) agierte, kam auf den siebten Rang. Die beiden Porsche 911 RSR von Dempsey-Proton Racing beendeten den Lauf auf den Plätzen fünf und neun. Das baugleiche Fahrzeug von Gulf Racing wurde Achter. Der dritte Lauf der Sportwagen-Weltmeisterschaft 2019/2020 findet am 10. November in Schanghai (China) statt.
Fritz Enzinger (Leiter Motorsport): „Nach dem Doppelerfolg in Silverstone sind wir mit unserem neuen Porsche 911 RSR auch in Fuji auf das Podest gefahren. In der Herstellerwertung liegen wir weiterhin an der Spitze, auch in der Fahrermeisterschaft liegt ein Porsche-Duo auf Platz eins. Unsere Bilanz fällt also positiv aus. Wir blicken nun zuversichtlich und voller Vorfreude auf das kommende Rennen in China.“
Pascal Zurlinden (Gesamtprojektleiter Werksmotorsport): „Das Gesamtergebnis mit beiden Fahrzeugen entspricht nicht ganz unseren Erwartungen, aber der zweite Platz für die Nummer 92 stimmt uns glücklich. In den ersten beiden Saisonrennen haben wir einen Doppelerfolg in Silverstone sowie einen Podestplatz und eine Pole-Position in Fuji eingefahren. Das ist ein toller Auftakt für unseren neuen Porsche 911 RSR. Wir gehen hoch motiviert in die kommenden Rennen.”
Alexander Stehlig (Einsatzleiter FIA WEC): „Pole-Position am Samstag, Platz zwei im Rennen am Sonntag – damit können wir sehr zufrieden sein. Während bei unserer Startnummer 92 alles nach Plan lief, konzentrierte sich alles Ungemach auf die Nummer 91. Reifenschaden, Durchfahrtsstrafe und Zündaussetzer – bei diesem Auto lief so ziemlich alles schief, was schieflaufen kann. Ich hoffe, dass damit das Pech für den Rest der Saison bereits aufgebraucht ist. In Schanghai greifen wir neu an.“
(Text: Porsche Motorsportpresse / Oliver Hilger - www.porsche.de/motorsport)

07.10.2019 - 24h Nürburgring - Vorverkauf für das 24h-Rennen 2020 ist eröffnet
Ab sofort können sich Fans ihr persönliches Ticket für das ADAC TOTAL 24h-Rennen (21. bis 24. Mai 2020) sichern. Mit dem Start des Vorverkaufs für das größte und prestigeträchtigste Rennen auf der traditionsreichen Nürburgring-Nordschleife beginnt bereits vor dem Ende der aktuellen Saison der Countdown auf das Rennen des Jahres. Das 24h-Rennen bleibt dabei seiner Linie treu und bietet den Besuchern ein volles Programm, das sein Geld wert ist.
Auch für die 48. Auflage des Langstreckenklassikers planen die Organisatoren neben erstklassigem Motorsport auf der Strecke ein prall gefülltes Rahmenprogramm, bei dem an jeder Ecke des Nürburgrings Attraktionen auf ihre Entdeckung warten. Unverändert sind auch die Preise und Konditionen für alle Tickets. So erhalten junge Besucher bis inklusive 12 Jahren freien Eintritt (in Begleitung eines Erwachsenen), der Eintritt zum Fahrerlager ist natürlich weiterhin im Preis inbegriffen. Alles Wichtige dazu ist hier auf der 24h-Homepage in der Rubrik Tickets zusammengefasst, dort findet sich auch der direkte Link zum Ticketshop. Wer lieber telefonisch bestellen möchte, kann die Hotline 01806 991185 nutzen (0,20 Euro je Anruf inklusive MwSt. aus dem deutschen Festnetz, max. 0,60 Euro je Anruf inklusive MwSt. aus dem deutschen Mobilfunknetz).
Neben dem Online-Ticketshop und der telefonischen Bestellmöglichkeit gibt es die Eintrittskarten auch in allen ADAC Centern sowie im Ticketshop des ADAC unter www.adac.de/ticketshop. ADAC-Mitglieder genießen dabei einen besonderen Vorteil, denn Sie erhalten mit ihrem im ADAC Mitgliedervorteilsprogramm gekauften Event- oder Wochenendticket bei der Veranstaltung vor Ort gegen Vorlage der Mitgliedskarte ein kostenloses Magazin. Erhältlich sind Tickets außerdem in allen Vorverkaufsstellen, die an das System von Vertriebspartner Eventim angeschlossenen sind. Sie kosten zwischen 24 Euro (Tageskarten Donnerstag bzw. Freitag) und 64 Euro (Eventticket Donnerstag bis Sonntag) – jeweils zzgl. Vorverkaufs- und Versandgebühren.
Auch für das Qualifikationsrennen ADAC 24h-Rennen vom 25. bis 26. April 2020 ist der Vorverkauf ab sofort eröffnet. Den großen Prolog zum einen Monat später stattfindenden 24h-Rennen können Besucher ebenfalls zu unveränderten Konditionen erleben – die Tageskarten sind ab 15 Euro erhältlich, ein Wochenendticket kostet 25 Euro. Eintrittskarten im Vorverkauf sind über den Online-Ticketshop auf der Internetseite des Nürburgrings (www.nuerburgring.de) erhältlich.
(Text: ADAC Nordrhein 24h-Presse - http://www.24h-rennen.de)

05.10.2019 - WEC - Erste Pole-Position für den neuen Porsche 911 RSR
Der neue Porsche 911 RSR wird von der Pole-Position in den zweiten Saisonlauf der FIA World Endurance Championship in Fuji (Japan) starten. Die Sieger des Auftaktrennens im britischen Silverstone, Gianmaria Bruni (Italien) und Richard Lietz (Österreich), waren im Fahrzeug mit der Startnummer 91 in der Zeitenjagd am schnellsten. Das rund 515 PS starke Schwesterauto mit der Nummer 92 von Kévin Estre (Frankreich) und Michael Christensen (Dänemark) wird das Sechs-Stunden-Rennen von Platz sechs aufnehmen. In der GTE-Am-Klasse erreichte das deutsche Porsche-Kundenteam Project 1 den ersten Startplatz.
Bei strahlendem Sonnenschein und Lufttemperaturen um 30 Grad Celsius am Fuße des berühmten Mount Fuji wurde das Qualifying zu einem spannenden Shootout. Das Porsche GT Team taktierte zu Beginn und schickte zunächst nur Sportwagenweltmeister Estre in der Startnummer 92 auf die Strecke. Im dichten Verkehr unterliefen dem Franzosen kleine Fehler, sein Teamkollege Christensen rutschte anschließend bei seinem ersten schnellen Versuch leicht in die Barrieren. Aufgrund der Beschädigungen am Heck am seines Autos konnte sich der Däne nicht mehr verbessern.
Die Taktik der Startnummer 91 ging hingegen voll auf. Bruni erwischte eine große Lücke im dichten Verkehr und fuhr zunächst auf den dritten Rang. Anschließend konnte Lietz das große Potenzial des neuen Porsche 911 RSR (Modelljahr 2019), der auf dem Hochleistungs-Straßensportwagen 911 GT3 RS basiert, voll ausspielen. Mit einer Durchschnittszeit von 1:37,356 Minuten sicherten die WEC-Spitzenreiter somit die erste Pole-Position für das neue Rennfahrzeug des Sportwagenherstellers aus Stuttgart.
In der GTE-Am-Kategorie fuhren der Brasilianer Felipe Fraga und der Amerikaner Ben Keating im Porsche 911 RSR von Project 1 an die Spitze. Das Duo teilt sich das Cockpit der Startnummer 57 im Rennen mit dem erfahrenen Niederländer Jeroen Bleekemolen. Das Schwesterauto der Mannschaft aus Lohne (Nummer 56) wird von Rang fünf in den zweiten Saisonlauf gehen. Die beiden baugleichen, rund 510 PS starken Fahrzeuge von Dempsey-Proton Racing starten von den Plätzen sechs und acht. Das Team Gulf Racing erreichte im Qualifying die neunte Position.
Fritz Enzinger (Leiter Motorsport): „Richard und Gimmi haben perfekte Runden absolviert – da kann man nur gratulieren. Dass wir nach dem Sieg beim Auftakt in Silverstone nun im zweiten Qualifying des Jahres mit unserem Porsche 911 RSR ganz vorne stehen, ist ein klares Zeichen: Unser brandneues Auto ist ein guter Wurf. Das macht mich zuversichtlich für das Rennen über sechs Stunden.“
Pascal Zurlinden (Gesamtprojektleiter Werksmotorsport): „Auf die erste Pole-Position für den neuen Porsche 911 RSR dürfen wir alle stolz sein. Wir haben in Fuji bislang in allen Sessions an der Spitze gelegen. Das verspricht einen starken Auftritt im Rennen. Ich betrachte das Qualifying nicht nur mit einem lachenden, sondern auch einem weinenden Auge. Bei der Startnummer 92 lief es leider nicht rund. Wir müssen analysieren, woran das lag.”
Alexander Stehlig (Einsatzleiter FIA WEC): „Die Pole-Position ist eine perfekte Belohnung für unsere gesamte Mannschaft. Wir hatten trotz unseres Sieges in Silverstone einige Hausaufgaben zu erledigen. Es galt, noch mehr Tempo auf eine Runde aus unserem Auto herauszuholen. Das ist uns offenbar gelungen. Schade, dass es für das Schwesterfahrzeug nicht ganz optimal lief. Aber auch von Platz sechs ist noch alles möglich.“
(Text: Porsche Motorsportpresse / Oliver Hilger - www.porsche.de/motorsport)

04.10.2019 - DTM - Ticket-Vorverkauf für DTM-Saison 2020 gestartet
Noch vor Beginn des letzten DTM-Rennwochenendes der Saison 2019 hat der Ticket-Vorverkauf für die neue Saison begonnen. Ab sofort können Eintrittskarten für bereits sechs Veranstaltungen 2020 erworben werden: Zolder (24.–26. April), Monza (26.–28. Juni), Brands Hatch (22.–23. August), Assen (4.–6. September), Nürburgring (11.–13. September) und Hockenheimring (2.–4. Oktober).
An den bekannten Vorzügen offizieller DTM-Tickets ändert sich nichts. So berechtigen alle Tribünentickets zum Zutritt ins beliebte Fahrerlager (so lange der Vorrat reicht). In den jeweils günstigsten Kategorien haben Kinder und Jugendliche bis einschließlich 14 Jahre in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt. Bei höherwertigeren Ticket-Kategorien sind Eintrittskarten für Kinder zum halben Preis erhältlich. Kinder bis einschließlich sechs Jahre haben in Begleitung eines Vollzahlers an allen Veranstaltungstagen freien Eintritt.
Und auch der Preis bleibt heiß: Bereits ab 10 € können Motorsport-Fans die DTM freitags live erleben, Wochenend-Tickets sind bereits ab 29 € erhältlich. Wer Tickets bis zum 18. Oktober 2019 über den neuen Ticketshop auf www.DTM.com (https://2020.dtm.com/de/events) bestellt, erhält seine Eintrittskarten in Form der begehrten Editionstickets – ohne Extra-Kosten.
Fans, die an diesem Wochenende zum großen Saisonfinale an den Hockenheimring kommen, können sich auch direkt an der Tageskasse hinter der Südtribüne bereits Karten für die Saison 2020 sichern: Hier gibt es pauschal 10 Prozent Rabatt auf alle Tickets sowie ein Fanartikel-Paket gratis dazu. Selbstverständlich können Tickets auch weiterhin über die offizielle Ticket-Hotline 0180 6 386386 (0,20 €/Anruf inkl. MwSt aus dem deutschen Festnetz, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt. aus dem deutschen Mobilfunknetz) bestellt werden. Die Hotline ist montags bis freitags sowie am Rennwochenende auch samstags und sonntags jeweils von 8:00 bis 18:00 Uhr geschaltet.
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

03.10.2019 - DTM - Kalender komplett: Die DTM fährt 2020 in Russland
Der DTM-Kalender 2020 ist komplett. Rechtzeitig zum großen Finale der Saison 2019 auf dem Hockenheimring an diesem Wochenende bestätigt die DTM-Dachorganisation ITR den bislang unbekannten Austragungsort des zehn Veranstaltungen umfassenden Terminplans für das nächste Jahr: Die DTM wird vom 29. bis 31. Mai 2020 im Multi-Sport-Komplex „Igora Drive“ bei St. Petersburg in Russland gastieren.
Bereits vor zwei Wochen hatte die ITR alle Termine und neun von zehn Austragungsorte des DTM-Kalenders 2020 bekanntgegeben. Der Vertrag mit den Betreibern der russischen Rennstrecke wurde am Donnerstag bei der feierlichen Eröffnung des Igora Drive St. Petersburg von ITR-Geschäftsführer Achim Kostron unterzeichnet. Das DTM-Gastspiel Ende Mai wird die erste internationale Rennveranstaltung auf dem Igora Drive sein. Die DTM war bei der Zeremonie prominent vertreten: Der bereits als Champion 2019 feststehende Audi-Fahrer René Rast (GER) sowie seine Kollegen Philipp Eng (AUT, BMW) und Daniel Juncadella (ESP, Aston Martin) waren extra nach St. Petersburg gereist.
Die Eröffnungsfeier, der unter anderem der Gouverneur von St. Petersburg, Alexander Beglov, und Alexander Drozdenko, Gouverneur der Region Leningrad, beiwohnten, stieß auf ein großes Medieninteresse. Rund 100 Gäste, darunter zahlreiche Journalisten aus Russland und dem benachbarten Finnland, waren anwesend.
Der Igora Drive liegt knapp 80 Kilometer nördlich von St. Petersburg und grenzt unmittelbar an ein großes Ferienressort. Der neue Multi-Sport-Komplex umfasst neben einer modernen Grand-Prix-Rennstrecke einen Motocross- und Rallycross-Kurs, einen SUV-Geländepark, ein Zentrum für Fahrsicherheitstrainings sowie eine Kartstrecke. Der 4,086 Kilometer lange Grand-Prix-Kurs wurde vom Büro des weltbekannten Streckendesigners Hermann Tilke entworfen und hat acht Links- und sechs Rechtskurven.
Die DTM kehrt somit im Mai 2020 nach gut drei Jahren Pause nach Russland zurück. Von 2013 bis 2017 gastierte Europas beliebteste Rennserie einmal pro Jahr auf dem Moscow Raceway und trug auf dem Kurs bei Wolokolamsk insgesamt acht Rennen aus. Der DTM-Kalender 2020 umfasst somit vier Termine auf deutschen Traditionsrennstrecken (Norisring, Lausitzring, Nürburgring, Hockenheimring) sowie sechs Rennwochenenden im europäischen Ausland: Zolder (BEL), St. Petersburg (RUS), Anderstorp (SWE), Monza (ITA), Brands Hatch (GBR) und Assen (NED).
Achim Kostron, Geschäftsführer ITR GmbH: „Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, die DTM nach gut zweijähriger Pause wieder zurück nach Russland zu bringen. Der Igora Park ist eine beeindruckende Anlage von erstklassigem, internationalem Format. Das Profil der Rennstrecke verspricht spektakulären Motorsport, der die Zuschauer auf den Tribünen gleichermaßen beeindrucken wird wie die Fans, welche die DTM-Rennen im Mai vor dem Bildschirm verfolgen werden.“
Vladimir Vasiliev, einer der Initiatoren des „Igora Drive“-Projekts, mehrfacher Marathon-Rallye-Champion in Russland: „Den Vertrag mit einer der beliebtesten und spektakulärsten Rennserien der Welt zu unterzeichnen, ist nicht nur ein Meilenstein für den ‚Igora Drive‘-Komplex und St. Petersburg, sondern auch für alle Motorsport-Fans in Russland und weltweit. Wir sind Zeuge eines historischen Ereignisses: Die legendäre DTM kommt zurück nach Russland, und St. Petersburg wird Teil der Motorsport-Welt – und damit ein bedeutender Ort auf Weltkarte des Rennsports.“
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

02.10.2019 - DMV-GTC - DMV GTC und DUNLOP 60 im Rahmenprogramm der DTM
Ab der Saison 2020 werden der DMV GT und Touring Car Cup (DMV GTC) und das 60-Minuten-Rennen DUNLOP 60 im Rahmenprogramm der DTM ausgetragen.
„Wir sind stolz, dass wir ab nächstem Jahr auf der DTM-Plattform starten werden“, so DMV GTC-Organisator Ralph Monschauer. Und weiter: „Wir hatten von Beginn an sehr gute Gespräche und fühlen uns sehr willkommen. Auf unsere Wünsche wurde eingegangen und wir sind überzeugt, dass wir ein interessanter und bereichernder Teil der DTM-Rennwochenenden werden können. Unser Dank geht an Gerhard Berger für das Vertrauen sowie das ITR-Team für die konstruktive und gute Zusammenarbeit in den vergangenen Wochen.“
Für die neue Saison wird es einige Änderungen im Ablauf des DMV GTC und DUNLOP 60 geben. So konzentriert sich die Serie künftig auf sechs Rennwochenenden in der Meisterschaft und bleibt ihrem Kerngebiet treu. Fünfmal wird man in Deutschland starten. Dazu kommt mit Monza noch eine weitere GP-Strecke.
Beginnen wird die Saison, Ende März, erneut beim Motorsport-Club Stuttgart auf dem Hockenheimring, bevor man Mitte Mai mit der DTM in die Lausitz reist. Ende Juni wird in Monza um Meisterschaftspunkte gekämpft. Vom 10. bis 12. Juli 2020 kommt es zum Highlight im Kalender. Der Norisring steht zum ersten Mal in der 31-jährigen Geschichte der Serie auf dem Programm. Mitte September gastiert das Championat dann auf dem Nürburgring, bevor es Anfang Oktober zum großen Finale nach Hockenheim geht.
*** Vorläufige Termine DMV GTC / DUNLOP 60:
27./28.03.2020 Hockenheim 1 (Preis der Stadt Stuttgart)
15.-17.05.2020 Lausitzring (DTM)
26.-28.06.20 Monza (DTM)
10.-12.07.20 Norisring (DTM)
11.-13.09.20 Nürburgring (DTM)
02.-04.10.20 Hockenheim 2 (DTM)
(Text: DMV-GTC Presse/ÖA - www.dmv-gtc.de)

02.10.2019 - DTM - Rahmenprogramm der DTM 2020 nimmt bereits Formen an
Zwei Wochen nach Verkündung des Rennkalenders für die kommende Saison nimmt das Rahmenprogramm der DTM 2020 bereits Formen an. Als zweite permanente Rennserie hat die DTM-Dachorganisation ITR den DMV GT & Touring Car Cup (DMV GTC) an Bord geholt. Zuvor stand bereits fest, dass die neue W Series, in der ausschließlich Frauen in einheitlichen Formel-Fahrzeugen gegeneinander antreten, auch in ihrem zweiten Jahr Rennen als Partnerserie der DTM austragen wird.
Der DMV GTC ist eine in Deutschland etablierte Rennserie für Kundensport-Teams. Zugelassen sind Rennfahrzeuge der Kategorien GT3, GT4, Porsche Carrera Cup und Lamborghini Trofeo, die in einem Feld starten und getrennt gewertet werden. Damit fahren erstmals GT3- und GT4-Rennfahrzeuge regelmäßig auf der professionellen DTM-Plattform. Neben den in der DTM engagierten Marken Aston Martin, Audi und BMW haben auch Hersteller wie Mercedes, Porsche oder McLaren im Rahmen ihrer Kundensport-Aktivitäten sowohl GT3- als auch GT4-Autos im Programm.
Fünfmal wird der DMV GTC im kommenden Jahr bei DTM-Events antreten: bei den vier Veranstaltungen in Deutschland (Lausitzring, Norisring, Nürburgring, Hockenheimring) sowie beim Gastspiel im italienischen Monza. Analog der DTM wird der DMV GTC am Samstag und Sonntag jeweils ein Qualifying und ein Rennen austragen. Zudem findet wie bei den bisherigen DMV-GTC-Veranstaltungen freitags ein 60-minütiges Rennen mit Boxenstopp statt.
„Der GT & Touring Car Cup ist eine gute Ergänzung für unser Rahmenprogramm“, sagt Frederic Elsner, Director Business Unit Events bei der ITR. „Unsere DTM-Fans dürfen sich auf ein buntes Feld attraktiver Sportwagen freuen.“ DMV-GTC-Organisator Ralph Monschauer sagt: „Wir sind stolz, dass wir ab dem nächsten Jahr auf einer professionellen und renommierten Plattform wie der DTM starten werden. Unsere Teams und Fahrer sind begeistert. Ich gehe davon aus, dass weitere Wettbewerber hinzukommen werden.“
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

02.10.2019 - DTM - Premiere beim DTM-Finale: Audi RS 5 DTM erstmals mit innovativem Kraftstoff
Mit der Einführung hocheffizienter Turbomotoren hat die DTM in der Saison 2019 eine deutliche CO2-Reduktion erzielt. Beim DTM-Finale in Hockenheim geht Audi gemeinsam mit dem Serienpromotor ITR und seinem Technologiepartner Aral den nächsten bedeutenden Schritt: In den beiden Audi RS 5 DTM Renntaxis kommt erstmals ein innovativer Kraftstoff zum Einsatz, der für eine um 30 Prozent bessere CO2-Bilanz sorgt.
„Audi hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, die fahrzeugspezifischen CO2-Emissionen bis 2025 sukzessive um rund 30 Prozent zu reduzieren“, sagt Ulrich Baretzky, Leiter Entwicklung Motor bei Audi Motorsport. „Die Elektromobilität spielt dabei natürlich eine wichtige Rolle. Aber wir haben weltweit noch einen großen Bestand an Pkw mit klassischen Verbrennungsmotoren, die uns noch viele Jahre erhalten bleiben werden. Mit dem Einsatz von Low-Carbon-Kraftstoffen könnte man bei diesen Fahrzeugen sehr schnell eine spürbare CO2-Reduktion erreichen, ohne technische Veränderungen vornehmen zu müssen. Es ist toll, dass der Motorsport wieder einmal Vorreiter ist. Wir sind begeistert von der Idee, CO2-Emissionen durch die Nutzung von Abfällen zu reduzieren.“
Der von Aral entwickelte Hochleistungskraftstoff, den Audi im Rahmen des Pilotversuches beim DTM-Finale verwendet, besteht zur Hälfte aus hochwertigen erneuerbaren Komponenten, die aus Abfallstoffen gewonnen werden. Trotzdem erreicht er in seinen Eigenschaften die Qualität des Kraftstoffs „Aral Ultimate 102“, wie er in der DTM seit 2005 vorgeschrieben ist. Er hat ein CO2-Minderungspotenzial von mehr als 30 Prozent im Vergleich zu Kraftstoffen, die ausschließlich aus Mineralöl hergestellt werden. „Wir mussten am DTM-Motor keine Veränderungen vornehmen und hatten auf dem Prüfstand bisher nicht das geringste Problem“, sagt Ulrich Baretzky. „Wir beweisen damit, dass sich Low-Carbon-Kraftstoffe auch für Rennmotoren eignen.“ Seit mehreren Jahren forscht Audi auch an alternativen Kraftstoffen für den Serieneinsatz. Eigenständig arbeitet das Unternehmen an Projekten zur Herstellung von e-gas, e-diesel und e-benzin.
Für den Pilotversuch in Hockenheim erhält eines der beiden Audi RS 5 DTM Renntaxis ein auffälliges Sonderdesign mit Logos von Aral und dem Schriftzug „THE NEXT STEP“. Auch der Chauffeur ist nicht alltäglich: Der zweimalige Formel-1-Weltmeister Emerson Fittipaldi fährt beim DTM-Finale Demorunden mit dem Audi RS 5 DTM Renntaxi. Der Brasilianer ist der Großvater von Pietro Fittipaldi, der im Audi-Kundenteam WRT in diesem Jahr sein DTM-Debüt feierte. Das zweite Audi RS 5 DTM Renntaxi pilotiert Le-Mans-Sieger und Langstrecken-Weltmeister Benoît Tréluyer.
Audi steht schon vor dem Saisonfinale als Gewinner aller drei DTM-Titel in der Fahrer-, Hersteller- und Teamwertung fest. Mit seinem neu entwickelten, über 610 PS starken Zweiliter-Vierzylinder-Turbomotor war der Audi RS 5 DTM in diesem Jahr das Auto, das es zu schlagen galt. Das hocheffiziente Audi-Triebwerk hat einen sehr niedrigen spezifischen Verbrauch und entsprechend geringe CO2-Emissionen.
(Text: Audi Kommunikation Motorsport - www.audi-motorsport.com)

01.10.2019 - WEC - Weltmeister Porsche möchte Tabellenführung in Japan verteidigen
Porsche tritt beim zweiten Saisonlauf der FIA World Endurance Championship in Fuji (Japan) als Spitzenreiter in allen GTE-Pro-Wertungen an. Nach dem Doppelerfolg beim Auftaktrennen in Silverstone (Großbritannien) möchte das erfolgreiche Werksteam mit seinen beiden Porsche 911 RSR erneut auf das Podium. In der GTE-Am-Kategorie setzen die Kundenteams Project 1, Gulf Racing und Dempsey Proton Racing insgesamt fünf Vorjahresmodelle des Porsche 911 RSR ein.
Der 4,563 Kilometer lange Fuji Raceway stellt Ingenieure und Fahrer vor besondere Herausforderungen. Die 1965 eröffnete Rennstrecke sticht durch die Kombination von zahlreichen engen Passagen mit einer 1,475 Kilometer langen Geraden heraus. Bei der Erarbeitung der Fahrzeugabstimmung ist daher ein Kompromiss zwischen Höchstgeschwindigkeit und hohem Abtrieb in den Kurven gefragt. Die Rennen am Fuße des berühmten Mount Fuji sind oftmals von widrigen Wetterbedingungen während der japanischen Taifun-Saison geprägt. 2013 musste der Lauf in Japan aufgrund starker Regenfälle nach nur 16 Runden abgebrochen werden. In der Super Season 2018/2019 feierten die amtierenden Fahrerweltmeister Kévin Estre (Frankreich) und Michael Christensen (Dänemark) im Porsche 911 RSR in Fuji einen wichtigen Sieg auf dem Weg zum Titelgewinn.
Im Porsche 911 RSR der Startnummer 91 gehen die Silverstone-Sieger Richard Lietz (Österreich) und Gianmaria Bruni (Italien) in den zweiten Lauf der FIA WEC Saison 2019/2020. Das rund 515 PS starken Schwesterfahrzeug (Nummer 92) teilen sich die Champions Kévin Estre und Michael Christensen. Die Fahrerduos in den beiden neuen Porsche 911 RSR liegen in der Weltmeisterschaft nach dem Doppelsieg zum Saisonauftakt auf den ersten beiden Plätzen. In der Herstellerwertung belegt Porsche vor dem zweiten Rennen der Saison den ersten Rang.
Im Vorjahresmodell des Porsche 911 RSR mit der Startnummer 56 vom Kundenteam Project 1 wechselt sich Porsche Young Professional Matteo Cairoli (Italien) mit dem aktuellen GTE-Am-Champion und Le-Mans-Klassensieger Egidio Perfetti (Norwegen) sowie David Heinemeier Hansson aus Dänemark ab. Im Schwesterauto mit der Nummer 57 fahren Ben Keating (USA), Felipe Fraga (Brasilien) und der ehemalige Porsche Mobil 1 Supercup Champion Jeroen Bleekemolen (Niederlande).
Die Startnummer 86 von Gulf Racing steuert das britische Fahrertrio Ben Barker, Andrew Watson und Michael Wainwright. Im Porsche 911 RSR (Nummer 77) von Dempsey-Proton Racing kommt Porsche Young Professional Matt Campbell (Australien) gemeinsam mit Teambesitzer Christian Ried (Schöneburg) und dem Italiener Riccardo Pera zum Einsatz. Im Schwesterauto mit der Startnummer 88 wechselt sich Porsche Young Professional Thomas Preining (Österreich) mit dem Belgier Adrien de Leener und dem Japaner Satoshi Hoshino ab. Mit fünf Fahrzeugen ist Porsche der am stärksten vertretende Hersteller im hart umkämpften GTE-Am-Wettbewerb.
Der neue Porsche 911 RSR (Modelljahr 2019) absolviert seine erste Saison in der Sportwagen-Weltmeisterschaft. Das – in Abhängigkeit vom Luftmengenbegrenzer – rund 515 PS starke Fahrzeug aus Weissach basiert auf dem Hochleistungs-Straßensportwagen 911 GT3 RS*. Im Vergleich zum äußerst erfolgreichen Vorgängermodell wurde das Auto für die GTE-Pro-Klasse der FIA WEC unter anderem in den Bereichen Fahrbarkeit, Effizienz, Ergonomie und Servicefreundlichkeit verbessert. Rund 95 Prozent aller Bauteile sind neu. Angetrieben wird der 911 RSR von einem Sechszylinder-Boxermotor mit 4,2 Liter Hubraum. Das Sechsstundenrennen der FIA WEC in Fuji startet am Sonntag, 6. Oktober um 11:00 Uhr Ortszeit (4:00 Uhr MESZ).
Fritz Enzinger (Leiter Motorsport): „Nach dem großen Erfolg in Silverstone ist die Stimmung im Team und in der Entwicklungsabteilung in Weissach auf einem absoluten Hoch. Wir führen nach dem Auftaktrennen in allen Wertungen. Dies gibt uns nicht nur Zuversicht für die kommenden Aufgaben, sondern auch die notwendige Ruhe, um den neuen Porsche 911 RSR weiter kennenzulernen. In dem Fahrzeug steckt noch mehr Potenzial. Das möchten wir bereits in Fuji darstellen.“
Pascal Zurlinden (Gesamtprojektleiter Werksmotorsport): „Der Doppelerfolg von Silverstone darf uns nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir noch einige Arbeit in die Optierung der Abstimmung des neuen Porsche 911 RSR investieren müssen. Ich bin sicher, dass unser erfahrenes Team gemeinsam mit den Fahrern weitere Schritte realisieren wird. In Fuji möchten wir vor allem im Qualifying besser abschneiden und uns somit eine gute Ausgangsposition für das Sechsstundenrennen verschaffen.“
Alexander Stehlig (Einsatzleiter FIA WEC): „Der große Erfolg in Silverstone war eine Konsequenz aus einer perfekten Fahrt der Piloten, einer sehr guten Strategie und fehlerfreier Arbeit des gesamten Mechaniker- und Ingenieurteams. Wir hatten aber nicht das schnellste Auto im Wettbewerb. Nun wollen wir mit konsequenter Arbeit am Setup weitere Fortschritte erzielen. Egal, welches Wetter uns in Japan erwartet: Wir werden jede Minute Fahrzeit nutzen, um möglichst viele Erkenntnisse zu sammeln und entsprechende Verbesserungen am Auto umsetzen zu können.“
(Text: Porsche Motorsportpresse / Oliver Hilger - www.porsche.de/motorsport)

01.10.2019 - DTM - Bereit fürs große DTM-Finale: Star-Aufgebot in Hockenheim
Das große Finale der DTM-Saison 2019 wird zu einem Stell-dich-ein der Stars – auf und neben der Rennstrecke. Nachdem die Titelentscheidungen in der Fahrer- und Markenwertung bereits zu Gunsten von René Rast (GER) und Audi gefallen sind, steht an diesem Wochenende (4.–6. Oktober) auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg die DTM sportlich im Zeichen der Entscheidung um die Teamwertung sowie des Gastspiels der japanischen SUPER-GT-Serie, angeführt von Ex-Formel-1-Weltmeister Jenson Button (GBR).
Button, der als aktueller SUPER-GT-Meister im Honda neben den Teams von Lexus und Nissan antritt, ist nicht der einzige Weltmeister in Hockenheim. So haben die früheren Formel-1-Weltmeister Emerson Fittipaldi (BRA) und Nico Rosberg (GER) ebenfalls ihren Besuch angekündigt. Darüber hinaus wird der zweimalige Rallye-Weltmeister Walter Röhrl (GER) ebenso wie Hans-Joachim Stuck (GER), unter anderem Sportwagen-Weltmeister von 1985 und DTM-Champion von 1990, im sportlichen Rahmenprogramm der DTM zu sehen sein.
Denn in Hockenheim fahren an allen drei Veranstaltungstagen erstmals mehr als 20 Traum-Rennwagen aus dem DTM-Vorläufer Deutsche Rennsport-Meisterschaft (DRM), die von 1972 bis 1985 den Automobil-Rennsport im deutschsprachigen Raum prägte. Die Zuschauer im badischen Motodrom können sich auf weitere Legenden wie Le-Mans-Sieger Jochen Mass (GER) oder den dreimaligen DRM-Champion Hans Heyer (GER) freuen.
Bei den Highspeed-Demorunden der DRM Classics kommen nicht nur zahlreiche Original-Fahrzeuge aus den siebziger und achtziger Jahren zum Einsatz – am Steuer der Boliden sitzen teilweise sogar die Helden von damals. So wird beispielsweise Stuck einen BMW M1 fahren und Mass seinen Ford Capri RS 2600 aus der DRM 1972.
Damit nicht genug der Stars: Auch „Mr. DTM“ Bernd Schneider, der mit fünf Fahrertiteln erfolgreichste DTM-Fahrer aller Zeiten, greift im Rahmenprogramm ins Lenkrad. Bei den Tourenwagen Classics, wo DTM-Fahrzeuge der achtziger und neunziger Jahre, aber auch vereinzelt neuere Autos eingesetzt werden, fährt Schneider einen DTM-Mercedes von 2008.
Darüber hinaus geben sich die DTM-Champions Volker Strycek (GER, 1984) und Eric van der Poele (BEL, 1987), Harald Grohs (GER), Gewinner des ersten DTM-Rennens der Geschichte, sowie Kris Nissen (DEN) bei den Tourenwagen Classics die Ehre. Die Fahrzeuge der Tourenwagen Classics sind wie die DRM Classics an allen drei Veranstaltungstagen auf der Rennstrecke und im Fahrerlager zu bestaunen.
Ein weiteres Highlight: Die drei Teams aus der SUPER-GT-Serie, wo in der Topklasse Rennfahrzeuge fahren, die technisch sehr ähnlich zu den diesjährigen DTM-Autos sind. Die Motorsport-Abteilungen von Honda, Nissan und Lexus entsenden jeweils einen SUPER-GT-Renner mit Topbesetzung ins badische Motodrom. Am bekanntesten ist sicherlich Jenson Button (GBR), der 2018 an der Seite seines Teamkollegen Naoki Yamamoto (JPN) in einem Honda NSX-GT auf Anhieb den Fahrertitel gewann.
Für Nissan im Einsatz: Ronnie Quintarelli (ITA), der mit vier Fahrertiteln der Rekordmeister der SUPER GT ist, und Tsugio Matsuda (JPN), der bereits zweimal Champion war – jeweils an der Seite Quintarellis (2014, 2015). Die SUPER-GT-Champions von 2017, Nick Cassidy (NZL) und Ry? Hirakawa (JPN), starten für Lexus. Nissan und Lexus bringen somit jeweils gleich zwei Fahrer nach Hockenheim, wobei jeder Pilot nur je eines der beiden Rennen bestreiten wird.
Da Gaststarter keine Punkte sammeln können, bleibt der Zweikampf in der prestigeträchtigen DTM-Teamwertung vom SUPER-GT-Auftritt unberührt. Auf der Pole-Position steht hier das Audi Sport Team Rosberg (394 Punkte). Doch das Team, für das neben Champion Rast der Brite Jamie Green startet, hat ernstzunehmende Herausforderer aus dem eigenen Lager: Das Audi Sport Team Abt Sportsline, das mit Nico Müller (SUI) und Robin Frijns (NED) an den Start geht, liegt in der Gesamtwertung nur 32 Punkte dahinter auf Platz zwei. Angesichts von noch 86 Punkten, die ein Team in den beiden abschließenden Rennen sammeln kann, ist der Ausgang dieses Duells also noch vollkommen offen.
Im sportlichen Rahmenprogramm auch wieder am Start: die 500 PS starken GT-Sportwagen des Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup. Und erstmals in diesem Jahr mit dabei: der Formula Renault Eurocup. In der traditionsreichen Nachwuchsklasse treten Talente in baugleichen, 270 PS starken Formel-Fahrzeugen gegeneinander an.
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

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