NEWS aus dem Automobilsport im NOVEMBER 2019

29.11.2019 - VLN - Tiefgreifende Veränderungen und Verbesserungen in der VLN 2020
Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Die VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring erfindet sich in der kommenden Saison teilweise neu. Für 2020 sind diverse Neuerungen, Verbesserungen und Verfeinerungen in der Pipeline. Die Verantwortlichen der weltweit größten Breitensportserie haben nach einem gemeinsamen, konstruktiven Gedanken- und Meinungsaustausch mehrere Weiterentwicklungen und Innovationen für die Rennen auf der legendären Nordschleife bereits ausgearbeitet, beziehungsweise sind dabei noch in Überlegungen und Planungen.
Ein wichtiges Thema auf der Agenda war die Erhöhung der Kundenfreundlichkeit bei der Dokumentenabnahme und der Fahrerbesprechung, sowie bei der Technischen Abnahme. Der Workflow in diesen Veranstaltungsteilen soll teilweise neu gestaltet werden. Die Zeit, die diese Abläufe künftig für die Teams und die Fahrer in Anspruch nehmen werden, soll verringert werden. Die VLN will sich serviceorientierter und für die Teilnehmer einfacher aufstellen. Es ist auch geplant, diese Bereiche noch weiter zu digitalisieren. Das persönliche Erscheinen bei jeder Dokumentenabnahme sowie bei jeder Fahrerbesprechung soll für die Fahrer nur noch bei der ersten jährlichen Teilnahme an einer VLN-Veranstaltung verpflichtend sein. Die Dokumentenabnahme soll zukünftig auch durch einen Offiziellen des Teams möglich sein, wenn der Fahrer bereits einmal bei seiner ersten VLN-Veranstaltung persönlich die Dokumentenabnahme absolviert hat. Zur Fahrerbesprechung werden VLN und Rennleitung sich allerdings vorbehalten müssen, jederzeit bei den VLN-Veranstaltungen eine Fahrerbesprechung mit der Pflicht zur persönlichen Teilnahme für alle Fahrer einberufen zu können.
Auch die Abläufe im Bereich der Technischen Abnahme und bei der Kontrolle der Fahrzeuge am Beginn einer VLN-Veranstaltung wird man anschauen, um darüber nachzudenken, wie man auch diesen Bereich für die Teilnehmer optimieren kann. Die Dokumentenabnahme wird weiterhin in der Obhut der jeweiligen Veranstalter der einzelnen VLN-Rennen liegen. Wegen der Komplexität der geplanten neuen Abläufe und sich daraus ergebender Auswirkungen und sportrechtlicher Änderungen in der Organisationstruktur der VLN-Veranstaltungen, wird darüber nachgedacht, zukünftig einen permanenten Rennsekretär einzusetzen, der, zur Unterstützung der Veranstalter und der Rennleitung, bei allen Veranstaltungen auch ein immer gleicher Ansprechpartner in den administrativen Bereichen bei allen VLN-Veranstaltungen für die Teams und Teilnehmer sein soll. Hierzu sind die VLN-Verantwortlichen und die Veranstalter noch im Austausch.
Um die Sicherheit und den Schutz der Teammitglieder und der Mechaniker in der Boxengasse zu erhöhen, sollen Mindeststandzeiten bei den Boxenstopps eingeführt werden. Ohne Zeitdruck sollen die Boxenstopps zukünftig sicherer, gewissenhafter und weniger fehlerbehaftet absolviert werden können. Dies hat auch einen willkommenen Nebeneffekt zur Folge: Denn immer wieder stand der mehr oder weniger unausgesprochene Vorwurf im Raum, aufgrund ungleicher Durchflussmengen an den Tanksäulen sei es zu Wettbewerbsverzerrungen gekommen. Diese Diskussion wird mit der Einführung von noch näher zu definierenden Mindeststandzeiten bei den Boxenstopps nun ad acta gelegt. Diese Boxenzeiten sollen sich, nach den aktuellen Planungen, als eine vorgeschriebene Gesamt-Boxenzeit auf die gesamte Renndauer beziehen, und nicht abhängig sein von den gefahrenen Runden oder der Anzahl der Tankvorgänge. Ausgenommen von der Regelung bleiben, wie bisher, die SP-Pro, die SP-X, und die GT3- und die GT4-Klasse, die unverändert ihr eigenes Prozedere für die Länge der Boxenstopps behalten.
Der Wandel und Fortschritt für 2020 macht aber auch vor den jeweiligen Klassen nicht Halt. Änderungen wird es in der GT3 und GT4 geben, die TCR-Klasse soll mehr Zulauf und eine verbesserte Struktur bekommen, obendrein wird eine neue Klasse OPC eingeführt und man prüft für die Zukunft weitere aufstrebende Klassen in der VLN. In der GT3 wird in der Am-Klasse nun pro Fahrzeug ein Silber-Fahrer zugelassen, damit sollen zukünftig auch jüngere Fahrer unter 30 Jahren, die von der FIA aufgrund des Alters automatisch mit Silber eingestuft werden, erste Erfahrungen in der Amateurkategorie mit GT3-Fahrzeugen auf der Nordschleife sammeln können.
In der Pro-Am wird demzufolge ein Gold- oder Platin-Fahrer zugelassen werden, die damit den Pro-Anteil in dieser Kategorie abdecken. In der GT4-Klasse werden nur noch Piloten am Start sein, die mit Silber oder Bronze eingestuft wurden. In der VLN soll die GT4-Klasse den Amateurpiloten vorbehalten bleiben. Zur TCR-Klasse hat die VLN noch einige Entscheidungen zu treffen. Nachdem der Vertrag der VLN für die TCR-Klasse auf der Nordschleife zum Jahresende ausläuft, steht die VLN zur Zeit mit dem neuen Rechteinhaber der TCR-Serie für Deutschland, dem ADAC in München, in Verhandlungen, um die TCR-Klasse auch in den nächsten Jahren in der VLN Langstreckenmeisterschaft auf der Nordschleife ausschreiben zu dürfen.
Um die TCR-Klasse für Amateure attraktiver zu machen, plant die VLN die Wertungskategorien Am und Pro einzuführen. In der Wertungsgruppe TCR-Am dürften nur nicht kategorisierte oder Bronze-Fahrer und ein Silber-Fahrer pro Fahrzeug starten. Die übrigen Teilnehmer werden der Wertungsgruppe TCR-Pro zugeordnet. Das setzt aber voraus, das die VLN die Rechte für die TCR in der VLN Langstreckenmeisterschaft auf der Nordschleife wieder erhält.
Ab dem Jahr 2020 wird im Rahmen der VLN erneut eine eigene Klasse für Opel Astra OPC-Fahrzeuge ausgeschrieben. Anfragen an die VLN haben gezeigt, das es auf dem Markt immer noch eine ganze Reihe dieser Autos gibt, die eingesetzt werden wollen. Das technische Reglement wird an das ehemalige Cup-Reglement angeglichen. Die Fahrzeuge der OPC-Klasse werden auf ein Leistungsgewicht eingestuft, was Fahrern mit der DMSB Permit Nordschleife der Stufe B die Teilnahme ermöglicht.
Zu guter Letzt spricht die VLN eine Empfehlung aus. Der ADAC Nordrhein beabsichtigt, für das 24h-Rennen ein in die Fahrzeuge zu integrierendes Fahrer-Frühwarnsystem verpflichtend vorzuschreiben. Hier wird mit einem allgemeinen Warnhinweis ohne Flaggensignal vor einer Gefahrenstelle in einem Streckenabschnitt gewarnt, noch bevor das Fahrzeug den Streckenabschnitt passiert. Weil lediglich 50 bis 60 Fahrzeuge gleichzeitig am 24h-Rennen und dauerhaft an der VLN teilnehmen, wird die VLN daher den Einbau dieses Systems nicht vorschreiben. Die Teilnehmer können/sollen dies freiwillig machen.
(Text: VLN-Presse/PR - www.vln.de)

29.11.2019 - DTM - DTM Trophy: Attraktives Preisgeld und exklusiver Reifenpartner
Ein attraktiver Preisgeld-Topf, eine DTM-Testfahrt für den besten Juniorfahrer und Hankook Tire als exklusiver Reifenpartner – die neue DTM Trophy setzt Maßstäbe im seriennahen GT-Sport. Die DTM-Dachorganisation ITR als Ausrichter der neuen Rennserie für Junioren, Profis und Amateure, die ab 2020 im Rahmenprogramm der europäischen Tourenwagen-Serie fahren wird, hat am Freitag weitere Informationen zur DTM Trophy bekannt gegeben. Es locken außergewöhnliche Preise: An die drei bestplatzierten Fahrer der Gesamtwertung wird nach Saisonende insgesamt 150.000 Euro an Preisgeld ausgeschüttet. Der Gesamtsieger erhält 75.000 Euro, der Zweitplatzierte 50.000 Euro und für Platz drei gibt es 25.000 Euro.
Der Gewinner der Junior-Wertung für Fahrer und Fahrerinnen unter 22 Jahren darf sich zudem über einen Preis freuen, der mit Geld kaum zu bezahlen ist: eine Testfahrt mit einem DTM-Auto nach Saisonende 2020. Damit haben junge Talente in der DTM Trophy nicht nur die Möglichkeit, auf großer Bühne im Umfeld bedeutender Teams und Hersteller ihr Können zu beweisen. Vorläufiger Höhepunkt der Nachwuchsförderung auf der DTM-Plattform ist dann die Testfahrt für den Sieger der Junior-Wertung.
Als exklusiver Reifenpartner der DTM Trophy steht Hankook Tire fest. Der Premium-Reifenhersteller und die ITR haben sich auf einen entsprechenden Vertrag mit einer Laufzeit von vier Jahren verständigt. Das koreanische Unternehmen stattet bereits seit 2011 alle DTM-Teams mit Reifen aus und war zuletzt auch beim SUPER GT x DTM Dream Race, der gemeinsamen Rennveranstaltung der japanischen SUPER-GT-Serie und der DTM in Fuji, exklusiver Reifenpartner aller Teilnehmer.
Die Kooperation mit Hankook ist Teil des Angebots der ITR für alle eingeschriebenen Teilnehmer der DTM Trophy, denn die Teams erhalten die Reifen in der Saison 2020 kostenlos. Der Vertrag sieht vor, dass Hankook Branding-Flächen auf allen Fahrzeugen sowie auf den Overalls von Fahrern und Teammitgliedern der DTM Trophy erhält. Zudem werden jeweils die drei erstplatzierten Fahrer der Rennen bei den Siegerehrungen Hankook-Mützen tragen.
„Zu einem attraktiven Paket für ambitionierte Nachwuchsfahrer und Rennsport-Profis gleichermaßen gehören begehrenswerte Preise. Die Preisgelder für die Top 3 der Gesamtwertung sowie die Chance auf eine DTM-Testfahrt für den besten Junior stellen einzigartige Anreize dar“, sagt ITR-Geschäftsführer Achim Kostron. „Wir freuen uns zudem sehr, unseren langjährigen Partner Hankook auch für unsere neue Support-Rennserie gewonnen zu haben. Alle Teilnehmer in der DTM Trophy erhalten somit nicht nur absolut hochwertiges Material für sicheren und attraktiven Motorsport, sondern auch den gewohnt guten Hankook-Service an der Rennstrecke.“
„Als langjähriger DTM-Partner war es für uns nur logisch, unsere gemeinsame und erfolgreiche Zusammenarbeit auch in der DTM Trophy fortzuführen“, sagt Manfred Sandbichler, Motorsport Director Hankook Tire Europe. „Als Reifenpartner weltweit ausgetragener GT-Serien bringen wir für diese Serie die nötige Expertise mit und freuen uns schon auf die zusätzlichen Aufgaben an den DTM-Wochenenden. Und die DTM-Fans können sich auf noch mehr spektakulären Motorsport an den Wochenenden freuen.“
Die DTM Trophy für seriennahe GT-Rennfahrzeuge mit Heckantrieb startet 2020 an sieben Wochenenden im Rahmenprogramm der DTM. Ähnlich wie in der DTM wird es in der Serie pro Rennwochenende freitags zwei freie Trainings geben sowie am Samstag und Sonntag jeweils ein 20-minütiges Qualifikationstraining und ein Rennen über 30 Minuten. Fahrerwechsel gibt es nicht.
Interessierte Teams können sich seit dem 6. November offiziell bei der ITR einschreiben. Ende der Einschreibungsfrist ist der 11. März 2020. Die Einschreibegebühr beträgt 27.000 Euro zzgl. USt. pro Teilnehmer – wobei neben den Hankook-Reifen auch der Kraftstoff den Teilnehmern bei allen offiziellen Veranstaltungen der DTM Trophy kostenfrei zur Verfügung gestellt wird. Das gilt nicht nur für alle Rennwochenenden im Rahmenprogramm der DTM 2020, sondern würde auch mögliche, durch die ITR ausgerichtete Testfahrten vor Saisonbeginn umfassen. Weitere Informationen zur Einschreibung gibt es unter https://www.dtm.com/de/dtm-trophy.
Zur Teilnahme an der DTM Trophy sind Fahrer und Teams mit seriennahen GT-Rennfahrzeugen der FIA-Gruppen E2-SH und E2-SC aller Hersteller berechtigt. Nahezu jede im Motorsport vertretene Marke verfügt in ihrem Portfolio über ein entsprechendes, zwischen 400 und 500 PS starkes GT-Auto, allen voran die in der DTM vertretenen Hersteller Audi, BMW und Aston Martin, aber auch Marken wie Mercedes-AMG, Porsche, McLaren, Ford, Chevrolet, Lotus, Jaguar, Toyota und Nissan.
In ihrer Debütsaison wird die DTM Trophy an sieben Rennwochenenden im Rahmenprogramm der DTM ausgetragen: Zolder (24.–26. April), Lausitzring (15.–17. Mai), Anderstorp (12.–14. Juni), Norisring (10.–12. Juli), Assen (4.–6. September), Nürburgring (11.–13. September) und Hockenheimring (2.–4. Oktober).
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

29.11.2019 - Supercup - Porsche Mobil 1 Supercup startet bei acht Formel-1-Rennen
Der Porsche Mobil 1 Supercup findet auch 2020 wieder im Umfeld der Königsklasse des Motorsports statt: Der Kalender des Markenpokals mit 485 PS starken Porsche 911 GT3 Cup-Fahrzeugen setzt sich in der kommenden Saison aus acht Läufen im Formel-1-Rahmenprogramm zusammen. Dabei geht der Supercup auch in Zandvoort an den Start: Das Seebad nahe Amsterdam ist Schauplatz des niederländischen Grand Prix und 2020 erstmals Austragungsort eines Formel-1-Rennens.
Seit der Debütsaison 1993 trägt der Porsche 1 Supercup seine Meisterschaftsläufe durchgängig bei Formel-1-Veranstaltungen aus. Mit Verlängerung des Formel-1-Vertrags bis einschließlich 2022 wurde beschlossen, dass sich die Rennserie zukünftig auf Europa fokussiert. Die 28. Saison beginnt nach den offiziellen Testfahrten in Barcelona (Spanien) mit dem europäischen Formel-1-Auftakt auf dem Circuit Zandvoort. Weitere Meisterschaftsläufe absolviert der Supercup 2020 unter anderem auf dem legendären Stadtkurs in Monte Carlo (Monaco) und dem Hungaroring in Ungarn, die beide seit jeher einen festen Platz im Rennkalender haben. Darüber hinaus treten die Supercup-Teams in Barcelona, Spielberg (Österreich), Silverstone (Großbritannien) und Spa-Francorchamps (Belgien) gegeneinander an. Das Saisonfinale steigt im italienischen Autodromo Nazionale Monza. Bei jedem der acht Events wird ein Sprintrennen über dreißig Minuten ausgetragen.
„Dass die Veranstaltungen des Porsche Mobil 1 Supercup Teil des Formel-1-Programms sind, ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor dieser Rennserie“, sagte Oliver Schwab, Projektleiter des Porsche Mobil 1 Supercup: „An Strecken wie Silverstone oder Monza wird Motorsport mit großer Leidenschaft gelebt, dort herrscht eine ganz spezielle Atmosphäre. Besonders freuen wir uns auf unseren ersten Start in Zandvoort. Der Kurs hat allein durch seine Lage direkt an der niederländischen Nordseeküste seinen ganz eigenen Charme.“
Auch 2020 wird die Tradition des VIP-Fahrzeugs fortgesetzt. Das Cup-Auto mit der Startnummer 911 kommt auf ausgewählten Strecken zum Einsatz und wird von bekannten Sportlern, ehemaligen Profi-Rennfahrern oder auch Hollywood-Stars pilotiert. In der vergangenen Saison saß der sechsfache Olympiasieger im Bahnradfahren Chris Hoy aus Schottland am Steuer des Porsche 911 GT3 Cup. In den Jahren zuvor gingen unter anderem der zweifache Formel-1-Weltmeister Mika Häkkinen, die Rallye-Stars Sébastien Loeb und Sébastien Ogier sowie Hollywood-Schauspieler Patrick Dempsey im VIP-Fahrzeug an den Start. Neben prominenten Gaststartern wird es 2020 ein optimiertes Medienpaket geben: Dank einer verbesserten Rechte-Situation im direkten Formel-1-Umfeld wird der Porsche Mobil 1 Supercup seine PR-Aktivitäten vor allem im Bereich Social Media erweitern können.
In der abgelaufenen Saison krönte sich Michael Ammermüller (D/BWT Lechner Racing) zum dritten Mal in Folge zum Champion. Der Titel-Hattrick gelang zuvor nur Patrick Huisman und dem aktuellen DTM-Champion René Rast (2010-2012). Der Niederländer Huisman jubelte von 1997 bis 2000 sogar viermal in Serie über die Meisterschaft. Den Rookie-Titel sicherte sich in diesem Jahr Ayhancan Güven (TR/martinet by ALMÉRAS). Roar Lindland (N/pierre martinet by ALMÉRAS) wurde ProAm-Champion. Die Mannschaft von BWT Lechner Racing gewann die Team-Meisterschaft. Ihre Pokale erhalten die Sieger beim Porsche Mobil 1 Supercup Championship Dinner am heutigen Freitag, 29. November 2019, im Rahmen der Auto Bild Motorsport Race Night in Essen.
(Text: Porsche Motorsportpresse / Holger Eckhardt - www.porsche.de/motorsport)

28.11.2019 - GT Masters - ADAC GT Masters-Tickets für 2020 ab sofort erhältlich
Sofort zugreifen und das ideale Weihnachtsgeschenk sichern: Ab sofort gibt es Tickets für alle sieben Events des ADAC GT Masters im Vorverkauf. Wer schon jetzt kauft, profitiert von attraktiven Preisvorteilen. ADAC Mitglieder sparen gleich doppelt: Bis zum 31. Dezember gibt es das Wochenendticket bereits für 31,99 Euro, ADAC Mitglieder sparen im Vergleich zum Tageskassenpreis von 50 Euro kräftig. Tickets sind unter adac.de/motorsport erhältlich. Der Saisonauftakt des ADAC GT Masters 2020 wird vom 24. bis 26. April in der Motorsport Arena Oschersleben ausgetragen.
An den Rennwochenenden des ADAC GT Masters können sich die Fans 2020 auf beste Motorsport-Unterhaltung freuen: Bei allen sieben Veranstaltungen ist die ADAC TCR Germany mit am Start, bei sechs Events sind die ADAC GT4 Germany, die ADAC Formel 4 sowie der Porsche Carrera Cup Deutschland dabei. Weiterhin inbegriffen ist bei allen Eintrittskarten der freie Zugang zum offenen Fahrerlager, zum Pitwalk und zur Autogrammstunde. Die Tickets für die sieben Veranstaltungen können online unter adac.de/motorsport bestellt werden, auch für Weihnachten ein optimaler Geschenktipp. Mit der Option "print@home" können die Tickets bequem jederzeit und ohne Versandkosten ausgedruckt werden.
Bis zum 31. Dezember können ADAC Mitglieder Wochenendtickets für 31,99 Euro (Nicht-Mitglieder 34,99 Euro) bestellen. Tagestickets (Samstag oder Sonntag) gibt es für ADAC Mitglieder im Vorverkauf für 22,50 Euro (Nicht-Mitglieder 25 Euro). An der Tageskasse der jeweiligen Rennstrecke kostet das Tagesticket 35 Euro, das Wochenendticket 50 Euro. Für Kinder bis einschließlich zwölf Jahre ist der Eintritt in Begleitung eines zahlenden Erwachsenen frei.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

27.11.2019 - DMV-GTC - Roland Arnold und Ralph Monschauer gründen neue Gesellschaft
Die unabhängige Technologie-, Entwicklungs- und Kommunikationsplattform bietet sowohl Testmöglichkeiten unter Rennsportbelastung wie Einsatzmöglichkeiten für Sportwagen verschiedener Kategorien unter Wettbewerbsbedingungen. Roland Arnold und Ralph Monschauer haben mit der Driving Mobility GmbH & Co. KG eine neue Dachgesellschaft als Nachfolgerin der letztjährigen Motorsportserie DMV GTC samt Sonderwertung DUNLOP 60 gegründet. Mehrheitsgesellschafter ist Roland Arnold. Ralph Monschauer wird Gesellschafter und Geschäftsführer des neugegründeten Unternehmens sein.
In der neuen Gesellschaft werden unter anderem der Einsatz neuer Automotive-Technologien propagiert, wie beispielsweise das Steer-by-wire-System, bei dem ohne Lenksäule gefahren wird. Die Driving Mobility GmbH & Co. KG wird dabei sowohl unabhängige Plattform wie Netzwerkpartner sein.
Die 2019 unter dem Namen DMV GTC antretende Serie wird in der Saison 2020 fünf ihrer sechs Rennwochenenden im Rahmenprogramm der DTM bestreiten. Schwerpunkt und Kernzielgruppe bei den Aktiven werden weiterhin Gentleman- und Young Professional-Fahrer sein.
„Mit dem Einsatz im Rahmen der DTM und dem neuen Unternehmen verfügen wir für unser Projekt über die ideale Plattform sowohl für kostengünstigen Motorsport wie für Technologie-Weiterentwicklung im Renntempo“ , unterstreicht Roland Arnold. „Das Umfeld bietet auch einen idealen Rahmen um neue Technologien zu testen und sie dabei einem breiterer interessierten Publikum nahe zu bringen“, ergänzt Ralph Monschauer.
Der neue Name der Serie und alle relevanten Details bezüglich Wertungen werden in absehbarer Zeit kommuniziert werden. Der Haupfirmensitz der neugegründeten Driving Mobility GmbH & Co. KG ist die Paravanstraße 5-10 in 72539 Pfronstetten-Aichelau. Interessenten richten Anfragen bitte an Ralph Monschauer über die Telefonnummer 0170 / 330 19 19 oder E-Mail info@gtc-race.de.
(Text: DMV-GTC Presse/ÖA - www.dmv-gtc.de)

27.11.2019 - VLN - VLN erneut „Beste nationale Breitensport-Rennserie“
Zum 27. Mal haben die Leserinnen und Leser von sport auto bei der Leseraktion „BEST CARS / BEST BRAND 2019“ abgestimmt. Mit einer überwältigenden Mehrheit von 66,2 Prozent ist die VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring von 12.352 teilnehmenden Lesern der Automobilfachzeitschrift erneut zur „besten Breitensportserie Deutschlands“ gewählt worden. Mit deutlichem Abstand folgten im Voting die Deutsche Rallye Meisterschaft sowie der Deutsche Tourenwagen Cup. Die Ehrung fand im Rahmen der sport auto-Gala in Stuttgart im Beisein des Geschäftsführers der VLN VV GmbH & Co. KG, Dietmar Busch, statt.
„Ich bedanke mich im Namen der gesamten VLN für diese tolle Auszeichnung. Die Freude ist groß. Der Preis ist etwas Besonderes, weil er von den Lesern vergeben wird. Die VLN kommt also bei den Motorsport-Fans nach wie vor gut an. Das bestärkt uns in unserer täglichen Arbeit und unserem Bestreben, die Attraktivität unserer Rennserie weiter zu steigern“, sagte Busch, nachdem er den Award aus den Händen von sport auto Chefredakteur Marcus Schurig und DSK-Schatzmeister Reinhard Michel in Empfang genommen hatte.
In insgesamt 18 Serien- und zehn Tuningkategorien wählten die zahlreichen Leser in diesem Jahr ihre Favoriten. Bei der Wahl von sport auto gab es 2019 bei den Kundensportprogrammen eine Veränderung an der Spitze. Bei den GT4-Fahrzeugen gewann der BMW M4 erstmalig die Abstimmung vor dem Porsche 718 Cayman GT4 CS und dem Mercedes-AMG GT4. Alles beim Alten blieb bei der Wahl der besten GT3. Hier siegte der Porsche 911 GT3 R vor dem Mercedes-AMG GT3 und dem Audi R8 LMS. Alle vier Hersteller sind Partner der VLN.
(Text: VLN-Presse/PR - www.vln.de)

21.11.2019 - GT Masters - Hockenheim komplettiert ADAC GT Masters-Kalender für 2020
Der ADAC GT Masters-Kalender 2020 ist komplett: Die noch ausstehende Veranstaltung wird vom 18. bis 20. September 2020 auf dem Hockenheimring ausgetragen. Damit markieren die Rennen in Hockenheim auch im kommenden Jahr die vorletzte Veranstaltung im Kalender des ADAC GT Masters. Interessierte Team können sich ab dem 2. Dezember online für die Saison 2020 einschreiben. Das ADAC GT Masters startet vom 24. bis 26. April in der Motorsport Arena Oschersleben in die neue Saison. SPORT1 überträgt auch 2020 alle Rennen der Serie live und in voller Länge.
In Hockenheim startet das ADAC GT Masters auch im kommenden Jahr mit allen seinen permanenten Rahmenrennserien. Beim vorletzten Rennwochenende der Saison 2020 gehen neben dem ADAC GT Masters auch die ADAC GT4 Germany, die ADAC TCR Germany, die ADAC Formel 4 und der Porsche Carrera Cup Deutschland an den Start.
Für interessierte Teams beginnt ab dem 2. Dezember die Früheinschreibung für das kommende Jahr. Teams, die ihre Chance nutzen und sich vorzeitig bis zum 13. Dezember einen Startplatz für das ADAC GT Masters 2020 sichern, profitieren von attraktiven Konditionen. Nennschluss für das ADAC GT Masters 2020 ist am 13. März. 28 Startplätze werden nach Zahlungseingang der Nennungen vergeben, der ADAC behält sich das Recht vor, weitere sechs Startplätze zu vergeben.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

20.11.2019 - DTM - DTM weiterhin live und exklusiv in SAT.1
Die DTM wird auch in den kommenden zwei Jahren in Deutschland live und exklusiv in SAT.1 übertragen. Die DTM-Dachorganisation ITR sowie 7Sports, die Sportbusiness-Unit der ProSiebenSat.1 Group, verständigten sich auf eine Verlängerung der seit 2018 bestehenden Partnerschaft. Der neue Vertrag hat eine Laufzeit von zwei Jahren.
Somit können Motorsport-Fans in Deutschland die beliebte europäische Tourenwagen-Serie weiterhin bei einem reichweitenstarken, frei empfangbaren Sender verfolgen. SAT.1 wird alle DTM-Rennen live zeigen. Bei der Vor- und Nachberichterstattung liefert das „ran racing“-Team vor Ort gewohnt kompetent Hintergrund-Berichte, Interviews und Analysen. Auf ran.de und via „ran“-App gibt es die freien Trainings und die Qualifyings im Livestream mit dem deutschen Kommentar.
„Wir freuen uns, dass SAT.1 auch in den kommenden beiden Jahren die DTM live und exklusiv in Deutschland übertragen wird. Unsere 2018 begonnene Partnerschaft ist eine Erfolgsgeschichte, die wir nun gemeinsam fortschreiben“, sagt ITR-Geschäftsführer Achim Kostron. „Das ‚ran racing‘-Team hat mit seinen Übertragungen der DTM ein neues Gesicht gegeben, die mediale Präsenz der DTM ist in der Zielgruppe deutlich gestiegen. Insofern ist die Fortsetzung der Zusammenarbeit der logische und richtige Schritt. Zusammen mit SAT.1 wird die ITR das TV-Produkt kontinuierlich weiterentwickeln.“
„ran“-Sportchef Alexander Rösner sagt: „Klasse, dass wir mit unserem ‚ran racing‘-Team gemeinsam mit unserem Partner ITR die erfolgreiche Neuausrichtung der DTM weiter medial begleiten und auch mitgestalten können. Die Fortsetzung unserer Partnerschaft ist eine sehr gute Nachricht für den Motorsport in Deutschland und Europa. Die DTM steht nicht nur für spannendes, echtes Racing auf höchstem Niveau, sondern setzt auch zukunftsweisend auf technologischen Fortschritt und Innovationen. Das passt perfekt zu ‚ran‘.“
Die DTM-Saison 2020 umfasst insgesamt zehn Veranstaltungen, vier in Deutschland und sechs im europäischen Ausland. Die Saison beginnt am 24.–26. April im belgischen Zolder; weitere Auslandsrennen finden in St. Petersburg (RUS, 29.–31. Mai), Anderstorp (SWE, 12.–14. Juni), Monza (ITA, 26.–28. Juni), Brands Hatch (GBR, 22.–23. August) und Assen (NED, 4.–6. September) statt. Austragungsorte der deutschen Rennen sind Lausitzring (15.–17. Mai), Norisring (10.–12. Juli), Nürburgring (11.–13. September) und Hockenheimring (2.–4. Oktober).
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

19.11.2019 - DTM - Ein Traum wird wahr: vier Audi RS 5 DTM beim „Dream Race“ in Japan
Fans der DTM dürfen sich zum Abschluss einer für Audi überaus erfolgreichen Saison noch auf einen ganz besonderen Leckerbissen zum Nachtisch freuen: Am Samstag und am Sonntag (23./24. November) finden am Fuße des berühmten Mount Fuji die ersten beiden gemeinsamen Rennen der DTM und der japanischen SUPER-GT-Meisterschaft statt. Fünf Automobilhersteller kämpfen in Fuji um den Sieg. Audi hat vier RS 5 DTM zum „Dream Race“ nach Japan geschickt.
Seit mehreren Jahren arbeiten die Verantwortlichen der DTM in Europa und der SUPER GT in Japan daran, ihre technischen Reglements anzupassen, um gemeinsame Rennen und eine Art „Champions League“ des Tourenwagen-Sports zu ermöglichen. Das Ergebnis sind die spektakulären Class-1-Rennwagen mit ihren mehr als 610 PS starken Vierzylinder-Turbomotoren, die in der Saison 2019 bereits in der DTM zum Einsatz kamen. In der SUPER GT gilt das Class-1-Reglement ab dem nächsten Jahr.
Beim „Dream Race“ in Fuji treten am Wochenende vier Audi RS 5 DTM und drei BMW M4 DTM gegen die aktuellen SUPER-GT-Rennwagen von Honda, Lexus und Nissan an, die sich technisch derzeit noch etwas von den DTM-Autos unterscheiden. „Ich erwarte trotzdem einen ausgeglichenen Wettbewerb und kann es gar nicht mehr erwarten, dass diese ersten gemeinsamen Rennen jetzt endlich stattfinden können, nachdem wir so viele Jahre darauf hingearbeitet haben“, sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass. „Ich bin froh, dass wir es geschafft haben, dort mit einem Auto je Team vor Ort zu sein. Fuji ist immer ein ganz spezieller Ort – eine spannende Strecke mit einer extrem langen Geraden und einem interessanten kurvigen Teil. Es wird eine Herausforderung, dort das richtige Setup zu finden, um konkurrenzfähig zu sein. Ich erwarte einen deutlichen Vorteil der japanischen Fahrzeuge auf der langen Geraden.“
Die Start-Ziel-Gerade in Fuji ist rund 1,5 Kilometer lang und damit eine Besonderheit im internationalen Rennkalender, die Audi bereits von den Einsätzen mit dem Audi R18 in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) und mit dem Audi R8 LMS kennt. Laut Computersimulationen wird der Audi RS 5 DTM am Ende der Geraden abhängig von der Heckflügeleinstellung bis zu 300 km/h schnell sein.
Die vier Audi RS 5 DTM haben für das „Dream Race“ zum Teil neue Designs bekommen. Nur das Auto von Mike Rockenfeller werden die Fans auf Anhieb wiedererkennen: Der DTM-Champion des Jahres 2013 startet im Audi Sport Team Abt Sportsline wie in der abgelaufenen DTM-Saison im gewohnten schwarzen Akrapovi? Audi RS 5 DTM. Der Audi Sport RS 5 DTM von René Rast bekommt für das Japan-Gastspiel den Look der japanischen Flagge mit einem großen roten Punkt auf der weißen Karosserie. Der amtierende DTM-Champion startet im Audi Sport Team Rosberg mit Unterstützung von Audi Japan und macht auf das 25-jährige Jubiläum der besonders sportlichen RS-Modelle der Marke Audi aufmerksam. Loïc Duval fährt im Audi Sport Team Phoenix einen roten BMC Airfilter Audi RS 5 DTM. Das Unternehmen hatte Anfang des Jahres bereits den Gasteinsatz von MotoGP-Star Andrea Dovizioso in Misano unterstützt. Last but not least startet Benoît Tréluyer im Audi-Kundenteam WRT Team Audi Sport mit Unterstützung von Audi Japan, Hitotsuyama Racing und der Audi driving experience mit einem weißen Audi Japan RS 5 DTM.
Für die vier Audi-Teams ist der Japan-Einsatz eine logistische Herausforderung. Ein großer Teil des Equipments und der Ersatzteile wurde schon vor Wochen auf dem Seeweg nach Asien geschickt. Die vier Audi RS 5 DTM wurden am 13. November von Frankfurt-Hahn aus nach Japan geflogen und kamen am gestrigen Montag (18. November) an der Rennstrecke an.
Die vier Audi-Piloten haben sich im Simulator in Neuburg an der Donau intensiv auf das „Dream Race“ vorbereitet. „Fuji hat eine brutal lange Gerade“, sagt René Rast. „Dann ist die Strecke teilweise sehr technisch, vor allem im letzten Teil. Die Kurvenradien sind alle sehr lang. Das wird sehr interessant für uns – speziell das Thema Reifenverschleiß. Ich war noch nie in Japan und bin gespannt, was da auf uns zukommt. Das wird mit Sicherheit noch einmal ein cooles Event zum Ende des Jahres, wo man ganz ohne Druck hinreisen und sehen kann, was die Japaner vielleicht besser machen als wir.“
Auch für Mike Rockenfeller ist Fuji Neuland. „Ich freue mich, in Japan zu fahren. Das habe ich noch nie gemacht. Ich habe viel Gutes über Japan, die Rennserie und die Fankultur dort gehört. Ich bin sehr gespannt darauf.“ Loïc Duval und Benoît Tréluyer kennen Fuji aus der WEC und ihrer Zeit in der japanischen SUPER GT und der heutigen Super Formula. „Ich hatte dort eine fantastische Zeit und freue mich darauf, wieder in Japan zu fahren“, sagt Loïc Duval. „Ich bin sicher, dass viele Menschen kommen werden, um die DTM-Autos und uns Fahrer zu sehen. Ich hoffe nur, dass das Wetter mitspielt – das ist im November in Fuji ein kleiner Risikofaktor.“
„Mit dem Einsatz in Fuji geht für mich ein Traum in Erfüllung“, sagt Benoît Tréluyer. „Es kommen jene beiden Elemente zusammen, denen ich die größten Erfolge meiner Karriere zu verdanken habe: Japan und Audi. Natürlich wird es nach drei Jahren mit nur wenigen Renneinsätzen nicht leicht für mich. Aber ich werde mein Bestes geben und hoffe, WRT, Audi und meine japanischen Fans nicht zu enttäuschen.“
Am Donnerstag stehen in Fuji zwei 45-minütige Test-Sessions auf dem Programm. Analog zum normalen DTM-Format folgen am Freitag zwei freie Trainings und am Samstag und am Sonntag je ein Qualifying und ein Rennen. Die beiden Rennen starten jeweils um ca. 14.30 Uhr Ortszeit (6.30 Uhr MEZ). In Deutschland überträgt SAT.1 am Samstag und Sonntag jeweils ab 6.25 Uhr live aus Fuji.
(Text: Audi Kommunikation Motorsport - www.audi-motorsport.com)

19.11.2019 - DTM - Einschreibung gestartet: DTM Trophy bietet einzigartiges Paket
Die Einschreibungsphase zur neuen DTM Trophy hat begonnen. Interessierte Teams können sich nun offiziell bei der DTM-Dachorganisation ITR zur Teilnahme an der Serie für seriennahe GT-Rennfahrzeuge mit Heckantrieb einschreiben. Die DTM Trophy startet 2020 an sieben Wochenenden im Rahmenprogramm der DTM. Ähnlich wie in der DTM wird es in der DTM Trophy pro Rennwochenende freitags zwei freie Trainings geben sowie am Samstag und Sonntag jeweils ein 20-minütiges Qualifikationstraining und ein Rennen über 30 Minuten.
Ende der Einschreibungsfrist ist der 11. März 2020. Die Einschreibegebühr beträgt 27.000 Euro zzgl. USt. pro Teilnehmer – wobei die Reifen und der Kraftstoff den Teilnehmern bei allen offiziellen Veranstaltungen der DTM Trophy kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Das gilt nicht nur für alle Rennwochenenden im Rahmenprogramm der DTM 2020, sondern würde auch eine mögliche, durch die ITR ausgerichtete Testfahrt vor Saisonbeginn umfassen. Weitere Informationen zur Einschreibung gibt es unter https://www.dtm.com/de/dtm-trophy.
„Bei der Ankündigung der DTM Trophy haben wir betont, dass wir ein attraktives Paket für ambitionierte Nachwuchsfahrer und Profis gleichermaßen schnüren wollten“, sagt Achim Kostron, Geschäftsführer der ITR. „Zur Attraktivität einer solchen Rennserie gehören unbedingt Partner und Lieferanten, welche die Teilnehmer bestmöglich mit hochwertigem Material ausstatten. Dass wir unseren Teilnehmern Reifen und Kraftstoff für die kommende Saison kostenfrei anbieten können, macht dieses Paket einzigartig im GT-Sport.“ Die Partner, die diesen Service gemeinsam mit der ITR leisten, werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.
Zur Teilnahme an der DTM Trophy sind Fahrer und Teams mit seriennahen GT-Rennfahrzeugen der FIA-Gruppen E2-SH und E2-SC aller Hersteller berechtigt. Nahezu jede im Motorsport vertretene Marke verfügt in ihrem Portfolio über ein entsprechendes, zwischen 400 und 500 PS starkes GT-Auto, allen voran die in der DTM vertretenen Hersteller Audi, BMW und Aston Martin, aber auch Marken wie Mercedes-AMG, Porsche, McLaren, Ford, Chevrolet, Lotus, Jaguar, Toyota und Nissan.
In ihrer Debütsaison wird die DTM Trophy an sieben Rennwochenenden im Rahmenprogramm der DTM ausgetragen: Zolder (24.–26. April), Lausitzring (15.–17. Mai), Anderstorp (12.–14. Juni), Norisring (10.–12. Juli), Assen (4.–6. September), Nürburgring (11.–13. September) und Hockenheimring (2.–4. Oktober).
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

18.11.2019 - DTM - Das „Dream Race“ in Fuji: Ein Traum wird Wirklichkeit
Die DTM überwindet Motorsport-Grenzen – sowohl wörtlich als auch im übertragenden Sinn: Am kommenden Wochenende steht die erste gemeinsame Rennveranstaltung mit der japanischen SUPER-GT-Serie auf dem Programm. Nach jahrelanger strategischer und technischer Vorarbeit wird das Meilenstein-Event auf dem legendären Fuji Speedway mit zwei Rennen über 55 Minuten plus eine Runde, jeweils eines am Samstag und Sonntag, ausgetragen.
Nach der Generalprobe auf dem Hockenheimring im Oktober, als drei japanische GT500-Autos beim DTM-Saisonfinale bereits erste Daten für das Dream Race sammelten, wird nun ein komplettes Starterfeld von 22 Autos zu bestaunen sein: sieben DTM-Boliden von Audi und BMW sowie 15 japanische Fahrzeuge von Lexus, Honda und Nissan.
Es verspricht ein aufregendes Wochenende zu werden – mit vielen interessanten Fragestellungen. In Fuji werden alle Autos ohne die in der DTM üblichen Überholhilfen Drag-Reduction-System (DRS) und Push-to-Pass (P2P) fahren – ein Vorteil für die SUPER-GT-Teams? Alle Teilnehmer gehen indes mit den aus der DTM bekannten Hankook-Einheitsreifen an den Start – ein Vorteil für Audi und BMW? Zu guter Letzt: Beide Rennen werden im SUPER-GT-Stil fliegend gestartet.
Hinzu kommt das einzigartige Layout des Fuji Speedway, das Kurven mit langen Radien und eine mächtige Gerade von 1.475 km Länge enthält. Bei der Fahrzeugabstimmung ein zufriedenstellendes Gleichgewicht zwischen Topspeed und Anpressdruck zu finden, wird insbesondere für die DTM-Teams nicht einfach sein.
Während die Fahrer von Audi und BMW an beiden Renntagen an den Start gehen, wird die überwiegende Mehrheit der SUPER-GT-Teams am Sonntag einen anderen Fahrer stellen als am Samstag – mit Ausnahme des Raybrig-Honda-Teams, das ausschließlich mit Naoki Yamamoto (JPN) antritt. Audi schickt neben den DTM-Champions René Rast und Mike Rockenfeller (beide GER) mit dem französischen Duo Loïc Duval und Benoît Tréluyer auch zwei frühere SUPER-GT-Meister ins Rennen. BMW bietet neben dem zweimaligen DTM-Champion Marco Wittmann (GER) zwei ehemalige Formel-1-Piloten auf: Motorsport-Legende Alessandro Zanardi (ITA) und Lokalmatador Kamui Kobayashi (JPN).
Gerhard Berger, 1. Vorsitzender ITR e. V.: „Die gemeinsame Veranstaltung von DTM und SUPER GT an diesem Wochenende ist ein bahnbrechendes Ereignis. Seit langer Zeit hat es den Wunsch gegeben, gemeinsam ein Rennen auszurichten. Der Umsetzung sind viele Jahre harter Arbeit vorausgegangen. Die zwei deutschen Hersteller in der DTM, Audi und BMW, bringen einige ihrer größten Champions nach Japan: die zweimaligen Meister René Rast und Marco Wittmann, dazu Mike Rockenfeller. Loïc Duval und Benoît Tréluyer haben im Laufe ihrer langen und preisgekrönten Karrieren in Japan große Erfolge gefeiert. Dazu kommen noch Lokalmatador Kamui Kobayashi und der legendäre Alex Zanardi, dessen Erfolge keiner weiteren Erwähnung bedürfen. Während wir ein neues Kapitel in der Geschichte beider Rennserien schreiben, hoffe ich zugleich, dass wir eine sichere und erfolgreiche Veranstaltung erleben werden – und dass die Zuschauer den Spaß und den Nervenkitzel genießen, welcher durch die Kombination von DTM und SUPER GT zweifelsohne entstehen wird.“
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

08.11.2019 - GT World Cup - Audi Sport mit 13 Rennwagen in Macau
Als bislang erfolgreichster Hersteller will Audi im FIA GT World Cup zum fünften Mal das GT-Rennen in Macau gewinnen. Zugleich ist die Marke vom 14. bis zum 17. November in drei weiteren Wettbewerben in der chinesischen Sonderverwaltungszone am Start, darunter im WTCR – FIA-Tourenwagen-Weltcup.
„Uns steht ein intensives und wichtiges Rennwochenende bevor“, sagt Chris Reinke, Leiter Audi Sport customer racing. „Insgesamt fünf Audi R8 LMS GT3, darunter drei von Kunden eingesetzte, beteiligen sich am prestigeträchtigen FIA GT World Cup. In der FIA WTCR ist neben unseren vier Audi Sport-Fahrern mit Billy Lo ein lokaler Fahrer in einem weiteren Audi RS 3 LMS als Wildcard dabei. Darüber hinaus setzen zwei Kunden ihre Tourenwagen im Macau Touring Car Cup ein, und schließlich debütiert der Audi R8 LMS GT4 in den Straßen von Macau. Dieses Engagement von insgesamt sieben Kunden ist absolut bemerkenswert.“ Spannung erwartet Audi in allen Klassen. Der 6,12 Kilometer lange Traditionskurs durch die Innenstadt bietet nur wenige Möglichkeiten zum Überholen, die Leitplanken direkt am Asphaltrand verzeihen keinen Fahrfehler.
Seit 2008 gibt es im Macau Grand Prix eine Kategorie für GT-Rennwagen, 2015 wandelte sich das Rennen zum FIA GT World Cup. Der Audi R8 LMS ist mit bislang vier Siegen das erfolgreichste Modell in dieser Klasse. Kelvin van der Linde aus Südafrika debütiert in diesem Jahr in Macau mit dem Audi Sport Team Rutronik, sein belgischer Audi Sport-Fahrerkollege Dries Vanthoor geht mit dem Audi Sport Team WRT ins Rennen. Der Deutsche Christopher Haase als dritter Audi Sport-Fahrer steuert einen R8 LMS von Phoenix Racing – jenem Team, das 2019 seinen 20. Geburtstag feiert und in seiner Debütsaison 1999 das Guia-Tourenwagenrennen in Macau mit einem Audi A4 quattro gewonnen hat. Der 18 Jahre alte belgische Nachwuchsfahrer Charles Weerts aus dem Team WRT und der 23 Jahre alte Chinese Chen Weian aus dem Audi Sport Asia Team TSRT komplettieren das GT3-Aufgebot.
In der FIA WTCR kehren Jean-Karl Vernay aus dem Leopard Racing Team Audi Sport und Frédéric Vervisch aus dem Comtoyou Team Audi Sport als Vorjahressieger nach Macau zurück. Beide hatten dort vor zwölf Monaten je einen Lauf im Audi RS 3 LMS gewonnen. Ihre Fahrerkollegen Gordon Shedden und Niels Langeveld, der zuletzt in Japan sein erstes WTCR-Podium gefeiert hat, komplettieren die Gruppe der Audi Sport-Fahrer. Billy Lo aus Macau vom Tianshi Zuver Team nimmt wie bereits im Vorjahr als Wildcard an den drei Sprints teil. Lo hat zusammen mit Chen Weian in diesem Jahr die Rennserie GT Masters Asia in einem Audi R8 LMS gewonnen. Mit insgesamt sechs Gaststartern wächst das Feld der FIA WTCR bei der neunten Veranstaltung auf 32 Teilnehmer. In der Rennserie Macau Touring Car Cup vertrauen zwei weitere Kunden auf den Audi RS 3 LMS: Filipe Souza von Champ X TA Motorsport und Ng Kin Veng aus dem SLM Racing Team.
Im Greater Bay Area GT Cup schließlich debütiert der Audi R8 LMS GT4 in den Straßen von Macau. Alex Au, aktuell Zweiter im Audi Sport R8 LMS Cup, steuert den seriennahen Sportwagen. Bei einem Qualifikationslauf für Macau hat Au auf dem Kurs von Guangdong in China im Mai einen Sieg mit dem GT4-Rennwagen eingefahren und trifft nun auf 26 Konkurrenten, die sechs weitere Marken repräsentieren.
(Text: Audi Kommunikation Motorsport - www.audi-motorsport.com)

07.11.2019 - DTM - DTM-Vermarkter ITR stellt Vision für eine revolutionäre Elektro-Rennserie vor
Mit einer spektakulären Konzeptstudie für Rennfahrzeuge mit Elektroantrieb richtet die ITR, Vermarkter der Tourenwagen-Serie DTM, den Blick in die Zukunft des Motorsports. Der Entwurf ist in mehrfacher Hinsicht einzigartig und geht weit über gegenwärtig existierende Rennserien mit Elektrofahrzeugen hinaus. So werden die Elektromotoren der Rennfahrzeug-Studien auf zwei verschiedene Arten mit Energie versorgt: entweder über eine Batterie oder über eine Brennstoffzelle, die Wasserstoff in elektrische Energie wandelt.
Eine Weltneuheit sieht die Vision von einer zukünftigen Rennserie auch für die Boxenstopps vor: Industrieroboter würden nicht nur die Räder automatisch wechseln, sondern auch die im Fahrzeugunterboden befindliche Batterie oder den Wasserstofftank – je nach Energiespeicher. Der Entwurf sieht extrem leistungsstarke Tourenwagen vor, in denen die Fahrer kurzzeitig bis zu 1.000 PS Leistung abrufen können. Angesichts dieser Power wären bei einem 30- bis 40-minütigen Rennen ein Wechsel von Batterie oder Wasserstofftank notwendig. Ein von der ITR verbreitetes Video zeigt Animationen der E-Rennfahrzeuge und der Boxenstopps.
„Dies ist ein ebenso mutiges wie innovatives Konzept“, sagt Gerhard Berger, Vorsitzender der ITR. „Wer die Zukunft des Motorsports gestalten und auch mit alternativen Antrieben Racing bieten will, das die Fans begeistert, muss den Blick weiter nach vorn richten. Und dass Hersteller, die sich im Motorsport engagieren wollen, ihr Augenmerk zunehmend auf alternative Antriebskonzepte legen, ist augenscheinlich.“ Seit der Saison 2019 kommen in der DTM Fahrzeuge mit effizienten Vierzylinder-Hochleistungsmotoren mit mehr als 600 PS zum Einsatz.
Darüber hinaus wurde ein klimafreundlicheres Hochleistungsbenzin bereits getestet. Und der nächste Baustein für zukünftige, nachhaltige Antriebstechnologien in der DTM ist schon in Arbeit: Die ITR hat gemeinsam mit den in der DTM engagierten Herstellern und weiteren Entwicklungspartnern ein tragfähiges Lastenheft für die Einführung eines Hybridsystems auf Basis der derzeitigen Zwei-Liter-Turbomotoren erstellt. Ziel ist es, dass die Hybridtechnologie 2022 in der DTM eingeführt wird.
Eine Serie für Elektro-Rennfahrzeuge würde im Rahmenprogramm der DTM an den Start gehen. Die Vision sieht Einheitsfahrzeuge vor, bei denen der Elektroantrieb mit E-Motoren, Leistungselektronik und Batterie (BEV) oder Brennstoffzelle weitestgehend standardisiert wäre. In den kommenden Monaten wird die ITR die Arbeit an einer detaillierten Machbarkeitsstudie fortsetzen. Bei einem solchen Technologieprojekt müssen die Kosten unter Kontrolle gehalten werden. Das geht nur, wenn weite Teile der Entwicklung zentral gesteuert werden und wesentliche technische Komponenten des späteren Rennfahrzeugs vereinheitlicht sind.
Gleichwohl sollte eine solche Rennserie für Hersteller interessant sein, denn die Fahrzeuge können im markentypischen Erscheinungsbild ihrer Modelle auftreten. Bislang gibt es keine Rennserie mit vollelektrischen Fahrzeugen, die dies ermöglicht. Die Leistungsdaten der Studie sind imposant: Leistungsspitzen von bis zu 1.000 PS ermöglichen Höchstgeschwindigkeiten von deutlich mehr als 300 km/h.
Derartige Fahrleistungen erfordern höchste Sicherheitsstandards für Fahrer, Batterie und Wasserstofftank. Bei der Fahrersicherheit würde man auf die Erfahrungen mit der bewährten Kohlefaser-Sicherheitszelle der DTM-Fahrzeuge aufbauen. Für Wechselbatterie und -Wasserstofftank würde eine im Monocoque des Fahrzeugs integrierte Box zum Crash- und Feuerschutz entwickelt werden.
Eine Umsetzung des Projekts hängt im Wesentlichen von drei Faktoren ab: Der technischen Machbarkeit, der Finanzierung der Entwicklung sowie dem Interesse von Fans, Herstellern, Teams und Sponsoren an einer solchen Serie. Mit professionellen DTM-Veranstaltungen auf Top-Rennstrecken in Deutschland sowie in weiteren europäischen Kernmärkten, einem breiten Publikum sowie einer internationalen TV-Vermarktung hat die ITR für den Anlauf einer solchen Serie eine starke Plattform.
Die vorgestellte Vision stellt einen Quantensprung im Motorsport dar, der große technische und organisatorische Herausforderungen, aber auch Chancen mit sich bringt. Der heute skizzierte Rennserie fungierte für Hersteller gleichermaßen als Prüffeld und Entwicklungsbeschleuniger für Technologien mit Relevanz für Serienautos. Berger fügt an: „Die DTM ist eine professionelle, internationale Motorsport-Plattform für Fahrzeuge mit Bezug zu Serienmodellen. Sie existiert seit mehr als 30 Jahren, erfreut sich großer Beliebtheit und verfügt über ein starkes Erbe. Mit diesem Konzept wollen wir zeigen, dass wir aufgeschlossen in die Zukunft blicken und am Motorsport von morgen arbeiten.“
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

05.11.2019 - WEC - Tabellenführer Porsche peilt weiteren Podestplatz mit dem neuen 911 RSR an
Porsche will seine Tabellenführung in der Herstellermeisterschaft der FIA World Endurance Championship im dritten Saisonlauf verteidigen. Beim Vierstundenrennen in Schanghai (China) tritt das Werksteam mit zwei rund 515 PS starken Porsche 911 RSR der neuesten Generation an. Nach einem Doppelerfolg zum Saisonauftakt in Silverstone (Großbritannien) und einem Podestplatz beim zweiten Lauf in Fuji (Japan) möchte das Porsche GT Team auch auf der Formel-1-Rennstrecke vor den Toren der chinesischen Handelsmetropole Schanghai erfolgreich abschneiden. In der GTE-Am-Klasse setzen drei Kundenteams insgesamt sechs Porsche 911 RSR des Jahrgangs 2017 ein.
Der Shanghai International Circuit wurde 2004 eröffnet. Seither gastiert die Formel 1 jährlich auf dem 5,451 Kilometer langen Rundkurs. Die FIA WEC ist seit der Saison 2012 regelmäßig vor den Toren der 23-Millionen-Einwohner-Metropole zu Gast. Wechselnde Witterungsbedingungen im chinesischen Herbst stellen Teams und Fahrer oft vor große Herausforderungen. Zudem bietet die moderne Anlage eine Besonderheit: Die erste Kurve beschreibt die Form eines Schneckenhauses. In ihrem Verlauf wird der Radius der Rechtskurve immer kleiner. Dies sorgt für erhebliche Belastungen der Reifen auf der linken Fahrzeugseite. Das Streckenlayout wurde dem chinesischen „Shang“-Schriftzeichen („Aufwärts“) nachempfunden. In der Saison 2018/2019 fuhren die beiden Werks-Porsche 911 RSR in Schanghai auf das Siegerpodest.
Im Porsche 911 RSR der Startnummer 91 wechseln sich die Silverstone-Sieger Gianmaria Bruni (Italien) und Richard Lietz (Österreich) ab. Das Duo belegt in der Fahrerwertung derzeit den dritten Rang. Die Werksfahrerkollegen Michael Christensen aus Dänemark und Kévin Estre aus Frankreich haben als Tabellenführer nur zwei Zähler mehr auf dem Konto. Die aktuellen Sportwagenweltmeister teilen sich den Porsche 911 RSR mit der Startnummer 92. An der Spitze der Herstellerwertung hat Porsche nach zwei Saisonrennen einen Vorsprung von fünf Punkten.
Das deutsche Kundenteam Dempsey-Proton Racing setzt beim Gastspiel in China drei Porsche 911 RSR des Modelljahres 2017 ein. Im rund 510 PS starken Auto mit der Startnummer 77 agiert Porsche Young Professional Matt Campbell (Australien) gemeinsam mit Teameigner Christian Ried (Schöneburg) und dem Italiener Riccardo Pera. Im Schwesterauto mit der Nummer 88 fährt unter anderem Porsche Young Professional Thomas Preining aus Österreich. Die Startnummer 78 absolviert einen Gastauftritt. Am Steuer des Fahrzeuges wechselt sich – wie bereits im Juni 2019 in Le Mans – das Vater-Sohn-Gespann Louis und Philippe Prette (Italien) mit dem Franzosen Vincent Abril ab.
Im 911 RSR mit der Startnummer 56 des Kundenteams Project 1 teilt sich Porsche Young Professional Matteo Cairoli (Italien) die Arbeit mit Le-Mans-Klassensieger Egidio Perfetti (Norwegen) und dem Dänen David Heinemeier Hansson. Im Fahrzeug mit der Nummer 57 fahren der Amerikaner Ben Keating sowie die beiden Niederländer Larry ten Voorde und Jeroen Bleekemolen. In der Startnummer 86 von Gulf Racing agiert das britische Fahrertrio Michael Wainwright, Ben Barker und Andrew Watson.
Der neue Porsche 911 RSR (Modelljahr 2019) absolviert seine erste Saison in der Sportwagen-Weltmeisterschaft. Das – in Abhängigkeit vom Luftmengenbegrenzer – rund 515 PS starke Fahrzeug aus Weissach basiert auf dem Hochleistungs-Straßensportwagen 911 GT3 RS*. Im Vergleich zum äußerst erfolgreichen Vorgängermodell wurde das Auto für die GTE-Pro-Klasse der FIA WEC unter anderem in den Bereichen Fahrbarkeit, Effizienz, Ergonomie und Servicefreundlichkeit verbessert. Rund 95 Prozent aller Bauteile sind neu. Angetrieben wird der 911 RSR von einem Sechszylinder-Boxermotor mit 4,2 Liter Hubraum.
Das Vierstundenrennen der FIA WEC in Schanghai startet am Sonntag, 10. November um 12:00 Uhr Ortszeit (5:00 Uhr MEZ). Das dritte Saisonrennen der FIA WEC wird auf www.sport1.de in voller Länge übertragen. Der Free-TV-Sender Sport 1 sendet am 10. November von 4:55 Uhr bis 8:00 Uhr live aus China. Auf dem Pay-TV-Kanal Sport 1+ ist das gesamte Rennen in der Liveübertragung von 4:30 Uhr bis 9:30 Uhr zu sehen. Auch Eurosport zeigt den dritten Saisonlauf ab 4:55 Uhr live. Motorsport.tv überträgt das Rennen in voller Länge, in der kostenpflichtigen FIA WEC App sind ein Livestream und das Livetiming verfügbar.
Fritz Enzinger (Leiter Motorsport): „Nach den Titelgewinnen in der nordamerikanischen IMSA-Serie können sich unsere Werksteams nun voll auf den Einsatz der neuen Generation des Porsche 911 RSR konzentrieren. Die ersten beiden Saisonrennen mit dem neuen Auto in der FIA WEC haben uns mit dem Doppelerfolg in Silverstone sowie der Pole-Position und dem Podestplatz in Fuji bereits große Highlights beschert. So soll es nun weitergehen. Ich bin sicher, dass unsere erfahrene Mannschaft gemeinsam mit den Topfahrern auch in Schanghai das Maximale herausholen wird.“
Pascal Zurlinden (Gesamtprojektleiter Werksmotorsport): „Wir führen die Herstellermeisterschaft nach zwei Rennen an, zudem belegen unsere Porsche-Duos die Plätze eins und drei in der Fahrerwertung. Der bisherige Saisonverlauf war großartig. Dennoch haben wir noch einige Punkte auf unserer To-Do-Liste. Wir haben bereits viel über die Eigenheiten unseres neuen Porsche 911 RSR gelernt. Wenn wir diesen Trend konsequent fortführen, dann bin ich sicher, dass wir weitere Erfolge feiern werden. In Schanghai wollen wir einen Platz auf dem Podest – am liebsten den ganz oben. Das hätten wir uns nach dem Pech in den vergangenen beiden Jahren verdient.“
Alexander Stehlig (Einsatzleiter FIA WEC): „Nach dem Doppelsieg in Silverstone und dem zweiten Platz in Fuji ist es unser klares Ziel, die Meisterschaftsführung in der Hersteller- und Fahrerwertung auszubauen. Bisher können wir mit den Ergebnissen unseres neuen Porsche 911 RSR sehr zufrieden sein. Nichtsdestotrotz gibt es noch einige Bereiche, in denen wir uns verbessern können und müssen. Ich bin mir sicher, dass uns dies sehr bald gelingen wird, und ich freue mich schon sehr auf ein erfolgreiches Gastspiel in China.“
In der seit 2012 ausgetragenen Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC (World Endurance Championship) nehmen Sportprototypen und GT-Fahrzeuge in vier Klassen teil: LMP1, LMP2, GTE-Pro und GTE-Am. Sie treten gemeinsam in einem Rennen an. Die Wertung erfolgt getrennt. Das Porsche-Werksteam startet als amtierender Herstellerweltmeister in der Klasse GTE-Pro, während die Kundenteams Dempsey Proton Racing, Project 1 und Gulf Racing in der Kategorie GTE-Am um Siege kämpfen.
(Text: Porsche Motorsportpresse / Oliver Hilger - www.porsche.de/motorsport)

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