NEWS aus dem Automobilsport im MAI 2020

24.05.2020 - GT4 Germany - Saisonstart für die ADAC GT4 Germany auf dem Nürburgring
Die ADAC GT4 Germany startet auf dem Nürburgring vom 14.bis 16. August in ihre zweite Saison. Unverändert sind sechs Veranstaltungen im Rahmen des ADAC GT Masters in Deutschland, Österreich und den Niederlanden geplant. Die Rennen auf dem Nürburgring sowie alle weiteren diesjährigen Veranstaltungen finden unter strengen Abstands- und Hygieneauflagen nach einem vom ADAC gemeinsam mit den Veranstaltern und Rennstreckenbetreibern entwickelten Hygienekonzept statt, das aktuell mit den zuständigen Behörden in der Genehmigungsphase ist. Den angepassten Kalender hat der ADAC am Sonntag in der Online-Talkshow "PS on Air - Der Ravenol ADAC GT Masters-Talk vorgestellt".
Das Finale der Saison 2020 wird vom 6. bis 8. November in der Motorsport Arena Oschersleben ausgetragen. Mit dem angepassten Termin für die Rennen in der Magdeburger Börde vermeidet die ADAC GT4 Germany eine Terminüberschneidung mit den 24h von Spa. Eine Woche vor dem Finale finden die Rennen auf dem Circuit Zandvoort in den Niederlanden vom 30. Oktober bis 1. November statt, da aufgrund eines Veranstaltungsverbots in den Niederlanden bis Ende August zuvor keine Veranstaltungen durchgeführt werden dürfen. Bereits gekaufte Tickets bleiben für die neuen Termine gültig. Die Termine der Rennen auf dem Hockenheimring, Sachsenring und dem Red Bull Ring bleiben unverändert.
Der Kartenvorverkauf bleibt für die Rennen auf dem Lausitzring vorerst geschlossen. Für das Rennen auf dem Nürburgring, das unter das aktuell geltende Verbot von Großveranstaltungen fällt, prüft der ADAC gemeinsam mit dem Nürburgring, ob und unter welchen Bedingungen Fans die Chancen haben, die Rennen live an der Strecke zu verfolgen. Ticketinhaber, die von einer Terminverschiebung betroffen sind, und ihre Tickets umtauschen oder zurückgegeben wollen, wenden sich an ihre entsprechende Vorverkaufsstelle.
Bei allen sechs Rennwochenende startet die ADAC GT4 Germany im Rahmenprogramm des ADAC GT Masters mit der ADAC TCR Germany. Die ADAC Formel 4 ist ebenfalls bei allen ADAC GT Masters-Veranstaltungen mit Ausnahme der Rennen auf dem Sachsenring am Start.
(Text: ADAC Motorsportpresse - https://www.adac-motorsport.de/adac-gt4-germany)

24.05.2020 - GT Masters - ADAC GT Masters startet auf dem Lausitzring in die Saison 2020
Das ADAC GT Masters startet auf dem Lausitzring in die Saison 2020: Vom 30. Juli bis 1. August findet die erste von unverändert sieben geplanten Veranstaltungen auf der Rennstrecke in Brandenburg statt. Die Rennen auf dem Lausitzring sowie alle weiteren diesjährigen Veranstaltungen finden unter strengen Abstands- und Hygieneauflagen nach einem vom ADAC gemeinsam mit den Veranstaltern und Rennstreckenbetreibern entwickelten Hygienekonzept statt, das aktuell mit den zuständigen Behörden in der Genehmigungsphase ist. Der Saisonstart auf dem Lausitzring ersetzt das Rennwochenende in Most. Aufgrund weiterhin bestehender Reiserestriktionen haben sich der ADAC und die Rennstrecke Most als Veranstalter gemeinsam dazu entschieden, in diesem Jahr auf das Gastspiel in Tschechien zu verzichten. Der ADAC stellte den angepassten Kalender am Sonntag in der Online-Talkshow "PS on Air - Der Ravenol ADAC GT Masters-Talk vor".
Das Finale der Saison 2020 findet vom 6. bis 8. November in der Motorsport Arena Oschersleben statt. Mit dem angepassten Termin für die Rennen in der Magdeburger Börde vermeidet das ADAC GT Masters eine Terminüberschneidung mit den 24h von Spa. Eine Woche vor dem Finale finden die Rennen auf dem Circuit Zandvoort in den Niederlanden vom 30. Oktober bis 1. November statt, da aufgrund eines Veranstaltungsverbots in den Niederlanden bis Ende August zuvor keine Veranstaltungen durchgeführt werden dürfen. Bereits gekaufte Tickets bleiben für die neuen Termine gültig. Die Termine der Rennen auf dem Nürburgring, Hockenheimring, Sachsenring und dem Red Bull Ring bleiben unverändert.
Der Kartenvorverkauf bleibt für die Rennen auf dem Lausitzring vorerst geschlossen. Für das Rennen auf dem Nürburgring, das unter das aktuell geltende Verbot von Großveranstaltungen fällt, prüft der ADAC gemeinsam mit dem Nürburgring, ob und unter welchen Bedingungen Fans die Chancen haben, die Rennen live an der Strecke zu verfolgen. Alle über den ADAC GT Masters-Ticketpartner Etix gekauften Tickets für das Rennen in Most werden in den kommenden Tagen automatisch zurückerstattet. Ticketinhaber, die von einer Terminverschiebung betroffen sind, und ihre Tickets umtauschen oder zurückgegeben wollen, wenden sich an ihre entsprechende Vorverkaufsstelle.
Die ADAC TCR Germany fährt bei allen sieben Rennwochenenden im Rahmenprogramm des ADAC GT Masters. Ab dem Rennen auf dem Nürburgring ist die ADAC GT4 Germany bei allen Veranstaltungen mit dabei. Die ADAC Formel 4 startet gemeinsam mit dem ADAC GT Masters auf dem Lausitzring in die Saison und ist bei allen Rennen mit Ausnahme des Sachsenrings im Rahmenprogramm unterwegs. Bei welchen ADAC GT Masters-Rennwochenenden der Porsche Carrera Cup Deutschland startet, wird in Kürze bestätigt.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

22.05.2020 - VLN - VLN und ILN führen konstruktive Gespräche
Bei einem Treffen mit der Interessengemeinschaft Langstrecke Nürburgring (ILN) hat die VLN ihr Konzept zur Durchführung der NLS-Rennen unter Corona-Bedingungen im Detail vorgestellt. Die von der VLN entwickelten Lösungen, um am 27. Juni 2020 mit dem ersten Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie in die Saison zu starten, fand die Zustimmung der ILN, die sich auch mit der Expertise der VLN-Teams in die Weiterentwicklung der Planung mit einbrachte.
„Es war uns sehr wichtig, die VLN-Teams über die ILN möglichst früh in unseren Planungen für den Saisonstart mit einzubeziehen“, sagt Christian Stephani, Geschäftsführer VLN VV GmbH & Co. KG. „Unser Konzept ist zum jetzigen Zeitpunkt eine Skizzierung, wie aus der Sicht der VLN der Saisonauftakt unter Berücksichtigung der Kontaktbeschränkungen und Hygienemaßnahmen über die Bühne gehen kann. Dies gilt es nun im Detail auszuarbeiten. Dabei werden wir auch weiterhin bei bestimmten Punkten den Dialog mit der ILN suchen. Wir sitzen alle im gleichen Boot und hoffen, dass wir am Nürburgring bald wieder Rennen fahren können.“
„Die Intention unseres Konzepts war es, den Entscheidungsträgern, die uns eine Freigabe für die Durchführung der Rennen erteilen können, unsere Planungen aufzuzeigen und die Machbarkeit zu untermauern“, sagt Ralph-Gerald Schlüter, Generalbevollmächtigter VLN e.V. & Co. oHG. „Dass unser Konzept in diesem frühen Stadium bereits schlüssig ist, bestätigte uns nach dem Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit des Universitätsklinikums Bonn nun auch die ILN. Wir haben den Grundstein für einen Saisonauftakt am 27. Juni 2020 gelegt und müssen jetzt hoffen, dass sich die Ausbreitung der Corona-Pandemie weiter positiv entwickelt und die entsprechenden Stellen uns so ihre Zustimmung erteilen.“
Der Saisonstart der Nürburgring Langstrecken-Serie ist auf den 27. Juni 2020 terminiert. Im Anschluss daran sind sieben weitere Rennen geplant.
(Text: VLN-Presse/PR - www.vln.de)

20.05.2020 - DTM Trophy - DTM Trophy bekommt technische Einstufungen für die Saison 2020
Leistungstests, Schwerpunktsermittlung, Windkanalerprobung – in der DTM Trophy werden in den kommenden Tagen die nächsten Weichen für eine faire Einstufung, für die Saison 2020 gestellt.
Mit Hochdruck in die Rennzeit 2020 – trotz der Einschränkungen durch die Covid-19-Pandemie laufen die Planung und Umsetzungen für die Premieren-Saison der DTM Trophy auf Hochtouren. In dieser Woche im Fokus: die Technik. Die Fahrzeuge der neuen GT-Rennserie im Rahmen der DTM werden auf unterschiedlichsten Prüfständen bis ins Detail vermessen und erfasst, um mit ausgeklügelten Simulationen die sogenannte Balance of Performance, kurz BoP, zu ermitteln.
Jedes Fahrzeugkonzept soll dabei eine faire Chance erhalten, trotz unterschiedlicher Streckencharakteristiken – zwischen klein und verwinkelt sowie schnell und flüssig – um den Erfolge zu kämpfen. Ziel ist es, die technische Leistungsfähigkeit der Autos durch die Einstufung jeweils an die Grenzen zu bringen und gleichzeitig eine Ausgewogenheit zwischen den Konzepten zu erreichen. Derzeit sind rund 20 Fahrzeuge von sechs verschiedenen Herstellern eingeschrieben. Noch bis 01. Juni 2020 läuft die Einschreibefrist. Mit 23.000,00 Euro pro Auto, exklusive der gesetzliche Mehrwertsteuer ist man als Team dabei.
„Rennfahrzeuge von sechs verschiedenen Marken, dazu 20 Teilnehmer – die DTM Trophy ist als Rennserie ein sportliches Zuhause für ganz unterschiedliche Technik-Konzepte“, so Frederic Elsner, Direktor Business Unit Event bei der DTM-Dachorganisation ITR. „Und genau das wollen wir stärken und unterstützen. Deswegen haben wir uns dazu entschieden, die Einstufungen anhand von objektiven Kriterien vorzunehmen, die wir bei zahlreichen Prüfstandsversuchen ermitteln. Im Ergebnis bedeutet das einen fairen Wettbewerb.
Zwölf Teams haben sich bereits eingeschriebenen. Die Nennliste umfasst derzeit 20 Fahrzeuge der Marken Mercedes-AMG, McLaren, Audi, BMW, Porsche und Aston Martin. Sie alle verfolgen unterschiedliche Fahrzeugkonzepte. Um diese anzugleichen, werden die Fahrzeuge auf verschiedenen Prüfständen vermessen. Eine entscheidende Rolle in Sachen Performance spielt dabei der Fahrzeugschwerpunkt. Um ihn zu ermitteln, werden alle Fahrzeuge an allen vier Rädern in einen Prüfstand eingespannt. Was ein bisschen nach Jahrmarktattraktion aussieht hat einen einfachen Hintergrund. So lässt sich das jeweilige Fahrzeug über die Längsachse drehen – bis hin zum „Überschlag“ – und somit der Fahrzeugschwerpunkt ermitteln.
Eine weitere Prozedur, der sich die Fahrzeuge stellen müssen, ist der klassische Leistungsprüfstand, auf dem die Motorleistung ermittelt wird – der offensichtlichste Faktor in Sachen Performance. Da wäre aber noch die viel beschworene aerodynamische Effizienz, die im Windkanal ermittelt wird. Auch hier müssen sich die Fahrzeuge der sechs Marken einheitlichen Messverfahren stellen.
Doch wozu dienen die so gewonnen Daten? Daraus werden Simulationsmodelle der Fahrzeuge erstellt. Mit diesen Modellen werden die Rundenzeiten auf allen Rennstrecken der DTM Trophy-Saison simuliert, um wiederum daraus die Balance of Performance zu bestimmen. Um Chancengleichheit herzustellen, werden den Teilnehmern Mindestgewicht, die minimale Fahrzeughöhe sowie die Leistung der Fahrzeugtypen vorgeschrieben.
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

19.05.2020 - GTC - KÜS Team75 Bernhard in Steer-by-Wire-Projekt engagiert
Das KÜS Team75 Bernhard ist in dieser Saison des GTC Race und Goodyear 60 Teil eines überaus innovativen Projekts, mit dem die Steer-by-Wire-Technologie Space Drive der Schaeffler Paravan Technologie GmbH & Co. KG weiterentwickelt werden soll. Zu diesem Zweck wird das Team aus Bruchmühlbach-Miesau den ersten Steer-by-Wire-Porsche 911 GT3 R, der ganz ohne mechanische Verbindung zwischen Lenkgetriebe und Lenksäule auskommt, für die Schaeffler Paravan im Rahmen des GTC Race einsetzen.
Ziel der Einsätze ist, die technische Leistungsfähigkeit, Robustheit und volle Funktionalität der Technologie unter den extremen Belastungen des Rennsports unter Beweis zu stellen. Als Stammfahrer für das Space-Drive-Technologie-Team wurde der erfahrene GT-Pilot David Jahn verpflichtet, der bereits in der Vergangenheit für das KÜS Team75 Bernhard im ADAC GT Masters erfolgreich startete. Um eine objektive Beurteilung des Systems zu ermöglichen, werden weitere Fahrer aus dem KÜS Team75 Bernhard Fahrerkader zum Einsatz kommen. „Der erste Fahreindruck war besser als gedacht. Ich habe mir das weniger reell vorgestellt,“ berichtet Langstreckenweltmeister und Le Mans-Gesamtsieger Timo Bernhard nach dem ersten Test. „Jetzt geht es darum die Feinheiten zu optimieren, noch mehr Rückmeldung an den Fahrer zu bringen – vor allem beim Einlenken in die Kurve.“
Neben dem Team75 Bernhard-Porsche werden mindestens drei weitere Fahrzeuge von anderen Herstellern, ausgerüstet mit Space Drive, zum Einsatz kommen. „Wir möchten uns ein umfassendes Bild von der Leistungsfähigkeit sowie von der Robustheit des Systems machen“, unterstreicht Roland Arnold, CEO der Schaeffler Paravan Technologie GmbH & Co. KG. „Dabei ist es unabdingbar, Fahrzeuge verschiedener Fabrikate und Fahrzeugkonzepte zum Einsatz zu bringen, die von unabhängigen Rennställen eingesetzt werden. Die Erkenntnisse aus den Rennen sowie die gewonnen Daten fließen permanent in die Weiterentwicklung und Industrialisierung des Systems und kommen bereits heute den Nutzern von Space Drive 2 zugute, im Bereich Fahrzeugindustrie, wie in der Behindertenmobilität.“
„Ich freue mich sehr über das gemeinsame Entwicklungs -und Technologieprojekt mit der Schaeffler Paravan Technologie. Die Aufgabe vom KÜS Team75 Bernhard Team wird sein, den Porsche 911 GT3 R optimal auf die Gegebenheiten der jeweiligen Rennstrecke, in Verbindung mit der Steer-by-Wire-Technologie abzustimmen, um einen reibungslosen Testeinsatz zu gewährleisten“, sagt Teammanager Klaus Graf „Wir verstehen uns als Schnittstelle zum Partner Schaeffler Paravan, um Eindrücke und Daten vom Rennbetrieb zu sammeln und optimal zu verarbeiten. Eine intensive Kommunikation zwischen den Fahrern, den Team75-Technikern und den Ingenieuren von Schaeffler Paravan ist ein wichtiger Baustein, um die revolutionäre Technologie weiter zu entwickeln. Durch den Einsatz mehrerer Fahrer versuchen wir, einen möglichst objektiven Fahreindruck abzubilden.“
Die Serie GTC Race (GT Cup Race) wird für das Entwicklungs- und Technologieprojekt Steer-by-Wire als Testplattform genutzt. Bereits in der vergangenen Saison war die Schaeffler Paravan Technologie mit dem ersten Steer-by-Wire-Rennwagen, der in der Geschichte des Deutschen Motor Sport Bund (DMSB) zugelassen wurde – einem Audi R8 LMS GT3 – am Start und konnte in den vier Rennen zuverlässig auf die vorderen Plätze fahren. Verschiedene GT-Fahrzeuge und Sportwagen gehen auch in dieser Saison wieder an den Start. Darunter auch im Rahmenprogramm der DTM.
(Text: GTC-Race Presse/ÖA - www.gtc-race.de)

19.05.2020 - VLN - So plant die VLN die ersten Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie
Das Coronavirus hält die Welt nach wie vor buchstäblich in Atem. Auch wenn aktuell Lockerungen vorgenommen werden, ist das öffentliche Leben in vielen Bereichen immer noch stark beeinträchtigt. Das betrifft auch die Durchführung von Motorsport-Events. Mit einem von der VLN als Ausrichter der Nürburgring Langstrecken-Serie entwickelten Hygienekonzept und mit kreativen Lösungen soll eine Durchführung der Rennen dennoch möglich sein.
Die wichtigsten Eckpfeiler des VLN-Konzepts sind, persönliche Kontakte zu minimieren, Menschenansammlungen zu vermeiden und eine konsequente Umsetzung der Hygienemaßnahmen. Dabei wurden die Handlungsempfehlungen für die Durchführung von Motorsportveranstaltungen des Deutschen Motor Sport Bundes (DMSB) sowie die zehn Leitplanken des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) zugrunde gelegt.
„Unsere Veranstaltungsserie ist ein Abbild der Gesellschaft“, sagt Christian Stephani, Geschäftsführer VLN VV GmbH & Co. KG. „Wir mussten in den letzten Wochen teils heftige Einschränkungen in Kauf nehmen und konnten bis heute keines der geplanten Rennen umsetzen. Wir müssen alle – Fans, Teilnehmer und Organisation – Kompromisse eingehen und bauen auf die Solidarität unserer Fans und Teilnehmer.“
Die Veranstaltungen finden solange wie nötig unter Ausschluss der Öffentlichkeit und somit ohne Zuschauer statt. Dies betrifft nicht nur das Fahrerlager und die Tribünen am Grand-Prix-Kurs. Auch an der Nordschleife sollen Menschenansammlungen vermieden werden. Die Parkplätze und gängigen Besucherpunkte werden geschlossen und von Ordnungspersonal überwacht.
Der aus sportlicher Sicht wichtigste Punkt des VLN-Konzepts sieht vor, die geschlossenen Boxen, in denen während eines regulären NLS-Rennens bis zu sechs Fahrzeuge untergebracht sind, ungenutzt zu lassen und stattdessen im 58.000 Quadratmeter großen Fahrerlager jedem Team einen separaten Bereich zuzuweisen, in denen Arbeiten an den Rennfahrzeugen vorgenommen werden können. Die Zufahrt erfolgt über die Boxengasse, wo weiterhin das Betanken der Rennboliden stattfindet. Danach führt der Fahrweg durch die vorletzte Box in die Open-Air-Boxengasse und durch die letzte Box nach dem Service wieder zurück auf die Rennstrecke. Eine vergleichbare Lösung hatte die VLN bereits im Jahr 2002 angewendet, als am Nürburgring das neue Boxengebäude errichtet wurde. Damals diente die Start-Ziel-Gerade als behelfsmäßige Boxengasse.
Der Zutritt zum Fahrerlager wird auf ein Minimum an Personen beschränkt. Die Zugangskontrolle findet kontaktlos statt und es gilt eine generelle Maskenpflicht. Je Fahrzeug wird nur eine noch zu definierende Anzahl an Helfern zugelassen, die vom Team dokumentiert werden muss. Alle Formen von Besprechungen werden digital abgehalten. Die Dokumentenabnahme findet, unter Einhaltung aller Hygienemaßnahmen, gebündelt mit nur einer Person je Team statt. Auf die Siegerehrungen – nach dem Rennen auf dem Podium sowie der aller Klassensieger am Abend im Media Center des Nürburgrings – wird verzichtet.
In der Racecontrol wird die Anzahl der beteiligten Personen reduziert, ohne dabei die Sicherheit des Rennens zu gefährden, und es wird auf die strikte Einhaltung der Abstandsregeln geachtet. Das Reinigungs- und Ordnungspersonal wird aufgestockt. Für die Sportwarte der Streckensicherung gilt sowohl im Fahrerlager als auch rund um die Nordschleife eine Mundschutzpflicht.
Parallel zu den eigenen Aktivitäten hat die VLN das Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit des Universitätsklinikums Bonn hinzugezogen und die geplanten Maßnahmen prüfen lassen. Bei einem Ortstermin konnten sich Herr Professor Martin Exner und Dr. Jürgen Gebel ein Bild über die Verhältnisse machen. Im Anschluss hat das Institut am 12. Mai ein Gutachten erstellt in dem es unter anderem heißt: „Unter der Maßgabe, dass die Vorgaben eingehalten werden, kann eine Ausrichtung der Langstrecken-Serie auf dem Nürburgring unter Ausschluss der Öffentlichkeit aus hygienisch-medizinischen Gesichtspunkten in Abstimmung mit den zuständigen Gesundheitsbehörden grundsätzlich empfohlen werden.“
In der vergangenen Woche wandte sich die VLN schließlich an die Kreisverwaltung Ahrweiler und stellte Landrat Dr. Jürgen Pföhler alle notwendigen Unterlagen mit der Bitte um Genehmigung zur Verfügung. „Wir sind voller Hoffnung, eine Zusage von der Landesregierung zu erhalten“, sagt Stephani. „Es geht am Ende nicht nur um uns als Rennserie, sondern auch um die finanzielle Gesundheit unserer Teams und einer Vielzahl an Unternehmen in der Region rund um den Nürburgring.“
(Text: VLN-Presse/PR - www.vln.de)

14.05.2020 - GT Masters - FaberExposize wird offizieller Partner des ADAC GT Masters
Das ADAC GT Masters hat mit FaberExposize einen weiteren starken Partner gewonnen. Der internationale Druckdienstleister sowie Event- und Messebauer und die "Liga der Supersportwagen" vereinbarten eine Kooperation über innovative Brandingkonzepte, die die Sichtbarkeit der Serienpartner bei den Rennveranstaltungen erhöhen werden. Auch die Fans vor Ort profitieren von einer neuen, modernen Beschilderung.
FaberExposize hat viel Erfahrung bei der Ausstattung zahlreicher internationaler Sportevents wie Fußball-Europa- und -Weltmeisterschaften, Olympischen Winterspielen oder dem Volvo OceanRace. Seine Expertise setzt FaberExposize nun beim ADAC GT Masters in der Platzierung und dem Aufbau von Werbemitteln an den Rennstrecken ein. Im Zuge der Zusammenarbeit zwischen dem ADAC und FaberExposize wird u.a. ein neues Venue Dressing Konzept entwickelt, das den Zuschauern an den Rennstrecken des ADAC GT Masters einen Mehrwert bieten wird. Zu den Maßnahmen gehört eine moderne, informative Beschilderung.
"Das ADAC GT Masters bietet eine ideale Plattform für FaberExposize. Denn genau wie unser Unternehmen steht auch der Motorsport für Innovation und Leidenschaft. Umfangreiches Fachwissen und ein hohes Maß an Erfahrung in Kombination mit modernster Technik sind Grundvoraussetzungen für die bestmöglichen Ergebnisse - sowohl auf der Rennstrecke als auch im Bereich Branding", freut sich Johannes B. Smeman, Geschäftsführer von FaberExposize, über die neue Partnerschaft.
"Wir freuen uns, mit FaberExposize einen neuen starken Partner für das ADAC GT Masters gewonnen zu haben", sagt Thomas Voss, Leiter ADAC Motorsport und Klassik. "FaberExposize verfügt über eine sehr große Expertise im Bereich Branding und hat schon mit vielen internationalen Sportgroßevents zusammengearbeitet. Gemeinsam werden wir die professionelle Darstellung des ADAC GT Masters und seiner Partner weiter ausbauen und schaffen für die Fans vor Ort einen Mehrwert."
Die FaberExposize Gruppe ist ein internationaler Druckdienstleister, Event- und Messebauer. Das Team besteht aus 500 Mitarbeitern an 14 Standorten in 10 Ländern weltweit. So gibt es neben dem deutschen Firmensitz in Heilbad Heiligenstadt weitere Niederlassungen in Schweden, den Niederlanden, Frankreich, Belgien, Polen, Großbritannien, Mexiko, Chile und Thailand. Hierdurch kann jederzeit auf den großen Pool aus Wissen, Erfahrung und Innovation in der gesamten Faber Group zurückgegriffen werden. Als Spezialist im Bereich Branding und Sichtbarkeit analysiert FaberExposize im Detail die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden. Das Kerngeschäft liegt im Bereich Messe, Events, POS und Retail, aber auch klassische Werbemedien gehören zu den Dienstleistungen, ebenso wie Sonderwünsche oder ausgefallene Produktaufträge.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

12.05.2020 - VLN - LöhrGruppe bleibt bis 2022 Partner der VLN
Die LöhrGruppe hat ihre Partnerschaft mit der VLN verlängert. Das Logo der traditionsreichen Automobil-Handelsgruppe mit Stammsitz in Koblenz ist auch für die nächsten drei Jahre auf den Einsatzfahrzeugen der Rennleitung in der Nürburgring Langstrecken-Serie präsent.
Neun Audi Q3 sind in der Nürburgring Langstrecken-Serie mit von der Partie und leisten als Medical- und Intervention-Cars wertvolle Dienste im Auftrag der Sicherheit. Hier spielt Geschwindigkeit genauso eine Rolle wie Zuverlässigkeit und Flexibilität. Das passt zur LöhrGruppe, die mit derzeit 33 Autohäusern der Marken Volkswagen, VW Nutzfahrzeuge, Audi, Porsche, Škoda, Seat und Cupra an 13 Standorten in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Hessen zu den größten Automobil-Handelsgruppen in Deutschland zählt.
„Wir danken der LöhrGruppe für das entgegengebrachte Vertrauen“, sagt Christian Stephani, Geschäftsführer VLN VV GmbH & Co. KG. „Seit 2016 ist die Unternehmensgruppe treuer Partner der Nürburgring Langstrecken-Serie. In diesem Jahr haben wir die Zusammenarbeit noch weiter ausgebaut, so dass LöhrGruppe auf allen neun Audi Q3 der Rennleitung zu sehen ist.“
Bei den Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie kommen den Fahrzeugen in den Farben der LöhrGruppe wichtige Funktionen zu. Fünf Medical-Cars sind rund um die Nordschleife verteilt und bringen ärztliches Personal im laufenden Rennbetrieb innerhalb weniger Minuten dahin, wo sie benötigt werden. Die Intervention-Cars sichern unübersichtliche Streckenabschnitte im Ernstfall ab. Mit ihnen können zum Beispiel havarierte Fahrzeuge für die Bergung abgeschirmt werden.
(Text: VLN-Presse/PR - www.vln.de)

05.05.2020 - GTC - XTRONIC und GTC Race als Partner für neue Technologien
Für die neue Saison konnte Driving Mobility GmbH & Co. KG, als ausrichtende Gesellschaft des GTC Race, mit XTRONIC einen neuen Serienpartner gewinnen können. XTRONIC ist ein mittelständisches Unternehmen innerhalb der Schaeffler Gruppe. Als eigenständige GmbH ist das Unternehmen seit 20 Jahren Technologie- und Entwicklungspartner sowie Systemlieferant für die internationale Automobilindustrie. Unter anderem entwickelte XTRONIC die Hardwaresteuerung des sicherheitskritischen Drive-by-Wire Systems „Space Drive“ für die Funktionen Lenken, Bremsen und Beschleunigen. Außerdem ist XTRONIC an der Entwicklung von Space Drive 3 eingebunden, mit dem Schaeffler Paravan den Einstieg in die industrielle Großserienproduktion plant.
„In der Saison 2020 wird XTRONIC auf jedem Fahrzeug des GTC Race und Goodyear 60 prominent auf der Frontscheibe präsent sein und unterstreicht damit den Anspruch der Serie, sich als Entwicklungsplatt für zur Zukunftstechnologien in der Automobilindustrie zu etablieren“, unterstreicht Serienveranstalter und Geschäftsführer der Driving Mobility GmbH & Co. KG Ralph Monschauer.
XTRONIC unterstützt an den Standorten in Böblingen und Wolfsburg führende Hersteller und Zulieferer aus der Automotive Branche. Mit Pioniergeist, Agilität und Kompetenz gestalten die Entwickler Innovationen für die Mobilität der Zukunft in Form kundenspezifischer Software- und Elektronik-Lösungen. Das Leistungsportfolio umspannt Themen in den Bereichen Autonomes Fahren, Connectivity, Infotainment, Komfortelektronik und Elektromobilität.
Dabei setzt das Unternehmen auf innovative Methoden und Prozesse – als Technologie- und Engineering Partner wie auch als Arbeitgeber. Die Böblinger investieren zum einen in beste Forschungs- und Entwicklungsinfrastrukturen, zum anderen hat die Mitarbeiterentwicklung einen außergewöhnlich hohen Stellenwert. „Wir stellen uns stetig neuen Herausforderungen, um uns dauerhaft weiterzuentwickeln und somit die mobile Zukunft nachhaltig mitzugestalten“, so die Firmenphilosophie.
„Mit XTRONIC haben wir einen Partner, mit dem wir den Weg für neue Technologien in der Serie ebnen möchten. Und wir freuen uns, dass wir diesen Weg nun gemeinsam gehen“, so Ralph Monschauer.
(Text: GTC-Race Presse/ÖA - www.gtc-race.de)

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