NEWS aus dem Automobilsport im JUNI 2020

29.06.2020 - DTM - Die Mischung macht’s: Zwei Streckenvarianten auf dem Lausitzring
Double-Header für Fahrer mit Köpfchen: Im August gastiert die DTM an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden am Lausitzring, und das jeweils auf unterschiedlichen Streckenvarianten. Gesucht wird also: Der Fahrer, der sich darauf innerhalb von wenigen Tagen am besten einstellen kann. Vom 14.–16. August stehen die Saisonläufe drei und vier auf dem Programm, eine Woche später, vom 21.–23. August, werden das fünfte und sechste Rennen der Saison ausgetragen.
An verschiedenen Möglichkeiten für Rennen und Testfahrten mangelt es auf dem Lausitzring wirklich nicht. Das Trioval und das Infield ermöglichen schon zahlreiche Konfigurationen. Bindet man auch noch das weitläufige Testoval mit ein, dann kommen noch deutlich mehr Optionen hinzu. Ideale Voraussetzungen für DTM Partner DEKRA Automotive, die den Komplex in Brandenburg seit 2018 betreibt. Die verschiedenen Streckenvarianten werden häufig für Testfahrten der Automobilindustrie und Zulieferer genutzt.
Auch die DTM wird im August zwei verschiedene Konfigurationen nutzen. Beim ersten Auftritt der beliebten Rennserie kommt das bekannte 3,478 Kilometer lange Layout zum Einsatz, das als ‚Lausitzring GP Strecke DTM (kurz)‘ bezeichnet wird. Auf diesem Kurs wurden bisher die meisten DTM Rennen in der Lausitz ausgetragen. Zuletzt fuhr die DTM 2017 auf dieser Streckenvariante. Den aktuellen Rekord für die schnellste in einem DTM Rennen gefahrene Runde hält René Rast: Der Mindener brachte es 2017 im Sonntagsrennen auf eine Zeit von 1.17,098 Minuten.
Seit 2018 fährt die DTM auch auf der 4,534 Kilometer langen Ausführung, die sinnigerweise die Bezeichnung ‚Lausitzring GP Strecke DTM (lang)‘ trägt. Hier fanden im vorigen Jahr an vier Tagen im April auch die offiziellen DTM Testfahrten zur Vorbereitung auf die Saison statt. Diese Variante wird beim zweiten Besuch der DTM 2020 im August zum Einsatz kommen. Schnellster Mann in einem DTM Rennen auf diesem Kurs war bislang der österreichische BMW-Fahrer Philipp Eng, der im Sonntagsrennen 2019 die Strecke in einer Zeit von 1.37,897 Minuten umrundete.
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

26.06.2020 - VLN - Porsche und VLN verlängern Partnerschaft bis 2022
Porsche bleibt auch in den kommenden drei Jahren Partner der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS). Der Sportwagenhersteller und die Veranstaltungs- und Vermarktungsgesellschaft VLN VV GmbH & Co. KG haben die Kooperation bis Ende 2022 verlängert. Die Läufe zur NLS werden ausschließlich auf der Nürburgring-Nordschleife ausgetragen. Porsche engagiert sich seit vielen Jahren für die weltweit größte Breitensportserie auf der Traditionsrennstrecke. Der Auftakt zur NLS 2020 erfolgt am morgigen Samstag. Darüber hinaus unterstützt der Sportwagenhersteller in diesem Jahr auch die neue Digitale Nürburgring Langstrecken-Serie.
„Langstreckenrennen gehören zur DNA von Porsche und mit der einzigartigen Nürburgring-Nordschleife verbindet uns eine ganz spezielle Beziehung“, unterstreicht Michael Dreiser, Leiter Vertrieb bei Porsche Motorsport. „Der besondere Reiz der Nürburgring Langstrecken-Serie besteht in dem fairen Nebeneinander von Spitzen- und Breitensport. Dieser Wettbewerb auf der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt ist eine faszinierende Herausforderung, der sich unsere Kundenteams mit großer Freude stellen. Sie gehen in unterschiedlichen Klassen an den Start – und dort fällt auch unter den zahlreichen Privat- und Nachwuchsfahrern, die auf Porsche vertrauen, der Kampf um die Spitzenpositionen sehr spannend aus. In der NLS können wir das Potenzial und die Performance unserer Rennfahrzeuge besonders anschaulich unter Beweis stellen.“
In der NLS – vor Saisonbeginn 2020 noch als Langstreckenmeisterschaft Nürburgring bekannt – ist Porsche mit 217 Gesamt- und 714 Gruppensiegen (Stand Ende 2019) der erfolgreichste Hersteller. Traditionell kommen dabei die unterschiedlichsten Modelle des Sportwagenherstellers zum Einsatz. Die Bandbreite reicht vom 718 Cayman S in der seriennahen Division V über 718 Cayman GT4 Clubsport und 911 GT3 Cup bis hin zum Porsche 911 GT3 R, der in der GT3-Topkategorie SP9 um den Gesamtsieg kämpft. Porsche steht seinen Kundenteams in vielen Fällen mit Ingenieuren und Beratern zur Seite oder stellt Werksfahrer zur Verfügung.
Zugleich unterstützt Porsche die NLS-Klasse Cup 2, die dem 911 GT3 Cup vorbehalten ist. Damit erhält das Rennmodell in der „Grünen Hölle“ neben dem Porsche Mobil 1 Supercup, zahlreichen nationalen Carrera Cups, weiteren entsprechenden Markenpokal-Formaten, in Porsche Sports Cups und vielen anderen Rundstrecken-Meisterschaften weltweit eine weitere attraktive Spielwiese.
In ihre fünfte Nürburgring-Nordschleifen-Saison startet 2020 die Cayman GT4 Trophy by Manthey-Racing. Angesichts der packenden Positionskämpfe, die sich über ein Dutzend Teilnehmer mit aktuellen 718 Cayman GT4 Clubsport und dem Cayman GT4 Clubsport-Vorgängermodell regelmäßig liefern, erfreut sich die Cup 3 genannte Klasse unter den Zuschauern besonderer Beliebtheit. In diesem Jahr sieht das aktuelle Reglement neben einer Gesamtwertung für Teams auch eine Amateur-Fahrerwertung vor. Sie bleibt Neueinsteigern vorbehalten, die unter anderem eine festgelegte Referenzrundenzeit nicht unterschreiten.
(Text: Porsche Motorsportpresse / Holger Eckhardt - www.porsche.de/motorsport)

25.06.2020 - GT Masters - ADAC GT Masters und Postcon National verlängern erfolgreiche Partnerschaft
Das ADAC GT Masters und Postcon National führen ihre erfolgreiche und seit 2015 bestehende Partnerschaft auch in Zukunft fort. Die "Liga der Supersportwagen" und der zweitgrößte Briefdienstleister Deutschlands haben eine Fortsetzung ihrer Zusammenarbeit bis 2022 vereinbart. Das Logo von Postcon wird weiterhin prominent auf den Frontscheiben aller Supersportwagen sowie an der Rennstrecke und bei den Siegerehrungen zu sehen sein. Das ADAC GT Masters startet vom 31. Juli bis 2. August auf dem Lausitzringring in die Saison 2020.
"Wir freuen uns, unsere erfolgreiche Partnerschaft mit dem ADAC GT Masters fortzusetzen", sagt Michael Mews, Geschäftsführer Postcon National. "Das ADAC GT Masters und Postcon National ergänzen sich perfekt - denn sowohl auf der Rennstrecke als auch bei der Briefzustellung sind Schnelligkeit, Zuverlässigkeit und Professionalität entscheidende Kriterien für den Erfolg."
"Postcon ist bereits seit vielen Jahren ein starker und vertrauensvoller Partner des ADAC GT Masters", sagt Thomas Voss, Leiter ADAC Motorsport und Klassik. "Es ist toll, dass wir diese Zusammenarbeit auch in den kommenden Jahren weiterführen werden. Postcon National hat damit weiterhin eine umfassende Marken-Präsenz an den Rennwochenenden des ADAC GT Masters und bleibt der exklusive Partner für den Bereich Brief- und Warensendungen."
Postcon National GmbH ist einer der größten privaten Briefdienstleister Deutschlands mit einem Volumen von rund einer halben Milliarde briefkastenfähiger Sendungen pro Jahr. Der Spezialist für Geschäftspost erreicht in Deutschland mit Dritten bundesweit jeden Haushalt und verfügt über 20 Jahre Erfahrung im deutschen Briefmarkt. Zugestellt werden briefkastenfähige Sendungen, vom Geschäftsbrief über den Katalog bis zur Kleinwarensendung. Als Spezialist für den bundesweiten Versand von Geschäftsbriefen und adressierter, inhaltsgleicher Werbe- und Katalogpost realisiert der Briefdienstleister seit über 20 Jahren komplexe Versandlösungen für die Geschäftspost der Kunden über eigene und Partnerzustellnetze innerhalb von Deutschland. Zu den Kunden gehören Großversender wie Banken und Versicherungen, Energieversorger, Handels- oder Telekommunikationsunternehmen, genauso wie Behörden.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

24.06.2020 - VLN - Zeit, dass sich was dreht
2006 stimmte Herbert Grönemeyer mit dem Song „Zeit, dass sich was dreht“ auf die Fußballweltmeisterschaft in Deutschland ein. Jahre später ist die Liedzeile Sinnbild für die Situation im deutschen Motorsport. Endlich geht es wieder rund und die Vorfreude ist bei allen Beteiligten riesig. 14 Wochen später als ursprünglich geplant startet die Nürburgring Langstrecken-Serie endlich in die Saison 2020. Die 51. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy ist am 27. Juni die erste Motorsportveranstaltung in Deutschland nach dem Corona-Lockdown. 141 Rennfahrzeuge werden am Samstag pünktlich um 12 Uhr die schönste und schwierigste Rennstrecke der Welt unter die Räder nehmen. Mit dabei ist alles, was Rang und Namen hat. Eines werden die Protagonisten jedoch schmerzlich vermissen: die Fans an der Strecke und im Fahrerlager.
„Das ist eine schwierige Situation“, sagt Christian Stephani, Geschäftsführer VLN VV GmbH & Co. KG. „Normalerweise würden wir jetzt die Zuschauer dazu auffordern, am Samstag möglichst zahlreich an den Nürburgring zu kommen, um gemeinsam mit uns ein Motorsportfest par excellence zu feiern. Aktuell machen wir allerdings leider genau das Gegenteil und bitten alle ausdrücklich, daheim zu bleiben.“ Um den Zuschauern das Auftaktrennen bestmöglich nach Hause zu transportieren, wird der Livestream – unter anderem ab 08:15 Uhr auf www.VLN.de und YouTube – mit der Goodyear-Fanzone weiter aufgewertet. Stephani: „Geplant sind Gewinnspiele und Interaktion über unsere Social-Media-Kanäle. In der Goodyear-Lounge werden unsere beiden Moderatoren Patrick Simon und Oliver Martini auch Interviewgäste empfangen. Die Fans können sich an den heimischen Bildschirmen also nicht nur auf jede Menge Rennaction gefasst machen, sondern dank unseres Partners Goodyear auch auf ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm.“
Die Sieger dieses Rennens werden in die Geschichte eingehen. Noch lange wird man sich an das erste „Corona-Rennen“ erinnern. Dementsprechend groß ist der Andrang in der Königsklasse der Nürburgring Langstrecken-Serie. 20 GT3-Boliden stehen in der vorläufigen Teilnehmerliste. Mit Audi R8 LMS gehen die Teams EFP Car Collection by TECE, Phoenix-Racing und équipe Vitesse an den Start. Auf BMW M6 GT3 setzen ROWE Racing und Walkenhorst Motorsport. Italienisches Flair bringen Octane 126 und racing one mit dem Ferrari 488 GT3 in die Eifel. Die Sternenflotte bilden die Mercedes-AMG Teams GetSpeed und HRT mit insgesamt vier Mercedes-AMG GT3. Last but not least setzen Falken Motorsports, Huber Motorsport, Frikadelli Racing und Manthey-Racing insgesamt fünf Porsche 911 GT3 R ein. Auch seitens der beteiligten Fahrer haben viele rund um den Nürburgring Rang und Namen. Im Kampf um den ersten Rennsieg ist also Spannung vorprogrammiert.
Mit ebenfalls 20 Fahrzeugen ist die Klasse V4 (VLN-Produktionswagen bis 2.500 ccm Hubraum) bärenstark besetzt. Hier tummeln sich ambitionierte Amateurrennfahrer, die beherzt um den Klassensieg kämpfen. 2018 war die V4 mit den Fahrern Christopher Rink, Danny Brink und Philipp Leisen im BMW 325i die Meisterklasse. Und das Trio des Pixum CFN Team Adrenalin Motorsport stellt sich auch in diesem Jahr wieder geschlossen dem Wettbewerb.
Abwechslungsreich geht es 2020 in der Klasse VT2 (VLN-Produktionswagen bis 2.000 ccm Hubraum mit Turbo) zu. Hier treffen verschiedene Fahrzeugkonzepte aufeinander. Natürlich darf BMW, die erfolgreichste Marke in der NLS-Geschichte, mit dem 330i nicht fehlen. Die Herausforderer sind Hyundai I30, Mercedes-Benz C300, Renault Mégane RS, Opel Astra OPC sowie Volkswagen Golf VII RS und Scirocco R. Genauso bunt wie die Bandbreite an unterschiedlichen Fahrzeugmodellen ist auch die Zahl der einsetzenden Teams. Neben dem Pixum CFN Team Adrenalin Motorsport und Team AVIA Sorg Rennsport die in den vergangenen Jahren um die Meisterschaft kämpften, sind auch Manheller Racing, Keeevin Sports & Racing, mathilda racing, GITI Tire Motorsport by WS Racing, FK Performance Motorsport, JS Competition und das Liqui MolyTeam Engstler in der VT2 am Start.
In der Nürburgring Langstrecken-Serie werden die Punkte nach einer bewährten Formel vergeben: Wer die meisten Teilnehmer im Rennen hinter sich lässt, erhält die meisten Punkte. Somit sind die V4 und VT2 kein Geheimtipp, wenn es am Ende um die Frage geht, welche Klasse den Meister stellt.
Für das Salz in der Suppe sorgen die Cup-Klassen in der Nürburgring Langstrecken-Serie. Auch 2020 bieten BMW M240i Racing Cup, Cayman GT4 Trophy by Manthey-Racing und KTM X-BOW Cup powered by Michelin sehenswerten Motorsport, den hier stehen mit identischem Material die Fahrer mehr im Vordergrund als in allen anderen Klassen des Nordschleifen-Championats.
(Text: VLN-Presse/PR - www.vln.de)

22.06.2020 - GTC - GTC Race weiterhin zu Gast bei DTM
Am 22. Juli 2020 findet auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg mit einem offiziellen Testtag der Startschuss für die Saison des GTC Race statt. Ab August ist die innovative Tourenwagenserie dann vier Mal im Rahmenprogramm der DTM unterwegs.
"Wir beginnen das GTC-Motorsportjahr am 22. Juli auf dem Hockenheimring und danken Geschäftsführer Jochen Nerpel für die Möglichkeit, einen offiziellen Testtag durchführen zu können", freut sich Driving Mobility-Geschäftsführer Ralph Monschauer.
Ab August ist die Serie mit den zwei 30-minütigen Sprintrennen des GTC Race und dem 60-Minuten-Rennen Goodyear 60 viermal im Rahmenprogramm der DTM am Start. Den Auftakt markiert das Rennwochenende am Lausitzring, bevor es im September zum Nürburgring, im Oktober nach Zolder und im November zum Finale nach Hockenheim geht. Von Juli bis November ist die Serie somit fast im perfekten Vier-Wochen-Rhythmus am Start.
"Es gab viele Überlegungen zum weiteren Verlauf der Saison. Am Ende waren wir uns schnell einig, dass wir weiterhin solidarisch zur DTM stehen. Damit möchten wir in der heutigen Zeit auch ein Zeichen für Partnerschaft und Kontinuität setzen. Wir alle haben es schwer und daher sind Vertrauen und Zuverlässigkeit ein noch höheres Gut", unterstreicht Ralph Monschauer.
(Text: GTC-Race Presse/ÖA - www.gtc-race.de)

21.06.2020 - GT Masters - Bentley kehrt mit T3 Motorsport in das ADAC GT Masters zurück
Bentley is back! Die Fans des ADAC GT Masters dürfen sich über die Rückkehr der britischen Nobelmarke freuen. T3 Motorsport setzt in dieser Saison erstmals einen Continental GT3 ein. Die Mannschaft aus Sachsen präsentierte den spektakulären Neuzugang am Sonntag in der aktuellen Folge der Online Live-Talkshow PS on Air - Der Ravenol ADAC GT Masters-Talk. Bentley ist die achte Marke im ADAC GT Masters 2020, der Continental GT3 der zweiten Generation feiert in diesem Jahr sein Debüt in der Serie. T3 vertraut neben dem Bentley auch weiterhin auf einen Audi R8 LMS und stellte am Sonntag ebenfalls das finale Design und die Fahrerbesetzung des R8 vor.
"Uns ist mit der Bekanntgabe des Bentley-Programms sicher eine Überraschung gelungen", sagt Teamchef Jens Feucht. "Wir sind sehr stolz, Bentley als neuen Partner gewonnen zu haben und als einziges Team in Deutschland den Continental GT3 einsetzen zu können. Das Auto ist wirklich spektakulär. Auch wenn wir das erste Jahr mit dem Bentley als Lehrjahr sehen, bin ich mir sicher, dass er für viel Aufsehen sorgen wird."
"Willkommen zurück, Bentley. Gerade in diesen nicht einfachen Zeiten ist ein so renommierter Neuzugang ein starkes Statement für das ADAC GT Masters", sagt ADAC Motorsportchef Thomas Voss. "Bentley ist eine Marke mit einer großen Motorsporttradition und eine Bereicherung für jede Rennserie. Mit Fahrzeugen von insgesamt nunmehr acht Herstellern bietet das ADAC GT Masters auch in diesem Jahr eine Markenvielfalt, die ihresgleichen sucht. Dies unterstreicht auch den führenden internationalen Stellenwert der Meisterschaft."
Für Bentley ist das Engagement mit T3 Motorsport ein Comeback im ADAC GT Masters. Bereits 2015 und 2016 starteten Fahrzeuge der Briten in der "Liga der Supersportwagen". Dabei gelangen der ersten Generation des Continental GT3, die sich schnell zu einem Publikumsliebling entwickelte, ein Sieg und vier Pole-Positions. Die aktuelle Generation des bulligen GT3-Sportwagens feierte 2018 ihre Premiere und gewann im Februar die 12 Stunden von Bathurst. Als Fahrer des Bentley Continental GT3, der mit der Startnummer 72 antreten wird, steht bereits der ADAC GT4 Germany-Aufsteiger Constantin Schöll (21/A) fest. T3 Motorsport führt aktuell Gespräche mit möglichen Teamkollegen.
Neben dem Bentley setzt T3 Motorsport weiterhin einen Audi R8 LMS im ADAC GT Masters ein, der für 2020 ein neues, spektakuläres Design erhält. Der Rennstall aus Radebeul ist damit der einzige im Starterfeld, der auf zwei Marken setzt. "Wir arbeiten sehr gut mit Audi zusammen und wollten diese Kooperation gerne fortsetzen", sagt Jens Feucht, der mit seinem Team in diesem Jahr ebenfalls in die ADAC GT4 Germany expandiert. "Wir wollen von den im Vorjahr mit dem R8 gemachten Erfahrungen profitieren und regelmäßig Top-Ten-Ergebnisse einfahren." Der Audi wird erneut von Maximilian Paul (20/Dresden) pilotiert. Sein neuer Partner ist der Niederländer Niels Langeveld (32), 2018 Gesamtdritter der ADAC TCR Germany und im vergangenen Jahr Audi-Werksfahrer in der FIA WTCR.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

18.06.2020 - GT4 Germany - Girlpower: Kreutzpointner-Zwillinge in der ADAC GT4 Germany
Ein Zwillingspaar gibt in diesem Jahr in der ADAC GT4 Germany kräftig Gas: Alesia und Jacqueline Kreutzpointner startet gemeinsam in einem BMW M4 GT4 von MRS GT-Racing in der ADAC GT4 Germany. Rennbenzin liegt den 21-jährigen Zwillingen im Blut: Ihr Vater Fritz startete bereits an der Seite von Michael Schumacher bei den 24h Le Mans, war Anfang der 1990er Jahre Mitglied im legendären Juniorteam von Mercedes-Benz und anschließend zweifacher Truck-Europameister. MRS GT-Racing setzt wie im vergangenen Jahr zwei BMW in der ADAC GT4 Germany ein, die Fahrer des zweiten M4 GT4 stehen aktuell noch nicht fest.
Die 21-jährigen Kreuzpointner-Schwestern, die am Sonntag um 13.00 Uhr auch Gast in der Online-Talkshow "PS on Air - Der Ravenol ADAC GT Masters-Talk" sind, werden im Fahrerlager der ADAC GT4 Germany für Aufsehen sorgen, ist MRS-Teamchefin Iris Dorr überzeugt: "Der Kontakt zu den Beiden ist über unseren Partner Ravenol zustande gekommen. Ravenol hat bereits im letzten Jahr mit den Zwillingen zusammengearbeitet. Die beiden Mädels sind einfach klasse und passen sehr gut in die ADAC GT4 Germany."
Alesia Kreutzpointner und Jacqueline Kreutzpointner haben die ADAC GT4 Germany bereits im Vorjahr intensiv verfolgt und waren begeistert: "Für uns geht mit der ADAC GT4 Germany ein persönlicher Traum in Erfüllung. Seit der Bekanntgabe der Serie wussten wir beide, dass das für uns der perfekte Einstieg in den GT-Sport ist. Der ADAC bietet eine optimale Plattform mit einem hohen Niveau und einer sehr guten Reichweite. Mit MRS haben wir nicht nur ein Team gefunden, welches auf einen großen Erfahrungsschatz in international bekannten Serien wie dem ADAC GT Masters zurückgreifen kann, sondern auch eine Art Familie."
Erste Testfahrten mit dem Rennstall aus Lonsee fanden bereits im Februar auf der Strecke im portugiesischen Portimão statt. "Der Test lief richtig gut. Beide lernen sehr schnell", blickt Teamchefin Dorr zurück. Mit detaillierten Saisonzielen für das Pilotinnen-Duo hält sich Dorr jedoch noch etwas zurück. "Alesia und Jacqueline sollen erst einmal in Ruhe die Serie und die Strecken kennenlernen. Sollten sie im Laufe des Jahres ab und zu in die Top Zehn fahren, wäre das super! Das Projekt ist mindestens auf zwei Jahre ausgelegt. Insofern wollen wir in der zweiten Saison noch weiter nach vorne kommen."
Vater "Fritz K." möchte sich bei der motorsportlichen Entwicklung seiner beiden Töchter zunächst im Hintergrund halten und voll auf die Erfahrung von MRS vertrauen: "Er hat uns gesagt, dass er sich weitestgehend heraushalten wird", so Teamchefin Dorr weiter. "Aber sicherlich wird er bei dem einen oder anderen Rennen an der Strecke mit dabei sein, um die Mädchen anzufeuern."
MRS plant ein zweites Fahrzeug in der ADAC GT4 Germany einzusetzen. Hier befindet sich das Team aktuell noch in Verhandlungen mit potentiellen Fahrern, wie Dorr weiter verrät: "Ein Traum wäre es, wenn wir dieses Fahrzeug mit zwei jungen schnellen Fahrern besetzen könnten, die auch schon ein wenig Erfahrung gesammelt haben. Dies wäre eine perfekte zusätzliche Unterstützung für Alesia und Jacqueline."
Die ADAC GT4 Germany besteht auch in der Saison 2020 wieder aus sechs Rennwochenenden mit Auftritten in Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Saisonauftakt ist vom 14. bis 16. August auf dem Nürburgring. Die Rennen werden erneut von SPORT1 oder SPORT1+ live im Fernsehen übertragen.
(Text: ADAC Motorsportpresse - https://www.adac-motorsport.de/adac-gt4-germany)

17.06.2020 - Supercup - Rückkehr auf die reale Rennstrecke – der Supercup gibt wieder Vollgas
Die erzwungene Rennpause ist vorbei: Am 5. Juli 2020 startet der Porsche Mobil 1 Supercup auf dem Red-Bull-Ring im österreichischen Spielberg in die verspätete Saison. Und die hat es in sich: Im Terminkalender des Markenpokals mit dem 485 PS starken Porsche 911 GT3 Cup stehen acht Rennen innerhalb von weniger als zehn Wochen. Wie gewohnt finden alle Läufe im Rahmen der FIA Formel-1-Weltmeisterschaft statt.
Nach einem zweiten Rennen in Spielberg eine Woche später stehen für die Teams die Stationen Budapest (Ungarn), Silverstone (Großbritannien) mit ebenfalls zwei direkt aufeinanderfolgenden Läufen, Barcelona (Spanien) und Spa-Francorchamps (Belgien) sowie das Finale am ersten September-Wochenende in Monza (Italien) auf dem Programm. Jede der acht Veranstaltungen umfasst ein 30-minütiges Sprintrennen. Zur Vorbereitung auf die intensivste Saison in der Geschichte des Porsche Mobil 1 Supercup treffen sich die Teilnehmer zu offiziellen Testfahrten am 23. und 24. Juni 2020 auf dem Red-Bull-Ring. Bei ausgewählten Läufen setzt Porsche auch in der Saison 2020 ein VIP-Fahrzeug ein.
„Zusammen mit der Formel 1 sind wir in Europa Vorreiter bei der Rückkehr auf die Rennstrecke. Diese Ausnahmestellung bringt eine hohe Verantwortung mit sich. Die gebotenen Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit aller Beteiligten sind eine große Herausforderung, auf die wir uns gründlich vorbereitet haben“, sagt Oliver Schwab, Projektleiter des Porsche Mobil 1 Supercup. „Ich freue mich auf eine verkürzte, aber sicher hochspannende Saison, die – wie ursprünglich geplant – acht Rennen umfassen wird. Trotz der schwierigen Situation ist das Teilnehmerfeld genauso stark wie in den vergangenen Jahren. Die sportliche Wertigkeit des Porsche Mobil 1 Supercup ist unverändert hoch.“
Die beiden Porsche-Junioren in der Saison 2020 sind der Neuseeländer Jaxon Evans (BWT Lechner Racing) und Ayhancan Güven (Martinet by Alméras) aus der Türkei. „Es ist fast acht Monate her, dass ich in Mexiko das letzte Mal den Porsche 911 GT3 Cup gefahren bin“, sagt Evans, im zweiten Jahr Porsche-Junior. „Die Zeit seitdem hat meine Geduld auf eine wirklich harte Probe gestellt. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr ich darauf brenne, endlich wieder im Rennauto zu sitzen. Ich denke, die Saison 2020 wird ziemlich hektisch. Aber ich habe bereits ein Jahr im Porsche Mobil 1 Supercup hinter mir. Ich fahre jetzt in einem anderen Team, aber ich kenne alle Rennstrecken. Ich bin also sehr zuversichtlich.“
„Ich habe in den vergangenen Monaten einige virtuelle Rennen im Simracing bestritten. Das hat viel Spaß gemacht und war ein tolles Training“, sagt Güven, der seine erste Saison als Porsche-Junior bestreitet. „Doch jetzt kann ich es kaum erwarten, wieder einen realen Porsche auf einer echten Grand-Prix-Strecke zu fahren. Mit den Rennen geht es jetzt Schlag auf Schlag. Ich erwarte zehn Wochen unter Hochdruck, es wird keine Zeit für Erholung oder falls nötig einen mentalen Neustart geben.“
(Text: Porsche Motorsportpresse / Holger Eckhardt - www.porsche.de/motorsport)

15.06.2020 - VLN - Fahrer sind heiß auf den Saisonstart
Die Nürburgring Langstrecken-Serie ist zurück in der Grünen Hölle. Bei der zweiten Probe- und Einstellfahrt der VLN in der Saison 2020 erweckten mehr als 70 Rennwagen die legendäre Nürburgring Nordschleife aus dem Corona-Schlaf. Die Teams nutzten den Testtag in der Eifel intensiv, um sich auf Saisonstart der Serie in weniger als zwei Wochen vorzubereiten. Am 27. Juni startet die einzigartige Nordschleifen-Rennserie in ihre 44. Saison. Der Kalender umfasst in diesem Jahr acht Rennen.
Wie in zwei Wochen beim Saisonauftakt, galten auch bei der Probe- und Einstellfahrt besondere Hygienebedingungen. „Das war in vielerlei Hinsicht ein guter Test“, sagt Christian Stephani, Geschäftsführer VLN VV GmbH & Co. KG. „Wir haben positives Feedback von den Fahrern und Teams bekommen. Bei der Einstellfahrt sind viele Abläufe mit denen der Rennveranstaltungen vergleichbar. Wir können nun sagen, dass unsere Planungen für den Saisonauftakt in diesen Bereichen funktionieren werden.“
Im Gegensatz zum Auftaktrennen wurde bei der Probe- und Einstellfahrt noch die reguläre Boxengasse genutzt. Hier galt für alle Beteiligten ebenso Maskenpflicht in den Boxen. „Natürlich war das für unsere Mechaniker anfangs ungewohnt“, sagt Matthias Unger, Teamchef der Meister von 2018 und 2019. „Aber am Ende hat alles gut funktioniert. Wir haben in den letzten Wochen gelernt, mit Kompromissen umzugehen. Ich bin der VLN sehr dankbar, dass sie so viel Energie investiert hat, damit wir endlich wieder Rennen fahren können.“ Adrenalin Motorsport startet zum zweiten Mal in Folge mit der Startnummer eins in die Saison. Die Ehre wird 2020 den Meistern Yannick Fübrich und David Griessner zuteil, die zusammen mit Florian Naumann die Grüne Hölle in einem BMW M4 GT4 in Angriff nehmen.
Nicht nur das Meisterteam war bei der Probe- und Einstellfahrt im Einsatz: ROWE Racing, Walkenhorst Motorsport und Falken Motorsports spulten ebenso wie die am Nürburgring beheimateten Teams von Black Falcon, Manthey Racing und Phoenix Racing sowie weitere kleinen und großen Teams ein umfangreiches Test-Programm ab.
„Nach so langer Zeit endlich wieder im Auto zu sitzen, fühlt sich toll an“, sagt Dirk Werner, der einen der beiden Falken-Porsche pilotierte. „Ich hatte ein paar freie Runden und wir konnten unser Testprogramm problemlos abspulen.“ Auch für Patrick Assenheimer im Mercedes-AMG GT3 war der Testtag ein Erfolg: „Wir haben heute im Nassen begonnen und dann ist die Strecke abgetrocknet. Wir konnten so unter verschiedenen Bedingungen fahren – ein erfolgreicher Test. Jetzt freue ich mich auf den Saisonauftakt.“
Froh, wieder den Asphalt in der Grünen Hölle unter die Räder zu nehmen, war auch David Pittard (BMW M6 GT3, Walkenhorst Motorsport): „Als ich das erste Mal vom Pflanzgarten aus in Richtung Stefan Bellof S gefahren bin, hatte ich ein breites Grinsen auf den Lippen. Mann, fühlte sich das gut an. Ich hatte auch bei den digitalen NLS-Rennen jede Menge Spaß und werde das auch weiterhin machen. Aber das echte Feeling auf der Rennstrecke ist durch nichts zu ersetzen.“ Auch der Brite lobte das Engagement der Veranstalter: „Ich war sehr froh zu sehen, dass viele Teams dabei waren. Die VLN hat sich echt ins Zeug gelegt, dass es endlich wieder losgehen kann. Jetzt freue ich mich riesig auf das erste Rennen.“
Das erste Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie findet am 27. Juni statt. Die 51. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy führt über die Distanz von vier Stunden und ist das erste Rennen in der Geschichte des Nürburgrings, bei dem das Fahrerlager als Boxengasse genutzt wird.
(Text: VLN-Presse/PR - www.vln.de)

13.06.2020 - DTM - Rockenfeller mit Trainingsbestzeit auf dem Nürburgring
Mit einer Trainingsbestzeit hat sich Mike Rockenfeller bereits am Montag eindrucksvoll am Steuer seines Audi RS5 DTM zurückgemeldet. Der 36-jährige Rheinländer umrundete die Sprintstrecke des Eifelkurses in 1:19,359 Minuten und blieb damit rund drei Zehntelsekunden unter der Qualifikationszeit seines Markenkollegen René Rast beim letzten Auftritt der Deutschen Tourenwagen Masters im vergangenen Jahr. Noch schneller war allerdings der Österreicher Ferdinand von Habsburg in einem Audi des belgischen WRT-Teams, der mit 1:18,991 Minuten sogar einen neuen Rundenrekord aufstellte.
Mit den am Donnerstag Abend abgeschlossenen, viertägigen Testfahrten meldete sich die DTM nach mehr als einem halben Jahr Abstinenz endlich auf der Rennstrecke zurück. Ursprünglich sollten sich die insgesamt 16 Piloten bereits im März im italienischen Monza auf die anstehende Saison vorbereiten, doch dieser Plan scheiterte ebenso wie ein Ausweichtermin in Hockenheim an den Corona-Schutzmaßnahmen. Dass die DTM jetzt auf dem Nürburgring antreten durfte, war ebenfalls nur dank eines detaillierten Infektionsschutzplans - etwa das Einhalten von Abständen, das Tragen von Schutzausrüstung und das regelmäßige Überprüfen der Körpertemperatur - möglich.
„Beim Test zeigt niemand direkt alles“, relativierte Rockenfeller hinterher die gefahrenen Zeiten. „Aber schön, dass es wieder losgeht. Ich habe mich fitnessmäßig gut vorbereiten können. Wir hatten auch Glück mit dem Wetter und konnten viele Runden abspulen. Dennoch merkt man nach einem solchen Test, was man getan hat, denn wir durften ja lange nicht mehr im Auto sitzen.“ In der Summe aller vier Trainingstage spulte der DTM-Champion von 2013 mit 569 Runden und mehr als 2000 Kilometer sogar die größte Distanz aller Teilnehmer ab. Zusätzlich zu seinem ursprünglich geplanten Pensum sprang er nämlich am Dienstag noch für seinen Teamkollegen Loïc Duval ein. Der Franzose hatte sich zwei Wochen zuvor bei einem Sturz das Schlüsselbein gebrochen und konnte nur kurze Stints absolvieren.
Die bei den Testfahrten gesammelten Daten nutzen die Teams von Audi und BMW nun, um sich bestmöglich auf die anstehenden Rennen vorzubereiten. Der Kalender der Saison 2020 wurde bereits mehrfach an die aktuelle Situation angepasst. Erst zuletzt musste die für den 11. und 12. Juli geplante Traditionsveranstaltung auf dem Nürnberger Norisring abgesagt werden, weil die lokalen Behörden nicht die erforderliche Genehmigung erteilten. So werden nach heutigem Stand erst Anfang August in Spa-Francorchamps die ersten Punkte verteilt.
Dann wird auf dem belgischen Ardennenkurs auch das Team von Jörg van Ommen an den Start gehen. Der 57-jährige Moerser war selbst viele Jahre erfolgreich in der DTM unterwegs und startete bis 1996 als Werkspilot für Mercedes. Inzwischen ist van Ommen in die Rolle des Teamchefs gewechselt und hat zwei GT4-Sportwagen des Stuttgarter Autobauers gekauft, die er in der DTM Trophy, einer neu ins Leben gerufenen Partnerserie der Tourenwagen Masters einsetzt. Die Nennliste umfasst derzeit 20 Fahrzeuge der Marken Mercedes-AMG, McLaren, Audi, BMW, Porsche und Aston Martin. Neben Jörg van Ommen Autosport haben sich zahlreiche weitere bekannte Teams wie Phoenix Racing oder Walkenhorst Motorsport eingeschrieben. Am Steuer sitzen vorrangig junge Nachwuchspiloten, darunter Rennamazone Sophie Hoffmann und der berühmte YouTuber Felix von der Laden.

12.06.2020 - VLN - Kleine und große Rochaden beim H&R 3h-Rennen
Es geht wieder rund – nicht nur im realen Motorsport, auch in der Digitalen Nürburgring Langstrecken-Serie powered by VCO. Beim sechsten Rennen (13. Juni 2020) der Saison, das unter dem Patronat des langjährigen VLN-Partners H&R Spezialfedern steht, wartet das virtuelle Nordschleifen-Championat mit einer Reihe von Neuigkeiten auf. Im Vordergrund steht dabei die Premiere des BMW M4 GT4, unter anderem mit DTM-Pilot Timo Glock am Steuer. Das Rennen wird am Samstagmittag wie gewohnt live auf VLN.de gestreamt. Die Online-Übertragung – ebenfalls auf YouTube, Twitch und DAZN zu sehen – beginnt um 12:30 Uhr mit dem Zeittraining der GT3-Boliden. Rennstart ist für das H&R 3h-Rennen ist um 13 Uhr.
Die größte Neuerung ist die Umwandlung der Cup 3 (Cayman GT4 Trophy by Manthey Racing) in die offene Klasse SP10 (GT4-Fahrzeuge). „Wir freuen uns, dass unser Partner Manthey-Racing uns dabei unterstützt eine größere Fahrzeugvielfalt in der DNLS anbieten zu können und auf den eigenen Cup verzichtet“, sagt Christian Stephani, Geschäftsführer VLN VV GmbH & Co. KG. So wird ab sofort der in der Simulation iRacing vergangene Woche veröffentlichte BMW M4 GT4 in der DNLS zu sehen sein. Prominentester Debütant bei der Nordschleifen-Premiere des virtuellen Kundensportlers aus München ist Timo Glock. „Für mich ist es eine Premiere auf der Nordschleife. Mal schauen, ob ich den Weg um die Rennstrecke finde und ob ich akzeptable Rundenzeiten hinbekomme“, stapelt der BMW-Werksfahrer tief. „Das wird für mich eine große Herausforderung. Ich habe erst seit wenigen Wochen den Simulator zu Hause stehen. Ich habe noch nie ein Problem mit Simulatoren gehabt, aber für die letzten Zehntel- oder Hundertstelsekunden braucht es viel Training. Die Zeit habe ich noch nicht gehabt, dafür aber eine Menge Spaß. Es ist sehr realistisch, die Grafik ist unfassbar gut, genauso wie das Fahrgefühl.“ Mit dem neuen BMW M4 GT4 gehen künftig auch die Teams Heusinkveld, ad hoc gaming by mydays Erlebniswerk, T3 Motorsport by SIMACEK und FK Performance powered by Oilfino in der DNLS an den Start. Wie sie sich gegen die mittlerweile erfahrene Konkurrenz im Porsche 718 Cayman GT4 CS schlagen werden, bleibt abzuwarten. Eine erste Antwort gibt es am Samstagnachmittag.
Ein virtuelles Heimspiel beim H&R 3h-Rennen feiern Martin Tomczyk und Jens Klingmann mit dem BMW Z4 GT3 des H&R BMW Team Green Hell. Das Duo aus zwei BMW-Werksfahrern ohne Unterstützung eines Simracing-Profis hofft auf eine Top-7-Platzierung. „Wir wollen bei unserem Heimrennen ohne Blessuren und ohne Strafen durchkommen. Die Grundlage dafür muss im Qualifying gelegt werden. Denn gerade in der Startphase ist es nicht immer ganz so leicht, unbeschadet durchzukommen. Da gibt es schon mal die eine oder andere Berührung“, sagt Tomczyk. „Simracing ist wie das wahre Leben, je mehr Du trainierst, desto besser wirst du. Ich kann nicht so viel Zeit investieren wie mancher eSportler, weil ich Frau und Kinder zu Hause habe und es nicht so gut ankommt, wenn ich jeden Tag Stunden im Simulator verbringe. Aber Jens und ich sind als Motorsportler von Natur aus ehrgeizig, auch wenn für uns der Spaß im Vordergrund steht. Und den haben wir in der DNLS.“
Erstmals in der DNLS am Start ist der fünffache VLN-Rennsieger und 24h-Gewinner Connor de Phillippi aus den USA. Zusammen mit Robby Foley und Elias Seppänen teilt er sich das Cockpit des BMW Z4 GT3 von BS+Competiton. „Eines der bestklingenden Rennfahrzeuge“, schwärmt der 27-Jährige. „Ich freue mich sehr, in der DNLS an den Start zu gehen. Im Simracing bin ich noch Anfänger und habe in erster Linie virtuelle IMSA-Rennen in den USA bestritten. Die Nordschleife wird jetzt noch einmal eine ganz große Herausforderung. Aber ich liebe diesen Kurs einfach und da war die Motivation groß, mich in den letzten Tagen intensiv darauf vorzubereiten. Ich bin Racer und ich will am Ende mit den Topleuten an der Spitze des Feldes kämpfen.“ Ebenfalls neu in der GT3-Klasse sind BSC Sports by HWA AG mit dem aufstrebenden GT4-Piloten Tim Heinemann im Mercedes-AMG GT3 sowie René Rast und Benjamin Leuchter, die mit dem Audi R8 LMS von Eibach Racing einen Gaststart in der Königsklasse absolvieren. Einen teaminternen Tausch gibt es bei Williams Esports. In Williams Farben gibt Esteban Muth seinen Einstand, Sami-Matti Trogen wechselt in das MAHLE Racing Team an die Seite von Alex Arana.
Ihr Debüt in der Klasse Cup 2 (Porsche 911 GT3 Cup) feiern Christian Andreas Franz und Fabian Jungblut für das Team DSK e.V. powered by AMC Birkenfeld. „Ich bin schon etwas nervös vor unserer Premiere in der DNLS“, sagt Franz, der seit 2016 in der Nürburgring Langstrecken-Serie am Start ist. Das erste DNLS-Rennen bestritt Franz im Team FUNmotorsport im Audi RS 3 LMS in der Klasse SP3T – der digitale Rennsport ist also keineswegs Neuland für ihn „Ich mache beim Simracing ebenso Pulsmessungen wie bei den realen NLS-Rennen. Die Diagramme sind absolut vergleichbar, gerade vor dem Start, wenn die Anspannung steigt. Nur im Rennen liegt der Puls dann logischerweise etwas niedriger, weil die physische Belastung im Simulator geringer ist. Der Wettbewerb in der Cup 2 ist extrem hart. Daher ist unser Ziel, einen sauberen Auftritt hinzulegen, die drei Stunden gut durchzukommen und dann einfach zu schauen, wo wir am Ende stehen.“ In der Klasse treffen die beiden DSKler unter anderem auf die Nürburgring Langstrecken-Serie-Teams WS Racing, NOVEL racing, Black Falcon Team Identica und erstmals auch Weiland-Racing. Die Messlatte in der Klasse ist das Team Ascher Racing, das bereits drei Siege für sich verbuchen konnte.
Eine Neubesetzung gibt es bei den Tabellenführern in der SP3T-Klasse. Marius Golombeck, der beim fünften Lauf in einem packenden Finish auf den letzten Metern den dritten Klassensieg holte, ist beruflich verhindert. So lastet die Verantwortung nun auf seinem Teamgefährten Patrick Kubinji, der das Rennen für CoRe SimRacing zusammen mit dem Finnen Kimmo Suominen bestreitet. „Das ist schon etwas ungewohnt, ohne Marius an den Start zu gehen“, gesteht Kubinji. „Aber mit Kimmo habe ich einen der schnellsten Fahrer von CoRe SimRacing an meiner Seite. Wir haben uns in den letzten Tagen gewissenhaft vorbereitet und unterschiedliche Setupvarianten erarbeitet.“ Die Zielsetzung ist mit der Verteidigung der Tabellenführung klar definiert. Die Herangehensweise kann da schon einmal variieren. „Ich würde mich aus strategischer Sicht auch mit einem zweiten Platz zufriedengeben“, sagt Kubinji und fügt mit einem Grinsen hinzu: „Aber Kimmo sagt, er möchte gewinnen. Trotzdem werden wir am Ende nicht volles Risiko gehen. Über die Taktik habe ich bei dem Rennen die Oberhand, weil ich ja schon über mehr Rennerfahrung in der DNLS verfüge.“
Das H&R 3h-Rennen beschließt das zweite Saisondrittel der DNLS powered by VCO. In den Klassenwertungen führen die Teams MAHLE Racing (SP9), H2-Performance SRT (Cup 2), Sorg Rennsport eSports GT4 (SP10) und CoRe SimRacing TCR (SP3T). Wie in der realen Nürburgring Langstrecken-Serie werden am Ende des Jahres nach neun Veranstaltungen zwei Streichergebnisse in die Tabellenstände mit eingerechnet.
(Text: VLN-Presse/PR - www.vln.de)

11.06.2020 - DTM - Volle vier Tage, rund 19.000 Kilometer – die DTM schließt offizielle Testfahrten ab
Back on track – die DTM hat auf dem Nürburgring erfolgreiche und intensive Testfahrten absolviert. Die Hersteller Audi und BMW sowie die Privat-Teams WRT (Audi) und ART (BMW) sammelten gemeinsam rund 19.000 Testkilometer und über 5.200 Runden. Dank der teilweise idealen Bedingungen während der vier Tage unterbot Ferdinand Habsburg (AUT, WRT Team Audi) als Schnellster der Testfahrten den aktuellen Rundenrekord der DTM. Seine 1.18,911 Minuten sind die beste jemals auf dem Sprintkurs gemessene Zeit eines DTM Fahrzeugs. Insgesamt präsentierten sich die Marken Audi und BMW auf Augenhöhe.
Die Testfahrten der DTM wurden inmitten der Covid-19-Pandemie dank eines detaillierten und präzisen Infektionsschutzkonzepts ermöglicht. Bei der Umsetzung der Maßnahmen – etwa das Einhalten von Abständen, das Tragen von Schutzausrüstung und das regelmäßige Überprüfen der Körpertemperatur – zogen alle beteiligten Organisationen konsequent an einem Strang.
Besonderen Fleiß legte Robert Kubica an allen vier Testtagen an den Tag. 1.963,289 Kilometer absolvierte der DTM "Rookie" auf dem Nürburgring und gehörte damit zu den emsigsten Testern. Während die Werksteams der Hersteller lediglich mit einem Auto gleichzeitig testen durften, war es den beiden Privatteams WRT und ART gestattet, maximal zwei Autos einzusetzen. Für Kubica bedeutete das: freie Fahrt an allen Tagen. Die mit Abstand meisten Trainingsrunden der Werksfahrer absolvierte Mike Rockenfeller (GER, Audi). Der Champion von 2013 sprang für seinen Teamkollegen Loïc Duval (FRA) ein und kam deshalb auf 569 Runden und 2.064,901 Kilometer.
Ferdinand Habsburg, Audi: "Wir haben die schnellste DTM Zeit auf dem Nürburgring am Mittwoch hingelegt. Das zeigt, wie schnell und spannend die DTM in dieser Saison wird. Nach so langer Wartezeit wieder im Cockpit zu sitzen, habe ich genossen."
Timo Glock, BMW: "Nachdem man vier, fünf Monbate nicht im Auto gesessen hat, war es gut, wieder in den Rhythmus zu kommen und das Testprogramm abzuarbeiten. Es ist schwer einzuschätzen, wo man steht, weil man nicht weiß, welches Programm die Konkurrenz absolviert. Aber vom Gefühl her haben wir bei BMW einen großen Sprung nach vorn gemacht."
Mike Rockenfeller, Audi: "Wir durften lange nicht mehr im Auto sitzen. Ich habe deshalb jede Runde genossen, kam viel zum Fahren. Wir haben den Test gut genutzt, jetzt freue ich mich auf das erste Rennen in Spa-Francorchamps."
Jonathan Aberdein, BMW: "Im vergangenen Jahr hab ich um Podiumsresultate und Pole-Positions gekämpft – in diesem Jahr möchte ich den nächsten Schritt machen. Ich möchte um Siege kämpfen. Ein großes Kompliment an die ITR, die diesen Test möglich gemacht hat. Nach acht Monaten, die man nicht im Auto war, eine gute Sache."
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

07.06.2020 - GT4 Germany - True Racing 2020 mit Reinhard Kofler und Florian Janits in der ADAC GT4 Germany
True Racing wird auch 2020 wieder in der ADAC GT4 Germany antreten. Der Rennstall aus Thalheim bei Wels in Österreich setzt wie im Vorjahr auf einen KTM X-Bow GT4, der weiterhin von Reiter Engineering technisch betreut wird. Bei Reiter Engineering handelt es sich um denselben Rennstall, der Mads Siljehaug (24/NOR) und Eike Angermayr (21/AUT, beide Felbermayr-Reiter) 2019 zum Fahrertitel in der ADAC GT4 Germany führte.
"Wir haben im Vorjahr gesehen, dass der KTM X-Bow GT4 ein starker Konkurrent für die Fahrzeuge der Premiumhersteller ist. Am Ende waren wir dann auch in der Lage, den Titel für KTM zu holen. Ich bin überzeugt, dass wir das im Jahr 2020 erneut schaffen können", gibt sich Teamchef Hans Reiter optimistisch.
Auch die beiden Piloten stehen bei True Racing bereits fest. Angeführt wird das Duo von Stammfahrer Reinhard Kofler (35/AUT). Kofler war bereits 2019 in der ADAC GT4 Germany am Start und konnte gleich beim ersten Rennwochenende in der Motorsport Arena Oschersleben einen Laufsieg erzielen. Nach zwischenzeitlicher Tabellenführung belegte der Routinier zum Saisonabschluss den zehnten Platz in der Meisterschaft. "Ich freue mich schon jetzt auf eine großartige, herausfordernde Saison", so Kofler. "Die letzten Wochen und Monate waren nicht einfach. Nun ist es also höchst an der Zeit, dass wir wieder Rennen fahren. Wir haben ein gutes Package und das Ziel muss auf alle Fälle der Kampf um den Titel sein!"
Teamkollege von Kofler im KTM X-Bow GT4 wird dessen Landsmann Florian Janits (22/AUT). Er hat 2019 für Allied Racing die offiziellen Testtage der ADAC GT4 Germany bestritten und gibt 2020 das Renndebüt in der Serie. "Zum einen ist es für mich eine wirklich coole Sache, als Österreicher mit einem österreichischen Teamkollegen in einem österreichischen Auto antreten zu können. Zum anderen bin ich ebenso der Meinung, dass wir eine gute Möglichkeit haben, ganz vorne mitzufahren. Natürlich ist die Konkurrenz stark, aber nach den ersten Testfahrten im KTM X-Bow GT4 bin ich vom Potential des Autos ehrlich begeistert. Jetzt liegt's an Reini und mir, das Beste daraus zu machen. Außerdem soll der Titel ja auch in den Händen von KTM bleiben. Dafür werden wir in diesem Jahr kämpfen", blickt Janits auf die Saison voraus.
Die ADAC GT4 Germany besteht auch in der Saison 2020 wieder aus sechs Rennwochenenden mit Auftritten in Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Saisonauftakt ist vom 14. bis 16. August auf dem Nürburgring. Die Rennen werden erneut von SPORT1 oder SPORT1+ live im Fernsehen übertragen.
(Text: ADAC Motorsportpresse - https://www.adac-motorsport.de/adac-gt4-germany)

05.06.2020 - DTM - Saisonauftakt der DTM in Spa-Francorchamps
Die DTM Rennen am Norisring können 2020 nicht ausgetragen werden. Hintergrund für die endgültige Absage der einzigen Stadtrennen, die unter Vorbehalt in den überarbeiteten DTM Kalender aufgenommen wurden, ist, dass die Stadt Nürnberg die nötige behördliche Genehmigung nicht erteilt. Dies hat der lokale Veranstalter der DTM-Dachorganisation ITR mitgeteilt.
Damit rücken die Rennen in Spa-Francorchamps am 01. und 02. August als Saisonauftakt der DTM 2020 in den Fokus. Hier hatten die Behörden die entsprechenden Genehmigungen zur Wochenmitte bereits erteilt. Bei den Rennen der DTM kommt ein mit renommierten Experten entwickeltes, detailliertes und präzises Infektionsschutzkonzept zum Einsatz, das permanent an die dynamische Lage in der Covid-19-Pandemie angepasst wird. Der kompakte und abwechslungsreiche Kalender der DTM umfasst zwischen August und November neun Veranstaltungen in Deutschland, Belgien und den Niederlanden.
Marcel Mohaupt, Geschäftsführer ITR: „Der Beschluss, den DTM Rennen am Norisring keine behördliche Genehmigung zu erteilen, hat uns überrascht. Wir respektieren jedoch die Entscheidung der Stadt Nürnberg. Die Sicherheit aller Beteiligten steht auch für die DTM an oberster Stelle. Nun freuen wir uns auf den neuen Saisonauftakt in Spa-Francorchamps.“
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

03.06.2020 - DTM - Intensives Racing garantiert: Das ist die DTM Saison 2020 mit zehn Veranstaltungen
Einzeln, doppelt, sogar dreifach – die DTM bietet ihren Fans in dieser Saison Rennaction Schlag auf Schlag. Mit einer Mischung aus Doppel- und Einzelveranstaltungen bestreitet die DTM in der zweiten Jahreshälfte 2020 in drei Ländern Europas insgesamt 20 Rennen. Dabei stehen Läufe in Deutschland sowie Gastspiele im benachbarten Ausland auf der neuen Agenda, die angesichts der zurückliegenden und gegenwärtigen Einschränkungen durch die Covid-19-Pandemie von Grund auf neu gestaltet wurde.
Der neue Kalender der DTM sieht gleich zu Beginn ein wahres Highlight vor – den Auftakt bildet der einzigartige Stadtkurs des Norisrings in Nürnberg Mitte Juli. Hinzu kommen Doppelveranstaltungen mit Rennen an jeweils aufeinanderfolgenden Wochenenden auf dem Nürburgring, dem Lausitzring sowie in Zolder (Belgien). Einzelveranstaltungen in Hockenheim, Assen (Niederlande) – das gemeinsam mit dem Nürburgring sogar einen „Triple-Header“ bildet – sowie die DTM Rückkehr nach Spa-Francorchamps (Belgien) runden den Kalender, der bis Anfang November reicht, ab.
Die Monate August, September und Oktober versprechen ein intensives Rennerlebnis: An diesen zwölf Wochenenden stehen allein acht Events der beliebten Tourenwagen-Rennserie auf dem Programm. Für die 16 Fahrer von Audi und BMW heißt es in dieser entscheidenden Phase: „Crunchtime“. Erstmals seit 2005 ist die Traditionsrennstrecke Spa-Francorchamps wieder Teil des DTM Kalenders. Auf dem Nürburgring werden insgesamt vier DTM Rennen ausgetragen – zum ersten Mal seit 2003 sowohl auf dem Grand-Prix- als auch auf dem Sprint-Kurs.
Die Rennstrecke in Zolder behält einen festen Platz in der DTM – und kann auf die häufigsten DTM Rennen verweisen, die nicht auf deutschem Boden ausgetragen wurden. Assen, das 2019 eine viel beachtete DTM Premiere feierte, ergänzt die Traditionskurse, zu denen auch Auftakt und Finale zählen: Erstmals bildet das Norisring Speedweekend den Saisonauftakt der Serie, Hockenheim traditionsgemäß den Saisonabschluss.
Damit die rund 600 PS starken DTM Fahrzeuge von Audi und BMW Anfang Juni zu den offiziellen Testfahrten der Serie auf die Rennstrecke zurückkehren können, wurde von der ITR gemeinsam mit Experten ein stetig an die gegenwärtige Situation angepasstes, detailliertes Infektionsschutzkonzept erarbeitet. Ein solch zielgenaues Konzept, das die Gegebenheiten vor Ort sowie die aktuelle Entwicklung rund um die Covid-19-Pandemie stets im Blick hat, ist Voraussetzung für die Austragung von Rennen.
Die Vorgaben der beteiligten europäischen Länder sowie der jeweiligen Bundesländer fließen dabei stets aktuell in das Infektionsschutzkonzept ein. Deswegen plant die DTM angesichts der aktuellen Lage zunächst grundsätzlich Rennen ohne Zuschauer vor Ort. Die Entwicklungen rund um die einzelnen Veranstaltungsorte werden jedoch äußerst aufmerksam beobachtet. Sofern es unter sicher- und gesundheitstechnischen Gesichtspunkten möglich und vertretbar ist, werden auch Rennen mit Zuschauern vor Ort in Betracht gezogen.
Aus diesem Grund werden Eintrittskarten für die ursprünglich geplanten Veranstaltungen für alle Ticketkäufer in Einklang mit geltendem Recht in flexible Gutscheine umgetauscht. Fans können so auf aktuelle Entwicklungen reagieren und diese Gutscheine entsprechend einsetzen. Die Gutscheine behalten ihre Gültigkeit bis zum 31. Dezember 2021 und sind damit auch für Rennen im kommenden Jahr einsetzbar. Die Gutschein-Abwicklung erfolgt ab dem 4. Juni über die E-Mail-Adresse: tickets@dtm.com. Mehr Informationen auf dtm.com
Neben der DTM geht auch die DTM Trophy bei sechs Veranstaltungen mit an den Start. Die neue GT-Serie mit derzeit 20 eingeschriebenen Fahrzeugen trägt ihre Rennen in Spa-Francorchamps, am Lausitzring, bei beiden Nürburgring-Läufen, in Zolder und in Hockenheim aus. Sie bildet das Herzstück des Rahmenprogramms, welches in den kommenden Wochen durch weitere hochkarätige Serien ergänzt wird.
Gerhard Berger, 1. Vorsitzender ITR e.V.: „Wir danken unseren Fans für ihre Geduld in den letzten Wochen, freuen uns nun aber umso mehr, jetzt einen ausgereiften und äußerst abwechslungsreichen Kalender zu präsentieren, der geballte Rennaction verspricht. Das ist das Ergebnis harter Arbeit aller Beteiligten unter ganz besonderen Herausforderungen. Insgesamt ist uns ein kompakter Kalender gelungen, auf den sich das Warten gelohnt hat.“
Dieter Gass, Audi-Motorsportchef: „Dieser umfangreiche Rennkalender ist für alle DTM Fans eine fantastische Nachricht. Danke an Gerhard Berger, die Verantwortlichen der ITR und der Rennstrecken sowie alle anderen Beteiligten, die das möglich gemacht haben. Für die Teams und Fahrer wird diese extrem kompakte Saison sehr sportlich. Trotzdem freuen wir uns alle einfach nur darüber, dass es endlich wieder losgeht. Es ist uns bei Audi Sport ein großes Anliegen, in unserer letzten DTM Saison noch möglichst viele Rennen fahren zu können. Ich bin sicher, dass wir tollen Sport sehen werden. Natürlich wäre es ein Traum, wenn das Finale in Hockenheim und vielleicht auch weitere Rennen davor mit Zuschauern stattfinden könnten. Aber jetzt fiebern wir erst einmal dem Saisonstart entgegen und hoffen auf spektakuläre Fernsehbilder. Unser Ziel ist klar: Wir wollen möglichst viele Rennen gewinnen, unsere Titel verteidigen und uns mit vielen tollen Rennen von den DTM Fans verabschieden.“
Jens Marquardt, BMW-Motorsport-Direktor: „Die Vorstellung des angepassten DTM Rennkalenders lässt uns alle dem Start der Saison umso mehr entgegenfiebern. Die Konzentration auf Deutschland und seine direkten Nachbarländer Belgien und die Niederlande folgt dem Gebot der Stunde, keine unnötig langen Reise- und Transportwege zu haben. Darüber hinaus begrüße ich auch die Ansetzung von aufeinanderfolgenden Rennwochenenden auf derselben Strecke. Das ist ebenfalls ein Ausdruck maximaler Effizienz und Planungssicherheit. Wichtig ist mir aber zu betonen, dass wir nur Rennen fahren können und wollen, wenn es die allgemeinen Randbedingungen erlauben, die Konzepte dazu von der Politik für gut befunden werden und die Gesundheit und Sicherheit aller an der DTM beteiligten Personen gewährleistet sind.“
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

03.06.2020 - GTC - GTC Race mit Norisring als Saisonstart
Nach der Corona-Zwangspause wird der Norisring der erste Austragungsort in dieser Saison. Vom 10. bis 12. Juli 2020 startet das GTC Race in Nürnberg im Rahmen des DTM-Saisonauftakts. Der Stadtkurs ist erstmals in der 30-jährigen Geschichte der Serie Bestandteil des Rennkalenders des GTC Race. Mit seinen 2,3 Kilometern Streckenlänge ist der anspruchsvolle Kurs vergleichsweise kurz, bietet aber dennoch sehr viel Spannung.
„Als Partner der DTM war es für uns von Beginn an klar, dass wir am Norisring mit dabei sind. In diesen schwierigen Zeiten für den Motorsport möchten wir Zeichen setzen und uns gegenseitig unterstützen“, sagt Serienorganisator Ralph Monschauer.
Mit Blick auf den kompletten Rennkalender, sind die Organisatoren in den letzten Planungen. „Bis zum Ende der Woche möchten wir die Termine 2020 veröffentlichen“, hofft Monschauer. Zum jetzigen Zeitpunkt ist sicher, dass auch der Nürburgring (11.-13. September 2020) und Hockenheim (06.-08. November 2020) fix sind. Mindestens ein weiteres Rennen soll es geben.
(Text: GTC-Race Presse/ÖA - www.gtc-race.de)

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