NEWS aus dem Automobilsport im SEPTEMBER 2020

30.09.2020 - DTM - Double-Header in Belgien: DTM auch in Zolder vor Zuschauern
Die DTM trägt auch die Saisonläufe sieben und acht in Zolder vor Zuschauern aus. Zum Double-Header in Belgien vom 09. bis 11. Oktober sowie vom 16. bis 18. Oktober kommen die Tourenwagen-Piloten nach Assen und zweimal Nürburgring erneut in den Genuss der leidenschaftlichen Fan-Unterstützung. Die Tickets sind allerdings sehr stark limitiert, denn für jeden der vier Renntage (jeweils Samstag und Sonntag) sind in Zolder nur 800 Tageskarten verfügbar. Die exklusiven Tickets zum Preis ab 30 Euro können ab sofort über den DTM-Ticketshop (tickets.dtm.com) und die DTM-Tickethotline (+49 1806 386 386) bestellt werden.
Auf dem ehemaligen Grand-Prix-Kurs von Zolder, etwa 70 Kilometer westlich von Aachen gelegen, tritt der Kampf um den prestigeträchtigen DTM-Titel in die heiße Phase. Denn nach diesem Double-Header mit zwei Läufen an aufeinanderfolgenden Wochenenden steht nur noch das traditionelle Finale in Hockenheim (06. bis 08. November) im kompakten Kalender. Als Spitzenreiter in der Fahrerwertung geht der fünfmalige Saisonsieger Nico Müller (SUI) in den spannenden DTM-Endspurt. Sein härtester Widersacher ist Robin Frijns (NED), und ausgerechnet Zolder ist die Hausstrecke des dreimaligen Saisonsiegers aus dem nahen Maastricht. Als dritter Audi-Pilot hat auch der zweimalige DTM-Champion René Rast (GER) noch berechtigte Titelambitionen.
Der knapp vier Kilometer lange Kurs von Zolder hat in der langen Erfolgsgeschichte der DTM, die in der Saison 2021 mit GT-Sportwagen fortgesetzt wird, ein besonderes Kapitel geschrieben: 1984 gewann Harald Grohs im BMW 635 CSi das Premierenrennen der DTM. Der Essener wird am ersten Zolder-Wochenende mit einem BMW M3 in der Tourenwagen-Classics wieder am Start sein. Neben DTM und Tourenwagen-Classics bekommen die Zuschauer auch die Rennen zur GTC-Cup-Serie und zum Porsche Carrera Cup Benelux zu sehen. Am zweiten Zolder-Wochenende bilden die neu eingeführte DTM Trophy mit seriennahen GT-Sportwagen und die Belcar Endurance Championship das Rahmenprogramm der DTM.
An beiden Rennwochenenden werden in Zolder die Tribünen T3a und T3b geöffnet, auf denen wie auf dem gesamten Areal Maskenpflicht besteht. Für die T3b stehen täglich (Samstag/Sonntag) nur 300 Karten zur Verfügung, die pro Person 50 Euro und inklusive Parkplatz 60 Euro kosten. Täglich 500 Karten sind für die T3a zum Preis von 30 Euro bzw. 40 Euro inklusive Parkplatz verfügbar. Die personalisierten Tageskarten sowie die Parkplatztickets können ausschließlich über den DTM-Ticketshop (tickets.dtm.com) und die DTM-Tickethotline (+49 1806 386 386) erworben werden. Ohne gültiges Parkticket sind die Zuschauerplätze nicht erreichbar, an der Rennstrecke sind keine Kassen geöffnet. Der Vorverkauf für das erste Zolder-Wochenende endet am 11. Oktober um 12:00 Uhr, für das zweite Wochenende am 18. Oktober um 12:00 Uhr.
Marcel Mohaupt, Managing Director, ITR GmbH: „Es freut uns sehr, dass wir auch zu den beiden Saisonläufen in Zolder wieder Zuschauer begrüßen dürfen, auch wenn die Karten stark limitiert sind. Es lohnt sich wie immer, zumal sich der Titelkampf zuspitzt. Die DTM erwartet einen heißen Oktober in Zolder, einer Rennstrecke, die DTM-Geschichte geschrieben hat und immer für aufregende Rennen gut ist."
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

30.09.2020 - TCR Germany - Moto2-Star Marcel Schrötter auf vier Rädern: Am Sachsenring in der ADAC TCR Germany
Den Sachsenring kennt er bestens auf zwei Rädern, nun greift er auf vier Rädern an: Moto2-Star Marcel Schrötter (27, Vilgertshofen) absolviert am Wochenende (2. bis 4. Oktober) sein Renndebüt im Automobilsport in der ADAC TCR Germany. Der Bayer, der normalerweise in der Moto2-Weltmeisterschaft um Punkte fährt, ist für das Hyundai Team Engstler am Start und wird auf dem Sachsenring das VIP-Auto steuern. "Ich freue mich wahnsinnig auf die Herausforderung, es wird bestimmt ein tolles und spannendes Erlebnis", sagt Schrötter vor seinem ersten Start in der ADAC TCR Germany: "Ich habe schon immer davon geträumt, ein Autorennen zu bestreiten. Es wird natürlich ein Sprung ins kalte Wasser. Aber ich werde mein Bestes geben." SPORT1 und SPORT1+ zeigen die Vierrad-Premiere von Schrötter am Wochenende live im Fernsehen, online gibt es Rennen im kostenlosen Livestream auf SPORT1.de, adac.de/motorsport und auf youtube.com/adac.
Schrötter kennt die Strecke bei Chemnitz bestens, 2019 belegte er bei dem vom ADAC organisierten HJC Helmets Motorrad Grand Prix Deutschland den starken dritten Platz und musste sich nur Alex Marquez und Brad Binder geschlagen geben. Erfahrungen mit Rennen auf vier Rädern hat Schrötter dagegen keine - umso reizvoller ist nun die Herausforderung in der ADAC TCR Germany. "Ich habe schon immer davon geträumt, ein Autorennen zu bestreiten. Es wird natürlich ein Sprung ins kalte Wasser. Aber ich werde mein Bestes geben", sagt der 27-Jährige: "Ich bin schon sehr gespannt, wie sich das Auto anfühlen wird. Es wird sicher ungewohnt sein, keinen direkten Kontakt mit meinen Ellenbogen und Knien auf dem Asphalt zu haben, sondern in einem Auto zu sitzen."
Vor Ort wird Schrötter Tipps und Tricks von Luca Engstler, dem Vizemeister der ADAC TCR Germany 2018, erhalten. "Luca ist dank seiner Erfahrung sicher der beste Coach, den ich haben kann", sagt Schrötter, der sich mit Onboardaufnahmen auf den Sachsenring vorbereitet hat. Zudem wird er bei seinen Teamkollegen Antti Buri (31, Finnland) und Nico Gruber (19, Österreich) ganz genau hinsehen: "Die Sicht und die Bremspunkte sind ganz anders als auf dem Motorrad, aber ich denke, ich werde mich schnell daran gewöhnen. Daher ist mein Plan, erst einmal meinen Teamkollegen hinterherzufahren und mir einiges abzuschauen."
Während der prominente Gast also seinem Auftritt in der ADAC TCR Germany entgegenfiebert, steigt auch die Anspannung bei den Meisterschaftsanwärtern. Allen voran Tabellenführer Dominik Fugel (23, Chemnitz, Honda ADAC Sachsen) geht mit großen Erwartungen in sein Heimrennen. "Das Ziel ist ganz klar: Wir wollen die Tabellenführung behaupten und wenn möglich sogar ausbauen", sagt der 23 Jahre alte Honda Civic TCR-Pilot, der ganz in der Nähe der Strecke zu Hause ist und während des Wochenendes im eigenen Bett übernachten wird: "Das ist natürlich immer schön, wenn ich Lust habe, kann ich morgens zur Strecke joggen."
Nach sechs der insgesamt 14 Rennen liegt Dominik Fugel mit 95 Punkten an der Spitze, Harald Proczyk (44, Österreich, HP Racing International) hat 91 Zähler auf dem Konto, Antti Buri (31, Finnland, Hyundai Team Engstler) folgt mit 88 Punkten auf dem dritten Rang vor Jan Seyffert (22, Stuttgart, HP Racing International), der 82 Zähler hat. Die Spitze liegt also eng zusammen - das Rennen um die "Halbzeitmeisterschaft" ist völlig offen.
Auch in der Honda Junior Challenge ist der Name Fugel ganz weit vorne zu finden. Marcel Fugel (19, Chemnitz, Honda ADAC Sachsen), der jüngere Bruder von Dominik, ist vor seinem Heimrennen Zweiter mit sechs Punkten Rückstand auf Tabellenführer René Kircher (20, Hünfeld, Volkswagen Team Oettinger). Nico Gruber (19, Österreich, Hyundai Team Engstler), der dominierende Fahrer des Auftaktwochenendes auf dem Lausitzring, belegt mit 18 Zählern Rückstand Rang drei. Der Sieger der Honda Junior Challenge erhält am Saisonende einen neuen Honda Civic als Prämie.
Dominik Fugel hat unterdessen viel Selbstvertrauen getankt: Beim ADAC TOTAL 24h Rennen auf dem Nürburgring triumphierte er mit seinem Team in der TCR-Wertung. "Das war ein großer Erfolg und eine tolle Veranstaltung für uns", sagte er: "Wenn man diese starke Konkurrenz schlägt und hinter sich lässt, gibt das mächtig Auftrieb." Mut macht zudem der starke Auftritt beim Saisonfinale der ADAC TCR Germany 2019, als der Chemnitzer das Samstagsrennen auf dem Sachsenring souverän gewann.
Ihm dicht auf den Fersen ist Harald Proczyk, der im Vorjahr in Sachsen die Plätze zwei und vier einfuhr und damals die Vizemeisterschaft perfekt machte. Antti Buri kommt ebenfalls immer besser in Schwung: Der Sieg im Sonntagsrennen auf dem Hockenheimring war sein erster in der Saison - und der erste seit dem Umstieg zum Hyundai i30 N TCR. "Ich bin zuversichtlich, was den weiteren Verlauf der Saison angeht", sagt Antti Buri: "In Hockenheim hat es gut geklappt, jetzt will ich am Sachsenring nachlegen."
(Text: ADAC TCR Germany / SID Sportmarketing & Communication Services GmbH - www.adac.de/motorsport)

29.09.2020 - GT4 Germany - ADAC GT4 Germany sucht den Halbzeitmeister auf dem Sachsenring
Die ADAC GT4 Germany sucht am kommenden Wochenende (2. bis 4. Oktober) auf dem Sachsenring den inoffiziellen Halbzeitmeister 2020. Nach den zwei absolvierten Rennwochenenden am Nürburgring und dem Hockenheimring zeichnet sich ein Vierkampf mit Piloten der vier Marken Porsche, BMW, Mercedes-AMG und KTM um die Tabellenspitze ab. Beim Gastspiel in Sachsen darf sich die Serie über einen starken Neuzugang freuen: Mit dem renommierten Team Zakspeed kommt ein neuer Rennstall in die ADAC GT4 Germany. Fans dürfen am Sachsenring nach einem von der Rennstrecke und dem ADAC GT Masters entwickelten Hygiene- und Infektionsschutzkonzept wieder live dabei sein. SPORT und SPORT1+ zeigen die Rennen vom Sachsenring live im TV, zudem sind die Rennen im Livestream auf sport1.de, adac.de/motorsport und youtube.com/adac zu sehen.
Als Tabellenführer reisen Jan Kasperlik (41/Huglfing) und Nicolaj Møller Madsen (27/DNK, beide Team Allied-Racing) an den Sachsenring. Das Porsche 718 Cayman GT4-Duo hat bislang 77 Meisterschaftspunkte gesammelt und liegt vier Zähler vor den BMW M4 GT4-Fahrern Michael Schrey (37/Wallenhorst) und Gabriele Piana (34/ITA, beide Hofor Racing by Bonk Motorsport). Dritte sind Julien Apothéloz (19/CHE) und ADAC Stiftung Sport-Förderpilot Luca Trefz (18/Wüstenrot, beide Mann-Filter Team HTP-Winward) im Mercedes-AMG GT4 mit 63 Punkten. Rang vier haben mit 62 Zählern Florian Janits (22/AUT) und Reinhard Kofler (35/AUT, beide True Racing) inne. Die KTM-Fahrer haben zuletzt auf dem Hockenheimring einen Doppelsieg in der ADAC GT4 Germany eingefahren.
"Die Tendenz aus den ersten Rennen hat gezeigt, dass die aktuellen Top-Vier in der Tabelle wohl die größten Favoriten sind. Man sollte jedoch auch die McLaren nicht unterschätzen, die am Hockenheimring etwas Pech hatten. Insgesamt schauen wir nicht so sehr auf den Halbzeit-Titel, sondern hoffen, am Ende der Saison ganz oben zu stehen", erklärt Mercedes-AMG-Pilot Apothéloz. "Der Sachsenring sollte unserem Mercedes-AMG gut liegen. Denn das Fahrzeug ist ein Allrounder und auf allen Strecken stark. Grundsätzlich wird erfahrungsgemäß auch der KTM auf dem Sachsenring wieder gut funktionieren, vor allem im ersten Sektor mit den vielen Kurven."
Mit einem KTM X-Bow GT4 kommen Lennart Marioneck (31/München) und Jan Krabec (37/CZE, beide RTR Projects) an den Sachsenring. Die Vorjahressieger haben gute Erinnerungen an den kurvenreichen 3,645 Kilometer langen Kurs in Hohenstein-Ernstthal. "Die Strecke sollte unserem Auto deutlich besser liegen als der Hockenheimring. Von daher ist die Motivation sehr hoch, auch 2020 wieder ein Top-Ergebnis auf dem Sachsenring einzufahren", erläutert Marioneck. "Wir leben von unserem Kurvenspeed, da wir relativ viel Grip haben. Das kommt uns auf einer Strecke wie dem Sachsenring natürlich entgegen. Wir wollen auf jeden Fall zweimal in die Top Ten fahren. Die Konkurrenz in der ADAC GT4 Germany ist 2020 jedoch noch stärker als im Vorjahr. Somit dürften wir uns etwas schwerer tun, ganz vorne hineinzufahren. Wenn wir aber zumindest ein Mal das Podest schaffen könnten, würden wir uns riesig freuen."
Eine Heimspiel hat am Sachsenring T3-HRT-Motorsport. Der Rennstall, der 2020 neu in der ADAC GT4 Germany ist, hat seinen Sitz in Radebeul bei Dresden. "Für das Team ist dies sicherlich etwas ganz Besonderes, da viele Mechaniker aus der Region kommen", meint ADAC Stiftung Sport-Förderpilot Pilot Hugo Sasse (16/Aschersleben), der sich den Audi R8 LMS GT4 mit William Tregurtha (20/GBR) teilt. "Wir müssen für den Sachsenring ein gutes Set-up finden. Ich denke, dass wir insgesamt gut mit dabei sein werden und um die vorderen Plätze mitkämpfen können. Vielleicht ist sogar ein Podium drin. Tatsächlich bin ich noch nie auf dem Sachsenring gefahren. Ich habe mich jedoch intensiv im Simulator vorbereitet. Der Kurs ist bei RaceRoom mit dabei, was mir die Vorbereitung natürlich um einiges erleichtert."
Das Feld der ADAC GT4 Germany wächst auf dem Sachsenring zudem weiter an. Mit dem Team Zakspeed steigt einer der erfolgreichsten Rennställe des deutschen Motorsports in die Serie ein. Der Mercedes-AMG GT4 wird von Jan Marschalkowski (17/Inning) und Hendrik Still (33/Kempenich) pilotiert, die zuvor für das Team AVIA Sorg Rennsport unterwegs waren. Der frühere Formel-1-Rennstall Zakspeed ist mit Unterbrechungen bereits seit 2009 im ADAC GT Masters am Start und erweitert sein Engagement nun auf die ADAC GT4 Germany.
Am Sachsenring wird für die Zuschauer der Stehplatzbereich im Infield des Kurses geöffnet, in dem sie das komplette Geschehen auf der Rennstrecke auf zwei Videowalls verfolgen können. Der Zugang zu dem Zuschauerbereich erfolgt über den Karthallen-Vorplatz. Für alle Besucher gelten die bekannten COVID-19-Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen. Es stehen die Parkplätze 10 und 11 zur Verfügung. Tickets für den Sachsenring sind online im Vorverkauf unter adac.de/motorsport erhältlich. Alle Tickets werden personalisiert. Fans, die bereits zu einem früheren Zeitpunkt Tickets erworben haben, erhalten per E-Mail Informationen, wie sie ihre Tickets in personalisierte Eintrittskarten umtauschen können. Beim Zugang zum Zuschauerbereich wird eine Identitätskontrolle durchgeführt. Das Mitbringen eines amtlichen Lichtbildausweises ist daher erforderlich.
(Text: ADAC Motorsportpresse - https://www.adac-motorsport.de/adac-gt4-germany)

28.09.2020 - GT Masters - ADAC GT Masters auf dem Sachsenring: Wer wird Halbzeitmeister?
Halbzeitmeister gesucht - und Zuschauer sind mit dabei: Beim vierten Saisonlauf des ADAC GT Masters am kommenden Wochenende (2.-4. Oktober) auf dem Sachsenring wollen sich die Topteams der "Liga der Supersportwagen" für den Endspurt im Titelkampf in eine aussichtsreiche Position bringen. Dank eines vom Sachsenring gemeinsam mit dem ADAC GT Masters erstellten Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes sind dabei bis zu 6.000 Zuschauer pro Tag an der Strecke zugelassen. Nach ihrem ersten Saisonsieg zuletzt in Hockenheim reisen die Titelverteidiger Patric Niederhauser (28/CH) und Kelvin van der Linde (24/ZA, beide Rutronik Racing) erstmals in dieser Saison als Tabellenführer an. Doch die Verfolger des Audi-Duos liegen in Schlagdistanz. Die beiden Rennen werden Samstag und Sonntag ab 13.00 Uhr live von SPORT1 übertragen. Außerdem sind sie online im Livestream auf sport1.de, adac.de/motorsport und youtube.com/adac zu sehen.
Sechs Rennen, fünf verschiedene Rennsieger und eine Meisterschaftswertung, in der die Top Drei gerade einmal sieben Zähler auseinanderliegen. Für viel Spannung ist gesorgt, wenn am kommenden Wochenende beim vierten von sieben Saisonläufen der Halbzeitmeister des ADAC GT Masters gesucht wird. Angeführt wird das Feld von Patric Niederhauser und Kelvin van der Linde, die zuletzt in Hockenheim mit 88 Punkten die Tabellenführung übernommen haben. Das Audi-Duo zählt auch am Sachsenring zu den Siegkandidaten. Van der Linde ist dort mit insgesamt fünf Siegen Rekordgewinner, und auch Audi liegt die Strecke: Die Marke mit den vier Ringen hat die Hälfte aller 26 bisher dort ausgetragenen Rennen gewonnen. Auch die Markenkollegen von Montaplast by Land-Motorsport haben gute Erinnerungen an den Sachsenring. Sowohl Christopher Haase (32/Kulmbach) als auch Christopher Mies (31/Heiligenhaus), haben dort schon vier Mal gewonnen. Als Tabellenzweite mit 84 Zählern reisen die Porsche-Fahrer Christian Engelhart (33/Starnberg) und Michael Ammermüller (34/Rotthalmünster, beide SSR Performance) zum vierten Lauf. Als einzige Fahrerpaarung holten sie bisher in dieser Saison zwei Siege. Nach einem schwierigen Wochenende in Hockenheim wollen die Tabellendritten Maro Engel (35/Monte Carlo) und Luca Stolz (25/Brachbach, beide Toksport WRT) wieder zurückschlagen. Ihre Chancen stehen nicht schlecht: Der Mercedes-AMG GT3 hat dort schon dreimal gewonnen.
Auf einen Heimvorteil hofft am kommenden Wochenende T3-HRT-Motorsport. Das Team hat seinen Sitz im knapp 90 Kilometer vom Sachsenring entfernten Radebeul und bringt neben einem Audi R8 LMS auch den einzigen Bentley Continental GT3 an den Start. Im britischen Sportwagen nimmt diesmal der Brite Seb Morris (24) Platz, der Werksfahrerkollege Jordan Pepper vertritt. Zudem setzt T3-HRT-Motorsport Fahrzeuge in der ADAC GT4 Germany und im Porsche Carrera Cup Deutschland ein. Zum Fahreraufgebot der Sachsen zählt auch der junge Dresdner Maximilian Paul (20). Ebenfalls eine kurze Anreise hat der Wahlleipziger David Jahn (29), der einen Porsche 911 GT3 R des Küs Team75 Bernhard pilotiert.
Der Sachsenring ist eine der spektakulärsten Strecken im Kalender des ADAC GT Masters. Seit 1927 werden bei Hohenstein-Ernstthal Auto- und vor allem Motorradrennen ausgetragen - anfangs noch auf einem Straßenkurs. Die aktuelle Rennstrecke, 1996 eröffnet, gilt als eine Art "Mini-Nordschleife". An ihrer steilsten Stelle hat die Berg-und-Tal-Bahn ein Gefälle von 12,8 Prozent. Viele der 14 Kurven sind nicht einsehbar, zudem gibt es einige schnelle Mut-Ecken. Neben dem Lausitzring ist der Traditionskurs die einzige Strecke im Kalender, die gegen den Uhrzeigersinn befahren wird. Der Sachsenring gilt daher als echte "Fahrerstrecke", die an die Piloten große Herausforderungen stellt. Für das Wochenende wurde vom Sachsenring gemeinsam mit dem ADAC GT Masters ein Hygiene- und Infektionsschutzkonzept erstellt. Maximal 6.000 Fans am Tag können die "Liga der Supersportwagen" live vor Ort verfolgen, Tickets gibt es online im Vorverkauf unter adac.de/motorsport. Neben dem ADAC GT Masters starten am Wochenende die ADAC GT4 Germany und die ADAC TCR Germany sowie erstmals in dieser Saison der Porsche Carrera Cup Deutschland.
Maximilian Paul (T3-HRT-Motorsport, Audi R8 LMS): "Ich freue mich auf den Sachsenring. Zusammen mit dem Lausitzring ist es unser Heimspiel im ADAC GT Masters. Auch wenn man dort nicht testen kann, haben wir, denke ich, eine gute Basis. Die Strecke sollte dem Audi entgegenkommen. Der Sachsenring ist wirklich toll und macht sehr viel Spaß - es ist vielleicht die schwierigste Strecke im Kalender. Es geht bergauf und bergab und es gibt viele schnelle Abschnitte. Das Überholen ist jedoch nicht einfach, deswegen ist eine gute Qualifying-Platzierung für ein gutes Rennergebnis extrem wichtig. Unser Ziel ist eine Platzierung in den Top 10. Unsere Rennpace war in diesem Jahr bisher immer gut. Leider hatten wir ab und zu ein paar kleinere Fehler drin, aber wenn alles fehlerfrei läuft, sollte das möglich sein."
Christian Engelhart (SSR Performance, Porsche 911 GT3 R): "Es ist schwierig vorauszusagen, wo wir stehen werden. Wir hatten einen super Saisonstart mit drei sehr starken Rennen, daran wollen wir wieder anknüpfen. Wir waren auf dem Sachsenring testen und versuchen, so aussortiert wie möglich dort anzureisen. Es ist nicht einfach, dort die richtige Balance zu finden. Der erste Sektor ist sehr langsam, der zweite dagegen superschnell. Die besten Überholmöglichkeiten gibt es im dritten Sektor und in der ersten Kurve. Da es fast ausschließlich Linkskurven gibt, werden auf dem Sachsenring die rechten Reifen sehr stark belastet."
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

28.09.2020 - DTM - Packende Action weltweit: DTM steigert internationale TV-Reichweite um 25 Prozent
Live-Übertragung in über 30 Ländern weltweit, Steigerung der technischen TV-Reichweite um rund 25 Prozent – die DTM bleibt der mit Abstand erfolgreichste Motorsport-Export Europas. Die international renommierte Rennserie darf im Jahr 2020 allerdings nicht nur auf eine stark verbesserte weltweite Verbreitung verweisen, sondern auch auf enormes nationales Interesse. Die DTM beschreitet den in den vergangenen Jahren erfolgreich eingeschlagenen Weg mit maßgeschneidertem Content für verschiedene Kanäle und Märkte auch in Zukunft konsequent weiter. 2021 wird die Traditionsserie mit einem Reglement auf GT-Basis fortgesetzt und tritt unter Serien-Chef Gerhard Berger bereits in die achte große technische Ära seit 1984 ein. Dabei gilt die Zusammenarbeit mit dem privaten TV-Sender SAT.1 über die laufende Saison hinaus als wesentlicher Baustein für die DTM-Plattform auch in der Saison 2021. Mit Marktanteilen bis zu acht Prozent und mehr in der werberelevanten Altersgruppe zwischen 14 und 49 Jahren verzeichnet SAT.1 auch in der Saison 2020 eine gute Entwicklung.
Basis für eine erfolgreiche internationale Vermarktung ist ein extrem action-reiches, gleichzeitig hochprofessionelles und an den jeweiligen Zielmarkt anpassbares Bewegtbild-Produkt. An jedem Rennwochenende werden über fünf Stunden Live-Berichterstattung produziert, die in über 30 Ländern zu sehen sind – beispielsweise bei CBS Sports Network in den USA, BT Sport in Großbritannien, Ziggo Sport in den Niederlanden. SuperSport in Südafrika, J-Sports in Japan, Elevensports in Belgien und Polen, SportTV in Portugal oder beIN in Asien und Australien. Insgesamt ist die DTM-Action auf fünf Kontinenten zu sehen – neben Europa auch in Nordamerika, Afrika, Asien und Australien. Dabei werden die Anforderungen der unterschiedlichsten Sendeformate individuell bedient und kundenspezifische Beiträge über einen sogenannten „Content-Hub“ weltweit verfügbar gemacht – von ausführlichen Reportagen bis hin zu kurzen News. Darüber hinaus gibt es nach jedem Rennwochenende ein in Englisch kommentiertes Highlight-Magazin von 52 Minuten Länge.
Ob auf dem Bildschirm oder auf dem Smartphone – die DTM ist weltweit empfangbar. Entweder über die zahlreichen TV-Partner oder über die eigene Streaming-Plattform DTM Grid (grid.dtm.com). Alle Freien und Zeittrainings sowie Rennen sind ebenso wie eine ausführliche Vorberichterstattung und die wichtigsten Stimmen nach den Rennen auf DTM Grid zu sehen. Auf der Streaming-Plattform sind zudem sämtliche Rennserien im Rahmenprogramm der DTM in vollem Umfang präsent.
In der seit Anfang August laufenden, äußerst kompakten Saison stehen aktuell noch drei der insgesamt neun Saisonläufe mit jeweils zwei Rennen aus. Im Oktober reist die DTM zu einer weiteren Doppel-Veranstaltung nach Zolder in Belgien, wo auf dem ehemaligen Grand-Prix-Kurs die Läufe sieben und acht an aufeinanderfolgenden Wochenenden ausgetragen werden (09.–11. und 16.–18.). Für die DTM ist dies ein Ort mit Geschichte, an dem 1984 das Premieren-Rennen der Serie ausgetragen wurde. Die Rennen in Hockenheim (06.–08. November) bilden das Finale der DTM 2020. Alexander Rösner, „ran"–Sportchef: „Die Entwicklung der DTM-Quoten ist weiterhin sehr erfreulich. Das äußerst spannende Rennen am vorletzten Samstag am Nürburgring hat einen neuen Marktanteilsbestwert in der jungen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen von durchschnittlich 8,2 Prozent erzielt. Das kann gerne so weiter gehen. Wir freuen uns schon jetzt auf die neue Saison 2021."
Marcel Mohaupt, Managing Director, ITR GmbH: „Die Strahlkraft der DTM ist nach beinahe 40 Jahren noch immer ungebrochen. Die DTM steht für Rad-an-Rad-Duelle auf höchsten fahrerischen und technischen Niveau. Das zeigt sich auch im TV-Produkt, das als State-of-the-Art gelten darf. Denn das weltweit große Interesse an den Übertragungsrechten und die kontinuierlich steigenden Reichweiten bestätigen die Qualität unserer Arbeit. Eine besondere Rolle bei der Live-Berichterstattung nimmt SAT.1 als starker, engagierter TV-Partner für den deutschsprachigen Raum ein. Gut ist, dass die DTM weitergeht, der Vertrag mit SAT.1 weiterläuft und SAT.1 somit auch 2021 die DTM übertragen wird."
Oliver Simon, Director TV & Streaming, ITR GmbH: „In den vergangenen beiden Jahren haben wir die TV-Produktion konsequent zu einem Content-Hub entwickelt. Wir produzieren maßgeschneiderte Formate für Lizenznehmer, unterschiedliche Kanäle, Plattformen und Nutzer. Der sogenannte ‚customized content‘ umfasst das fertige TV-Sendesignal für die Live-Übertragungen genauso wie Highlights, Interviews, News-Edits und Storys bis hin zu In-Race-Clips, die live während der Sessions in Sekundenschnelle distribuiert werden."
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

25.09.2020 - GT Masters - ADAC GT Masters auf dem Sachsenring und dem Red Bull Ring mit Zuschauern
Fans dürfen beim ADAC GT Masters auf dem Sachsenring am ersten Oktoberwochenende (2. bis 4. Oktober) und auf dem Red Bull Ring (16. bis 18. Oktober) wieder vor Ort an der Rennstrecke mitfiebern. Für beide Rennwochenenden wurde von den Behörden unter Berücksichtigung eines von den Rennstrecken gemeinsam mit dem ADAC GT Masters erstellten Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes eine definierte Maximalanzahl von Fans zugelassen. Am Sachsenring können maximal 6000 Fans am Tag das ADAC GT Masters erleben, am Red Bull Ring maximal 3000 Fans pro Tag. Ein Zugang zum Fahrerlager ist an beiden Rennstrecken für Fans nicht möglich.
Am Sachsenring wird für die Zuschauer der Stehplatzbereich im Infield des Kurses geöffnet, in dem sie das komplette Geschehen auf der Rennstrecke auf zwei Videowalls verfolgen können. Der Zugang zu dem Zuschauerbereich erfolgt über den Karthallen-Vorplatz. Für alle Besucher gelten die bekannten COVID-19-Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen. Es stehen die Parkplätze 10 und 11 zur Verfügung.
Tickets für den Sachsenring sind online im Vorverkauf unter adac.de/motorsport erhältlich. Alle Tickets werden personalisiert. Fans, die bereits zu einem früheren Zeitpunkt Tickets erworben haben, erhalten per E-Mail Informationen, wie sie ihre Tickets in personalisierte Eintrittskarten umtauschen können. Beim Zugang zum Zuschauerbereich wird eine Identitätskontrolle durchgeführt. Das Mitbringen eines amtlichen Lichtbildausweises ist daher erforderlich.
Tickets sind auch vor Ort an der Tageskasse am Karthallenvorplatz erhältlich. Um Wartezeiten zu vermeiden, wird der Onlinekauf von Tickets empfohlen. Alle Inhaber eines Tickets für Samstag oder Sonntag haben damit auch am Freitag Zugang zum Gelände. Neben dem ADAC GT Masters starten am ersten Oktoberwochenende auch die ADAC GT4 Germany, die ADAC TCR Germany und der Porsche Carrera Cup Deutschland auf dem Sachsenring.
Am Red Bull Ring werden beim ADAC GT Masters die Tribünen "Start-Ziel" und "Steiermark" geöffnet sein. Tickets gibt es online im Vorverkauf und vor Ort an der Tageskasse, die Tickets werden personalisiert. Im Online-Vorverkauf können Fans sitzplatzgenau ihr Ticket bestellen. Für alle Besucher gelten die bekannten COVID-19-Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen. Am Red Bull Ring starten neben dem ADAC GT Masters auch die ADAC GT4 Germany, die ADAC Formel 4, die ADAC TCR Germany und der Porsche Carrera Cup Deutschland.
Bereits gekaufte Tickets für das ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring behalten ihre Gültigkeit. Alle Ticketinhaber wurden bereits per E-Mail informiert, wie sie anhand ihres bereits erworbenen Tickets eine sitzplatzgenaue Buchung für eine der beiden geöffneten Tribünen vornehmen können.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

24.09.2020 - 24h Nürburgring - Konrad-Lamborghini deutlicher Tagesbester
Der Zeitenjagd vom Mittag folgte der erste Kampf mit der Dunkelheit: Die Nürburgring-Nordschleife war beim ersten Nachttraining an einem späten September-Wochenende für die Fahrer ohne die gewohnten Lagerfeuer der Fans einfach nur eine „Dunkle Hölle“. Da sich zu den ungewohnten Sichtbedingungen in der zweiten Hälfte des 2. Qualifyings für das 48. ADAC TOTAL 24h-Rennen auch noch Nieselregen gesellte, gab es einige Unfälle, was 39 Minuten vor dem Ende sogar zu einem vorzeitigen Abbruch führte. Die Reparatur der beschädigten Leitplanke hätte zu lange gedauert. So konnte sich Konrad Motorsport mit dem #21 Lamborghini Huracan GT3 Evo vorzeitig über die Tagebestzeit freuen. Die 8:11,428 Minuten des Quartetts Jeffries / Mapelli / di Martino / Perera aus dem 1. Qualifying wurden am Abend nicht mehr gefährdet.
Auch die Reihenfolge hinter dem Lamborghini änderte sich nicht mehr, sodass am Ende vier verschiedene Marken auf den ersten vier Plätzen lagen. Zweiter war der #5 Phoenix-Audi vor dem #4 HRT-Mercedes AMG und dem #18 KCMG-Porsche, für den unter anderem 24h-Rekordgewinner Timo Bernhard kurzfristig reaktiviert worden war.
„Das Training jetzt ist ein Vorgeschmack auf das Rennen“, kommentierte der dreimalige Gesamtsieger Markus Winkelhock (Audi) die schwierigen Bedingungen auf der Nordschleife, wo sich alle Fahrer vor allem an die ungewohnte Dunkelheit gewöhnen mussten. „Es ist da draußen natürlich ganz anders. Sonst hat man die Fans mit Grill oder Feuern da draußen, jetzt ist keiner da. Es ist nicht so einfach, die Brems- und Einlenkpunkte zu finden“, erklärte Vorjahressieger Dries Vanthoor aus dem ebenfalls von Phoenix eingesetzten #1 Audi, die auf Platz fünf landeten.
Auf der Nordschleife sind in diesem Jahr wegen der Hygienemaßnahmen im Zuge der Covid-19-Pandemie zum ersten Mal keine Zuschauer zugelassen. Fans können das Rennen allerdings von ausgewählten Tribünen an der Grand-Prix-Strecke verfolgen. Tickets dafür sind noch für alle Tage über das Ticketsystem des Nürburgrings unter www.nuerburgring.de/24h erhältlich. Von zu Hause können alle Fans des 24h-Rennens über Livestream, -ticker und -timing unter www.24h-rennen.de/live dabei sein.
(Text: ADAC Nordrhein 24h-Presse - http://www.24h-rennen.de)

23.09.2020 - Formel 4 - Highspeedschule bereit für Highlight beim 24h-Rennen
Keine Verschnaufpause für die Stars von morgen: Nur vier Tage nach dem Rennen auf dem Hockenheimring geht es für die ADAC Formel 4 mit der nächsten großen Herausforderung weiter. Erstmals überhaupt wird die Highspeedschule des ADAC im Rahmenprogramm des ADAC TOTAL 24h-Rennens auf dem Nürburgring starten, die ersten Trainings und das Qualifying stehen bereits am Donnerstag auf dem Programm. Am Freitag und Samstag folgen dann die Saisonrennen zehn bis zwölf, die Fans an der Strecke live verfolgen werden. SPORT1 und SPORT1+ zeigen die Rennen im TV, zudem gibt es Livestreams auf adac.de/motorsport, SPORT1.de, YouTube.com/ADAC und der Facebook-Seite der ADAC Formel 4.
Es ist ein echtes Highlight für die Highspeedschule des ADAC. 2018 und 2019 war die ADAC Formel 4 jeweils auf dem Hockenheimring im Rahmenprogramm der Formel 1 am Start, nun taucht sie erstmals in die Faszination ADAC TOTAL 24h-Rennen auf dem Nürburgring ein. Gefahren wird ein besonderes 24h-Strecken-Layout ohne Mercedes-Arena, das etwas länger ist als die Variante, die die Highspeedschule bereits kennt. Als Tabellenführer reist Jonny Edgar (16, Großbritannien, Van Amersfoort Racing) in die Eifel, und der Red-Bull-Junior hat beste Erinnerungen an den Nürburgring. Hier holte er am zweiten Rennwochenende der ADAC Formel 4 einen Sieg und einen zweiten Platz - doch Edgar ist gewarnt. In Hockenheim schmolz sein Vorsprung auf die Verfolger etwas zusammen, nun hat er nur noch zwölf Punkte mehr auf dem Konto als Elias Seppänen (16, Finnland, US Racing). Der junge Finne hat im Gegensatz zu Edgar zwar erst ein Rennen gewonnen, dafür sammelt er stetig und unaufgeregt Punkte und überzeugt mit seiner Konstanz.
"Es wird ein guter und enger Titelkampf", prognostizierte Seppänen und kündigte an: "Ich freue mich bereits auf die Rennen auf dem Nürburgring." Kein Wunder, schließlich hatte der Finne hier bei der Veranstaltung die Plätze drei, zwei und vier herausgefahren. Geht es nach Seppänen, soll nun mindestens ein Sieg her. Dies wäre natürlich auch für sein Team US Racing etwas Besonderes. Für den Rennstall aus Kerpen, geführt vom ehemaligen Formel-1- und DTM-Fahrer Ralf Schumacher sowie Gerhard Ungar, ist die Veranstaltung auf dem Nürburgring seit jeher ein Heimspiel.
Mit Tim Tramnitz hat das Team zudem einen sehr schnellen Rookie am Start, der 15-jährige Hamburger führt die Rookiewertung nach den ersten neun Rennen souverän an und mischt auch in der Gesamtwertung vorne mit. Hier liegt der ADAC Stiftung Sport-Fahrer mit 45 Punkten Rückstand auf Edgar auf dem fünften Platz.
Anders als gewohnt geht es diesmal bereits am Donnerstag los - mit einem engen Zeitplan. Um 9.15 Uhr beginnt das erste Freie Training, dicht gefolgt vom zweiten (ab 10.00 Uhr). Um 11.35 Uhr geht es ins Qualifying, das zweite folgt am Freitagmorgen (8.10 Uhr). Die drei Rennen finden dann am Freitag (15.05 Uhr) und Samstag (8.25 und 13.10 Uhr) statt.
(Text: ADAC Motorsportpresse - http://www.adac-motorsport.de/adac-formel-4/de/)

21.09.2020 - 24h Nürburgring - Zuschauer freuen sich auf Motorsport-Gipfeltreffen auf dem Nürburgring
Am kommenden Wochenende (24. – 27. September) geht es am Nürburgring um einen der begehrtesten Siegerpokale der Motorsportsaison: Beim ADAC TOTAL 24h-Rennen fighten extrem stark besetzte GT- und Tourenwagen-Teams um den Gesamt- und viele Klassensiege. Rund 100 Fahrzeuge werden sich ins Rennen stürzen, in denen einige der besten derzeit aktiven Piloten des Metiers sitzen. Und es wird ein denkwürdiges Rennwochenende! Corona sorgt nicht nur für das kleinste Starterfeld der vergangenen Jahre, das dafür aber geradezu strotzt vor Top-Piloten und -Teams. Die von der Pandemie erzwungene Terminverschiebung von Mai auf September bedeutet auch eine lange Rennphase in der Dunkelheit: Gut zwölf Stunden – die Hälfte der Renndistanz – wird es durch die Dunkelheit gehen, die nicht einmal durch die traditionellen Lagerfeuer der Fans erleuchtet wird. Denn Zuschauer sind nur auf den nummerierten Tribünenplätzen der Grand-Prix-Strecke zugelassen. Die entsprechende Genehmigung gab die zuständige Behörde eine Woche vor dem Event, und nun läuft der Ticketvorverkauf auf Hochtouren. Alle Infos zum Vorverkauf gibt es hier auf der Homepage. Die Bestellung ist ausschließlich über das Ticketsystem des Nürburgrings unter www.nuerburgring.de/24h möglich.
Die Dichte von Top-Fahrern beim 24h-Rennen könnte kaum höher sein. Aus der DTM, die eine Woche vor dem Langstreckenklassiker am Nürburgring zwei Läufe austrug, reist die Hälfte des Starterfeldes an – darunter die gesamte Besetzung der Siegerpodeste beider Rennen. So gewann etwa der schweizerische Audi-Pilot Nico Müller den ersten Heat – eine Motivationsspritze für den nun anstehenden Einsatz im Audi R8 LMS GT3 mit der Startnummer #1 der Vorjahressieger. Ebenso frisch beflügelt: DTM-Champion René Rast , der sich den stark besetzten #29-Audi beim 24h-Rennen unter anderem mit Kelvin van der Linde (Südafrika) teilt, der als frisch gebackener Laufsieger vom GT-Masters-Wochenende in Hockenheim Selbstbewusstsein tankte und nun gerne seinen 24h-Sieg von 2014 wiederholen würde. „Der Sieg ist jetzt schon wieder sechs Jahre her”, so Rast. „Es wäre schön, noch einmal zu gewinnen. Damals fühlte es sich gigantisch an. Danach war ich noch mehrfach nahe dran zu gewinnen, aber es hat bisher noch nicht wieder gereicht.“ Bis zum Erfolg ist es aber ein weiter Weg, davon weiß der Nordschleifen-erfahrene Rast ein Lied zu singen: „Die Nordschleife ist eine Herausforderung, denn es gibt fast keine Auslaufzonen, aber viele schnelle Kurven. Als Fahrer muss man mit einem GT3-Auto mutig sein, und die Anforderungen steigen von Jahr zu Jahr. Wenn man nicht oft genug Nordschleife und GT3 fährt, ist das eine große Herausforderung. Man muss viel Mut zeigen, um Vollgas zu fahren, gerade auch nachts und in Situationen, in denen es um jede einzelne Rundenzeit geht. Im Rennen kommt es darauf an, den Verkehr richtig zu lesen, die Lücken zu finden, das Risiko zu managen und auf der Strecke zu bleiben.“
Im Lager der BMW-Teams sticht die ROWE-Mannschaft heraus, deren beide BWM M6 GT3 das beste Beispiel sind, welche explosive Fahrerelite sich beim 24h-Rennen versammelt. Der zweifache DTM-Champion Marco Wittmann (Fürth) – er holte am Wochenende einen DTM-Podestplatz im ersten Lauf – geht in der #98 mit den DTM-Kollegen Lucas Auer und Philipp Eng (beide AUT) sowie Tom Blomqvist (MCO) an den Start, der gerade erst einen Ferrari in Le Mans durch Tag und Nacht steuerte. Im Schwester-M6 (#99) drehen Formel-E-Pilot Alexander Sims (GBR), WTCR-Fahrer Nicky Catsburg (BEL), GT-Masters-Teilnehmer Nick Yelloly (GBR) am Lenkrad, die von Doppelstarter Philipp Eng unterstützt werden. Er hat – wie die DTM-Kollegen – damit drei verschiedene Layouts des Nürburgrings innerhalb von drei Wochen unter den Rädern und lacht: „Danach kenne ich vermutlich jeden Zentimeter dort. Das geht ihn Ordnung, ich mag die Strecke – und ganz besonders natürlich die Nordschleife. Das 24h-Rennen ist ein Highlight im Jahr, und ich freue mich sehr darauf. Auch deshalb, weil wir einfach ein gutes Paket beisammen haben. Die Umstellung vom DTM- auf den GT3-BMW wird keine großen Probleme bereiten, denn ich habe auf beiden reichlich Renn- und Testkilometer absolviert.“
Auf der legendären, gleichermaßen gefürchteten und geliebten Nordschleife zählt aber ein Faktor fast mehr als alles andere: Erfahrung. Das Pendel könnte also gut auch zugunsten der Nordschleifen-Routiniers ausschlagen, die ebenfalls zahlreich vertreten sind. Der erfolgreichste: Romain Dumas (SUI). Gerade entglitt ihm in Le Mans eine Stunde vor Renn-Ende der sicher geglaubte Podestplatz in der LMP1-Kategorie, nun tritt der vierfache Sieger des 24h-Rennens auf dem Nürburgring im Porsche an: Ein Sieg mit den Kollegen Richard Lietz (AUT), Dennis Olsen (NOR) und Patrick Pilet im #18-Porsche 911 GT3R würde ihn in den kleinen Club der fünffachen 24h-Sieger katapultieren, der die Spitze der Statistik anführt. Doch schon im eigenen Lager droht massive Konkurrenz. Bei Frikadelli Racing sitzen etwa gleich vier Le-Mans-Teilnehmer im Cockpit, die allesamt auch auf der Nordschleife viel Erfahrung haben. Die Markenkollegen von Falken Motorsport können zum Beispiel auf Christian Engelhart (Starnberg) vertrauen, der in Hockenheim einen der GT-Masters-Läufe gewann. Auch im Mercedes-AMG-Lager ist die Mischung ganz ähnlich: Drei Le-Mans-Teilnehmer gibt es etwa im #10 Mercedes-AMG GT3 von GetSpeed, darunter Matthieu Vaxivière (FRA), der in der LMP2 aufs Podium fuhr. Andere Teams gehen einen völlig anderen Weg und präsentieren Cockpitbesatzungen ausgewiesener Nordschleifenexperten. So etwa die frisch gegründete Mercedes-AMG-Mannschaft von HRT, die mit gleich drei GT3 im Feld vertreten ist und in der bisherigen Saison der NLS (Nüburgring Langstrecken-Serie) mit diesem Rezept auf Anhieb zu den Siegkandidaten avancierte.
Die Top-Fahrer und -Teams treten aber längst nicht nur in GT3 & Co. an. So startet etwa Hyundai mit zwei extrem stark besetzten i30N den Angriff auf den Klassensieg in der TCR-Klasse. Dabei kann das Werksteam unter anderem auf die Dienste von WTCR-Pilot Luca Engstler setzen – und auf die Laufsieger der beiden aktuellen Rennen der ADAC TCR Germany eine Woche vor dem 24h-Rennen: Harald Proczyk (AUT) und Antti Buri (FIN). Sie treffen am Ring auf ebenfalls sehr gut aufgestellte Konkurrenten, etwa einen Fugel-Honda Civic TCR, in dem WTCR-Pilot Tiago Monteiro (POR) und Dominik Fugel (Chemnitz) am Lenkrad drehen – Letzterer stand in Hockenheim ebenfalls auf dem Podest der TCR Germany. Und natürlich sind auch in diesem Jahr prominente Piloten am Start. Rapper Smudo etwa oder der mit dem Rennvirus infizierte CEO der PSA-Group: Carlos Antunes Tavares (FRA). Der gab sich gerade erst in Le Mans die Ehre, wo er als Ehrenstarter das Rennen freigab und eine Demorunde im Peugeot 908 Hybrid LMP1 fuhr. Eine Woche später absolviert er am Ring einen Doppelstart: Erst geht er im Rahmenprogramm des 24h-Rennens an den Start und pilotiert einen Peugeot in der ADAC 24h-Classic. Danach steigt er um in den Opel Astra Cup des TJ-Racing-Teams und kämpft beim 24h-Rennen um den Klassensieg in der SP3T.
(Text: ADAC Nordrhein 24h-Presse - http://www.24h-rennen.de)

19.09.2020 - DTM - Zukunft der Plattform gesichert
Die Ampeln stehen auf Grün: Audi und BMW unterstützen Gerhard Berger bei seinen Plänen, die DTM neu aufzustellen. Als Noch-Mitglieder des ITR e.V. haben sich die beiden Hersteller nach konstruktiven Verhandlungen dafür ausgesprochen, den Aufbau einer eigenständigen professionellen Sprint-Rennserie auf GT-Basis zur Saison 2021 auf der Plattform der ITR zu ermöglichen. Formal scheiden sowohl Audi als auch BMW zum Saisonende aus der ITR aus. Ab dann übernimmt die BMS (Gerhard Berger) die alleinige wirtschaftliche Verantwortung für die neue Rennserie und die Weiterentwicklung der Plattform.
Gerhard Berger: „Während der letzten Monate haben wir in komplexen Verhandlungen verschiedene strategische Optionen für die Zukunft der DTM diskutiert. In den vergangenen Tagen habe ich sehr konstruktive Gespräche mit Audi und BMW geführt. Beide Hersteller ermöglichen, dass ich die volle Verantwortung für die Zukunft einer Rennserie übernehme, in der vorerst in erster Linie GT-Autos zum Einsatz kommen. Dass Audi und BMW ein Fortführungsszenario unterstützen, sind großartige Nachrichten für alle Mitarbeiter und Motorsportfans. Künftig werden nicht mehr die Werke, sondern eigenständige professionelle Privatteams auf der Plattform um Siege fahren. Wichtig war mir, dass sich beide Hersteller zu diesem Konzept bekennen, damit hier auch die GT-Modelle dieser Marken fahren werden. Die Zusage habe ich. Mein ausdrücklicher Dank geht deshalb an die Hersteller: Sie haben mit ihrer Entscheidung nicht nur maßgeblich zum Erhalt der Arbeitsplätze der ITR und der DTM-Partner beigetragen, sondern ermöglichen damit auch den Fans und Unterstützern weiterhin Motorsport auf Topniveau. Nun freue ich mich darauf, mit unseren starken Partnern wie Sat.1 eine nachhaltige Zukunftsstrategie zu erarbeiten, die die Fans begeistern wird.“
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

19.09.2020 - GT Masters - ADAC GT Masters stellt frühzeitig Weichen für die 15. Saison
Das ADAC GT Masters stellt frühzeitig die Weichen für die Saison 2021. Im kommenden Jahr startet die GT-Serie bereits in die 15. Saison und tritt abermals zu sieben Veranstaltungen mit 14 Rennen in Deutschland, Österreich und den Niederlanden an. Erstmals erhält das ADAC GT Masters im kommenden Jahr ein offizielles Meisterschaftsprädikat des Deutschen Motor Sport Bundes (DMSB). Die Serie erhält das Prädikat Internationale Deutsche GT-Meisterschaft, die Fahrer und Teams kämpfen um den Titel des internationalen deutschen GT-Meisters. Saisonstart des ADAC GT Masters 2021 ist vom 14. - 16. Mai in der Motorsport Arena Oschersleben.
"Wir werten das ADAC GT Masters mit dem Deutschen Meistertitel weiter auf und stellen mit der frühzeitigen Veröffentlichung des Kalenders eine hohe Planungssicherheit für unsere Teilnehmer sicher. Schon in diesem Frühjahr haben wir uns mit der Durchführung aller sieben geplanten Veranstaltungen in diesen unruhigen Zeiten deutlich hinter unsere Teams gestellt, das ist sicherlich ein Grund für das starke Feld im ADAC GT Masters in diesem Jahr. Damit dies auch in der Zukunft so bleibt, haben wir in der vergangenen Woche in einem Workshop mit unseren Teams und Vertretern der GT3-Kundensport-Hersteller gemeinsam konstruktiv an der Zukunft des ADAC GT Masters gearbeitet", so ADAC Motorsportchef Thomas Voss.
"Der DMSB würdigt mit der Einführung der Internationalen Deutschen GT-Meisterschaft die erfolgreiche Arbeit des ADAC, der in den vergangenen Jahren demonstriert hat, wie eine GT-Serie professionell organisiert werden muss, um langfristig Erfolg zu haben", erklärt Dr. Hans-Gerd Ennser, im DMSB-Präsidium zuständig für den Automobilsport. Der genaue Modus der Wertung für die neu geschaffene Meisterschaft steht derzeit noch nicht fest und wird in den kommenden Monaten erarbeitet.
Bei der Kalenderplanung setzt das ADAC GT Masters für das kommenden Jahr den Fokus wieder mehr auf Deutschland. Neben fünf Rennwochenenden auf deutschen Strecken sind zwei Auslandsrennen vorgesehen. Das ADAC GT Masters berücksichtigt bei den nächstjährigen Terminen alle behördlichen Bestimmungen zur Covid-19-Prävention und startet vorsorglich später als gewohnt in die neue Saison. Nach dem Saisonstart Mitte Mai in Oschersleben ist das zweite Rennwochenende vom 11. bis 13. Juni auf dem Red Bull Ring in Österreich geplant. Nach der von der Fußball-EM und den Olympischen Spielen geprägten Sommerpause geht es vom 6. bis 8. August auf dem Nürburgring weiter, ehe 14 Tage später mit den Rennen auf dem Circuit Zandvoort in den Niederlanden die dritte Formel-1-Strecke in Folge im Kalender steht.
Anschließend ist der DEKRA Lausitzring vom 10. bis 12. September zurück im Kalender und Austragungsort des fünften Rennwochenendes. Auf dem Sachsenring geht es beim vorletzten Rennwochenende am Einheitsfeiertagswochenende vom 1. bis 3. Oktober in die entscheidende Phase der Meisterschaft. Das Finale wird auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg vom 15. bis 17. Oktober ausgetragen.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

18.09.2020 - Carrera Cup - Florian Latorre und Larry ten Voorde bilden in Le Mans die erste Startreihe
Optimale Ausgangssituation für Florian Latorre (CLRT) im Porsche Carrera Cup Le Mans. Beim gemeinsamen Rennen des Porsche Carrera Cup Deutschland und Porsche Carrera Cup France startet der Franzose am Samstag von der Pole-Position. Latorre fuhr am Freitag in seinem 485 PS starken Porsche 911 GT3 Cup mit einer Zeit von 4:04,359 Minuten die schnellste Runde im Qualifying. Als bester Pilot aus dem deutschen Carrera Cup beginnt Larry ten Voorde (Niederlande/Nebulus Racing by Huber) den Lauf ebenfalls aus der ersten Reihe. Im Porsche Carrera Cup, der im Rahmen der legendären 24 Stunden von Le Mans stattfindet, gehen insgesamt 53 Fahrer an den Start.
Die Entscheidung über die Pole-Position fiel im 60-minütigen Qualifying erst kurz vor Schluss. Auf dem 13,626 Kilometer langen Circuit des 24 Heures Le Mans setzte Latorre direkt mit seiner ersten schnellen Runde die Bestzeit. Nach einer halben Stunde übernahm ten Voorde die Führung – doch in den letzten Minuten gelang Latorre der Konter. Huber-Pilot ten Voorde war als Zweiter mit einer Zeit von 4:05,156 Minuten schnellster Fahrer aus dem Porsche Carrera Cup Deutschland. „Mit dem Ergebnis bin ich richtig zufrieden, auch wenn die Pole-Position drin war. Auf meinen schnellen Runden habe ich den Windschatten von Max van Splunteren genutzt. Das war ein entscheidender Faktor“, sagte der 23-jährige Champion des Porsche Mobil 1 Supercup 2020.
Im deutschen Carrera Cup belegten die beiden Youngster Leon Köhler und Laurin Heinrich die Positionen zwei und drei. Für die zwei Fahrer von T3/HRT Motorsport bedeutet das im Gesamtklassement des Porsche Carrera Cup Le Mans die Startplätze sechs und sieben. „Mit meinem ersten Satz Reifen ist mir auf einer schnellen Runde leider ein Fehler unterlaufen. Sonst wäre ein noch besseres Ergebnis möglich gewesen. Wenn man hier eine Top-Zeit setzen möchte, benötigt man auf den langen Geraden unbedingt Windschatten“, erklärte Köhler. Zufrieden zeigte sich nach seinem ersten Qualifying im Porsche Carrera Cup Deutschland Laurin Heinrich: „Einerseits war ich im freien Training noch ein bisschen weiter vorn, andererseits hätte ich so ein gutes Ergebnis vor dem Event nicht für möglich gehalten. Die Herausforderung bestand darin, in dem großen Feld nicht von anderen Fahrzeugen aufgehalten zu werden.“
Unglücklich verlief das Qualifying für Dylan Pereira (Förch Racing). Der Luxemburger war auf einer schnellen Runde unterwegs, als er die Session wegen eines Reifenschadens abbrechen musste. Somit erreichte Pereira Rang vier im deutschen Carrera Cup und geht am Samstag von Platz elf ins Rennen. Ebenfalls in die sechste Startreihe schaffte es Rookie Diego Bertonelli (Italien/Fach Auto Tech). Als bester ProAm-Fahrer aus dem Porsche Carrera Cup Deutschland fuhr Carlos Rivas (Luxemburg/Black Falcon Team Textar) im Qualifying auf Position 30.
Zum Teilnehmerfeld des Porsche Carrera Cup Le Mans zählt zudem Hollywood-Star Michael Fassbender. Für den deutsch-irischen Schauspieler ist es der nächste Schritt bei seinem Projekt „Road to Le Mans“. Kommendes Jahr plant Fassbender beim Langstreckenklassiker einen Start in einem Porsche 911 RSR. Ein zweites von der Porsche AG eingesetztes Fahrzeug pilotiert Max van Splunteren. Der Niederländer sicherte sich den Startplatz als Rookie-Champion des Porsche Mobil 1 Supercup.
Das 45-minütige Rennen des Porsche Carrera Cup Le Mans startet am Samstag um 9:15 Uhr Ortszeit. Der französische Fernsehsender Eurosport und der deutsche TV-Kanal Sport1 zeigen das Rennen. Darüber hinaus gibt es den Lauf live auf den YouTube- sowie Facebook-Kanälen der beiden Porsche Markenpokale zu sehen. Fans können das Rennen außerdem im Porsche Motorsport Hub verfolgen.
(Text: Porsche Motorsportpresse / Holger Eckhardt - www.porsche.de/motorsport)

18.09.2020 - GT Masters - Bestzeit für Titelverteidiger van der Linde und Niederhauser beim Hockenheim-Auftakt
Perfekter Wochenendeinstand für den Titelverteidiger: Audi-Fahrer Patric Niederhauser (28/CH, Rutronik Racing) gelang im ersten Freien Training des ADAC GT Masters in Hockenheim die beste Rundenzeit. Hinter dem Schweizer folgten Markenkollege Mirko Bortolotti (30/I, Team WRT) und Klaus Bachler (29/A, Küs Team75 Bernhard) im Porsche. Die beiden Rennen des dritten Saisonlaufes werden Samstag und Sonntag ab 13.00 Uhr live von SPORT1 übertragen. Außerdem sind sie online im Livestream auf sport1.de, adac.de/motorsport und youtube.com/adac zu sehen.
Niederhauser, der sich wie im Vorjahr im R8 LMS mit Kelvin van der Linde abwechselt, fuhr schon früh in der 60-minütigen Sitzung mit 1.39,613 Minuten eine Rundenzeit, die für die Bestmarke gereicht hätte. Zur Mitte der Session legte er mit 1.39,541 Minuten noch einmal nach. "Hockenheim ist eine besondere Strecke für uns. Nachdem wir im vergangenen Jahr hier von der Pole-Position aus den Sieg und auch den Titel geholt haben, ist es natürlich umso besser, gleich mit der Bestzeit ins Wochenende zu starten. Zudem ist es das Heimspiel von unserem Team Rutronik Racing und meinem Teamkollegen Dennis Marschall. Wir haben nach dem gestrigen Test hier noch zwei, drei Dinge am Auto geändert und das ging in die richtige Richtung. Aber wir wissen natürlich, dass wir am Freitag noch nichts gewinnen können. Erst ab morgen zählt es."
Mit 78 Tausendstelsekunden Rückstand fuhr der Audi von Mirko Bortolotti und Rolf Ineichen (42/CH) auf Platz zwei. Auf Rang drei folgte der bestplatzierte Porsche. Klaus Bachler, der sich das Fahrzeug mit Werksfahrerin Simona De Silvestro (32/CH) teilt, fehlten nur zehn Tausendstelsekunden zur zweiten Position. Der Porsche des österreichisch-schweizerischen Duos trägt an diesem Wochenende ein besonderes Design, das eine Hommage an die deutsche Motorsportlegende Stefan Bellof ist. "Das Auto ist sehr gut", lobt Bachler. "Wir waren schon gestern bei den Tests von Anfang an vorn dabei und haben dort eine Bestzeit gefahren. Das hat sich im ersten Training widergespiegelt. Ich bin optimistisch und habe ein gutes Gefühl. Dass wir mit dem Design an diesem Wochenende an Stefan Bellof erinnern, finde ich cool. Das ist eine besondere Sache."
Auch auf den weiteren Positionen folgten zwei "Elfer". Die Tabellenzweiten Christian Engelhart (33/Starnberg) und Michael Ammermüller (34/Rotthalmünster, beide SSR Performance) wurden vierte vor ihren Porsche-Kollegen Robert Renauer (35/Vierkirchen) und Sven Müller (28/Bingen am Rhein, beide Precote Herberth Motorsport). Insgesamt platzierten sich 24 Fahrzeuge innerhalb einer Sekunde.
Nach dem Debüt auf dem Nürburgring absolviert Joos Sportwagentechnik in Hockenheim einen erneuten Gaststart im ADAC GT Masters. Diesmal teilt sich Michael Joos (29/Geislingen) den Porsche 911 GT3 R des Rennstalls mit GT-Routinier Marco Holzer (32/Lochau).
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

18.09.2020 - Carrera Cup - Spektakuläres Rahmenprogramm: 53 Porsche 911 GT3 Cup starten in Le Mans
Die Porsche Markenpokale präsentieren sich mit einem großen Starterfeld in Le Mans. Im Rahmenprogramm des legendären 24-Stunden-Rennens schicken der Porsche Carrera Cup Deutschland und der Porsche Carrera Cup France gemeinsam insgesamt 53 Porsche 911 GT3 Cup-Fahrzeuge auf die Strecke. Als prominenter Gastfahrer ist Hollywood-Star Michael Fassbender dabei. Er sammelt wichtige Erfahrungen für sein persönliches Projekt „Road to Le Mans“. Der deutsch-irische Schauspieler möchte im kommenden Jahr gerne in einem Porsche 911 RSR antreten. Die Porsche AG setzt zudem ein zweites VIP-Fahrzeug für Max van Splunteren (Niederlande) ein. Der Rookie-Sieger des Porsche Mobil 1 Supercup 2020 wird damit für seine starke Leistung belohnt.
Die ungebrochene Attraktivität der Porsche Markenpokale liegt im Prinzip der Chancengleichheit: Identische Fahrzeuge, Einheitsreifen und begrenzte Abstimmungsmöglichkeiten rücken die Leistung des Fahrers in den Vordergrund. Das Sprungbrett in den Profi-Motorsport nutzten in der Vergangenheit auch zahlreiche Fahrer aus der FIA World Endurance Championship (WEC). Kévin Estre gewann 2011 zunächst den französischen Carrera Cup und sicherte sich zwei Jahre später den Titel im deutschen Markenpokal. Seit 2016 ist der Franzose Porsche-Werksfahrer. Beim Langstreckenklassiker in Le Mans 2018 jubelte Estre über den Sieg in der Klasse GTE-Pro. Ein Jahr später krönte sich der 31-Jährige dort zum Weltmeister in der WEC.
Den jungen Piloten beim Carrera Cup Le Mans dienen Estre und andere Top-Fahrer als Vorbild. Die Rennstrecke an der Sarthe mit ihren 485 PS starken Fahrzeugen als Bühne nutzen zu können, ist zudem eine Besonderheit. Am Samstag um 9:15 Uhr Ortszeit treten jedoch nicht nur die „jungen Wilden“, zu denen auch die Porsche-Junioren Jaxon Evans (Neuseeland) und Ayhancan Güven (Türkei) zählen, gegeneinander an. Auch Porsche-Routiniers, die das Flair von Le Mans genießen und Siege in den ProAm- oder Amateurwertung einfahren möchten, gehen an den Start. Im internationalen Teilnehmerfeld, das aus 14 verschiedenen Nationen besteht, sind mit Loek Hartog (Niederlande) auch ein Pilot des Porsche Carrera Cup Benelux und mit Alessio Picariello (Belgien) ein Vertreter des Porsche Carrera Cup Asia im Einsatz.
„Der Porsche Carrera Cup Le Mans ist mit seinem großen, internationalen Teilnehmerfeld der beste Beweis dafür, dass die Porsche Markenpokale weltweit ein hervorragendes Sprungbrett in den Profisport darstellen. Die Veranstaltung im Rahmen der 24 Stunden von Le Mans ist für jeden Teilnehmer ein absolutes Highlight. Das Starterfeld verspricht ein actionreiches Rennen“, sagt Oliver Köppen, Leiter Vertrieb Europa Süd von Porsche Motorsport.
Doppelt im Einsatz sind an diesem Wochenende die beiden Niederländer Larry ten Voorde und van Splunteren. Beide stellten ihr Talent bereits dieses Jahr im Porsche Mobil 1 Supercup unter Beweis. Während sich van Splunteren die Rookie-Meisterschaft sicherte, ist ten Voorde frischgebackener Champion der internationalen Rennserie. In Le Mans treten beide nicht nur im Porsche Carrera Cup Le Mans an, sondern steigen für Porsche-Kundenteams auch beim 24-Stunden-Rennen ins Cockpit eines Porsche 911 RSR. Ten Voorde zählt zum Line-up von Project 1, dem GTE-Am-Klassensieger aus 2019. Für Proton Competition sitzt van Splunteren im Cockpit.
Wer das 45-minütige Rennen des Porsche Carrera Cup Le Mans gewinnt, darf die Trophäen auf dem gleichen Podium in Empfang nehmen wie die Sieger des 24-Stunden-Rennens. Der französische Fernsehsender Eurosport und der deutsche TV-Kanal Sport1 übertragen das Rennen. Fans können den Lauf zudem live auf den YouTube- sowie Facebook-Kanälen der beiden Porsche Markenpokale verfolgen. Auch im Porsche Motorsport Hub wird das Rennen zu sehen sein.
(Text: Porsche Motorsportpresse / Holger Eckhardt - www.porsche.de/motorsport)

17.09.2020 - DTM Trophy - Halbzeit in der DTM Trophy: acht Nationen, sechs Marken, ein Überflieger
Positive Zwischenbilanz: Die neu eingeführte DTM Trophy sorgt als Unterbau der DTM weiter für Aufsehen und packenden Motorsport. Beim zweiten Gastspiel auf dem Nürburgring nehmen die seriennahen GT-Sportwagen bereits den vierten Saisonlauf unter die Räder. Damit beginnt die zweite Saisonhälfte, Zolder (BEL) und Hockenheim (GER) stehen anschließend noch im kompakten Terminkalender.
Das Starterfeld ist erstaunlich ausgeglichen, nur einer dominiert scheinbar nach Belieben: Tim Heinemann. Der 23-Jährige aus Fichtenberg debütierte in Spa mit zwei zweiten Plätzen, danach fuhr er souverän vier Siege mit seinem Mercedes-AMG GT des Teams HP Racing International ein. Auf dem Grand-Prix-Kurs in de Eifel verwies er am Samstag die Briten Ben Green (BMW, FK Performance Motorsport) und Ben Tuck (BMW, Walkenhorst Motorsport) auf die Plätze, am Sonntag den Österreicher Reinhard Kofler (KTM, Teichmann Racing) und den Polen Jan Kisiel (Mercedes-AMG, Leipert Motorsport).
Dass Tim Heinemann über großes Talent verfügt, war Bernd Schneider schon früh aufgefallen. Der Rekord-Meister der DTM ist seitdem sein erster Förderer. Am vergangenen Wochenende war Bernd Schneider selbst am Nürburgring, um seinem Schützling mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Inklusiv den Extra-Punkten für drei Pole Positions eilt Tim Heinemann mit satten 150 Punkten der Konkurrenz auf und davon. Dahinter aber wird beherzt um jeden einzelnen Zähler gekämpft. Jan Kisiel erzielte bislang 84 Punkte und hat sich damit auf die zweite Tabellenposition vorgeschoben. Ben Tuck folgt mit 77 Punkten auf Rang drei vor Ben Green mit 71 Zählern. Tuck und Green hatten sich die Siege bei der Premiere der DTM Trophy in Belgien geteilt.
Ben Green ist zudem der Beste aus dem Kreis der acht „jungen Wilden“. Mit 67 Punkten führt er die Junior-Wertung für junge Talente bis 22 Jahre (einschließlich Jahrgang 1998) an. Der Schweizer Felix Hirsiger (Porsche, Allied Racing) mit 46 und Jan Philipp Springob (Mercedes-AMG, Superdrink by Bremotion) mit 34 Zählern sind Green´s ärgste Verfolger.
Das Feld der neuen DTM Trophy ist bunt gemischt. GT-Sportwagen von sechs Marken, von Audi, BMW, KTM, Mercedes, Porsche und Toyota, sorgen für eine hochkarätige Mischung. Im Sonntagrennen auf dem Nürburgring waren vier Marken auf den ersten fünf Plätzen vertreten – ein Beleg für Ausgeglichenheit und eine funktionierende Einstufung der Fahrzeuge (Balance of Performance). Dass die DTM Trophy auf Anhieb internationale Beachtung findet, dafür sorgen Fahrer aus acht Nationen. Neu dabei ist beim vierten Saisonlauf Nico Verdonck. Der GT-Spezialist aus Belgien pilotiert erstmals den Toyota Supra aus dem Team von Ring Racing.
Die 3,629 Kilometer lange Sprint-Strecke des Nürburgrings sorgt für eine neue Herausforderung in der noch jungen Geschichte der DTM Trophy. Die Kürze der Strecke und somit vergleichsweise viele Runden während der halbstündigen Renndistanz garantieren enge Positionskämpfe und zahlreiche Überholmanöver – sehr zur Freude der Zuschauer. Denn auch bei diesem zweiten Nürburgring-Gastspiel werden Fans auf den Tribünen, wenn auch in limitierter Anzahl, für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgen. Personalisierte Tageskarten zum Preis von 49 Euro sind bis Sonntag, 12:00, online über den DTM-Ticketshop (tickets.dtm.com) oder über die DTM-Tickethotline (+49 1806 386 386) erhältlich. Darüber hinaus liefert die Streaming-Plattform DTM Grid (grid.dtm.com) jedes Qualifying und jedes Rennen (Start jeweils ab 15:15 Uhr) das Geschehen auf TV-Bildschirme und Smartphone, und zwar live und auf Abruf.
Marcel Mohaupt, Managing Director ITR GmbH: „Die erste Saisonhälfte hat gezeigt, dass wir mit der DTM Trophy eine Lücke geschlossen haben. Die DTM Trophy liefert pures Racing, ohne Boxenstopp und ohne Fahrerwechsel – das findet großen Zuspruch. Die Einstufung der Fahrzeuge ist offenbar gut gelungen, denn die Rennen sind ausgeglichen und daher auch sehr spannend. Es wird beherzt gekämpft, sehr zur Freude der Zuschauer, die auch am Wochenende am Nürburgring wieder dabei sein werden.“
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

17.09.2020 - TCR Germany - Neuer Cupra erstmals in der ADAC TCR Germany
Spannender Neuzugang für die ADAC TCR Germany: An diesem Wochenende wird der neue Cupra Leon Competición TCR sein Debüt in den Tourenwagenserie des ADAC geben. Das österreichische Team Wimmer Werk Motorsport setzt zwei der brandneuen Rennwagen ein und ergänzt somit das Feld für das Rennwochenende auf dem Hockenheimring (18. bis 20. September). SPORT1 zeigt die Rennen der ADAC TCR Germany im TV, mindestens ein Lauf pro Wochenende ist dabei im frei empfangbaren Fernsehen zu sehen. Online werden die Läufe bei SPORT1.de, adac.de/Motorsport, auf der Facebookseite der ADAC TCR Germany und im YouTube-Kanal des ADAC übertragen.
Felix Wimmer (30, Österreich) und Günter Benninger (59, Österreich) werden die beiden 340 PS starken Cupra steuern. Teamchef Max Wimmer, der Bruder von Felix, will das Wochenende vor allem nutzen, um das neue Auto besser kennenzulernen und Erfahrungen zu sammeln. "Ergebnistechnisch haben wir keine großen Erwartungen", sagte er: "Das Auto ist neu für uns, wir hatten wenig Testzeit. Aber wir geben selbstverständlich unser Bestes."
In der ADAC TCR Germany sind an diesem Wochenende somit Rennwagen von fünf Marken am Start. Honda, Hyundai und Volkswagen waren bereits bei den ersten beiden Veranstaltungen dabei, nun stoßen zwei Opel Astra TCR, die von Lubner Motorsport eingesetzt werden, und die beiden Cupra dazu.
Am Freitag um 10.50 Uhr steht das erste Freie Training auf dem Programm - für Wimmer Werk Motorsport gleichzeitig die Chance, die ersten Kilometer und Eindrücke mit dem neuen Cupra zu sammeln. "Wir interessieren uns für die Serie, wir haben sie schon lange verfolgt", sagte Max Wimmer: "Jetzt wollen wir sehen, dass wir dieses Wochenende gut hinbekommen. Wir freuen uns drauf!"
(Text: ADAC TCR Germany / SID Sportmarketing & Communication Services GmbH - www.adac.de/motorsport)

16.09.2020 - TCR Germany - Opel verstärkt Feld der ADAC TCR Germany in Hockenheim
Die Anspannung steigt, das dritte Rennwochenende der ADAC TCR Germany steht vor der Tür: Vom 18. bis 20 September gibt die Tourenwagenserie des ADAC auf dem Hockenheimring Vollgas, auf dem Kurs in Baden-Württemberg steigen an diesem Wochenende die Saisonrennen fünf und sechs. Dabei können sich die Motorsportfans auf zwei Opel Astra TCR freuen, die vom bereits aus der Vergangenheit bekannten Team Lubner Motorsport eingesetzt werden und bei dieser Veranstaltung das Starterfeld ergänzen. Im VIP Auto des Hyundai Team Engstler fährt Niki Schelle (54, Schongau), der über viele Jahre als Rallyepilot aktiv war und sich zudem im Fernsehen bei "GRIP - das Motormagazin" auf RTL2 einen Namen gemacht hat. SPORT1 zeigt die Rennen der ADAC TCR Germany im TV, mindestens ein Lauf pro Wochenende ist dabei im frei empfangbaren Fernsehen zu sehen. Online werden die Läufe bei SPORT1.de, adac.de/Motorsport, auf der Facebookseite der ADAC TCR Germany und im YouTube-Kanal des ADAC übertragen.
An der Tabellenspitze geht es nach den ersten vier von insgesamt 14 Saisonrennen eng zu. Ganz vorne liegt Dominik Fugel (23, Chemnitz, Profi Car Honda ADAC Sachsen), der mit seinem Honda Civic TCR bislang 75 Punkte eingefahren hat. Nur vier Zähler weniger hat sein erster Verfolger: Ex-Meister Harald Proczyk (44, Österreich, HP Racing International) ist dem Tabellenführer mit 71 Punkten dicht auf den Fersen. In der Honda Junior Challenge führt derzeit René Kircher (20, Hünfeld, Volkswagen Team Oettinger) im VW Golf GTI TCR vor Honda-Civic-TCR-Fahrer Marcel Fugel (19, Chemnitz, Profi Car Team Halder) und Nico Gruber (19, Österreich, Hyundai Team Engstler).
Ein Blick in die Ergebnislisten der vergangenen Jahre lässt nur einen Schluss zu: Harald Proczyk ist ein Spezialist für den Hockenheimring - und als solcher geht er automatisch als einer der Favoriten in dieses dritte Rennwochenende. 2017, 2018 und 2019 fuhr der Österreicher die Pole Position ein und gewann die jeweiligen Rennen dann auch. 2018 krönte sich Proczyk zudem auf dem Hockenheimring zum Champion - ein gutes Omen auch für 2020?
Proczyks Serie hin oder her - Dominik Fugel will sich auf seine eigenen Stärken besinnen und den Fokus auf seine Performance legen. "Das Ziel ist es, die Tabellenführung zu verteidigen gegen die geballte Hyundai-Power", sagte er: "Das Wichtigste ist es, so viele Punkte wie möglich mitzunehmen und keine Fehler zu machen." Und außerdem: Nie resignieren, auch wenn die Voraussetzungen ungünstig scheinen. Auf dem Nürburgring zuletzt hatte Fugel "nur" den zehnten Startplatz eingefahren, "und doch war ich dann derjenige, der die meisten Punkte an diesem Wochenende geholt hat", sagte der Chemnitzer.
Das Hyundai Team Engstler will derweil an den guten Auftakt auf dem Lausitzring anknüpfen - und das laut Teammanager Andreas Klinge "sehr schlechte Wochenende" auf dem Nürburgring abhaken. Damals war das Team mit großen Ambitionen und als Spitzenreiter in allen drei Wertungen angereist - doch was folgte, fasste Klinge als "von Hero zu Zero" zusammen.
Nico Gruber (19, Österreich) schied im ersten Rennen nach einer Kollision am Start aus, im zweiten Lauf musste er seinen Hyundai wegen eines technischen Problems abstellen: Er blieb somit gänzlich ohne Punkt. Antti Buri (31, Finnland) war ebenfalls in die Kollision verwickelt, er konnte jedoch weiterfahren und holte mit den Plätzen zwölf und sieben zumindest einige Zähler. Im zweiten Rennen leistete sich Buri allerdings einen Frühstart, der ihm die Chance auf den durchaus möglichen Sieg raubte.
"Wir wollen das vom Pech verfolgte Nürburgring-Wochenende hinter uns lassen und möglichst viele Meisterschaftszähler in Hockenheim einfahren. Der Hockenheimring zählt nicht zu meinen Lieblingsstrecken, aber er sollte dem Hyundai i30 N TCR gut liegen", sagt Buri: "Wir haben seit dem Nürburgring das Set-up noch einmal verbessert, deshalb bin ich zuversichtlich, dass wir einen guten Job abliefern werden."
Überhaupt denkt man bei Engstler längst noch nicht ans Aufgeben, bei noch zehn verbleibenden Rennen ist für das Team noch alles drin. Und zwar in allen Wertungen: Nico Gruber absolviert seine erste TCR-Saison und peilt den Sieg in der Honda Junior Challenge an, deren Gewinner am Ende des Jahres einen neuen Honda Civic erhält. Das VIP Auto fährt diesmal Niki Schelle (54, Schongau), der über viele Jahre als Rallyepilot aktiv war und sich zudem im Fernsehen bei "GRIP - das Motormagazin" auf RTL2 einen Namen gemacht hat.
Für Lubner Motorsport gehen Philipp Welsdorf (19, Berlin) und Steffen Redlich (28, Pinneberg) im 350 PS starken Opel Astra TCR an den Start. Das Team fiebert seinem Gaststart bereits entgegen. "Wir freuen uns auf den Gaststart in der ADAC TCR Germany. Wir haben keine Erwartungen an diese Veranstaltung, was das Ergebnis angeht", sagte Teamchef Mirko Lubner: "Unser Ziel ist es, einen guten Job abzuliefern und dabei Spaß zu haben. Mehr kann man mit den Voraussetzungen nicht erwarten. Klar wäre es toll, im Rennen mit einem Auto in die Top 10 zu fahren. Das Niveau in der ADAC TCR Germany ist sehr hoch. Wer uns kennt, weiß, dass wir alles versuchen werden. Mit Geduld der Fahrer und des Teams ist einiges möglich. Alle sind hoch motiviert und freuen sich auf die kommende Aufgabe."
(Text: ADAC TCR Germany / SID Sportmarketing & Communication Services GmbH - www.adac.de/motorsport)

15.09.2020 - DTM - Auch zweites DTM-Spektakel am Nürburgring mit Zuschauern
Die Tribünen bleiben geöffnet: Auch beim zweiten DTM-Rennwochenende auf dem Nürburgring innerhalb einer Woche sind Zuschauer zugelassen. Die zuständige Kreisverwaltung Ahrweiler hat das Startsignal für den Ticketverkauf zum sechsten Saisonlauf der DTM gegeben. Ab sofort sind Tageskarten für Samstag und Sonntag zum Preis von jeweils 49 Euro im DTM-Ticketshop (tickets.dtm.com) oder über die DTM-Tickethotline (+49 1806 386 386) erhältlich.
Schon am vergangenen Wochenende sorgten die Fans auf den drei geöffneten Tribünen für emotionale Momente in der Eifel. Alle DTM-Piloten liefen an beiden Tagen während der Startaufstellung die Tribünen-Front ab, winkten den Zuschauern zu und bedankten sich mit Applaus für deren Unterstützung. Emotional waren auch die Dankesreden des amtierenden DTM-Champions René Rast und von Ex-Formel-1-Pilot Timo Glock, die unmittelbar vor den Tribünen direkt zu den Fans sprachen.
Vom 18. bis 20. September setzt aber nicht nur die DTM mit ihren 640 PS starken Tourenwagen die 3,629 Kilometer lange Sprintstrecke des Nürburgrings unter Dampf. Erneut am Start sind die seriennahen GT-Sportwagen von sechs Automobil-Herstellern der neu eingeführten DTM Trophy, Darüber hinaus sorgen die Tourenwagen-Classics (TWC) ebenso für nostalgische Höhepunkte wie die Tourenwagen-Legenden (TWL). Legendäre Tourenwagen von Alfa-Romeo, BMW, Mercedes, Opel und anderen Marken lassen die Historie auch der DTM, die 1984 ihre Premiere feierte, wieder aufleben. Und etliche Altstars geben dabei genauso beherzt Gas wie damals. Insgesamt werden am Samstag und Sonntag acht Rennen ausgetragen, so dass Fans voll auf ihre Kosten kommen.
Erhältlich sind die stark limitierten Karten für die Tribünen 3, 4 und 4a mit dazugehörigem Parkplatz bis 12 Uhr am jeweiligen Renntag (Start der DTM-Rennen am Samstag und Sonntag jeweils um 13:30 Uhr). Früher erworbene Nürburgring-Tickets verlieren ihre Gültigkeit und gewähren keinen Zutritt zu den Tribünen. Alle bereits ausgestellten Gutscheine können jederzeit und veranstaltungsunabhängig im DTM-Ticketshop und über die DTM-Tickethotline eingelöst werden.
VIP-Gäste kommen am Nürburgring ebenfalls auf ihre Kosten: Tickets für die business°lounge inklusive hochwertigem Catering und bester Sicht auf die Strecke gibt es ab 279 Euro. Der Verkauf der VIP-Tickets findet ausschließlich auf der Webseite der Rennstrecke unter www.nuerburgring.de/dtm statt.
Mirco Markfort, Geschäftsführer Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG: „Das erste Wochenende hat spannende Rennen mit packenden Zweikämpfen geboten. Ich denke hier war alles dabei, was das Motorsport-Herz begehrt. Für die DTM, die Fahrer und für uns als Rennstrecke war es schön, dass die Zuschauer live dabei sein konnten. Nun geht es in das zweite DTM-Wochenende und wir freuen uns nun auf die Fortführung – sportlich auf der Strecke als auch atmosphärisch auf den Tribünen."
Marcel Mohaupt, Managing Director ITR GmbH: „Das waren großartige Emotionen, die uns die Zuschauer am vergangenen Wochenende am Nürburgring beschert haben. Einfach klasse! Umso mehr freuen wir uns alle darüber, dass auch beim zweiten Wochenende am Nürburgring wieder Zuschauer zugelassen sind."
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

15.09.2020 - GT4 Germany - ADAC GT4 Germany in Hockenheim noch stärker besetzt
Die ADAC GT4 Germany steht vor ihrer zweiten Saisonstation 2020. Auf dem Hockenheimring darf sich die Serie am kommenden Wochenende (18. bis 20. September) im Rahmen des ADAC GT Masters über weiteren Teilnehmerzuwachs freuen. Burgmann Racing setzt unter der Bewerbung "Porsche Zentrum 5 Seen Motorsport" einen Porsche 718 Cayman GT4 ein, dazu stockt Dörr Motorsport sein Kontingent auf drei McLaren auf. SPORT1 zeigt wieder beide Läufe im Free-TV. Außerdem sind die Rennen online im Livestream auf sport1.de, adac.de/motorsport und youtube.com/adac zu sehen.
Als Tabellenführer reist das Porsche-Duo Jan Kasperlik (41/Huglfing) und Nicolaj Møller Madsen (27/DNK, beide Team Allied-Racing) ins badische Motodrom. "Wir haben bereits am Nürburgring gezeigt, dass der Porsche 2020 sehr wettbewerbsfähig ist", erklärt Kasperlik, der mit Møller Madsen in der Eifel einen Laufsieg und ein weiteres Podiumsergebnis erzielte. "Wir gehen natürlich mit ähnlichen Erwartungen nach Hockenheim. Wir kennen die Strecke sehr gut, da wir dort recht oft getestet haben. Es wird wichtig sein, ein Set-up zu finden, dass nicht nur in Sektor eins und zwei sondern auch im Motodrom gut funktioniert. Insgesamt schätze ich auch BMW und Mercedes-AMG am Wochenende stark ein. Wir fahren voll auf Sieg und wollen zeigen, was wir können. Unser Ziel ist 2020 ganz klar der Meistertitel in der ADAC GT4 Germany."
Neben den insgesamt drei Porsche vom Team Allied-Racing und jeweils einem weiteren vom Küs Team75 Bernhard und vom DLV-Team Schütz Motorsport schraubt Burgmann Racing das Porsche-Kontingent in Hockenheim auf sechs 718 Cayman GT4 hoch. Das Fahrzeug startet unter der Nennung des Porsche Zentrum 5 Seen Motorsport aus Gilching-Argelsried. Am Steuer sitzen Dominik Schraml (33/Altenstadt) und Dennis Richter (24/Essen), der Sohn der 2001 tödlich verunglückten Nürburgring-Legende Uli Richter.
Ebenfalls neu am Hockenheimring mit dabei ist ein dritter McLaren 570S vom Team Dörr Motorsport. Dieses Fahrzeug ist mit Steer-by-Wire-Technologie ausgestattet und verzichtet somit auf eine herkömmliche Lenksäule. Im Cockpit teilen sich die ehemaligen ADAC GT Masters-Fahrer Christer Jöns (33/Ingelheim) und Christopher Dreyspring (22/Nürnberg) die Arbeit. "Der Start in der ADAC GT4 Germany ist jetzt der nächste logische Schritt", erklärt Robin Dörr, dessen Team bereits Erfahrung mit der neuen Technik gesammelt hat. "Mit Christer Jöns konnten wir einen extrem professionellen und routinierten Fahrer für dieses Projekt gewinnen. Er begleitet uns mittlerweile seit mehr als einem Jahr und hat schon 2019 in der ADAC GT4 Germany ein Podium eingefahren - und das bei seinem Debüt mit uns. Wir wollen vorne mitmischen."
Marvin Dienst (23/Lampertheim, DLV-Team Schütz Motorsport) ist auf dem Hockenheimring wieder im doppelten Einsatz. Als einziger Pilot im Feld tritt er sowohl im ADAC GT Masters als auch in der ADAC GT4 Germany an. "Ich habe mich mittlerweile an die Doppelbelastung gewöhnt und komme sehr gut zurecht. Natürlich brauche ich jeweils ein bis zwei Runden, um mich im GT3- bzw. GT4-Fahrzeug einzufinden", erklärt Dienst, der sich das Fahrzeug mit Marcus Suabo (51/Malsch) teilt. "Mein Ziel in der ADAC GT4 Germany ist es, Marcus fahrerisch weiterzuentwickeln. Dennoch möchte ich natürlich auch vorne mit dabei sein und hoffe auf die Pole-Position für das Rennen am Sonntag. Diesen Anspruch muss ich an mich persönlich stellen. In den beiden Läufen sollten Plätze in den Top Zehn auf jeden Fall drin sein. Ein Top-Fünf-Ergebnis wäre natürlich super." Auf den Mercedes-AMG GT4 setzen in Hockenheim auch noch Dupré Motorsport Engineering und das Mann-Filter Team HTP-Winward.
Hofor Racing by Bonk Motorsport, das Team AVIA Sorg Rennsport, das Team Lillestoff und MRS GT-Racing mit den Zwillingen Alesia Kreutzpointner und Jacqueline Kreutzpointner (beide 21/Töging am Inn) vertrauen auf den BMW M4 GT4. Hella Pagid - Racing One und T3-HRT-Motorsport starten auf dem Hockenheimring wieder mit einem Audi R8 LMS GT4. Dazu kommen noch jeweils ein KTM X-Bow GT4 (Evo) von RTR Projects und True Racing sowie die Ginetta G55 GT4 vom Team Piro Sports Caffè d´Italia.
(Text: ADAC Motorsportpresse - https://www.adac-motorsport.de/adac-gt4-germany)

14.09.2020 - GT Masters - ADAC GT Masters in Hockenheim: 33 GT3-Sportwagen versprechen viel Spannung
Packende Duelle, gute Überholmöglichkeiten und enge Zeitenabstände: Das ADAC GT Masters startet am kommenden Wochenende (18.-20. September) auf dem Hockenheimring zum dritten Rennwochenende des Jahres - einer Strecke, die für spannendes Racing bekannt ist. Dabei machen 32 Supersportwagen Jagd auf die Tabellenführer Luca Stolz (25/Brachbach) und Maro Engel (34/Monte Carlo, beide Toksport WRT) im Mercedes AMG GT3 Evo. Die beiden Rennen werden Samstag und Sonntag ab 13.00 Uhr live von SPORT1 übertragen. Außerdem sind sie online im Livestream auf sport1.de, adac.de/motorsport und youtube.com/adac zu sehen.
Vier Rennen, vier verschiedene Sieger: Das ADAC GT Masters ist abwechslungsreich in die aktuelle Saison gestartet. Dank eines Sieges und zweier weiterer Podestplätze führen die Mercedes-AMG-Piloten Luca Stolz und Maro Engel aktuell die Tabelle an. Dahinter folgen die Porsche-Duos Michael Ammermüller (34/Rotthalmünster)/Christian Engelhart (33/Starnberg, beide SSR Performance) und Robert Renauer (35/Vierkirchen)/Sven Müller (28/Bingen am Rhein, beide Precote Herberth Motorsport) sowie die Audi-Fahrer Charles Weerts (19/B) und Dries Vanthoor (22/B, beide Team WRT), die alle ebenfalls schon in dieser Saison triumphiert haben. Zu den Favoriten zählen auch die Titelverteidiger Patric Niederhauser (28/CH) und Kelvin van der Linde (24/ZA, beide Rutronik Racing). Auch sie setzen auf die Marke mit den vier Ringen, die mit insgesamt sieben Triumphen die erfolgreichste in Hockenheim ist. Niederhauser und van der Linde gewannen 2019 in Baden das Sonntagsrennen und sicherten sich dort vorzeitig den Fahrertitel des ADAC GT Masters.
Mit Callaway Competition aus Leingarten - mit vier Siegen das erfolgreichste Team im ADAC GT Masters in Hockenheim -, Rutronik Racing aus Remchingen und dem DLV Team Schütz Motorsport aus Bobenheim-Roxheim haben gleich drei Rennställe ihren Sitz weniger als 100 Kilometer von der Rennstrecke entfernt. Auch zahlreiche Fahrer stammen aus der Region um das badische Motodrom. So kommt BMW-Werksfahrer Jens Klingmann (30/Tägerwilen, MRS GT-Racing) aus dem nahe gelegenen Heidelberg. Audi-Pilot Dennis Marschall (24) aus Eggenstein-Leopoldshafen hat genauso ein Heimspiel wie Mercedes-AMG-Pilot Marvin Dienst (23/Lampertheim, DLV-Schütz Motorsport). Eine kurze Anreise hat auch Markus Pommer (29) aus Neckarsulm, der mit der Corvette C7 GT3-R von Callaway Competition antritt.
Der Hockenheimring ist für spannende, enge Rennverläufe im ADAC GT Masters bekannt. In der Vergangenheit haben dort bereits neun Hersteller gewonnen. Mit 4,574 Kilometern ist der Hockenheimring die längste Strecke im Kalender und bietet einen spannenden Mix aus langen Geraden, schnellen Kurven, Spitzkehren und dem engen, stadionähnlichen Motodrom. Das Rennwochenende findet ohne die Beteiligung von Zuschauern nach einem vom ADAC GT Masters entwickelten und behördlich genehmigten Hygiene- und Infektionsschutzkonzept statt. Neben dem ADAC GT Masters treten am Wochenende auch die ADAC GT4 Germany, die ADAC TCR Germany und die ADAC Formel 4 an.
Kelvin van der Linde (Rutronik Racing, Audi R8 LMS): "Es ist etwas Besonderes, am Wochenende nach Hockenheim zurückzukehren. Wir haben dort im vergangenen Jahr am Sonntag den Sieg geholt und den Titel eingefahren. Das sind natürlich schöne Erinnerungen. Patrick und ich sind voll motiviert und auf einem guten Weg - was unser Podium und die Pole-Position am Nürburgring unterstreichen. Das Team hat gezeigt, wie stark es ist. Wir haben immer noch gute Chancen den Titel zu verteidigen - das bleibt unser Ziel. Ich denke, wir haben auch für Hockenheim ein gutes Paket. Es ist das Heimrennen unseres Teams, weshalb wir dort oft testen. Die Fans können sich auf tolle Rennen freuen. Hockenheim ist bekannt für viel Action. Wir haben dort in den vergangenen Jahren mit das beste Racing im ADAC GT Masters und tolle Fights gesehen. Die Strecke bietet einige Überholmöglichkeiten. Teile des Kurses - vor allem im letzten Sektor - sind neu asphaltiert worden. Mal sehen, was das für Auswirkungen auf die neuen Reifen von Pirelli haben wird."
Markus Pommer (Callaway Competition, Corvette C7 GT3-R): "Hockenheim ist sowohl für mich als auch für Callaway Competition das Heimspiel. Deshalb können ich und einige Teammitglieder sogar zu Hause schlafen. Leider hatte ich in Hockenheim zuletzt viel Pech - vor allem vergangenes Jahr mit zwei unverschuldeten Unfällen in der ersten Runde war es sehr unglücklich. Daher kann es jetzt nur besser werden. Auch wenn Hockenheim die Hausstrecke von Callaway ist und wir die Strecke deshalb gut kennen, kann ich schwer einschätzen, wie stark wir in den Rennen sein werden. Denn wir sind 2019 keine Rennrunde gefahren und in diesem Jahr gibt es neue Reifen. Aber zuletzt auf dem Nürburgring lief es vor allem am Sonntag gut, daher bin ich zuversichtlich und kann das Rennwochenende vor der eigenen Haustür kaum erwarten."
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

10.09.2020 - DTM Trophy - Doppelter Einsatz für die DTM Trophy: Vier Teams mit Heimspiel am ‚Ring‘
Zweimal Nürburgring an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden: Fahrern und Teams der neu eingeführten DTM Trophy steht in der Eifel ein erster Härtetest bevor. Der dritte Saisonlauf wird vom 11. bis 13. September – erstmals vor Zuschauern – auf dem 5,148 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs ausgetragen, eine Woche später (18.–20. September) wird die eineinhalb Kilometer kürzere Sprintstrecke befahren. Seit der Premiere der DTM Trophy in Spa-Francorchamps haben die seriennahen GT-Sportwagen von sechs Herstellern exzellenten Motorsport mit vier actionreichen Rennen und drei verschiedenen Siegern geboten. Am ‚Ring‘ bilden erneut 21 GT-Sportwagen von Audi, BMW, KTM, Mercedes, Porsche und Toyota ein hochkarätiges Starterfeld.
Tim Heinemann hat sein Punktekonto in der DTM Trophy bislang am besten gefüllt. Mit zwei zweiten Plätzen in Spa und zwei Siegen auf dem Lausitzring, dazu eine Pole-Position und eine schnellste Rennrunde, sorgt der von DTM-Rekordmeister Bernd Schneider geförderte Mercedes-Pilot aus dem Team HP Racing International für Aufsehen. Mit 92 Punkten führt Heinemann vor Premieren-Sieger Ben Tuck (GBR, 62 Punkte) aus dem BMW-Team von Walkenhorst Motorsport und dem Polen Jan Kisiel (Mercedes-AMG, Leipert Motorsport, 55). Der zweite Spa-Sieg ging an den Briten Ben Green (BMW, FK Performance Motorsport), der in der Punktetabelle mit 39 Zählern Fünfter hinter dem Schweizer Felix Hirsiger (Porsche, Allied Racing, 45) ist.
Einen Heimvorteil genießen am Nürburgring gleich vier Teams: Gerade einmal vier Kilometer muss Phoenix-Racing, das einen Porsche Cayman CS MR für der Schweizer Rudolf Rhyn einsetzt, von der Werkstatt im Gewerbepark Nürburgring in Meuspath bis zum Fahrerlager zurücklegen. Nur einen Kilometer mehr hat PROsport-Racing, mit Ex-DTM-Pilot Peter Terting im Porsche Cayman PRO4 am Start, bis zu seinem Sitz in Wiesemscheid. Exakt zehn Kilometer sind es für Teichmann Racing vom Standort in Adenau bis ins Fahrerlager. Teichmann setzt zwei KTM X-Bow für Reinhard Kofler (AUT) und für Georg Griesemann (GER) ein. Ring Racing aus Boxberg bei Kelberg muss immerhin schon zwölf Kilometer zum Nürburgring zurücklegen. Das Toyota-Team sorgte gleich bei seinem Debüt am Lausitzring mit dem Einsatz des dreimaligen Tourenwagen-Weltmeisters José María López (ARG) für Furore. Auf der Hausstrecke am Fuße der altehrwürdigen Nürburg nimmt neben Heiko Hammel (GER) ein echter Lokalmatador im Toyota-Cockpit Platz: Andreas Gülden, der Chef-Instruktor des Nürburgrings, der wie kaum ein anderer jeden einzelnen der rot-weißen Curbs beim Vornamen kennt.
Mit der DTM Trophy hat die Dachorganisation ITR einen vielversprechenden Unterbau für die seit 1984 erfolgreiche DTM eingeführt. Vor allem jungen und ambitionierten Rennfahrern bietet das professionelle Umfeld der DTM eine ideale Plattform. Bei dem von der DTM übernommenen Format mit zwei Qualifyings sowie zwei Rennen über 30 Minuten am Samstag und Sonntag direkt nach der DTM stehen die Leistungen jedes einzelnen Fahrers im Vordergrund.
In den Genuss von purem Racing kommen beim dritten Saisonlauf auf der Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings erstmals auch Zuschauer, die in begrenzter Anzahl zugelassen sind. Personalisierte Tageskarten zum Preis von 49 Euro sind bis Sonntag, 12:00, online über den DTM-Ticketshop (tickets.dtm.com) oder über die DTM-Tickethotline (+49 1806 386 386) erhältlich. Darüber hinaus liefert die Streaming-Plattform DTM Grid (grid.dtm.com) jedes Qualifying und jedes Rennen (Start jeweils ab 15:15 Uhr) faszinierende Bilder auf den heimischen Bildschirm und aufs Smartphone, und zwar live und auf Abruf.
Ernst Moser, Teamchef, Phoenix Racing, Porsche: „Wir fahren immer gerne zuhause am Nürburgring, im Mittelpunkt des Motorsports. Mit unserem neuen Baby, dem grünen Porsche Cayman, haben wir schon ein paar Testtage auf dem Nürburgring eingelegt, von daher haben wir vielleicht auch einen gewissen Heimvorteil. Grundsätzlich hat sich die DTM Trophy auf Anhieb sehr gut etabliert. Ich bin überrascht, wie gut die ITR die Autos von null auf hundert eingestuft hat. Deshalb ist das Racing sehr eng und der Body-Einsatz höher als erwartet. Es macht auf jeden Fall viel Spaß, den Rennen zuzuschauen.“
Tim Heinemann, Fahrer, HP Racing International, Mercedes-AMG: „Es läuft wirklich super für uns. Zwei zweite Plätze und dann die beiden Siege – damit hätten wir nie gerechnet. Hoffentlich geht es so weiter. Der Spirit in unserem Team ist mega. Die Grand-Prix-Strecke ist neu für mich, aber ich freue mich auf den Nürburgring, denn da habe ich meine Rennlizenz gemacht und mein erstes Rennen gewonnen. Und dass wir erstmals vor Zuschauern fahren, ist echt cool.“
Peter Terting, Fahrer, PROsport Racing, Porsche: „Das Format der DTM Trophy ist prima und unterscheidet sich deutlich von vergleichbaren Serien. Das sind Sprintrennen, da geht es von Anfang an zu Sache – genau das macht das Format aus. Die Rennen machen echt Spaß, nur unsere Ergebnisse lassen noch etwas zu wünschen übrig. Platz vier ist bisher mein bestes Resultat. Jedoch haben wir unseren Porsche bei Testfahrten im Detail weiter verbessert. Jetzt wäre es klasse, wenn beim Heimspiel die erste Podiumsplatzierung gelingt.“
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

10.09.2020 - 24h Nürburgring - Internationale Stars und Nordschleifenasse am Start
Die Ruhe vor dem Sturm – das ist Umschreibung für die Situation rund um das ADAC TOTAL 24h-Rennen (24. – 27. September) auf dem Nürburgring. Über 100 Rennwagen werden von den Einsatzteams derzeit akribisch für den Höhepunkt der Motorsportsaison auf der legendären Nordschleife präpariert. Denn viel Detailarbeit und Sorgfalt sind nötig, wenn ein Fahrzeug das härteste Rennen auf der längsten und anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt erfolgreich überstehen soll. In der Spitzengruppe wetteifern Dutzende GT3-Boliden und verwandte Fahrzeuge um den Sieg. Audi, BMW, Mercedes-AMG und Porsche entsenden die Elite ihrer Werkspiloten, um die begehrte Glastrophäe zu holen. Mit starken Teams sind aber auch die Marken Ferrari und Lamborghini vertreten, und der SCG004c der Scuderia Cameron Glickenhaus bringt Supersportwagen-Feeling auf die Piste. Dazu gesellen sich die Fights in den zahlreichen Klassen, in denen ebenfalls reichlich Zündstoff steckt.
Die Spitzengruppe mit über 30 GT3-Fahrzeugen ist extrem hochkarätig. Die absolute Crème de la Crème internationaler Langstreckenstars und erfahrener Nordschleifenpiloten hat sich für das Rennen angemeldet. Auf die Jagd nach der 24h-Trophäe machen sich viele bekannte Teams, die ihr Potenzial bereits in der Vergangenheit bewiesen haben. Aber auch neue Mannschaften greifen nach der Krone beim Langstreckenklassiker. So etwa das Mercedes-AMG-Team HRT: Gegründet vom Vorjahres-Zweiten Hubert Haupt schickt es hervorragend besetzte Mercedes-AMG GT3 ins Rennen. Mit zwei Siegen in der Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS) bewies die Mannschaft, was sie kann. Aber auch BMW hat in der NLS, die mit den gleichen Fahrzeugen wie das 24h-Rennen ausgetragen wird, bereits zwei Siege in dieser Saison gesammelt. Walkenhorst Motorsport (NLS1) und Rowe Racing (NLS4) haben sich damit zur Speerspitze der Münchner gemacht, die aber mit dem traditionsreichen Schnitzer-Team auch eine der erfolgreichsten Mannschaften aller Zeiten beim 24h-Rennen ins Rennen schickt: Fünf der 19 BMW-Siege in der 24h-Historie gehen auf ihr Konto, mehr Erfolg hatte bislang nur das Manthey-Team (sechs Siege), das selbstredend zum Kreis der Porsche-Teams gehört, die nach den Sternen greifen werden. Zwar fehlen 2020 noch die ganz großen Ergebnisse, aber die Besetzung einiger 911er-Cockpits ist enorm vielversprechend – die Teams mit den Stuttgarter Modellen sollte man beim Siegertipp also auf jeden Fall im Auge behalten.
Zuletzt trug sich das Audi Sport Team in die Siegerliste der 2020er-Saison in der NLS ein, als es beim 6h-Rennen als längstem Rennen der NLS-Saison triumphierte. Genau die richtige Energiespritze für das Projekt Titelverteidigung also! Und getreu dem Motto „Never change a winning Team“ geht die Vorjahresmannschaft nahezu unverändert ins Rennen: Frank Stippler (Bad Münstereifel), Dries Vanthoor und Frederic Vervisch (beide Belgien) würden das Double natürlich gerne schaffen. Einzig der zu den Pro-Am-Markenkollegen von IronForce Racing gewechselte Vorjahreskollege Pierre Kaffer (Schweiz) ist nicht mehr mit von der Partie und wird durch den aktuellen Leader der DTM ersetzt: Nico Müller gibt sich im Top-Cockpit die Ehre. Wenn das keine erfolgversprechende Kombination ist!
(Text: ADAC Nordrhein 24h-Presse - http://www.24h-rennen.de)

08.09.2020 - DTM - Klassiker mit Zuschauern: DTM begrüßt Fans auf dem Nürburgring
Die DTM startet auch auf dem Nürburgring vor Zuschauern. Beim fünften Saisonlauf vom 11. bis 13. September in der Eifel werden am Samstag und Sonntag jeweils drei Tribünen für eine begrenzte Personenzahl geöffnet. Die Zulassung gilt vorerst nur für das erste der beiden Rennwochenenden auf dem Nürburgring. Für die DTM ist es nach Assen (NED) das zweite Rennwochenende mit Fans an der Rennstrecke. Tageskarten für Samstag und Sonntag sind ab sofort zum Preis von jeweils 49 Euro im DTM-Ticketshop (tickets.dtm.com) oder über die DTM-Tickethotline (+49 1806 386 386) erhältlich.
Die Genehmigung durch die zuständige Kreisverwaltung Ahrweiler basiert auf einem umfassenden und bereits bewährten Infektionsschutz-Konzept des Nürburgrings. Die DTM ist auf der Rennstrecke in der Eifel gleich an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden am Start, auf zwei verschiedenen Streckenvarianten: Am ersten Wochenende fährt die DTM erstmals seit 2004 auf dem 5,148 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs, am zweiten Wochenende (18.–20. September) auf der 3,629 Kilometer langen Sprintstrecke. Die Genehmigung zur Öffnung der Tribünen 3, 4 und 4a gilt vorerst nur für das erste der beiden Nürburgring-Events der DTM.
Inklusive DTM kommen die Zuschauer beim ersten Nürburgring-Event vom 11. bis 13. September in den Genuss von insgesamt fünf Rennserien. Die neu geschaffene DTM Trophy für seriennahe GT-Sportwagen sowie die GTC-Serie, der Porsche Carrera Cup Benelux und der Lotus-Cup sorgen für ein abwechslungsreiches Motorsport-Programm auf dem Nürburgring. Auf einen Teil des Motorsport-Feelings müssen die Zuschauer allerdings verzichten, weil der Zutritt zum Fahrerlager weiterhin nicht möglich ist.
Erhältlich sind die stark limitierten Tribünenkarten mit dazugehörigem Parkplatz bis zum jeweiligen Renntag bis 12 Uhr (Start der DTM-Rennen am Samstag und Sonntag jeweils um 13:30 Uhr). Früher erworbene Nürburgring-Tickets verlieren ihre Gültigkeit und gewähren keinen Zutritt zu den Tribünen. Alle bereits ausgestellten Gutscheine können jederzeit und veranstaltungsunabhängig im DTM-Ticketshop und über die DTM-Tickethotline eingelöst werden.
VIP-Gäste kommen am Nürburgring ebenfalls auf ihre Kosten: Tickets für die business°lounge inklusive hochwertigem Catering und bester Sicht auf die Strecke gibt es ab 279 Euro. Der Verkauf der VIP-Tickets findet ausschließlich auf der Webseite der Rennstrecke unter www.nuerburgring.de/dtm statt.
Mirco Markfort, Geschäftsführer Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG: „Wir freuen uns darauf, die DTM gleich an zwei Wochenenden auf unserer Rennstrecke erleben zu dürfen. Durch die unterschiedlichen Streckenvarianten, die gefahren werden, werden es völlig unterschiedliche Rennen. Das ist für die Fahrer und Fans natürlich eine tolle Sache und zeigt zugleich, wie vielfältig unsere Grand-Prix-Strecke einsetzbar ist."
Marcel Mohaupt, Managing Director ITR GmbH: „Gerade auf dieser Traditionsstrecke, die ein großes Stück der langen DTM-Geschichte geprägt hat, gehören Fans einfach dazu. Es gibt zwar nur eine begrenzte Anzahl an Tickets, und der Zutritt zum Fahrerlager ist aufgrund des Infektionsschutzkonzeptes nach wie vor nicht möglich, aber die Öffnung der Tribünen ist ein weiterer Schritt zurück zur Normalität. Immerhin ist der Nürburgring schon das zweite DTM-Wochenende mit Zuschauern. Wir sind dem Nürburgring für sein erfolgreiches Engagement für die Rückkehr der Zuschauer sehr dankbar und freuen uns auf einen weiteren spektakulären DTM-Auftritt am ‚Ring‘.“
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

05.09.2020 - Supercup - Larry ten Voorde startet von der Pole-Position ins Titelkampf-Finale
Larry ten Voorde (Team GP Elite) hat sich die beste Ausgangsposition für das Finale im Porsche Mobil 1 Supercup 2020 gesichert. Der Niederländer war Schnellster im Qualifying und ist damit auf Kurs zu seinem dritten Saisonsieg. Der würde ihm auch den Titel im internationalen Markenpokal mit dem 485 PS starken Porsche 911 GT3 Cup bringen. „Ich bin hinter allen anderen aus der Box gefahren. Dadurch hatte ich die Strecke für mich alleine, auf diese Weise ist mir eine perfekte Runde gelungen“, freute sich Ten Voorde. „Das ist die wichtigste Pole-Position meiner bisherigen Karriere, ich brauche unbedingt den Sieg im Rennen am Sonntag.“
Ten Voorde teilt sich die erste Startreihe mit Florian Latorre (Frankreich/CLRT). Tabellenführer Dylan Pereira (BWT Lechner Racing) musste sich dagegen noch hinter Leon Köhler (Deutschland/Lechner Racing Middle East) auf Rang vier einreihen. „Das ist natürlich alles andere als optimal. Ich muss noch analysieren, wo ich Zeit verloren habe. Das wird auf jeden Fall ein hartes Stück Arbeit im Rennen“, räumte der Luxemburger ein, der bei einem Sieg von Ten Voorde den Titel abschreiben müsste.
Die ersten Fünf im Rennen erhalten Punkte nach dem Schema 25-20-17-14-12. Durch einen Sieg würde Ten Voorde also den vor dem Start mit vier Zählern führenden Pereira noch abfangen. Rechnerisch hat auch Ayhancan Güven (Türkei/Martinet by Almeras) mit 21 Zählern Rückstand auf den Tabellenführer noch Titelchancen. Genau wie Pereira und Ten Voorde konnte der Porsche Junior in der jetzt zu Ende gehenden Saison des Porsche Mobil 1 Supercup bereits zwei Läufe gewinnen. Nicht nur aufgrund der Pole-Position liegt die Rolle des Favoriten im Supercup-Finale am Sonntag eindeutig bei Larry ten Voorde. Der Niederländer feierte im Porsche 911 GT3 Cup schon drei Siege in Monza: 2019 im realen Supercup und zuletzt bei den beiden Simracing-Rennen der Porsche Mobil1 Supercup Virtual Edition im Autodromo.
Leon Köhler war glücklich über die beste Startposition in der Riege der Rookies. „Ich will mich noch um ein, zwei Plätze in der Rookie-Wertung verbessern“, erklärte der Franke. Direkt hinter ihm starten Güven und Rookie-Kollege Jean-Baptiste Simmenauer (Frankreich/Lechner Racing Middle East).
Köhler und Simmenauer zählen zu den vier Fahrern, die noch Chancen auf den Rookie-Titel haben. Tabellenführer Max van Splunteren (Team GP Elite; 71 Punkte) qualifizierte sich nur für Startplatz 17. Marvin Klein (Frankreich/Martinet by Alméras; 68), Köhler (56) und Simmenauer (55) könnten den Niederländer noch überholen. Auf den Sieger dieser Kategorie wartet ein spezieller Preis: Er darf mit einem 911 GT3 Cup, der von der Porsche Mobil 1 Supercup Organisation betreut wird, in zwei Wochen beim Porsche Carrera Cup-Rennen in Le Mans starten. Der gemeinsame Lauf der Porsche Carrera Cups Deutschland und Frankreich findet im Rahmen des 24-Stunden-Klassikers statt.
Start zum Saisonfinale des Porsche Mobil 1 Supercup ist am Sonntag (6. September 2020) um 12:30 Uhr MESZ. Die TV-Sender Eurosport, Sport1 und Sky Sport sowie die Streamingdienste F1 TV und Sport1.de übertragen live. Fans können dem Porsche Mobil 1 Supercup auch in den sozialen Netzwerken Twitter (@PorscheSupercup), Instagram (#PorscheSupercup) und Facebook (@PorscheSupercup) folgen.
(Text: Porsche Motorsportpresse / Holger Eckhardt - www.porsche.de/motorsport)

02.09.2020 - 24h Nürburgring - Starke Besetzung in der vielfältigen Spitzengruppe
Gute Vorzeichen für das ADAC TOTAL 24h-Rennen (24. – 27. September): Mit einem spannungsgeladenen fünften Lauf hat die Nordschleifen-Langstrecken-Serie (NLS) eine mehr als würdige Ouvertüre für den Langstreckenklassiker gespielt. Nun geht es für die vielen Teams in die heiße Phase der Vorbereitung und die Notizblöcke der Ingenieure, Teamchefs und Fahrer sind vollgeschrieben. Bei den einen sind es Anmerkungen für letzte Verbesserungen, bei den anderen schlicht ein „weiter so“ – wie etwa bei der Audi-Fraktion. Denn gleich zwei Audi R8 LMS von Land Motorsport und Car Collection landeten bei dieser letzten Vorbereitung ganz oben auf dem Podest.
Die versammelte Konkurrenz ist aber ebenfalls bestens aussortiert. Auch die deutschen Premiumhersteller BMW, Mercedes-AMG und Porsche sind voll konkurrenzfähig, und gleiches gilt für die starken Privatteams. Luca Ludwig (Bonn) hinterließ im Ferrari 488 GT3 des Schweizer Teams Octane 126 bei der finalen Vorbereitung einen starken Eindruck, als er bis kurz vor dem Zieleinlauf das Feld anführte. Nur weil ihm auf den letzten Kilometern der Sprit knapp wurde, musste er die späteren Rennsieger schließlich ziehen lassen. Im Qualifying zeigten auch die Lamborghini-Teams starke Leistungen. Die Spitzengruppe dürfte beim 24h-Rennen also auch in diesem Jahr von Markenvielfalt und hoher Leistungsdichte geprägt sein.
Alles roch nach einer Sensation kurz vor dem Schluss des sechsstündigen fünften NLS-Laufs: Luca Ludwig, Sohn der Nürburgring-Legende Klaus Ludwig, lag im Ferrari 488 GT3 in Führung. Doch letztlich fehlte der Sprit für eine letzte, finale Runde, um den Sieg perfekt zu machen. So musste er nach einer tollen Vorstellung auf der allerletzten Runde Gas herausnehmen und die beiden verfolgenden Audi R8 LMS GT3 von Land und Car Collection passieren lassen. „Wir wussten, dass es am Ende nicht ganz passt“, erklärte Ludwig hinterher. „Hätte ich gepusht, wäre ich wohl ohne Sprit ausgerollt. Aber Platz drei ist natürlich besser als auszufallen. Wir sind von Platz 13 gestartet, und dass wir am Ende auf dem Podium gelandet sind zeigt, dass unsere Pace gut ist.“
So steuerte schließlich Christopher Mies seinen Audi R8 LMS GT3 als Erster über die Ziellinie. „Es hat viel, viel Spaß gemacht. Ein schönes Rennen“, grinste der Düsseldorfer anschließend. „Am Ende war ich im Parallelflug mit Mirko Bortolotti unterwegs, großartig.“ Der Markenkollege konnte da nur zustimmen: „Ein gutes Rennen und ein gutes Resultat. Das war der Schlusspunkt einer gelungenen Vorbereitung auf das 24h-Rennen. Das ist für das ganze Team wichtig, denn wir fahren jetzt vor dem 24h-Rennen mit einem guten Gefühl nach Hause.“
Das gute Gefühl dürften auch andere haben. Die Plätze vier und fünf gingen bei dieser finalen Vorbereitung an die direkten Verfolger von GetSpeed (Mercedes-AMG) und ROWE (BWM), auch die Porsche-Teams mischten bis kurz vor der Zielflagge in der Spitzengruppe mit. Fazit: Nicht nur die deutschen Premiumhersteller sind kurz vor dem Saisonhöhepunkt auf Augenhöhe. Auch weitere Fabrikate, wie eben die Ferrari oder die insbesondere im Qualifying starken Lamborghini Huracane, sind „bei der Musik“. Nicht zur vergessen der spektakuläre Farbtupfer, den die Scuderia des US-Amerikaners James Glickenhaus in Form des SCG004C einsetzt: Das Team absolvierte mit dem neuen Einsatzgerät beim 6h-Rennen noch einen Testeinsatz, bevor es beim 24h-Rennen angreifen möchte.
Die Phalanx der werksnahen Einsätze allerdings dürfte für sie schwer zu überwinden sein. Nachdem Audi bereits vor dem fünften NLS-Lauf die Karten auf den Tisch legte und starke Werks-Fahrerbesetzungen in den Cockpits von Car Collection, Land Motorsport und Vorjahressieger Phoenix Racing ankündigte, zog inzwischen auch BMW nach: Fünf M6 GT3 schicken die Münchner ins Rennen, neben ROWE Racing und Walkenhorst ist auch das Schnitzer-Team mit von der Partie. Langstrecken-Asse und DTM-Stars stürzen sich in den Kampf um die begehrteste Trophäe der Saison: den Siegerpokal des ADAC TOTAL 24h-Rennens.
(Text: ADAC Nordrhein 24h-Presse - http://www.24h-rennen.de)

02.09.2020 - DTM - Endlich wieder Fans an der Rennstrecke: Die DTM startet in Assen vor Zuschauern
Mit dem Publikum kehrt ein Stück Normalität zurück: Beim vierten Saisonlauf der DTM im niederländischen Assen (04.–06. September) werden erstmals wieder Zuschauer auf den Tribünen Platz nehmen. Es ist das Ende der „Einsamkeit“, wie es Audi-Werksfahrer Robin Frijns beschreibt. Nach vier Pole-Positions in sechs Saisonrennen strebt Frijns in seiner Heimat den langersehnten ersten DTM-Sieg an. Assen ist der Auftakt einer intensiven Phase der hochkarätigen Tourenwagen-Rennserie mit drei Läufen an drei aufeinanderfolgenden Wochenenden. Nach Assen geht es sofort zum Nürburgring in die Eifel, wo zunächst auf dem Grand-Prix-Kurs (11.–13. September) und dann auf der Sprintstrecke (18.–20. September) um Punkte gefahren wird. Damit steht innerhalb von nur 16 Tagen ein ganzes Saisondrittel auf dem Programm.
Wenn am Samstag und Sonntag jeweils ab 13:30 Uhr – ab 13:00 live in SAT.1, Qualifying und Training live auf im Streaming-Portal DTM Grid – die Saisonrennen sieben und acht ausgetragen werden, könnten die Voraussetzungen für spannungsgeladene Motorsport-Action kaum besser sein. Schließlich gewann auf dem Lausitzring Titelverteidiger René Rast (GER) das dritte Saisonrennen mit nur 0,089 Sekunden Vorsprung vor Tabellenführer und Audi-Markenkollege Nico Müller (SUI) – kein Rennen der langen DTM-Geschichte endete knapper. Und im sechsten Saisonrennen beendete BMW mit einem Doppelsieg durch Lucas Auer (AUT) und Timo Glock (GER) die über ein Jahr währende Siegesserie von Audi.
Assen, berühmt für seine Motorradrennen, feierte im Juli 2019 eine viel beachtete DTM-Premiere. Vor großartiger Kulisse und Europas längster Tribüne duellierten sich Audi und BMW mit unentschiedenem Ausgang. Im Samstagrennen siegte vor einem Jahr Marco Wittmann (GER) für BMW vor dem Audi-Duo Müller und Rast, im Sonntagrennen triumphierte Audi-Mann Mike Rockenfeller (GER) vor Wittmann und Müller. Auf dem 4,542 Kilometer langen Kurs, südlich von Groningen und etwa 40 Kilometer von der Grenze zu Deutschland gelegen, setzte im vergangenen Jahr der Österreicher Philipp Eng (BMW) mit 1.27,638 Minuten den ersten DTM-Rundenrekord. Diesen Bestwert gilt es an diesem Wochenende zu unterbieten.
Nico Müller, am Montag nach dem Lausitzring-Rennen (24. August) erstmals Vater geworden, reist mit einem gut gefüllten Meisterschaftskonto mit 133 Punkten in die Niederlande. Der Vizemeister von 2019 hat derzeit 36 Zähler Vorsprung auf den zweimaligen DTM-Champion Rast (97). Frijns liegt mit 92 Punkten ebenfalls in Schlagdistanz. Mit 52 Zählern rangiert Ex-Formel-1-Pilot Glock als Bester des BMW-Kaders auf Rang vier.
Im Fokus steht allen voran Frijns. Vier Pole-Positions haben ihm unter Fahrerkollegen bereits den Spitznamen „Die Maschine“ eingebracht, aber noch keinen Sieg. Für den 29-Jährigen aus Maastricht, bislang viermal auf dem Podium, wäre ein Sieg in der Heimat und dann auch noch vor Zuschauern das höchste der Gefühle. Seit immerhin 44 Rennen wartet der ehemalige Formel-1-Testfahrer auf seinen ersten DTM-Triumph. Noch länger wartet das Motorsport-enthusiastische niederländische Publikum auf einen DTM-Sieg eines Fahrers aus den eigenen Reihen. Zuletzt gewann Christijan Albers am 02. Mai 2004 ein DTM-Rennen – damals in Estoril in Portugal.
Der „TT-Circuit Assen“ ist eine spektakuläre Rennstrecke, geprägt von schnellen und mittelschnellen Kurven. Aus dem Vorjahr wissen die DTM-Piloten, dass auf diesem anspruchsvollen Kurs die Reifen überaus hart gefordert werden, ähnlich wie beim Saisonauftakt in Spa-Francorchamps (BEL). Auch wenn Fahrer und Teams mittlerweile mehr Erfahrung mit den Einheitsreifen von Hankook haben, so wird es auch in Assen auf den vorsichtigen Umgang mit dem „schwarzen Gold“ ankommen. Schon jetzt stellen sich einige Fahrer die Frage, ob es bei einem Pflichtstopp bleibt oder auch ein zweiter Reifenwechsel von Vorteil sein könnte – und die Rennen somit um ein mögliches Spannungselement bereichert.
Der vierte DTM-Saisonlauf ist ein ganz besonderes Event, denn erstmalig sind wieder Zuschauer auf den Tribünen zugelassen – wenn auch nur in begrenzter Anzahl (Tickets sind bis Sonntag, 12:00 Uhr, für 49 Euro über den DTM-Ticketshop tickets.dtm.com oder über die DTM-Tickethotline +49 1806 386 386 erhältlich). Dabei geht es um weit mehr als die reine Anwesenheit von Publikum. Mit Fahnen, Bannern sowie Trommeln und Trompeten sorgen die Fans auf der Tribüne zumindest teilweise für die bunte und stimmungsvolle Atmosphäre, wie sie vor der Corona-Pandemie seit jeher die DTM prägte. Geboten wird den Zuschauern nicht nur die DTM, sondern auch die Belcar Endurance Serie, die Tourenwagen Classics, die Supercar-Challenge und der Mazda MX-5 Cup – insgesamt also fünf Rennserien.
Auf eine stattliche Fan-Abordnung von in den Niederlanden lebenden Polen setzt in Assen auch Robert Kubica. Dem Formel-1-Piloten fällt der Wechsel in die DTM noch schwer, wie etlichen Grand-Prix-Kollegen zuvor. Besser als für BMW-Pilot Kubica läuft es bislang für die drei Audi-Fahrer der belgischen WRT-Mannschaft. Vor allem Ferdinand Habsburg zog mit einem vierten Startplatz und einem sechsten Platz im Rennen das Interesse auf sich. Wie die meisten DTM-Akteure hat auch der 23-jährige Österreicher beste Erinnerungen an die DTM-Premiere vor einem Jahr, an die enthusiastischen Fans und auch an die Gemeinde Assen selbst. In einer launigen Online-Pressekonferenz vor dem Rennwochenende erinnerte sich Habsburg vor allem an „Hagelslag“, zu Deutsch Schokostreusel. Prompt versprach Frijns, ihm den klassischen holländischen Brotbelag mitzubringen, worauf Habsburg „drohte“, sich mit einem Kuss zu bedanken.
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

01.09.2020 - VLN - Terminupdate: Zweiter Double-Header zum Saisonfinale
Das Corona-Jahr 2020 der Nürburgring Langstrecken-Serie endet mit einem weiteren Highlight. Der Termin des Saisonfinales wird vorverlegt. Am 7. und 8. November findet mit dem 45. DMV 4-Stunden-Rennen und dem 62. EIBACH ADAC ACAS Cup ein weiterer Double Header statt.
„Die erste Doppelveranstaltung in der Geschichte der Nürburgring Langstrecken-Serie Anfang Juli wurde von unseren Teilnehmern und Fans sehr gut angenommen. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, einen zweiten Double Header nachzulegen. Anfang November ist mit besserem Wetter zu rechnen als zum Ende des Monats. Wir hoffen so auf ein spannendes Saisonfinale“, sagt Christian Stephani, Geschäftsführer der VLN VV GmbH & Co. KG.
Beide Rennen führen über die gewohnte Distanz von vier Stunden. An jedem Tag entscheidet das Zeittraining von 08:30 bis 10 Uhr über die Startplätze.
(Text: VLN-Presse/PR - www.vln.de)

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