NEWS aus dem Automobilsport im SEPTEMBER 2020

19.09.2020 - DTM - Zukunft der Plattform gesichert
Die Ampeln stehen auf Grün: Audi und BMW unterstützen Gerhard Berger bei seinen Plänen, die DTM neu aufzustellen. Als Noch-Mitglieder des ITR e.V. haben sich die beiden Hersteller nach konstruktiven Verhandlungen dafür ausgesprochen, den Aufbau einer eigenständigen professionellen Sprint-Rennserie auf GT-Basis zur Saison 2021 auf der Plattform der ITR zu ermöglichen. Formal scheiden sowohl Audi als auch BMW zum Saisonende aus der ITR aus. Ab dann übernimmt die BMS (Gerhard Berger) die alleinige wirtschaftliche Verantwortung für die neue Rennserie und die Weiterentwicklung der Plattform.
Gerhard Berger: „Während der letzten Monate haben wir in komplexen Verhandlungen verschiedene strategische Optionen für die Zukunft der DTM diskutiert. In den vergangenen Tagen habe ich sehr konstruktive Gespräche mit Audi und BMW geführt. Beide Hersteller ermöglichen, dass ich die volle Verantwortung für die Zukunft einer Rennserie übernehme, in der vorerst in erster Linie GT-Autos zum Einsatz kommen. Dass Audi und BMW ein Fortführungsszenario unterstützen, sind großartige Nachrichten für alle Mitarbeiter und Motorsportfans. Künftig werden nicht mehr die Werke, sondern eigenständige professionelle Privatteams auf der Plattform um Siege fahren. Wichtig war mir, dass sich beide Hersteller zu diesem Konzept bekennen, damit hier auch die GT-Modelle dieser Marken fahren werden. Die Zusage habe ich. Mein ausdrücklicher Dank geht deshalb an die Hersteller: Sie haben mit ihrer Entscheidung nicht nur maßgeblich zum Erhalt der Arbeitsplätze der ITR und der DTM-Partner beigetragen, sondern ermöglichen damit auch den Fans und Unterstützern weiterhin Motorsport auf Topniveau. Nun freue ich mich darauf, mit unseren starken Partnern wie Sat.1 eine nachhaltige Zukunftsstrategie zu erarbeiten, die die Fans begeistern wird.“
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

19.09.2020 - GT Masters - ADAC GT Masters stellt frühzeitig Weichen für die 15. Saison
Das ADAC GT Masters stellt frühzeitig die Weichen für die Saison 2021. Im kommenden Jahr startet die GT-Serie bereits in die 15. Saison und tritt abermals zu sieben Veranstaltungen mit 14 Rennen in Deutschland, Österreich und den Niederlanden an. Erstmals erhält das ADAC GT Masters im kommenden Jahr ein offizielles Meisterschaftsprädikat des Deutschen Motor Sport Bundes (DMSB). Die Serie erhält das Prädikat Internationale Deutsche GT-Meisterschaft, die Fahrer und Teams kämpfen um den Titel des internationalen deutschen GT-Meisters. Saisonstart des ADAC GT Masters 2021 ist vom 14. - 16. Mai in der Motorsport Arena Oschersleben.
"Wir werten das ADAC GT Masters mit dem Deutschen Meistertitel weiter auf und stellen mit der frühzeitigen Veröffentlichung des Kalenders eine hohe Planungssicherheit für unsere Teilnehmer sicher. Schon in diesem Frühjahr haben wir uns mit der Durchführung aller sieben geplanten Veranstaltungen in diesen unruhigen Zeiten deutlich hinter unsere Teams gestellt, das ist sicherlich ein Grund für das starke Feld im ADAC GT Masters in diesem Jahr. Damit dies auch in der Zukunft so bleibt, haben wir in der vergangenen Woche in einem Workshop mit unseren Teams und Vertretern der GT3-Kundensport-Hersteller gemeinsam konstruktiv an der Zukunft des ADAC GT Masters gearbeitet", so ADAC Motorsportchef Thomas Voss.
"Der DMSB würdigt mit der Einführung der Internationalen Deutschen GT-Meisterschaft die erfolgreiche Arbeit des ADAC, der in den vergangenen Jahren demonstriert hat, wie eine GT-Serie professionell organisiert werden muss, um langfristig Erfolg zu haben", erklärt Dr. Hans-Gerd Ennser, im DMSB-Präsidium zuständig für den Automobilsport. Der genaue Modus der Wertung für die neu geschaffene Meisterschaft steht derzeit noch nicht fest und wird in den kommenden Monaten erarbeitet.
Bei der Kalenderplanung setzt das ADAC GT Masters für das kommenden Jahr den Fokus wieder mehr auf Deutschland. Neben fünf Rennwochenenden auf deutschen Strecken sind zwei Auslandsrennen vorgesehen. Das ADAC GT Masters berücksichtigt bei den nächstjährigen Terminen alle behördlichen Bestimmungen zur Covid-19-Prävention und startet vorsorglich später als gewohnt in die neue Saison. Nach dem Saisonstart Mitte Mai in Oschersleben ist das zweite Rennwochenende vom 11. bis 13. Juni auf dem Red Bull Ring in Österreich geplant. Nach der von der Fußball-EM und den Olympischen Spielen geprägten Sommerpause geht es vom 6. bis 8. August auf dem Nürburgring weiter, ehe 14 Tage später mit den Rennen auf dem Circuit Zandvoort in den Niederlanden die dritte Formel-1-Strecke in Folge im Kalender steht.
Anschließend ist der DEKRA Lausitzring vom 10. bis 12. September zurück im Kalender und Austragungsort des fünften Rennwochenendes. Auf dem Sachsenring geht es beim vorletzten Rennwochenende am Einheitsfeiertagswochenende vom 1. bis 3. Oktober in die entscheidende Phase der Meisterschaft. Das Finale wird auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg vom 15. bis 17. Oktober ausgetragen.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

18.09.2020 - Carrera Cup - Florian Latorre und Larry ten Voorde bilden in Le Mans die erste Startreihe
Optimale Ausgangssituation für Florian Latorre (CLRT) im Porsche Carrera Cup Le Mans. Beim gemeinsamen Rennen des Porsche Carrera Cup Deutschland und Porsche Carrera Cup France startet der Franzose am Samstag von der Pole-Position. Latorre fuhr am Freitag in seinem 485 PS starken Porsche 911 GT3 Cup mit einer Zeit von 4:04,359 Minuten die schnellste Runde im Qualifying. Als bester Pilot aus dem deutschen Carrera Cup beginnt Larry ten Voorde (Niederlande/Nebulus Racing by Huber) den Lauf ebenfalls aus der ersten Reihe. Im Porsche Carrera Cup, der im Rahmen der legendären 24 Stunden von Le Mans stattfindet, gehen insgesamt 53 Fahrer an den Start.
Die Entscheidung über die Pole-Position fiel im 60-minütigen Qualifying erst kurz vor Schluss. Auf dem 13,626 Kilometer langen Circuit des 24 Heures Le Mans setzte Latorre direkt mit seiner ersten schnellen Runde die Bestzeit. Nach einer halben Stunde übernahm ten Voorde die Führung – doch in den letzten Minuten gelang Latorre der Konter. Huber-Pilot ten Voorde war als Zweiter mit einer Zeit von 4:05,156 Minuten schnellster Fahrer aus dem Porsche Carrera Cup Deutschland. „Mit dem Ergebnis bin ich richtig zufrieden, auch wenn die Pole-Position drin war. Auf meinen schnellen Runden habe ich den Windschatten von Max van Splunteren genutzt. Das war ein entscheidender Faktor“, sagte der 23-jährige Champion des Porsche Mobil 1 Supercup 2020.
Im deutschen Carrera Cup belegten die beiden Youngster Leon Köhler und Laurin Heinrich die Positionen zwei und drei. Für die zwei Fahrer von T3/HRT Motorsport bedeutet das im Gesamtklassement des Porsche Carrera Cup Le Mans die Startplätze sechs und sieben. „Mit meinem ersten Satz Reifen ist mir auf einer schnellen Runde leider ein Fehler unterlaufen. Sonst wäre ein noch besseres Ergebnis möglich gewesen. Wenn man hier eine Top-Zeit setzen möchte, benötigt man auf den langen Geraden unbedingt Windschatten“, erklärte Köhler. Zufrieden zeigte sich nach seinem ersten Qualifying im Porsche Carrera Cup Deutschland Laurin Heinrich: „Einerseits war ich im freien Training noch ein bisschen weiter vorn, andererseits hätte ich so ein gutes Ergebnis vor dem Event nicht für möglich gehalten. Die Herausforderung bestand darin, in dem großen Feld nicht von anderen Fahrzeugen aufgehalten zu werden.“
Unglücklich verlief das Qualifying für Dylan Pereira (Förch Racing). Der Luxemburger war auf einer schnellen Runde unterwegs, als er die Session wegen eines Reifenschadens abbrechen musste. Somit erreichte Pereira Rang vier im deutschen Carrera Cup und geht am Samstag von Platz elf ins Rennen. Ebenfalls in die sechste Startreihe schaffte es Rookie Diego Bertonelli (Italien/Fach Auto Tech). Als bester ProAm-Fahrer aus dem Porsche Carrera Cup Deutschland fuhr Carlos Rivas (Luxemburg/Black Falcon Team Textar) im Qualifying auf Position 30.
Zum Teilnehmerfeld des Porsche Carrera Cup Le Mans zählt zudem Hollywood-Star Michael Fassbender. Für den deutsch-irischen Schauspieler ist es der nächste Schritt bei seinem Projekt „Road to Le Mans“. Kommendes Jahr plant Fassbender beim Langstreckenklassiker einen Start in einem Porsche 911 RSR. Ein zweites von der Porsche AG eingesetztes Fahrzeug pilotiert Max van Splunteren. Der Niederländer sicherte sich den Startplatz als Rookie-Champion des Porsche Mobil 1 Supercup.
Das 45-minütige Rennen des Porsche Carrera Cup Le Mans startet am Samstag um 9:15 Uhr Ortszeit. Der französische Fernsehsender Eurosport und der deutsche TV-Kanal Sport1 zeigen das Rennen. Darüber hinaus gibt es den Lauf live auf den YouTube- sowie Facebook-Kanälen der beiden Porsche Markenpokale zu sehen. Fans können das Rennen außerdem im Porsche Motorsport Hub verfolgen.
(Text: Porsche Motorsportpresse / Holger Eckhardt - www.porsche.de/motorsport)

18.09.2020 - GT Masters - Bestzeit für Titelverteidiger van der Linde und Niederhauser beim Hockenheim-Auftakt
Perfekter Wochenendeinstand für den Titelverteidiger: Audi-Fahrer Patric Niederhauser (28/CH, Rutronik Racing) gelang im ersten Freien Training des ADAC GT Masters in Hockenheim die beste Rundenzeit. Hinter dem Schweizer folgten Markenkollege Mirko Bortolotti (30/I, Team WRT) und Klaus Bachler (29/A, Küs Team75 Bernhard) im Porsche. Die beiden Rennen des dritten Saisonlaufes werden Samstag und Sonntag ab 13.00 Uhr live von SPORT1 übertragen. Außerdem sind sie online im Livestream auf sport1.de, adac.de/motorsport und youtube.com/adac zu sehen.
Niederhauser, der sich wie im Vorjahr im R8 LMS mit Kelvin van der Linde abwechselt, fuhr schon früh in der 60-minütigen Sitzung mit 1.39,613 Minuten eine Rundenzeit, die für die Bestmarke gereicht hätte. Zur Mitte der Session legte er mit 1.39,541 Minuten noch einmal nach. "Hockenheim ist eine besondere Strecke für uns. Nachdem wir im vergangenen Jahr hier von der Pole-Position aus den Sieg und auch den Titel geholt haben, ist es natürlich umso besser, gleich mit der Bestzeit ins Wochenende zu starten. Zudem ist es das Heimspiel von unserem Team Rutronik Racing und meinem Teamkollegen Dennis Marschall. Wir haben nach dem gestrigen Test hier noch zwei, drei Dinge am Auto geändert und das ging in die richtige Richtung. Aber wir wissen natürlich, dass wir am Freitag noch nichts gewinnen können. Erst ab morgen zählt es."
Mit 78 Tausendstelsekunden Rückstand fuhr der Audi von Mirko Bortolotti und Rolf Ineichen (42/CH) auf Platz zwei. Auf Rang drei folgte der bestplatzierte Porsche. Klaus Bachler, der sich das Fahrzeug mit Werksfahrerin Simona De Silvestro (32/CH) teilt, fehlten nur zehn Tausendstelsekunden zur zweiten Position. Der Porsche des österreichisch-schweizerischen Duos trägt an diesem Wochenende ein besonderes Design, das eine Hommage an die deutsche Motorsportlegende Stefan Bellof ist. "Das Auto ist sehr gut", lobt Bachler. "Wir waren schon gestern bei den Tests von Anfang an vorn dabei und haben dort eine Bestzeit gefahren. Das hat sich im ersten Training widergespiegelt. Ich bin optimistisch und habe ein gutes Gefühl. Dass wir mit dem Design an diesem Wochenende an Stefan Bellof erinnern, finde ich cool. Das ist eine besondere Sache."
Auch auf den weiteren Positionen folgten zwei "Elfer". Die Tabellenzweiten Christian Engelhart (33/Starnberg) und Michael Ammermüller (34/Rotthalmünster, beide SSR Performance) wurden vierte vor ihren Porsche-Kollegen Robert Renauer (35/Vierkirchen) und Sven Müller (28/Bingen am Rhein, beide Precote Herberth Motorsport). Insgesamt platzierten sich 24 Fahrzeuge innerhalb einer Sekunde.
Nach dem Debüt auf dem Nürburgring absolviert Joos Sportwagentechnik in Hockenheim einen erneuten Gaststart im ADAC GT Masters. Diesmal teilt sich Michael Joos (29/Geislingen) den Porsche 911 GT3 R des Rennstalls mit GT-Routinier Marco Holzer (32/Lochau).
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

18.09.2020 - Carrera Cup - Spektakuläres Rahmenprogramm: 53 Porsche 911 GT3 Cup starten in Le Mans
Die Porsche Markenpokale präsentieren sich mit einem großen Starterfeld in Le Mans. Im Rahmenprogramm des legendären 24-Stunden-Rennens schicken der Porsche Carrera Cup Deutschland und der Porsche Carrera Cup France gemeinsam insgesamt 53 Porsche 911 GT3 Cup-Fahrzeuge auf die Strecke. Als prominenter Gastfahrer ist Hollywood-Star Michael Fassbender dabei. Er sammelt wichtige Erfahrungen für sein persönliches Projekt „Road to Le Mans“. Der deutsch-irische Schauspieler möchte im kommenden Jahr gerne in einem Porsche 911 RSR antreten. Die Porsche AG setzt zudem ein zweites VIP-Fahrzeug für Max van Splunteren (Niederlande) ein. Der Rookie-Sieger des Porsche Mobil 1 Supercup 2020 wird damit für seine starke Leistung belohnt.
Die ungebrochene Attraktivität der Porsche Markenpokale liegt im Prinzip der Chancengleichheit: Identische Fahrzeuge, Einheitsreifen und begrenzte Abstimmungsmöglichkeiten rücken die Leistung des Fahrers in den Vordergrund. Das Sprungbrett in den Profi-Motorsport nutzten in der Vergangenheit auch zahlreiche Fahrer aus der FIA World Endurance Championship (WEC). Kévin Estre gewann 2011 zunächst den französischen Carrera Cup und sicherte sich zwei Jahre später den Titel im deutschen Markenpokal. Seit 2016 ist der Franzose Porsche-Werksfahrer. Beim Langstreckenklassiker in Le Mans 2018 jubelte Estre über den Sieg in der Klasse GTE-Pro. Ein Jahr später krönte sich der 31-Jährige dort zum Weltmeister in der WEC.
Den jungen Piloten beim Carrera Cup Le Mans dienen Estre und andere Top-Fahrer als Vorbild. Die Rennstrecke an der Sarthe mit ihren 485 PS starken Fahrzeugen als Bühne nutzen zu können, ist zudem eine Besonderheit. Am Samstag um 9:15 Uhr Ortszeit treten jedoch nicht nur die „jungen Wilden“, zu denen auch die Porsche-Junioren Jaxon Evans (Neuseeland) und Ayhancan Güven (Türkei) zählen, gegeneinander an. Auch Porsche-Routiniers, die das Flair von Le Mans genießen und Siege in den ProAm- oder Amateurwertung einfahren möchten, gehen an den Start. Im internationalen Teilnehmerfeld, das aus 14 verschiedenen Nationen besteht, sind mit Loek Hartog (Niederlande) auch ein Pilot des Porsche Carrera Cup Benelux und mit Alessio Picariello (Belgien) ein Vertreter des Porsche Carrera Cup Asia im Einsatz.
„Der Porsche Carrera Cup Le Mans ist mit seinem großen, internationalen Teilnehmerfeld der beste Beweis dafür, dass die Porsche Markenpokale weltweit ein hervorragendes Sprungbrett in den Profisport darstellen. Die Veranstaltung im Rahmen der 24 Stunden von Le Mans ist für jeden Teilnehmer ein absolutes Highlight. Das Starterfeld verspricht ein actionreiches Rennen“, sagt Oliver Köppen, Leiter Vertrieb Europa Süd von Porsche Motorsport.
Doppelt im Einsatz sind an diesem Wochenende die beiden Niederländer Larry ten Voorde und van Splunteren. Beide stellten ihr Talent bereits dieses Jahr im Porsche Mobil 1 Supercup unter Beweis. Während sich van Splunteren die Rookie-Meisterschaft sicherte, ist ten Voorde frischgebackener Champion der internationalen Rennserie. In Le Mans treten beide nicht nur im Porsche Carrera Cup Le Mans an, sondern steigen für Porsche-Kundenteams auch beim 24-Stunden-Rennen ins Cockpit eines Porsche 911 RSR. Ten Voorde zählt zum Line-up von Project 1, dem GTE-Am-Klassensieger aus 2019. Für Proton Competition sitzt van Splunteren im Cockpit.
Wer das 45-minütige Rennen des Porsche Carrera Cup Le Mans gewinnt, darf die Trophäen auf dem gleichen Podium in Empfang nehmen wie die Sieger des 24-Stunden-Rennens. Der französische Fernsehsender Eurosport und der deutsche TV-Kanal Sport1 übertragen das Rennen. Fans können den Lauf zudem live auf den YouTube- sowie Facebook-Kanälen der beiden Porsche Markenpokale verfolgen. Auch im Porsche Motorsport Hub wird das Rennen zu sehen sein.
(Text: Porsche Motorsportpresse / Holger Eckhardt - www.porsche.de/motorsport)

17.09.2020 - DTM Trophy - Halbzeit in der DTM Trophy: acht Nationen, sechs Marken, ein Überflieger
Positive Zwischenbilanz: Die neu eingeführte DTM Trophy sorgt als Unterbau der DTM weiter für Aufsehen und packenden Motorsport. Beim zweiten Gastspiel auf dem Nürburgring nehmen die seriennahen GT-Sportwagen bereits den vierten Saisonlauf unter die Räder. Damit beginnt die zweite Saisonhälfte, Zolder (BEL) und Hockenheim (GER) stehen anschließend noch im kompakten Terminkalender.
Das Starterfeld ist erstaunlich ausgeglichen, nur einer dominiert scheinbar nach Belieben: Tim Heinemann. Der 23-Jährige aus Fichtenberg debütierte in Spa mit zwei zweiten Plätzen, danach fuhr er souverän vier Siege mit seinem Mercedes-AMG GT des Teams HP Racing International ein. Auf dem Grand-Prix-Kurs in de Eifel verwies er am Samstag die Briten Ben Green (BMW, FK Performance Motorsport) und Ben Tuck (BMW, Walkenhorst Motorsport) auf die Plätze, am Sonntag den Österreicher Reinhard Kofler (KTM, Teichmann Racing) und den Polen Jan Kisiel (Mercedes-AMG, Leipert Motorsport).
Dass Tim Heinemann über großes Talent verfügt, war Bernd Schneider schon früh aufgefallen. Der Rekord-Meister der DTM ist seitdem sein erster Förderer. Am vergangenen Wochenende war Bernd Schneider selbst am Nürburgring, um seinem Schützling mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Inklusiv den Extra-Punkten für drei Pole Positions eilt Tim Heinemann mit satten 150 Punkten der Konkurrenz auf und davon. Dahinter aber wird beherzt um jeden einzelnen Zähler gekämpft. Jan Kisiel erzielte bislang 84 Punkte und hat sich damit auf die zweite Tabellenposition vorgeschoben. Ben Tuck folgt mit 77 Punkten auf Rang drei vor Ben Green mit 71 Zählern. Tuck und Green hatten sich die Siege bei der Premiere der DTM Trophy in Belgien geteilt.
Ben Green ist zudem der Beste aus dem Kreis der acht „jungen Wilden“. Mit 67 Punkten führt er die Junior-Wertung für junge Talente bis 22 Jahre (einschließlich Jahrgang 1998) an. Der Schweizer Felix Hirsiger (Porsche, Allied Racing) mit 46 und Jan Philipp Springob (Mercedes-AMG, Superdrink by Bremotion) mit 34 Zählern sind Green´s ärgste Verfolger.
Das Feld der neuen DTM Trophy ist bunt gemischt. GT-Sportwagen von sechs Marken, von Audi, BMW, KTM, Mercedes, Porsche und Toyota, sorgen für eine hochkarätige Mischung. Im Sonntagrennen auf dem Nürburgring waren vier Marken auf den ersten fünf Plätzen vertreten – ein Beleg für Ausgeglichenheit und eine funktionierende Einstufung der Fahrzeuge (Balance of Performance). Dass die DTM Trophy auf Anhieb internationale Beachtung findet, dafür sorgen Fahrer aus acht Nationen. Neu dabei ist beim vierten Saisonlauf Nico Verdonck. Der GT-Spezialist aus Belgien pilotiert erstmals den Toyota Supra aus dem Team von Ring Racing.
Die 3,629 Kilometer lange Sprint-Strecke des Nürburgrings sorgt für eine neue Herausforderung in der noch jungen Geschichte der DTM Trophy. Die Kürze der Strecke und somit vergleichsweise viele Runden während der halbstündigen Renndistanz garantieren enge Positionskämpfe und zahlreiche Überholmanöver – sehr zur Freude der Zuschauer. Denn auch bei diesem zweiten Nürburgring-Gastspiel werden Fans auf den Tribünen, wenn auch in limitierter Anzahl, für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgen. Personalisierte Tageskarten zum Preis von 49 Euro sind bis Sonntag, 12:00, online über den DTM-Ticketshop (tickets.dtm.com) oder über die DTM-Tickethotline (+49 1806 386 386) erhältlich. Darüber hinaus liefert die Streaming-Plattform DTM Grid (grid.dtm.com) jedes Qualifying und jedes Rennen (Start jeweils ab 15:15 Uhr) das Geschehen auf TV-Bildschirme und Smartphone, und zwar live und auf Abruf.
Marcel Mohaupt, Managing Director ITR GmbH: „Die erste Saisonhälfte hat gezeigt, dass wir mit der DTM Trophy eine Lücke geschlossen haben. Die DTM Trophy liefert pures Racing, ohne Boxenstopp und ohne Fahrerwechsel – das findet großen Zuspruch. Die Einstufung der Fahrzeuge ist offenbar gut gelungen, denn die Rennen sind ausgeglichen und daher auch sehr spannend. Es wird beherzt gekämpft, sehr zur Freude der Zuschauer, die auch am Wochenende am Nürburgring wieder dabei sein werden.“
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

17.09.2020 - TCR Germany - Neuer Cupra erstmals in der ADAC TCR Germany
Spannender Neuzugang für die ADAC TCR Germany: An diesem Wochenende wird der neue Cupra Leon Competición TCR sein Debüt in den Tourenwagenserie des ADAC geben. Das österreichische Team Wimmer Werk Motorsport setzt zwei der brandneuen Rennwagen ein und ergänzt somit das Feld für das Rennwochenende auf dem Hockenheimring (18. bis 20. September). SPORT1 zeigt die Rennen der ADAC TCR Germany im TV, mindestens ein Lauf pro Wochenende ist dabei im frei empfangbaren Fernsehen zu sehen. Online werden die Läufe bei SPORT1.de, adac.de/Motorsport, auf der Facebookseite der ADAC TCR Germany und im YouTube-Kanal des ADAC übertragen.
Felix Wimmer (30, Österreich) und Günter Benninger (59, Österreich) werden die beiden 340 PS starken Cupra steuern. Teamchef Max Wimmer, der Bruder von Felix, will das Wochenende vor allem nutzen, um das neue Auto besser kennenzulernen und Erfahrungen zu sammeln. "Ergebnistechnisch haben wir keine großen Erwartungen", sagte er: "Das Auto ist neu für uns, wir hatten wenig Testzeit. Aber wir geben selbstverständlich unser Bestes."
In der ADAC TCR Germany sind an diesem Wochenende somit Rennwagen von fünf Marken am Start. Honda, Hyundai und Volkswagen waren bereits bei den ersten beiden Veranstaltungen dabei, nun stoßen zwei Opel Astra TCR, die von Lubner Motorsport eingesetzt werden, und die beiden Cupra dazu.
Am Freitag um 10.50 Uhr steht das erste Freie Training auf dem Programm - für Wimmer Werk Motorsport gleichzeitig die Chance, die ersten Kilometer und Eindrücke mit dem neuen Cupra zu sammeln. "Wir interessieren uns für die Serie, wir haben sie schon lange verfolgt", sagte Max Wimmer: "Jetzt wollen wir sehen, dass wir dieses Wochenende gut hinbekommen. Wir freuen uns drauf!"
(Text: ADAC TCR Germany / SID Sportmarketing & Communication Services GmbH - www.adac.de/motorsport)

15.09.2020 - DTM - Auch zweites DTM-Spektakel am Nürburgring mit Zuschauern
Die Tribünen bleiben geöffnet: Auch beim zweiten DTM-Rennwochenende auf dem Nürburgring innerhalb einer Woche sind Zuschauer zugelassen. Die zuständige Kreisverwaltung Ahrweiler hat das Startsignal für den Ticketverkauf zum sechsten Saisonlauf der DTM gegeben. Ab sofort sind Tageskarten für Samstag und Sonntag zum Preis von jeweils 49 Euro im DTM-Ticketshop (tickets.dtm.com) oder über die DTM-Tickethotline (+49 1806 386 386) erhältlich.
Schon am vergangenen Wochenende sorgten die Fans auf den drei geöffneten Tribünen für emotionale Momente in der Eifel. Alle DTM-Piloten liefen an beiden Tagen während der Startaufstellung die Tribünen-Front ab, winkten den Zuschauern zu und bedankten sich mit Applaus für deren Unterstützung. Emotional waren auch die Dankesreden des amtierenden DTM-Champions René Rast und von Ex-Formel-1-Pilot Timo Glock, die unmittelbar vor den Tribünen direkt zu den Fans sprachen.
Vom 18. bis 20. September setzt aber nicht nur die DTM mit ihren 640 PS starken Tourenwagen die 3,629 Kilometer lange Sprintstrecke des Nürburgrings unter Dampf. Erneut am Start sind die seriennahen GT-Sportwagen von sechs Automobil-Herstellern der neu eingeführten DTM Trophy, Darüber hinaus sorgen die Tourenwagen-Classics (TWC) ebenso für nostalgische Höhepunkte wie die Tourenwagen-Legenden (TWL). Legendäre Tourenwagen von Alfa-Romeo, BMW, Mercedes, Opel und anderen Marken lassen die Historie auch der DTM, die 1984 ihre Premiere feierte, wieder aufleben. Und etliche Altstars geben dabei genauso beherzt Gas wie damals. Insgesamt werden am Samstag und Sonntag acht Rennen ausgetragen, so dass Fans voll auf ihre Kosten kommen.
Erhältlich sind die stark limitierten Karten für die Tribünen 3, 4 und 4a mit dazugehörigem Parkplatz bis 12 Uhr am jeweiligen Renntag (Start der DTM-Rennen am Samstag und Sonntag jeweils um 13:30 Uhr). Früher erworbene Nürburgring-Tickets verlieren ihre Gültigkeit und gewähren keinen Zutritt zu den Tribünen. Alle bereits ausgestellten Gutscheine können jederzeit und veranstaltungsunabhängig im DTM-Ticketshop und über die DTM-Tickethotline eingelöst werden.
VIP-Gäste kommen am Nürburgring ebenfalls auf ihre Kosten: Tickets für die business°lounge inklusive hochwertigem Catering und bester Sicht auf die Strecke gibt es ab 279 Euro. Der Verkauf der VIP-Tickets findet ausschließlich auf der Webseite der Rennstrecke unter www.nuerburgring.de/dtm statt.
Mirco Markfort, Geschäftsführer Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG: „Das erste Wochenende hat spannende Rennen mit packenden Zweikämpfen geboten. Ich denke hier war alles dabei, was das Motorsport-Herz begehrt. Für die DTM, die Fahrer und für uns als Rennstrecke war es schön, dass die Zuschauer live dabei sein konnten. Nun geht es in das zweite DTM-Wochenende und wir freuen uns nun auf die Fortführung – sportlich auf der Strecke als auch atmosphärisch auf den Tribünen."
Marcel Mohaupt, Managing Director ITR GmbH: „Das waren großartige Emotionen, die uns die Zuschauer am vergangenen Wochenende am Nürburgring beschert haben. Einfach klasse! Umso mehr freuen wir uns alle darüber, dass auch beim zweiten Wochenende am Nürburgring wieder Zuschauer zugelassen sind."
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

15.09.2020 - GT4 Germany - ADAC GT4 Germany in Hockenheim noch stärker besetzt
Die ADAC GT4 Germany steht vor ihrer zweiten Saisonstation 2020. Auf dem Hockenheimring darf sich die Serie am kommenden Wochenende (18. bis 20. September) im Rahmen des ADAC GT Masters über weiteren Teilnehmerzuwachs freuen. Burgmann Racing setzt unter der Bewerbung "Porsche Zentrum 5 Seen Motorsport" einen Porsche 718 Cayman GT4 ein, dazu stockt Dörr Motorsport sein Kontingent auf drei McLaren auf. SPORT1 zeigt wieder beide Läufe im Free-TV. Außerdem sind die Rennen online im Livestream auf sport1.de, adac.de/motorsport und youtube.com/adac zu sehen.
Als Tabellenführer reist das Porsche-Duo Jan Kasperlik (41/Huglfing) und Nicolaj Møller Madsen (27/DNK, beide Team Allied-Racing) ins badische Motodrom. "Wir haben bereits am Nürburgring gezeigt, dass der Porsche 2020 sehr wettbewerbsfähig ist", erklärt Kasperlik, der mit Møller Madsen in der Eifel einen Laufsieg und ein weiteres Podiumsergebnis erzielte. "Wir gehen natürlich mit ähnlichen Erwartungen nach Hockenheim. Wir kennen die Strecke sehr gut, da wir dort recht oft getestet haben. Es wird wichtig sein, ein Set-up zu finden, dass nicht nur in Sektor eins und zwei sondern auch im Motodrom gut funktioniert. Insgesamt schätze ich auch BMW und Mercedes-AMG am Wochenende stark ein. Wir fahren voll auf Sieg und wollen zeigen, was wir können. Unser Ziel ist 2020 ganz klar der Meistertitel in der ADAC GT4 Germany."
Neben den insgesamt drei Porsche vom Team Allied-Racing und jeweils einem weiteren vom Küs Team75 Bernhard und vom DLV-Team Schütz Motorsport schraubt Burgmann Racing das Porsche-Kontingent in Hockenheim auf sechs 718 Cayman GT4 hoch. Das Fahrzeug startet unter der Nennung des Porsche Zentrum 5 Seen Motorsport aus Gilching-Argelsried. Am Steuer sitzen Dominik Schraml (33/Altenstadt) und Dennis Richter (24/Essen), der Sohn der 2001 tödlich verunglückten Nürburgring-Legende Uli Richter.
Ebenfalls neu am Hockenheimring mit dabei ist ein dritter McLaren 570S vom Team Dörr Motorsport. Dieses Fahrzeug ist mit Steer-by-Wire-Technologie ausgestattet und verzichtet somit auf eine herkömmliche Lenksäule. Im Cockpit teilen sich die ehemaligen ADAC GT Masters-Fahrer Christer Jöns (33/Ingelheim) und Christopher Dreyspring (22/Nürnberg) die Arbeit. "Der Start in der ADAC GT4 Germany ist jetzt der nächste logische Schritt", erklärt Robin Dörr, dessen Team bereits Erfahrung mit der neuen Technik gesammelt hat. "Mit Christer Jöns konnten wir einen extrem professionellen und routinierten Fahrer für dieses Projekt gewinnen. Er begleitet uns mittlerweile seit mehr als einem Jahr und hat schon 2019 in der ADAC GT4 Germany ein Podium eingefahren - und das bei seinem Debüt mit uns. Wir wollen vorne mitmischen."
Marvin Dienst (23/Lampertheim, DLV-Team Schütz Motorsport) ist auf dem Hockenheimring wieder im doppelten Einsatz. Als einziger Pilot im Feld tritt er sowohl im ADAC GT Masters als auch in der ADAC GT4 Germany an. "Ich habe mich mittlerweile an die Doppelbelastung gewöhnt und komme sehr gut zurecht. Natürlich brauche ich jeweils ein bis zwei Runden, um mich im GT3- bzw. GT4-Fahrzeug einzufinden", erklärt Dienst, der sich das Fahrzeug mit Marcus Suabo (51/Malsch) teilt. "Mein Ziel in der ADAC GT4 Germany ist es, Marcus fahrerisch weiterzuentwickeln. Dennoch möchte ich natürlich auch vorne mit dabei sein und hoffe auf die Pole-Position für das Rennen am Sonntag. Diesen Anspruch muss ich an mich persönlich stellen. In den beiden Läufen sollten Plätze in den Top Zehn auf jeden Fall drin sein. Ein Top-Fünf-Ergebnis wäre natürlich super." Auf den Mercedes-AMG GT4 setzen in Hockenheim auch noch Dupré Motorsport Engineering und das Mann-Filter Team HTP-Winward.
Hofor Racing by Bonk Motorsport, das Team AVIA Sorg Rennsport, das Team Lillestoff und MRS GT-Racing mit den Zwillingen Alesia Kreutzpointner und Jacqueline Kreutzpointner (beide 21/Töging am Inn) vertrauen auf den BMW M4 GT4. Hella Pagid - Racing One und T3-HRT-Motorsport starten auf dem Hockenheimring wieder mit einem Audi R8 LMS GT4. Dazu kommen noch jeweils ein KTM X-Bow GT4 (Evo) von RTR Projects und True Racing sowie die Ginetta G55 GT4 vom Team Piro Sports Caffè d´Italia.
(Text: ADAC Motorsportpresse - https://www.adac-motorsport.de/adac-gt4-germany)

14.09.2020 - GT Masters - ADAC GT Masters in Hockenheim: 33 GT3-Sportwagen versprechen viel Spannung
Packende Duelle, gute Überholmöglichkeiten und enge Zeitenabstände: Das ADAC GT Masters startet am kommenden Wochenende (18.-20. September) auf dem Hockenheimring zum dritten Rennwochenende des Jahres - einer Strecke, die für spannendes Racing bekannt ist. Dabei machen 32 Supersportwagen Jagd auf die Tabellenführer Luca Stolz (25/Brachbach) und Maro Engel (34/Monte Carlo, beide Toksport WRT) im Mercedes AMG GT3 Evo. Die beiden Rennen werden Samstag und Sonntag ab 13.00 Uhr live von SPORT1 übertragen. Außerdem sind sie online im Livestream auf sport1.de, adac.de/motorsport und youtube.com/adac zu sehen.
Vier Rennen, vier verschiedene Sieger: Das ADAC GT Masters ist abwechslungsreich in die aktuelle Saison gestartet. Dank eines Sieges und zweier weiterer Podestplätze führen die Mercedes-AMG-Piloten Luca Stolz und Maro Engel aktuell die Tabelle an. Dahinter folgen die Porsche-Duos Michael Ammermüller (34/Rotthalmünster)/Christian Engelhart (33/Starnberg, beide SSR Performance) und Robert Renauer (35/Vierkirchen)/Sven Müller (28/Bingen am Rhein, beide Precote Herberth Motorsport) sowie die Audi-Fahrer Charles Weerts (19/B) und Dries Vanthoor (22/B, beide Team WRT), die alle ebenfalls schon in dieser Saison triumphiert haben. Zu den Favoriten zählen auch die Titelverteidiger Patric Niederhauser (28/CH) und Kelvin van der Linde (24/ZA, beide Rutronik Racing). Auch sie setzen auf die Marke mit den vier Ringen, die mit insgesamt sieben Triumphen die erfolgreichste in Hockenheim ist. Niederhauser und van der Linde gewannen 2019 in Baden das Sonntagsrennen und sicherten sich dort vorzeitig den Fahrertitel des ADAC GT Masters.
Mit Callaway Competition aus Leingarten - mit vier Siegen das erfolgreichste Team im ADAC GT Masters in Hockenheim -, Rutronik Racing aus Remchingen und dem DLV Team Schütz Motorsport aus Bobenheim-Roxheim haben gleich drei Rennställe ihren Sitz weniger als 100 Kilometer von der Rennstrecke entfernt. Auch zahlreiche Fahrer stammen aus der Region um das badische Motodrom. So kommt BMW-Werksfahrer Jens Klingmann (30/Tägerwilen, MRS GT-Racing) aus dem nahe gelegenen Heidelberg. Audi-Pilot Dennis Marschall (24) aus Eggenstein-Leopoldshafen hat genauso ein Heimspiel wie Mercedes-AMG-Pilot Marvin Dienst (23/Lampertheim, DLV-Schütz Motorsport). Eine kurze Anreise hat auch Markus Pommer (29) aus Neckarsulm, der mit der Corvette C7 GT3-R von Callaway Competition antritt.
Der Hockenheimring ist für spannende, enge Rennverläufe im ADAC GT Masters bekannt. In der Vergangenheit haben dort bereits neun Hersteller gewonnen. Mit 4,574 Kilometern ist der Hockenheimring die längste Strecke im Kalender und bietet einen spannenden Mix aus langen Geraden, schnellen Kurven, Spitzkehren und dem engen, stadionähnlichen Motodrom. Das Rennwochenende findet ohne die Beteiligung von Zuschauern nach einem vom ADAC GT Masters entwickelten und behördlich genehmigten Hygiene- und Infektionsschutzkonzept statt. Neben dem ADAC GT Masters treten am Wochenende auch die ADAC GT4 Germany, die ADAC TCR Germany und die ADAC Formel 4 an.
Kelvin van der Linde (Rutronik Racing, Audi R8 LMS): "Es ist etwas Besonderes, am Wochenende nach Hockenheim zurückzukehren. Wir haben dort im vergangenen Jahr am Sonntag den Sieg geholt und den Titel eingefahren. Das sind natürlich schöne Erinnerungen. Patrick und ich sind voll motiviert und auf einem guten Weg - was unser Podium und die Pole-Position am Nürburgring unterstreichen. Das Team hat gezeigt, wie stark es ist. Wir haben immer noch gute Chancen den Titel zu verteidigen - das bleibt unser Ziel. Ich denke, wir haben auch für Hockenheim ein gutes Paket. Es ist das Heimrennen unseres Teams, weshalb wir dort oft testen. Die Fans können sich auf tolle Rennen freuen. Hockenheim ist bekannt für viel Action. Wir haben dort in den vergangenen Jahren mit das beste Racing im ADAC GT Masters und tolle Fights gesehen. Die Strecke bietet einige Überholmöglichkeiten. Teile des Kurses - vor allem im letzten Sektor - sind neu asphaltiert worden. Mal sehen, was das für Auswirkungen auf die neuen Reifen von Pirelli haben wird."
Markus Pommer (Callaway Competition, Corvette C7 GT3-R): "Hockenheim ist sowohl für mich als auch für Callaway Competition das Heimspiel. Deshalb können ich und einige Teammitglieder sogar zu Hause schlafen. Leider hatte ich in Hockenheim zuletzt viel Pech - vor allem vergangenes Jahr mit zwei unverschuldeten Unfällen in der ersten Runde war es sehr unglücklich. Daher kann es jetzt nur besser werden. Auch wenn Hockenheim die Hausstrecke von Callaway ist und wir die Strecke deshalb gut kennen, kann ich schwer einschätzen, wie stark wir in den Rennen sein werden. Denn wir sind 2019 keine Rennrunde gefahren und in diesem Jahr gibt es neue Reifen. Aber zuletzt auf dem Nürburgring lief es vor allem am Sonntag gut, daher bin ich zuversichtlich und kann das Rennwochenende vor der eigenen Haustür kaum erwarten."
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

10.09.2020 - DTM Trophy - Doppelter Einsatz für die DTM Trophy: Vier Teams mit Heimspiel am ‚Ring‘
Zweimal Nürburgring an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden: Fahrern und Teams der neu eingeführten DTM Trophy steht in der Eifel ein erster Härtetest bevor. Der dritte Saisonlauf wird vom 11. bis 13. September – erstmals vor Zuschauern – auf dem 5,148 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs ausgetragen, eine Woche später (18.–20. September) wird die eineinhalb Kilometer kürzere Sprintstrecke befahren. Seit der Premiere der DTM Trophy in Spa-Francorchamps haben die seriennahen GT-Sportwagen von sechs Herstellern exzellenten Motorsport mit vier actionreichen Rennen und drei verschiedenen Siegern geboten. Am ‚Ring‘ bilden erneut 21 GT-Sportwagen von Audi, BMW, KTM, Mercedes, Porsche und Toyota ein hochkarätiges Starterfeld.
Tim Heinemann hat sein Punktekonto in der DTM Trophy bislang am besten gefüllt. Mit zwei zweiten Plätzen in Spa und zwei Siegen auf dem Lausitzring, dazu eine Pole-Position und eine schnellste Rennrunde, sorgt der von DTM-Rekordmeister Bernd Schneider geförderte Mercedes-Pilot aus dem Team HP Racing International für Aufsehen. Mit 92 Punkten führt Heinemann vor Premieren-Sieger Ben Tuck (GBR, 62 Punkte) aus dem BMW-Team von Walkenhorst Motorsport und dem Polen Jan Kisiel (Mercedes-AMG, Leipert Motorsport, 55). Der zweite Spa-Sieg ging an den Briten Ben Green (BMW, FK Performance Motorsport), der in der Punktetabelle mit 39 Zählern Fünfter hinter dem Schweizer Felix Hirsiger (Porsche, Allied Racing, 45) ist.
Einen Heimvorteil genießen am Nürburgring gleich vier Teams: Gerade einmal vier Kilometer muss Phoenix-Racing, das einen Porsche Cayman CS MR für der Schweizer Rudolf Rhyn einsetzt, von der Werkstatt im Gewerbepark Nürburgring in Meuspath bis zum Fahrerlager zurücklegen. Nur einen Kilometer mehr hat PROsport-Racing, mit Ex-DTM-Pilot Peter Terting im Porsche Cayman PRO4 am Start, bis zu seinem Sitz in Wiesemscheid. Exakt zehn Kilometer sind es für Teichmann Racing vom Standort in Adenau bis ins Fahrerlager. Teichmann setzt zwei KTM X-Bow für Reinhard Kofler (AUT) und für Georg Griesemann (GER) ein. Ring Racing aus Boxberg bei Kelberg muss immerhin schon zwölf Kilometer zum Nürburgring zurücklegen. Das Toyota-Team sorgte gleich bei seinem Debüt am Lausitzring mit dem Einsatz des dreimaligen Tourenwagen-Weltmeisters José María López (ARG) für Furore. Auf der Hausstrecke am Fuße der altehrwürdigen Nürburg nimmt neben Heiko Hammel (GER) ein echter Lokalmatador im Toyota-Cockpit Platz: Andreas Gülden, der Chef-Instruktor des Nürburgrings, der wie kaum ein anderer jeden einzelnen der rot-weißen Curbs beim Vornamen kennt.
Mit der DTM Trophy hat die Dachorganisation ITR einen vielversprechenden Unterbau für die seit 1984 erfolgreiche DTM eingeführt. Vor allem jungen und ambitionierten Rennfahrern bietet das professionelle Umfeld der DTM eine ideale Plattform. Bei dem von der DTM übernommenen Format mit zwei Qualifyings sowie zwei Rennen über 30 Minuten am Samstag und Sonntag direkt nach der DTM stehen die Leistungen jedes einzelnen Fahrers im Vordergrund.
In den Genuss von purem Racing kommen beim dritten Saisonlauf auf der Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings erstmals auch Zuschauer, die in begrenzter Anzahl zugelassen sind. Personalisierte Tageskarten zum Preis von 49 Euro sind bis Sonntag, 12:00, online über den DTM-Ticketshop (tickets.dtm.com) oder über die DTM-Tickethotline (+49 1806 386 386) erhältlich. Darüber hinaus liefert die Streaming-Plattform DTM Grid (grid.dtm.com) jedes Qualifying und jedes Rennen (Start jeweils ab 15:15 Uhr) faszinierende Bilder auf den heimischen Bildschirm und aufs Smartphone, und zwar live und auf Abruf.
Ernst Moser, Teamchef, Phoenix Racing, Porsche: „Wir fahren immer gerne zuhause am Nürburgring, im Mittelpunkt des Motorsports. Mit unserem neuen Baby, dem grünen Porsche Cayman, haben wir schon ein paar Testtage auf dem Nürburgring eingelegt, von daher haben wir vielleicht auch einen gewissen Heimvorteil. Grundsätzlich hat sich die DTM Trophy auf Anhieb sehr gut etabliert. Ich bin überrascht, wie gut die ITR die Autos von null auf hundert eingestuft hat. Deshalb ist das Racing sehr eng und der Body-Einsatz höher als erwartet. Es macht auf jeden Fall viel Spaß, den Rennen zuzuschauen.“
Tim Heinemann, Fahrer, HP Racing International, Mercedes-AMG: „Es läuft wirklich super für uns. Zwei zweite Plätze und dann die beiden Siege – damit hätten wir nie gerechnet. Hoffentlich geht es so weiter. Der Spirit in unserem Team ist mega. Die Grand-Prix-Strecke ist neu für mich, aber ich freue mich auf den Nürburgring, denn da habe ich meine Rennlizenz gemacht und mein erstes Rennen gewonnen. Und dass wir erstmals vor Zuschauern fahren, ist echt cool.“
Peter Terting, Fahrer, PROsport Racing, Porsche: „Das Format der DTM Trophy ist prima und unterscheidet sich deutlich von vergleichbaren Serien. Das sind Sprintrennen, da geht es von Anfang an zu Sache – genau das macht das Format aus. Die Rennen machen echt Spaß, nur unsere Ergebnisse lassen noch etwas zu wünschen übrig. Platz vier ist bisher mein bestes Resultat. Jedoch haben wir unseren Porsche bei Testfahrten im Detail weiter verbessert. Jetzt wäre es klasse, wenn beim Heimspiel die erste Podiumsplatzierung gelingt.“
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

10.09.2020 - 24h Nürburgring - Internationale Stars und Nordschleifenasse am Start
Die Ruhe vor dem Sturm – das ist Umschreibung für die Situation rund um das ADAC TOTAL 24h-Rennen (24. – 27. September) auf dem Nürburgring. Über 100 Rennwagen werden von den Einsatzteams derzeit akribisch für den Höhepunkt der Motorsportsaison auf der legendären Nordschleife präpariert. Denn viel Detailarbeit und Sorgfalt sind nötig, wenn ein Fahrzeug das härteste Rennen auf der längsten und anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt erfolgreich überstehen soll. In der Spitzengruppe wetteifern Dutzende GT3-Boliden und verwandte Fahrzeuge um den Sieg. Audi, BMW, Mercedes-AMG und Porsche entsenden die Elite ihrer Werkspiloten, um die begehrte Glastrophäe zu holen. Mit starken Teams sind aber auch die Marken Ferrari und Lamborghini vertreten, und der SCG004c der Scuderia Cameron Glickenhaus bringt Supersportwagen-Feeling auf die Piste. Dazu gesellen sich die Fights in den zahlreichen Klassen, in denen ebenfalls reichlich Zündstoff steckt.
Die Spitzengruppe mit über 30 GT3-Fahrzeugen ist extrem hochkarätig. Die absolute Crème de la Crème internationaler Langstreckenstars und erfahrener Nordschleifenpiloten hat sich für das Rennen angemeldet. Auf die Jagd nach der 24h-Trophäe machen sich viele bekannte Teams, die ihr Potenzial bereits in der Vergangenheit bewiesen haben. Aber auch neue Mannschaften greifen nach der Krone beim Langstreckenklassiker. So etwa das Mercedes-AMG-Team HRT: Gegründet vom Vorjahres-Zweiten Hubert Haupt schickt es hervorragend besetzte Mercedes-AMG GT3 ins Rennen. Mit zwei Siegen in der Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS) bewies die Mannschaft, was sie kann. Aber auch BMW hat in der NLS, die mit den gleichen Fahrzeugen wie das 24h-Rennen ausgetragen wird, bereits zwei Siege in dieser Saison gesammelt. Walkenhorst Motorsport (NLS1) und Rowe Racing (NLS4) haben sich damit zur Speerspitze der Münchner gemacht, die aber mit dem traditionsreichen Schnitzer-Team auch eine der erfolgreichsten Mannschaften aller Zeiten beim 24h-Rennen ins Rennen schickt: Fünf der 19 BMW-Siege in der 24h-Historie gehen auf ihr Konto, mehr Erfolg hatte bislang nur das Manthey-Team (sechs Siege), das selbstredend zum Kreis der Porsche-Teams gehört, die nach den Sternen greifen werden. Zwar fehlen 2020 noch die ganz großen Ergebnisse, aber die Besetzung einiger 911er-Cockpits ist enorm vielversprechend – die Teams mit den Stuttgarter Modellen sollte man beim Siegertipp also auf jeden Fall im Auge behalten.
Zuletzt trug sich das Audi Sport Team in die Siegerliste der 2020er-Saison in der NLS ein, als es beim 6h-Rennen als längstem Rennen der NLS-Saison triumphierte. Genau die richtige Energiespritze für das Projekt Titelverteidigung also! Und getreu dem Motto „Never change a winning Team“ geht die Vorjahresmannschaft nahezu unverändert ins Rennen: Frank Stippler (Bad Münstereifel), Dries Vanthoor und Frederic Vervisch (beide Belgien) würden das Double natürlich gerne schaffen. Einzig der zu den Pro-Am-Markenkollegen von IronForce Racing gewechselte Vorjahreskollege Pierre Kaffer (Schweiz) ist nicht mehr mit von der Partie und wird durch den aktuellen Leader der DTM ersetzt: Nico Müller gibt sich im Top-Cockpit die Ehre. Wenn das keine erfolgversprechende Kombination ist!
(Text: ADAC Nordrhein 24h-Presse - http://www.24h-rennen.de)

08.09.2020 - DTM - Klassiker mit Zuschauern: DTM begrüßt Fans auf dem Nürburgring
Die DTM startet auch auf dem Nürburgring vor Zuschauern. Beim fünften Saisonlauf vom 11. bis 13. September in der Eifel werden am Samstag und Sonntag jeweils drei Tribünen für eine begrenzte Personenzahl geöffnet. Die Zulassung gilt vorerst nur für das erste der beiden Rennwochenenden auf dem Nürburgring. Für die DTM ist es nach Assen (NED) das zweite Rennwochenende mit Fans an der Rennstrecke. Tageskarten für Samstag und Sonntag sind ab sofort zum Preis von jeweils 49 Euro im DTM-Ticketshop (tickets.dtm.com) oder über die DTM-Tickethotline (+49 1806 386 386) erhältlich.
Die Genehmigung durch die zuständige Kreisverwaltung Ahrweiler basiert auf einem umfassenden und bereits bewährten Infektionsschutz-Konzept des Nürburgrings. Die DTM ist auf der Rennstrecke in der Eifel gleich an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden am Start, auf zwei verschiedenen Streckenvarianten: Am ersten Wochenende fährt die DTM erstmals seit 2004 auf dem 5,148 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs, am zweiten Wochenende (18.–20. September) auf der 3,629 Kilometer langen Sprintstrecke. Die Genehmigung zur Öffnung der Tribünen 3, 4 und 4a gilt vorerst nur für das erste der beiden Nürburgring-Events der DTM.
Inklusive DTM kommen die Zuschauer beim ersten Nürburgring-Event vom 11. bis 13. September in den Genuss von insgesamt fünf Rennserien. Die neu geschaffene DTM Trophy für seriennahe GT-Sportwagen sowie die GTC-Serie, der Porsche Carrera Cup Benelux und der Lotus-Cup sorgen für ein abwechslungsreiches Motorsport-Programm auf dem Nürburgring. Auf einen Teil des Motorsport-Feelings müssen die Zuschauer allerdings verzichten, weil der Zutritt zum Fahrerlager weiterhin nicht möglich ist.
Erhältlich sind die stark limitierten Tribünenkarten mit dazugehörigem Parkplatz bis zum jeweiligen Renntag bis 12 Uhr (Start der DTM-Rennen am Samstag und Sonntag jeweils um 13:30 Uhr). Früher erworbene Nürburgring-Tickets verlieren ihre Gültigkeit und gewähren keinen Zutritt zu den Tribünen. Alle bereits ausgestellten Gutscheine können jederzeit und veranstaltungsunabhängig im DTM-Ticketshop und über die DTM-Tickethotline eingelöst werden.
VIP-Gäste kommen am Nürburgring ebenfalls auf ihre Kosten: Tickets für die business°lounge inklusive hochwertigem Catering und bester Sicht auf die Strecke gibt es ab 279 Euro. Der Verkauf der VIP-Tickets findet ausschließlich auf der Webseite der Rennstrecke unter www.nuerburgring.de/dtm statt.
Mirco Markfort, Geschäftsführer Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG: „Wir freuen uns darauf, die DTM gleich an zwei Wochenenden auf unserer Rennstrecke erleben zu dürfen. Durch die unterschiedlichen Streckenvarianten, die gefahren werden, werden es völlig unterschiedliche Rennen. Das ist für die Fahrer und Fans natürlich eine tolle Sache und zeigt zugleich, wie vielfältig unsere Grand-Prix-Strecke einsetzbar ist."
Marcel Mohaupt, Managing Director ITR GmbH: „Gerade auf dieser Traditionsstrecke, die ein großes Stück der langen DTM-Geschichte geprägt hat, gehören Fans einfach dazu. Es gibt zwar nur eine begrenzte Anzahl an Tickets, und der Zutritt zum Fahrerlager ist aufgrund des Infektionsschutzkonzeptes nach wie vor nicht möglich, aber die Öffnung der Tribünen ist ein weiterer Schritt zurück zur Normalität. Immerhin ist der Nürburgring schon das zweite DTM-Wochenende mit Zuschauern. Wir sind dem Nürburgring für sein erfolgreiches Engagement für die Rückkehr der Zuschauer sehr dankbar und freuen uns auf einen weiteren spektakulären DTM-Auftritt am ‚Ring‘.“
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

05.09.2020 - Supercup - Larry ten Voorde startet von der Pole-Position ins Titelkampf-Finale
Larry ten Voorde (Team GP Elite) hat sich die beste Ausgangsposition für das Finale im Porsche Mobil 1 Supercup 2020 gesichert. Der Niederländer war Schnellster im Qualifying und ist damit auf Kurs zu seinem dritten Saisonsieg. Der würde ihm auch den Titel im internationalen Markenpokal mit dem 485 PS starken Porsche 911 GT3 Cup bringen. „Ich bin hinter allen anderen aus der Box gefahren. Dadurch hatte ich die Strecke für mich alleine, auf diese Weise ist mir eine perfekte Runde gelungen“, freute sich Ten Voorde. „Das ist die wichtigste Pole-Position meiner bisherigen Karriere, ich brauche unbedingt den Sieg im Rennen am Sonntag.“
Ten Voorde teilt sich die erste Startreihe mit Florian Latorre (Frankreich/CLRT). Tabellenführer Dylan Pereira (BWT Lechner Racing) musste sich dagegen noch hinter Leon Köhler (Deutschland/Lechner Racing Middle East) auf Rang vier einreihen. „Das ist natürlich alles andere als optimal. Ich muss noch analysieren, wo ich Zeit verloren habe. Das wird auf jeden Fall ein hartes Stück Arbeit im Rennen“, räumte der Luxemburger ein, der bei einem Sieg von Ten Voorde den Titel abschreiben müsste.
Die ersten Fünf im Rennen erhalten Punkte nach dem Schema 25-20-17-14-12. Durch einen Sieg würde Ten Voorde also den vor dem Start mit vier Zählern führenden Pereira noch abfangen. Rechnerisch hat auch Ayhancan Güven (Türkei/Martinet by Almeras) mit 21 Zählern Rückstand auf den Tabellenführer noch Titelchancen. Genau wie Pereira und Ten Voorde konnte der Porsche Junior in der jetzt zu Ende gehenden Saison des Porsche Mobil 1 Supercup bereits zwei Läufe gewinnen. Nicht nur aufgrund der Pole-Position liegt die Rolle des Favoriten im Supercup-Finale am Sonntag eindeutig bei Larry ten Voorde. Der Niederländer feierte im Porsche 911 GT3 Cup schon drei Siege in Monza: 2019 im realen Supercup und zuletzt bei den beiden Simracing-Rennen der Porsche Mobil1 Supercup Virtual Edition im Autodromo.
Leon Köhler war glücklich über die beste Startposition in der Riege der Rookies. „Ich will mich noch um ein, zwei Plätze in der Rookie-Wertung verbessern“, erklärte der Franke. Direkt hinter ihm starten Güven und Rookie-Kollege Jean-Baptiste Simmenauer (Frankreich/Lechner Racing Middle East).
Köhler und Simmenauer zählen zu den vier Fahrern, die noch Chancen auf den Rookie-Titel haben. Tabellenführer Max van Splunteren (Team GP Elite; 71 Punkte) qualifizierte sich nur für Startplatz 17. Marvin Klein (Frankreich/Martinet by Alméras; 68), Köhler (56) und Simmenauer (55) könnten den Niederländer noch überholen. Auf den Sieger dieser Kategorie wartet ein spezieller Preis: Er darf mit einem 911 GT3 Cup, der von der Porsche Mobil 1 Supercup Organisation betreut wird, in zwei Wochen beim Porsche Carrera Cup-Rennen in Le Mans starten. Der gemeinsame Lauf der Porsche Carrera Cups Deutschland und Frankreich findet im Rahmen des 24-Stunden-Klassikers statt.
Start zum Saisonfinale des Porsche Mobil 1 Supercup ist am Sonntag (6. September 2020) um 12:30 Uhr MESZ. Die TV-Sender Eurosport, Sport1 und Sky Sport sowie die Streamingdienste F1 TV und Sport1.de übertragen live. Fans können dem Porsche Mobil 1 Supercup auch in den sozialen Netzwerken Twitter (@PorscheSupercup), Instagram (#PorscheSupercup) und Facebook (@PorscheSupercup) folgen.
(Text: Porsche Motorsportpresse / Holger Eckhardt - www.porsche.de/motorsport)

02.09.2020 - 24h Nürburgring - Starke Besetzung in der vielfältigen Spitzengruppe
Gute Vorzeichen für das ADAC TOTAL 24h-Rennen (24. – 27. September): Mit einem spannungsgeladenen fünften Lauf hat die Nordschleifen-Langstrecken-Serie (NLS) eine mehr als würdige Ouvertüre für den Langstreckenklassiker gespielt. Nun geht es für die vielen Teams in die heiße Phase der Vorbereitung und die Notizblöcke der Ingenieure, Teamchefs und Fahrer sind vollgeschrieben. Bei den einen sind es Anmerkungen für letzte Verbesserungen, bei den anderen schlicht ein „weiter so“ – wie etwa bei der Audi-Fraktion. Denn gleich zwei Audi R8 LMS von Land Motorsport und Car Collection landeten bei dieser letzten Vorbereitung ganz oben auf dem Podest.
Die versammelte Konkurrenz ist aber ebenfalls bestens aussortiert. Auch die deutschen Premiumhersteller BMW, Mercedes-AMG und Porsche sind voll konkurrenzfähig, und gleiches gilt für die starken Privatteams. Luca Ludwig (Bonn) hinterließ im Ferrari 488 GT3 des Schweizer Teams Octane 126 bei der finalen Vorbereitung einen starken Eindruck, als er bis kurz vor dem Zieleinlauf das Feld anführte. Nur weil ihm auf den letzten Kilometern der Sprit knapp wurde, musste er die späteren Rennsieger schließlich ziehen lassen. Im Qualifying zeigten auch die Lamborghini-Teams starke Leistungen. Die Spitzengruppe dürfte beim 24h-Rennen also auch in diesem Jahr von Markenvielfalt und hoher Leistungsdichte geprägt sein.
Alles roch nach einer Sensation kurz vor dem Schluss des sechsstündigen fünften NLS-Laufs: Luca Ludwig, Sohn der Nürburgring-Legende Klaus Ludwig, lag im Ferrari 488 GT3 in Führung. Doch letztlich fehlte der Sprit für eine letzte, finale Runde, um den Sieg perfekt zu machen. So musste er nach einer tollen Vorstellung auf der allerletzten Runde Gas herausnehmen und die beiden verfolgenden Audi R8 LMS GT3 von Land und Car Collection passieren lassen. „Wir wussten, dass es am Ende nicht ganz passt“, erklärte Ludwig hinterher. „Hätte ich gepusht, wäre ich wohl ohne Sprit ausgerollt. Aber Platz drei ist natürlich besser als auszufallen. Wir sind von Platz 13 gestartet, und dass wir am Ende auf dem Podium gelandet sind zeigt, dass unsere Pace gut ist.“
So steuerte schließlich Christopher Mies seinen Audi R8 LMS GT3 als Erster über die Ziellinie. „Es hat viel, viel Spaß gemacht. Ein schönes Rennen“, grinste der Düsseldorfer anschließend. „Am Ende war ich im Parallelflug mit Mirko Bortolotti unterwegs, großartig.“ Der Markenkollege konnte da nur zustimmen: „Ein gutes Rennen und ein gutes Resultat. Das war der Schlusspunkt einer gelungenen Vorbereitung auf das 24h-Rennen. Das ist für das ganze Team wichtig, denn wir fahren jetzt vor dem 24h-Rennen mit einem guten Gefühl nach Hause.“
Das gute Gefühl dürften auch andere haben. Die Plätze vier und fünf gingen bei dieser finalen Vorbereitung an die direkten Verfolger von GetSpeed (Mercedes-AMG) und ROWE (BWM), auch die Porsche-Teams mischten bis kurz vor der Zielflagge in der Spitzengruppe mit. Fazit: Nicht nur die deutschen Premiumhersteller sind kurz vor dem Saisonhöhepunkt auf Augenhöhe. Auch weitere Fabrikate, wie eben die Ferrari oder die insbesondere im Qualifying starken Lamborghini Huracane, sind „bei der Musik“. Nicht zur vergessen der spektakuläre Farbtupfer, den die Scuderia des US-Amerikaners James Glickenhaus in Form des SCG004C einsetzt: Das Team absolvierte mit dem neuen Einsatzgerät beim 6h-Rennen noch einen Testeinsatz, bevor es beim 24h-Rennen angreifen möchte.
Die Phalanx der werksnahen Einsätze allerdings dürfte für sie schwer zu überwinden sein. Nachdem Audi bereits vor dem fünften NLS-Lauf die Karten auf den Tisch legte und starke Werks-Fahrerbesetzungen in den Cockpits von Car Collection, Land Motorsport und Vorjahressieger Phoenix Racing ankündigte, zog inzwischen auch BMW nach: Fünf M6 GT3 schicken die Münchner ins Rennen, neben ROWE Racing und Walkenhorst ist auch das Schnitzer-Team mit von der Partie. Langstrecken-Asse und DTM-Stars stürzen sich in den Kampf um die begehrteste Trophäe der Saison: den Siegerpokal des ADAC TOTAL 24h-Rennens.
(Text: ADAC Nordrhein 24h-Presse - http://www.24h-rennen.de)

02.09.2020 - DTM - Endlich wieder Fans an der Rennstrecke: Die DTM startet in Assen vor Zuschauern
Mit dem Publikum kehrt ein Stück Normalität zurück: Beim vierten Saisonlauf der DTM im niederländischen Assen (04.–06. September) werden erstmals wieder Zuschauer auf den Tribünen Platz nehmen. Es ist das Ende der „Einsamkeit“, wie es Audi-Werksfahrer Robin Frijns beschreibt. Nach vier Pole-Positions in sechs Saisonrennen strebt Frijns in seiner Heimat den langersehnten ersten DTM-Sieg an. Assen ist der Auftakt einer intensiven Phase der hochkarätigen Tourenwagen-Rennserie mit drei Läufen an drei aufeinanderfolgenden Wochenenden. Nach Assen geht es sofort zum Nürburgring in die Eifel, wo zunächst auf dem Grand-Prix-Kurs (11.–13. September) und dann auf der Sprintstrecke (18.–20. September) um Punkte gefahren wird. Damit steht innerhalb von nur 16 Tagen ein ganzes Saisondrittel auf dem Programm.
Wenn am Samstag und Sonntag jeweils ab 13:30 Uhr – ab 13:00 live in SAT.1, Qualifying und Training live auf im Streaming-Portal DTM Grid – die Saisonrennen sieben und acht ausgetragen werden, könnten die Voraussetzungen für spannungsgeladene Motorsport-Action kaum besser sein. Schließlich gewann auf dem Lausitzring Titelverteidiger René Rast (GER) das dritte Saisonrennen mit nur 0,089 Sekunden Vorsprung vor Tabellenführer und Audi-Markenkollege Nico Müller (SUI) – kein Rennen der langen DTM-Geschichte endete knapper. Und im sechsten Saisonrennen beendete BMW mit einem Doppelsieg durch Lucas Auer (AUT) und Timo Glock (GER) die über ein Jahr währende Siegesserie von Audi.
Assen, berühmt für seine Motorradrennen, feierte im Juli 2019 eine viel beachtete DTM-Premiere. Vor großartiger Kulisse und Europas längster Tribüne duellierten sich Audi und BMW mit unentschiedenem Ausgang. Im Samstagrennen siegte vor einem Jahr Marco Wittmann (GER) für BMW vor dem Audi-Duo Müller und Rast, im Sonntagrennen triumphierte Audi-Mann Mike Rockenfeller (GER) vor Wittmann und Müller. Auf dem 4,542 Kilometer langen Kurs, südlich von Groningen und etwa 40 Kilometer von der Grenze zu Deutschland gelegen, setzte im vergangenen Jahr der Österreicher Philipp Eng (BMW) mit 1.27,638 Minuten den ersten DTM-Rundenrekord. Diesen Bestwert gilt es an diesem Wochenende zu unterbieten.
Nico Müller, am Montag nach dem Lausitzring-Rennen (24. August) erstmals Vater geworden, reist mit einem gut gefüllten Meisterschaftskonto mit 133 Punkten in die Niederlande. Der Vizemeister von 2019 hat derzeit 36 Zähler Vorsprung auf den zweimaligen DTM-Champion Rast (97). Frijns liegt mit 92 Punkten ebenfalls in Schlagdistanz. Mit 52 Zählern rangiert Ex-Formel-1-Pilot Glock als Bester des BMW-Kaders auf Rang vier.
Im Fokus steht allen voran Frijns. Vier Pole-Positions haben ihm unter Fahrerkollegen bereits den Spitznamen „Die Maschine“ eingebracht, aber noch keinen Sieg. Für den 29-Jährigen aus Maastricht, bislang viermal auf dem Podium, wäre ein Sieg in der Heimat und dann auch noch vor Zuschauern das höchste der Gefühle. Seit immerhin 44 Rennen wartet der ehemalige Formel-1-Testfahrer auf seinen ersten DTM-Triumph. Noch länger wartet das Motorsport-enthusiastische niederländische Publikum auf einen DTM-Sieg eines Fahrers aus den eigenen Reihen. Zuletzt gewann Christijan Albers am 02. Mai 2004 ein DTM-Rennen – damals in Estoril in Portugal.
Der „TT-Circuit Assen“ ist eine spektakuläre Rennstrecke, geprägt von schnellen und mittelschnellen Kurven. Aus dem Vorjahr wissen die DTM-Piloten, dass auf diesem anspruchsvollen Kurs die Reifen überaus hart gefordert werden, ähnlich wie beim Saisonauftakt in Spa-Francorchamps (BEL). Auch wenn Fahrer und Teams mittlerweile mehr Erfahrung mit den Einheitsreifen von Hankook haben, so wird es auch in Assen auf den vorsichtigen Umgang mit dem „schwarzen Gold“ ankommen. Schon jetzt stellen sich einige Fahrer die Frage, ob es bei einem Pflichtstopp bleibt oder auch ein zweiter Reifenwechsel von Vorteil sein könnte – und die Rennen somit um ein mögliches Spannungselement bereichert.
Der vierte DTM-Saisonlauf ist ein ganz besonderes Event, denn erstmalig sind wieder Zuschauer auf den Tribünen zugelassen – wenn auch nur in begrenzter Anzahl (Tickets sind bis Sonntag, 12:00 Uhr, für 49 Euro über den DTM-Ticketshop tickets.dtm.com oder über die DTM-Tickethotline +49 1806 386 386 erhältlich). Dabei geht es um weit mehr als die reine Anwesenheit von Publikum. Mit Fahnen, Bannern sowie Trommeln und Trompeten sorgen die Fans auf der Tribüne zumindest teilweise für die bunte und stimmungsvolle Atmosphäre, wie sie vor der Corona-Pandemie seit jeher die DTM prägte. Geboten wird den Zuschauern nicht nur die DTM, sondern auch die Belcar Endurance Serie, die Tourenwagen Classics, die Supercar-Challenge und der Mazda MX-5 Cup – insgesamt also fünf Rennserien.
Auf eine stattliche Fan-Abordnung von in den Niederlanden lebenden Polen setzt in Assen auch Robert Kubica. Dem Formel-1-Piloten fällt der Wechsel in die DTM noch schwer, wie etlichen Grand-Prix-Kollegen zuvor. Besser als für BMW-Pilot Kubica läuft es bislang für die drei Audi-Fahrer der belgischen WRT-Mannschaft. Vor allem Ferdinand Habsburg zog mit einem vierten Startplatz und einem sechsten Platz im Rennen das Interesse auf sich. Wie die meisten DTM-Akteure hat auch der 23-jährige Österreicher beste Erinnerungen an die DTM-Premiere vor einem Jahr, an die enthusiastischen Fans und auch an die Gemeinde Assen selbst. In einer launigen Online-Pressekonferenz vor dem Rennwochenende erinnerte sich Habsburg vor allem an „Hagelslag“, zu Deutsch Schokostreusel. Prompt versprach Frijns, ihm den klassischen holländischen Brotbelag mitzubringen, worauf Habsburg „drohte“, sich mit einem Kuss zu bedanken.
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

01.09.2020 - VLN - Terminupdate: Zweiter Double-Header zum Saisonfinale
Das Corona-Jahr 2020 der Nürburgring Langstrecken-Serie endet mit einem weiteren Highlight. Der Termin des Saisonfinales wird vorverlegt. Am 7. und 8. November findet mit dem 45. DMV 4-Stunden-Rennen und dem 62. EIBACH ADAC ACAS Cup ein weiterer Double Header statt.
„Die erste Doppelveranstaltung in der Geschichte der Nürburgring Langstrecken-Serie Anfang Juli wurde von unseren Teilnehmern und Fans sehr gut angenommen. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, einen zweiten Double Header nachzulegen. Anfang November ist mit besserem Wetter zu rechnen als zum Ende des Monats. Wir hoffen so auf ein spannendes Saisonfinale“, sagt Christian Stephani, Geschäftsführer der VLN VV GmbH & Co. KG.
Beide Rennen führen über die gewohnte Distanz von vier Stunden. An jedem Tag entscheidet das Zeittraining von 08:30 bis 10 Uhr über die Startplätze.
(Text: VLN-Presse/PR - www.vln.de)

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