NEWS aus dem Automobilsport im FEBRUAR 2021

28.02.2021 - GT Masters - KÜS Team Bernhard verpflichtet Titelverteidiger Christian Engelhart
Prominenter Neuzugang beim Küs Team Bernhard: Der Rennstall des zweimaligen Le-Mans-Siegers und FIA-Langstrecken-Weltmeisters Timo Bernhard verpflichtet für das ADAC GT Masters Titelverteidiger Christian Engelhart (34/Starnberg). Der Deutsche wird sich einen Porsche 911 GT3 R mit Porsche-Werksfahrer Thomas Preining (22/A) teilen. Dieses Geheimnis lüftete das Team am Sonntag exklusiv in der aktuellen Folge von PS on Air – Der Ravenol ADAC GT Masters-Talk. Die Deutsche GT Meisterschaft trägt vom 14.–16. Mai in Oschersleben ihren Saisonauftakt aus. Alle Rennen werden live und in voller Länge vom neuen TV-Partner NITRO übertragen.
Engelhart ist einer der erfolgreichsten Piloten im ADAC GT Masters. Im vergangenen Jahr gewann er zusammen mit Michael Ammermüller im Porsche von SSR Performance erstmals die Fahrerwertung. Insgesamt hat der Bayer schon 15 Rennsiege in der Meisterschaft eingefahren. Partner Preining holte 2019 in seiner Debütsaison auf Anhieb einen Sieg. „Das ADAC GT Masters ist auch in diesem Jahr die Speerspitze unserer zahlreichen Motorsport-Programme, in dieser Top-Liga möchten wir unsere Leistungsfähigkeit als Team zeigen“, sagt Teamchef Timo Bernhard. „Mit Christian haben wir den aktuellen Meister verpflichten können, der mit Thomas, der gerade frisch zum Porsche-Werksfahrer befördert worden ist, ein sehr schlagkräftiges Duo bilden wird. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir hier um Top-Positionen kämpfen werden. Auch die Aufwertung des Championats mit Prädikat und dem Titel des Deutschen GT-Meisters sehe ich ausgesprochen positiv.“
Titelverteidiger Christian Engelhart ist in seinem neuen Rennstall bereits angekommen: „Als Timo und ich uns im Winter unterhalten haben, haben wir schnell gemerkt, dass das eine gute Geschichte wäre. Zusammen wollen wir in diesem Jahr um Siege und Titel kämpfen – dafür werden wir gemeinsam hart arbeiten. Die Team-Bernhard-Familie hat mich auch schon herzlich aufgenommen und mit Thomas habe ich einen superschnellen Teamkollegen, den ich aus den vergangenen Jahren bereits kenne. Jetzt kann ich es kaum erwarten loszulegen.“
Thomas Preining freut sich über seine Rückkehr in das ADAC GT Masters: „Ich bin ja 2019 schon eine Saison im ADAC GT Masters gefahren, da habe ich noch eine Rechnung offen. Im Moment arbeite ich zu Hause, um mich bestmöglich auf die Saison vorzubereiten. Ich bin viel im Simulator, um schon im Vorfeld alles aus mir rauszuholen, damit ich von Anfang an dabei bin und hoffentlich um Siege kämpfen kann. Das Wichtigste wird sein, dass wir als Team so schnell wie möglich zusammenfinden und gut gemeinsam arbeiten können. Darüber mache ich mir aber keine Sorgen. Ich denke, dass wir die Vorsaison-Tests neben den Set-up-Arbeiten hauptsächlich dazu nutzen werden, um uns gegenseitig gut kennenzulernen und das Teambuilding voranzutreiben. Ich bin sicher, dass wir ein starkes Team sind. Wir haben einen wirklich guten Ingenieur, Christian und ich kennen uns relativ gut, ich freue mich darauf, das Auto mit ihm zu teilen. Ich glaube, wir sind ein starkes Line-up, da ist vieles möglich. Wir müssen nur darauf achten, keine Fehler zu machen, keine Nuller zu schreiben und immer konstant schnell zu sein. Dann stehen uns alle Türen offen.“
Neben den Fahrern gibt es weitere Änderungen im Küs Team Bernhard. Timo Bernhard steht erstmals seine Schwester Jennifer Leising zur Seite und übernimmt die Organisation und das Teammanagement. Neu sind auch die Startnummern für die beiden Bernhard-Porsche: Engelhart und Preining werden in dieser Saison den „Elfer“ mit der Startnummer 75 pilotieren, das Schwesterauto, dessen Piloten später bekannt gegeben werden, startet mit der 74. Mit der Nummer 75 erinnert das Team an seine Wurzeln: 1975 startete Rüdiger Bernhard, der Vater von Timo Bernhard, seine Motorsportaktivitäten. Modifiziert worden ist auch das Design der Rennwagen. Es wurde aufgefrischt, großer Wert wurde aber darauf gelegt, dass die Identität und Geschichte des Teams nicht verloren geht.
Wie im Vorjahr bringt das Küs Team Bernhard in der ADAC GT4 Germany einen Porsche 718 Cayman GT4 MR an den Start. Auch beim Pilotenduo setzt der Rennstall auf Bewährtes: Alexander Tauscher (18/Mitterfels) und Levi O’Dey (16/Jülich) bestreiten nach Platz zwei in der Pirelli-Junior-Wertung 2020 ihre zweite Saison mit dem Team aus Bruchmühlbach-Miesau.
„Ich bin sehr happy, dass wir mit unseren jungen Talenten in der ADAC GT4 Germany weitermachen“, freut sich Timo Bernhard. „Beide haben in der vergangenen Saison sehr viel Potenzial gezeigt. Alex hatte sein Highlight mit dem gewonnenen Start beim Finale und Levi fiel besonders durch seine konstant schnellen Runden auf Podiumsniveau auf. Dieses Potenzial möchten wir als Team weiter ausbauen.“
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

27.02.2021 - VLN/NLS - Grünes Licht für die Saison 2021
Die Nürburgring Langstrecken-Serie findet 2021 wie geplant statt. „Das bedeutet Planungssicherheit für unsere Teams und einer Vielzahl an Unternehmen rund um den Nürburgring, die direkt oder indirekt vom Motorsport leben“, sagt Christian Stephani, Geschäftsführer VLN VV GmbH & Co. KG. „Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und wir freuen uns auf eine möglichst reibungslose Saison.“
Grundlage für die Ausrichtung der Veranstaltungen ist das Hygienekonzept der VLN, das im Vergleich zum vergangenen Jahr nochmal angepasst wurde sowie die Einhaltung der Corona-Arbeitsschutzverordnung. Um das Infektionsrisiko weiter zu minimieren, ist der Zutritt zum Fahrerlager künftig Personen vorbehalten, die einen negativen Corona- Test nachweisen können. Im kompletten Fahrerlager – unter freiem Himmel und in allen Räumen – ist das Tragen von medizinischen Masken (FFP2- oder OP-Masken) vorgeschrieben. Weiterhin werden Kontakte weitestgehend minimiert und die Abläufe dementsprechend angepasst. Änderungen am Konzept sind situationsabhängig jederzeit möglich. Vorerst nicht mehr zum Einsatz kommt in diesem Jahr die Corona-Boxengasse.
Der inoffizielle Startschuss für die NLS-Saison 2021 fällt am 20. März beim traditionellen Vorsaisontest. Eine Woche später, am 27. März, schaltet dann bei der 66. ADAC Westfalenfahrt zum ersten Mal die Startampel auf Grün. Gemäß der aktuell geltenden Vorgaben für Sportveranstaltungen, sind Zuschauer auch 2021 vorerst nicht zugelassen. „Hier arbeiten wir gemeinsam mit dem Nürburgring an Lösungen“, sagt Stephani.
(Text: VLN-Presse/PR - www.vln.de)

26.02.2021 - DTM - Offene Rechnung: ABT Sportsline geht auf DTM-Titeljagd
Mit fünf Titeln und 67 Siegen zählt ABT Sportsline zu den erfolgreichsten Teams der DTM. Doch die traditionsreiche Mannschaft um Hans-Jürgen Abt und Thomas Biermaier aus Kempten im Allgäu hat noch eine Rechnung offen. Deshalb zählte ABT auch zu den Ersten, die sich für die Saison 2021 eingeschrieben haben. Auch wenn es bis zum Saisonauftakt Mitte Juni in Monza noch eine Weile hin ist, läuft die „Operation Titel“ auf Hochtouren. Zwei brandneue Audi R8 LMS stehen in der Werkstatt, die Mannschaft trainiert bereits eifrig für die Boxenstopps. In Kürze werden die Fahrer benannt und das Team rückt auch zu den ersten Testfahrten aus.
„Wir treten an, um zu gewinnen – Rennen und die Meisterschaft“, sagt Geschäftsführer und Sportdirektor Thomas Biermaier im Gespräch mit DTM.com. „Zuletzt hat uns ein gewisser Herr den Titel dreimal knapp weggeschnappt“, ergänzt der 43-Jährige mit Augenzwinkern und meint damit den mehrfachen DTM-Champion René Rast. Der Stachel sitzt offenbar tief, denn schließlich gelang der letzte der fünf Titel 2009. Je zweimal eroberten Mattias Ekström und Timo Scheider, einmal Laurent Aiello die Meistertrophäe.
Die DTM 2021 ist ein offener Wettstreit zwischen Teams und Fahrern mit unterschiedlichen GT3-Rennwagen, unter anderem von Audi, BMW, Ferrari, McLaren und Mercedes-AMG. „Wir erwarten eine sehr starke Konkurrenz, und genau diese Herausforderung lieben wir“, so Biermaier. Der geschäftsführende Gesellschafter Hans-Jürgen Abt sagt: „Bei allen motorsportlichen Aktivitäten wird die DTM immer einen besonderen Stellenwert für ABT Sportsline haben. Wir waren 2000 mit unserem Abt-Audi TT-R Gründungsmitglied der neuen DTM. Ich bin stolz darauf, dass es uns zwei Jahrzehnte lang gelungen ist, auf und neben der Rennstrecke Highlights zu setzen. Deshalb wollen wir auch in Zukunft Teil der DTM-Familie sein.“
2000, das Jahr der Wiedergeburt der DTM mit Opel und Mercedes, wagte ABT mit dem in Eigenregie entwickelten Abt-Audi TT-R den Einstieg. Als damals die ersten Bewegtbilder vom Auto entstanden, rollte der TT-R einen Hügel hinunter und Fahrer Christian Abt saß auf einer Bierkiste – einen Motor und einen Fahrersitz gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Doch nach nur 100 Tagen stand das ehrgeizige Projekt beim ersten Rennen am Start, 2001 folgte am Nürburgring der erste Sieg und 2002 in Zandvoort der erste Titelgewinn durch Aiello. „Die Zieldurchfahrt damals in Zandvoort war unglaublich, ein Moment, den wir niemals vergessen werden“, spricht Hans-Jürgen Abt über diesen speziellen motorsportlichen Höhepunkt in der 125-jährigen Firmengeschichte.
Dieser Pioniergeist von damals treibt ABT Sportsline noch heute, genauso wie der familiäre Charakter des Teams und die bayerische Mia-san-mia-Mentalität. Mit einer Mannschaft, die über Jahre fast unverändert geblieben ist, wird die Saison 2021 längst akribisch vorbereitet. „Unsere eingespielte Truppe ist ein Vorteil“, bekräftigt Biermaier. Auch den Audi R8 LMS kennt ABT von GT3-Einsätzen seit Jahren. „Das Auto hat vier Ringe – die stehen für Qualität und Zuverlässigkeit, für viele Siege und Titel“, sagt Biermaier. Auch die Fahrer, die in Kürze vorgestellt werden, bringen eine doppelte Portion Erfahrung mit, aus der DTM und aus dem GT3-Cockpit. „Wir sind überzeugt, dass wir ein gutes Paket geschnürt haben. Das werden wir in der DTM auch brauchen“, sagt er.
Längst tüfteln die Ingenieure an den Abstimmungen für die acht Rennstrecken im Kalender. Mit den beiden Audi R8 LMS stehen neben den beiden offiziellen Vor-Saison-Tests im April in Hockenheim und im Mai auf dem Lausitzring weitere Testtage auf dem Programm. Und seit geraumer Zeit läuft auch das Mannschaftstraining für die Boxenstopps, die auch in der DTM 2021 als Performance-Element ausgelegt sind. Bei einem Reifenwechsel gegen die Uhr kommt es auf jeden Mechaniker an. „Es gibt bei uns regelmäßige Sportstunden für die Fitness, und wir trainieren immer wieder am Rennauto, denn jeder Handgriff muss sitzen“, stellt Biermaier klar.
Für ABT Sportsline ist die DTM nicht nur eine Wettkampfbühne, sondern auch ein Marketinginstrument. „Der Kern der DTM-Austragungsorte passt perfekt zu unserem Geschäft als Autoveredler. Wir sind weltweit vertreten, aber vor allem in Deutschland, den Niederlanden und in Österreich stark. Auch in Italien, in Mailand, haben wir einen großen Partner“, so Biermaier. „Für unsere Kunden und Partner ist die DTM eine exzellente Erlebnis-Plattform. Das ist für uns genauso wichtig wie die internationale Fernsehvermarktung mit einem so starken Partner wie SAT.1.“
Die ABT-Truppe freut sich besonders auf den Norisring, das Heimspiel in Nürnberg. „Wir hoffen natürlich auf volle Tribünen, damit alle die DTM wieder hautnah erleben können“, so Biermaier. „Ich bin fest davon überzeugt, dass die DTM einen neuen Geist erleben wird, der auch von den Teams ausgeht. Es wird eine offene, buntgemischte DTM mit großer Fannähe und voller Emotionen. Als Team wollen wir mit unseren Fahrern so offen sein wie nur möglich.“ Weiter stellt er klar: „Die Fans sollen viel Spaß mit der DTM haben, aber wir als Team wollen auch Spaß haben.“ Bei ABT weiß man sehr genau, dass Siege und Titel am meisten Spaß machen.
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

25.02.2021 - GT Masters - Land-Motorsport startet erneut mit zwei Audi R8 LMS
Auch 2021 dürfen sich die Fans des ADAC GT Masters auf die Audi R8 LMS von Montaplast by Land-Motorsport freuen. Das Team aus Niederdreisbach setzt auf Bewährtes und bringt in der Deutschen GT-Meisterschaft erneut zwei Fahrzeuge an den Start. Das ADAC GT Masters startet vom 14.–16. Mai in der Motorsport Arena Oschersleben in seine 15. Saison. Alle 14 Rennen werden live und in voller Länge vom neuen TV-Partner NITRO übertragen. „Wir stecken in einer verrückten Zeit für den Motorsport. So erlebten wir 2020 eine ADAC GT Masters-Saison im Rekordtempo, was für alle Beteiligten mit großen Herausforderungen verbunden war. Umso wichtiger ist da die Kontinuität“, sagt Christian Land.
Aktuell spricht der Rennstall mit mehreren Piloten über eine Zusammenarbeit in der bevorstehenden Saison. „Wer im ADAC GT Masters kontinuierlich vorn sein will, muss sich gegen viele starke Gegner auf Augenhöhe durchsetzen“, erklärt Land. „Die richtigen Fahrerpaarungen sind dabei wichtiger Bestandteil des Erfolgskonzepts. Für die neue Saison arbeiten wir an einem vielversprechenden Aufgebot.“
Montaplast by Land-Motorsport feierte 2016 im ADAC GT Masters ein sensationelles Debüt. Das Team von Wolfgang und Christian Land eroberte auf Anhieb nicht nur mit Christopher Mies und Connor De Phillippi den Fahrertitel, sondern sicherte sich auch die Teammeisterschaft. 2018 verpassten die Land-Piloten Kelvin van der Linde und Sheldon van der Linde den Fahrertitel um lediglich einen Zähler. Mit De Phillippi (2016), Sheldon van der Linde (2018) und Max Hofer (2019) gewann Land zudem bereits drei Mal die Pirelli-Junior-Wertung. Insgesamt gehen bisher sieben Rennsiege, 33 Podestplätze und sechs Pole-Positions auf das Konto der Westerwälder.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

24.02.2021 - DTM - Vorverkauf startet: Die DTM rast mit acht Rennserien durch 2021
Für die DTM-Saison 2021, die vom 18. bis 20. Juni 2021 im italienischen Monza beginnt, hat die Dachorganisation ITR den Kartenvorverkauf gestartet. Im Onlineshop (tickets.dtm.com) und unter der Tickethotline (+49 180 6991166) sind ab sofort Eintrittskarten für sechs der acht Veranstaltungen verfügbar.
Neben der DTM dürfen sich die Fans auf einen attraktiven Mix von weiteren Rennserien im Rahmenprogramm freuen. Für die Saison 2021 werden die Tickets für Sitzplätze personalisiert und kontaktlos ausgegeben – entweder zum Ausdrucken zuhause oder mobil via Smartphone (iOS und Android). Die ITR hofft, bei allen Veranstaltungen so viele Zuschauer wie möglich begrüßen zu dürfen, ist aber – wie im Vorjahr – nach enger Absprache mit den Behörden auch auf Auflagen mit begrenzter Zuschauerzahl vorbereitet. Für diesen Fall empfiehlt sich die frühzeitige Ticketbestellung besonders.
Während der Wochenenden ist für Abwechslung gesorgt: Alle ausgetragenen Rennserien halten pro Wochenende gleich zwei Wettkämpfe ab, wobei die DTM traditionell im Fokus steht. Dort gehen unter anderem mit Audi, BMW, McLaren, Mercedes und Ferrari verschiedenste Marken an den Start.
Neu ist der BMW M2 Cup, bei dem nicht nur alle Fahrzeuge identisch sind, sondern diese auch zentral vorbereitet und eingesetzt werden. Damit ist der Cup der ideale Einstieg für die große DTM-Bühne – schon ab 16 Jahren und mit 365 PS. Bereits als Nachwuchsserie etabliert ist die DTM Trophy für seriennahe GT-Rennwagen. Sie wird sieben Mal stattfinden, der BMW M2 Cup sechs Mal. Außerdem gastieren im Laufe des Jahres dreimal der Porsche Carrera Cup Benelux und einmal der Porsche Carrera Cup Deutschland an den Rennwochenenden. Mit dem neuen, 510 PS starken 911 GT3 Cup gilt der Porsche Carrera Cup unverändert als der schnellste Markenpokal der Welt.
Währenddessen lassen die Rennen der DTM Classic nostalgische Erinnerungen an Momente der DTM-Geschichte wieder aufleben. Sechs Mal gehören in dieser Saison die Tourenwagen Legenden (TWL) zum Programm, die vor allem die DTM-Tourenwagen der Achtziger- und Neunzigerjahre sowie so manchen Altstar auf die PS-Bühne schicken werden. Zu einem Highlight kommt es auf dem Red Bull Ring (03.–05. September) in Österreich, wenn die Rennwagen der einstigen DRM (Deutsche Rennsport-Meisterschaft) aus den Siebzigerjahren zum Revival antreten.
Zukunftsweisend geht es während der Events auf dem Norisring (02.–04. Juli) und auf dem Red Bull Ring (03.–05. September) zu. Die DTM und ihr Technologie- und Innovationspartner Schaeffler präsentieren dort erstmals in speziellen Power Runs das Demonstrationsfahrzeug der DTM Electric. Ab 2023 soll diese als eigenständige Rennserie zusätzlich an den Start gehen und eine neue Ära für vollelektrischen, nachhaltigen Motorsport einläuten.
Der Lotus Cup Europe, der Mazda MX-5 Cup und die Supercar Challenge runden das Rahmenprogramm der DTM-Saison 2021 ab. Dabei bietet das Wochenende im niederländischen Assen (17.–19. September) mit sieben Rennserien das umfassendste Motorsport-Programm des DTM-Jahres.
„Wir als Organisation sind sehr stolz darauf, ein innovatives und vielseitiges Eventkonzept für die Saison 2021 auf die Beine gestellt zu haben. Natürlich sind die Fans ein ganz zentraler Teil davon und wir freuen uns darauf, sobald es die Lage zulässt, endlich wieder Motorsportanhänger aus ganz Europa bei unseren Veranstaltungen begrüßen zu dürfen“, so Frederic Elsner, Director Event der DTM-Dachorganisation ITR.
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

23.02.2021 - Supercup - Volles Starterfeld im internationalen Porsche Mobil 1 Supercup
Drei Monate vor dem Saisonstart vermeldet der Porsche Mobil 1 Supercup „volles Haus“: Die 28 permanenten Startplätze sind vergeben. Fahrer aus elf Teams werden zur Wettbewerbspremiere des neuen Porsche 911 GT3 Cup im Rahmen des Großen Preis von Monaco (20. bis 23. Mai 2021) erwartet, unter ihnen Titelverteidiger Larry ten Voorde aus den Niederlanden und Porsche Junior Ayhancan Güven aus der Türkei. Bei den folgenden sieben Cup-Läufen sind bis zu vier zusätzliche Fahrzeuge im Rennen möglich. Die Neulinge im Teilnehmerfeld werden in der insgesamt 29. Saison des internationalen Porsche Markenpokals noch umfangreicher gefördert. Den in der Rookie-Wertung erfassten Teilnehmern stehen zusätzlich zum regulären Coach Marco Seefried weitere erfahrene Profis als Berater zur Seite, darunter auch Gesamt- und Klassensieger des 24-Stunden-Rennens in Le Mans. Die 2020er Champions aus nationalen Porsche Rennserien – Carrera Cups und verschiedene Challenges – erhalten zudem wieder die Chance auf eine Unterstützung in Höhe von 50.000 Euro für die Einschreibung in den Porsche Mobil 1 Supercup.
„Trotz der für den internationalen Motorsport noch immer schwierigen Situation aufgrund der Corona-Pandemie ist es uns gelungen, ein äußerst attraktives Gesamtpaket für die Saison 2021 zu schnüren“, erläutert Oliver Schwab, Projektleiter Porsche Mobil 1 Supercup. „Der neue Porsche 911 GT3 Cup hat das Interesse seitens der Teams noch einmal ansteigen lassen. Die zur Verfügung stehenden permanenten Startplätze sind überbucht, bei allen Rennen außer in Monaco erwarte ich bis zu 32 Teilnehmer. Darüber hinaus wollen wir mit dem neuen Programm ‚Meet the Legends‘ die traditionell starke Förderung der Rookies weiter ausbauen.“
Neuzugänge unter den permanent eingeschriebenen Teams sind Parker Racing aus Großbritannien und Huber Racing aus Deutschland. Beide Teams stellten in der Saison 2020 in ihrem nationalen Porsche Carrera Cup jeweils den Gesamtsieger. Lechner Racing aus Österreich tritt zur Titelverteidigung in der Team-Wertung des Porsche Mobil 1 Supercup an, unterstützt von der eigenen zweiten, formell eigenständigen Mannschaft. Ebenfalls mit jeweils zwei getrennt gewerteten Teams sind GP Elite aus den Niederlanden und Alméras aus Frankreich am Start. Die weiteren permanenten Teilnehmer stellen Fach Auto Tech aus der Schweiz, CLRT aus Frankreich und Dinamic Motorsport aus Italien. „Wir haben die besten Teams ihrer jeweiligen Nationen am Start, das Niveau im Porsche Mobil 1 Supercup ist erneut gestiegen“, blickt Oliver Schwab voraus.
Einsteiger in den Porsche Mobil 1 Supercup, die sogenannten Rookies, werden von der Supercup-Organisation auch 2021 besonders gefördert. Ihnen steht wieder Marco Seefried aus Deutschland, selbst erfolgreicher Rennfahrer, während der Rennen als Coach und Analyst zu Verfügung. Neu ist: Die Rookies können zusätzlich auf Tipps und Ratschläge weiterer Rennprofis bauen. Im Rahmen des Programms „Meet the Legends“ stellen auch Le-Mans-Sieger ihre geballte Erfahrung in Online-Meetings zur Verfügung: Dazu gehören die Porsche Markenbotschafter Timo Bernhard und Jörg Bergmeister sowie Marc Lieb und Porsche Werksfahrer Richard Lietz. „Den am Saisonende besten Rookie erwartet außerdem ein intensives Fahrertraining auf der Nordschleife des Nürburgrings als Prämie, der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt“, ergänzt Marco Seefried.
Wie schon in der Vergangenheit steht Gesamtsiegern nationaler Porsche Rennserien eine finanzielle Unterstützung zum Einstieg in den Porsche Mobil1 Supercup zur Verfügung. Die Gesamtsumme in Höhe von 50.000 Euro wird jeweils zur Hälfte von der Organisation des Porsche Mobil 1 Supercup und den Porsche Importeuren der jeweiligen Märkte getragen. „Mit dieser Förderung wollen wir dem besten Fahrer aus den einzelnen Ländern dabei helfen, den nächsten Schritt auf der Karriereleiter in den internationalen Rennsport zu machen“, beschreibt Supercup-Projektleiter Oliver Schwab.
Planmäßig beginnt die Saison 2021 des Porsche Mobil 1 Supercup in Monaco. Sieben weitere Rennen in Frankreich, Österreich, Großbritannien, Ungarn, Belgien, den Niederlanden und Italien komplettieren den Kalender. Neues Rennfahrzeug ist der auf der Generation 992 basierende Porsche 911 GT3 Cup. Sein 375 kW (510 PS) starker Sechszylinder-Boxermotor ist auf die Verwendung von synthetischem Kraftstoff ausgelegt.
(Text: Porsche Motorsportpresse / Holger Eckhardt - www.porsche.de/motorsport)

22.02.2021 - GT Masters - Top Ten: Audi Sport seit zehn Jahren Partner des ADAC GT Masters
Jubiläum für Audi Sport im ADAC GT Masters: Bereits seit zehn Jahren ist Audi Sport der Official Car Partner des ADAC GT Masters. In der Deutschen GT-Meisterschaft stellt Audi Sport auch weiterhin als Official Car Partner unter anderem das Safety-Car und das Leading Car, das das mehr als 30 Supersportwagen große Feld zum fliegenden Start führt. Das ADAC GT Masters startet vom 14. bis 16. Mai in der Motorsport Arena Oschersleben in die Saison 2021, alle Rennen werden live und in voller Länge im Free-TV von NITRO übertragen.
Im Rahmen der Partnerschaft stellt Audi Sport drei R8, die als Safety-Car und Leading Car im Einsatz sind, sowie weitere Fahrzeuge, die die Rennleitung zum Beispiel für Streckenkontrollen nutzt. Zudem stellt Audi Sport dem ADAC GT Masters ein R8 LMS Show-Car für gemeinschaftliche Promotionzwecke zur Verfügung. Als Zeichen der Zusammenarbeit ist das Logo von Audi Sport an der Strecke deutlich sichtbar – und damit auch bei den Übertragungen von TV-Partner Nitro.
„Der ADAC setzt mit dem GT Masters weit über Europa hinaus Maßstäbe in puncto Qualität und Kundenorientiertheit, aber auch mit der schieren Größe des Teilnehmerfeldes“, sagt Chris Reinke, Leiter Audi Sport customer racing. „Die Aufwertung zur Internationalen Deutschen GT-Meisterschaft unterstreicht den Erfolgskurs der Rennserie. Wir engagieren uns als Partner seit vielen Jahren sehr gerne in diesem professionellen Umfeld und setzen daher die Zusammenarbeit auch in diesem Jahr fort.“
ADAC Motorsport-Chef Thomas Voss sagt zur Fortsetzung der erfolgreichen Partnerschaft: „Ich freue mich, dass wir die Partnerschaft mit Audi Sport verlängert haben. Das ist eine positive Nachricht und zeigt, dass wir uns auf unsere langjährigen Partner auch in herausfordernden Zeiten wie diesen verlassen können. Seit einem Jahrzehnt begleitet uns Audi bei den Rennwochenenden und ist damit einer von unseren treuesten Partnern.“
Audi-Rennfahrzeuge sind im ADAC GT Masters seit 2009 am Start, in den vergangenen Jahren avancierte die Marke mit 44 Siegen sowie vier Fahrer- und fünf Teamtiteln zum erfolgreichsten Hersteller in der Serie. Audi-Kundensportfahrzeuge kommen bei den Rennwochenenden auch in der ADAC GT4 Germany und bei der ADAC TCR Germany zum Einsatz.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

22.02.2021 - VLN/NLS - KALFF wird neuer Sponsor der Nürburgring Langstrecken-Serie
Die Nürburgring Langstrecken-Serie startet mit einem neuen Sponsor in die Saison 2021. Das Logo von ‚KALFF Schwimmteich- und Poolbau‘ ist künftig auf den Heckscheiben aller Rennfahrzeuge präsent. KALFF in der Nürburgring Langstrecken-Serie – das ist eine Erfolgsgeschichte. „Wir haben im vergangenen Jahr Werbespots in den Livestreams geschaltet und dadurch viele neue Kunden gewonnen“, sagt Geschäftsführer Christoph Kalff. „Nun gehen wir den nächsten Schritt und werden Sponsor der Serie mit gesteigerter Präsenz.“
„Wir freuen uns, KALFF als Sponsor der NLS begrüßen zu dürfen. Die neue Partnerschaft zeigt, dass ein Engagement in der Nürburgring Langstrecken-Serie nicht nur für Global-Player interessant und erfolgsversprechend ist, sondern auch für mittelständische Unternehmen aus der Region“, sagt Christian Stephani, Geschäftsführer VLN VV GmbH & Co. KG.
Das Kerngeschäft von KALFF besteht aus dem Bau von individuellen Pools und Wasserlandschaften mit Salzpool-Filtrationen. Die kleine Manufaktur aus Simmerath in der Eifel plant, baut und saniert Projekte für ihre Kunden zum Festpreis in Deutschland und Benelux. So entstehen hochwertige und pflegeleichte Wasserlandschaften, die „schlüsselfertig“ mit dem eigenen Personal oder örtlichen Firmen realisiert werden.
(Text: VLN-Presse/PR - www.vln.de)

19.02.2021 - GT Masters - Rutronik Racing komplettiert Line-up für ADAC GT Masters
Als erster Rennstall im ADAC GT Masters hat Rutronik Racing den kompletten Fahrerkader für 2021 bestätigt. Mit Dennis Marschall (24/Eggenstein) und Neuzugang Kim-Luis Schramm (23/Meuspath) steht nun auch die Fahrerpaarung des zweiten Audi R8 LMS für die Deutsche GT-Meisterschaft fest. Das ADAC GT Masters startet vom 14.–16. Mai in Oschersleben in seine 15. Saison. Alle 14 Rennen werden live und in voller Länge vom neuen TV-Partner NITRO übertragen.
„Ich freue mich sehr, dass wir mit Dennis Marschall und Kim-Luis Schramm unser Aufgebot für das zweite Fahrzeug kommunizieren können“, sagt Teamchef Fabian Plentz. „Dennis geht dabei bereits in seine dritte Saison mit uns. Mit Kim-Luis haben wir einen starken Partner an seiner Seite. Ich denke, dass sie gut zusammenpassen und mit Sicherheit um Topplatzierungen kämpfen können.“
Marschall startet seit 2019 für das Team aus Remchingen und gewann im vergangenen Jahr zwei Mal den Pirelli Pole Position Award. Bereits in seiner ersten Saison bei Rutronik Racing machte der Youngster mit starken Qualifyings und guter Rennperformance auf sich aufmerksam. Zu Beginn des Jahres wurde er von Audi Sport customer racing als Fahrer verpflichtet. „Ich bin superhappy, dass ich ein weiteres Jahr gemeinsam mit Rutronik Racing an den Start gehen kann und freue mich natürlich auch auf die zusätzlich anstehenden Herausforderungen gemeinsam mit Audi Sport customer racing. Kim-Luis kenne ich bereits länger und wir kommen beide aus der ADAC Formelschmiede. Kim ist ebenfalls bereits bestens mit dem Audi vertraut, daher bin ich zuversichtlich für das Jahr.“
Auch Kim-Luis Schramm freut sich auf die neue Aufgabe und blickt motiviert auf die anstehende Saison: „Mit Rutronik Racing habe ich ein neues Team gefunden. Gemeinsam mit Dennis möchte ich um vordere Positionen im ADAC GT Masters kämpfen. Den Audi kenne ich bereits gut und die ersten Gespräche mit dem Team und Dennis stimmen mich zuversichtlich.“ Mit Elia Erhart (32/Röttenbach) und Pierre Kaffer (44/Schlieren) hatte Rutronik bereits vor Kurzem die erste Fahrerpaarung für 2020 bekannt gegeben.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

19.02.2021 - WTCR - Neuer Audi RS 3 LMS bestreitet FIA WTCR 2021
Audi Sport customer racing perfektioniert den neuen Einsteiger-Tourenwagen RS 3 LMS vor der Auslieferung an die Kundenteams in einem anspruchsvollen Umfeld: Der erst vor zwei Wochen vorgestellte Neuzugang im Modellprogramm von Audi Sport bestreitet mit dem WTCR – FIA-Tourenwagen-Weltcup die hochkarätigste und am härtesten umkämpfte TCR-Rennserie weltweit.
„Das gibt uns die Möglichkeit, unser neues Modell auf unterschiedlichen internationalen Rennstrecken und unter größtem Wettbewerbsdruck zu erproben. Erst dann liefern wir das Modell in der zweiten Jahreshälfte an Kundenteams in aller Welt“, sagt Chris Reinke, Leiter Audi Sport customer racing. Beim Team fiel die Wahl auf Comtoyou Racing aus Belgien. „Die Mannschaft von Jean-Michel Baert kennt unsere Produkte seit 2017, hat damit internationale Rennen und Titel gewonnen und ist ein Team der ersten Stunde in der FIA WTCR“, so Reinke weiter. Die Mannschaft aus Waterloo nahe Brüssel, deren Renneinsätze François Verbist leitet, setzt exklusiv vier neue Audi RS 3 LMS ein. Im Vorjahr gewann sie die TCR Benelux, die TCR Europe sowie den WTCR – FIA World Touring Car Cup for Rookie Drivers mit Audi.
Mit Frédéric Vervisch und Nathanaël Berthon stellt Audi Sport zwei Fahrer für das Programm, zwei Privatfahrer benennt das Team zu einem späteren Zeitpunkt. Der Belgier Vervisch bestreitet mit Audi Sport diverse GT3-Programme. 2019 hat er die 24 Stunden in Dubai und auf dem Nürburgring im Audi R8 LMS gewonnen und 2018 sowie 2019 die FIA WTCR im Audi Sport Team Comtoyou bestritten. „Er ist ein erfahrener, technisch versierter und zuverlässiger Pilot. Damit ist er der ideale Entwicklungsfahrer für unser neues Auto“ sagt Reinke. „Ihm stellen wir unsere Neuverpflichtung Nathanaël Berthon zur Seite, der sein Können bereits in vielen Rennsport-Kategorien gezeigt hat.“ Der 31 Jahre alte Franzose ist im Formel-Rennsport bis zum Formel-1-Testfahrer aufgestiegen. Im privaten LMP1-Rennwagen hat er einen vierten Platz bei den 24 Stunden von Le Mans erreicht, war 2018 sowie 2020 in der FIA WTCR mit der ersten Generation des Audi RS 3 LMS am Start und hat damit im Vorjahr ein Rennen gewonnen.
Die Saison 2021 der FIA WTCR beginnt am ersten Juni-Wochenende gemeinsam mit dem 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife des Nürburgrings. Bis November umfasst der Kalender insgesamt acht Renntermine in Europa und Asien, darunter die Stadtkurs-Klassiker in Vila Real (Portugal) und Macau (China).
(Text: Audi Kommunikation Motorsport - www.audi-motorsport.com)

19.02.2021 - TCR Germany - Honda Junior Challenge geht 2021 in die nächste Runde
Honda unterstützt auch 2021 als offizieller Serienpartner die ADAC TCR Germany. Damit geht auch die erfolgreiche Honda Junior Challenge in die nächste Runde. Neben der von Honda unterstützten Nachwuchsfahrerwertung stellt der Autohersteller aus Japan auch weiterhin das Safety Car in der ADAC TCR Germany. Die sechste Saison der ADAC TCR Germany beginnt am 14. bis 16. Mai in der Motorsport Arena Oschersleben – und am Ende des Jahres darf wieder der beste Nachwuchsfahrer über einen neuen Honda Civic jubeln.
Die Honda Junior Challenge war bisher ein voller Erfolg und ein Sprungbrett für Tourenwagenfahrer in höhere Klassen. 2017 gewann der heutige WTCR-Fahrer Luca Engstler die Nachwuchswertung. Im Jahr darauf folgte Max Hesse, der mittlerweile bei BMW unter Vertrag genommen wurde. 2019 holte Michelle Halder den Titel und 2020 Marcel Fugel, der in diesem Jahr in der ADAC TCR Germany im Civic Type R TCR erneut um Podiumsplätze kämpfen will. Teilnahmeberechtigt an der Honda Junior Challenge 2021 sind Fahrer, die jünger als 23 Jahre sind.
„Wir sind sehr froh, auch im fünften Jahr als Partner des ADAC in die Saison 2021 gehen zu können, und freuen uns auf spannende Rennwochenenden“, sagt Klaus Kniedel, Verantwortlicher Motorsport bei Honda Deutschland.
„Mit der Honda Junior Challenge schaffen wir gemeinsam einen besonderen Anreiz für Neueinsteiger“, sagt ADAC Motorsportchef Thomas Voss: „Wir freuen uns darüber, dass Honda als Partner nicht nur die ADAC TCR Germany unterstützt, sondern sich auch aktiv für den Nachwuchs engagiert, und das nun bereits im fünften Jahr.“
(Text: ADAC TCR Germany / SID Sportmarketing & Communication Services GmbH - www.adac.de/motorsport)

18.02.2021 - DTM Trophy - DTM Trophy: Sprungbrett für die Top-Liga
Die DTM Trophy wird zum Leistungszentrum für die DTM. Bereits in der Premierensaison 2020 hat sich Top-Nachwuchs-Meisterschaft als Sprungbrett in die DTM etabliert. Der künftige Champion der DTM Trophy wird nicht nur mit einer Mitgift von 75.000 Euro belohnt, sondern auch mit einem ausgiebigen Test im GT3-Sportwagen. Diese Förderung hat auch der beste Junior der vergangenen Saison erhalten. Der Brite Ben Green absolvierte unlängst im Audi R8 LMS erfolgreiche Testfahrten auf dem Grand-Prix-Kurs von Barcelona. Damit ist der 23-Jährige dem Aufstieg in die DTM ein gutes Stück näher gerückt.
„GT3 ist eine fantastische Klasse: wirklich schnelle Autos und toller Rennsport“, lässt Ben Green im Interview mit dem Webportal dtm.com keinen Zweifel an seinem Ziel DTM. „Ein Traum, den ich gerne verfolgen würde.“ Über 50 Runden drehte er im Audi R8 LMS des Teams WRT. „Insgesamt bin ich fast zwei Stunden gefahren – eine tolle, spannende Chance, und ich habe sie sehr genossen.“ Das Team WRT zählt zu den erfolgreichsten Mannschaften im GT3-Rennsport. In den vergangenen beiden Saisons glänzte der belgische Rennstall auch in der DTM.
Ben Green startete seine Laufbahn klassisch im Kartsport, 2020 wechselte er aus der britischen GT-Meisterschaft in die DTM Trophy. Schon am ersten Rennwochenende im belgischen Spa-Francorchamps feierte er im BMW M4 von FK Performance Motorsport seinen ersten Sieg, stand weitere drei Mal auf dem Podium und setzte sich als Gesamtvierter unter 27 Piloten in Szene. „Die DTM Trophy ist anspruchsvoll, die Wettbewerbsdichte sehr groß und als Vorbereitung hervorragend“, so Green. „Der Schritt von den seriennahen GT-Sportwagen der DTM Trophy zur GT3 ist logisch. In jeder Hinsicht ist es ein Aufstieg. Mehr Leistung, kräftigere Bremsen, bessere Aerodynamik – in jedem Bereich gibt es in der GT3 eine Steigerung. Das macht die DTM Trophy ideal als Sprungbrett, als Vorbereitung für den Aufstieg in die GT3-Klasse.“
„Die DTM Trophy ist mit den seriennahen GT-Sportwagen der perfekte Unterbau für die DTM. Auf dieser professionellen Motorsport-Bühne können sich Fahrer und auch Teams bestmöglich in Szene setzen, um später in die Top-Klasse aufzusteigen“, erklärt Frederic Elsner, Direktor Event der DTM-Dachorganisation ITR.
Neben den jungen Talenten profitieren davon vor allem die Teams aus der DTM. „Das ist einer von vielen Vorteilen der DTM-Plattform. Teams haben die Möglichkeit, ihren eigenen Nachwuchs in der DTM Trophy auszubilden. Ein Doppelprogramm ist auch aus Kostensicht interessant, da sich viele Synergien ergeben“, führt Elsner aus. Die mit insgesamt 150.000 Euro dotierte DTM Trophy trägt bei sieben DTM-Events je zwei Rennen aus, die von SPORT1 live übertragen werden.
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

18.02.2021 - GT4 Germany - Dörr Motorsport mit Aston Martin und McLaren in der ADAC GT4 Germany
Dörr Motorsport tritt auch 2021 wieder in der ADAC GT4 Germany an. Der Rennstall aus Frankfurt setzt dabei erstmals auf zwei verschiedene Fahrzeuge. Beide kommen sie aus Großbritannien: Neben dem bekannten McLaren 570S GT4 wird nun auch ein Aston Martin Vantage GT4 an den Start gebracht. „In der Dörr Group haben wir beide Hersteller im Programm. Insofern passt es sehr gut, mit McLaren und Aston Martin nun auch auf der Rennstrecke vertreten zu sein“, erklärt Teamchef Rainer Dörr den Hintergrund des diesjährigen Rennprogramms in der ADAC GT4 Germany. Der Aston Martin Vantage GT4 ist in der ADAC-Serie bereits etabliert, da das Fahrzeug 2019 und 2020 von einem anderen Rennstall aufgeboten wurde. Durch das Engagement von Dörr Motorsport erhöht sich die Anzahl der für die Saison 2021 in die ADAC GT4 Germany eingeschriebenen Marken auf sechs.
Der Aston Martin wird schon in den nächsten Tagen an Dörr Motorsport ausgeliefert. „Unser Plan ist es, im März erstmals mit dem für uns neuen Fahrzeug sowie auch dem McLaren testen zu gehen“, verrät Dörr. Durch zehn Jahre Motorsporterfahrung sieht er seinen Rennstall für den Einsatz von zwei verschiedenen Modellen technisch gut aufgestellt: „Es ist eher eine logistische Herausforderung, da wir nun zwei unterschiedliche Ersatzteilpakete mitnehmen müssen.“
Pilotiert wird der Aston Martin von Phil Dörr, der bereits 2019 und 2020 in der ADAC GT4 Germany für Dörr Motorsport unterwegs war, und von Andreas Wirth. „Ich freue mich unglaublich auf die anstehenden Tests, den Aston Martin sehe ich als Herausforderung“, so Wirth, der bereits acht Siege im ADAC GT Masters einfahren konnte. „Mit meiner jahrelangen Erfahrung aus dem ADAC GT Masters möchte ich das gesamte Team unterstützen und vorwärtsbringen. Auch für Phil möchte ich ein Mentor sein. Ich möchte ganz vorne mitfahren.“ Denselben Anspruch hat auch Teamchef Rainer Dörr. „Wir treten nicht an, um dabei zu sein. Wir wollen dieses Jahr um die Meisterschaft in der ADAC GT4 Germany kämpfen. Das ist unser höchstes Saisonziel.“
Im McLaren 570S GT4 gibt in der Saison 2021 Ben Dörr sein Debüt in der ADAC GT4 Germany. Der jüngere Bruder von Phil steigt aus dem Kartsport auf. „Es ist natürlich etwas ganz Besonders, dass Phil und Ben nun gemeinsam in einer Rennserie antreten“, ist Vater Rainer Dörr stolz. „Tatsächlich ist es auch das erste Mal, dass die Zwei gegeneinander auf der Rennstrecke fahren. Somit ist die Vorfreude natürlich groß.“ Ben Dörr teilt sich das McLaren-Cockpit mit Nico Hantke, der wie Dörr zuletzt ebenfalls im ADAC Kart Masters unterwegs war. „Der Wechsel vom Kart in den GT-Sport war für mich eine komplett neue Erfahrung, alles ist größer und schneller, aber es macht sehr viel Spaß. Jetzt möchte ich so schnell als möglich Erfolge einfahren“, blickt Hantke voraus.
Dörr Motorsport ist in der ADAC GT4 Germany eine feste Größe. Das Team hat an bislang allen Rennen der Serie teilgenommen und konnte zwei Laufsiege einfahren. Nach Platz neun in der Team-Wertung 2019 erreichte der Rennstall 2020 Platz fünf. „Die ADAC GT4 Germany ist unserer Meinung nach die professionellste GT4-Serie im deutschsprachigen Raum. Wir fühlen uns dort sehr wohl“, erläutert Rainer Dörr. „Uns gefällt vor allem der Teamgedanke mit zwei Piloten pro Fahrzeug. Außerdem finden wir es klasse, dass die Rennen in Deutschland und dem benachbarten Ausland stattfinden. Denn dies hat natürlich große Vorteile in Bezug auf Logistik und Reisekosten.“
(Text: ADAC Motorsportpresse - https://www.adac-motorsport.de/adac-gt4-germany)

14.02.2021 - GT Masters - Erhart und Kaffer wechseln zu Rutronik Racing by TECE
Neues Umfeld für Elia Erhart (32/Röttenbach) und Pierre Kaffer (44/Schlieren) im ADAC GT Masters: Der letztjährige Sieger der Pirelli-Trophy-Wertung und der Audi-Sport-Pilot starten 2021 in der Deutschen GT-Meisterschaft erstmals für Rutronik Racing by TECE. Dies gab das Duo am Sonntag in der neuesten Ausgabe von PS on Air – Der Ravenol ADAC GT Masters-Talk bekannt. Das ADAC GT Masters trägt vom 14.–16. Mai in Oschersleben seinen Saisonauftakt aus. Alle Rennen werden live und in voller Länge vom neuen TV-Partner NITRO übertragen.
Erhart und Kaffer sind eine eingespielte Mannschaft. 2021 bestreiten sie bereits ihre vierte Saison in Folge in einem Audi R8 LMS. In der Saison 2018 holten sie auf dem Sachsenring einen Sieg. Dabei gelang ihnen ein ganz besonderer Coup: Sie gewannen vom 26. Startplatz aus. Keinem anderen Siegerduo gelang im ADAC GT Masters bisher eine größere Aufholjagd.
„Die Vorfreude ist unglaublich groß. Von der neuen Zusammenarbeit mit Rutronik Racing verspreche ich mir persönlich unheimlich viel. Die Mannschaft von Teamchef Fabian Plentz ist 2019 ins ADAC GT Masters eingestiegen und hat seitdem wirklich beeindruckende Erfolge erzielt“, sagt Elia Erhart. „Es freut mich sehr, dass uns unsere Wege nun zusammengeführt haben. Bedanken möchte ich mich allerdings auch recht herzlich beim Team Car Collection für die vergangenen beiden Jahre, durch die wir uns unglaublich weiterentwickelt haben.“
Auch Pierre Kaffer fiebert dem neuen Projekt entgegen: „Zunächst einmal freue ich mich sehr darüber, dass ich mir auch 2021 wieder einen Audi R8 LMS zusammen mit Elia im ADAC GT Masters teilen werde. Mit Rutronik Racing by TECE und vielen tollen Partnern an unserer Seite sehe ich uns hier wirklich sehr gut aufgestellt, um die gesteckten Saisonziele zu erreichen. Das ist einerseits die Verteidigung unseres Meistertitels in der Pirelli-Trophy-Wertung, andererseits aber auch der regelmäßige Vorstoß in die Punkteränge des Gesamtklassements.“
„Es ist mit Sicherheit davon auszugehen, dass wir auch 2021 wieder eine unglaubliche Leistungsdichte im ADAC GT Masters erleben werden“, so Teamchef Fabian Plentz. „Nichtsdestotrotz stellen wir uns wieder mit zwei Audi R8 LMS dieser großen Herausforderung. Auf die Zusammenarbeit mit Elia und Pierre freue ich mich wirklich sehr. Wir hatten in den vergangenen Wochen sehr angenehme Gespräche und waren uns schnell über das gemeinsame Engagement in der Saison 2021 einig. Die Besetzung des zweiten Fahrzeuges können wir leider erst zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben, ebenso wie das genaue Design der beiden Audi R8 LMS.“
Rutronik Racing startet seit 2019 im ADAC GT Masters und hat sich schnell als eines der erfolgreichsten Teams etabliert. Gleich im Debütjahr gewann der Rennstall mit Patric Niederhauser (29/CH) und Kelvin van der Linde (24/ZA) die Fahrerwertung sowie die Teammeisterschaft. Auch im vergangenen Jahr kämpfte Rutronik Racing bis zum Finale in Oschersleben um den Titelgewinn.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

13.02.2021 - TCR Germany - Wimmer Werk Motorsport startet mit Cupra und Audi
Spannende Nachrichten aus Österreich: Das Team Wimmer Werk Motorsport geht in diesem Jahr mit gleich vier Fahrzeugen in der ADAC TCR Germany an den Start. Das österreichische Team, geführt von den Brüdern Felix und Max Wimmer, setzt drei Cupra Leon Competicion TCR und einen Audi RS3 LMS ein und sorgt somit für noch mehr Markenvielfalt in der ADAC TCR Germany. Die sechste Saison der Tourenwagenserie des ADAC beginnt vom 14. bis 16. Mai in der Motorsport Arena Oschersleben. „Wir freuen uns auf die Herausforderung und wollen mit allen vier Autos das Maximum herausholen“, sagt Teamchef Max Wimmer: „Die beiden Gaststarts 2020 haben gezeigt, dass wir uns in der ADAC TCR Germany wohlfühlen und uns dort beweisen wollen.“
Wimmer Werk Motorsport war bereits 2020 bei zwei Gaststarts in der ADAC TCR Germany dabei: In Hockenheim und beim „Heimrennen“ auf dem Red Bull Ring. Damals setzte das Team erstmals überhaupt den neuen Cupra ein, doch mittlerweile hat man zahlreiche weitere Erkenntnisse gewonnen, so Wimmer: „Wir haben viel ausprobiert, das Auto in der Zeit viel besser kennengelernt und konnten die ‚Kinderkrankheiten‘ ablegen.“
Als Fahrer der Cupra sind Günter Benninger (60, Österreich) und Christian Voithofer (43, Österreich) fix dabei. Mit einem weiteren Piloten sei man in guten Gesprächen, den Audi wird Peter Gross (57, Österreich) steuern. „Der Fahrer, mit dem wir noch sprechen, soll perspektivisch um die Meisterschaft oder zumindest die Spitze mitfahren“, sagt Max Wimmer: „Mit den drei anderen gilt der volle Fokus der Trophy-Wertung.“
(Text: ADAC TCR Germany / SID Sportmarketing & Communication Services GmbH - www.adac.de/motorsport)

11.02.2021 - TW Classics - TWC mit Rekord-Starterfeld
Die Tourenwagen Classics (TWC) können nur einen Monat nach dem Start der Einschreibungen mit absoluten Top-Ergebnissen aufwarten: Bereits 55 Teams haben sich in DIE Motorsport-Serie für klassische Tourenwagen fest eingeschrieben – reale Fakten statt formaler Absichtserklärungen. Überzeugt hat die Mehrzahl der Teilnehmer das Konzept der Serie mit der Fahrergemeinschaft Historischer Rennfahrzeuge in Europa (FHR) zu kooperieren. Damit wird es möglich, die Top-Events der Klassik-Welt mit aktuellem Motorsport zu kombinieren.
Aber nicht nur das: Sie haben vor allem Planungssicherheit durch den weitgehend seit Wochen feststehenden Veranstaltungskalender. Dieser präsentiert sich als hochkarätige Mischung. Die etablierten und nachhaltig wachsenden, absoluten Top-Veranstaltungen des klassischen Motorsports sind dabei perfekt verknüpft mit den Rennen der aktuellen Boliden – im ebenfalls seit langen feststehenden Event-Paket der ADAC GT MASTERS.
„Diese Verknüpfung kommt bei den Teams, Fahrern und Partnern so gut an“, berichtet TWC-Organisationschef Michael Thier zusammenfassend, „dass wir bereits nach vier Wochen ein Rekord-Starterfeld mit mehr als 55 fest eingeschriebenen Fahrzeugen präsentieren können. Wir haben bereits jetzt 7 Marken – Alpina, Audi, BMW, Ford, Mercedes, Opel, Volvo mit 34 verschiedenen Modellen/Varianten fix bei uns begrüßen können.“
Damit spannt die Tourenwagen Classics quasi nahtlos den Bogen zur großen Zeit des Tourenwagen Motorsports. „Dieses Ergebnis – 55 Nennungen – übertrifft“, so berichtet Michael Thier ergänzend, „unseren kühnsten Prognosen bei weitem. Unterstrichen wird damit der wachsende Stellenwert von historischen Fahrzeug-Events mit ihren ausgesprochen unkomplizierten Bedingungen für alle direkt Beteiligten. Hinzu kommt, dies lehrt die Erfahrung mit den Einschreibungen der letzten Jahre, dass bekanntermaßen viele Teams und Fahrer ihre Nennungen erst 'auf den letzten Drücker übermitteln' – ich gehe davon aus, dass wir die jetzt vorliegenden eindrucksvollen Zahlen am Ende noch mal toppen können.“
Mit diesen ersten Ergebnissen präsentiert sich die Serie im sechsten Jahr mit den besten jemals erreichten Einschreibungen, sodass man darauf bereits international aufmerksam geworden ist.
(Text: Bernhard Schoke / Presse & Kommunikation TWC - https://tourenwagen-classics.com/)

11.02.2021 - GT4 Germany - Schrey/Piana starten auch 2021 wieder in der ADAC GT4 Germany
Michael Schrey (38/Wallenhorst) und Gabriele Piana (34/ITA) treten auch 2021 wieder in der ADAC GT4 Germany an. Wie in der Vorsaison pilotiert das Duo einen BMW M4 GT4 von Hofor Racing by Bonk Motorsport. „Es gibt für uns keinen Grund, die beiden auszutauschen. Gabriele und Michael haben 2020 in der ADAC GT4 Germany eine herausragende Leistung gezeigt. Als Team harmonieren sie sehr gut. Sie ergänzen sich perfekt und treiben sich gegenseitig zu Höchstleistungen an. Und davon einmal abgesehen, passt es auch menschlich zwischen ihnen und dem Team“, erklärt Teamchef Michael Bonk.
Schrey und Piana hatten 2020 weite Teile der ADAC GT4 Germany-Saison mitgeprägt und den Vizemeistertitel in der Fahrerwertung eingefahren. Sportlicher Höhepunkt war dabei der souveräne Laufsieg im Samstagsrennen in der Motorsport Arena Oschersleben. „2021 stelle ich unter das Motto 'Jetzt erst recht'“, so Bonk weiter. „Wir wollen uns wieder der Konkurrenz stellen und richtig angreifen. Der Titel ist ganz klar das Ziel. Darauf arbeiten wir hin.“
„Wir haben in der vergangenen Saison gezeigt, wozu wir fähig sind und was wir leisten können. Deswegen muss es unser Ziel sein, 2021 den Titel einzufahren“, ist auch Schrey hochmotiviert. „Ich freue mich schon sehr auf die anstehende Saison in der ADAC GT4 Germany. Das ADAC-Wochenend-Paket hat großes Renommee. Auch die Serie an sich finde ich phantastisch. Deswegen kann ich den Saisonstart schon gar nicht mehr abwarten.“
„Für uns als deutschsprachiges Team ist es wichtig, dass wir an einer deutschen Rennserie teilnehmen“, fügt Bonk einen weiteren Grund für das Engagement in der ADAC GT4 Germany an. „Deutsche Rennserien haben international immer einen hohen Stellenwert. Außerdem ist das Format top.“ Hofor Racing by Bonk Motorsport ist ein Zusammenschluss von Hofor Racing aus der Schweiz und Bonk Motorsport aus Westfalen. „Circa 90 Prozent des operativen Renngeschäfts läuft von unserem Stammsitz in Münster aus. Hier sind beispielsweise auch die Rennautos stationiert“, erläutert Bonk.
Von der Qualität des Rennstalls ist auch Michael Schrey begeistert. „Unsere Verbindung besteht mittlerweile seit fast einem Jahrzehnt. Uns vereinen nicht nur Freundschaften sondern auch Titel. Das schweißt natürlich zusammen. Somit kommt für mich auch kein Team-Wechsel in Frage.“
Wie bereits 2019 und 2020 möchte Hofor Racing by Bonk Motorsport auch in der anstehenden Saison wieder mit zwei Fahrzeugen in der ADAC GT4 Germany antreten. „Für das zweite Auto sind wir derzeit in intensiven und interessanten Gesprächen. Wir sind zuversichtlich, final entschieden ist aber noch nichts“, verrät Bonk. „Für uns gilt eine klare Maxime: Als Team wollen wir in jedem Rennen den besten BMW stellen. Gabriele und Michael sind dabei die absolute Referenz. Von ihrer Erfahrung können dann auch die Piloten des zweiten Fahrzeuges profitieren. In Bezug auf Abstimmungsdaten arbeiten wir im Team absolut offen.“
(Text: ADAC Motorsportpresse - https://www.adac-motorsport.de/adac-gt4-germany)

08.02.2021 - GT Masters - GRT Grasser: mit vier Lamborghini und starken Fahrern um Titel kämpfen
Vier gewinnt – so lautet 2021 das Motto beim GRT Grasser Racing Team. Die österreichische Mannschaft startet mit vier Lamborghini Huracán GT3 Evo im ADAC GT Masters. Das Ziel: der Titelgewinn. In der Deutschen GT-Meisterschaft setzt Grasser dabei auf drei Lamborghini-Werksfahrer, routinierte Rennsieger und vielversprechende Nachwuchspiloten. Das ADAC GT Masters startet vom 14. bis 16. Mai in der Motorsport Arena Oschersleben in die Saison, der TV-Sender NITRO überträgt alle Rennen live und in voller Länge im frei empfangbaren Fernsehen.
Das erste Fahrerduo bilden die Werksfahrer Mirko Bortolotti (31/I) und Albert Costa Balboa (30/E). „Ich freue mich unheimlich, dass Mirko zurückkehrt“ sagt Gottfried Grasser. „Er ist ein guter Freund und war schon beim Beginn unserer Zusammenarbeit mit Lamborghini dabei. Das verbindet uns. Albert ist extrem schnell und hat viel Talent. Er wird seinen Weg machen. Mir gefällt, dass er viele Emotionen hat und immer alles gibt.“ Rückkehrer Rolf Ineichen (42/CH), mit 36 Klassensiegen der erfolgreichste Pilot in der Pirelli-Trophy-Wertung in der Seriengeschichte, und Werksfahrer Franck Perera (36/F) teilen sich den zweiten Huracán. Grasser: „Beide haben schon 2019 erfolgreich ein Team gebildet. Sie harmonieren sehr gut. Franck liegt extrem daran, den Teamkollegen weiterzubringen. Da ist null Egoismus im Spiel.“
In den zwei weiteren Fahrzeugen setzt Grasser auf junge Nachwuchsfahrer. Wie bereits im vergangenen Jahr bilden die Lamborghini-Junioren Steijn Schothorst (26/NL) und Tim Zimmermann (25/Langenargen) eine Fahrerpaarung. Das Duo beeindruckte 2020 in seiner ADAC GT Masters-Debütsaison mit drei Pole-Positions und einem Gesamtpodium. Zimmermann gewann zudem die Pirelli-Junior-Wertung. „Beide hatten ein starkes erstes Jahr, an diese Entwicklung wollen wir anknüpfen. Sie werden sicher einige Highlights setzen.“ Für den vierten Huracán GT3 Evo steht bereits der erste Fahrer fest, für den zweiten Platz führt das Team noch Gespräche. „Die vier Fahrerteams werden eng zusammenarbeiten und alle Synergien nutzen“, so Grasser. „Es gibt transparente Daten und alle haben komplett das gleiche Material. Darauf lege ich sehr viel Wert. Es sollen faire Bedingungen bei uns herrschen.“
Für Gottfried Grasser und seine Mannschaft ist 2021 eine besondere Saison: Die Österreicher feiern zehnjähriges Jubiläum im ADAC GT Masters. 2011 gab Grasser, damals noch selbst als Fahrer aktiv, mit einer Dodge Viper auf dem Nürburgring seinen Einstand in der Rennserie. Seitdem hat sich viel getan. Nach einem bescheidenen Beginn hat sich das GRT Grasser Racing Team zu einem der erfolgreichsten und größten Rennställe im ADAC GT Masters entwickelt. Zehn Siege und 14 Pole-Positions stehen inzwischen zu Buche, kein Rennstall setzt 2021 mehr Fahrzeuge ein als die Mannschaft aus der Steiermark. „Unser heutiges Team ist mit den Anfängen gar nicht mehr vergleichbar“, blickt Gottfried Grasser zurück. „,Von der Bierbank zur ,Doppelstockhospi´ könnte man die Entwicklung zusammenfassen. Wir haben eine komplett andere Struktur, alles ist größer geworden und extrem gewachsen. Vor allem seit dem Beginn unserer Zusammenarbeit mit Lamborghini 2015 ist es richtig bergauf gegangen. Wir haben seitdem einen tollen Partner, den wir rund um die Uhr unterstützen, und Lamborghini unterstützt uns ebenfalls rund um die Uhr. Das ist eine traumhafte Konstellation.“
Grasser hat in den vergangenen Jahren natürlich auch die Entwicklung des ADAC GT Masters verfolgt: „Die Entwicklung geht nur nach oben. Es gibt, glaube ich, keine Serie, wo der Kosten-Nutzen-Faktor so gut dargestellt wird. Das ist ein Faktor, der immer wichtiger wird. Es ist noch mit vernünftigen Kosten zu machen. Und vom Wettbewerb gibt es nichts Stärkeres auf der Welt, nicht einmal annähernd. In anderen Rennserien liegen 20 Autos innerhalb einer Sekunde, im ADAC GT Masters liegen 20 Autos innerhalb einer halben Sekunde. Die Serie ist vom Teilnehmerfeld, vom Wettbewerb wirklich fantastisch. Das ist beinharter Motorsport und gibt es nirgendwo anders.“
Highlights hat Grasser in den vergangenen Jahren einige erlebt: „Jeder einzelne Sieg bei unserem Heimspiel auf dem Red Bull Ring liegt mir sehr am Herzen. Mein persönlich schönster Sieg war der im Jahr 2015 bei der Premiere des neuen Lamborghini Huracán GT3. Was Schöneres konnte nicht passieren. Das ist eine Erinnerung, die bleibt. Aber es gab auch weitere tolle Events und Erfolge. Wir hatten 2018 zum Beispiel auch einen wunderschönen Sieg in Hockenheim.“
An diese Erfolge möchte Grasser 2021 anknüpfen. „Der Titel muss das Ziel sein“, so der Österreicher. „Wir waren in den letzten Jahren immer mal wieder nah dran, aber haben dann Fehler gemacht. Deshalb kann es nur heißen: Besser machen und wieder angreifen! Man lernt immer dazu. Meister zu werden ist immer sehr schwierig, denn es gibt viele andere Teams mit dem gleichen Ziel. Der Titelgewinn im ADAC GT Masters steht in meiner Prioritätenliste in diesem Jahr ganz oben. Wir haben ein sehr gutes Paket geschnürt.“
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

04.02.2021 - GT Masters - Dominik Fugel: „Einfach unbeschreiblich“
Neuzugang Dominik Fugel drehte in Italien erste Runden mit dem Honda NSX GT3 Evo, mit dem er in diesem Jahr im ADAC GT Masters antreten will, und war begeistert. Der 24-Jährige und das Team Fugel Sport, das das Fahrzeug in der Deutschen GT-Meisterschaft einsetzen wird, haben den NSX bei J.A.S. Motorsport im italienischen Arluno in Empfang genommen. Fugel, im vergangenen Jahr Dritter in der ADAC TCR Germany, legte anschließend auf dem Circuito Tazio Nuvalari in der Nähe von Mailand erste Runden mit dem japanischen GT-Sportwagen zurück. „Es war unbeschreiblich“, so der ehemalige Pilot der ADAC Stiftung Sport.
„Das Auto ist ganz anders als der TCR-Honda, den ich bisher gefahren bin. Die Leistung des GT3 ist wirklich krass. Die Bedingungen waren sehr schwierig, es hat geregnet, es war nur fünf Grad warm. Die Strecke war sehr eng und hat fast nur Erster- und Zweiter-Gang-Kurven. Es war daher nur ein kurzer Roll-out. Aber für einen ersten Eindruck hat es gereicht. Ich freue mich schon sehr darauf, das Auto bei trockenen Bedingungen auf einer richtigen Rennstrecke zu fahren.“
Nach den ersten Testrunden wurde der Honda von Fugel Sport verladen und zum Teamsitz in Sachsen gebracht. „Das Auto soll heute ankommen“, so Fugel. „Dann werden es die Mechaniker komplett zerlegen, um sich damit vertraut zu machen. Wir wollen gerne Ende Februar in Südeuropa zwei, drei Tage mit dem neuen Auto testen. Da müssen wir aber schauen, wie sich das Wetter entwickelt und was für Reisebeschränkungen es gibt.“
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

04.02.2021 - GT4 Germany - Team Zakspeed mit zwei Mercedes-AMG in der ADAC GT4 Germany
Wenn vom 14. bis 16. Mai die Saison 2021 der ADAC GT4 Germany in der Motorsport Arena Oschersleben beginnt, wird auch das Team Zakspeed wieder am Start stehen. Neben dem Einsatz von zwei Mercedes-AMG GT3 im ADAC GT Masters plant das Traditionsteam ein erweitertes Programm in der ADAC GT4 Germany. „Wir möchten mit mindestens zwei Fahrzeugen in der ADAC GT4 Germany antreten“, erläutert Teammanager Philipp Zakowski. „Aufgrund von Corona ist derzeit natürlich nicht alles komplett absehbar. Aber zwei Fahrzeuge sind aktuell der Plan. Wir arbeiten gerade sogar an einem dritten Auto.“
Als Fahrzeugmodell setzt Zakspeed weiterhin auf den Mercedes-AMG GT4. Die Fahrer hat das Team intern bereits größtenteils fixiert und wird das Aufgebot in den kommenden Wochen veröffentlichen. „Unser Saisonziel für die ADAC GT4 Germany ist klar definiert“, so Zakowski weiter. „Wir möchten 2021 mit um den Titel fahren und außerdem auch den Nachwuchs fördern.“
Zakspeed stieg 2020 zur dritten Saisonstation auf dem Sachsenring in die ADAC GT4 Germany ein. Am Steuer des blau-weißen Mercedes-AMG GT4 teilten sich Jan Marschalkowski (18/Inning) und Hendrik Still (33/Kempenich) die Arbeit. Dieses Duo hatte die ersten beiden Rennwochenenden noch für ein anderes Team bestritten. Das Engagement war gleich von Erfolg gekrönt. Marschalkowski/Still konnten das Samstagsrennen auf dem 3,645 Kilometer langen Kurs in Hohenstein-Ernstthal gewinnen. Am Saisonende wurde Marschalkowski zudem Junior-Champion der ADAC GT4 Germany.
„Natürlich gibt es immer Dinge zu verbessern, aber grundsätzlich fühlen wir uns in der ADAC GT4 Germany richtig wohl. Es ist eine super Serie, insbesondere für junge Piloten, die in den GT3-Sport aufsteigen wollen“, erklärt Zakowski. „Und da wir schon seit fast einem Jahrzehnt im ADAC GT Masters unterwegs sind, macht die ADAC GT4 Germany für uns als Team natürlich auch logistisch absolut Sinn. Aus diesem Grund haben wir uns auch bewusst gegen andere Serien entschieden.“
(Text: ADAC Motorsportpresse - https://www.adac-motorsport.de/adac-gt4-germany)

03.02.2021 - BMW M2 Cup - BMW M2 Cup startet auf Goodyear in die Premierensaison
Mit dem BMW M2 Cup setzt BMW ab der kommenden Motorsportsaison Maßstäbe in Sachen Nachwuchsförderung. Der neue Kundensport-Cup, dessen Launch kurz vor Jahresende 2020 bekannt gegeben wurde, wird im Rahmen der DTM ausgetragen und ist als Plattform für vielversprechende Aufsteiger angelegt. Ausgetragen auf dem neuen Einstiegsmodell des BMW M Motorsport-Portfolios können hier etwa Rookies aus dem Kartsport ihre Karriere auf der Rundstrecke fortsetzen. Neben den identischen Fahrzeugen können sie dabei auch in Sachen Reifen auf die Expertise eines exzellenten Partners setzen: Goodyear stattet die Serie mit exklusiven Rennreifen in der Dimension 265/660 R18 aus.
Bei der Ausrichtung des BMW M2 Cups setzt BMW auf erfahrene Partner in Sachen Nachwuchsförderung. Als Promotor wurde die tolimit GmbH mit der Ausrichtung beauftragt. Die Motorsport-Profis aus dem niedersächsischen Lohne haben nicht nur jahrzehntelange Erfahrungen im Kundenmotorsport. Auch die Talentförderung ist ein traditionelles Aufgabengebiet des Unternehmens, das damit die perfekten Voraussetzungen für den neuen Cup bietet. Denn hier sollen Nachwuchspiloten künftig eine attraktive und finanzierbare Plattform finden. Jörg Michaelis, Projektleiter BMW M2 Cup bei tolimit freut sich auf die Zusammenarbeit: „Mit Goodyear haben wir einen verlässlichen Partner gewonnen, der nicht nur qualitativ den Ansprüchen an einen Markenpokal gerecht wird, sondern auch das Förderungskonzept vollumfänglich unterstützt.“
Zur Philosophie des BMW M2 Cups gehören die größtmögliche Chancengleichheit und Transparenz. Die Vorbereitung der Fahrzeuge erfolgt zentral, und die Chassis werden für jedes Rennwochenende neu vergeben. So sollen die hier startenden Talente eine bestmögliche Gelegenheit erhalten, ihr Können im fairen Vergleich mit anderen Nachwuchspiloten unter Beweis zu stellen. Ihr Ehrgeiz wird dabei unter anderem mit den überaus attraktiven Aufstiegsmöglichkeiten gefördert, die der Cup bietet. „Wir wollen mit dem BMW M2 Cup talentierten Fahrern eine attraktive und finanzierbare Plattform bieten, auf der sie ihre fahrerische Qualität im DTM-Umfeld beweisen und im Erfolgsfall sogar aufsteigen können“, sagt Thomas Felbermair, Vice President Sales and Marketing BMW M GmbH. „Ich freue mich sehr, in Goodyear einen Reifenpartner gefunden zu haben, der auf der einen Seite die Fokussierung auf die Fahrerentwicklung voll unterstützt und auf der anderen Seite jahrzehntelange Expertise im Motorsport und der Reifenentwicklung besitzt.“
Mit Goodyear können die Nachwuchspiloten bei den Reifen auf einen erfahrenen Partner vertrauen. Das Engagement im BMW M2 Cup setzt die langjährige Kooperation zwischen BMW und Goodyear fort: „Uns verbindet mit BMW alleine im 240i Cup auf der Nordschleife eine siebenjährige Zusammenarbeit. Zuvor gab es eine intensive Entwicklungspartnerschaft beim Einsatz des BMW M3 GT2 auf dem Nürburgring“, blickt Alexander Kühn, Goodyear Car Motorsport Product Manager EMEA, zurück. „Wir freuen uns darauf, die gute Zusammenarbeit mit dem Promoter tolimit noch weiter auszubauen. So gehen wir in einer überaus vielversprechenden Konstellation die besondere Herausforderung und Chance an, jungen Rennfahrern bei einer wichtigen Karrierestation ein verlässlicher Partner zu sein.“
Ausgestattet werden die Fahrzeuge im BMW M2 Cup mit je einer Slick- und einer Regenreifen-Spezifikation in der Dimension 265/660 R18. „Bei der Entwicklung des Reifens können wir auf einen sehr breiten Erfahrungsschatz zurückgreifen“, schildert Alexander Kühn. „Da ist auf der einen Seite die sehr intensive Erfahrung mit dem Vorgängermodell im BMW Kundensport, zum anderen aber auch die Breite unseres Portfolios an Rennreifen: Auch in dieser Dimension können wir auf Erfahrungen mit einer umfangreichen Auswahl an Spezifikationen zurückgreifen, die uns bei der Entwicklung des exklusiven Rennreifens für den BMW M2 Cup wertvolle Daten liefert.“ Beste Aussichten also für die Nachwuchspiloten, denen der Aufstieg in den Renn-Tourenwagen auf diese Weise leichter gemacht wird.
(Text: Goodyear Dunlop Tires Germany GmbH - https://news.goodyear.eu/de)

02.02.2021 - 24h Daytona - Rockenfeller verpasst zweiten Daytona-Sieg knapp
Die 59. Ausgabe der 24 Stunden von Daytona war sicher eine der Spannendsten - und am Ende jubelte sogar ein ehemaliger DTM-Pilot: Der Portugiese Filipe Albuquerque setzte sich in seinem Acura-DPi-Prototypen im Finale denkbar knapp gegen den Ally-Cadillac durch, den sich Mike Rockenfeller mit der Nascar-Legende Jimmie Johnson, sowie Indycar-Routinier Simon Pagenaud (Frankreich) und dem ehemaligen japanischen Formel 1-Fahrer Kamui Kobayashi teilte. Beim Fallen der schwarzweiß-karierten Flagge fehlten dem international besetzten Fahrer-Quartett gerade einmal 4,704 Sekunden auf den Gesamtsieger.
„Insgesamt war es natürlich ein tolles Rennen und am Ende ein tolles Ergebnis, auch wenn der zweite Platz immer undankbar ist. Gerade dann, wenn es so knapp ist“, sagte der Niederbieberer hinterher. „Wir haben bei jedem Tankstopp zwei, drei Sekunden verloren und das hat uns Positionen gekostet, die wir auf der Strecke wieder zurückzuholen mussten. Für mich persönlich war es ein sehr wichtiges Rennen. Danke an das Team und an meine Teamkollegen. Es war sehr schön, endlich mal wieder in einem Prototypen zu sitzen und um den Gesamtsieg zu fahren. Ich konnte mich schnell eingewöhnen, obwohl ich vor dem Rennen nicht so viel Fahrzeit hatte.“
Die Startaufstellung des „Rolex 24“ wurde erstmals in der Geschichte der IMSA Sportscar Championship bereits eine Woche vor der Veranstaltung in einem Qualifying-Rennen bestimmt. Reglementbedingt durften sich beim “Pole Award 100” in allen Fahrzeugen nur jeweils zwei der vier Piloten am Lenkrad abwechseln. Die Wahl des Teams fiel auf Johnson und Pagenaud, so dass Rockenfeller diesmal noch zuschauen musste. Nach einem regnerischen Lauf wurde der Action Express-Cadillac mit der Startnummer 48 auf Platz fünf abgewunken.
Bis zum Start des Rennens hatte sich das Wetter über dem „Sunshine State“ Florida jedoch deutlich verbessert, so dass die Teams ihre Regenreifen diesmal in der Box lassen konnten. Wieder saß zunächst Jimmie Johnson am Steuer, konnte in der Anfangsphase aber nicht zu den vor ihm fahrenden Konkurrenten aufschließen. Nach etwa vier Stunden übernahm Mike Rockenfeller als Dritter der vier Piloten den Ally-Cadillac von Simon Pagenaud und bereits wenig später konnte der ehemalige Le Mans-Sieger den Sportprototypen bis an die dritte Position im Gesamtklassement nach vorne fahren.
Mehr als zehn Safetycar-Einsätze, sogenannte „Full Course Yellow“-Phasen, sorgten dafür, dass sich über die gesamte Distanz kein Team an der Spitze absetzen konnte und so wurde schnell klar, dass der Schluss-Sprint die Entscheidung über den Gesamtsieg bringen musste. Und weniger als fünf Sekunden gaben am Ende den Ausschlag, dass Mike Rockenfeller seinen Daytona-Gesamtsieg aus dem Jahr 2010 nicht wiederholen konnte. Über Platz zwei durfte sich "Rocky" aber trotzdem freuen, denn kurz vor Schluss lag die All-Star-Truppe nur auf Platz vier, ehe beim Ganassi-Cadillac ein Reifenschaden alle Chancen auf den Sieg ruinierte und kurz darauf Kobayashi noch den bis dahin zweitplatzierten Mazda niederkämpfte.
Rockenfeller bot jedoch bei allen seinen Stints eine starke, fehlerfreie Leistung und dürfte damit sein Ziel erreicht haben, sich für weitere Dienste im Prototypenbereich zu empfehlen. Schließlich hat sein langjähriger Arbeitgeber Audi kürzlich bekannt gegeben, ab der nächsten Saison wieder in Le Mans antreten zu wollen. „Natürlich hätten wir alle am Ende gerne die Uhr mitgebracht, das ist doch logisch. Aber dafür, dass das alles so kurzfristig entschieden worden ist mit dem Auto und der Fahrerbesetzung, war es ein toller Auftritt. Insgesamt hat es einen Riesenspaß gemacht. Ich habe mich sehr gefreut, mal wieder ein Rennen zu bestreiten und vor allem in Amerika zu fahren. Es ist auf jeden Fall mein Ziel, in Zukunft wieder Rennen mit Prototypen zu fahren.“

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