NEWS aus dem Automobilsport im JUNI 2021

23.06.2021 - VLN/NLS - Frischer Wind in der Grünen Hölle
Die Nürburgring Langstrecken-Serie kehrt nach einer mehrwöchigen Pause zurück: Rennen vier der einzigartigen Nordschleifen-Rennserie steht vor der Tür. Am kommenden Samstag (26. Juni 2021) führt die 52. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy über die Distanz von vier Stunden. Dabei steht eine Weltpremiere ins Haus. Der neue BMW M4 GT3 bestreitet seinen weltweit ersten Renneinsatz. Erstmals in diesem Jahr können auch Zuschauer das Rennen wieder live vor Ort verfolgen. Wer keines der limitierten und bereits ausverkauften Tickets ergattern konnte, kann sich online informieren und den kompletten Renntag – inklusive Zeittraining und Vorberichterstattung – ab 08:15 Uhr vom heimischen Bildschirm aus per Livestream zu verfolgen. Die Startampel am Nürburgring schaltet pünktlich um 12 Uhr auf grün.
Die gesamte Motorsportwelt blickt am Samstagmittag auf den Nürburgring, wenn Jens Klingmann und Sheldon Van Der Linde den ersten Renneinsatz mit dem BMW M4 GT3 bestreiten. Vor weniger als einem Jahr, am 18. Juli 2020, fand der Roll-out des neuen Boliden statt. Bis heute hat die BMW-Mannschaft mehr als 14.000 Testkilometer – das entspricht mehr als 70 Stunden Streckenzeit – absolviert, um den Nachfolger des M6 für den Renneinsatz auf Herz und Nieren zu testen. Nun folgen die ersten Kilometer unter realen Rennbedingungen. „Ich freue mich unheimlich auf die Premiere des BMW M4 GT3. Damit beende ich für mich das Kapitel M6 und schlage das neue Kapitel M4 auf“, sagt Klingmann. „Der Renneinsatz dient schon jetzt der Vorbereitung auf 2022, wenn wir mit dem fertigen Rennwagen auch in der Grünen Hölle antreten. Die Nordschleife ist in Sachen Entwicklung immer ein wichtiger Punkt, denn sie hat ihren eigenen Reiz und ihre Tücken. Für mich ist es eine große Ehre, dass ich beim ersten Rennen dabei sein darf.“
Der BMW M4 GT3 verfügt im Teststadium noch nicht über eine GT3-Homologation und startet deshalb in der extra dafür vorgesehenen Klasse SPX. Die GT3-Klasse selbst ist mit 16 Fahrzeugen ordentlich besetzt. Audi R8 LMS, BMW M6 GT3, Ferrari 488 GT3, Lamborghini GT3 Evo, Mercedes-AMG GT3 und Porsche 911 GT3 – da bleiben kaum Wünsche offen. Ein neues Team aus Italien nimmt bei Rennen vier die Nürburgring Nordschleife zum ersten Mal unter die Räder: Dinamic Motorsport aus Reggio Emilia nahe Modena. Die Equipe machte unter anderem beim letztjährigen 24h-Rennen in Spa-Francorchamps mit Platz drei auf sich aufmerksam. Die Fahrer indes sind keine Neulinge am Ring. Michele Beretta fuhr beim 45. NIMEX DMV 4-Stunden-Rennen 2021 zusammen mit Nicki Thiim im Phoenix-Audi auf Rang drei. Adrien De Leener war zuletzt 2019 mit IronForce in der NLS am Start.
Auch der Nachwuchs im GT-Sport findet wieder den Weg in die Grüne Hölle. Jusuf Owega aus Köln und der Schweizer Ricardo Feller starten für das Team Mathol Racing mit einem Porsche Cayman S. Auf dem Weg zur Nordschleifen-Lizenz (DPN) hat Feller, der im ADAC GT Masters für Land-Motorsport an den Start geht, bereits beim dritten Rennen den ersten Schritt gemacht und einen Klassensieg in der VT3 gefeiert. Owega, in der Deutschen GT-Meisterschaft für Phoenix-Racing unterwegs, feiert seine Nordschleifen-Premiere.
Neuland – zumindest in der NLS – betritt Peter Posavac aus Essen. In der Vergangenheit in erster Linie für seine Einsätze mit dem kultigen BMW Z4 GT3 bekannt, setzt der 55-Jährige nun zusammen mit Reinhold Renger auf einen Mercedes-AMG GT4. Der Hintergrund ist schnell erklärt: „Ich war bereits beim 24h-Rennen mit dem GT4 von Schnitzelalm Racing unterwegs, aber da bin ich ja nicht viel zum Fahren gekommen.“ Nach zwölf Jahren in GT3-Boliden war der seriennahe Sportwagen zunächst eine Umstellung. „Vor allem in den schnellen Ecken macht sich die fehlende Aerodynamik bemerkbar. Ich hatte anfangs schon einige Code-Braun-Momente“, gibt er zu. „Aber nach ein paar Runden gewöhnt man sich daran und dann macht der Wagen wirklich Laune – sonst würde ich ja jetzt nicht wieder einsteigen.“
Auch in den kleinen Klassen gibt es noch Zuwächse. So bringen Marcel Senn und Oliver Füllgrabe erstmals in diesem Jahr einen Seat Leon in der VT2 – mit 22 Tourenwagen die am stärksten besetzte Klasse – an den Start. Das Duo startet genauso unter der Bewerbung des veranstaltenden MSC Adenau wie rent2drive-FAMILIA-racing mit zwei Porsche und einem Renault, Manheller Racing mit zwei BMW, Wagner Tuning Team Mertens Motorsport mit einem Hyundai i30N, Teichmann Racing mit einem KTM X-Bow GT4, X85racing mit einem Renault Clio oder Ken, Ludo und Marc Stessens aus Belgien, die erstmals ihren Ford Mustang in der Klasse H4 an den Start bringen.
Der Livestream der Nürburgring Langstrecken-Serie bringt das Geschehen aus der Grünen Hölle zu den Fans nach Hause, mit Luftaufnahmen aus dem ROWE-Heli, Bildern aus der Schnitzelalm-Fan-Onboard – diesmal verbaut in einem Fahrzeug der Klasse SP3/SP4 – sowie der Goodyear-Fanzone. Die Übertragung beginnt um 08:15 Uhr. Das Training entscheidet von 08:30 bis 10 Uhr über die Positionen in der Startaufstellung und die Ampel für das Rennen um 12 Uhr auf Grün. Der Renntag wird auf VLN.de, YouTube, Facebook und Twitch.tv gestreamt.
(Text: VLN-Presse/PR - www.vln.de)

22.06.2021 - Supercup - Porsche Mobil 1 Supercup startet in Doppel-Runde auf dem Red-Bull-Ring
Nach einer Terminverschiebung im Formel-1-Kalender gastiert auch der Porsche Mobil 1 Supercup zweimal hintereinander im österreichischen Spielberg. Auf dem Programm steht der sogenannte „Double Header“ auf dem Red-Bull-Ring im Rahmen des Großen Preis der Steiermark (25. bis 27. Juni 2021) und des Großen Preis von Österreich (2. bis 4. Juli 2021). Fast die Hälfte des 30 Fahrer starken Teilnehmerfeldes hat auf der 4,318 Kilometer langen Rennstrecke schon erste Erfahrungen mit dem für die Saison 2021 neu entwickelten Porsche 911 GT3 Cup gesammelt. Rund ein Dutzend Supercup-Piloten startet auch im Porsche Carrera Cup Deutschland, der vor zwei Wochen die Läufe fünf und sechs in der Steiermark austrug. Einen Unterschied gibt es allerdings: Im internationalen Supercup werden die rund 375 kW (510 PS) starken 4,0-Liter-Saugmotoren des 911 GT3 Cup mit Esso Renewable Racing Fuel betrieben. Die Kraftstoffmischung besteht weitgehend aus erneuerbaren, bio-basierten Komponenten.
„Schon der spektakuläre Saisonauftakt in Monte Carlo hat gezeigt, dass Fahrer und Teams auf dem erwartet hohen Niveau agieren. Jetzt kehren wir auf eine Strecke zurück, die fast alle sehr gut kennen. In der Saison 2020 waren auf dem Red-Bull-Ring die 16 Schnellsten im Qualifying innerhalb von einer Sekunde. Ich denke, wir können uns erneut auf ein extrem ausgeglichenes Teilnehmerfeld und ein spannendes Rennen freuen“, erwartet Oliver Schwab, Projektleiter Porsche Mobil 1 Supercup.
An der Spitze des Teilnehmerfelds steht der amtierende Supercup-Champion Larry ten Voorde. Der Niederländer aus dem Team GP Elite ist nach seinem Sieg beim Saisonauftakt in Monte Carlo erneut Tabellenführer. Auf dem Red-Bull-Ring fuhr Ten Voorde zuletzt allerdings Siegen hinterher. Die beiden Spielberg-Rennen der Saison 2020 gewannen Jaxon Evans aus Neuseeland und der Luxemburger Dylan Pereira. Im Porsche Carrera Cup Deutschland gingen die Siege an die Deutschen Leon Köhler und Laurin Heinrich. Logisch, dass Pereira (BWT Lechner Racing), Evans (Martinet by Alméras) sowie Köhler und Heinrich (beide Nebulus Racing by Huber) auch zu den Favoriten für die Supercup-Läufe zwei und drei der Saison 2021 zählen.
Das erste der beiden Spielberg-Rennen im Porsche Mobil 1 Supercup beginnt am Sonntag, 27. Juni 2021, um 12:30 Uhr MESZ. Eurosport und Sky Sport sowie der Streamingdienst f1tv.formula1.com übertragen live. Fans können dem internationalen Markenpokal mit dem Porsche 911 GT3 Cup auch außerhalb der Rennwochenenden in den sozialen Netzwerken Twitter (@PorscheSupercup / @PorscheRaces), Instagram (@PorscheSupercup) und Facebook (@PorscheSupercup) folgen.
Bei der Einführung von erneuerbaren Kraftstoffen im Porsche Mobil 1 Supercup setzen Porsche und ExxonMobil auf eine zweistufige Strategie. In der aktuellen Saison gehen die Rennfahrzeuge mit einer bio-basierten Kraftstoff-Mischung an den Start. Der Anteil fortschrittlichen Biokraftstoffs wird aus Nahrungsmittel-Abfallprodukten gewonnen. Weitere Kraftstoffanteile werden beigemischt, um beim finalen Kraftstoff die geforderten Eigenschaften in Bezug auf Klopffestigkeit und Brennverhalten zu erzielen. Im Jahresverlauf 2022 soll mit der Einführung eines synthetisch hergestellten Kraftstoffs (eFuel) der zweite Schritt folgen. Mit diesem Esso Renewable Racing Fuel ist eine Reduzierung der CO2-Emissionen um bis zu 85 Prozent(1) möglich, wenn er der aktuellen Kraftstoffnorm nach dem dazu erforderlichen Blending entspricht. Ziel der Partnerschaft zwischen Porsche und ExxonMobil im Rennsport ist es, wichtige Erfahrungen für mögliche Weiterentwicklungen im Hinblick auf einen künftigen Einsatz in Serienfahrzeugen zu sammeln.
(Text: Porsche Motorsportpresse / Holger Eckhardt - www.porsche.de/motorsport)

20.06.2021 - DTM - Überragender Triumph zum Geburtstag: Kelvin van der Linde brilliert im Königlichen Park von Monza
Pole-Position und Sieg zum Geburtstag: Kelvin van der Linde krönte mit seinem ersten DTM-Sieg im Sonntagsrennen in Monza seinen 25. Geburtstag. Am Vormittag hatte der Südafrikaner im Audi von ABT Sportsline bereits seine erste Pole-Position in der Traditionsserie zelebriert. Mit DTM-Vizemeister Nico Müller (SUI/Team Rosberg) auf Rang zwei verbuchte Audi sogar einen Doppelsieg. Lucas Auer (AUT/Mercedes-AMG/Team WINWARD) sorgte mit Platz drei dafür, dass drei Marken auf dem Podium vertreten waren. Beim Auftaktrennen am Samstag hatte Ferrari mit Red Bull-Junior Liam Lawson (NZL/AF Corse) zum DTM-Einstieg sogleich den ersten Sieg erzielt.
„Das ist ein stolzer Moment für mich“, sprudelte es aus DTM-Rookie Kelvin van der Linde heraus. „Ich habe so lange hart dafür gearbeitet, um in die DTM zu kommen. Jetzt haben mein Bruder Sheldon und ich beide schon DTM-Siege errungen – unsere Eltern sind bestimmt aus dem Häuschen.“ Seit drei Jahre jüngerer Bruder Sheldon war 2019 mit BMW in die DTM gekommen und feierte im Vorjahr seinen ersten Sieg. Sichtlich zufrieden war auch Nico Müller, der genauso wie der drittplatzierte Lucas Auer zeigte, dass auch die arrivierten DTM-Stars gegen die GT-Spezialisten mithalten können. „Das ist ein sehr guter Start für uns in die neue Saison“, so Müller. „Ich hatte harte Kämpfe, und ich freue mich schon auf die nächsten Zweikämpfe. Das war ein richtig guter DTM-Auftakt.“
Die DTM, in diesem Jahr erstmals mit GT-Rennwagen ausgetragen wird, präsentierte auf dem Hochgeschwindigkeitskurs von Monza, auf dem Überholen traditionsgemäß schwierig ist, zwei unterhaltsame Rennen mit exzellentem Motorsport und einer Fülle an faszinierenden Positionskämpfen. Das beste Beispiel lieferten Ex-DTM-Champion Mike Rockenfeller (GER) im ABT-Audi und der erst 19-jährige Belgier Esteban Muth im T3-Lamborghini. Rundenlang duellierten sich der Rookie und der Routinier, fuhren nebeneinander mit Höchstgeschwindigkeiten durch die Kurven – und das im Kampf um Platz acht. In diesem spektakulären Zweikampf biss sich „Rocky“ rundenlang die Zähne aus, erst in der vorletzten Runde zog er mit einem sehenswerten Manöver auf der Außenbahn an Muth vorbei.
Wie eng es in der DTM zugeht, offenbarte schon das Qualifying am Sonntagmorgen mit einem offenen Schlagabtausch um die Pole-Position. Schließlich waren fünf Marken auf den ersten sechs Plätzen vertreten: Audi, Ferrari, BMW, Lamborghini und Mercedes-AMG. Die Pole-Position selbst eroberte Kelvin van der Linde. Beinahe hätten die südafrikanischen Brüder Kelvin und Sheldon sogar nebeneinander in der ersten Startreihe gestanden, doch im letzten Moment drängte sich Samstagssieger Liam Lawson im Red Bull-Ferrari noch knapp zwischen das Brüderpaar.
Wie schon am Samstag, war auch am Sonntag der Start in dichtgedrängten Zweierreihen, dem sogenannten Indy-Start, atemberaubend – und erneut mit hoher Disziplin und ohne Zwischenfälle. Kelvin van der Linde behauptete mit seinem Audi die Führung und konnte sich schon ausgangs der ersten Schikane ein paar Meter absetzen. Nico Müller startete eingangs der zweiten Runde seinen ersten Angriff gegen Lawson und ging in der Schikane am Ferrari-Piloten vorbei. Der Kampf um Platz zwei blieb packend, denn gleich vier Autos, die teilweise zu dritt nebeneinander um den Kurs jagten, hätten mit einem Handtuch abgedeckt werden können: Müller im Audi, Lawson im Ferrari, Sheldon van der Linde im BMW und Esteban Muth im Lamborghini. Schließlich setzte sich der 22-jährige Sheldon van der Linde in diesem Vierkampf durch und am Ende der zweiten Runde gab es die erste Doppelführung der südafrikanischen Brüder. Der Positionskampf hinter den Brüdern ging weiter: Muth und Lawson gingen nebeneinander durch eine Schikane, Lawson zog den Kürzeren, drehte sich und fiel ans Ende des Feldes zurück.
Bereits nach fünf Runden wurde das Feld durchgemischt, als gleich sieben Autos zum Pflichtreifenwechsel die Boxengasse ansteuerten. Während Sheldon van der Linde und Muth dabei Zeit einbüßten, machte Lucas Auer mit seiner Taktik und einem frischen Satz Michelin-Reifen drei Plätze gut und stürmte auf Rang drei vor. Als letzte holte sich Sophia Flörsch nach der elften Runde neue Reifen. In dieser elften Runde sammelte die 20-jährige Münchnerin sogar ihre ersten Führungskilometer in der DTM. Am Ende drehte sie den Spieß um und ließ am Sonntag ihre britische Kollegin Esmee Hawkey im T3-Lamborghini hinter sich.
Kelvin van der Linde hatte das Geschehen an der Spitze sicher im Griff und steuerte mit Vier-Sekunden-Vorsprung der Zielflagge entgegen, gefolgt von Nico Müller und Lucas Auer. Sheldon van der Linde sorgte mit Rang vier für das bisher beste BMW-Ergebnis, Muth holte als Achter die ersten Punkte für Lamborghini. Nach einem erfolgreichen Auftakt im italienischen Monza steht vom 23. bis 25. Juli auf dem DEKRA Lausitzring, zwischen Berlin und Dresden gelegen, das zweite Rennwochenende der DTM im Kalender, wie immer mit je einem Rennen am Samstag und am Sonntag.
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

19.06.2021 - DTM - Ferrari triumphiert beim DTM-Einstand auf der Hausstrecke
Liam Lawson ist der jüngste DTM-Sieger aller Zeiten. Der 19-Jährige aus Neuseeland bescherte im Samstagrennen Ferrari und seinem Team AF Corse einen brillanten Einstieg in die Traditionsrennserie – und das auf der Hausstrecke in Monza vor den Toren Mailands. Zur DTM-Rückkehr komplettierte Mercedes-AMG mit Vincent Abril (MON) und Maximilian Götz (GER), beide aus dem Team von Hubert Haupt (HRT), das Podium. Vierter wurde Formel-1-Pilot Alex Albon (THA), der im AlphaTauri-Ferrari von Startplatz 14 eine fulminante Aufholjagd zeigte. Die DTM startete mit einem abwechslungsreichen Rennen in die Saison 2021, in der erstmals GT-Sportwagen zum Einsatz kommen. Zumindest das Auftaktrennen machte deutlich, dass sich die DTM-Routiniers gegen die GT-Spezialisten vorerst noch schwer tun. Bester DTM-Stammfahrer war der amtierende Vizemeister Nico Müller (SUI) im Audi von Team Rosberg auf Rang acht.
„Ich bin sehr glücklich über den Ausgang des Rennens“, berichtete Liam Lawson, der erste Neuseeländer auf dem DTM-Podium. „Mein Start war sehr gut, ich konnte gleich Boden gut machen, der Boxenstopp war perfekt und die Pace bis zum Schluss sehr gut.“ Die Entscheidung fiel, als Vincent Abril nach dem Pflichtboxenstopp fast auf gleicher Höhe mit Lawson zurück auf die Strecke kehrte. Mit noch kalten Reifen konnte sich Abril nicht wehren und musste den Red Bull-Ferrari von Lawson ziehen lassen. „Bei den Boxenstopps war AF Corse etwas schneller als wir. Das müssen wir genau analysieren, wo wir die Zeit verloren haben“, äußerten die HRT-Fahrer Abril und Götz unisono. Lawsons Boxenstopp war mit rennentscheidend.
Im spektakulären Indy-Start, bei dem die Rennwagen in Zweierreihen dichtgestaffelt auf die Startlinie zufahren, ging das DTM-Starterfeld auf die Jagd um den ersten Sieg im nächsten Kapitel der DTM-Geschichte, dem ersten mit GT-Rennwagen. Vincent Abril nutzte seine Pole-Position und führte das Rennen bis zu seinem Pflichtboxenstopp an.
Bei sommerlichen Temperaturen um die 30 Grad entwickelten sich im Feld einige hitzige Scharmützel. Den ersten Kontakt gab es zwischen Timo Glock (GER/BMW/ROWE Racing) und Dev Gore (USA/Audi/Team Rosberg). Für den Amerikaner bedeutete dies das frühe Aus, für Glock die erste Zeitstrafe der Saison. Auch Daniel Juncadella (ESP/Mercedes-AMG/Team GruppeM) konnte eine Berührung mit Müllers Audi nicht vermeiden. Der Vizemeister drehte sich spektakulär, Juncadella kassierte ebenfalls eine kurze Zeitstrafe. Der erste Ausfall im Rennen betraf den Schweizer Philip Ellis (Team WINWARD), der mit seinem Mercedes-AMG an vierter Stelle in der zweiten Runde ausrollte. Auch sein Teamkollege Lucas Auer (AUT) hatte kein Glück. Nach einem Problem beim Reifenwechsel fiel er weit zurück.
Das vielbeachtete Duell der beiden Rennfahrerinnen im Feld, die ersten seit 2012, ging zugunsten von Esmee Hawkey aus. Die 23-jährige Britin ließ im Lamborghini (T3 Motorsport) Sophia Flörsch (GER) im Audi (ABT Sportsline) knapp hinter sich. Hawkey hatte zu Beginn des Rennens bis zu ihrem frühen Boxenstopp zeitweise auf dem beachtlichen elften Platz gelegen, Flörsch fuhr aufgrund ihres späten Pflichtstopps zwischenzeitlich sogar auf Platz drei.
Die erste Pole-Position der Saison ging an Vincent Abril. Am Samstagvormittag hetzte der Monegasse den Mercedes-AMG des Teams HRT als Schnellster um den Grand-Prix im Königlichen Park von Monza. Mercedes-AMG besetzte sogar die ersten vier Startplätze. Hinter Abril reihten sich Daniel Juncadella (ESP/Team GruppeM), Lucas Auer (AUT/Team WINWARD) und Maximilian Götz (GER/Team HRT) ein. Als bester Nicht-Mercedes-Fahrer überraschte der 19-jährige Belgier Esteban Muth im Lamborghini als Fünfter.
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

18.06.2021 - VLN/NLS - Zuschauer bei NLS4 zugelassen
Gute Nachrichten für die Fans der Nürburgring Langstrecken-Serie: Bei der 52. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy am 26. Juni sind erstmals in diesem Jahr wieder Zuschauer zugelassen. Der Vorverkauf für die limitierten Plätze auf einer Tribüne startet Montagmittag um 12 Uhr über die Webseite des Nürburgrings (www.nuerburgring.de).
In den Verkauf kommen 500 Tickets. Die Anzahl der zulässigen Zuschauer richtet sich nach der aktuellen Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz (CoBeLVO) vom 16. Juni 2021. Bei NLS4 gibt es keine Ausnahmegenehmigung für Zuschauer wie beim 24h-Rennen. Geöffnet wird deshalb nur eine Tribüne. Die Tickets sind online, personalisiert und sitzplatzgenau erhältlich. Für die Buchung und den Zutritt zu der Tribüne ist kein negativer Corona-Test, Impfnachweis oder der Nachweis einer Genesung erforderlich. Auf dem Veranstaltungsgelände sowie auf dem Sitzplatz ist das Tragen von medizinischen Masken vorgeschrieben.
Im Rahmen des 24h-Rennens wurde ein „Modellprojekt für Veranstaltungen mit Zuschauern im Freien“ am Nürburgring durchgeführt. Hierbei durften 10.000 getestete, geimpfte und genesene Zuschauer auf vier geöffneten Tribünen das Rennen verfolgen. Die Tickets waren ausschließlich online, personalisiert und für feste Sitzplätze erhältlich. Bestandteil dieses Modellprojektes war auch eine wissenschaftliche Begleitung. Hierbei wurden verschiedene Daten und Faktoren im Vorfeld der Veranstaltung, aber auch im Zeitraum von 14 Tagen nach der Veranstaltung ausgewertet. Erst im Anschluss daran erfolgt eine abschließende Auswertung. Auch wenn das Hygienekonzept gemeinsam mit Wissenschaftlern erarbeitet und die Gesundheit jederzeit in dem Mittelpunkt gestellt wurde, ist diese Auswertung für mögliche Ausnahmegenehmigungen bei weiteren Veranstaltungen am Nürburgring maßgeblich.
(Text: VLN-Presse/PR - www.vln.de)

17.06.2021 - DTM - DTM und TV SKYLINE weiten erfolgreiche Zusammenarbeit aus
Mit Beginn der DTM-Saison 2021 weiten die Rennserien-Organisation ITR und das Broadcast-Unternehmen TV SKYLINE ihre langjährige, erfolgreiche Zusammenarbeit weiter aus. Die in Mainz ansässige Firma übernimmt in der Traditionsrennserie die ganzheitliche Visualisierung und technische Umsetzung der gesamten TV- und Streaming-Produktionen – inklusive der Rahmenrennserien. So verantwortet TV SKYLINE bei allen DTM-Rennen das Weltbild, welches aus über 50 verschiedenen Kameraperspektiven, wie z.B. OnBoard Kameras in den Rennfahrzeugen, drahtlosen Kameras in der Boxengasse und Helikopterkameras entsteht. Zusätzliche Live-Einbindungen des Teamfunks sorgen für spannende und hochwertige Übertragungen. Die DTM wird 2021 in über 60 Ländern auf allen fünf Kontinenten live übertragen. Bereits im vierten Jahr in Folge zeigt SAT.1 als exklusiver TV-Partner im „Free-TV“ alle Rennen im deutschsprachigen Raum zur gewohnten Sendezeit samstags und sonntags jeweils ab 13:00 Uhr (Rennstart 13:30 Uhr).
TV SKYLINE produziert nicht nur über fünfzehn Stunden Live-Material pro Rennwochenende über die DTM, DTM-Trophy und weitere Rahmenserien, sondern bedient zudem sämtliche kundenspezifische Anforderungen, wie z.B. Grafik, Streaming, Signaldistribution, Übertragung der Pressekonferenzen oder Ausstattung der DTM Power Lounge. Auch InRace-Clips, die live während der Trainings und Rennen distribuiert werden, News-Edits, Interviews und individuelle Stories sowie ein englisch kommentiertes Highlight-Magazin (52 Minuten) gehören zum Portfolio. Sämtliches Bewegtbild wird über einen sogenannten „Content-Hub“ weltweit schnell und nutzerfreundlich zugänglich gemacht.
Die DTM ist rund um den Globus empfangbar – auf TV-Bildschirmen ebenso wie auf Smart-Geräten. Zu den führenden Streaming-Angeboten zählt vor allem die eigene OTT-Plattform DTM Grid (grid.dtm.com), aber auch das SAT.1 Webportal ran.de, die nicht nur die Rennen, sondern auch alle Trainingsessions und Qualifyings live übertragen. Neu: SPORT1 zeigt ab 2021 die Nachwuchsserie DTM Trophy auf den Kanälen seiner 360-Grad-Sportplattform live und in Highlights.
„Unsere Produktionen für TV, Streaming und Social-Media haben wir noch stärker an die unterschiedlichen Bedürfnisse unserer zunehmenden Zahl an Lizenznehmern sowie Fans angepasst. TV SKYLINE ist ein seit Jahren bewährter Produktionspartner, der zuverlässig unseren kundenspezifischen ‚Content-Hub‘ bedient und zudem immer neue, innovative Angebote und Kameraperspektiven verwirklicht“, ergänzt Oliver Simon, Director TV & Streaming der ITR GmbH. „Wir freuen uns sehr, mit TV SKYLINE einen starken und vor allem seit Jahren zuverlässigen Partner für eine erweiterte, exklusive Zusammenarbeit gewinnen zu können. Wir werden zukünftig noch enger zusammenzuarbeiten,“ sagt Benedikt Böhme, Geschäftsführer der ITR GmbH.
Seit über 30 Jahren ist TV SKYLINE innovativer Dienstleister für mobile TV-Produktionen in den Bereichen Sport, Show, Musik, Event und Industrie. Für maßgeschneiderte und aufwändige Produktionskonzepte wie für die DTM stehen modernste Ü-Fahrzeuge, Streaming-Technik und Remoteproduktions-Infrastruktur sowie hochqualifiziertes Personal zur Verfügung. Zudem ist TV SKYLINE weltweit führender Hersteller und Anbieter von Spezialkameras, die gerade von Sportereignissen wie der DTM atemberaubende Bilder liefern.
„Wir sind sehr stolz die langjährige Partnerschaft mit der ITR weiter auszubauen. Die Produktion und Übertragung von Highclass Motorsport Events spielt von jeher eine große Rolle bei der TV SKYLINE. Besonders freuen wir uns gemeinsam mit der ITR die DTM 2021 als Generalunternehmer in puncto Berichterstattung und Produktion mit unseren innovativen Ideen und Lösungen auf das nächste Level zu heben.“ sagt Wolfgang Reeh, Inhaber und Geschäftsführer der TV SKYLINE GmbH.
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

16.06.2021 - Carrera Cup - Jubiläum in Monza: Porsche Carrera Cup Deutschland absolviert 350. Rennen
Im italienischen Monza trägt der Porsche Carrera Cup Deutschland am kommenden Wochenende (18. bis 20. Juni) den siebten und achten Saisonlauf aus. Für den Markenpokal gibt es dabei allen Grund zum Feiern: Beim DTM-Event auf dem Autodromo Nazionale Monza steht das 350. Rennen des deutschen Carrera Cup auf dem Programm. Bereits im Jahr 1990 fand der erste Lauf der Rennserie statt. Seit der Debütsaison kommt mit dem Porsche 911 GT3 Cup die Rennversion des Neunelfers als einheitliches Wettbewerbsfahrzeug zum Einsatz. Beim Jubiläumsrennen in Monza gehen 29 Fahrer mit dem aktuellen Cup-Fahrzeug an den Start.
„Das 350. Rennen ist in der Geschichte des Porsche Carrera Cup Deutschland ein echter Meilenstein. Seit dem ersten Lauf 1990 steht unsere Serie für spannende Rennen in einem professionellen Umfeld. Den größten Beitrag zum Erfolg des Carrera Cup leisten seit mehr als 30 Jahren die talentierten Fahrer, professionell aufgestellten Teams und engagierten Partner – vor allem ihrer großartigen Leidenschaft für den Motorsport verdankt der Markenpokal seine große Beliebtheit“, sagt Alexander Pollich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Porsche Deutschland GmbH.
Identische Fahrzeuge, Einheitsreifen und begrenzte Abstimmungsmöglichkeiten – das Erfolgsrezept des Porsche Carrera Cup Deutschland basiert seit der Debütsaison auf maximaler Chancengleichheit. Die Fahrer treten im neuen Porsche 911 GT3 Cup gegeneinander an. Der meistverkaufte Rennwagen der Welt ist über die Jahre immer schneller und spektakulärer geworden. Olaf Manthey krönte sich 1990 im 260 PS starken Cup-Fahrzeug auf Basis der Generation 964 zum ersten Carrera-Cup-Champion. Der aktuelle Porsche 911 GT3 Cup ist die Rennversion auf Basis der Generation 992 und leistet 510 PS.
Für viele Rennfahrer war der Titelgewinn im Porsche Carrera Cup Deutschland ein Meilenstein ihrer Karriere. Die Meister sowie heutigen Porsche Markenbotschafter Jörg Bergmeister und Timo Bernhard zählen zu den erfolgreichsten Sportwagen-Piloten aller Zeiten. Carrera-Cup-Champions wie Kévin Estre (Frankreich) und Thomas Preining (Österreich) sitzen heute als Porsche Werksfahrer im Cockpit. Porsche Young Professional Julien Andlauer (Frankreich) jubelte ebenfalls über den Titel im Porsche Carrera Cup Deutschland. Für insgesamt 28 Piloten war der Markenpokal das Sprungbrett zum Porsche Werksfahrer. Auch Matteo Cairoli (Italien) und Michael Christensen (Dänemark), gemeinsam mit Estre frischgebackene Sieger des legendären 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring, zeigten ihr Talent einst im deutschen Carrera Cup. Mit dem Porsche Carrera Cup Deutschland Talent Pool setzt der Markenpokal bereits seit drei Jahren auf eine noch umfangreichere Nachwuchsförderung. Acht Youngster erhalten dabei diese Saison professionellen Support vom ehemaligen Porsche Werksfahrer Wolf Henzler.
In den Rekordbüchern des Porsche Carrera Cup Deutschland steht seit 2019 Michael Ammermüller. Mit 17 Rennsiegen ist der aktuelle Champion des ADAC GT Masters der erfolgreichste Pilot in der Geschichte des Markenpokals. Einen Bestwert hält auch Thomas Preining: Der Meister aus 2018 ist bis heute der jüngste Gesamtsieger in der Geschichte der Rennserie. Bei seinem Titelgewinn war Preining exakt 20 Jahre und 63 Tage alt. Mit maximaler Erfahrung gewann Wolfgang Land die Gesamtwertung. Der Deutsche sicherte sich 1995 im Alter von 51 Jahren den Meisterpokal.
Einen neuen Rekord könnte beim Doppellauf in Monza Carlos Rivas (Luxemburg/Black Falcon Team Textar) aufstellen. Der Tabellenführer der ProAm-Klasse gewann in seiner Wertung saisonübergreifend bereits 34 Rennen. Auf dem Highspeed-Kurs in Monza könnte Rivas damit Rolf Ineichen überholen. Dem Schweizer gelangen ebenfalls 34 Siege in der ProAm-Klasse. Selbstbewusst reist Laurin Heinrich (Deutschland/Van Berghe Huber Racing) an die Traditionsstrecke nordöstlich von Mailand. Der 19-Jährige ist aktueller Tabellenführer im Porsche Carrera Cup Deutschland. Die Rennen in Monza starten Samstag und Sonntag jeweils um 16:15 Uhr Ortszeit. Beide Läufe werden im Live-Stream auf dem Facebook-Account @CarreraCupDeutschland, dem offiziellen YouTube-Kanal des Markenpokals und dem Porsche Motorsport Hub gezeigt. Außerdem überträgt der deutsche TV-Sender Sport1 das Jubiläumsrennen live im Free-TV.
(Text: Porsche Motorsportpresse / Holger Eckhardt - www.porsche.de/motorsport)

13.06.2021 - WEC - Porsche mit GTE-Pro-Pech in Portimão und Platz zwei in der GTE-Am-Wertung
Das Porsche GT Team hat den zweiten Lauf der diesjährigen FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) auf den Plätzen drei und vier der GTE-Pro-Klasse beendet. Auf dem Autódromo Internacional do Algarve fuhren die Werksfahrer Kévin Estre aus Frankreich und Neel Jani aus der Schweiz zusammen mit dem Dänen Michael Christensen von der Pole-Position auf das Podest. Ihren rund 515 PS starken Porsche 911 RSR mit der Startnummer 92 trennten im Ziel knapp 20 Sekunden von der zweiten Position. Die Werksfahrer Richard Lietz aus Österreich, Gianmaria Bruni aus Italien und Frédéric Makowiecki aus Frankreich belegten nach 278 Runden auf dem 4,684 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs an der portugiesischen Algarve-Küste Rang vier. In der GTE-Am-Wertung belegte das Kundenteam Project 1 mit dem Fahrertrio Egidio Perfetti (Norwegen), Riccardo Pera und Matteo Cairoli (beide Italien) die zweite Position.
Beim Start hatte Kévin Estre sofort die Führung übernommen. Der Franzose konnte sich mit dem Nummer-92-Auto schnell von seinen Verfolgern absetzen und baute in der ersten Stunde einen Vorsprung von über acht Sekunden auf. Nach dem ersten Full-Service-Stop kehrte Neel Jani mit vier neuen Reifen als Zweitplatzierter auf die Strecke zurück. Zuvor hatte Gianmaria Bruni im Porsche mit der 91 als Drittplatzierter den zweiten Werks-Ferrari in Schach gehalten, musste den Kontrahenten nach einem leichten Kontakt jedoch ziehen lassen. Ein durch Teile auf der Strecke hervorgerufener Reifendefekt kurz vor der Zweistundenmarke löste einen leicht vorgezogenen Boxenstopp aus, bei dem Frédéric Makowiecki das Steuer übernahm.
Mit zunehmenden Luft- und Asphalttemperaturen verließen beide 911 RSR das optimale Performance-Fenster der gewählten Michelin-Spezifikation und verloren an Boden. Zur Rennhalbzeit belegten sie mit Rundenrückstand die Plätze drei und vier. Eine Safety-Car-Phase nach fünf Stunden und 15 Minuten Fahrzeit sowie eine angepasste Reifenstrategie brachte für Porsche noch einmal die Wende. Estre hatte inzwischen Michael Christensen im Cockpit der Nummer 92 abgelöst, Richard Lietz übergab wenig später das 91er Schwesterauto zurück an Bruni. Beide 911 RSR schlossen wieder zu den zwei Erstplatzierten der Kategorie auf und eine spannende Schlussphase begann. Beim Anbruch der letzten Rennstunde lagen die vier GTE-Pro-Kontrahenten in derselben Runde. Estre hatte sich sogar auf Rang zwei vorgekämpft, musste die Position aber bei seinem finalen Boxenstopp noch einmal abgeben – zu einem unpassenden Zeitpunkt, wie sich herausstellte: Eine Gelbphase knapp 30 Minuten vor Rennende spielte der Konkurrenz in die Karten, die so die zweite Position verteidigen konnte. Bruni überquerte die Ziellinie auf Platz vier der Klasse.
Alexander Stehlig, Einsatzleiter FIA WEC: „Platz drei und vier ist nicht das Ergebnis, das wir erwartet haben. Wir haben gestern wieder die Pole-Position gewonnen und dachten, wir könnten daran anknüpfen, was wir in Spa-Francorchamps erreicht haben. In der ersten Rennhälfte waren wir einfach zu langsam und in puncto Renntempo nicht bei der Konkurrenz, weil unsere Reifen mehr abbauten. Ab der Mitte des Rennens haben wir auf die zweite Spezifikation der Pneus gesetzt, damit konnten wir gut aufholen. Unsere Startnummer 92 war auf einem sicheren zweiten Platz unterwegs – bis zur letzten halben Stunde. Dann traf uns eine ,Full-Course-Yellow‘ unglücklich: Wir hatten unseren letzten Boxenstopp bereits absolviert. Ein Mitbewerber konnte seinen Stopp unter Gelb einlegen, deswegen hat er uns noch überholt. Etwas besser lief es für uns in der GTE-Am-Wertung: Team Project 1 konnte das Rennen in dieser Klasse auf Rang zwei beenden.“
In der GTE-Am-Kategorie starteten der Norweger Egidio Perfetti (Team Project 1) und Christian Ried aus Schöneburg (Dempsey-Proton Racing) mit ihren 911 RSR aus der ersten Reihe, büßten diesen Vorteil jedoch bereits in der Anfangsphase des 8-Stunden-Rennens ein. Nach 60 Minuten rangierte Perfetti auf Position vier. Nach einem kurzen Intermezzo von Riccardo Perra (Italien) übergab der Norweger den 911 RSR an Matteo Cairoli, der eine bemerkenswerte Aufholjagd anzettelte. Zwischenzeitlich lag der Porsche von Project 1 wieder auf Rang eins der Klasse. Eine zehnsekündige Boxenstopp-Standstrafe vereitelte jedoch den großen Erfolg. Am Ende sprang für das Team Platz zwei heraus.
Christian Ried musste seinen Neunelfer, den er sich mit dem Neuseeländer Jaxon Evans und dem australischen Porsche Werksfahrer Matt Campbell teilte, nach einer unverschuldeten Kollision vorzeitig abstellen. Das Schwesterauto von Dominique Bastien (USA), Marco Seefried (Deutschland) und Porsche Young Professional Julien Andlauer aus Frankreich verlor wegen geringer Batteriespannung zu Rennbeginn etwas an Boden, fuhr aber noch auf Platz zehn der Klasse. GR Racing beendete das portugiesische 8-Stunden-Rennen mit dem britischen Fahrertrio Michael Wainwright, Benjamin Barker und Tom Gamble auf Rang neun der GTE-Am.
Der dritte Saisonlauf der Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC findet am 18. Juli auf dem Autodromo Nazionale di Monza in Italien statt. Die Renndistanz führt über sechs Stunden.
(Text: Porsche Motorsportpresse / Holger Eckhardt - www.porsche.de/motorsport)

12.06.2021 - GT Masters - eBay Motors präsentiert neue Onlineshow zum ADAC GT Masters
eBay Motors ist neuer Partner des ADAC GT Masters und präsentiert den Fans die Deutsche GT-Meisterschaft ab sofort aus einer ganz neuen Perspektive. Eine Onlineshow live aus der eBay Motors Box in der Boxengasse des ADAC GT Masters blickt hinter die Kulissen der Rennserie und stellt die stillen Helden vor, die an oder neben der Rennstrecke arbeiten. Die Premiere von „ADAC GT Masters Backstage live aus der eBay Motors Box“ vom Red Bull Ring läuft am kommenden Sonntag, 13. Juni, um 18.00 Uhr auf youtube.com/adac und auf adac.de/motorsport.
Heimat von „ADAC GT Masters Backstage“ ist die eBay Motors Box direkt in der Boxengasse des ADAC GT Masters. Von dort aus wird das von Patrick Simon moderierte Format live übertragen, das bis dato nie gezeigte Einblicke hinter die Kulissen der Rennserie gibt. So spricht Simon mit den Stars des ADAC GT Masters über ihre Leidenschaft für Autos und ermöglicht einen Blick in ihre privaten Garagen zu Hause. Aber auch die zahlreichen helfenden Hände, die am Rennwochenende im Hintergrund arbeiten, wie Mechaniker oder Streckenposten, bekommen ihre verdiente Aufmerksamkeit und werden den Fans vorgestellt.
„Mit unserem Engagement beim ADAC GT Masters wollen wir die Zielgruppe der Petrolheads für unser eBay Motors Angebot begeistern“, freut sich Adrian Heinrich, eBay Head of Acquisition auf das neue Format.
„Viele unserer Kunden schrauben leidenschaftlich selbst. Mit unserem neuen Format bieten wir ihnen einen spannenden Blick über die Schulter der Profis am Schraubenschlüssel, die das Rennwochenende überhaupt erst möglich machen. Wir wollen einen ungewöhnlichen Blick hinter die Kulissen geben, auf Menschen, die mit unserer Zielgruppe die Leidenschaft für Motoren und Technik teilen“, sagt Andreas Wielgoss, Director / General Manager eBay Motors.
„Wir freuen uns darüber mit eBay Motors einen neuen starken Partner zu haben, der die Serie den Fans näher bringt. Neben den Stars des ADAC GT Masters werden auch die Personen gewürdigt, die im Hintergrund agieren. Frei nach dem Motto von eBay Motors ‚Läuft nicht, gibt’s nicht‘ sorgen sie dafür, dass ein Rennwochenende des ADAC GT Masters erst stattfinden kann. Wir freuen uns auf eine unterhaltsame Show wiederum in den digitalen Medien für alle Fans, Schrauber und allen, die Spaß am Auto haben“, so ADAC Motorsportchef Thomas Voss.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

11.06.2021 - GT Masters - Porsche mit erster Bestzeit auf dem Red Bull Ring
Porsche und Lamborghini bestimmten das erste Freie Training der Deutschen GT-Meisterschaft auf dem Red Bull Ring. Porsche-Fahrer Mathieu Jaminet (26/F), der aktuell mit SSR-Performance-Teamkollege und Titelverteidiger Michael Ammermüller (35/Rotthalmünster) Tabellenführer ist, fuhr die schnellste Runde der Session. Knapp dahinter: zwei Lamborghini Huracán GT3 Evo der Lokalmatadoren GRT Grasser Racing Team. Die beiden Rennen werden am Samstag und Sonntag live ab 13 Uhr von TV-Partner NITRO im Free-TV übertragen. Im Livestream sind sie kostenlos bei TVNOW.de und auf adac.de/motorsport zu sehen.
1.29,451 Minuten hieß am Ende der 60-minütigen Sitzung die Bestmarke von Jaminet. Der Franzose erzielte diese Runde bereits in der ersten Viertelstunde des Trainings. „So weit sieht es gut aus“, so der Meister von 2018. „Natürlich ist es besser vorn als hinten zu liegen. Aber wir wissen natürlich nicht, ob die anderen Teams alles gezeigt haben. Das Auto funktioniert gut, ich bin eine gute Runde gefahren. Der Strecke bietet schon viel Grip. Es macht sehr viel Spaß hier zu fahren.“
Engster Verfolger des Franzosen war Lamborghini-Werkspilot Mirko Bortolotti (31/I). Er teilt sich den schnellsten Huracán des GRT Grasser Racing Team mit Albert Costa Balboa (31/E). Der Italiener, der in Wien lebt, kam bis auf 78 Tausendstelsekunden an die Bestzeit heran. Auf Platz drei folgten die Teamkollegen Rolf Ineichen (42/CH) und Franck Perera (37/F), die auf 1.29,699 Minuten kamen.
Bester Österreicher im ersten Training wurde als Vierter Porsche-Werksfahrer Thomas Preining (22/A), der sich im 911 GT3 R mit Titelverteidiger Christian Engelhart (34/Starnberg) abwechselt. „Platz vier ist o.k.“, sagt der gebürtige Linzer. „Wir probieren noch etwas am Set-up. Auf dieser Strecke muss man immer die Balance finden zwischen möglichst hohem Topspeed bei gleichzeitig guter Performance im Mittelsektor in den schnellen Kurven. Daran arbeiten wir jetzt. Wir kommen dem Ganzen immer näher. Ich bin ein wenig überrascht, dass Porsche so gut dabei ist, weil das normalerweise nicht unsere Strecke ist. So bin ich sehr optimistisch für das Rennen. Es ist alles offen. Wir können ein gutes Wochenende haben.“
Die Top fünf im ersten Training komplettierte der Audi R8 LMS des Team WRT von Neuling Dennis Lind (28/DK) und Dries Vanthoor (22/B). Das Team WRT tritt an diesem Wochenende mit einem geänderten Fahrerkader an. Der Däne Dennis Lind (28) vertritt beim zweiten Saisonlauf der Deutschen GT-Meisterschaft Stammpilot Charles Weerts (20/B), der Prüfungen an der Universität absolviert. „Das ist eine großartige Gelegenheit für mich“, so Lind, der damit Teamkollege Audi-Sport-Fahrer Dries Vanthoor (22/B) ist. „Ich war überrascht, den Anruf vom Team zu erhalten und ich danke ihnen für das Vertrauen. Ich war noch nie auf dem Red Bull Ring, aber ich bin sicher, dass das kein großes Problem sein wird, da ich viel im Simulator gearbeitet habe und wir viel Streckenzeit haben.“
Routinier David Jahn (30/Leipzig) startet auch auf dem Red Bull Ring für das Team Joos Sportwagentechnik. Der fünfmalige Rennsieger war in Oschersleben kurzfristig als Teamkollege von Marco Holzer (32/Bobingen) eingesprungen und hatte im ersten Qualifying den zweiten Startplatz erobert.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

10.06.2021 - Formel 4 - Auftakt in den Bergen: ADAC Formel 4 startet in die siebte Saison
Der mit Spannung erwartete Saisonauftakt ist endlich da: Die ADAC Formel 4 startet mit einem starken Feld am Wochenende (11. bis 13. Juni) auf dem Red Bull Ring in ihre siebte Saison. Knapp zwei Monate nach dem offiziellen Saisontest in Oschersleben starten die Motorsporttalente der Highspeedschule durch - und dürfen sich auf die Unterstützung der Fans freuen. Bei den Rennen in Österreich sind 3000 Zuschauer pro Tag zugelassen. Grundlage dafür ist ein Hygienekonzept, das das ADAC GT Masters gemeinsam mit den Red Bull Ring aufgesetzt hat. Die Rennen gibt es am Samstag und Sonntag live, kostenlos und exklusiv auf TVNOW sowie auf adac.de/motorsport. Um die Rennen auf TVNOW.de zu sehen, ist keine Anmeldung oder Registrierung erforderlich.
25 Starter begrüßt die ADAC Formel 4 beim Auftakt, darunter Gäste von Jenzer Motorsport und Iron Lynx. Schon jetzt einen Favoriten im Fahrerfeld auszumachen, ist kaum möglich - bei den Testfahrten in der Motorsport Arena Oschersleben im April hatten der von der ADAC Stiftung Sport geförderte Tim Tramnitz (16, Hamburg, US Racing) und Oliver Bearman (16, Großbritannien, Van Amersfoort Racing) vorne gelegen.
"Ich freue mich auf den Auftakt, die lange Zeit des Wartens ist nun vorbei. Es ist gut, dass es nun endlich losgeht und wir wieder Rennen fahren", sagt Tim Tramnitz, der für das Team US Racing von Ralf Schumacher und Gerhard Ungar fährt: "Ich möchte mir keinen Druck machen und das Wochenende angehen wie die anderen davor auch. Aber ich habe natürlich meine Ziele und möchte um die Meisterschaft mitfahren. Da wäre ein guter Auftakt sicher hilfreich, und dass ich die Pace dafür habe, habe ich bereits gezeigt."
Im Starterfeld sind auch zwei Fahrerinnen zu finden: Maya Weug (17, Belgien, Iron Lynx), die erste junge Dame im Kader der Ferrari Driver Academy, und Hamda Al Qubaisi (18, Vereinigte Arabische Emirate, Prema Powerteam) messen sich mit der Konkurrenz. Überhaupt ist das Feld vielfältig, die 25 Starter kommen aus 13 Nationen und verteilen sich auf acht Teams. Zudem sind sieben Rookies dabei, die den etwas erfahrenen Startern natürlich längst nicht den Vortritt lassen wollen.
Für den Großteil des Feldes ist es das erste Rennwochenende in der ADAC Formel 4 - und das direkt auf der Formel-1-Strecke in den Bergen der Steiermark. Im Vorjahr dominierten hier der spätere Meister Jonny Edgar und Vizechampion Jak Crawford, die in allen drei Rennen den Sieg unter sich ausmachten. Mit dabei war damals schon Tim Tramnitz, der auf dem Red Bull Ring im ersten Rennen den Sieg in der Rookie-Wertung holte. "Die Strecke gefällt mir, sie ist sehr schnell, hat aber auch technische Passagen", sagt der Hamburger: "Es gibt Möglichkeiten, um zu überholen. Dass ich hier bereits Rennen gefahren bin, ist sicherlich kein Nachteil."
Für die Teams Sauter Engeneering + Design und BWR Motorsport sind es die ersten Rennen überhaupt in der Highspeedschule des ADAC, und beide fiebern dem Auftakt entgegen. Hinter Sauter Engeneering + Design steckt das Vater-Sohn-Gespann Stephan und Michael Sauter (16, Schweiz). Gemeinsam wollen sie sich im hochklassigen Umfeld der ADAC Formel 4 zunächst einfinden und behaupten. Bei BWR Motorsport ist Erich Baumgärtner der starke Mann im Hintergrund. Der frühere Renningenieur des Teams Rosberg bringt viel Erfahrung mit und will diese an seine Piloten weitergeben. Im Cockpit sitzen der Deutsche Valentino Catalano (15, Germersheim), Junior-Meister der französischen Formel 4, und Kart-Weltmeister Taylor Barnard (17, Großbritannien).
Beim Prema Powerteam ist neben Hamda Al Qubaisi unter anderem auch Sebastian Montoya (16, Kolumbien) am Start. Der Sohn des früheren Formel-1-Fahrers und Indy-500-Champions Juan Pablo Montoya setzt die Tradition der namhaften Fahrer in der ADAC Formel 4 fort. Zuvor waren unter anderem Mick und David Schumacher, Enzo Fittipaldi oder Jack Doohan in der deutschen Nachwuchsserie dabei.
Die ersten Trainings am Freitag (9.40 und 13.40 Uhr) werden einen ersten Fingerzeig über die Kräfteverhältnisse geben, abends geht es dann ab 18.25 Uhr ins Qualifying. Dort wird die Startreihenfolge für die ersten beiden Rennen am Samstag (11.15 und 17.30 Uhr) festgelegt. Im dritten und abschließenden Lauf des Wochenendes am Sonntag (11.05 Uhr) startet die Top acht des zweiten Rennens in umgekehrter Reihenfolge.
(Text: ADAC Motorsportpresse - http://www.adac-motorsport.de/adac-formel-4/de/)

09.06.2021 - TCR Germany - Heimspiel für die Österreicher: ADAC TCR Germany in Spielberg
Heimspiel für die Österreicher: Die ADAC TCR Germany macht an ihrem zweiten Rennwochenende in diesem Jahr in der Steiermark Halt. Auf dem Red Bull Ring geht es am Wochenende vom 11. bis 13. Juni zur Sache – für die österreichischen Starter der ADAC TCR Germany steht also schon früh ein Highlight auf dem Programm. Und das sogar vor Fans: Unter Berücksichtung eines vom Red Bull Ring gemeinsam mit dem ADAC GT Masters erstellten und behördlich genehmigten Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes dürfen maximal 3000 Zuschauer pro Tag die Rennen live auf der Tribüne erleben. Aus Österreich stammen sechs Fahrer sowie die Teams Wimmer Werk Motorsport und Mair Racing Osttirol. Die Rennen der ADAC TCR Germany gibt es live, kostenlos und exklusiv auf TVNOW sowie auf adac.de/motorsport. Um die Rennen auf TVNOW.de zu sehen, ist keine Anmeldung oder Registrierung erforderlich.
„Ich freue mich extrem auf den Red Bull Ring. Im vergangenen Jahr musste ich das Rennen auslassen, weil ich bei der WTCR im Einsatz war. Jetzt kann ich es kaum erwarten, ich kenne die Strecke vom Formelsport, sie ist auf jeden Fall eine meiner Lieblingsstrecken“, sagt Nico Gruber, der für das Hyundai Team Engstler seine zweite Saison in der ADAC TCR Germany absolviert und aktuell in der Honda Junior Challenge vorne liegt: „Wir haben in Oschersleben unsere Pace gezeigt, mein Ziel ist es, wieder in der Honda Junior Challenge zu gewinnen und meinen Vorsprung auszubauen – und natürlich auch wichtige Punkte für mein Team zu holen.“
Auch für Wimmer Werk Motorsport ist das Heimrennen ganz besonders. 2020 war das Team bereits als Gast auf dem Red Bull Ring dabei, nun absolvieren die Österreicher die gesamte Saison in der ADAC TCR Germany und schicken gleich vier Autos ins Rennen. Die beiden Cupra León Competición TCR-Fahrer Günter Benninger und Christian Voithofer sowie Audi RS3 LMS-Pilot Peter Gross (alle Österreich) starten in der neuen Trophy-Wertung. Eric Scalvini (26, Italien) hat im Cupra beim Saisonauftakt in Oschersleben bereits bewiesen, dass er mit der Spitze mithalten kann.
„Ich sehe den zwei Rennen mit einem sehr guten Gefühl entgegen“, sagt Teamchef Felix Wimmer von Wimmer Werk Motorsport. Topfahrer Scalvini soll in der Steiermark an die guten Leistungen anknüpfen. „Eric hat sich großartig bei uns akklimatisiert. Dafür, dass er die Strecke in Oschersleben und auch unser Auto praktisch nicht gekannt hat, war er sogar sensationell unterwegs.“, so Wimmer: „Wenn alles passt, kann Eric in der Topklasse sicher ganz vorne mitfahren.“ Die drei Trophy-Piloten „kennen den Red Bull Ring gut, somit können wir auch hier sicherlich gute Ergebnisse erzielen.“
An der Spitze thront aktuell Luca Engstler (21, Wiggensbach, Hyundai Team Engstler), dem ein fast perfektes Auftaktwochenende in Oschersleben gelungen ist. Dort feierte er zwei Siege und holte die Startplätze eins und zwei – entsprechend führt der WTCR-Fahrer die Meisterschaft mit 68 Zählern an. Maximal sind an einem Wochenende 70 Punkte möglich. Platz zwei belegt Dominik Fugel (24, Chemnitz, Honda ADAC Sachsen), der Honda Civic TCR-Fahrer hat 46 Punkte auf dem Konto. Nico Gruber (43 Punkte) folgt dicht dahinter.
Am Red Bull Ring begrüßt die ADAC TCR Germany zudem drei Gäste. Sandro Soubek (27, Österreich, Mair Racing Osttirol) war bereits 2020 dabei und zeigte mit seinem Audi RS3 LMS eine starke Leistung. Lubner Motorsport setzt an diesem Wochenende drei Opel Astra TCR ein: Neben Stammfahrer Philipp Regensperger (22, Neumarkt St. Veit) sind auch Andreas Höfler (43, Österreich) und Mario Klammer (36, Österreich) am Start.
Die Brüder Dominik (24, Chemnitz, Honda ADAC Sachsen) und Marcel Fugel (19, Chemnitz, Honda ADAC Sachsen) waren am vergangenen Wochenende noch beim ADAC Total 24-Rennen am Start, nun wollen sie in der ADAC TCR Germany nachlegen. Beim Auftakt waren die beiden aufs Podium gefahren, in der Teamwertung belegen sie den zweiten Rang hinter dem Hyundai Team Engstler.
„Der Red Bull Ring ist keine klassische Honda-Strecke, das hat die Vergangenheit gezeigt. Dazu kommt, dass Hyundai auf den Geraden sehr stark ist“, sagte Marcel Fugel vor dem zweiten Rennwochenende der Saison: „Das wird sich eine Herausforderung. Wir müssen schauen, dass wir es auf die Distanz hinbekommen.“
(Text: ADAC TCR Germany / SID Sportmarketing & Communication Services GmbH - www.adac.de/motorsport)

08.06.2021 - GT4 Germany - Action in den Alpen beim zweiten Rennwochenende der ADAC GT4 Germany am Red Bull Ring
Vorhang auf für die zweite Runde der ADAC GT4 Germany. Die Serie bestreitet am kommenden Wochenende (11. bis 13. Juni) ihren ersten von zwei Auslandsauftritten der Saison 2021. Schauplatz ist die schnellste Rennstrecke im diesjährigen Kalender: Der 4,318 Kilometer lange Red Bull Ring in Spielberg/Österreich. Erneut sind 23 Sportwagen der sieben Marken Aston Martin, Audi, BMW, KTM, McLaren, Mercedes-AMG und Porsche am Start. Unter Berücksichtigung eines vom Red Bull Ring gemeinsam mit dem ADAC GT Masters erstellten und behördlich genehmigten Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes dürfen bis zu 3.000 Fans pro Tag die Rennen live auf den Tribünen erleben. Die Läufe der ADAC GT4 Germany werden live und kostenlos bei Deutschlands führender Streamingplattform TVNOW.de sowie auf adac.de/motorsport übertragen.
Als Tabellenführer reist das BMW M4 GT4-Duo Michael Schrey (38/Wallenhorst) und Gabriele Piana (34/ITA, beide Hofor Racing by Bonk Motorsport) an den Bull Ring. „Unabhängig von der Tabellensituation gehen wir jedes Rennwochenende immer perfekt vorbereitet an“, erläutert Schrey, der bereits 2019 einen Sieg am Red Bull Ring verbuchen konnte. „Fahrzeuge wie der McLaren sind dort erfahrungsgemäß sehr stark. Insofern werden wir nicht die absolute Favoritenrolle inne haben. Unser Ziel sind gute Punkte. Der Anspruch ist die Fahrt unter die Top Fünf. Ein Podium wäre natürlich noch schöner. Insgesamt freue ich mich sehr auf den Red Bull Ring. Die Anlage ist hoch modern, die Landschaft rund um die Strecke ist beeindruckend und bietet Urlaubsflair.“
Auch Robin Falkenbach (19/Niederkassel, Leipert Motorsport) geht voller Motivation in das Rennwochenende. Der Mercedes-AMG GT4-Pilot hatte beim Saisonauftakt in der Motorsport Arena Oschersleben gemeinsam mit Teamkollege Marc de Fulgencio (21/ESP) zwei zweite Plätze eingefahren und liegt somit auf Tabellenrang zwei. „Das Ziel für den Red Bull Ring ist es, über die Rennpace zu überzeugen und erneut auf das Podium zu fahren. Aber auch in der Qualifikation möchte ich es in die Top Drei schaffen“, meint Falkenbach. „Den Red Bull Ring kenne ich durch den Auftritt der ADAC GT4 Germany 2020 bereits. Ich mag die Strecke. Besonders die Passage bergauf gefällt mir richtig gut. Für meinen Teamkollegen Marc ist der Kurs jedoch komplett neu.“
Für Leo Pichler (19/AUT, Razoon - more than Racing) stellt der Red Bull Ring das Heimrennen der Saison 2021 dar. Er teilt sich das Cockpit eines KTM X-Bow GT4 mit Leon Wassertheurer (19/Stuttgart). „Einige Freunde und Verwandte wollen mich von der Tribüne aus anfeuern. Somit ist das anstehende Rennwochenende für mich etwas ganz Besonderes“, erklärt Pichler, der in Weiz nordöstlich von Graz wohnt. „Ich kenne die Strecke natürlich gut. Obwohl sie auf den ersten Blick einfach aussieht, ist sie sehr selektiv. Unserem KTM fehlt im Vergleich zur Konkurrenz ein bisschen die Höchstgeschwindigkeit. Somit stufe ich unsere Chancen eher niedrig ein. Die Top 15 sehe ich als realistisches Ziel.“
Neu mit Feld ist am Red Bull Ring Liesette Braams (49/NLD) im BMW von Driverse. Außerdem gibt ADAC GT Masters-Laufsieger Marvin Dienst sein Comeback in der ADAC GT4 Germany. Er fährt einen Porsche 718 Cayman von W&S Motorsport.
Im sportlichen Ablauf gibt es ab dem Red Bull Ring mit der Einführung der Penalty Lap eine Neuerung. Die Penalty Lap erweitert die Möglichkeiten des Rennleiters um eine Strafe für weniger schwere Vergehen. Hierzu wird auf der Rennstrecke eine Penalty Zone eingerichtet, in der ein definierter Korridor mit maximal 60 km/h durchfahren werden muss. Die Penalty Lap wurde bereits erfolgreich im ADAC GT Masters eingeführt und findet nun auch in der ADAC GT4 Germany Anwendung.
(Text: ADAC Motorsportpresse - https://www.adac-motorsport.de/adac-gt4-germany)

07.06.2021 - GT Masters - Willkommen zur Highspeed-Hatz: Deutsche GT-Meisterschaft startet auf dem Red Bull Ring
Auf in die Alpen! Die Deutsche GT-Meisterschaft bestreitet am kommenden Wochenende (11.–13. Juni) auf dem Red Bull Ring ihren zweiten Saisonlauf und erstmals in diesem Jahr dürfen Fans an der Rennstrecke wieder mitfiebern. Als Tabellenführer des ADAC GT Masters reisen zwei Porsche-Piloten zum schnellsten Kurs im Kalender: Titelverteidiger Michael Ammermüller (35/Rotthalmünster) und Werksfahrer Mathieu Jaminet (26/F, beide SSR Performance). Dank eines vom Red Bull Ring gemeinsam mit dem ADAC GT Masters erstellten Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes dürfen bis zu 3.000 Fans pro Tag an der Strecke dabei sein. Die beiden Rennen werden am Samstag und Sonntag live ab 13 Uhr von TV-Partner NITRO im Free-TV übertragen. Im Livestream sind sie kostenlos und ohne Registrierung bei TVNOW.de und auf adac.de/motorsport zu sehen.
Nach ihrer Pole-Position und ihrem Sieg am Sonntag beim Auftakt in Oschersleben haben Michael Ammermüller und Mathieu Jaminet in der Gesamtwertung vier Punkte Vorsprung. Der Red Bull Ring favorisiert jedoch die Tabellenzweiten, Vorjahressieger Nick Yelloly (29/GB) und BMW-Werksfahrer-Kollege Jesse Krohn (30/FIN, beide Schubert Motorsport): Der BMW M6 GT3 gewann drei der vergangenen sechs Rennen in Spielberg. Zu den Siegkandidaten zählt auch die Corvette C7 GT3-R von Callaway Competition. Der bullige US-Sportwagen hat bereits fünf Mal in Österreich gewonnen. Der dreimalige Red-Bull-Ring-Gewinner Marvin Kirchhöfer (27/Luzern) und Partner Jeffrey Schmidt (27/CH) wollen diese Erfolgsbilanz ausbauen.
Gleich sieben Österreicher wollen am kommenden Wochenende vor heimischem Publikum glänzen: Porsche-Werksfahrer Thomas Preining (22/A, Küs Team Bernhard), Klaus Bachler (29/A, Precote Herberth Motorsport) und Mick Wishofer (21/A, MRS GT-Racing), der führende in der Pirelli-Junior-Wertung, pilotieren einen Porsche 911 GT3 R. Constantin Schöll (22/A) startet in einem Mercedes-AMG der Traditionsmannschaft Team Zakspeed Mobil Krankenkasse Racing, Clemens Schmid (30/A) für das unweit vom Red Bull Ring ansässige GRT Grasser Racing Team in einem Lamborghini Huracán GT3 Evo. Ein rein österreichisches Fahrerduo hat Yaco Racing: Simon Reicher (21/A) und Norbert Siedler (38/A) steuern den Audi R8 LMS des Rennstalls, der ebenfalls mit österreichischer Lizenz antritt.
Der Red Bull Ring mit seinem einzigartigen Alpenpanorama ist eine der beliebtesten Strecken des ADAC GT Masters. Der 4,318 Kilometer lange Kurs ist auch der schnellste im Kalender und favorisiert Fahrzeuge mit einem hohen Topspeed. Am Wochenende wird reichlich packender Motorsport geboten: Neben dem ADAC GT Masters starten auch die ADAC GT4 Germany, die ADAC Formel 4 und die ADAC TCR Germany sowie der Porsche Carrera Cup Deutschland.
Für Fans sind am Wochenende die Haupttribüne sowie die Tribünen „Steiermark“ und „Red Bull“ geöffnet. Besucher können ihre Tickets online sitzplatzgenau im Vorverkauf unter adac.de/motorsport buchen, der Online-Vorverkauf ist noch bis zum 10. Juni geöffnet. Für alle Zuschauer gelten die in Österreich üblichen 3G-Regeln: „Geimpft, Getestet, Genesen“. Voraussetzungen für den Zutritt zum Rennstreckengelände sind ein negativer Antigen-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, oder ein negativer PCR-Test, der maximal 72 Stunden vorher durchgeführt worden ist, eine überstandene Covid-19-Infektion oder eine Corona-Impfung. Weitere Informationen zu Tickets gibt es online unter adac-motorsport.de/adac-gt-masters/faq-ticketing. Zuschauer, die aus Deutschland eine Reise zum zweiten Lauf des ADAC GT Masters planen, finden stets aktualisierte Informationen zu Einreise und Aufenthalt in Österreich unter adac.de/news/oesterreich-urlaub-corona/.
TV-Partner NITRO berichtet ausführlich vom Red Bull Ring. Jeweils ab 13.00 Uhr überträgt der Sender am Samstag und Sonntag im Free-TV live von der Strecke. Online im Livestream werden die Rennen von TVNOW.de und auf adac.de/motorsport zu sehen sein, dort gibt es auch die Liveübertragungen der beiden Qualifyings. TVNOW, Deutschlands führende Streamingplattform, zeigt darüber hinaus auch alle Rennen von ADAC GT4 Germany, ADAC TCR Germany und ADAC Formel 4 im kostenlosen Stream. Eine Anmeldung oder Registrierung ist nicht erforderlich.
Nick Yelloly (Schubert Motorsport, BMW M6 GT3): „Nach dem starken Ergebnis im Vorjahr glaube ich, dass wir in diesem Jahr ein noch stärkeres Paket haben werden. Es ist das zweite Jahr im ADAC GT Masters, davon sollten wir profitieren. Das Ziel ist ganz klar, in beiden Rennen von dabei zu sein. In Oschersleben ist uns das schon geglückt. Der Red Bull Ring passt sehr gut zum BMW M6 GT3 und ich fahre dort auch sehr gerne.“
Klaus Bachler (Precote Herberth Motorsport, Porsche 911 GT3 R): „Die Erwartungen für den Red Bull Ring sind groß. Wir waren in Oschersleben unter bestimmten Bedingungen schon extrem schnell und haben mit Platz sechs auch ein solides Ergebnis eingefahren. Jetzt soll es noch besser laufen. Wenn wir ein gutes Qualifying-Ergebnis schaffen, ist vieles möglich. Ich bin optimistisch und freue mich auf mein Heimrennnen.“
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

05.06.2021 - 24h Nürburgring - Vertrag verlängert: 24h-Rennen bis 2028 gesichert
Das ADAC TOTAL 24h Rennen bleibt bis mindestens 2028 das Motorsport-Highlight im Kalender des Nürburgring. Das haben die Betreiber der Rennstrecke und der veranstaltende ADAC Nordrhein unmittelbar vor der 49. Auflage des Langstrecken-Klassikers (3. bis 6. Juni) bekanntgegeben. Der noch bis einschließlich 2023 laufende Vertrag wurde vorzeitig um weitere fünf Jahre verlängert.
„Die Verlängerung des Vertrags ist eine tolle Nachricht für alle Fans der Nordschleife”, freut sich Mirco Hansen, Organisationsleiter des 24h-Rennens. „Wir haben gerade in den beiden Corona-Jahren gesehen, wie wichtig dieses Megaevent für die ganze Region ist. Deswegen sind wir froh, nun bis mindestens 2028 planen zu können. Das gibt allen Beteiligten – Teams, Fahrern und Partnern des größten Rennens der Welt – langfristige Sicherheit.”
Mirco Markfort, Geschäftsführer des Nürburgrings, ergänzt: „Das 24h-Rennen transportiert den Anspruch und die Einzigartigkeit unserer Rennstrecke einer weltweiten Öffentlichkeit. Mit der frühzeitigen Vertragsverlängerung ist nun bis mindestens 2028 sichergestellt, dass die größte Motorsportparty der Welt ihren festen Platz auf der Nordschleife hat.” Die Termine für die 50. und 51. Auflage des 24h-Rennens stehen schon fest. Die Fans können sich die Himmelfahrtswochenenden 2022 (26. – 29. Mai) und 2023 (18. – 21. Mai) jetzt schon fix im Kalender notieren.
(Text: ADAC Nordrhein 24h-Presse - http://www.24h-rennen.de)

05.06.2021 - WTCR - Erste Pokale für den Audi RS 3 LMS "Gen 2" beim Debüt
Bereits bei ihrem Renndebüt fuhr die neue zweite Generation des Audi RS 3 LMS ihre ersten Weltcup-Pokale ein. Privatfahrer Tom Coronel gewann beim Auftakt zur FIA WTCR-Saison 2021 auf dem Nürburgring im ersten Sprint die Trophy-Wertung, während Gilles Magnus diese Klasse im zweiten Sprint für sich entschied. Nach einer Aufholjagd sicherte sich der Franzose Nathanaël Berthon zum Abschluss des Rennwochenendes den sechsten Rang und damit das beste Ergebnis für Audi Sport customer racing.
„Nach mehr als 5.000 Testkilometern haben wir diesem Renndebüt entgegengefiebert“, sagt Chris Reinke, Leiter Audi Sport customer racing. „Die Nordschleife des Nürburgrings war eine harte Prüfung. Ein großes Dankeschön an unsere Entwicklungsingenieure, an das Comtoyou Team Audi Sport, unsere Piloten Nathanaël Berthon und Frédéric Vervisch sowie ihre Privatfahrerkollegen Tom Coronel und Gilles Magnus. Sie haben uns mit 37 Meisterschaftspunkten beim Debüt ein zählbares Ergebnis eingefahren, auf das wir aufbauen können.“ Bereits im ersten Sprint zeigte Tourenwagen-Legende Tom Coronel, was von Startplatz elf möglich war. Der Niederländer verbesserte sich im Verlauf von drei Rennrunden bis auf die siebte Position. Dabei ließ er Vorjahres-Weltmeister Yann Ehrlacher hinter sich und gewann die Trophy-Wertung für Privatfahrer vor seinem belgischen Teamkollegen Gilles Magnus und drei weiteren Konkurrenten.
Im zweiten Sprint vermieden alle vier Audi-Fahrer einen Tumult im Mittelfeld. Von Startplatz zwölf verbesserte sich Nathanaël Berthon dabei bis auf die siebte Position, gefolgt von Gilles Magnus und Tom Coronel. In der letzten von drei Runden schob sich Berthon noch am früheren Weltmeister Yvan Muller vorbei. Der 32 Jahre alte Profi verbuchte als Sechster das beste Ergebnis des Wochenendes für den Audi RS 3 LMS. Gilles Magnus gewann als Gesamtneunter die Trophy-Wertung vor Tom Coronel. Frédéric Vervisch wurde von einem Konkurrenten bei hohem Tempo auf den Grasstreifen gedrängt und fiel mit beschädigtem Kühler aus.
In der Trophy-Wertung der FIA WTCR liegt der 21 Jahre alte Nachwuchspilot Gilles Magnus als Führender einen Zähler vor Coronel. Nach dem ersten von acht Weltcupläufen bleibt für Team und Fahrer eine Pause von drei Wochen, bevor im portugiesischen Estoril das zweite Kräftemessen ansteht.
Audi Sport customer racing hat den Audi RS 3 LMS im Februar vorgestellt und entwickelt den neuen Einsteiger-Tourenwagen bei Tests und in den Rennen der FIA WTCR für Kunden in aller Welt. In der zweiten Jahreshälfte beginnen die Auslieferungen. Vom Vorgängermodell hat die Marke 180 Stück produziert, die von 2017 bis heute weltweit 55 Titel eingefahren haben.
(Text: Audi Kommunikation Motorsport - www.audi-motorsport.com)

04.06.2021 - 24h Nürburgring - Yelloly sichert den Titelverteidigern die Pole Position
Nick Yelloly hat am Freitagabend auf dem verregneten Nürburgring mit einer Bestzeit von 10:01,619 Minuten den Titelverteidigern die Pole Position für das 49. ADAC TOTAL 24h?Rennen beschert. Yelloly blieb im Rowe-BMW mit der #1 des Vorjahressiegers als Brite im strömenden Regen absolut cool und sicherte sich damit auch die begehrte Glickenhaus-Trophy für den schnellsten Fahrer am Ring, die ihm am Samstag 45 Minuten vor dem Start übergeben wird.
„Das war alles andere als einfach, sondern eher komplett verrückt. Überall war Aquaplaning. Das Team hat aber unglaublich gearbeitet. Das ist meine erste Pole Position hier, und darauf bin ich wirklich stolz. Wir starten jetzt genau da, wo wir im letzten Jahr aufgehört haben.“, sagte der BMW-Fahrer, nachdem er im spektakulären Einzelzeitfahren des Top-Qualifying 2 am Freitagabend auf den nach einem Wolkenbruch nassen 25,378 Kilometern der Kombination aus Grand-Prix-Strecke und der legendären Nordschleife die besten Nerven gezeigt hatte.
In seiner zweiten Runde hatte Yelloly, der im vorigen September zum Rowe-Siegertrio gehört hatte, den bis dahin führenden Axcil Jefferies im #19 Konrad-Lamborghini noch um 2,308 Sekunden abgefangen. Jefferies hatte wegen eines Reifenwechsels nur einen Versuch im Einzelzeitfahren. „Es war hart, mit nur einer Runde. Wir hatten uns entschieden, nach der Outlap die Reifen zu wechseln. Und diese Entscheidung von Franz Konrad und dem Team erwies sich als goldrichtig. Es ist mega, das Auto in einem Stück zurückgebracht zu haben und dann noch in der ersten Reihe zu stehen“, zeigte er sich dennoch zufrieden. Rang drei holte Manuel Metzger im #4 HRT-Mercedes-AMG, der im vorigen Jahr schon auf Startplatz eins gestanden hatte. Bester Audi war der #8 Phoenix-Audi mit Nicky Thiim am Steuer als Achter, bester Porsche der #3 Rutronik-Porsche mit Julien Andlauer auf Rang neun.
Gerade einmal Sekunden vor einem großen Wolkenbruch war das Top-Qualifying 1 zu Ende gegangen, in dem die letzten vier Plätze für das Top-Qualifying 2 vergeben wurden. Im Wettlauf gegen die Konkurrenten und den Wolkenbruch setzten sich Dries Vanthoor im #15 Phoenix-Audi mit der bisherigen Wochenend-Bestzeit von 8:12;319 Minuten, Maro Engel im #6 HRT-Mercedes-AMG, Augusto Farfus für das #77 BMW Junior Team und Marco Mapelli im Hankook-Lamborghini durch. Dieses Quartett hatte danach Feierabend, da gemäß des Reglements für das Top-Qualifying 2 die Fahrer gewechselt werden mussten. Engel verpasste damit die Chance auf den Pole-Hattrick, nachdem er 2019 und 2020 auf den ersten Startplatz gefahren war. Schon 2016 hatte er sich die damals erstmals vergebene Glickenhaus-Trophy gesichert. 2017 folgte Glickenhaus-Pilot Jeff Westphal, 2018 Laurens Vanthoor.
(Text: ADAC Nordrhein 24h-Presse - http://www.24h-rennen.de)

04.06.2021 - DTM - Saisonstart in Italien: DTM setzt auf pure Rennaction
Die DTM setzt beim Start in die neue Saison vom 18. bis 20. Juni in Italien auf pure Rennaction. Dabei stehen gleich zwei Premieren im Vordergrund: Es ist das erste Rennwochenende mit dem geänderten Reglement für GT-Rennwagen, und es ist die Premiere auf dem Hochgeschwindigkeitskurs im Königlichen Park von Monza. Für den Auftakt hat die DTM-Organisation ITR die Dauer der beiden Rennen – am Samstag und Sonntag jeweils ab 13:30 Uhr (live in SAT.1) – auf jeweils 50 Minuten festgelegt. Hintergrund dieser proaktiven Maßnahme ist ein erhöhter rechnerischer Kraftstoffverbrauch auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke. Die übliche Dauer eines DTM-Rennens beträgt 55 Minuten plus eine Runde.
„Die DTM 2021 steht für leistungsstarke GT-Rennwagen, für einen offenen Schlagabtausch der Weltklasse-Piloten und für spektakuläre Rennen. Das hat Priorität“, sagt Frederic Elsner, Director Event & Operations der ITR GmbH. „Deshalb gehen wir auf Nummer Sicher und haben in Anbetracht des geänderten Reglements und der Premiere auf dieser einzigartigen Highspeed-Strecke die Renndauer angepasst.“
Das traditionsreiche Autodromo Nazionale Monza, vor den Toren von Mailand gelegen, ist die 40. Rennstrecke in der langjährigen Geschichte der Rennserie, auf der die DTM an den Start geht. Der 5,792 Kilometer lange Grand-Prix-Kurs zeichnet sich vor allem durch seine Hochgeschwindigkeitspassagen aus. GT-Rennwagen, wie sie in der DTM von Audi, BMW und Mercedes sowie Ferrari, Lamborghini und McLaren zum Einsatz kommen, erreichen in Monza eine Durchschnittsgeschwindigkeit von nahe 200 km/h und eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 280 km/h.
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

03.06.2021 - 24h Nürburgring - Lamborghini am ersten Tag ganz vorn
Das Rätselraten um die Kräfteverhältnisse für das 49. ADAC TOTAL 24h-Rennen geht weiter: Die ersten beiden Qualifying-Sitzungen am Donnerstag auf dem Nürburgring fanden bei wechselnden Witterungsbedingungen statt, erst gegen Ende des Nachtrainings trocknete die Ideallinie weitgehend ab und ermöglichte noch ein paar Zeitverbesserungen. Die Tagesbestzeit ging dabei an den Italiener Mirko Bortolotti im #63 Hankook-Lamborghini, der in 8:18,575 Minuten als einziger Fahrer am Donnerstag die Marke von 8:20 Minuten unterbot. Insgesamt lagen auf den ersten sieben Plätzen fünf verschiedene Hersteller. Die ersten 20 Fahrzeuge trennten weniger als sechs Sekunden.
„Es tut gut, zu wissen, dass wir konkurrenzfähig sein können. Aber wir haben noch viel Arbeit vor uns. Es ist aber schön, mit so einem Ergebnis in Rennwochenende zu starten“, sagte Bortolotti. Im ersten Qualifying am Nachmittag, bei dem die 25,378 Kilometer lange Kombination aus GP-Strecke und der legendären Nordschleife noch feuchter gewesen war, hatte Nico Bastian im #6 HRT Mercedes AMG GT3 mit einer Rundenzeit von 8.30,764 Minuten die erste Bestmarke des Tages gesetzt. Dahinter waren ein Porsche, ein Audi und ein BMW und damit vier Hersteller auf den ersten vier Plätzen gelandet.
Die Witterungsbedingungen sorgten dafür, dass keine absoluten Top-Zeiten möglich waren. Nach dem bisherigen Saisonergebnissen zählen die beiden Frikadelli-Porsche zu den Fahrzeugen, die mutmaßlich zu schlagen sein werden. „Mit dem Hattrick nach den beiden Vorbereitungsrennen wären wir zufrieden“, sagte Teamchef Klaus Abbelen nach den beiden bisherigen Siegen im Jahr 2021, fügte dann jedoch hinzu: „Aber ernsthaft: Man weiß jetzt noch nicht, ob man Favorit ist. Das stellt sich erst nach dem Top-Qualifying heraus, wenn alle ihre Karten aufgedeckt haben. Wir haben das bereits, und deshalb waren wir vorne. Wenn die anderen das auch machen, sehen wir, wo wir wirklich stehen.“
Das besagte Top-Qualifying steht am Freitagabend auf dem Programm. Nach dem 3. Qualifying von 15:30 bis 16:30 Uhr werden zunächst im Einzelzeitfahren des Top-Qualifyings 1 ab 18.30 Uhr die letzten vier Tickets für das Top-Qualifying 2 vergeben, für das bereits 16 Plätze nach den bisherigen Saisonleistungen vergeben sind. Im Top-Qualifying 2 wird direkt im Anschluss die Pole-Position für das ADAC TOTAL 24h-Rennen ausgefahren. Das Rennen selbst beginnt am Samstag traditionell um 15:30 Uhr. Ab dem Top-Qualifying überträgt NITRO live und in voller Länge im TV die Action auf der Strecke. Alle Streckensitzungen werden auch im Livestream bei YouTube (youtube.com/24hnbr) bzw. auf der offiziellen Homepage unter www.24h-rennen.de/live übertragen. Dort sind auch alle weiteren News sowie Ergebnisse, Livetiming und ein ausführlicher Rennticker zu finden. Unter www.nuerburgring.de sind noch Restkarten erhältlich. Bis zu 10.000 negativ getestete, geimpfte und genesene Zuschauer dürfen auf ausgewählten Tribünen an der Grand-Prix-Strecke am Rennwochenende dabei sein.
(Text: ADAC Nordrhein 24h-Presse - http://www.24h-rennen.de)

02.06.2021 - 24h Nürburgring - Mercedes-AMG Motorsport startet gut gerüstet in das Saisonhighlight
Die 49. Auflage des ADAC TOTAL 24h-Rennen auf dem Nürburgring hat mit einer starken Vorstellung von Mercedes-AMG Motorsport begonnen. Am Donnerstagmittag absolvierten die Teams mit den GT-Fahrzeugen aus Affalterbach das erste Qualifying. Bei der Session, die ganz im Zeichen des Einfahrens und der Setup-Ermittlung stand, erzielte Nico Bastian (GER) in der #6 des Mercedes-AMG Team HRT die schnellste Zeit des über 120 Fahrzeuge starken Feldes. Mit dem Schwesterfahrzeug #4 des Teams auf dem achten Rang platzierte sich ein weiterer der insgesamt acht Mercedes-AMG GT3 in den Top-Ten. Die Startreihenfolge für das hochkarätig besetzte Saisonhighlight entscheidet sich im Top-Qualifying 2 am Freitagabend. Als Teilnehmer stehen hierfür bereits drei Mercedes-AMG GT3 fest, die #4 des Mercedes-AMG Team HRT, die #7 des Mercedes-AMG Team GetSpeed sowie dessen Schwesterfahrzeug mit der #9.
Die Rennstrecken-Action beim diesjährigen 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring hat begonnen. Im ersten Qualifying am Donnerstagmittag präsentierten sich die Teams mit dem Mercedes-AMG GT3 und dem Mercedes-AMG GT4 in vielversprechender Form. Die 90-minütige Session, die seit dem vergangenen Jahr statt eines freien Trainings abgehalten wird, begann unter wechselhaften Bedingungen. Erst in der zweiten Hälfte konnten die Teams bei abtrocknender Strecke zunehmend auf Slicks wechseln. Entsprechend verbesserten sich die Rundenzeiten mit fortschreitender Renndauer. Auf der teilweise immer noch feuchten Kombination aus Nordschleife und Grand-Prix-Kurs setzte schließlich Nico Bastian im GT3 #6 des Mercedes-AMG Team HRT mit 8:23.596 Minuten die momentane Bestzeit. Ebenfalls schnell unterwegs war Adam Christodoulou (GBR), dessen Zeit von 8:26.805 Minuten dem GT3 #4 des Mercedes-AMG Team HRT den achten Rang bescherte.
Für die Performance und Customer Racing Teams geht es heute Abend weiter mit dem zweiten Qualifying, das von 20:30 Uhr bis 23:30 Uhr auf dem Programm steht. Am Freitag gibt es ein drittes Zeittraining, ehe es am Abend um die Entscheidung bei der Startreihenfolge geht. Alle acht Mercedes-AMG GT3 nehmen dabei zunächst am ersten Teil des Top-Qualifyings teil, in dem es noch vier Startplätze für das entscheidende Top-Qualifying 2 zu holen gibt. Drei Mercedes-AMG GT3 sind bereits qualifiziert für dieses letzte Einzelzeitfahren, das über die ersten Startreihen entscheidet: die #4 des Mercedes-AMG Team HRT mit Adam Christodoulou (GBR), Maro Engel, Manuel Metzger und Luca Stolz (alle GER), die #7 des Mercedes-AMG Team GetSpeed mit Maximilian Götz (GER), Daniel Juncadella (ESP), Raffaele Marciello (ITA) und Fabian Schiller (GER) sowie der Customer Racing GT3 #9 von GetSpeed Performance mit Moritz Kranz (GER), Markus Palttala (FIN), Janine Shoffner (GBR) und Maxime Soulet (BEL).
Mit den ersten Rennstreckenaktivitäten auf dem Nürburgring wurde auch die neue Partnerschaft zwischen Mercedes-AMG und Palace sichtbar. Der GT3-Rennwagen des Mercedes-AMG Team HRT mit der Startnummer 6 trägt bei seinem Einsatz ein von der Skateboard- und Streetwear-Marke entworfenes Komplettdesign, das unter anderem wegen seines auffallenden Säbelzahntigers auf der Haube ein echter Eyecatcher ist. Darüber umfasst die Kooperation die erste von Palace exklusiv mit Mercedes-AMG designte Co-Branding-Kollektion mit Bekleidung und Accessoires, die ebenfalls bei dem Event auf dem Nürburgring vorgestellt wird.
Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring kann in diesem Jahr mit einer begrenzten Zuschauerzahl vor Ort stattfinden. Unter den Vorgaben eines strengen Hygienekonzepts dürfen ausgewählte Tribünen am Grand-Prix-Kurs jeweils etwa zur Hälfte belegt werden. Zwei berühmte Zuschauerpunkte an der Rennstrecke treten dabei ab sofort unter neuem Namen in Erscheinung: Aus Mercedes Tribüne und Mercedes Arena werden AMG Tribüne und AMG Arena. Für Fans, die nicht vor Ort dabei sein können, bietet Mercedes-AMG eine umfangreiche Berichterstattung an. Auf customerracing.mercedes-amg.com kann das Rennen live und in voller Länge aus mehreren Kameraperspektiven, u. a. mit Onboard-Kameras, verfolgt werden.
(Text: Mercedes-AMG Motorsport Communications - Customer Racing - http://customerracing.mercedes-amg.com/de.html)

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