NEWS aus dem Automobilsport im SEPTEMBER 2021

30.09.2021 - Formel 4 - ADAC Highspeedschule nach zwei Jahren wieder auf dem Sachsenring
Neun Rennen sind absolviert, auf dem Sachsenring startet die ADAC Formel 4 2021 am Wochenende (01. bis 03. Oktober) in die zweite Saisonhälfte. Dabei geht es Schlag auf Schlag. Bis zum Meisterschaftsfinale Anfang November auf dem Nürburgring werden in fünf Wochen noch weitere neun Rennen ausgetragen. Die Rennen vom Sachsenring werden am Samstag und Sonntag online im Livestream auf adac.de/motorsport und auf youtube.com/adac übertragen. Fans sind an der Rennstrecke auf den Tribünen und auch im Fahrerlager willkommen, Tickets sind an der Tageskasse erhältlich.
Zum vierten Rennwochenende vor den Toren von Chemnitz reist Oliver Bearman (16, Großbritannien, Van Amersfoort Racing) als Führender der Gesamtwertung an. Bei noch 225 zu vergebenden Punkten, sind die 49 Punkte Vorsprung des Briten allerdings alles andere als eine sichere Bank auf den Meistertitel. Denn die letzten drei Rennen auf dem Hockenheimring in Baden-Württemberg haben auch gezeigt, wie nah das Feld noch beieinander liegt und dass jederzeit Überraschungen - wie der Sieg des jungen Rookies Nikita Bedrin (15, Russland, Van Amersfoort Racing) im zweiten Sonntagsrennen – möglich sind.
Dennoch bleibt Bearman, der am Hockenheimring zu Saisonsieg Nummer fünf fuhr, gelassen. Mit einem Sieg, einem zweiten und einem vierten Platz sicherte sich der junge Brite am dritten Rennwochenende der Saison immerhin 55 Punkte für sein Konto. Und auch wenn im November der mögliche Titel lockt, liegt der Fokus des 16-jährigen Briten vom niederländischen Traditionsrennstall Van Amersfoort Racing immer nur auf dem nächsten Rennen.
„Ich freue mich riesig auf den Sachsenring. Vom Simulator aus sieht es nach einer sehr harten Strecke aus, und der Reifenverschleiß wird hoch sein“, sagt Bearman. „Das Qualifying wird sehr wichtig sein, denn die Beschaffenheit der Strecke macht das Überholen schwierig. Aber ich freue mich sehr auf die Herausforderung des Reverse Grid Race 3. Meine Ziele sind konstante Punkte und eine starke Qualifikation.“
Zuletzt stand der Sachsenring, wo entgegen des Uhrzeigersinns gefahren wird, 2019 auf dem Programm der Highspeedschule des ADAC, damals hießen die Sieger Dennis Hauger (Norwegen), Theo Pourchaire (Frankreich) und Michael Belov (Russland). Hauger hatte sich erst am letzten September-Wochenende den Titel in der Formel 3 gesichert. Pourchaire fährt aktuell erfolgreich in der Formel 2 und gewann zuletzt Mitte September das erste Sprintrennen in Monza.
Auf den Geschmack gekommen ist nach dem letzten Rennwochenende definitiv Tim Tramnitz (16, Hamburg, Team US Racing). Er hofft, dass nach seinem ersten Saisonsieg sowie zwei vierten Plätzen auf dem Hockenheimring der Knoten geplatzt ist und hat sich dementsprechend für das Sachsenring-Wochenende viel vorgenommen. Auch wenn der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport bei sich selbst noch Verbesserungsmöglichkeiten sieht. „Beim ersten Rennen in Hockenheim wäre definitiv mehr drin gewesen, wenn ich besser gestartet wäre. Rennen zwei war top und im dritten Rennen hatte ich zwar einen sehr guten Start, habe dann aber leider einen Fehler gemacht und mir einen Bremsplatten eingefangen. Trotzdem bin ich zufrieden und freue mich, dass ich nach dem Hockenheimring auf Platz zwei in der Meisterschaft vorrücken konnte“, sagt Tramnitz. Vor den drei Rennen auf der „Berg- und Tal-Bahn“ in Sachsen gibt sich der Bergedorfer durchaus angriffslustig. „Ganz klar! Es ist immer noch alles drin! Ich freue mich auf den Sachsenring und glaube, dass wir eine gute Pace haben werden. Natürlich hoffe ich, wieder aufs Podium zu fahren.“
Wie für die meisten seiner aktuellen Kollegen, ist der Sachsenring auch für Tramnitz komplettes Neuland. Dennoch hat er sich mit der Strecke schon auseinandergesetzt und freut sich auf die neue Erfahrung: „Der Sachsenring hat ein interessantes Layout mit vielen Linkskurven. Ich glaube, es wird Spaß machen, dort zu fahren.“ Der 16-Jährige baut dabei auch auf die gute Zusammenarbeit mit dem Kerpener Rennstall US Racing um die Teamchefs Gerhard Ungar und Ralf Schumacher. „Ich fühle mich extrem wohl, wir haben eine sehr familiäre Atmosphäre. Das Team arbeitet sehr professionell und verfügt über viel Erfahrung aus der Vergangenheit.“
Auf die nächsten knapp fünf Wochen bis zum Saisonfinale auf dem Nürburgring bereitet sich der 16-Jährige intensiv vor. „Ausdauer- und Krafttraining nehmen viel Zeit in Anspruch. Außerdem habe ich einen Mentaltrainer, mit dem ich mich vorbereite“, sagt Tramnitz. „Die Zeit für private Aktivitäten ist im Moment natürlich sehr eingeschränkt, aber das ist in Ordnung, denn ich weiß ja, wofür ich das tue.“ Auch Tramnitz‘ Teamkollege Luke Browning (19, Großbritannien, US Racing) mischt noch im Kampf um das Siegerpodest mit. Aktuell liegt der 19-Jährige auf Rang drei. Mit 13 Punkten Rückstand auf Tramnitz und 62 Punkten auf seinen Landsmann Bearman, ist auch für den Sieger vom Red Bull Ring noch alles drin.
In der Rookiewertung liegt Hockenheim-Premierensieger Nikita Bedrin klar vor Einzelkämpfer Michael Sauter (16, Schweiz, Sauter Engineering+Design), der die Nachwuchswertung in Zandvoort für sich entscheiden konnte. In der Teamwertung führt aktuell Van Amersfoort Racing (299 Punkte) vor US Racing (244 Punkte).
Die beiden freien Trainings am Freitag (08.00 und 11.50 Uhr) werden einen ersten Fingerzeig über die Kräfteverhältnisse geben, am späten Nachmittag geht es dann ab 17.05 Uhr ins Qualifying, wo die Startreihenfolge für das erste Rennen am Samstag (11.45 Uhr) und das zweite Rennen am Sonntag (09.25 Uhr) festgelegt werden. Im dritten und abschließenden Lauf des Wochenendes (Sonntag, 14.10 Uhr) startet die Top acht des zweiten Rennens in umgekehrter Reihenfolge.
(Text: ADAC Motorsportpresse - http://www.adac-motorsport.de/adac-formel-4/de/)

29.09.2021 - DTM - Da waren es nur noch vier: wichtige DTM-Meisterschaftspunkte in Hockenheim zu holen
Wer wird DTM-Champion 2021? Diese Frage steht im Fokus, wenn die DTM am Wochenende (01. bis 03. Oktober) auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg antritt. Waren es vor zwei Wochen in Assen noch sechs Fahrer, die zum Favoritenkreis gehörten, so sind es vor Hockenheim nur noch vier: Liam Lawson, Marco Wittmann, Kelvin van der Linde und Maximilian Götz. Die Zuschauer, die auch in Hockenheim wieder zugelassen sind und denen auch das Fahrerlager samt Pitwalk, Fan-Village, Innentribüne und VIP Power Lounge offen steht, können sich auf einen offenen Schlagabtausch gefasst machen. Die DTM ist so hart umkämpft wie schon lange nicht mehr. Es brodelt förmlich im Titelkampf, doch in Hockenheim wird allenfalls eine Vorentscheidung fallen. Das große DTM-Finale findet nur eine Woche später auf dem Stadtkurs von Nürnberg statt, auf dem traditionsreichen Norisring.
Der jüngste Fahrer in der DTM, der erst 19-jährige Liam Lawson, hat zuletzt in den Niederlanden die Führung von Kelvin van der Linde übernommen. Seit dem Auftaktrennen in Monza lag der Südafrikaner aus dem Kemptener Team ABT Sportsline (Audi) an der Tabellenspitze. Jetzt aber hat Lawson die meisten Punkte auf dem Konto, exakt 175. Wenn der Neuseeländer mit dem Red Bull-Ferrari der italienischen Mannschaft von AF Corse auch am Sonntagnachmittag am Norisring noch die meisten Punkte hat, wäre er der jüngste Champion der DTM-Geschichte, die immerhin schon 1984 begann. Vor allem Marco Wittmann, der nur zehn Zähler (165) zurück liegt, würde ihm gerne einen Strich durch die Rechnung machen. Er war bereits zweimal DTM-Champion, und er würde es auch gerne ein drittes Mal werden. Der BMW-Pilot aus dem Meller Team von Walkenhorst Motorsport setzt auf Konstanz, punktete als einziger Fahrer in allen zwölf bisherigen Rennen. Zwei Siege fuhr Wittmann in Zolder und in Assen ein, Lawson und van der Linde jeweils drei. Kelvin van der Linde hat aktuell 160 Punkte auf dem Konto, Maximilian Götz aus dem Mercedes-AMG Team HRT 155. Ergo trennen nur 20 Zähler das Titel-Quartett bei noch 112 zu holenden Punkten. Rein rechnerisch könnten auch der Schweizer Philip Ellis (Mercedes-AMG Team WINWARD, 109), der Thailänder Alex Albon (AlphaTauri AF Corse, 104) und Assen-Sieger Lucas Auer (AUT, Mercedes-AMG Team WINWARD, 96), in der Meisterschaft auf den Positionen fünf bis sieben liegend, auch noch den Titel erringen. Möglich ist alles in einer so ausgeglichenen Meisterschaft wie der DTM 2021.
Auf dem 4,574 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs von Hockenheim sorgen 21 GT-Rennwagen für reichlich Action. Nur bei den ersten beiden Rennwochenenden in Monza und am Lausitzring waren weniger als 20 Autos am Start. Auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg tritt der Münchner Hubert Haupt, der schon 1991/1992 und 2001 in der DTM mitmischte, zum zweiten Gaststart an. Haupt steuert den dritten Mercedes-AMG seines eigenen Teams HRT mit Sitz am Nürburgring. Außergewöhnlich ist die Geschichte hinter dem DTM-Debüt von Lucas di Grassi. Der Audi-Werksfahrer aus der Formel E erhält die Gaststarts in Hockenheim und am Norisring als Abschiedsgeschenk von ABT Sportsline, da der Brasilianer nach den Jahren mit ABT und nach dem Ausstieg von Audi aus der Formel E zum Team Venturi von Susie Wolff wechselt. Mit dem bunten Audi R8 LMS in den Farben seines Formel E-Rennwagens aus dem Meisterjahr 2016/2017 wird Di Grassi mehr als nur ein Farbtupfer im Feld der Weltklassepiloten sein.
Seit 1984 startet die DTM in Hockenheim, 97 DTM-Rennen wurden bisher im badischen Motodrom ausgetragen, fast immer auch das Finale. Diese Tradition sollte eigentlich auch in diesem Jahr fortgesetzt werden. Das Rennen am Norisring konnte Corona-bedingt im Sommer nicht stattfinden, der nur 2,3 Kilometer lange Stadtkurs rund um die geschichtsträchtige Steintribüne wird nun nur eine Woche später (08. bis 10. Oktober) zum Schauplatz des alles entscheidenden Finales.
Wie schon am Red Bull Ring und in Assen, können auch in Hockenheim und am Norisring die Fans die DTM wieder in vollen Zügen genießen. Die mitreißende Atmosphäre gerade in der Startaufstellung in Assen hat jeden angesteckt. Zu den offenen Zuschauerplätzen zählt in Hockenheim auch die Innentribüne eingangs Motodrom – Plätze, die einen Stadion-ähnlichen Rundumblick ermöglichen. Auch das Fahrerlager wird am kommenden Wochenende mit zwei DTM-Rennen und vielen Rahmenrennen wieder offen sein, mitsamt dem beliebten Pitwalk und der Möglichkeit, heißbegehrte Autogramme und Fotos zu ergattern. Auch die VIP Power Lounge mit Stage-Talks von und mit Kultmoderator Kai Ebel und tollen Programmpunkten wird in Hockenheim aufgebaut sein. Sowohl in Hockenheim als auch in Nürnberg sorgten das Fan-Village für ein besonderes DTM-Erlebnis, mit jeder Menge Action und Entertainment.
Die DTM als Top-Event sowie die Nachwuchsserie DTM Trophy mit seriennahen GT-Sportwagen, die DTM Classic mit den Tourenwagen-Legenden aus den Achtziger- und Neunzigerjahren sowie der Porsche Carrera Cup Benelux sorgen für reichlich Action auf dem GP-Kurs von früh bis spät. Eintrittskarten gibt es bis zum Renntag online über den DTM-Ticket-Shop (tickets.dtm.com) und via DTM-Ticket-Hotline (01806 991166). Wie üblich werden die DTM-Rennen am Samstag und Sonntag – Start jeweils um 13:30 Uhr – ab 13:00 in SAT.1 und in über 60 Ländern live übertragen.
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

29.09.2021 - TCR Germany - ADAC TCR Germany startet beim Fugel-Heimspiel auf dem Sachsenring in den Meisterschafts-Countdown
Die ADAC TCR Germany nähert sich langsam, aber sicher mit sechs noch ausstehenden Rennen der meisterschafts-entscheidenden Phase. Am kommenden Wochenende (1. bis 3. Oktober 2021) gastiert die spektakuläre Tourenwagen-Serie auf dem Sachsenring, wo das fünfte von sieben Rennwochenenden der Saison 2021 zusammen mit dem ADAC GT Masters auf dem Programm steht. Fans sind am Sachsenring willkommen, auch der Zugang zum Fahrerlager ist möglich. Beide Rennen sind am Samstag um 14.10 Uhr sowie am Sonntag ab 11.45 Uhr live bei TVNOW.de und auf adac.de/motorsport zu sehen. Der TV-Sender NITRO zeigt am Sonntag ab 17.55 Uhr die Highlights vom Sachsenring.
Als inoffizieller Halbzeitmeister reist Luca Engstler (21, Wiggensbach, Hyundai Team Engstler) zum Sachsenring. Fünf Saisonsiege hat der Allgäuer inzwischen auf dem Konto, bei allen acht Rennen in diesem Jahr stand er auf dem Podium. Sein Vorsprung in der Meisterschaft auf den Zweiten, Eric Scalvini, ist auf stattliche 63 Punkte angewachsen. Die Konzentration des Hyundai-Piloten vom Team Engstler gilt dennoch dem nächsten Rennen.
„Der Sachsenring ist meine Lieblingsstrecke in der ADAC TCR Germany und ich war dort vor drei Jahren schon erfolgreich“, so der 21-Jährige. „Der Kurs ist sehr schnell und man muss Risiken eingehen. Aber solch eine Streckencharakteristik liegt mir. Ich bin guter Dinge, denn das Team hat mir zuletzt immer ein super Auto hingestellt. Das werden wir natürlich jetzt noch etwas feintunen für die Rennen. Ich bin mir sicher, dass es ein gutes Wochenende werden wird.“
Auch Eric Scalvini (26, ITA, Wimmer Werk Motorsport) rechnet sich auf dem Berg-und-Tal-Kurs, auf dem gegen den Uhrzeigersinn gefahren wird, einiges aus. Scalvini, der für den österreichischen Rennstall im Cupra Leon Competición TCR bisher in dieser Saison dreimal auf dem obersten Siegertreppchen stand und insgesamt viermal aufs Podium fuhr, kommt als einer der beiden Laufsieger von Hockenheim nach Sachsen.
Wenn es am Sachenring rund geht, sind auch immer die Lokalgrößen mit vorne dabei. „Wir gehen zuversichtlich in unser Heimrennen“, sagt Honda Civic-Fahrer Dominik Fugel (24, Chemnitz, Honda ADAC Sachsen), der sich – ebenso wie sein jüngerer Bruder Marcel - auf das Heimspiel vor den Toren seiner Heimatstadt Chemnitz freut. „2019 und 2020 konnten wir hier immer ein Rennen gewinnen. Im letzten Jahr haben wir sogar einen Doppelsieg geholt, von daher schauen wir optimistisch auf das Heimrennen.“
Fugel rechnet angesichts der starken Konkurrenz mit Luca Engster und Eric Scalvini mit einem „heißen Fight, aber natürlich werde ich nicht nachgeben.“ Freude herrscht bei den Fugel-Brüdern insbesondere über die Tatsache, dass Zuschauer wieder an der Strecke und ihm Fahrerlager erlaubt sind. „Klar kommen uns Freunde, Familie, Fans, Mitarbeiter und Kunden besuchen, die die Daumen drücken“, freut sich Dominik auf zahlreiche Unterstützung aus der Region. „Der Meisterschaftszug ist mit über 100 Punkten Rückstand für mich zwar wohl abgefahren, aber ich versuche, möglichst schöne Rennen zu absolvieren und viel Spaß dabei zu haben.“ Ein Familien-Doppelsieg wie im Vorjahr wäre ein Traum und sicher das schönste Geburtstagsgeschenk für Marcel, den jüngeren der beiden Brüder, der am Sonntag seinen 21. Geburtstag feiert.
Im Kampf um die Podestplätze will neben Fugel auch Martin Andersen (27, Dänemark, Hyundai Team Engstler) im Hyundai eine Rolle spielen. Den aktuell auf Rang drei liegenden Dänen und Fugel auf Rang vier trennen lediglich sechs Punkte. Auch Nico Gruber mit seinen 129 Punkten in der Gesamtwertung darf sicher noch von einem Podestplatz träumen. Große Hoffnungen auf einen nagelneuen Honda Civic als Prämie für den Sieger der Junior-Wertung darf sich Gruber auf jeden Fall machen. In sieben der acht TCR-Rennen war der Österreicher bester Nachwuchsfahrer und führt aktuell die Honda Junior Challenge mit 92 Punkten deutlich vor Opel-Fahrer Philipp Regensperger (54 Punkte) an.
Von einer vorzeitigen Vorentscheidung in Sachen Junior-Wertung will der 20-jährige Hyundai-Pilot allerdings nichts wissen. „Der Sachsenring ist auf jeden Fall der schwierigste Kurs im Kalender. Es gibt sehr viele Bergauf- und Bergab-Passagen, sehr viele technische Abschnitte und langgezogene Kurven. Dies wird vor allem im Rennen die Vorderreifen sehr beanspruchen“, sagt Gruber. „Ich bin aber zuversichtlich. Wir haben in Hockenheim bezüglich der Punktestände einen wichtigen Schritt gemacht. Mein Ziel ist es, auch am Sachsenring die volle Punktzahl in der Junior-Wertung mitzunehmen. Ich freue mich schon riesig auf das Wochenende.“
Ähnlich klar mit 90 Punkten führt Roland Hertner (61, Heilbronn, Hyundai Team Engstler) im Hyundai in der 2021 neu eingeführten Trophy-Wertung. Er trifft am Sachsenring wieder auf die Konkurrenz der Cupra Leon Competición TCR-Fahrer Günter Benninger (60, AUT, 54 Punkte) und Christian Voithofer (44, AUT, 51 Punkte) sowie Peter Gross (51, AUT, 38 Punkte, alle drei Wimmer Werk Motorsport) im Audi RS3 LMS TCR.
(Text: ADAC TCR Germany / SID Sportmarketing & Communication Services GmbH - www.adac.de/motorsport)

28.09.2021 - GT4 Germany - Titelkampf in der ADAC GT4 Germany spitzt sich bei vollem Feld auf dem Sachsenring zu
Die ADAC GT4 Germany startet am Sachsenring (1. bis 3. Oktober) spektakulär mit dem bisher größten Feld des Jahres in die zweite Saisonhälfte. Insgesamt 26 GT-Sportwagen von sieben Marken machen den Titelkampf auf der anspruchsvolle Berg-und-Talbahn bei Chemnitz noch spannender. Auf dem Sachsenring sind auch wieder Fans an der Strecke und im Fahrerlager willkommen. Tickets gibt es für ADAC Mitglieder bereits ab 22,50 Euro (Nicht-Mitglieder 25 Euro), Kinder unter 12 Jahren haben freien Eintritt. Die beiden Rennen der ADAC GT4 Germany sind online bei TVNOW.de und auf adac.de/motorsport im Livestream zu sehen. Außerdem zeigt der TV-Sender NITRO die Highlights.
Im Titelkampf der ADAC GT4 Germany bringen die Tabellenführer von Hofor Racing by Bonk Motorsport einen zweiten BMW M4 GT4 zum Sachsenring, der von Christopher Rink und Philipp Stahlschmidt pilotiert wird. Dazu gibt es in Sachsen weiteren Zuwachs: East Racing betreut einen Porsche für Lokalmatador Steve Kirsch (42/Chemnitz) und TV-Moderator Niki Schelle (55/Böbing, beide ADAC Sachsen e.V.), RTR Projects gibt das Saisondebüt mit einem KTM X-Bow GT4 und Prosport Racing kehrt mit einem Aston Martin für Hugo Sasse (17/Aschersleben) und Mike David Ortmann (21/Ahrensfelde) zurück. Sasse und Ortmann absolvieren einen Doppelstart und geben auf dem Sachsenring zusätzlich noch in der Deutschen GT-Meisterschaft Vollgas. Viel ADAC GT Masters-Erfahrung haben auch Seriendebütant Indy Dontje (28/NLD), der einen McLaren von Dörr Motorsport fährt und Christopher Dreyspring (23/Nürnberg, Schubert Motorsport), der in einem BMW M4 GT4 in die ADAC GT4 Germany zurückkehrt.
Als Tabellenführer reisen Michael Schrey (38/Wallenhorst) und Gabriele Piana (35/ITA, beide Hofor Racing by Bonk Motorsport) an den Sachsenring. Das BMW M4 GT4-Duo hat in dieser Saison bereits vier Laufsiege erzielt. „Für uns ist es wichtig, auf dem Sachsenring gut zu punkten. Die Strecke liegt unserem BMW nicht sonderlich. Deswegen sind Top-Fünf-Platzierungen das Ziel. Mehr wäre schön, dürfen wir aber nicht erwarten“, schaut Schrey auf das Wochenende voraus. „Mit Blick auf den Titel fahren wir nun noch mehr mit Köpfchen. Dennoch werden wir weiterhin mutig unterwegs sein und in Situationen, in denen sich Chancen ergeben, gewisse Risiken eingehen. Nur konservativ und defensiv fahren, ist sicherlich auch nicht richtig. Mercedes-AMG, Aston Martin, Porsche und KTM sind auf dem Sachsenring die Favoriten. Aufgrund seiner Topographie und der verschiedenen Kurvengeschwindigkeiten macht der Kurs viel Spaß und ist für mich eine kleine Nordschleife.“
Nach einem Doppelsieg beim Rennwochenende in Zandvoort in den Niederlanden haben sich die Mercedes-AMG GT4-Piloten Jan Marschalkowski (18/Inning) und Théo Nouet (19/FRA, beide Team Zakspeed) im Titelrennen zurückgemeldet. Die Tabellenzweiten kommen auf 90 Meisterschaftspunkte. „Ganz klar, wir greifen für den nächsten Doppelsieg an und gehen volle Attacke. Wir brauchen so viele Punkte wie möglich, um noch eine Chance auf den Titel zu haben. Gerade Zandvoort hat gezeigt, dass Schrey/Piana schlagbar sind. Daran wollen wir anknüpfen“, ist Marschalkowski motiviert. „Auf dem Sachsenring haben wir eine sehr gute Chance, Punkte gutzumachen. Denn das Layout passt dem Mercedes-AMG aufgrund seiner langgezogenen Kurven gut. Wir sollten absolut siegfähig sein.“ Für Marschalkowski hat der Sachsenring zudem eine ganz besondere Bedeutung. 2020 feierte er dort seinen ersten Laufsieg in der ADAC GT4 Germany.
Auch die Zakspeed-Teamkollegen Robert Haub (32/USA) und Gabriela Jílková (26/CZE) haben mit 76 Punkten noch gute Chancen im Titelrennen. Auf Platz vier liegen mit 72 Punkten Marc de Fulgencio (22/ESP) und Robin Falkenbach (19/Niederkassel, beide Leipert Motorsport) in einem weiteren Mercedes-AMG. „Schrey/Piana zählen natürlich immer zu den Favoriten. Aber auch unsere Teamkollegen Jílková/Haub sollte man auf dem Sachsenring auf der Rechnung haben, genauso wie das Leipert-Duo“, prognostiziert Marschalkowski spannende Rennen. „Ich schätze auch die Gaststarter Hugo Sasse und Mike David Ortmann im Aston Martin stark ein.“
Das Heimspiel absolviert auf dem Sachsenring T3 Motorsport. Der Rennstall aus Dresden bringt zwei Audi R8 LMS GT4 an den Start, die von John Paul Southern (19/USA) und Jan Philipp Springob (20/Köln) sowie von Oliver Mayer (63/Ingolstadt) und Lukas Mayer (26/Ingolstadt) pilotiert werden. „Zu einem Heimrennen kommen natürlich immer mehr Freunde, Fans und Bekannte, als zu anderen Strecken. Denen möchten wir eine gute Show bieten. Sportlich macht das für uns aber keinen Unterschied, denn wir wollen bei jedem Rennwochenende eine gute Leistung zeigen und möglichst weit vorne fahren“, erläutert Springob. „Unser Ziel auf dem Sachsenring ist die Fahrt auf das Podium. Den Speed dafür haben wir. Auch in der Qualifikation sind die Top Drei der Anspruch. Den Audi schätze ich auf dem Sachsenring richtig gut ein. Insbesondere der zweite Streckenabschnitt nach der dreifachen Linkskurve macht Spaß.“
(Text: ADAC Motorsportpresse - https://www.adac-motorsport.de/adac-gt4-germany)

28.09.2021 - DTM Trophy - Gemeinsam auf der Straße, gegeneinander auf der Rennstrecke: Ben Green und William Tregurtha kämpfen beide um den Titel der DTM Trophy
Der Titel in der DTM Trophy geht ziemlich sicher an einen Briten. Aber an welchen? An Ben Green oder William Tregurtha? Nur acht Punkte trennen die beiden nach zehn Rennen vor dem Double-Header in Hockenheim und am Norisring. 171 zu 163 – so der Punktestand von Green und Tregurtha. Es sind aber nicht einfach zwei Briten, die sich in der hochkarätigen Nachwuchsserie mit seriennahen GT-Sportwagen duellieren, sondern es sind zwei Briten, die im wahren Leben befreundet sind.
Oft reisen Ben Green, der aus Waltham Abbey in Essex stammt, und William Tregurtha, in Bedford zuhause, sogar gemeinsam zu den Events der DTM Trophy an. „Nicht immer, aber immer wenn es Sinn macht“, sagt Green, der einen BMW aus dem Team von FK Performance Motorsport steuert. „Wir reisen zusammen, wenn es günstiger oder einfacher ist, einfach wenn es passt“, so Tregurtha, der mit dem Mercedes-AMG des neuen Teams CV Performance Group auf Punktejagd geht. Die beiden kennen sich ziemlich gut, sind bereits 2015 gemeinsam in einer Rennserie gefahren, in der britischen Ginetta-Junior-Meisterschaft. „Damals haben wir sogar Daten ausgetauscht“, erinnert sich Tregurtha. Und dann wohnten die beiden sogar gemeinsam in einem Apartment. „Wir haben damals ein großes Apartment für sechs Fahrer gemietet, darunter auch Will und ich, weil wir gemeinsam in Loughborough das Programm der britischen Motorsport-Akademy besucht haben“, erzählt 23-jährige Green, der zwei Jahre älter als sein Widersacher ist. Seit den Anfängen sind die beiden nicht mehr gegeneinander gefahren, erst in dieser Saison wieder in der DTM Trophy. Aus den Augen verloren haben sich die beiden jedoch nie wirklich.
Ben Green war schon im Premierenjahr der DTM Trophy 2020 dabei. Er gewann das zweite Rennen der neuen Serie in Spa-Francorchamps, stand weitere vier Mal auf dem Podium und beendete die Saison als Vierter. Außerdem gewann er die Junior-Trophy und durfte als Lohn dafür in Barcelona einen Test im Audi R8 LMS GT3 absolvieren. „Ich konnte fast zwei Stunden fahren, insgesamt rund 50 Runden“, erzählt Green. „Das war eine tolle Chance, die ich sehr genossen habe.“
„Die DTM Trophy ist sehr hart umkämpft, und der Titelkampf wird wohl bis zum Schluß offen bleiben“, rechnet Green damit, dass die Entscheidung erst am Norisring fällt, und dann eher im Sonntag- als im Samstagrennen. Beide, Green und Tregurtha, marschieren beinahe im Gleichschritt durch die Saison: Beide haben zwei Pole-Positions erzielt, beide standen bisher sieben Mal in zehn Rennen auf dem Podium, nur bei den Siegen gibt es einen Unterschied, denn Green gewann bislang dreimal und Tregurtha zweimal. Der drittplatzierte Fahrer, Michael Schrey (GER), hat mit dem BMW von Hofor Racing by Bonk Motorsport bereits einen Rückstand von 59 Punkten. Derzeit sieht alles danach aus, dass die Trophäe ins Vereinigte Königreich entführt werden wird.
„Der Titel wäre unglaublich wertvoll für mich“, so Green, „und ich fühle, dass ich eine große Chance habe, meinen Traum zu verwirklich.“ Tregurtha sieht sich auch dem Team gegenüber verpflichtet: „Der Titel würde die Welt für mich bedeuten, auch für mein Team, das so viel Vertrauen in mich steckt. Es geht nicht nur um mich, es geht auch darum, dem Team etwas zurückzugeben, weil sie mich überhaupt erst hier hin gebracht haben. Ich glaube, meine Chancen sind besser denn jemals zuvor.“
Und danach? Beide lechzen förmlich nach der DTM. „Seit ich in den Rennsport eingestiegen bin, ist es mein Traum, in der DTM und in Le Mans zu fahren. Ich arbeite so hart ich kann, um es möglich zu machen“, sagt Ben Green. Nicht anders sieht es Tregurtha: „Es würde die Welt für mich bedeuten, und jeder Tag harter Arbeit, den ich bis jetzt in diesen Sport investiert habe, würde sich auszahlen.“
Dass die beiden, die ziemlich aktiv auf Instagram (@BenGreen, @willtregurtha) unterwegs sind, sich gegenseitig ins Auto fahren, halten die beiden für ziemlich unwahrscheinlich. „Ich fühle, dass wir gegenseitig einen großen Respekt haben“, betont Green und erinnert sich an das Rennen am Lausitzring: „Da sind wir über mehrere Kurven, inklusive Turn 1, nebeneinander hergefahren und haben uns nicht berührt.“ Und auch Tregurtha lässt keinen Zweifel aufkommen: „Wir puschen uns gegenseitig sicher hart, trotzdem gilt: Respekt ist der Schlüssel!“
Das Duell zwischen Green und Tregurtha steht im Mittelpunkt der Saisonrennen elf und zwölf in Hockenheim. Wie in der DTM Trophy üblich, wird auch um jede andere Position im Feld überaus hart gekämpft. SPORT 1 und die Streaming-Plattform DTM Grid (grid.dtm.com) zeigen am Samstag und Sonntag beide Rennen live. Der Start ist jeweils um 15:10 Uhr.
(Text: ITR e.V. - Press & Public Relations - www.dtm.com/de/dtm-trophy)

27.09.2021 - GT Masters - Rutronik Racing mit verändertem Aufgebot am Sachsenring
Der ehemalige Sachsenring-Sieger Elia Erhart bekommt für das diesjährige Rennwochenende auf der Berg-und-Tal-Bahn einen neuen Teamkollegen. Seit 2018 haben Erhart und Pierre Kaffer alle Läufe im ADAC GT Masters gemeinsam bestritten und sich am Steuer eines Audi R8 LMS abgewechselt. 2018 siegten sie zusammen auf dem Traditionskurs bei Hohenstein-Ernstthal.
Nach genau 50 Rennen in Folge trennt sich nun das Duo für ein Wochenende. Da Audi-Werksfahrer Kaffer verhindert ist, wird sich Erhart daher am Steuer des Fahrzeug mit der Startnummer 11 mit Mattia Drudi abwechseln. Der Italiener, der seit 2019 ebenfalls zum Fahrerkader von Audi Sport customer racing gehört, feiert damit ein Comeback in der Deutschen GT-Meisterschaft. „Ich freue mich sehr darüber, wieder im ADAC GT Masters an den Start gehen zu können. Für mich wird es das erste Rennwochenende überhaupt am Sachsenring sein, daher wird es eine große Herausforderung werden. Aber mit Rutronik Racing by Tece habe ich ein starkes Team mit sehr viel Erfahrung um mich herum, was das Ganze deutlich einfacher machen wird. Ich bin gespannt, was wir zusammen erreichen können“, so Drudi.
„Mattia ist gewissermaßen ein alter Bekannter, denn er war 2019 schon Teil unserer EFP:racing-Mannschaft im ADAC GT Masters. Auch wenn er damals nicht mit mir, sondern zusammen mit Florian Spengler auf dem Schwesterfahrzeug unterwegs war, kennen wir uns aus dieser Zeit noch sehr gut. Dementsprechend freue ich mich darauf, dass ich mir nun erstmals mit ihm ein Auto teilen werde“, so Erhart.
Teamchef Fabian Plentz freut sich Drudi: „Mattia wird am Sachsenring erstmals für unser Team an den Start gehen. Er hat in den vergangenen Saisons oftmals gezeigt, dass er eine starke Performance abliefern kann. Mattia wird Pierre sicher professionell vertreten und gemeinsam mit Elia an das gute Resultat vom Lausitzring anknüpfen.”
Beim vorletzten Saisonlauf in Hockenheim Ende Oktober wird Kaffer wieder in das Cockpit des Audi mit der Nummer 11 zurückkehren.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

24.09.2021 - Supercup - Nervenstark in Monza: Larry ten Voorde behauptet sich im Qualifying-Krimi
Erfolgreicher Auftakt für Larry ten Voorde (Team GP Elite) ins sechste Rennwochenende des Porsche Carrera Cup Deutschland: Am Freitag entschied der Niederländer das Qualifying im Autodromo Nazionale Monza (Italien) für sich und startet somit in beiden Rennen von der Pole-Position. „Ich freue mich über das super Ergebnis. Zuvor im freien Training lief es nicht so gut, weil mir ein paar Fehler unterlaufen sind. Im Qualifying war ich voll fokussiert und habe das Maximum rausgeholt“, sagte ten Voorde, der sich in Monza kürzlich zum Champion im Porsche Mobil 1 Supercup krönte. Auf dem Hochgeschwindigkeitskurs bei Mailand fährt der Carrera Cup erstmals in seiner über 30-jährigen Geschichte im Rahmen der International GT Open. Bei den beiden Rennen gehen 26 Fahrer in ihren 510 PS starken Porsche 911 GT3 Cup an den Start.
Von Beginn an sorgten die Piloten für eine packende Zeitenjagd. In den Anfangsminuten setzte sich Porsche Junior Ayhancan Güven (Türkei/Phoenix Racing) an die Spitze und führte die Rangliste zur Halbzeit an. Mit frischen Reifensätzen gingen die Fahrer in die zweite Hälfte des Qualifyings – und sorgten für eine turbulente Schlussphase. Reihenweise gelangen den Fahrern neue Bestzeiten. Im Blickpunkt standen vor allem ten Voorde, Güven und Laurin Heinrich (Deutschland/Van Berghe Huber Racing), die ihre Rundenzeiten mehrfach gegenseitig unterboten. Am Ende der 35-minütigen Session setzte sich ten Voorde mit einem Vorsprung von 0,166 Sekunden vor Talent-Pool-Fahrer Heinrich durch. Die Top-Zeiten der schnellsten 13 Fahrer trennte weniger als eine Sekunde. „Mit der Pole-Position hat es leider nicht geklappt, aber trotzdem bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Mein Ziel fürs Rennen am Samstag ist ein guter Start, um vielleicht schon vor der engen Schikane in Führung zu gehen“, sagte Heinrich.
Die ersten Sechs komplettierten Güven, Jesse van Kuijk (Niederlande/Team GP Elite), Leon Köhler (Deutschland/Nebulus Racing by Huber) sowie Christopher Zöchling (Österreich/Fach Auto Tech) und bilden damit die ersten drei Startreihen im Samstagsrennen. „Die erste Hälfte der Session lief richtig gut für mich. Am Ende hat es nicht ganz für die Pole-Position gereicht. Trotzdem freue ich mich auf die Rennen. Der Weg bis zur ersten Kurve ist vergleichsweise lang, daher wird ein guter Start entscheidend sein“, erklärte Güven. Als bester Rookie platzierte Bastian Buus (Dänemark/Allied-Racing) sein Cup-Fahrzeug auf der achten Position. Carlos Rivas (Luxemburg/Black Falcon Team Textar) schaffte es als schnellster ProAm-Pilot auf den 17. Gesamtrang.
Die Startaufstellung für den Lauf am Sonntag bestimmten die jeweils zweitschnellsten Zeiten aller Fahrer. In dieser Wertung gelang auf der 5,793 Kilometer langen Formel-1-Strecke ebenfalls ten Voorde die beste Runde. Den zweiten Platz sicherte sich Güven vor Heinrich. Hinter dem 19-jährigen Youngster Heinrich folgten Köhler, Buus und Jukka Honkavuori (MRS GT-Racing) aus Finnland.
Der elfte Saisonlauf des Porsche Carrera Cup Deutschland startet am Samstag um 14:05 Uhr Ortszeit und wird im deutschen Free-TV live auf Sport1 übertragen. Das Rennen am Sonntag beginnt um 12:30 Uhr. Fans können beide Läufe im Live-Stream auf dem Facebook- und YouTube-Kanal des Carrera Cup sowie im Porsche Motorsport Hub verfolgen.
(Text: Porsche Motorsportpresse / Holger Eckhardt - www.porsche.de/motorsport)

24.09.2021 - GT4 Germany - Starkes Feld: ADAC GT4 Germany mit vielen Neuzugängen am Sachsenring
Die ADAC GT4 Germany startet auf dem Sachsenring (1. bis 3. Oktober) mit einem starken Feld in die zweite Saisonhälfte. Bei den Rennen auf der Berg- und Talbahn bei Chemnitz dürfen sich Fans auf viele Neuzugänge freuen. Mindestens 26 Fahrzeuge von sieben Marken starten in den beiden Einstundenrennen am Samstag und Sonntag. Zuwachs gibt es bei Aston Martin, KTM, McLaren und Porsche mit zahlreichen aus dem ADAC GT Masters bekannten Fahrern. Dazu absolviert TV-Moderator Niki Schelle (GRIP) einen Gasteinsatz. Fans sind am Sachsenring an der Strecke und im Fahrerlager willkommen, Tickets gibt es für ADAC Mitglieder bereits ab 22.50 Euro (Nicht-Mitglieder 25 Euro), Kinder unter 12 Jahren haben freien Eintritt. Die beiden Rennen der ADAC GT4 Germany sind online live bei TVNOW.de und auf adac.de/motorsport zu sehen, der TV-Sender NITRO zeigt Highlights.
Prosport Racing sorgt für mehr Aston Martin-Power in der ADAC GT4 Germany. Das Team vom Nürburgring kehrt zurück in die Serie und setzt einen Aston Martin Vantage GT4 ein, der von den beiden ADAC GT Masters-Fahrern und Doppelstartern Mike David Ortmann und Hugo Sasse gesteuert wird. Dazu laufen Planungen für den Einsatz eines weiteren Aston Martin.
Auch die Anzahl der KTM X-Bow GT4 verdoppelt sich durch ein Comeback von RTR Projects aus Tschechien. Gesteuert wird der Sportwagen aus Österreich von Ex-ADAC GT Masters-Fahrer Lennart Marioneck und dem jungen Tschechen Matej Pavlicek. RTR Projects reist mit guten Erinnerungen nach Sachsen, beim Saisonfinale 2019 holte das Team dort mit Marioneck einen Sieg.
Bei seinem Heimspiel feiert Sachsenring-Urgestein Steve Kirsch sein Debüt der Serie und hat sich dafür prominente Unterstützung geholt. Der ehemalige Rallye-Fahrer und heutige TV-Moderator Niki Schelle gibt zusammen mit dem Lokalmatador in einem Porsche 718 Cayman GT4 von East Racing Gas.
Mit innovativer Technologie und der Space Drive-Lenkung von Schaeffler Paravan starten ein Porsche und ein McLaren auf dem Sachsenring. W&S Motorsport ist nach einem Rennen Pause wieder mit einem Porsche 718 Cayman CS MR zurück, auf dem Max Kronberg als erster Fahrer feststeht. Dörr Motorsport vertraut auf zwei Fahrer mit viel Erfahrung aus dem ADAC GT Masters bei ihrem McLaren 570S mit Space Drive. Christer Jöns steuert den britischen Boliden mit Indy Dontje. „Zum ersten Mal sitze ich in einem McLaren 570S mit SpaceDrive, was etwas komplett Neues für mich ist. Unser Testtag hat sich gut angefühlt und zusammen mit Christer Jöns werden wir sicher gutes Racing liefern. Gerade auf den Sachsenring freue ich mich, weil ich da im ADAC GT Masters schon gewonnen habe und ganz besonders tolle Fans habe“, sagt Dontje.
Mit dem bewährten Porsche, aber einem neuen Fahrerduo tritt der Porsche 718 Cayman GT4 mit der Startnummer 1 der Titelverteidiger vom Team Allied-Racing auf dem Sachsenring an. Joel Sturm kehrt zurück in die Serie und teilt sich den Mittelmotor-Porsche mit Neuzugang Alexander Hartvig.
(Text: ADAC Motorsportpresse - https://www.adac-motorsport.de/adac-gt4-germany)

23.09.2021 - GT Masters - Rückenwind beim Heimspiel: Lokalmatadore freuen sich auf anspruchsvollen Sachsenring
So geht sächsisch: Das wollen die starken Lokalmatadore aus Sachsen ihren Kontrahenten bei ihrem Heimspiel in der Deutschen GT-Meisterschaft auf dem Sachsenring (1. bis 3. Oktober) zeigen. Fahrer und Teams aus dem Freistaat sind im ADAC GT Masters traditionell stark vertreten: Corvette-Pilot Marvin Kirchhöfer (27/Leipzig, Callaway Competition) und Lamborghini-Fahrer Maximilian Paul (21/Dresden, T3 Motorsport) haben sich vorgenommen, ihren Fans am Einheitsfeiertags-Wochenende allen Grund zum Jubeln geben. Neben den Fahrern aus der Region können sich die Teams T3 Motorsport aus Dresden und Yaco Racing aus Plauen auf die Unterstützung der Fans verlassen: Zuschauer dürfen auf dem Sachsenring nicht nur an die Strecke, sondern können die Serie auch im Fahrerlager hautnah erleben. Tickets gibt es für ADAC Mitglieder ab 22,50 Euro online unter adac.de/motorsport, Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt. Beide Rennen auf dem Traditionskurs werden am Samstag und Sonntag ab 16 Uhr live bei NITRO im Free-TV übertragen. Im Livestream sind sie kostenlos und ohne Registrierung bei TVNOW.de und auf adac.de/motorsport zu sehen.
Marvin Kirchhöfer, der mit der Corvette C7 GT3-R von Callaway Competition startet, hat in diesem Jahr bereits einen Rennsieg eingefahren. Seinem Teamkollegen Jeffrey Schmidt (27/CH) gelang im vergangenen Jahr der Sieg auf dem Sachsenring. Zuletzt auf dem Lausitzring musste das Duo allerdings auf Platz vier liegend mit einem Fahrzeugbrand einen herben Rückschlag hinnehmen. „Callaway Competition ist dabei, die Corvette wieder aufzubauen. Die Reparatur ist doch recht aufwendig“, so Kirchhöfer. „Das Rennwochenende ist für den Sachsen ein ganz besonderes: Er feiert sein 20-jähriges Motorsport-Jubiläum. „Es gibt daher auf jeden Fall einen Grund zum Feiern – hoffentlich gibt es auch einen zweiten und dritten. Ich freue mich riesig darauf. Wir zählen nicht zu den Topfavoriten, aber wenn alles passt, können wir wieder vorne dabei sein. Die Fans können sich auf spannende Rennen freuen. Da es auf dem sehr anspruchsvollen Sachsenring viele Kiesbetten gibt, wird jeder Fehler sofort bestraft. Das bringt noch zusätzliche Würze rein.“
Ein doppeltes Heimspiel gibt es bei T3 Motorsport: Nicht nur der Rennstall, sondern auch Fahrer Maximilian Paul kommt aus dem rund 100 Kilometer vom Traditionskurs entfernten Dresden. „Der Sachsenring ist auf jeden Fall ein Highlight. Die Strecke ist ganz besonders und anders als alle anderen. Sie ist sehr anspruchsvoll, weil es viele schnelle Kurven gibt und es berghoch und -runter geht. Es hilft, wenn man den Kurs gut kennt, da man dort nur wenig testen kann. Für Fans ist der Sachsenring eine tolle Strecke, man kann viel sehen. Es ist cool, wieder Zuschauer auf den Tribünen und vor allem im Fahrerlager zu sehen und dass es wieder Aktionen wie den Pitwalk gibt. Ich freue mich auf sehr viele Fans.“
Als zweites Team aus dem Freistaat tritt Yaco Racing beim fünften Saisonlauf des ADAC GT Masters an. Die Plauener setzen wie gewohnt einen Audi R8 LMS für Simon Reicher (21/A) und Norbert Siedler (38/A) ein. Das Duo hofft, seinen Auswärtstrend fortzusetzen. „Wenn es uns gelingt, die Leistungssteigerung mit zum Sachsenring zu nehmen und dort weitere positive Schritte zu setzen, haben wir eine gute Chance, den Audi im Zeittraining weiter vorne abzustellen“, ist sich Routinier Siedler sicher.
Mit einem Porsche 911 GT3 R tritt David Jahn (30/Leipzig, Team Joos Sportwagentechnik) an. Der fünffache ADAC GT Masters-Rennsieger ist Wahl-Leipziger. „Ich sehe das Rennwochenende als eines meiner Heimrennen an. Ich muss nur rund eine Stunde fahren und bekomme am Sachsenring auch Besuch von Freunden und Kollegen. Der Kurs ist megagut, aber es ist wichtig, dass das Set-up passt, sonst wird es schwer. Der Porsche sollte gut zum Sachsenring passen, auch wenn es Autos gibt, denen der Kurs vielleicht noch besser liegt. Wir wollen in den Rennen zwei Mal in die Top 10 fahren, ich persönlich möchte im Qualifying einen Platz zwischen fünf und acht erreichen. Denn wenn man von dort losfährt, kann man auch gute Punkte sammeln.“
Den Zuschauern vor Ort wird ein volles Programm geboten. Zusätzlich zum ADAC GT Masters starten in Hohenstein-Ernstthal die ADAC GT4 Germany, die ADAC TCR Germany, die ADAC Formel 4 und der Porsche Carrera Cup Deutschland. Im Fahrerlager erwarten die Fans zahlreiche Attraktionen: Beim Meet the Drivers können sie ihre Lieblingsfahrer treffen, gleich drei Mal dürfen sie beim Pitwalk in die offene Boxengasse und es gibt eSports-Simulatoren von RaceRoom. Besondere Perspektiven bieten der knapp neun Meter hohe eBay Tower und die eBay Box. Und auch bei den Online-Magazinen „PS on Air – Der Ravenol ADAC GT Masters-Talk“ und „ADAC GT Masters Backstage – live aus der eBay Motors-Box“ können die Fans direkt dabei sein – beide werden live aus dem Paddock des Sachsenrings gesendet.
Eintrittskarten für Rennwochenenden gibt es bequem und kontaktlos zum Selbstausdrucken im Online-Vorverkauf unter adac.de/motorsport. Das Tagesticket kostet für ADAC Mitglieder ab 22,50, das Wochenendticket ab 36 Euro. (Nicht-Mitglieder 25 Euro und 40 Euro). Familien können sich auch am Sachsenring über ein besonderes Angebot freuen: Kinder bis einschließlich zwölf Jahren zahlen in Begleitung eines Erwachsenen keinen Eintritt. Tickets sind auch an der Tageskasse am Sachsenring erhältlich.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

21.09.2021 - VLN/NLS - NLS 8 gibt einen Ausblick in die Zukunft
Da waren es nur noch zwei. Der 53. ADAC Barbarossapreis läutet am kommenden Samstag die heiße Phase der Nürburgring Langstrecken-Serie ein. Spätestens am 9. Oktober beim 45. Pagid Racing DMV Münsterlandpokal ist die Messe dann gelesen. Das Starterfeld für NLS8 bietet erneut ein buntes Potpourri an unterschiedlichen Fahrzeugen, ein breites Spektrum an aufstrebenden Nachwuchskräften und erfahrenen Haudegen. Auch der Bogen zwischen Gegenwart und Zukunft wird gespannt. Während es für manche Teams um den Titel in den Klassen und der Gesamtwertung geht, planen andere Teams auf der Nordschleife bereits für die kommende Saison.
Auch beim vorletzten Rennen der Saison 2021 sind Fans an der Rennstrecke zugelassen. Zum ersten Mal seit eineinhalb Jahren haben alle Zuschauer – geimpft, getestet und genesen – wieder Zugang zum Fahrerlager inklusive Pit- und Gridwalk. Geöffnet sind die Tribünen T3 und T4. Tickets sind unter www.vln.de/tickets zu ordern und gelten an der Nordschleife auch als exklusive Parkberechtigung in den Abschnitten Hatzenbach sowie Brünnchen/Pflanzgarten.
Die wohl aufsehenerregendste Nachricht bei NLS 8 gleich vorneweg: Black Falcon ist zurück im GT3-Sport auf dem Nürburgring. Erstmals seit 2019 startet das Team aus dem Gewerbegebiet in Meuspath mit einem Porsche 911 GT3 R wieder in der Top-Klasse SP9. Pilotiert wird der Bolide von den jungen Gipfelstürmern Noah Nagelsdiek, Florian Naumann und Hendrik von Danwitz. „Seit der Gründung vor mehr als 15 Jahren ist die Nachwuchsförderung fester Bestandteil unserer Philosophie. Neben vier VLN-Juniortiteln konnten wir im Jahr 2011 als erstes Team den VLN-Meistertitel mit Junior-Fahrern gewinnen. Adam Christodoulou, Manuel Metzger und Tobias Müller sind dabei nur drei Beispiele für die vielen Fahrer, die wir gemeinsam mit unseren Partnern auf dem Weg zum professionellen Rennfahrer begleiten durften. Noah, Florian und Hendrik haben bei den bisherigen Saisonrennen mit dem Cup MR überzeugt. Wir sind mehr als gespannt auf ihren ersten Aufritt“, sagt Geschäftsführer Alexander Böhm.
Eine Meldung wert ist auch der Start des Mercedes-AMG GT3 des Team HWA Racelab mit Thomas Jäger, Patrick Assenheimer und Marcel Marchewicz am Steuer. Der Schwetzinger war bisher erfolgreich im GT4 unterwegs und darf sich nun die ersten Sporen in der „Champions League“ verdienen. Ähnliches gilt für Luca-Sandro Trefz, der normalerweise im ADAC GT-Masters mit dem Audi R8 LMS der Mannschaft von Montaplast by Land-Motorsport fährt. Nun ist der Bewerber das Team MANN-FILTER Landgraf – HTP/WWR mit dem Schweizer Dirk Müller an seiner Seite. Auch hier wird es interessant sein, zu sehen, wie sich der 19-Jährige im Nordschleifen-Championat schlagen wird. „Meine Ziele und Erwartungen sind definitiv fehlerfrei durch das Rennen zu kommen und bestmöglich abzuschließen und den Ansprüchen des gesamten Teams gerecht zu werden“, sagt Trefz. „Ich habe mich bestmöglich auf das Wochenende vorbereitet und freue mich, mit Dirk Müller das Auto zu teilen.“
Mit Michael Ammermüller ist neben Michael Christensen im Porsche 911 GT3 R von Manthey-Racing ein weiterer ADAC GT-Masters-Pilot mit von der Partie. Und auch die DTM ist wieder im Rahmen der NLS vertreten. Lionspeed by Car Collection Motorsport bringt erstmals zwei Fahrzeuge an den Start. Nico Müller startet zusammen mit Patrick Kolb und Patric Niederhauser im neuen Audi R8 LMS, der in der SP9-Pro-Kategorie eingestuft ist. Das Schwesterfahrzeug wird pilotiert von Lorenzo Rocco, Jörg Viebahn, Milan Dontje und Patrick Kolb.
Ein sehr guter alter Bekannter setzt sich am Samstag hinter das Volant eines Porsche 911 GT3 Cup (992). Uwe Alzen, mit 13 Gesamtsiegen und 44 Klassensiegen einer der erfolgreichsten Fahrer der letzten Jahrzehnte, unterzieht das neue Modell zusammen mit Marco Holzer einem Endurance-Test. Nach der Weltpremiere bei NLS7 absolviert der BMW M4 GT3, das neue GT-Flaggschiff der Münchner, einen weiteren Renneinsatz. Die Piloten sind abermals Philipp Eng und Augusto Farfus. Seine DPN schließt Jusuf Owega im Porsche Cayman S von Mathol-Racing in der V6 ab.
Enorm zugespitzt hat sich der Kampf um die Meisterschaft. Daniel Blickle, Tim Scheerbarth und Max Kronberg von W&S Motorsport gewannen vier Mal mit dem Porsche 718 Cayman GT4 CS in der Cup3 Cayman GT4 Trophy by Manthey-Racing. Das Trio liegt nur 0,17 Punkte hinter den Tabellenführern Danny Brink und Philipp Leisen von Adrenalin Motorsport Team Alzner Automotive, die mit Christopher Rink fahren. Sie siegten mit dem BMW 325i bereits sechs Mal 2021, allerdings in der schwächer besetzten Klasse V4. Es läuft scheinbar auf einen Zweikampf dieser beiden Teams hinaus. Oder können Christopher Rink, Philipp Stahlschmidt und Daniel Zils im Adrenalin-VT2-Auto noch einmal zurückschlagen? Beim 6h-Rennen fuhr das Trio nur auf Platz zwei und büßte so Punkte ein.
Der 53. ADAC Barbarossapreis startet am Samstag, 25. September um 12 Uhr über die Distanz von vier Stunden. Zuvor werden im Zeittraining von 08:30 bis 10 Uhr die Positionen im Grid ausgefahren. Wer es sich am Wochenende vor dem Fernseher oder dem Laptop gemütlich machen will, der erhält wie üblich den aufwändig produzierten Livestream auf VLN.de, YouTube, Facebook und Twitch.tv, der ab 08:30 Uhr das Renngeschehen aus der Grünen Hölle auf den heimischen Bildschirm bringt. 2021 wird das Ganze bei allen Rennen mit spektakulären Livebildern aus dem ROWE-Heli garniert.
(Text: VLN-Presse/PR - www.vln.de)

19.09.2021 - DTM - Auer-Power bei der DTM in Assen – Lawson als Spitzenreiter nach Hockenheim
Die Spannung in der DTM nähert sich vor dem großen Doppel-Finale in Hockenheim (01.-03. Oktober) und Norisring (08.-10. Oktober) dem Siedepunkt: Während der Österreicher Lucas Auer im WINWARD-Mercedes im niederländischen Assen seinen ersten Saisonsieg bejubelte, reist Liam Lawson erstmals als DTM-Spitzenreiter nach Hause. Der erst 19-Jährige aus Neuseeland, der am Samstag mit Rang drei im Red Bull-Ferrari die Tabellenführung vom Südafrikaner Kelvin van der Linde (Audi, ABT Sportsline) übernommen hatte, baute mit Rang zwei vor Samstag-Sieger Marco Wittmann (GER) im Walkenhorst-BMW die Führung in der Punktetabelle weiter aus.
Mit einem Vorsprung von zehn Punkten auf Wittmann (165) reist Lawson (175) nach Hockenheim. Auch Kelvin van der Linde (160) und Maximilian Götz (155) zählen nach wie vor zum Favoritenkreis im Kampf um den heiß begehrten Titel der DTM 2021. Die Entscheidung fällt aber wohl erst auf dem nur 2,3 Kilometer langen Stadtkurs in Nürnberg, wo zum ersten Mal in der Geschichte der DTM das Finale ausgetragen wird.
„Vergangene Woche beim DTM-Talk auf der IAA in München habe ich noch gesagt, dass es wieder Zeit wird für einen Sieg. Vielleicht sollte ich so etwas öfters sagen. Es war beinahe ein perfekter Tag mit Pole-Position und dem Sieg, die ich beide größtenteils meinem Team zu verdanken habe. Nach dem Schaden vom Samstag haben sie lange arbeiten müssen und mir ein perfektes Auto gegeben“, sprudelte es aus dem 27-jährigen Auer heraus. Lawson berichtete von einem intensiven Rennen: „Ich war für 90 Prozent des Rennens im Tunnel – mehr geht nicht. Ich habe zum Schluss noch versucht, an Lucas Auer heranzukommen, aber er war einfach zu schnell. Trotzdem bin ich mit der Ausbeute an diesem Wochenende hochzufrieden. Führender in der Meisterschaft zu sein, ist eine tolle Sache.“ Auch Marco Wittmann war überaus happy: „Mir tut es leid für Daniel Juncadella, der ganz am Schluss wohl mit einem Reifenschaden ausgeschieden ist. Dennoch nehme ich das Podium und vor allem die Punkte gerne mit. Ich habe sehr hart dafür kämpfen müssen, zuerst mit den Ferrari und dann mit Kelvin van der Linde, der es mir mit wesentlich frischeren Reifen sehr schwer gemacht hat.“
Auer, Lawson und Wittmann erzählten in der Pressekonferenz von ihren Eindrücken während der letzten Runden, als sie die tolle Atmosphäre auf den Tribünen sehr deutlich in ihren Cockpits wahrgenommen haben. Die DTM begeisterte sowohl am Samstag als auch am Sonntag mit zwei erstklassigen Rennen das zahlreich erschienene Publikum, das vor allem die mit 1,1 Kilometer längste zusammenhängende Tribüne Europas bevölkerte. Ob beim Pitwalk und bei den Autogrammstunden oder während der Startaufstellung – die ausgelassene Stimmung ließ Erinnerungen an die Zeit vor der Corona-Pandemie wach werden. Fans wie Fahrer hatten ihre helle Freude am lautstarken Miteinander. Es herrschte Gänsehaut-Feeling in der DTM.
Anders als am Samstag, als es beim Start zu mehreren Auffahr-Kollisionen kam, absolvierten die 21 Piloten am Sonntag einen perfekten Start und eine saubere erste Runde. Auer setzte sich sogleich etwas von den Verfolgern ab, während sich Wittmann gegen das Ferrari-Duo wehren musste. Bereits in der fünften Runde stürmte ein Gros des Feldes früh zum Pflichtreifenwechsel an die Boxen, darunter auch Spitzenreiter Auer. Der fast komplette Rest holte sich in den folgenden zwei Runden neue Michelin-Reifen ab. Zu den Gewinnern der Boxenstopps zählten vor allem Lawson und Daniel Juncadella, die vor Wittmann auf die Strecke zurückkehrten. Wie am Samstag entschied sich ABT-Sportsline für einen späten Stopp für Kelvin van der Linde und Mike Rockenfeller. Der Südafrikaner stoppte in Runde 20 und sortierte sich zunächst auf Rang sechs wieder ein. Erst in der 33. Runde fasste Rockenfeller neue Pneus und machte den Weg frei für Auer und Co. Nicht nur im vorderen Feld gab es sehenswerte Überholmanöver und Rad-an-Rad-Duelle, die den Fans knackige Unterhaltung boten. Pech hatte letztlich noch Juncadella, der eine Runde vor Schluss ausrollte und seinen Podiumsplatz verlor.
Im Qualifying am Sonntagvormittag überraschte letztlich Lucas Auer mit der Pole-Position. Nachdem Sophia Flörsch (GER, Audi, Team ABT), die am Vortag ihre ersten DTM-Punkte bejubelt hatte, mit einem Ausrutscher ins Kiesbett für eine Unterbrechung mit der Roten Flagge gesorgt hatte, brannten die Weltklassepiloten der DTM in den verbliebenen knapp drei Minuten ein regelrechtes Zeiten-Feuerwerk ab. Für Auer war es die erste Pole-Position seit Oktober 2018 und die zehnte Pole seiner DTM-Karriere. Neben Auer ergatterte Wittmann den zweiten Platz in der ersten Statreihe, die zweite Reihe teilte sich das Red-Bull-Duo Liam Lawson und Alex Albon.
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

18.09.2021 - DTM - DTM-Kracher in Assen: Wittmann mit zweitem Saisonsieg – Lawson neuer Tabellenführer
Marco Wittmann feiert seinen zweiten Saisonsieg, Liam Lawson löst mit Rang drei Kelvin van der Linde an der Tabellenspitze ab – die DTM bot im niederländischen Assen vor zahlreichen Zuschauern ein brutal starkes und spannendes Rennen. Am Ende setzte sich der zweimalige Champion Marco Wittmann im BMW von Walkenhorst Motorsport durch, obwohl er mit einer Fünf-Sekunden-Strafe wegen Rempelns gegen Lawson belegt worden war. Gastfahrer Mirko Bortolotti erkämpfte sich mit einer beherzten Leistung und sehenswerten Positionskämpfen gegen Lawson Rang zwei vor dem Neuseeländer. Mit Maximilian Götz im Mercedes-AMG und Christian Klien im McLaren auf den Plätzen vier und fünf waren erstmals in der DTM 2021 fünf verschiedene Marken auf den ersten fünf Plätzen vertreten. Zudem holte Sophia Flörsch im ABT-Audi als Neunte ihre ersten DTM-Punkte, ebenso wie die Britin Esmee Hawkey im T3-Lamborghini, die als Elfte ins Ziel kam und zwei Zähler verbuchte, weil Bortolotti und Klien als Gaststarter keine Punkte erhalten.
Der als Tabellenführer angereiste Kelvin van der Linde führte das Feld bis zur vorletzten Runde an, musste dann jedoch zum späten Pflichtreifenwechsel an die Boxen und fiel bis auf den zwölften Rang zurück. Damit büßte der Südafrikaner die lange innegehaltene Tabellenführung ein, die Lawson mit 156 Punkten vor den nun mit 148 Zählern punktgleichen van der Linde und Wittmann übernahm.
„Beim Start war es etwas haarig, Maximilian Götz ist mir dabei schon aufs Auto aufgefahren. Da hätte mein Rennen schon zu Ende sein können“, erzählte Marco Wittmann. „Es gab spannende Situationen vor allem bei den Re-Starts. Ich wusste, dass ich eine Strafe hatte, deshalb war es entscheidend, so schnell wie möglich an Mike Rockenfeller vorbeizukommen. Das war ein wagemutiges Manöver, das ich durchgezogen habe. Hier in Assen erneut zu gewinnen, ist großartig. Ich bin unendlich stolz auf mein Team von Walkenhorst Motorsport.“
Gaststarter Mirko Bortolotti, der schon im Qualifying mit Startplatz drei überzeugt hatte, machte einige neue, gute Erfahrungen: „Das war ein turbulentes Rennen, ich habe viele spannende Aktionen erlebt. Zudem gab es für mich heute einige neue Situationen wie den Formationsstart. Ich habe das Rennen jedenfalls sehr genossen.“ Auch Liam Lawson hatte sichtlich Spaß: „Das war sehr hartes Racing, das aber großen Spaß gemacht hat. Zum Schluss bin ich nicht das volle Risiko eingegangen, weil ich wusste, dass Mirko Bortolotti keine Punkte bekommt. Er war am Schluss aber auch schneller als ich. Jetzt die Meisterschaft anzuführen, ist sehr schön. Jetzt freue ich mich auf das nächste Rennen am Sonntag.“
Die ersten Turbulenzen gab es schon vor dem Start, wo es im Gerangel um die besten Positionen zu dem einen oder anderen Auffahrunfall kam. Während Lawson, der seine zweite Pole-Position errungen hatte, an der Spitze zunächst auf und davon zog, war das Rennen für Daniel Juncadella, Arjun Maini und Vincent Abril bereits nach wenigen Metern beendet. Fünf Runden kreiste das Safety-Car vor dem Feld, bis alle Trümmerteile auf der Start-Ziel-Geraden entfernt waren. Der zweite Start lief besser. Wieder setzte sich Lawson ab, doch Gaststarter Bortolotti kämpfte sich mit seinem Lamborghini an den Ferrari heran und zog schnell vorbei. Die Zuschauer auf den gut besetzten Tribünen kamen sogar noch ein drittes Mal in den Genuss des atemberaubenden Startprozedere mit dem dichtgestaffelten Feld in Zweierreihen, als erneut Teile von der Strecke unter Einsatz des Safety-Cars entfernt werden mussten. Pech hatten dabei Kelvin van der Linde und Mike Rockenfeller, deren Strategie vorsah, spät an die Box zu kommen, die aber durch das Safety-Car ihren Vorsprung einbüßten.
Die Weltklassepiloten der DTM stimmten eine teils kampfbetonte, aber immer faire Gangart an. Auf dem 4,555 Kilometer langen Kurs mit seinen schnellen und mittelschnellen Kurven wurde um jeden Meter erbittert und teils auch unnachgiebig gekämpft. So fing sich Wittmann, von Startplatz zwei ins Rennen gegangen, auch die Fünf-Sekunden-Strafe ein, als es zum Kontakt zwischen ihm und Lawson kam. Doch der Franke reagierte mit seinem beherzten Überholmanöver gegen Rockenfeller auf die Strafe, fuhr dann Runde um Runde hervorragende Zeiten und sicherte sich so den Sieg. Entsprechend der brillanten Darbietungen der Piloten und den munteren Positionskämpfen herrschte auf den Tribünen eine hervorragende Stimmung, die nicht zu überhören war. Als das ABT-Duo Rockenfeller und van der Linde spät in die Boxengasse abbog, war der Weg frei für Wittmann, der genügend Abstand zwischen sich und Bortolotti herausgefahren hatte, um seinen zweiten Assen-Sieg nach 2019 zu feiern. Bester ABT-Audi war somit erstmals in dieser Saison Sophia Flörsch, die sich im Rennen schadlos hielt und mit kühlem Kopf sechs Zähler holte.
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

17.09.2021 - DTM - DTM in Assen: Nur Juncadella schneller als Tabellenführer van der Linde
Vielversprechender Auftakt für Tabellenführer Kelvin van der Linde. Der südafrikanische Audi-Pilot aus dem Team ABT Sportsline musste sich am ersten Trainingstag des DTM-Wochenendes im niederländischen Assen nur Daniel Juncadella geschlagen geben. Der Spanier erzielte im Mercedes-AMG des Teams GruppeM in 1:33,353 Minuten die Tagesbestzeit auf dem 4,555 Kilometer langen TT-Circuit. Van der Linde lag nur 0,160 Sekunden zurück. Drittschnellster war der Meisterschaftsfünfte Philip Ellis (Schweiz) im WINWARD-Mercedes-AMG. Assen ist der sechste von acht Läufen zur DTM 2021. Karten gibt es noch für beide Renntage über den DTM-Ticket-Shop (tickets.dtm.com) und über die DTM-Ticket-Hotline 01805 – 99 11 66. Nach Assen folgt der Double-Header mit Hockenheim (01.-03. Oktober) und dem Finale am Norisring (08.-10. Oktober) innerhalb einer Woche. Die beiden DTM-Rennen am Samstag und Sonntag (Start jeweils um 13:30 Uhr) werden in SAT.1 ab 13:00 Uhr sowie in über 60 Ländern live übertragen.
Im ersten Freien Training der DTM führte der Schweizer Philip Ellis mit einer Zeit von 1:33,684 Minuten im Mercedes-AMG des Teams WINWARD die Rangliste an, vor Landsmann Nico Müller im Rosberg-Audi, Red Bull-Ring-Doppelsieger Liam Lawson (NZL) im AF-Corse-Ferrari und dem Italiener Mirko Bortolotti, der am Wochenende im Lamborghini des Teams T3 Motorsport als Gastfahrer seine DTM-Premiere erlebt.
Am Nachmittag bestimmte in der zweiten Trainingssitzung mit Daniel Juncadella einmal mehr ein Mercedes-AMG-Fahrer das Tempo und fuhr die Tagesbestzeit. „Ein guter Trainingstag für uns“, bilanzierte der Spanier. „Wir hatten uns vom Saisonauftakt in Monza noch einen Reifensatz für Assen aufgehoben, da wir hier vorher nicht getestet haben. Die Chance haben wir genutzt, was mit ein Grund für die Tagesbestzeit war. Allerdings war auch das Auto sehr gut: Wir haben wichtige Fortschritte bei den Bremsen gemacht. Zuletzt hatten wir mit den Bremsbelägen viele Problemen, aber jetzt haben wir eine gute Lösung gefunden. Ich glaube, dass wir für morgen auf einem guten Weg sind.“
In der Addition der beiden Trainingssitzungen belegte Kelvin van der Linde im ABT-Audi den zweiten Platz, vor Philip Ellis mit seiner Zeit aus dem ersten Durchgang. Dahinter Nico Müller im Rosberg-Audi und ein Mercedes-Trio mit Lucas Auer (Team WINWARD), Arjun Maini (Team GetSpeed) und Maximilian Götz (Team HRT). Mirko Bortolotti (T3-Lamborghini), Vincent Abril (HRT-Mercedes) und Liam Lawson (AF Corse-Ferrari) komplettierten die Top Ten.
Mit Liam Lawson und Maximilian Götz nahmen der Zweit- und Drittplatzierte der aktuellen Fahrwertung an der Freitags-Pressekonferenz teil. Auch Sheldon van der Linde, der im vergangenen Jahr in Assen seinen ersten DTM-Sieg einfuhr, und Christian Klien, zum dritten Mal in dieser Saison als Gastfahrer mit dabei, beantworteten Fragen der Medien. Van der Linde und Götz kannten die Strecke in Assen bereits, für Lawson und Klien war der Kurs Neuland. Alle zeigten sich begeistert von der Anlage. „Die Strecke ist schnell und toll zu fahren, sie hat einen schönen Rhythmus“, sagte Götz. Klien sprach die ultraschnelle Boxeneinfahrt an: „Da werden wir nach dem Rennen wahrscheinlich alle einmal neue Unterwäsche brauchen“, lachte der Österreicher. „Die MotoGP-Fahrer müssen wirklich dicke Eier haben, wie die hier fahren!“
Götz und Lawson sprachen auch über den Titelkampf und den damit einhergehenden Druck. „Mit den beiden Siegen zuletzt auf dem Red Bull Ring habe ich natürlich wieder gute Chancen“, so Lawson. „Auch diese Strecke sollte unserem Ferrari liegen.“ Götz sagt: „Es liegt an uns, wie viel Druck wir an uns herankommen lassen. Dass das Finale jetzt mein Heimrennen auf dem Norisring ist, ist natürlich eine gute Sache.“ Sheldon van der Linde räumte ein, dass er selbst keine Rolle mehr im Titelkampf spiele, dafür aber seinem Bruder Kelvin als aktuellen Tabellenführer die Daumen drücke. „Im Vorjahr habe ich im Regen hier gewonnen, indem ich fast von ganz hinten nach vorne gefahren bin. Vielleicht soll ich wieder einen Regentanz aufführen!“
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

16.09.2021 - Formel 4 - ADAC Formel 4 startet in Hockenheim den Titelcountdown
Die ADAC Formel 4-Saison 2021 nimmt Fahrt auf, zum dritten Rennwochenende tritt die Highspeedschule im Rahmen des ADAC Racing Weekend in Hockenheim (17. – 19. September) an. Die Rennen auf der ehemaligen Grand-Prix-Strecke in Baden markieren den Auftakt zu einem intensiven Herbst für die Nachwuchstalente, bis zum Finale Anfang November auf dem Nürburgring werden in acht Wochen 12 Rennen ausgetragen. Die Rennen aus Hockenheim werden am Samstag und Sonntag online im Livestream auf adac.de/motorsport und auf youtube.com/adac übertragen. Fans sind an der Rennstrecke auf den Tribünen und auch im Fahrerlager willkommen, Tickets sind an der Tageskasse erhältlich.
Als Spitzenreiter – gleich in allen drei Kategorien – reist der niederländische Traditionsrennstall Van Amersfoort Racing an. In der Fahrerwertung ist nach sechs Saisonrennen der VAR-Pilot Oliver Bearman (16, Großbritannien) das Maß aller Dinge. Nach vier Rennsiegen führt der junge Brite die Meisterschaftswertung mit 112 Punkten und einem Vorsprung von 40 Zählern klar an. Dass Bearman am Hockenheimring auf die Strecke zurückkehrt, wo er 2020 seinen ersten Sieg in der ADAC Formel 4 feiern durfte, weckt in dem jungen Briten ganz besondere Erinnerungen. „Natürlich habe ich tolle Erinnerungen an diese Strecke, hier habe ich den ersten Single-Seater-Sieg meiner Karriere errungen“, sagt Bearman, der sich auf die Rückkehr freut: „Es macht sehr viel Spaß hier zu fahren, insbesondere im dritten Sektor, der ziemlich kompliziert ist.“
Bearman weiß, dass er sich am Wochenende auf ein starkes Team verlassen kann. „Wir hatten bei den Rennen zuvor eine tolle Pace. Mein Ex-Kollege Dennis Hauger hat 2019 hier dreimal gewonnen, was in dieser Meisterschaft ziemlich schwierig ist“, sagt Bearman: „Wir wissen, dass wir ein großartiges Auto haben. Ich erwarte aufregende Rennen, insbesondere im Reverse-Grid-Rennen 3.“
Hinter Bearman, der die Pause mit einer Kombination aus Urlaub, Training, Rennvorbereitung und einigen Rennen in Italien und Großbritannien verbracht hat, liegt das Feld eng beieinander. Die Gruppe der Verfolger führt Sebastian Montoya (16, Kolumbien) vom italienischen Prema Powerteam mit 72 Punkten an. Dem Sohn des früheren Formel-1-Fahrers und Indy-500-Champions Juan Pablo Montoya dicht auf den Fersen sind allerdings Teamkollege Kirill Smal (16, Russland, Prema Powerteam, 70 Punkte), Tim Tramnitz (16, Hamburg, US Racing, 69) sowie dessen US-Racing-Teamkollege Luke Browning (19, Großbritannien, 67).
Insbesondere der von der ADAC Stiftung Sport geförderte Hamburger Tim Tramnitz (16) vom Team US Racing hat sich für die Rennen auf dem Hockenheimring viel vorgenommen. Vom Ausflug zur italienischen F4-Meisterschaft am vergangenen Wochenende kehrte Tramnitz mit zwei Laufsiegen, einem zweiten Platz und einer Riesen-Portion Motivation zurück.
Wie Bearman hat auch der Hamburger gute Erinnerungen an den Hockenheimring, stand er doch vor Jahresfrist hier als Zweiter im zweiten Rennen auf dem Podium. Im Kampf um Platz eins musste er damals lediglich einem den Vortritt lassen – Oliver Bearman, der damals zu seinem ersten Sieg in der deutschen Serie fuhr.
Bei einer möglichen Neuauflage dieses Duells am kommenden Wochenende hofft Tramnitz zumindest auf eine ähnlich gute Leistung, wenn nicht gar auf seinen ersten Saisonsieg. „Mein Ziel für Hockenheim ist natürlich der Sieg, vor allem nach meinen letzten Erfolgen in Italien“, sagt der Rookie-Champion von 2020 selbstbewusst. „Ich konnte Olli Bearman zuletzt schon in Italien hinter mir lassen und hoffe, dass mir das auch in Hockenheim gelingt.“ Seinen ersten Sieg in der ADAC Formel 4 feierte Tramnitz 2020 in Oschersleben im letzten Rennen der Saison.
Sein Debüt in der ADAC Formel 4 feiert Alex Dunne. Der 15-jährige Ire bestreitet ab dem Hockenheimring mit dem Kerpener Rennstall US Racing den Rest der Saison. „Alex ist ein sehr konzentrierter und talentierter Rennfahrer. Seine Einstellung und Herangehensweise haben mir bereits beim ersten Test gefallen, auch der Speed war sehr gut“, rechnet Teamchef Gerhard Ungar damit, dass der junge Ire „das Potenzial hat, schon in Hockenheim erfolgreiche Rennen zu fahren“.
Die beiden freien Trainings am Freitag (09.00 und 11.35 Uhr) werden einen ersten Fingerzeig über die Kräfteverhältnisse geben, am späten Nachmittag geht es dann ab 15.40 Uhr ins Qualifying, wo die Startreihenfolge für das erste Rennen am Samstag (12.45 Uhr) und das zweite Rennen am Sonntag (11.50 Uhr) festgelegt werden. Im dritten und abschließenden Lauf des Wochenendes (Sonntag, 15.50 Uhr) startet die Top acht des zweiten Rennens in umgekehrter Reihenfolge.
(Text: ADAC Motorsportpresse - http://www.adac-motorsport.de/adac-formel-4/de/)

15.09.2021 - GT Masters - Titelkampf in der Deutschen GT-Meisterschaft: Zuschauer sind auch am Sachsenring hautnah dabei
Der Titelkampf in der Deutschen GT-Meisterschaft spitzt sich zu – und beim nächsten Lauf auf dem Sachsenring (1.–3. Oktober) sind die Fans vor Ort erneut mittendrin. Dabei können sie die rasante Rennaction nicht nur aus den Zuschauerbereichen verfolgen, sondern auch im Fahrerlager, wo spannende Attraktionen warten. Dabei gilt die 3G-Regel: Zugang haben Besucher, die geimpft oder genesen sind oder einen negativen Coronatest vorlegen können. Eintrittskarten für das ADAC GT Masters gibt es im Vorverkauf online unter adac.de/motorsport. ADAC Mitglieder profitieren dabei von unschlagbaren Preisen ab 22,50 Euro. Freier Eintritt für Kinder bis 12 Jahren ermöglicht ein Motorsporterlebnis für die ganze Familie.
Nachdem er am DEKRA Lausitzring seine erfolgreiche Premiere gefeiert hat, wird der eBay Tower auch auf dem Traditionskurs bei Hohenstein-Ernstthal die Zuschauer begeistern. Mit einer Höhe von knapp neun Metern bietet die Aussichtsplattform neue Eindrücke vom Geschehen auf der Rennstrecke. Aber auch der Besuch der eBay Motors-Box lohnt sich. Wer zum Beispiel aus unmittelbarer Nähe einen Boxenstopp beobachten will, ist hier genau richtig und ganz nah am Geschehen auf der Rennstrecke. Am Sonntag gibt es dort ein weiteres Highlight: dann wird von dort die neueste Folge des Online-Magazins „ADAC GT Masters Backstage – live aus der eBay Motors-Box“ übertragen.
Pflichttermine für die Fans vor Ort sind auch die populären Pitwalks am Samstag und Sonntag. Hier können die Fans in der Boxengasse die Vorbereitung der spektakulären GT3-Sportwagen auf die Rennen verfolgen. Am Samstagabend wird während der Open Pitlane zudem live aus der Boxengasse die neueste Folge der Onlineshow „PS on Air – Der Ravenol ADAC GT Masters-Talk“ gesendet – Fans sind dabei willkommen. Moderator Patrick Simon analysiert in dem Magazin mit Gästen die Highlights des ersten Rennens der Deutschen GT-Meisterschaft.
Spannende Interviews und Autogramme von den Lieblingsrennfahrern gibt es am Samstag beim Meet the Drivers im Fahrerlager. Aber auch E-Sport-Fans kommen am Einheitsfeiertags-Wochenende auf ihre Kosten. Gleich an mehreren Rennsimulatoren von RaceRoom, die auch in der ADAC GT Masters eSports Championship powered by EnBW mobility+ zum Einsatz kommen, können die Fans ihr Simracing-Talent beweisen.
Die Zuschauer erwartet auf dem Traditionskurs auch in diesem Jahr ein umfangreiches Motorsportprogramm, das viel Abwechslung verspricht. Zusätzlich zu den mehr als 500 PS starken GT3-Sportwagen des ADAC GT Masters starten dort die populäre ADAC GT4 Germany, die Tourenwagen der ADAC TCR Germany, die ADAC Formel 4 mit den Rennstars von morgen und der traditionsreiche Porsche Carrera Cup Deutschland.
Eintrittskarten für das fünfte von sieben Rennwochenenden der Deutschen GT-Meisterschaft gibt es bequem und kontaktlos zum selbst ausdrucken im Online-Vorverkauf unter adac.de/motorsport. Das Tagesticket kostet für ADAC Mitglieder ab 22,50, das Wochenendticket ab 36 Euro. (Nicht-Mitglieder 25 Euro und 40 Euro). Familien können sich auch am Sachsenring über ein besonderes Angebot freuen: Kinder bis einschließlich zwölf Jahren zahlen in Begleitung eines Erwachsenen keinen Eintritt. Tickets sind am Sachsenring auch an der Tageskasse erhältlich.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

15.09.2021 - DTM Trophy - Der Kampf um Titel und Aufstieg: DTM Trophy als Leistungszentrum für den Nachwuchs
Es ist gerade erst die zweite Saison der DTM Trophy, doch die Nachwuchsserie ist als Leistungszentrum bereits etabliert. Die Rennen mit den seriennahen GT-Sportwagen stehen im professionellen Umfeld der DTM ganz besonders im Fokus, sowohl der Teamchefs aus der DTM als auch der Medien. Zudem sorgt SPORT1 seit Saisonbeginn neben der Streaming-Plattform DTM Grid (grid.dtm.com) für zunehmende Beachtung auch bei den Fans weltweit. Es geht um den Aufstieg, am liebsten von der DTM Trophy direkt in die DTM. Es geht aber auch um den Aufstieg aus dem BMW M2 Cup und aus der DTM Esports Championship powered by MediaMarkt. Wenn am Wochenende (17. bis 19. September) im niederländischen Assen der fünfte von sieben Wertungsläufen ausgetragen wird, steht vor allem der Titelkampf im Brennpunkt. Ben Green im BMW und William Tregurtha im Mercedes-AMG dominieren aktuell das Duell um den Gewinn der DTM Trophy 2021.
Zuletzt am Red Bull Ring hat sich das Duell der beiden Briten sogar verschärft. Green, der beste Junior der DTM Trophy des Vorjahres, siegte im BMW von FK Performance Motorsport am Samstag zum dritten Mal und übernahm die Tabellenführung vor Tregurtha, der im Mercedes-AMG der CV Performance Group erstmals leer ausging. Im Sonntagrennen drehte Tregurtha den Spiess um und erzielte Saisonsieg Nummer zwei, doch Green verteidigte als Zweiter die Spitzenposition im Titelrennen. Nur zehn Punkte trennen Green und Tregurtha, die gute Freunde sind und meist gemeinsam zu den Rennen anreisen – eine eher ungewöhnliche Situation. Der Deutsche Michael Schrey liegt mit dem BMW von Hofor Racing by Bonk Motorsport 38 Punkte hinter Green auf Rang drei und 42 Zähler vor dem Schweizer Yann Zimmer im zweiten FK-BMW. Spannung und Anspannung steigen. Allerdings: Entschieden ist rein gar nichts, denn in Assen, Hockenheim und am Norisring können noch maximal 168 Punkte eingefahren werden.
Der 4,555 Kilometer lange TT-Circuit in Assen südlich von Groningen bedeutet gleich für zwei Rennfahrerinnen ein Heimspiel. Stéphane Kox ist zu Saisonbeginn in die DTM Trophy eingestiegen und hat mit dem Toyota von Ring-Racing, dem Team aus der Nähe des Nürburgring, bereits zweimal Punkte eingefahren. Damit ist sie aktuell die bestplatzierte Rennfahrerin im Feld, vor KTM-Pilotin Laura Kraihamer (AUT, True Racing by Reiter Engineering) und Audi-Fahrerin Sophie Hofmann (GER, Heide-Motorsport). Während Kraihamer das Rennen in Assen auslassen muss und durch ihren Landsmann Florian Janits ersetzt wird, geht mit Sandra van der Sloot eine weitere Rennfahrerin an den Start. Im BMW von Driverse Racing absolviert van der Sloot, mehrmalige Titelgewinnerin im niederländischen Rennsport, auf einer ihr sehr gut bekannten Rennstrecke einen Gaststart in der DTM Trophy.
Sich als junges Talent weiterentwickeln, Leistung zeigen und Erfolge feiern – dazu bietet die DTM Trophy auf der DTM-Bühne eine ideale und mittlerweile anerkannte Möglichkeit. Um in die DTM Trophy einsteigen zu können, gibt es zwei attraktive Angebote. So wird seit Saisonbeginn der BMW M2 Cup ausgetragen, exklusiv auf der DTM-Plattform. Mit dem fast 400 PS starken BMW M2 CS können bereits 16-Jährige auf ihr Talent aufmerksam machen. Als Krönung winkt dem Titelträger eine Saison im BMW in der DTM Trophy im Folgejahr.
Gemeinsam mit Partner MediaMarkt hat die DTM-Organisation ITR für die Zukunft ein neuartiges „DTM Youth Development Program“ aufgesetzt. Dabei geht es um den Aufstieg vom digitalen zum realen Motorsport. Aus einer eigenen Sim-Racing-Serie von MediaMarkt werden sich die Bestplatzierten für die DTM Esports Championship powered by MediaMarkt qualifizieren, und nach einem gezielten Förderprogramm wird das auserwählte Talent eine volle Saison in der DTM Trophy 2023 bestreiten.
Moritz Löhner macht gerade vor, wie es gehen kann. Er gewann im vergangenen Jahr die DTM Esports Championship powered by MediaMarkt und bestreitet aktuell mit einem BMW im markanten MediaMarkt-Design seine erste Saison im realen Motorsport in der DTM Trophy. Vor dem Gastspiel in den Niederlanden rangiert Sportwagen-Rookie Löhner an respektabler siebter Stelle der Meisterschaftstabelle. Das besondere Glücksgefühl, auf dem Siegerpodium zu stehen, hat der Sim-Racing-Profi auch schon erlebt – und die Sektdusche sichtlich genossen.
Wie üblich, stehen auch in Assen zwei Rennen zur DTM Trophy 2021 auf dem Programm, die am Samstag und Sonntag jeweils um 15:10 Uhr gestartet werden und von SPORT1 sowie im Streaming-Portal DTM Grid (grid.dtm.com) live übertragen werden.
(Text: ITR e.V. - Press & Public Relations - www.dtm.com/de/dtm-trophy)

15.09.2021 - DTM - Vor dem Gastspiel in Assen spitzt sich der DTM-Titelkampf weiter zu: Sextett verteilt die Punkte unter sich
Der Kampf um den Titel in der DTM 2021 wird immer intensiver. Assen in den Niederlanden ist am Wochenende (17. bis 19. September) die sechste Station der internationalen Rennserie. Danach folgt der große Showdown mit dem Double-Header in Hockenheim (01. bis 03. Oktober) und der Final-Premiere auf dem Norisring (08. bis 10. Oktober). Ein Sextett dominiert das Geschehen um die Vergabe des wertvollen DTM-Titels. Doch auch in Assen ist es der Südafrikaner Kelvin van der Linde, der unverändert die Tabelle anführt. Die Luft ist allerdings viel dünner geworden, der Vorsprung im heißen Titelkampf deutlich geschmolzen. Der TT-Circuit von Assen stellt mit seinen schnellen und mittelschnellen Kurven die 21 Weltklassepiloten – inklusive den beiden Gaststartern Miko Bortolotti im Lamborghini und Ex-Formel-1-Pilot Christian Klien im McLaren – auf eine hochkarätige Probe. Auch in Assen sind wieder Zuschauer erlaubt, sowohl auf den Tribünen als auch im Fahrerlager. Tickets gibt es via DTM-Ticket-Shop (tickets.dtm.com) und DTM-Ticket-Hotline (01806 661199). Die Rennen der DTM werden am Samstag und Sonntag jeweils um 13:30 Uhr gestartet und in SAT.1 (jeweils ab 13:00 Uhr) sowie in über 60 Ländern live übertragen.
Kelvin van der Linde bringt 147 Punkte mit nach Assen, die er mit seinem Audi des Teams ABT Sportsline in den bisherigen zehn Saisonrennen eingefahren hat. Mit zwei Siegen und insgesamt 55 Punkten am Red Bull Ring hat sich der erst 19-jährige Liam Lawson aus dem Red Bull-AF Corse-Ferrari-Team bis auf zwölf Punkte an van der Linde herangesaugt. Dabei schien nach dem Nürburgring-Rennen, als der Neuseeländer leer ausging, der Zug im Titelkampf bereits abgefahren. Nur vier Zähler hinter Lawson folgt der beste Deutsche auf Rang drei, Maximilian Götz aus dem Mercedes-AMG Team HRT. Weitere zehn Punkte zurück liegt der zweimalige DTM-Champion Marco Wittmann (GER) mit dem Walkenhorst-BMW auf Rang vier, gefolgt vom Schweizer Philip Ellis (Mercedes-AMG Team WINWARD, 99) und dem Thailänder Alex Albon (Ferrari, AlphaTauri AF Corse, 94). Dieses Sextett hat am Red Bull Ring die Punkte quasi unter sich aufgeteilt und fuhr 174 von möglichen 188 Punkten für die ersten sechs Plätze in den beiden Rennen in der Steiermark zusammen ein. Demzufolge wuchs der Abstand zu den nachfolgenden Piloten.
Wie ausgeglichen stark das Fahrerfeld ist, belegt auch die Statistik: Sieben verschiedene Fahrer eroberten die zehn Pole-Positions, sechs verschiedene Fahrer gewannen die zehn bisherigen Saisonrennen, und Rennwagen von vier verschiedenen Herstellern kreuzten die Ziellinie als Sieger. Alle Fahrer sind schon das eine oder andere Mal ohne Punkte geblieben, außer: Marco Wittmann. Der Einzelkämpfer aus dem Team Walkenhorst Motorsport aus Melle bei Osnabrück hat in allen zehn Rennen bislang gepunktet – eine eindrucksvolle Konstanz. Der bestplatzierte Pilot früherer DTM-Jahre eroberte dabei einen Sieg und zwei Pole-Positions. Eine Leistung, die auch Wittmann verwundert, zumal es die letzte Saison des BMW M6 ist. Der Nachfolger BMW M4 feierte am vergangenen Wochenende auf der legendären Nordschleife des Nürburgring eine achtbare Rennpremiere und wird im kommenden Jahr auch in der DTM erwartet.
Der TT-Circuit in Assen, der Grand-Prix-Kurs von Hockenheim und der ultrakurze Stadtkurs in Nürnberg – die DTM-Piloten müssen sich im Schlussspurt auf drei sehr unterschiedliche Rennstrecken einstellen. Assen jedenfalls fordert die Piloten vor allem mit der langgezogenen Ramshoek-Kurve heraus. Einmal abgesehen von Turn 1 als Teil des Trioval-Kurses am DEKRA Lausitzring, ist Ramshoek die schnellste Kurve der DTM-Saison. Etwa 235 km/h werden in dieser Passage erwartet, vor dem heiklen Richtungswechsel zur folgenden Schikane – und das alles in Front der mit 1,1 Kilometer Länge längsten Tribüne Europas. Einige DTM-Fahrer haben bereits ein Rennen in Assen absolviert, für etliche Teilnehmer ist Assen jedoch Neuland. Marco Wittmann jedenfalls kennt den Kurs, der 2019 erstmals von der DTM befahren wurde. Der damalige Sieger des ersten Rennens: Marco Wittmann.
Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr mischt sich der ehemalige Formel-1-Pilot Christian Klien mit dem McLaren von JP Motorsport ins DTM-Feld. Zuletzt am Nürburgring zeigte die Performance des Österreichers klar nach oben. Lamborghini schickt seinen Werkspiloten Mirko Bortolotti nach Assen. Der Italiener soll das Team von T3 Motorsport verstärken und erste Eindrücke von der DTM sammeln. Somit präsentiert sich die DTM mit 21 GT-Rennwagen in den Niederlanden.
Die Fans erwartet in Assen ein wahres Programm-Feuerwerk. Insgesamt bieten sieben Rennserien reichlich Spektakel. Neben dem Top-Event DTM sind die DTM Trophy mit den seriennahen GT-Sportwagen, die DTM Classic Tourenwagen Legenden mit DTM-Fahrzeugen vor allem aus den Neunzigern und der BMW M2 Cup am Start, darüber hinaus der Porsche Carrera Cup Benelux, der Mazda MX-5 Cup und die Supercar-Challenge. Das bedeutet drei Tage Motorsport pur mit der DTM als Hochgenuss.
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

15.09.2021 - TCR Germany - ADAC TCR Germany sucht auf Hockenheimring den Halbzeitmeister
In der ADAC TCR Germany geht es Schlag auf Schlag weiter. Am kommenden Wochenende (17. bis 19. September 2021) gastiert die spektakuläre Tourenwagen-Serie auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg. Dort steht das vierte von sieben Rennwochenenden der Saison 2021 auf der Agenda. Beim Rennen am Samstag wird somit der inoffizielle Halbzeitmeister gekürt. Erstmals in dieser Saison tritt die ADAC TCR Germany nicht im Rahmenprogramm des ADAC GT Masters an, sondern startet beim ADAC Racing Weekend – der für 2021 neu gegründeten Rundstrecken-Motorsport-Plattform für Breitensport. Fans sind in Hockenheim willkommen, auch der Zugang zum Fahrerlager ist möglich. Im Livestream zu sehen sind die beiden Rennen Samstag und Sonntag jeweils ab 13.30 Uhr auf adac.de/motorsport und auf youtube.com/adac.
Nach den spannenden Rennen am vergangenen Wochenende auf dem Lausitzring zeichnet sich in der Meisterschaft ein Dreikampf zwischen Fahrern von drei Marken um den Titel ab. Mit seinem Doppelsieg in der Lausitz hat Luca Engstler (21, Wiggensbach, Hyundai Team Engstler) im Hyundai i30 N TCR seine Tabellenführung weiter untermauert. Durch Platz drei im Sonntagsrennen übernahm Honda Civic TCR-Pilot Dominik Fugel (24, Chemnitz, Honda ADAC Sachsen) die zweite Position. Dahinter folgt direkt Eric Scalvini (26, ITA, Wimmer Werk Motorsport) im Cupra Leon Competición TCR, der im Juni auf dem Red Bull Ring einen Doppelsieg feiern konnte.
„Ich möchte in Hockenheim besser abschneiden, als zuletzt in der Lausitz“, stellt Scalvini klar, der am vergangenen Wochenende auf die Plätze sechs und sieben kam. „Ich hoffe, dort genauso wettbewerbsfähig zu sein wie auf dem Red Bull Ring. Ich kenne die Strecke in Hockenheim von einem Test im Frühjahr. Die schnelle Rechtskurve hinein ins Motodrom gefällt mir unbeschreiblich gut. Das Layout in Hockenheim sollte unserem Cupra gut liegen.“
Eine kurze Anreise nach Hockenheim hat Patrick Sing (29, Crailsheim, RaceSing). Das badische Motodrom ist für den Hyundai-Piloten die Heimstrecke. „Es werden sicherlich einige Freunde und Bekannte kommen, genauso wie einige Mitarbeiter unseres Autohauses. Denen will ich eine gute Show bieten“, freut sich Sing auf Unterstützung aus der Heimat. „Der Hockenheimring zeichnet sich vor allem durch seine langen Geraden und die Spitzkehre aus. Unser Hyundai ist in den Kurven schnell, somit werden wir sicherlich in den Passagen des Motodroms stark auftrumpfen können. Insgesamt will ich unter die Top Zehn fahren.“
Hoch motiviert fährt auch René Kircher (21, Hünfeld, Volkswagen Team Oettinger) nach Hockenheim. Für den VW Golf GTI TCR-Piloten lief es am Lausitzring zuletzt nicht nach Plan. „Wir kommen mit einem neuen Motor an den Hockenheimring. Somit wird es in Rennen eins sicherlich schwer, da ich vom Ende des Feldes starten muss. Ich mag die Strecke jedoch sehr. Letztes Jahr fuhr ich dort auf Platz vier. Dieses Ergebnis oder mindestens die Top Fünf sind an diesem Wochenende das ausgemachte Ziel, insbesondere in Lauf zwei. In der Honda Junior Challenge würde ich gerne einen Sieg einfahren“, so Kircher. „Dem Golf sollte das Streckenlayout gut passen, da wir einen hohen Top-Speed haben. Ich bin sehr positiv gestimmt. Mein Onkel und meine Tante sowie auch die örtliche Presse aus meiner Heimat werden mich in Hockenheim besuchen, denn wie schon zuletzt auf den Lausitzring sind wieder Zuschauer im Fahrerlager erlaubt. Das freut mich natürlich sehr.“
Hochspannung bietet in der ADAC TCR Germany auch immer die für 2021 neu eingeführte Trophy-Wertung für ambitionierte Gentleman-Fahrer. Lokalmatador Roland Hertner (61, Heilbronn, Hyundai Team Engstler) führt diese Wertung im Hyundai i30 N TCR derzeit an. Er trifft in Hockenheim wieder auf die Konkurrenz von Peter Gross (51, AUT) im Audi RS3 LMS TCR, sowie die Cupra Leon Competición TCR-Fahrer Günter Benninger (60, AUT) und Christian Voithofer (43, AUT, alle Wimmer Werk Motorsport).
(Text: ADAC TCR Germany / SID Sportmarketing & Communication Services GmbH - www.adac.de/motorsport)

15.09.2021 - VLN/NLS - Eine perfekte Partnerschaft bleibt bestehen: H&R und NLS
Eine gute Partnerschaft zeichnet sich durch eine jahrelange und kontinuierliche Zusammenarbeit aus. Insofern kann die Verbindung der Nürburgring Langstrecken-Serie mit H&R Spezialfedern als perfekt bezeichnet werden. Bereits seit dem Jahr 2003 engagiert sich der Fahrwerksspezialist aus Lennestadt im Nordschleifen-Championat mit seinem Sponsoring und ist damit der langjährigste Sponsor. Seit 2005 ziert das H&R-Logo die Nummernschilder vorne und hinten aller teilnehmenden Autos. Insofern war die nun vollzogene Vertragsverlängerung nur noch reine Formsache.
Christian Stephani, der Geschäftsführer der VLN VV GmbH & Co. KG, weiß diesen Vertrauensbeweis zu schätzen: „Die NLS und das Unternehmen H&R sind seit vielen Jahren verlässliche Partner. Nicht nur im Motorsport ist die Verbindung mit einem Sponsor über so einen langen Zeitraum sehr außergewöhnlich. Daher hoffen wir, dass die Partnerschaft noch viele, viele Jahre Bestand hat. Wir haben ein auf gegenseitiges Vertrauen basierendes Teamwork, von dem beide Seiten hundertprozentig überzeugt sind.“
Für Hardy von Brake, den Head of Sales von H&R, ist die Nürburgring Langstrecken-Serie eine ideale Bühne, um die hochwertigen Fahrwerkskomponenten des Unternehmens ins rechte Licht zu rücken: „Die VLN bietet mit der NLS ein hochwertiges und erstklassiges Produkt an. Und das Sortiment unseres Hauses ist bei diesen immer wieder spannenden und spektakulären Rennen bestens aufgehoben. Ich kann mir fast kein besseres Betätigungsfeld für unser Sponsoring vorstellen. Die Serie und die Strecke sind weltweit bekannt. Das ist für uns eine hervorragende Plattform. Hier sind wir hautnah an unseren potenziellen Kunden dran.“
(Text: VLN-Presse/PR - www.vln.de)

10.09.2021 - GT Masters - Lamborghini-Doppelspitze zum Auftakt am DEKRA Lausitzring
Lamborghini bestimmt zum Auftakt der Deutschen GT-Meisterschaft auf dem Lausitzring das Tempo: Gleich zwei Huracán GT3 des GRT Grasser Racing Team lagen im ersten Training an der Spitze. Franck Perera (37/F) setzte sich mit der Bestzeit in den Schlusssekunden der Sitzung mit knappem Vorsprung von 0,1 Sekunden auf Teamkollege Mirko Bortolotti (31/I) an die Spitze des Feldes. Die beiden Rennen vom Lausitzring werden am Samstag ab 16 Uhr und am Sonntag ab 12 Uhr live bei NITRO im Free-TV übertragen. Im Livestream sind sie kostenlos und ohne Registrierung bei TVNOW.de und auf adac.de/motorsport zu sehen.
Nachdem Anfangs Porsche und Mercedes-AMG in der einstündigen Sitzung vorn lagen, schlugen in der Schlussphase die Lamborghini des GRT Grasser Racing Team zu. Zuerst übernahm Mirko Bortolotti mit 1.22,811 Minuten die Spitzenposition, doch mit dem Fallen der Flagge verdrängte ihn Teamkollege Franck Perera im Schwesterauto von Platz eins. Der Franzose, der sich den Huracán GT3 R mit Rolf Ineichen (42/CH) teilt, war mit 1.22,659 Minuten noch einmal 0,152 Sekunden schneller.
„Ich bin zufrieden“, so der Franzose. „Wir haben gestern beim Test einen guten Job gemacht. Das war wichtig, denn wir hatten eine lange Pause, aber wir sind gut wieder hineingekommen. Das Auto hat sich bei jedem Stint verbessert, aber das Wochenende ist noch lang. Ich mag den Lausitzring und das Auto ist hier auch immer gut. Die Zeitenabstände werden wieder sehr eng sein, es wird auf jede Hundertstelsekunde ankommen.“
Hinter Bortolotti und Partner Albert Costa Balboa (31/E) fuhren die Mercedes-AMG-Werksfahrer Maximilian Buhk (28/Hamburg) und Raffaele Marciello (26/I, beide Mann-Filter Team Landgraf – HTP/WWR) mit 1.22,878 Minuten auf Rang drei. Auf Platz vier folgten Joel Eriksson (23/S) und Julien Andlauer (22/F), die erstmals einen Porsche 911 GT3 R des Küs Team Bernhard pilotieren. Rang fünf ging an Charles Weerts (20/B) und Dries Vanthoor (22/B, beide Team WRT) im besten Audi R8 LMS vor den Tabellenführern Mathieu Jaminet (26/F) und Michael Ammermüller (35/Rotthalmünster, beide SSR Performance) in einem weiteren Porsche.
Erstmals seit dem Saisonfinale 2019 sind an diesem Wochenende beim ADAC GT Masters wieder Zuschauer im Fahrerlager erlaubt. Die Freude der Piloten ist groß. „Es ist super, dass die Fans wieder hautnah dabei sein können“, sagt Marvin Kirchhöfer (27/Luzern, Callaway Competition). „Mit dem Support der Zuschauer kann man als Fahrer das Event noch mehr genießen.“ Ex-Meister und Audi-Werksfahrer Christopher Mies (31/Düsseldorf, Montaplast by Land-Motorsport) ergänzt: „Die Rennwochenenden haben sich ohne Zuschauer oft angefühlt wie Testfahrten, das war echt ein merkwürdiges Gefühl. Daher ist es toll, dass sie wieder zurück sind.“ Auch für Ex-Formel-1-Pilot Markus Winkelhock (41/Zdim??ice, Car Collection Motorsport) gehören Fans einfach zum ADAC GT Masters dazu: „Endlich kehrt der Alltag in den Motorsport zurück. Wir leben von den Fans und man ist einfach extra motiviert, wenn sie dabei sind.“
Zwei Piloten, die bereits über Erfahrung im ADAC GT Masters verfügen, geben an diesem Wochenende ihr Comeback in der Rennserie: Formel-E-Pilot Joel Eriksson und Porsche Young Professional Julien Andlauer teilen sich auf dem Lausitzring den „Elfer“ mit der Startnummer 74 des Küs Team Bernhard. Jannes Fittje (22/Langenhain), der das Fahrzeug bisher fuhr, startet beim dritten Saisonlauf im Porsche des Team Joos Sportwagentechnik. Dort trifft er mit Lokalmatador David Jahn (30/Leipzig) auf einen alten Bekannten. Das Duo teilte sich bereits 2020 ein Fahrzeug.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

10.09.2021 - VLN/NLS - Rot anstreichen im Kalender! Das sind die Termine der NLS für 2022
Die vorläufigen Termine der Nürburgring Langstrecken-Serie für die Saison 2022 stehen fest. Der Kalender umfasst acht Veranstaltungen. Der Startschuss fällt im kommenden Jahr auf der legendären Nordschleife am 26. März. Saisonhöhepunkt sind die „12 Stunden Nürburgring“ vom 10. bis 11. September.
NLS2 (9. April) und NLS3 (23. April) umrahmen das Osterwochenende. Die NLS pausiert danach bis zum 25. Juni, dem Datum von Rennen 4. In der Zwischenzeit findet das 24h-Rennen am Nürburgring (26. bis 29. Mai) statt, bei dem eine Reihe von NLS-Teams an den Start geht. Am 9. Juli folgt das 6h-Rennen. Aus dem in diesem Jahr zum zweiten Mal durchgeführten Double-Header werden 2022 bekanntermaßen die „12 Stunden Nürburgring“. Am 10. und 11. September steigt die Premiere des neuen Saisonhighlights, das mit einem attraktiven Rahmenprogramm auch abseits der Strecke angereichert werden soll.
Der vorletzte Lauf am 8. Oktober geht dann wieder über die gewohnte Distanz von vier Stunden. Am 24. Oktober werden beim Finale der NLS die neuen Champions und Klassensieger der VLN gekürt. Sollte einer der ersten drei Läufe wetterbedingt ausfallen müssen, ist der 5. November als Ausweichtermin vorgesehen.
Bei den ersten drei Rennen findet jeweils am Freitag von morgens bis abends eine große Einstellfahrt über die 24,358 Kilometer lange Kombination aus Grand-Prix-Kurs-Kurzanbindung und Nordschleife statt. Gleiches gilt für das 12h-Rennen. An den vier weiteren Terminen wird am Freitag vormittags die Kurzanbindung befahren, am Nachmittag dann die komplette NLS-Variante.
Ausrichter sind wie gewohnt die neun Gesellschafter der VLN e.V. & Co. oHG: ADAC-Westfalen e.V., Renngemeinschaft Düren e.V. DMV, AC Altkreis Schwelm e.V. im ADAC, MSC Adenau e.V. im ADAC, Dortmunder MC e.V. im ADAC, Rheydter Club für Motorsport e.V. DMV, MSC Ruhr-Blitz Bochum e.V. im ADAC, MSC Sinzig e.V. im ADAC und MSC Münster e.V. DMV. Die Zuordnungen der Veranstalter zu den Rennen findet zu einem späteren Zeitpunkt statt.
(Text: VLN-Presse/PR - www.vln.de)

10.09.2021 - GT Masters - Hoch hinaus: Premiere für den neuen eBay Fantower bei der Deutschen GT-Meisterschaft
Die Fans sind bei der Deutschen GT-Meisterschaft auf dem DEKRA Lausitzring wieder zurück im Fahrerlager und können am Samstag und Sonntag mehr erleben als je zuvor. Der neue ebay Fantower sorgt für ein spektakuläres Erlebnis, Gänsehautmomente gibt es in der eBay Box in der Boxengasse. Ganz nah dran an den Supersportwagen sind Besucher im Pitwalk, eine Chance auf Selfies mit den Fahrern des ADAC GT Masters gibt es bei den Autogrammstunden, dazu kann jeder Fan im eSports-Simulator sein Renntalent ausprobieren. Tickets für das ADAC GT Masters gibt es für ADAC Mitglieder bereits ab 22,50 Euro (Nicht-Mitglieder 25 Euro), Kinder unter 12 Jahren haben freien Eintritt. Tickets gibt es online unter adac.de/tickets oder vor Ort an der Tageskasse.
Ein Höhepunkt im wahrsten Sinne des Wortes: der neue eBay-Tower im Infield der Rennstrecke. Von einer Höhe von knapp neun Metern können die Zuschauer aus einer einzigartigen Perspektive das Geschehen auf der Rennstrecke verfolgen – und dies kostenlos. Die Aussichtsplattform wurde von ADAC GT Masters-Partner Megaforce errichtet und ermöglicht aus dem Fahrerlager einen neuen Blick auf die erste Kurve.
Ganz nah dran sind die Zuschauer in der ebay Box in der Boxengasse (Box 29). Fans können von dort aus das Geschehen in der Boxengasse aus nächster Nähe beobachten. Am Sonntag ab 11:30 Uhr wird von dort auch die neueste Folge des Online-Magazins „ADAC GT Masters Backstage – live aus der eBay Motors-Box“ gesendet.
Wie schweißtreibend es sein kann, einen Supersportwagen des ADAC GT Masters über den Lausitzring zu steuern, lässt sich im eSports-Simulator kostenlos selbst ausprobieren. Die Simulatoren mit der auch in der ADAC GT Masters eSports Championship powered by EnBW mobility+ verwendeten Simulation von RaceRoom stehen an der ADAC Hospitality im Fahrerlager bereit.
Direkt aus der Boxengasse können die Besucher den Teams bei der Rennvorbereitung der Supersportwagen während des Pitwalks (Samstag 12.50 Uhr und 18.30 Uhr sowie Sonntag 13.45 Uhr) zuschauen. Am Samstag gibt es ab 12.20 Uhr beim Meet the Drivers vor der ADAC Hospitality im Fahrerlager die Chance Autogramme zu sammeln. Ab 20.00 Uhr wird aus der Open Pitlane die Onlineshow PS on Air - Der Ravenol ADAC GT Masters-Talk gesendet – wer Lust hat, kann bei der Livesendung zuschauen. Moderator Patrick Simon analysiert dabei mit Gästen die Highlights des ersten Rennens der Deutschen GT-Meisterschaft.
Für Kurzentschlossene sind noch bis Sonntag Tickets erhältlich. Diese gibt es mit frei wählbaren Sitzplätzen bequem und kontaktlos im Online-Vorverkauf unter adac.de/tickets zum Selberausdrucken. Die Fans profitieren dabei von den attraktiven und familienfreundlichen Angeboten des ADAC GT Masters: Das Tagesticket für Samstag oder Sonntag kostet für ADAC Mitglieder ab 22,50, das Wochenendticket (Samstag und Sonntag) ab 36 Euro. (Nicht-Mitglieder 25 Euro und 40 Euro). Für Familien gibt es ein besonderes Angebot: Für Kinder bis einschließlich zwölf Jahre ist der Eintritt in Begleitung eines zahlenden Erwachsenen frei. Zudem gibt es direkt am Lausitzring eine Tageskasse, die am Samstag und Sonntag geöffnet hat. Mehr Informationen und ein ausführliches FAQ zu den Ticketkäufen gibt es unter adac-motorsport.de/adac-gt-masters/faq-ticketing.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

09.09.2021 - DTM - DTM-Starterfeld in Assen wächst auf 21: Mirko Bortolotti steuert dritten Lamborghini von T3 Motorsport
Lamborghini-Werksfahrer Mirko Bortolotti debütiert beim sechsten Saisonlauf vom 17. bis 19. September im niederländischen Assen in der DTM. Der 31-jährige Italiener wird als Gaststarter einen Lamborghini aus dem Dresdner Team T3 Motorsport pilotieren. Damit präsentiert sich die DTM in Assen mit 21 GT-Rennwagen und somit dem zweitgrößten Starterfeld der Saison. Neben Bortolotti wird Ex-Formel-1-Pilot Christian Klien (AUT) seinen dritten Gaststart im McLaren absolvieren.
„Ich freue mich sehr, dass ich mit T3 Motorsport mein Debüt beim nächsten DTM-Rennwochenende feiern werde. Ich möchte mich beim Team und auch bei Lamborghini bedanken, dass ich diese Möglichkeit bekomme und sie mir vertrauen“, erklärt Mirko Bortolotti vor seinem Debüt. „Die DTM verfolge ich, seitdem ich ein kleines Kind war. Für mich wird ein Traum wahr, dass ich die Möglichkeit habe dort zu starten. Unsere Ambition als Marke ist, dass wir an der Spitze der DTM kämpfen werden.“
Auch auf Seiten der DTM-Organisation ITR ist die Freude groß. „Mirko Bortolotti zählt zu den schnellsten und erfahrensten GT-Piloten und ist ein absoluter Weltklassepilot“, sagt Frederic Elsner, Director Event & Operations der ITR. „Wir freuen uns sehr auf seine DTM-Premiere und danken T3 Motorsport für ihr Engagement, diesen Top-Piloten in die DTM zu holen.“
Der in Wien lebende 31-Jährige, der ausgezeichnet Deutsch spricht, wurde 2017 Meister in der Blancpain GT Series, der heutigen GT World Challenge Europe, und gewann 2018 sowie 2019 das 24-Stunden-Rennen von Daytona in der GTD-Klasse. Dazu kommen neben früheren Erfolgen im Formel-Rennsport inklusive Formel-1-Testfahrten auch einige Siege im ADAC GT Masters. Seit 2015 ist Bortolotti als Werksfahrer zudem in die Entwicklung des Lamborghini Huracán GT3 Evo eingebunden.
T3 Motorsport hatte zuletzt am Red Bull Ring bereits einen dritten Lamborghini für den 21-Jahre alten Dresdner Maximilian Paul eingesetzt. In Assen werden neben Bortolotti die beiden Stammfahrer Esteban Muth (BEL) und Esmee Hawkey (GBR) für den Rennstall aus Dresden an den Start gehen. Der erst 19-jährige Muth mit Platz fünf und die 23-jährige Hawkey mit Rang elf erzielten jeweils am Nürburgring ihre bislang besten Saisonergebnisse.
„Wir freuen uns sehr, dass Mirko Bortolotti in Assen für uns fahren wird“, sagt Jens Feucht, Teamchef von T3 Motorsport. „Mit seiner langjährigen Erfahrung im Huracán wird er uns als Team bei der weiteren Entwicklungsarbeit sicherlich weiterhelfen. Zudem bin ich mir sicher, dass auch unsere beiden Stammpiloten Esmee Hawkey und Esteban Muth viel von ihm lernen können und wir als Team dadurch einen weiteren Schritt nach vorne machen können.“
Der TT-Circuit von Assen ist die sechste DTM-Station vor dem entscheidenden Double-Header mit Hockenheim (01.-03. Oktober) und dem Finale am Norisring (08.-10. Oktober). Tickets für Assen inklusive der mit einer Länge von 1,1 Kilometern längsten zusammenhängenden Tribüne Europas sind online im DTM-Ticket-Shop (tickets.dtm.com) und via DTM-Ticket-Hotline (01806 991166) erhältlich. Neben der DTM als Top-Event präsentiert Assen mit weiteren sechs Rennserien das größte Rahmenprogramm der Saison.
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

09.09.2021 - Supercup - Porsche Mobil 1 Supercup bestreitet beim Finale gleich zwei Rennen
Der Königliche Park von Monza ist am kommenden Wochenende Schauplatz für das „Finale Grande“ des Porsche Mobil 1 Supercup 2021. Auf der Formel-1-Rennstrecke in der Emilia-Romagna entscheidet sich der Titelkampf zwischen Tabellenführer Larry ten Voorde vom Team GP Elite aus den Niederlanden und seinen Verfolgern. In aussichtsreichster Position ist der Tabellenzweite Jaxon Evans, der für Martinet by Alméras fährt. Chancen hat der Neuseeländer trotz eines Rückstandes von 25 Punkten auf jeden Fall, denn die rund 375 kW (510 PS) starken 911 GT3 Cup werden im Rahmen des Großen Preis von Italien gleich in zwei Rennen eingesetzt: beim siebten Saisonlauf am Samstag (11. September) und beim achten am Sonntag. Zu gewinnen gibt es noch bis zu 50 Punkte.
„Letztes Jahr habe ich das Supercup-Rennen in Monza für mich entschieden. Mindestens ein Sieg ist natürlich auch am kommenden Wochenende mein Ziel“, hat sich ten Voorde vorgenommen. Genau das zu verhindern, ist der Plan von Evans. „Im Motorsport kann viel passieren. Ich gebe jedenfalls nicht schon vorher auf. Die beste Chance, Larry überhaupt noch abzufangen, habe ich mit zwei Siegen“, weiß der „Kiwi“, der beim Saisonfinale 2020 in Monza als Fünfter über die Ziellinie fuhr.
Rechnerisch haben vier weitere Fahrer noch Titelchancen. Zu ihnen zählen die Deutschen Laurin Heinrich und Leon Köhler (Nebulus Racing by Huber), die am vergangenen Wochenende im niederländischen Zandvoort einen eindrucksvollen Doppelsieg feierten, sowie Porsche Junior Ayhancan Güven aus der Türkei und der Luxemburger Dylan Pereira (beide BWT Lechner Racing). Die Hoffnungen der Tifosi liegen auf der Heimmannschaft Dinamic Motorsport. Deren Pilot Simone Iaquinta erzielte in Zandvoort mit Rang drei gerade sein bisher bestes Supercup-Ergebnis.
Ebenfalls noch offen sind die Titelkämpfe in der Rookie-, der ProAm- und der Team-Wertung des Porsche Mobil 1 Supercup. Bei den Neueinsteigern führt der Deutsche Laurin Heinrich (Nebulus Racing by Huber), der Sieger des zurückliegenden Supercup-Rennens in Zandvoort. Sein Vorsprung vor dem Franzosen Dorian Boccolacci (Martinet by Alméras) beträgt 24 Punkte. Bei den ProAms kämpfen der Monegasse Nicolas Misslin (Lechner Racing Middle East) als Tabellenführer und die Verfolger Philipp Sager (Dinamic Motorsport) aus Österreich und Titelverteidiger Roar Lindland (Nebulus Racing by Huber) aus Norwegen um den Titel. In der Team-Wertung haben sogar noch vier Mannschaften Chancen auf Gesamtrang eins: die niederländische Mannschaft GP Elite, BWT Lechner Racing aus Österreich, Nebulus Racing by Huber aus Deutschland und die französische Equipe Martinet by Alméras.
Die Startaufstellung für beide Rennen des Supercup-Finales wird in einem einzigen Qualifying bestimmt. Für den siebten Saisonlauf zählt dabei die jeweils schnellste Runde der Fahrer. Für das Finale am Sonntag ergibt die jeweils zweitbeste Zeit die – möglicherweise komplett unterschiedliche – Reihenfolge.
„Eine spannende Supercup-Saison geht in Monza in ein außergewöhnliches Finale mit zwei Rennen. Nach unserem ersten Gastspiel auf dem Circuit Zandvoort am vergangenen Wochenende müssen sich Fahrer und Teams wieder auf eine neue Herausforderung einstellen. Ich bin gespannt, wer diese Aufgabe am besten meistert“, freut sich Oliver Schwab, Projektleiter Porsche Mobil 1 Supercup, auf das „Finale Grande“ im internationalen Markenpokal mit dem Porsche 911 GT3 Cup.
Der siebte Saisonlauf des Porsche Mobil 1 Supercup beginnt am Samstag, 11. September 2021, um 18:20 Uhr MESZ. Das Finalrennen folgt am Sonntag, 12. September 2021, um 12:30 Uhr. Der Fernsehsender Sky Sport F1 sowie der Streamingdienst f1tv.formula1.com übertragen beide Rennen live. Eurosport sendet beide Rennen in voller Länge zeitversetzt. Fans können dem Supercup auch jederzeit auf Twitter (@PorscheSupercup / @PorscheRaces), Instagram (@PorscheSupercup) und Facebook (@PorscheSupercup) folgen.
Bei der Einführung von erneuerbaren Kraftstoffen im Porsche Mobil 1 Supercup verfolgen Porsche und ExxonMobil eine zweistufige Strategie. In der aktuellen Saison gehen die Rennfahrzeuge mit einer biobasierten Kraftstoff-Mischung an den Start. Der Anteil fortschrittlichen Biokraftstoffs wird aus Nahrungsmittel-Abfallprodukten gewonnen. Weitere Kraftstoffanteile werden beigemischt, um beim finalen Kraftstoff die geforderten Eigenschaften in Bezug auf Klopffestigkeit und Brennverhalten zu erzielen. Im Jahresverlauf 2022 soll mit der Einführung eines synthetisch hergestellten Kraftstoffs (eFuel) der zweite Schritt folgen. Mit diesem Esso Renewable Racing Fuel ist eine Reduzierung der CO2-Emissionen um bis zu 85 Prozent möglich, wenn er der aktuellen Kraftstoffnorm nach dem dazu erforderlichen Blending entspricht(1). Ziel der Partnerschaft zwischen Porsche und ExxonMobil im Rennsport ist es, wichtige Erfahrungen für mögliche Weiterentwicklungen im Hinblick auf einen Einsatz in Serienfahrzeugen in der Zukunft zu sammeln.
(Text: Porsche Motorsportpresse / Holger Eckhardt - www.porsche.de/motorsport)

08.09.2021 - GT Masters - Neues Event-Highlight am DEKRA Lausitzring: Family & Friends Festival 2022 von DEKRA und ADAC
DEKRA und ADAC sorgen im kommenden Jahr gemeinsam für ein neues Event-Highlight auf dem DEKRA Lausitzring. Das Family & Friends Festival 2022 begeistert am 20. und 21. August 2022 mit einem Eventformat für die ganze Familie. Das Festival kombiniert verschiedene Themenwelten, Entertainment, spannende Einblicke hinter die Kulissen des DEKRA Technology Centers und zwei Rennen der Deutschen GT-Meisterschaft, des ADAC GT Masters. Im Vorfeld zum vierten Rennwochenende der Deutschen GT-Meisterschaft 2021 an diesem Wochenende (10. bis 12. September) stellten DEKRA und ADAC am Mittwochnachmittag die Pläne für das Family & Friends Festival 2022 im Rahmen einer Pressekonferenz vor.
Für die Besucher gibt es beim Family & Friends Festival im August 2022 viel zu entdecken. Verschiedene Themenwelten aus den Bereichen Motor, Technik, Outdoor, Wellness und Kinder decken vielfältige Interessengebiete ab. In der Themenwelt Motor gibt es nicht nur die Rennen des ADAC GT Masters mit einem spektakulären Feld zu sehen, sondern auch die Möglichkeit, verschiedene Mobilitätsformen selbst zu erleben und Fahrzeugmodelle verschiedener Hersteller zu testen. Auf die jüngsten Besucher wartet eine Kinderwelt, die mit zahlreichen Aktivitäten begeistert. Spannende Entertainment- und Cateringangebote runden das abwechslungsreiche Programm ab.
„Das Family & Friends Festival mit seinem Messecharakter rund um Technologie und Lifestyle bringt eine Reihe besonderer Erlebnisse in einzigartiger Kombination zusammen“, so Uwe Burckhardt, Leiter Test und Event am DEKRA Lausitzring. „Die Besucherinnen und Besucher können hier nicht nur Motorsport live erleben, sondern sich ein ganzes Wochenende lang auf unterschiedliche Art und Weise begeistern lassen. Gerne hätten wir schon in diesem Jahr losgelegt, mussten die Pläne aber pandemiebedingt noch einmal aufschieben. Umso größer ist die Vorfreude auf 2022 – als Auftakt einer jährlichen Veranstaltungsreihe.“
„Beim Family & Friends Festival handelt es sich um ein ganz neues Eventformat, wir freuen uns auf die gemeinsame Umsetzung mit unserem langjährigen Partner DEKRA“, sagt ADAC Motorsportchef Thomas Voss. „Wir sprechen mit dem Festival die ganze Familie an – von Klein bis Groß. Dabei steht das Erleben im Vordergrund. Weitere Details zu den einzelnen Highlights des Family & Friends Festival 2022 werden wir in den kommenden Monaten veröffentlichen. Bei unseren Motorsport-Events wollen wir zukünftig neue Wege gehen, uns breiter aufstellen und neue Zielgruppen begeistern. Als Leuchtturmprojekt ist das Family & Friends Festival ein erster Schritt, neue Eventformate zu entwickeln.“
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

08.09.2021 - VLN/NLS - Mehr Motorsport, mehr Rennaction – die NLS startet nach der Sommerpause durch
Nach vier Stunden ist am kommenden Samstag auf der Nordschleife bei der Nürburgring Langstrecken-Serie noch lange nicht Schluss. Denn beim siebten Saisonlauf gibt es eine Dreingabe. Mit dem ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen steht der Saisonhöhepunkt im Kalender. Und der bietet bekanntlich traditionell zwei Stunden Bonusmaterial. Mehr Motorsport, mehr satter Sound, mehr Tür-an-Tür-Duelle, mehr packende Positionskämpfe. Die 50 Prozent mehr Rennaction in der Grünen Hölle kommen den Fans des Nordschleifen-Championats nach zweimonatiger Sommerpause natürlich sehr gelegen. Zumal auch der Kampf um die Meisterschaft in die Zielgerade einbiegt. Die Teilnehmerliste umfasst 143 Autos unterschiedlicher Couleur. Was fällt einem bei dem Blick auf die Nennungen als allererstes ins Auge? Selbstredend der „Grello“.
Nach seinem Sieg beim diesjährigen 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring geben der Däne Michael Christensen sowie der Franzose Kévin Estre ihr Comeback. Neben den siegreichen Piloten im Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 911 nimmt Lars Kern im Cockpit Platz. Der Erfolg beim 49. Langstreckenklassiker krönte das 25-jährige Bestehen von Manthey Racing mit dem siebten Gesamtsieg. In der jetzigen Besetzung gewann der Traditions-Rennstall auch das 45. NIMEX DMV 4-Stunden-Rennen zu Beginn der Saison.
Herausgefordert werden sie unter anderem von Frank Stippler und Vincent Kolb im Audi R8 LMS GT3 von Phoenix Racing, die sich mit Kelvin van der Linde namhafte Verstärkung an Bord geholt haben. Der Südafrikaner verteidigte vor kurzem beim fünften Rennwochenende auf dem Red Bull Ring seine Führung in der Gesamtwertung der DTM. Phoenix Racing hat zudem den Platz an der Sonne bei der NLS Speed-Trophäe inne. Die Verfolger, das BMW Junior Team mit Daniel Harper, Max Hesse und Neil Verhagen, lauern direkt dahinter ebenso wie Konrad Motorsport mit dem Lamborghini GT3 Evo und den Fahrern Axcil Jefferies/Tim Zimmermann.
Vorhang auf zu einer Weltpremiere heißt es für den BMW M4 GT3. Das neue GT-Flaggschiff der Münchner präsentiert sich in der Eifel mit ein wenig Verzögerung zum ersten Mal im Renneinsatz. Laut Hersteller bietet der Bolide gegenüber seinem Vorgänger im Bereich Fahrbarkeit, Kosteneffizienz und Handhabung wesentliche Verbesserungen. Die Piloten Philipp Eng und Augusto Farfus werden anschließend jedenfalls sicher einiges darüber zu berichten haben. Das wohl emotionalste Highlight dieses Rennwochenendes wird die offizielle Einweihung der „Sabine-Schmitz-Kurve“. Dieser Akt dürfte nicht nur für ihren ehemaligen Lebensgefährten Klaus Abbelen und dessen Team Frikadelli Racing ein besonderer Moment werden. Denn die „Königin der Nordschleife“ wird in den Herzen der Motorsportler dieser Welt immer unvergessen bleiben.
Nach zwei Dritteln der Saison spitzt sich derweil der Kampf in der Gesamtwertung ebenfalls immer mehr zu. Die Protagonisten kamen zuletzt aus den Klassen Cup3 und V4. Bei der Anzahl der Nennungen zählen diese beiden Klassen mit 20 beziehungsweise zwölf Startern auch wieder zum Vorderfeld. Ebenfalls ordentlich Verkehr herrscht in der SP9 (19) sowie der VT2 (15).
Dabei konnten Daniel Blickle, Tim Scheerbarth und Max Kronberg von W&S Motorsport mit dem Porsche 718 Cayman GT4 CS zwischenzeitlich nach ihrem dritten Klassensieg der Saison sogar Platz eins der Gesamtwertung erobern. Zehn Jahre nach seinem Meistertitel war Tim Scheerbarth wieder ganz oben angelangt. Doch die amtierenden Titelträger drehten den Spieß alsbald wieder um. Im Gesamtklassement schoben sich Danny Brink und Philipp Leisen von Adrenalin Motorsport Team Alzner Automotive, die mit Christopher Rink fahren, nach NLS6 mit 47,60 Punkten im BMW 325i wieder auf Platz eins mit 0,36 Punkten vor Blickle/Scheerbarth/Kronberg aus der Cayman GT4 Trophy by Manthey Racing.
Bisher wenig beachtet wurden in der Produktionswagenklasse VT2 Daniel Zils, Christopher Rink und Philipp Stahlschmidt. Das Trio des Adrenalin Motorsport Team Alzner Automotive hat bislang vier Klassensiege und eine Nullnummer bei NLS3 zu verbuchen. Mit 38,95 Punkten sind sie derzeit „nur“ 13 im Gesamttableau. Zwar dürfen sie sich keinen Ausrutscher mehr erlauben, setzen sie aber ihre Erfolgsserie fort, könnten sie am Ende aus dem Windschatten heraus die lachenden Gesamtsieger sein. Lediglich elf Punkte trennen die ersten Drei der Herstellerwertung, bei der alle NLS-Läufe sowie das ADAC Quali-Rennen und das 24h-Rennen mit in die Wertung einfließen. Es ist also in den letzten drei Rennen am Ring für ordentlich Brisanz gesorgt. Derzeit führt BMW (149) vor Porsche (142) und Audi (138). Mercedes-AMG (110) könnte mit einem kräftigen Endspurt ebenfalls noch in den Kampf um die Podestplätze eingreifen.
Dem Nachwuchs eine Chance gibt die Junior-Trophäe. Lucas Daugaard und Kaj Schubert, die mit dem Porsche Cayman des Team Young KRS Danes in der Klasse V5 starten, liegen vorne mit 44,67 Punkten. Die beiden Dänen haben eine blütenweiße Weste. Fünf Rennen, fünf Siege. Mehr geht nicht. Marcel Marchewicz (43,29) folgt dich dahinter. Der Schwetzinger im Mercedes AMG GT4 von Schnitzelalm Racing siegte mit unterschiedlichen Teamkollegen vier Mal in der Klasse SP10. Tickets zu NLS7 gibt es für die Tribünen T3 und T4 online unter vln.de/tickets. Ein Nachweis – getestet, geimpft oder genesen – ist erforderlich. Kinder bis 14 Jahren haben freien Eintritt. Mit einem der drei Nachweise können sich Zuschauer dann frei bewegen auf der Tribüne, dem Boxendach, der Nordschleife (Adenauer Forst und Brünnchen/Pflanzgarten) und im ring°werk.
Wer es sich am Wochenende vor dem Fernseher oder dem Laptop gemütlich machen will, der erhält wie üblich den aufwändig produzierten Livestream auf VLN.de, YouTube, Facebook und Twitch.tv, der ab 08:30 Uhr das Renngeschehen aus der Grünen Hölle auf den heimischen Bildschirm bringt. 2021 wird das Ganze bei allen Rennen mit spektakulären Livebildern aus dem Rowe-Heli garniert.
(Text: VLN-Presse/PR - www.vln.de)

08.09.2021 - TCR Germany - Vollgaswochen der ADAC TCR Germany beginnen auf dem DEKRA Lausitzring
Die Sommerpause in der ADAC TCR Germany ist beendet. Mit echten Vollgaswochen geht es in der spektakulären Tourenwagen-Serie nun Schlag auf Schlag. Drei Veranstaltungen innerhalb der nächsten vier Wochenenden versprechen viel Action. Den Auftakt bildet der Auftritt vom 10. bis 12. September auf dem DEKRA Lausitzring in Brandenburg. Dort sind erstmals seit 2019 auch wieder Zuschauer im Fahrerlager willkommen. Sowohl die beiden Qualifikationen als auch die beiden Rennen der ADAC TCR Germany werden im kostenlosen Livestream auf TVNOW.de und auf adac.de/motorsport übertragen. Tickets inklusive Zugang zum Fahrerlager sind online im Vorverkauf unter adac.de/tickets für ADAC-Mitglieder bereits ab 22,50 Euro erhältlich.
An der Spitze des Feldes hat sich nach bislang zwei absolvierten Rennwochenenden ein spannender Dreikampf um den Titel mit Fahrzeugen von drei unterschiedlichen Marken herauskristallisiert. Mit zwei Laufsiegen beim Saisonauftakt in Oschersleben und 118 gesammelten Meisterschaftspunkten führt Hyundai i30 N TCR-Pilot Luca Engstler (21, Wiggensbach, Hyundai Team Engstler) die Tabelle an. Platz zwei belegt mit 99 Zählern Eric Scalvini (26, ITA, Wimmer Werk Motorsport) im Cupra Leon Competición TCR vor Dominik Fugel (24, Chemnitz, Honda ADAC Sachsen), der im Honda Civic TCR auf 94 Punkte kommt.
„Auf dem Lausitzring möchte ich meinen Punkte-Vorsprung natürlich weiter vergrößern. Das wird jedoch eine große Herausforderung, denn in der ADAC TCR Germany sind einige richtig starke Piloten mit dabei. Aber egal wie die Vorzeichen stehen, meine Einstellung ist es immer, einen Sieg herauszufahren“, stellt Engstler klar. Der 21-Jährige hat bislang noch kein TCR-Rennen auf dem Lausitzring absolviert. 2015 und 2016 war er dort jedoch in der ADAC Formel 4 am Start. „Mit dem Hyundai fuhr ich letztes Jahr aber einen Test auf dem Lausitzring. Ich habe mich im Simulator auf das anstehende Rennwochenende vorbereitet und auch Daten sowie Videos studiert. Dem Hyundai sollte der Lausitzring ganz gut liegen. Das passt.“
Für den Tabellendritten Dominik Fugel ist der Lausitzring neben dem Sachsenring eines von zwei Heimspielen im diesjährigen Kalender. „Da freut es mich natürlich umso mehr, dass am Wochenende wieder Zuschauer im Fahrerlager erlaubt sind. Einige Bekannte wollen auf jeden Fall vorbei kommen und mich anfeuern“, blickt Fugel voraus. Für ihn ist der Lausitzring ein sehr erfolgreiches Pflaster. Bei den beiden Auftritten 2020 hat er dort jeweils das Sonntagsrennen gewonnen.
„Ein Sieg auf dem Lausitzring ist auch in diesem Jahr das Ziel“, so Fugel, der 2021 bislang in allen Rennen der ADAC TCR Germany auf dem Podium stand. „Insbesondere die engen Kurven kommen dem Honda sehr entgegen. Wir fahren einigermaßen zuversichtlich in die Lausitz. Wie stark wir wirklich sein können, werden aber erst die freien Trainings am Freitag zeigen.“
Auch für Albert Legutko (21, POL, Albert Legutko Racing) ist der Lausitzring das diesjährige Heimevent. Der Honda Civic TCR-Pilot wohnt in Berlin und hat somit eine sehr kurze Anreise an die Strecke in Brandenburg. „Ich freue mich darauf, auf dem Lausitzring etwas an Heimatmosphäre zu spüren. Einige Personen aus dem Freundes- und Bekanntenkreis werden mich vor Ort unterstützen. Der Lausitzring ist insgesamt eine imposante Anlage. Das Banking in der letzten Kurve und die beiden breiten Geraden sind beeindruckend. Es macht Spaß, dort zu fahren“, erläutert Legutko, der auch in der Honda Junior Challenge punktberechtigt ist. Dem Berliner kommt das Layout des Lausitzrings sehr entgegen. Beim Auftritt im Herbst 2020 konnte er dort mit Platz drei und vier sein bestes Rennwochenende in der ADAC TCR Germany absolvieren. „Nach einem schwierigen Saisonstart 2021 wollen wir am Lausitzring wieder zu alter Stärke zurückfinden und in einen guten Rhythmus kommen. Das vordere Mittelfeld beziehungsweise die Top Fünf sind am Wochenende das ausgemachte Ziel. Wir haben auch schon bewiesen, dass wir auf das Podium in der ADAC TCR Germany fahren können. Vielleicht gelingt uns das am Lausitzring erneut.“
Neben den Rennwagen von Hyundai, Honda und Cupra sorgen auch der Audi RS3 LMS TCR, der VW Golf GTI TCR und der Opel Astra TCR für Markenvielfalt auf dem Lausitzring. Einen Gaststart gibt Neuzugang Christopher Röhner (23, Mülsen, Honda ADAC Sachsen) in einem Honda Civic FK7 TCR.
(Text: ADAC TCR Germany / SID Sportmarketing & Communication Services GmbH - www.adac.de/motorsport)

07.09.2021 - GT Masters - Legendäre Namen, legendäre Autos: Die Tourenwagen Classics starten bei der Deutschen GT-Meisterschaft
Asch, Mücke, Grohs, von Bayern – Rennfahrernamen, die die Herzen der deutschen Motorsportfans höherschlagen lassen. Am kommenden Wochenende (10.–12. September) begeistern die Rennasse im Rahmenprogramm der Deutschen GT-Meisterschaft auf dem DEKRA Lausitzring bei den Tourenwagen Classics – und dies in den populären Fahrzeugen der 1970er-, 80er- und 90er-Jahre. Die klassischen Tourenwagen faszinieren nicht nur auf, sondern auch neben der Strecke: Fans haben am Lausitzring wieder Zugang zum Fahrerlager und können die legendären Fahrzeuge aus nächster Nähe in Augenschein nehmen.
Die Motorsportfamilie Mücke ist am Wochenende gleich mit zwei Mitgliedern vertreten: ADAC GT Masters-Rennsieger Stefan Mücke (39, Berlin) setzt auf einen Ford Sierra RS 500 Cosworth, der vom familieneigenen Team BWT Mücke Motorsport Classic eingesetzt wird. „Ich freue mich sehr auf das Wochenende“, sagt Mücke. „Ich kenne das ADAC GT Masters gut, es ist ein tolles Umfeld. Toll, dass auch wieder Zuschauer vor Ort sein werden. Der Sierra ist das Original-Meisterauto der BTCC 1988 und hat in der Saison neun von 13 Rennen gewonnen. Mit 500 PS ist er eine echte ‚Waffe‘. Durch die verhältnismäßig schmalen Reifen und die H-Schaltung ist er nicht einfach zu fahren.“ Mit einem spektakulären Zakspeed-Ford Capri Turbo der Gruppe 5 wird auch Vater Peter Mücke (74, Berlin) die Fans in der Lausitz begeistern.
Ein absoluter Publikumsliebling ist auch Roland Asch (70, Ammerbuch). Der Schwabe, der 2011 und 2012 schon im ADAC GT Masters angetreten ist, fährt einen Mercedes 190E 2,5-16 Evo 2, mit dem er bereits Mitte der 1990er-Jahre in der DTM für Furore gesorgt hat. Weitere große Namen im Starterfeld der Tourenwagen Classics sind Harald Grohs (77, Essen) und Leopold von Bayern (78, München), die in den 1970er- und 80er-Jahren in der DRM Aufsehen erregt haben. Sie pilotieren einen BMW M3 E30 und einen BMW 320i E36. Mit einem Alpina BMW M3 E30 geht der ehemalige DTM-Rennsieger und Gewinner der 24 Stunden vom Nürburgring Peter Oberndorfer (65, München) an den Start. Zu den Fahrzeug-Highlights im rund 30 Tourenwagen starken Feld zählen zudem ein BMW M1 aus der legendären Procar-Serie, ein BMW 3.0 CSL sowie Autos aus der ADAC Supertourenwagen-Meisterschaft der späten 1990er-Jahre wie Audi A4 oder Opel Vectra.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

06.09.2021 - GT Masters - Halbzeitmeister gesucht: Die Deutsche GT-Meisterschaft startet auf dem DEKRA Lausitzring
In der Deutschen GT-Meisterschaft beginnt am kommenden Wochenende (10.–12. September) der heiße Herbst: Auf dem DEKRA Lausitzring werden nicht nur die Halbzeitmeister gekürt, für Teams und Fahrer gilt es auch, sich im engen Titelkampf in Stellung zu bringen. Die Ausgangslage auf der kürzesten Strecke im Kalender ist denkbar spannend: Die Top Sechs in der Meisterschaft mit Supersportwagen von sechs Marken liegen gerade einmal 15 Zähler voneinander getrennt. Fans können das ADAC GT Masters wieder hautnah erleben und haben erstmals seit 2019 wieder Zugang zum Fahrerlager, zum Pitwalk und zur Autogrammstunde. Die beiden Rennen werden am Samstag ab 16 Uhr und am Sonntag ab 12 Uhr live bei NITRO im Free-TV übertragen. Im Livestream sind sie kostenlos und ohne Registrierung bei TVNOW.de und auf adac.de/motorsport zu sehen.
Zu den Favoriten im knapp 30 Supersportwagen starken Feld zählen Titelverteidiger Michael Ammermüller und Porsche-Werksfahrer Mathieu Jaminet, die im SSR-Porsche 911 GT3 R als einzige in dieser Saison bereits zwei Rennen gewonnen haben und an der Tabellenspitze liegen. Engste Verfolger sind die Mercedes-AMG-Piloten Maximilian Buhk (28/Hamburg) und Raffaele Marciello (26/I, beide Mann-Filter Team Landgraf – HTP/WWR) im Mercedes-AMG und das Audi-Duo Ricardo Feller (21/CH) und Christopher Mies (32/Düsseldorf, beide Montaplast by Land-Motorsport). Beide Teams reisen mit großen Hoffnungen in die Lausitz, teilten doch die Sportwagen mit dem Stern und den vier Ringen die Siege bei den vier Rennen im vergangenen Jahr auf dem Lausitzring unter sich auf. Seit zwei Jahren ist Lamborghini ohne Sieg im ADAC GT Masters, das wollen die Tabellenvierten Mirko Bortolotti (31/I) und Albert Costa Balboa (31/E, beide GRT Grasser Racing Team) nun ändern. Nur 14 Punkte hinter der Spitze liegen Jeffrey Schmidt (27/CH) und Marvin Kirchhöfer (27/Luzern, beide Callaway Competition) mit der einzigen Corvette C7 GT3-R im Feld, das Markensextett an der Tabellenspitze komplettieren Nick Yelloly (30/GB) und Jesse Krohn (31/FIN, beide Schubert Motorsport) die im BMW M6 bei allen bisherigen Rennwochenenden den Sprung auf das Podium schafften.
Für mehrere Fahrer und Teams ist der Lausitzring die Hausstrecke. Die kürzeste Anreise haben Lamborghini-Junior Maximilian Paul (21) und sein Rennstall T3 Motorsport, die nur knapp 65 Kilometer von Dresden fahren müssen. Ebenfalls einen Huracán GT3 Evo pilotiert Mike David Ortmann (21, GRT Grasser Racing Team), dessen Heimatort Ahrensfelde in Brandenburg vor den Toren Berlins liegt. Der gebürtige Leipziger Marvin Kirchhöfer und der Wahlleipziger David Jahn (30, Team Joos Sportwagentechnik) kommen ebenfalls aus dem Einzugsgebiet der Rennstrecke.
Am Lausitzring-Wochenende dürfen erstmals seit dem Saisonfinale 2019 Fans nicht nur auf die Tribünen, sondern auch in das Fahrerlager. Neben der „Meet the Drivers“-Autogrammstunde gibt es am Samstag und Sonntag auch wieder den beliebten Pitwalk sowie am Samstagabend eine Open Pitlane, bei der die Fans in der Boxengasse den Teams über die Schultern blicken können und „PS on Air – Der Ravenol ADAC GT Masters-Talk“ live verfolgen können. Ganz neu ist die eBay Box: Die Besucher können das Renngeschehen auch aus der eBay Box in der Boxengasse verfolgen. Von dort wird am Sonntag ab 11.30 Uhr eine neue Folge von „ADAC GT Masters Backstage“ gesendet. Premiere feiert auf dem Lausitzring auch der 8,5 Meter hohe eBay-Tower, von dem die Fans aus dem Infield die Rennaction verfolgen können. Tickets gibt es online im Vorverkauf unter adac.de/motorsport. Das Tagesticket kostet für ADAC Mitglieder ab 22,50, das Wochenendticket ab 36 Euro. (Nicht-Mitglieder 25 Euro und 40 Euro). Für Familien gibt es ein besonderes Angebot: Für Kinder bis einschließlich zwölf Jahre ist der Eintritt in Begleitung eines zahlenden Erwachsenen frei.
Das Rennwochenende in der Lausitz lässt die Herzen der Motorsportfans höherschlagen. Neben der hart umkämpften ADAC TCR Germany treten dort auch die abwechslungsreichen GT-Sportwagen des GTC Race an. Bei den Tourenwagen Classics können sich die Fans auf legendäre Fahrzeuge wie Ford Sierra RS 500 Cosworth, BMW M3 E30, Mercedes 190E 2,5-16 , Audi A4 quattro STW oder Opel Vectra STW freuen. Als Piloten mit dabei sind Sebastian Asch, Stefan Mücke und Harald Grohs.
Michael Ammermüller (SSR Performance, Porsche 911 GT3 R): „Wir gehen vorsichtig optimistisch an den Lausitzring. Wir erwarten, dass die Konkurrenz hier sehr stark sein wird. Unser vorrangiges Ziel bleibt weiterhin, in beiden Rennen möglichst viele Punkte zu sichern, um unsere Tabellenposition zu verteidigen. Wir freuen uns sehr, wieder vor Fans zu fahren. Die Zuschauer dürfen sich sicher auf ein sehr spannendes Rennen mit engem Rennausgang freuen. Der Lausitzring ist immer wieder für eine Überraschung gut.“
Marvin Kirchhöfer (Callaway Competition, Corvette C7 GT3-R): „Für uns wird das Wochenende nicht einfach, da der Lausitzring wenige Geraden hat, auf denen wir die Power unserer Corvette ausspielen können. Aber wir gehen das Wochenende wie jedes andere an und wollen uns möglichst gut im Qualifying platzieren, um dann in den Rennen das bestmögliche Ergebnis einzufahren. Die Strecke hat sehr viele Bodenwellen, daher kommt es auf ein gutes Set-up an. Wichtig ist, dass man im letzten Sektor viel Schwung auf die Start-Ziel-Gerade holt, da diese die beste Überholmöglichkeit ist. Es ist toll, dass wieder Fans vor Ort sind. Dadurch sind wir natürlich noch motivierter.”
Ricardo Feller (Montaplast by Land-Motorsport, Audi R8 LMS GT3): „Auf den Lausitzring freue ich mich nach der seit Zandvoort relativ langen Pause sehr. Unser Audi R8 LMS sollte gut zu dieser Piste passen. Entscheidend für den Erfolg in den weitgehend langsamen Kurven ist das optimale Reifenmanagement. Unser Ziel sind zwei Top-Fünf-Platzierungen.”
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

05.09.2021 - DTM - 19-jähriger Liam Lawson triumphiert in beiden DTM-Rennen auf dem Red Bull Ring
Er ist der erste Pilot, der in der DTM 2021 beide Rennen an einem Rennwochenende gewonnen hat. Liam Lawson, mit 19 Jahren jüngster Pilot in der Traditionsserie, triumphierte auf dem Red Bull Ring in Österreich nach Samstag auch im Sonntagrennen. Im Ferrari des Teams Red Bull AF Corse hielt er in einem fulminanten Duell den zweimaligen Champion Marco Wittmann im BMW von Walkenhorst-Motorsport knapp aber erfolgreich auf Distanz. Hauchdünne 0,215 Sekunden trennten Lawson und Wittmann an der Ziellinie. Als Dritter kletterte einmal mehr Maximilian Götz im Mercedes-AMG des HRT-Teams auf Podium.
Nachdem Lawson zuvor am Nürburgring leer ausgegangen war, holte der Red Bull-Junior mit zwei Siegen auf dem GP-Kurs von Österreich zum Gegenschlag aus. Mit 135 Punkten katapultierte sich der dreimalige Saisonsieger auf den zweiten Tabellenplatz. Auf nur noch zwölf Punkte ist der Vorsprung des Südafrikaners Kelvin van der Linde (147) zusammengeschrumpft, der im Abt-Audi Sechster wurde. Dritter in der Punktetabelle ist Maximilian Götz (131) vor Marco Wittmann (121) und dem Schweizer Philip Ellis, der nach seinem vierten Platz im WINWARD-Mercedes-AMG nunmehr 99 Zähler auf seinem Konto addiert.
„Mit 25 Kilogramm Erfolgsgewicht vom Samstag war das kein einfaches Rennen“, berichte Lawson nach dem Rennen. „Das Team hat beim Boxenstopp einen super Job gemacht, das war der Schlüssel zum Sieg. Wir wussten, dass diese Strecke Ferrari entgegenkommt, aber so ein Ergebnis mit zwei Siegen ist natürlich ein Traum. Auch für die Meisterschaft haben wir einen großen Schritt nach vorne gemacht.“ Gemischte Gefühle offenbarte Marco Wittmann: „Es ist schade, dass Ferrari und Mercedes bei den Boxenstopps einen technischen Vorteil haben. Wenn man auf dem ersten Startplatz steht, hofft man auf einen Sieg. Mit der Pole-Position hatte ich eine gute Ausgangsposition, am Ende wurde es Platz zwei – ich bin mit den Punkten zufrieden, aber auch etwas enttäuscht, dass es nicht ganz gereicht hat.“ Ohne Einschränkungen zufrieden war dagegen Maximilian Götz: „Ich bin sehr zufrieden, so viele Punkte geholt zu haben. Ich hatte keine Chance, näher an das Duo an der Spitze heranzukommen. Immerhin war ich zweimal auf dem Podium und bin in der Meisterschaft der bestplatzierte Mercedes-Fahrer.“
Vor einer stimmungsvollen Kulisse am Spielberg in der Steiermark – erstmals seit fast zwei Jahren waren auch im Fahrerlager wieder Fans zugelassen – erwischte Marco Wittmann mit dem Walkenhorst-BMW den besten Start heraus aus der immer wieder atemberaubenden Zweier-Formation, doch Liam Lawson folgte ihm fortan dicht auf. Schon in der zweiten Runde erwischte es den 22-jährigen Sheldon van der Linde, der in der Bergauf-Passage mit einem Reifenschaden hinten links plötzlich langsamer wurde, die Box ansteuern musste und später ausschied. Ein ähnliches Schicksal ereilte wenig später auch Alex Albon. Beim AlphaTauri-Ferrari-Pilot ging einem Reifen die Luft aus.
Nach Runde fünf schoss fast die Hälfte der 20 Starter zum Pflichtstopp in die Boxengasse. Der Kampf um Sekundenbruchteile um den schnellsten Reifenwechsel beherrschte für einen Moment den Wettstreit der besten GT-Rennteams. Die meisten anderen Fahrer steuerten einen Umlauf später die Boxengasse an. Auf dem 4,326 Kilometer langen Red Bull Ring zögerte derweil Vizemeister Nico Müller seinen Pflichtstopp lange hinaus und genoß zwischenzeitlich die freie Sicht an der Spitze des Feldes. Dahinter drückten Lawson und Wittmann aufs Gaspedal, als gäbe es kein Morgen mehr. Spektakulär und Motorsport Faszination pur, so dass das Publikum auf den Rängen seine helle Freude am hochkarätigen Renngeschehen hatte. Mal kam Wittmann wieder bedrohlich nahe, mal vergrößerte Lawson den Abstand – beide gönnten sich keine Verschnaufpause und reizten Technik und Reifen bis aufs Letzte aus. Lawson, trotz seines jungen Alters schon ziemlich abgebrühlt, brachte seinen dritten Saisonsieg letztlich sicher ins Ziel.
Marco Wittmann eroberte im Qualifying am Sonntagvormittag seine zweite Pole-Position nach Zolder. Für den zweimaligen DTM-Champion war es bereits die 16. Pole seiner DTM-Karriere. Lange sah es sogar nach einer kompletten ersten Startreihe für BMW aus, doch am Ende quetschte sich Samstag-Sieger Liam Lawson noch vor Sheldon van der Linde (ROWE-BMW) auf den zweiten Startplatz vor.
Mit dem Beginn der zweiten Saisonhälfte am Red Bull Ring hat sich der Kampf um die Meisterschaft spürbar verschärft. Schon in zwei Woche geht die DTM 2021 in die sechste Runde, und zwar im niederländischen Assen; in der „Kathedrale des Speeds“ mit der längsten zusammenhängenden Tribüne in Europa. Und dann, weitere zwei Woche später, folgt der entscheidende Double-Header mit den letzten beiden Events, zunächst in Hockenheim und nur eine Woche später auf dem Norisring in Nürnberg.
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

04.09.2021 - Supercup - Erste Pole-Position im Porsche Mobil 1 Supercup für Rookie Laurin Heinrich
Überraschung bei der Premiere des Porsche Mobil 1 Supercup auf dem Circuit Zandvoort. Das Team Nebulus Racing by Huber eroberte die komplette erste Startreihe zum sechsten Saisonlauf auf der Formel-1-Rennstrecke in den Niederlanden. Laurin Heinrich aus Deutschland, einer der Rookies im internationalen Markenpokal mit dem Porsche 911 GT3 Cup, sicherte sich die Pole-Position. Zweitschnellster im Qualifying war sein ebenfalls deutscher Teamkollege Leon Köhler. Von Startplatz drei geht Ayhancan Güven (BWT Lechner Racing) ins Rennen am Sonntag. Der Porsche Junior aus der Türkei teilt sich die zweite Startreihe mit dem Italiener Simone Iaquinta (Dinamic Motorsport). Tabellenführer Larry ten Voorde (Team GP Elite) qualifizierte sich als Fünfschnellster. Damit startet der Niederländer vier Plätze vor seinem schärfsten Verfolger im Titelkampf, dem Neuseeländer Jaxon Evans (Martinet by Alméras).
„Ein perfektes Qualifying für mich. Meine zweite Runde war die schnellste. Ich denke, ich wäre auf dem zweiten Satz Reifen gegen Ende des Qualifying noch schneller gewesen. Aber zu diesem Zeitpunkt war die Strecke schon zu stark verschmutzt“, beschrieb Polesetter Heinrich die Verhältnisse auf dem komplett renovierten Formel-1-Kurs an der Nordseeküste. Hier hat beinahe jeder Verbremser einen Abstecher in ein Kiesbett zur Folge. Beim Zurückfahren auf die Rennstrecke werden die kleinen Steine auf die Piste getragen und beeinträchtigen die Haftung der Reifen.
Heinrichs Teamkollege Köhler war einer der wenigen Fahrer, die sich trotz der schlechter werdenden Streckenbedingungen im zweiten Anlauf verbessern konnten. „Ich habe zwischen ersten und zweitem Versuch das Setup meines Autos verändert. Damit bin ich deutlich besser zurechtgekommen“, verriet der Tabellensechste. Porsche Junior Güven sah Startplatz drei als Ausgangsbasis für einen spannenden Dreikampf mit den beiden Fahrern aus dem Team Nebulus Racing by Huber: „Natürlich wollte ich mehr. Aber P3 ist immer noch eine gute Startposition. Mal sehen, was ich im Rennen daraus machen kann.“
Auch für Tabellenführer Larry ten Voorde lief das Qualifying nicht optimal. „Wir haben am Anfang etwas ausprobiert, was nicht funktioniert hat. Nach einer Änderung im Setup habe ich mich auf der schmutzigeren Strecke auf Startplatz fünf verbessert – das fühlt sich beinahe wie eine Pole-Position an“, kommentierte der Supercup-Titelverteidiger.
Laurin Heinrich kommt ursprünglich aus dem digitalen Simracing und bestreitet seine erste volle Saison im Porsche Mobil 1 Supercup. Der 19 Jahre alte Würzburger gehört also zu den sogenannten Rookies im rund 375 kW (510 PS) starken Porsche 911 GT3 Cup. Die Rookies bekommen während der gesamten Saison Unterstützung durch die Supercup-Organisation, unter anderem durch einen eigenen Coach und spezielles Fitnesstraining. In Gesprächsrunden mit erfahrenen Profis, darunter auch Sieger des 24-Stunden-Rennens in Le Mans, erhalten sie wertvolle Tipps. Am Jahresende wird nicht nur der auf der Rennstrecke schnellste Rookie geehrt. Dem Gewinner einer internen Bewertung ermöglicht der Porsche Mobil 1 Supercup außerdem die Teilnahme an Lehrgängen und Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife. Das Ziel ist, die Berechtigung für die Teilnahme am dortigen 24-Stunden-Rennen zu erhalten.
Ein Auto, das den Langstreckenklassiker auf der anspruchsvollen Nordschleife bereits gewonnen hat, präsentiert sich an diesem Wochenende den Zehntausenden Fans auf dem Circuit Zandvoort. Der Porsche 911 GT3-R des Teams Manthey Racing, unter Fans allgemein als „Grello“ bekannt, dreht mit historischen Rennwagen aus dem Porsche Museum und speziellen Straßenfahrzeugen der Marke am Sonntag direkt vor dem Formel-1-Rennen einige Demonstrationsrunden.
Der sechste Lauf zum Porsche Mobil 1 Supercup führt am Sonntag (5. September 2021) ab 12:010 Uhr MESZ über 15 Runden. Die TV-Sender Eurosport und Sky Sport sowie der Streaming-Dienst f1tv.formula1.com übertragen das Rennen live. Außerdem können Fans dem Porsche Mobil 1 Supercup jederzeit auf den sozialen Netzwerken Twitter (@PorscheSupercup und @PorscheRaces), Instagram (@PorscheSupercup) und Facebook (@PorscheSupercup) folgen.
(Text: Porsche Motorsportpresse / Holger Eckhardt - www.porsche.de/motorsport)

03.09.2021 - DTM - Sechs Länder, neun Events, 18 Rennen: DTM veröffentlicht Rennkalender 2022
Die DTM 2021 ist in vollem Gange – spannender und actionreicher denn je. Aktuell gastiert die Rennserie auf dem Red Bull Ring in Spielberg. Im Rahmen des Rennwochenendes in Österreich präsentiert die Dachorganisation ITR jetzt den vorläufigen Rennkalender 2022. Insgesamt neun Rennwochenenden in sechs Ländern sind von Mai bis Oktober geplant, den Auftakt macht das Autódromo Internacional do Algarve in Portimão – eine Premiere, denn nie zuvor wurde ein DTM-Rennen auf dem Kurs an der Algarve ausgetragen. Mega-Spannung garantiert auch das zweite Event am Lausitzring, dort rast die DTM als einzige Serie durch die spektakuläre Mut-Kurve Turn 1.
Frederic Elsner, Director Event und Operations: „Wir freuen uns sehr, den Rennkalender für 2022 frühzeitig präsentieren zu können. Wir haben mit Hochdruck daran gearbeitet, denn es war uns extremst wichtig, den bereits involvierten und interessierten Teams und Partnern Planungssicherheit und Perspektive geben zu können. Wir freuen jetzt auf einen guten Abschluss der hochspannenden laufenden Saison und dann auf ebenso spektakuläre Rennen in 2022. Es ist schön für uns zu sehen, wie groß das Interesse an der DTM 2022 bereits ist.“
Mit Rennwochenenden in insgesamt sechs Ländern untermauert die DTM ihren Status als international operierende und beliebte Tourenwagenserie. Natürlich fehlen aber auch die bei den Fans extrem beliebten Traditions-Kurse in Deutschland nicht: Der Norisring, 2021 erstmals Austragungsort des Saison-Finals, ist diesmal Gastgeber für das Halbzeit-Finale, da die DTM im Juli und August in eine gut achtwöchige Sommerpause geht. Die zweite Saisonhälfte beginnt mit einem Event am Nürburgring, das Finale steigt 2022 wieder traditionell in Hockenheim. Auch Spielberg wird mit der herrlichen Strecke am Red Bull Ring wieder am Start sein. Wieder dabei nach einjähriger Pause ist die Ardennen-Achterbahn in Spa. Zudem erwarten die Fans noch zwei Überraschungs-Rennen außerhalb Deutschlands, die zu einem späteren Zeitpunkt verkündet werden.
„2021 ist trotz einiger Einschränkungen eine sehr zufriedenstellende und erfolgreiche Saison. Wir freuen uns auf 2022 und darauf, wieder großartige Events organisieren und erleben zu können“, sagt Benedikt Böhme, Geschäftsführer der ITR GmbH. „Die DTM ist eine globale Rennserie, das unterstreicht auch der neue Kalender. Wir übertragen in über 60 Ländern live, umso schöner ist es, dass wir mit Portimão eine neue Rennstrecke im Kalender präsentieren können, die hervorragend zu den bereits bewährten Strecken passt.“
Tickets für die neue Saison werden bereits im Herbst dieses Jahres verfügbar sein, so Elsner: „In Spielberg dürfen zum ersten Mal nach fast zwei Jahren wieder unsere Fans ganz nah ran ins Fahrerlager. Diese Fan-Nähe zeichnet die DTM schon immer aus, deshalb wollen wir ihnen den Service bieten, schon früh ihre Rennbesuche im nächsten Jahr zu planen.“
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

03.09.2021 - GT Masters - Deutsche GT-Meisterschaft hautnah: Fans wieder im Fahrerlager willkommen
Tolle Nachrichten für die Fans der Deutschen GT-Meisterschaft: Beim Lauf auf dem DEKRA Lausitzring in der kommenden Woche (10.–12. September) dürfen erstmals seit dem Saisonfinale 2019 wieder Zuschauer in das Fahrerlager des ADAC GT Masters. Die Anwendung der 3G-Regelung ermöglicht am Samstag und Sonntag auf der Rennstrecke in Brandenburg das populäre Aufeinandertreffen von Teilnehmern und Fans.
„Wir freuen uns sehr, dass die Fans am DEKRA Lausitzring an beiden Tagen wieder das Fahrerlager besuchen dürfen“, sagt ADAC Motorsportchef Thomas Voss. „Die Fans sind ein elementarer Bestandteil des ADAC GT Masters – ohne sie hat seit 2020 einfach etwas gefehlt. Sie gehören ganz klar dazu. Dank eines mit den Behörden abgestimmten Hygienekonzeptes können sie jetzt endlich wieder hinter die Kulissen blicken und die spektakulären GT3-Fahrzeuge und ihre Fahrer aus der Nähe sehen.“
Bereits am Samstagvormittag können die Zuschauer am Lausitzring beim Meet the Drivers ihre Lieblingsfahrer aus dem ADAC GT Masters treffen. Die Stars der Deutschen GT-Meisterschaft stehen dabei in Interviews Rede und Antwort und geben fleißig Autogramme. Mit dem beliebten Pitwalk kehrt am Lausitzring ein weiteres Fan-Highlight an die Rennwochenenden des ADAC GT Masters zurück. Am Samstag und Sonntag dürfen die Besucher den Teams jeweils 30 Minuten in der Boxengasse bei der Arbeit über die Schulter blicken. Einen besonderen Einblick bietet ADAC GT Masters Serien Partner eBay allen Fans am Lausitzring. Die Besucher können das Renngeschehen aus der eBay Box verfolgen und dabei den Teams beim Schrauben hautnah über die Schulter schauen.
Am Samstagabend gibt es noch ein Schmankerl: Nach dem letzten Rennen des Tages wird für die Fans die Boxengasse geöffnet. Ab 20.00 Uhr wird von dort live die Onlineshow PS on Air - Der Ravenol ADAC GT Masters-Talk gesendet. Moderator Patrick Simon blickt dabei mit Gästen auf die Highlights des Samstagsrennen der Deutschen GT-Meisterschaft zurück.
Eintrittskarten für das Rennwochenende gibt es mit frei wählbaren Sitzplätzen bequem und kontaktlos im Online-Vorverkauf unter adac.de/motorsport zum Selberausdrucken. Die Fans profitieren dabei von den attraktiven und familienfreundlichen Preisen des ADAC GT Masters: Das Tagesticket kostet für ADAC Mitglieder ab 22,50, das Wochenendticket (Samstag und Sonntag) ab 36 Euro. (Nicht-Mitglieder 25 Euro und 40 Euro). Für Familien gibt es ein besonderes Angebot: Für Kinder bis einschließlich zwölf Jahre ist der Eintritt in Begleitung eines zahlenden Erwachsenen frei. Mehr Informationen und ein ausführliches FAQ zu den Ticketkäufen gibt es unter adac-motorsport.de/adac-gt-masters/faq-ticketing.
Die Besucher können sich vor Ort auf abwechslungsreichen Motorsport freuen: Neben dem ADAC GT Masters startet dort auch die ADAC TCR Germany, die GTC Race sowie die Tourenwagen Classics, in der legendäre Rennwagen der 1980er- und 1990er-Jahre und bekannte Piloten aus der goldenen Zeit des Tourenwagensports antreten.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

02.09.2021 - DTM - DTM Electric Remote Run in Spielberg: ITR und Schaeffler liefern den nächsten Blick in die Zukunft
Mit über 1200 komplett elektrischen PS in Hockenheim fing es an, jetzt zeigen die DTM und Schaeffler das nächste elektrisierende Projekt: Im Rahmen des Renn-Wochenendes am Red Bull Ring vom 3. bis 5. September präsentieren die Traditionsserie und Schaeffler gemeinsam mit anderen wichtigen Partnern den DTM Electric Remote Run. Dabei fährt das DTM Electric Demo Car, das schon bei seinem ersten Einsatz im Oktober 2020 die Menschen begeisterte, im Vorfeld der Rennen am Samstag und Sonntag über den 4326 m langen Kurs in der Steiermark – und zwar ohne, dass ein Fahrer im Auto sitzt! Gesteuert wird der Wagen von DTM Trophy-Champion Tim Heinemann aus einem hochmodernen Fahrsimulator, der 82 Kilometer entfernt beim DTM-Partner AVL in Graz steht.
Benedikt Böhme, Geschäftsführer der DTM-Dachorganisation ITR: „Der DTM Electric Remote Run ist der nächste Schritt auf dem Weg hin zu einer vollelektrifizierten High-Performance-Rennsportserie. Das Projekt zeigt Elemente, die künftig im Rahmen einer völlig neu gedachten, globalen, elektrifizierenden Rennserie zum Einsatz kommen könnten, wie wir sie mit der DTM Electric neben der bewährten DTM aufbauen wollen. Zudem zeigt es, welche Innovationskraft unsere Plattform für Entwicklungen der Mobilität der Zukunft besitzt.“
Matthias Zink, Vorstand Automotive Technologies der Schaeffler AG, sagt: „Schaeffler beweist als Serienpartner der DTM Innovationskraft und Pioniergeist. Der Einsatz unter Extrembedingungen während des Remote Run belegt den hohen Reifegrad unserer Technologie und bringt uns bei der Entwicklung in Richtung Serienreife entscheidend voran. Das im Konzeptfahrzeug DTM Electric verbaute System Space Drive ist eine bestens erprobte Schlüsseltechnologie für das autonome Fahren mit mehr als einer Milliarde gefahrener Kilometer auf öffentlichen Straßen. Wir bedanken uns bei allen Partnern, die an diesem Projekt mitgewirkt haben.“
Schaeffler zeigt im DTM Electric Remote Run ein weiteres Mal die Chancen auf, die die DTM als Innovations-Labor bietet und demonstriert mit dem hoch modernen Drive-by-wire-System, das bereits in der DTM zum Einsatz kommt, Elemente des autonomen Fahrens, die auch Bestandteil der DTM Electric werden könnten. Im Rennen soll zwar entsprechend der DTM-DNA immer der Fahrer den Unterschied ausmachen, jedoch sind Remote Control oder autonom agierende Fahrzeuge vorstellbar, um beispielsweise Sicherheit und Chancengleichheit während Safety-Car-Phasen zu erhöhen. Für den sportlichen Wettbewerb auf der Strecke bleibt der Fahrer aber unersetzlich, weshalb auch beim Remote Run der Pilot die Richtung vorgibt.
„Wir danken Schaeffler und allen anderen Partnern, dass sie dieses Projekt mit uns angegangen sind und wir den nächsten großen Step in Sachen Innovation machen können“, sagt Michael Resl, Director Competition & Technology der DTM-Dachorganisation ITR. Innerhalb von nur fünf Monaten wurde das Projekt konzeptioniert und realisiert, das durch die hohe Komplexität die Bündelung der Stärken mehrerer Partner erfordert hat.
Die Projektleitung, das Fahrzeug mit Drive-by-wire-System, das Sicherheitskonzept und der Einsatz liegen in Verantwortung von Schaeffler, Pionier im Motorsport, der sich zu einem der herausragenden Akteure im Bereich moderner Mobilität entwickelt hat und wichtiger Partner der DTM Electric ist. Riedel Communications aus Wuppertal ist für die Abdeckung und Gewährleistung der Funk- und Daten-Kommunikationswege verantwortlich. Die amerikanische Firma Cisco stellt die Router zur Netzwerkverbindung (SD-WAN) zwischen dem Simulator und der Rennstrecke, 5G-Technologie sichert die stabile Kontrolle des Autos. Das Netzwerk von Riedel und Cisco arbeitet beinahe in Lichtgeschwindigkeit und überträgt so Bild, Kommunikation und die Signale der Fernsteuerung mit höchstmöglicher Zuverlässigkeit.
Der Fahrsimulator der AVL sorgt für Feedback über Handling und Stabilität wie beim echten DTM Electric Demo Car, ermöglicht durch Fahrdynamiksimulationssoftware, die auch bei der Erstellung der DTM Balance of Performance zum Einsatz kommt. Weiterhin sind die Firma Tripleye, die ein zusammenhängendes Kamerasystem inklusive Computereinheit zur Verfügung stellt, sowie die Firma Voysys, die die Software und deren Integration für teleoperiertes Fahren zur Verfügung stellt, involviert. Auch memotec, ein bewährter Sensorik Partner der aktuellen DTM Plattform, beteiligt sich an diesem innovativen Projekt.
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

02.09.2021 - DTM - MediaMarkt und DTM mit neuer Partnerschaft mit Schwerpunkt Esports und einem gemeinsamen Motorsport-Förderprogramm
MediaMarkt und die DTM starten ein gemeinsames Motorsport-Förderprogramm. In einer umfassenden Partnerschaft wird Deutschlands und Europas Elektronikhändler Nummer Eins zudem Titelpartner der DTM Esports und ist seit dem DTM-Saisonauftakt im Juni im italienischen Monza auf allen Rennstrecken mit vielfältiger Werbung präsent, vor allem bei den Siegerehrungen.
MediaMarkt weitet mit dieser Kooperation, die zunächst auf drei Saisons ausgelegt ist, sein Engagement auf die stark wachsende Esports-Branche aus. Das Unternehmen positioniert sich schon seit Jahren zusammen mit seinem Content-Portal gamez.de als Experte im beliebten Gaming-Segment. „Wir möchten durch diese Zusammenarbeit neue Zielgruppen erschließen und gemeinsam mit der DTM den digitalen Rennsport weiter ausbauen“, sagt Jörg Bauer, Co-COO MediaMarktSaturn Deutschland. „Wichtig ist uns dabei, als Content-Creator zu fungieren und unsere Kunden aktiv einzubinden – getreu unserem Markenclaim ‚Hier geht´s um mich‘.“
So wird MediaMarkt die DTM Esports als Titelpartner prominent unterstützen. Neben der DTM Esports Championship powered by MediaMarkt, die 2020 mit großem Erfolg ins Leben gerufen wurde und als eine der führenden Esport-Serien im Sim-Racing etabliert werden soll, startet das Unternehmen, das in Deutschland derzeit mit 271 Märkten und europaweit in zwölf Ländern an mehr als 850 Standorten vertreten ist, im Herbst zusätzlich eine eigene Sim-Racing-Serie. Dabei können Kunden sowohl online über eine spezielle MediaMarkt-Landingpage als auch in ausgewählten Märkten im richtigen Rennsitz teilnehmen.
Die Besten qualifizieren sich für die DTM Esports Championship powered by MediaMarkt. Digitales und reales Racing münden schließlich im „DTM Youth Development Program“. Denn die „Besten der Besten“ aus dem DTM Esports starten ab Sommer 2022 in einem Fahrerprogramm mit Fitness-Coaching, Testfahrten und schließlich dem Erwerb einer Fahrerlizenz. MediaMarkt und DTM sorgen dann gemeinsam für den absoluten Clou: Dem Besten winkt der einzigartige Aufstieg vom virtuellen ins reale Cockpit und eine volle Saison in der DTM Trophy 2023. Die Rennen der erfolgreichen Nachwuchsserie auf der professionellen DTM-Plattform wird der ausgewählte Fahrer in einem seriennahen, über 500 PS starken GT-Sportwagen im markanten MediaMarkt-Design bestreiten.
„Wir freuen uns sehr, ein Novum wie das ‚DTM Youth Development Program‘ in unseren eigenen Reihen entwickelt und mit MediaMarkt schließlich einen optimalen Partner gefunden zu haben, um dieses Projekt zu realisieren und im Rennsport zu etablieren. Das gibt uns die Möglichkeit, Nachwuchsrennfahrer zu identifizieren und entsprechend zu fördern“, erklärt Benedikt Böhme, Geschäftsführer der DTM-Organisation ITR GmbH. „Dass Esports-Fahrer im Rahmen der DTM Trophy Erfolg haben können, zeigen bereits Beispiele wie Moritz Löhner als Sieger der vergangenen DTM Esports Championship sowie Sim-Racer Tim Heinemann als Meister der DTM Trophy der vergangenen Saison.“
Vor allem die Einbindung von Kunden steht für MediaMarkt im Vordergrund. „Dass Einsteiger die Möglichkeit erhalten, zusammen mit Top-Sim-Racern an der hochkarätigen DTM Esports Championship powered by MediaMarkt teilzunehmen, ist bislang einzigartig. Daher freuen wir uns, dass wir unseren Kunden diese Chance bieten können“, sagt Jörg Bauer.
MediaMarkt ist im Rahmen dieser Partnerschaft bereits seit Saisonbeginn in der DTM, in der erstmals GT-Rennwagen von bis zu sieben Marken – von Audi, BMW und Mercedes-AMG sowie Ferrari, Lamborghini, McLaren und Porsche – antreten, gut sichtbar. Neben klassischer Bandenwerbung um die Rennstrecken in fünf Ländern und an acht Rennwochenenden sowie weiteren Logo-Platzierungen fallen vor allem die MediaMarkt-Durchfahrten an der Boxengassenein- und ausfahrt ins Auge. Darüber hinaus ist MediaMarkt Partner aller Siegerehrungen von DTM, DTM Trophy und der weiteren Rahmenrennserien.
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

© 2021 Pitwall Media Office