NEWS aus dem Automobilsport im OKTOBER 2021

19.10.2021 - 24h Nürburgring - 24h-Terminplanung langfristig gesichert
Der ADAC Nordrhein als Veranstalter der ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring hat gemeinsam mit der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG die Renntermine der kommenden Jahre fixiert. Mit dem frühzeitigen Vertragsabschluss stellen beide Partner sicher, dass die gute Zusammenarbeit der vergangenen Jahre langfristig fortgeführt wird. Auch die Partner der Veranstaltung, Teams, Fahrer und nicht zuletzt die Fans erhalten auf diese Weise schon jetzt Planungssicherheit für den Höhepunkt der Nordschleifensaison. Im Rahmen der Einigung wurden außerdem auch die Termine für die ADAC 24h Nürburgring Qualifiers (bislang 24h-„Qualifikationsrennen“) festgelegt, bei denen die Teams jeweils einige Wochen vor dem 24h-Rennen eine ausgiebige Gelegenheit erhalten, ihre Fahrzeuge perfekt auf die Gegebenheiten beim Langstreckenklassiker einzustellen.
Der Zeitpunkt für die frühe und langfristige Verlängerung der Kooperation zwischen 24h-Rennen und Rennstrecke schien allen Beteiligten ideal: „In zwei Corona-Jahren haben wir gemeinsam mit dem Nürburgring bewiesen, dass wir mit einer gemeinsamen Anstrengung in der Lage sind, auch große Krisen zu meistern“, erläutert 24h-Rennleiter Walter Hornung. Im Jahr 2022 wird die 50. Auflage der ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring zelebriert. Die Rückkehr zur Nach-Corona-Normalität in Verbindung mit diesem Jubiläum ließ den Zeitpunkt für die Verlängerung um so passender erscheinen. „Wir freuen uns sehr, dass wir die zukünftige Entwicklung der 24h Nürburgring mit der Festlegung dieser wichtigen Eckpunkte eine entscheidende Leitplanke erhält“, sagt Walter Hornung. „Damit können wir nun mit der Gestaltung aller weiteren Details der 24h-Rennen der kommenden Jahre beginnen.“
Die vereinbarten Termine für das 24h-Qualifikationsrennen sind 6.–8. Mai 2022, 21.–23. April 2023, 12.–14. April 2024 und 23.–25. Mai 2025. Die kommenden 24h-Rennen werden nach gegenwärtiger Planung am 26.–29. Mai 2022, 18.–21. Mai 2023, 9.–12. Mai 2024 und 19.–22. Juni 2025 stattfinden.
(Text: ADAC Nordrhein 24h-Presse - http://www.24h-rennen.de)

18.10.2021 - GT Masters - Zakspeed setzt auch 2022 auf das ADAC GT Masters
Einer der erfolgreichsten und renommiertesten Rennställe Deutschlands ist auch 2022 fester Bestandteil des ADAC GT Masters: Das Team Zakspeed Mobil Krankenkasse Racing wird auch im kommenden Jahr mit zwei Mercedes-AMG GT3 Evo an der Serie teilnehmen und auch weiterhin zwei Mercedes-AMG GT4 in der ADAC GT4 Germany einsetzen. Vor dem vorletzten Rennwochenende der Deutschen GT-Meisterschaft am Wochenende in Hockenheim (22.–24. Oktober) liegt Zakspeed noch aussichtsreich im Titelrennen: Nach zwei Siegen in den letzten drei Rennen sind Igor Wali?ko (24/PL) und Ex-Champion Jules Gounon (26/F) Tabellenfünfte.
„Es ist schön, schon vor dem Saisonende die Pläne für das kommende Jahr bekannt geben zu können. Wir sind bereits 2009 erstmals im ADAC GT Masters gestartet und freuen uns, dass die Serie weiterhin fester Bestandteil unseres GT-Programms ist“, sagt Teamchef Peter Zakowski. „In diesem Rahmen bleiben wir natürlich auch der ADAC GT4 Germany erhalten.“
Formel 1, Deutsche Rennsport-Meisterschaft, IMSA-Serie in den USA, FIA GT, DTM, V8-Star, STW und ADAC GT Masters: Die Liste der Rennserien, an der das 1968 gegründete Team schon teilgenommen hat, ist mehr als beeindruckend. 22 Titel und knapp 500 Rennsiege hat der Traditionstrennstall aus Niederzissen, der zwischen 1985 und 1989 auch in der Formel 1 startete, bisher eingefahren. Im ADAC GT Masters setzt der Rennstall seit 2014 auf Fahrzeuge von Mercedes-AMG, bereits im Folgejahr holte Zakspeed mit Sebastian Asch und Luca Ludwig den Fahrertitel.
Neben dem ADAC GT Masters wird Zakspeed auch wieder in der ADAC GT4 Germany antreten und weiterhin zwei Mercedes-AMG GT4 an den Start bringen. Vor den letzten beiden Saisonläufen liegen dort Jan Marschalkowski (18/Inning) und Théo Nouet (18/F) nach drei Saisonsiegen auf dem zweiten Gesamtrang. Nouet führt zudem klar in der Junior-Wertung. Daneben wird der Rennstall seine Aktivitäten auf europäischer Ebene mit einem Programm in der GT4 European Series ausbauen.
Wer die insgesamt vier Mercedes-AMG in den beiden ADAC Rennserien im Jahr 2022 pilotieren wird, gibt Zakspeed zu einem späteren Zeitpunkt bekannt.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

15.10.2021 - GT Masters - Aston Martin ist zurück im ADAC GT Masters
James Bond ist zurück im Kino und die bevorzugte Fahrzeugmarke des berühmtesten Geheimagenten der Welt ist zurück in der Deutschen GT-Meisterschaft. Das Team Prosport Racing aus der Eifel setzt beim sechsten Saisonlauf am kommenden Wochenende am Hockenheimring (22.–24. Oktober) einen Aston Martin Vantage GT3 ein und sorgt damit im rund 30 Supersportwagen großen Feld für noch mehr Markenvielfalt. Die Fans können sich auf ein packendes Rennwochenende freuen, mit einem abwechslungsreichen Programm auf der Rennstrecke und im offenen Fahrerlager. Die beiden Rennen werden am Samstag und Sonntag ab 16 Uhr live bei NITRO im Free-TV übertragen. Im Livestream sind sie kostenlos und ohne Registrierung bei TVNOW.de und auf adac.de/motorsport zu sehen.
Gesteuert wird der Aston Martin von zwei Youngstern: Tim Heinemann (23/Fichtenberg) und Salman Owega (16/Köln) wechseln sich im Vantage GT3 ab. Beide Fahrer starten erstmals in der Deutschen GT-Meisterschaft, sammelten aber in dieser Saison im GTC Race im Rahmen des ADAC Racing Weekend bereits viel GT-Erfahrung. Owega gewann dort den SemiPro-Titel, Heinemann den Pro-Titel. Mit Owegas Einsatz kommt es zu einem Geschwisterduell im ADAC GT Masters. Bruder Jusuf Owega fährt aktuell für Phoenix Racing einen Audi R8 LMS.
Zur Vorbereitung hat Prosport am vergangenen Mittwoch mit dem V8-Boliden auf dem Hockenheimring getestet. Zuletzt war Aston Martin 2019 im ADAC GT Masters am Start. Nachdem Prosport zuletzt am Sachsenring ein erfolgreiches Comeback in der ADAC GT4 Germany gefeiert hat und für den ersten Aston Martin-Sieg in der Serie sorgte, folgt nun der GT3-Einsatz in der Deutschen GT-Meisterschaft.
Teamchef Christoph Esser: „Wir gehen ohne Druck an den Start. Nach dem durchwachsenen Jahr 2019 haben wir uns auf die Fahne geschrieben, 2022 wieder mit GT3-Fahrzeugen durchzustarten. Am Hockenheimring fällt nun der Startschuss für uns. Die Tests am Mittwoch hatten aufgrund des Regens keine große Aussagekraft. Wir haben dementsprechend keine Erwartungshaltung. Je weiter vorne wir in diesem Feld von mega-etablierten Fahrern landen, desto besser. Die Jungs sollen einfach Spaß haben. Je nachdem, wie es in Hockenheim läuft, entscheidet sich dann, ob wir auch am Nürburgring an den Start gehen.“
Tim Heinemann: „Vor neun Jahren habe ich als Knirps auf der Tribüne in Oschersleben gesessen und beim ADAC GT Masters zugeschaut. Nun selber dabei zu sein und gegen so starke Konkurrenten mit all den Werksfahrern anzutreten, davor habe ich großen Respekt. Nur mitrollen im Feld wollen wir aber auch nicht. Wir wollen schon zeigen, was wir können und wollen das eine oder andere Ausrufezeichen setzen. Aber es wird sehr schwierig.“
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

15.10.2021 - GT4 Germany - ADAC GT4 Germany mit Rekordfeld und Neuzugang Toyota in Hockenheim
Die ADAC GT4 Germany geht mit einem Rekordfeld in das vorletzte Rennwochenende der Saison 2021. Auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg werden vom 22. bis 24. Oktober 33 Sportwagen von acht Marken am Start stehen, darunter erstmals auch Toyota mit dem GR Supra GT4. Noch nie zuvor waren in einer deutschen Serie mehr GT4-Fahrzeuge am Start. Zuschauer sind in Hockenheim sowohl auf den Tribünen als auch im Fahrerlager herzlich willkommen. Tickets gibt es für ADAC Mitglieder auf adac.de/motorsport bereits ab 22,50 Euro (Nicht-Mitglieder 25 Euro), Kinder unter 12 Jahren haben freien Eintritt. Die beiden Rennen werden am Samstag und Sonntag live bei TVNOW.de und auf adac.de/motorsport übertragen, NITRO zeigt die Highlights im Free-TV.
Zum spektakulären Feld zählt auf dem Hockenheimring auch ein Toyota GR Supra GT4, der von Ring Racing eingesetzt wird. Der von den vierfachen Le-Mans-Siegern Toyota Gazoo Racing in Köln entwickelte Rennwagen tritt erstmals in der ADAC GT4 Germany an. Am Steuer des Supra wechseln sich die beiden Belgier Antoine Potty und Nico Verdonck ab. Der Auftritt des Toyota geschieht vor dem Horizont weiterer Einsätze in der Saison 2022 der ADAC GT4 Germany. „Die ADAC GT4 Germany zählt zu den Top-Meisterschaften. Es ist an der Zeit, dass der GR Supra GT4 auch auf dieser Bühne zeigt, was er kann“, blickt Florian von Hasselbach von Toyota Gazoo Racing Europe voraus. Fans können sich auf dem Hockenheimring auf ein weiteres Highlight freuen. Toyota wird einen weiteren GR Supra GT4 im Fahrerlager präsentieren und lässt dabei einen genauen Blick auf den Rennwagen zu.
Ihr Comeback in der Serie geben in Hockenheim die Zwillinge Alesia und Jacqueline Kreutzpointner, die den BMW M4 GT4 von Driverse pilotieren. Die „Racing Twins“ waren bereits 2020 in der ADAC GT4 Germany unterwegs. Der Name Kreutzpointner ist im Motorsport vor allem durch Vater Fritz ein Begriff. 1991 startete „Fritz K.“ gemeinsam mit Michael Schumacher im Werks-Mercedes bei den 24 Le Mans.
Weitere Frauenpower gibt es bei Hofor Racing by Bonk Motorsport. Der Rennstall bringt einen dritten BMW an den Start, den die siebenfache ADAC GT Masters-Laufsiegerin Claudia Hürtgen und Michael Fischer aus Österreich pilotieren. Beide geben ebenfalls das Comeback in der ADAC GT4 Germany. Auch das Team AVIA Sorg Rennsport kehrt in die Serie zurück. Der Rennstall aus Wuppertal bietet einen BMW für den amtierenden Meister Nicolaj Møller Madsen und den Finnen Philipp Miemois auf. Beim Saisonfinale auf dem Nürburgring wird das Team erneut in der ADAC GT4 Germany am Start stehen.
Auch die Porsche-Fraktion erhält auf dem Hockenheimring Zuwachs. Erstmals mit dabei ist das Team Van Berghe, das ein 718 Cayman GT4 für ein erfolgreiches Junior-Gespann aufbietet. Mit dem Gaststart will sich Van Berghe für einen möglichen Einsatz in der ADAC GT4 Germany 2022 präsentieren. Ebenfalls neu in der Serie ist Speed Monkeys, das einen Porsche für Jacob Riegel und Dennis Richter einsetzt. Auch hier geht der Blick schon auf die Saison 2022. Für das kommende Jahr plant Speed Monkeys mit bis zu zwei Fahrzeugen in der ADAC GT4 Germany.
Drei Teams verdoppeln ihr ADAC GT4 Germany-Engagement beim Rennwochenende in Hockenheim. W&S Motorsport bringt im badischen Motodrom einen weiteren Porsche an den Start. Das Black Falcon Team Textar setzt neben dem bekannten Porsche auch noch einen Mercedes-AMG GT4 ein. Außerdem ist Prosport Racing mit einem zweiten Aston Martin Vantage GT4 dabei.
(Text: ADAC Motorsportpresse - https://www.adac-motorsport.de/adac-gt4-germany)

13.10.2021 - GT Masters - Hockenheimspiel: Starke Lokalmatadore wollen den Sieg in der Deutschen GT-Meisterschaft
Ehemalige Meister, Rennsieger und Werksfahrer: Starke Lokalmatadore haben sich bei ihrem Heimspiel in der Deutschen GT-Meisterschaft in Hockenheim (22.–24. Oktober) viel vorgenommen. Beim Highlight in Hockenheim entscheidet sich, wer mit Titelchancen zum Finale fährt, und auch die starken Local Heros wollen beim vorletzten Rennwochenende der Saison vorn mitmischen. Auf ihr Heimspiel freuen sich unter anderem Ex-F1-Pilot Markus Winkelhock (41/Zdim??ice), Doppelchampion Sebastian Asch (35/Ammerbuch), Audi-Sport-Pilot Dennis Marschall (25/Eggenstein), aber auch die Corvette-Mannschaft von Callaway Competition und das Audi-Team Rutronik Racing. Fans sind auf den Tribünen und im offenen, fanfreundlichen Fahrerlager in Hockenheim willkommen.
Gleich mit zwei schwäbischen Piloten startet das Team Car Collection Motorsport. Den Audi R8 LMS teilen sich Ex-Formel-1-Pilot Markus Winkelhock und Florian Spengler (33/Ellwangen), der aktuell Führende der Pirelli-Trophy-Wertung. „Hockenheim ist für uns als Schwaben natürlich etwas ganz Besonderes“, so der gebürtige Stuttgarter Winkelhock. „Ich freue mich sehr auf das Wochenende und hoffe, dass wir an das Ergebnis vom Sachsenring anknüpfen können, wo wir zuletzt Siebte wurden. Ein Top-10-Ergebnis ist auf jeden Fall realistisch. Es ist toll, vor heimischem Publikum zu fahren. Die Atmosphäre im Motodrom ist immer einzigartig, die schöne Stimmung dort bekommt man auch als Rennfahrer mit, vor allem, wenn man auf die berühmte Sachskurve zufährt.“ Ein weiterer Schwabe im Starterfeld ist der zweifache Serienchampion Sebastian Asch, der zusammen mit dem 22-fachen ADAC GT Masters-Rennsieger und Meister von 2013 Daniel Keilwitz (32/Villingen) bei Aust Motorsport ebenfalls einen Audi pilotiert. Mit insgesamt vier Triumphen in Hockenheim ist Keilwitz auch dort Rekordgewinner. Mit Serienneuling und ADAC Stiftung Sport-Förderpilot Luca-Sandro Trefz (19, Montaplast by Land-Motorsport) aus Wüstenrot startet noch ein weiterer Lokalmatador auf dem Hockenheimring in einem R8 LMS.
„Hockenheim ist ein tolles Pflaster für uns und neben dem Nürburgring unser zweites Heimrennen. Ich habe dort selbst 2001 im Porsche Carrera Cup den Titel gewonnen, im ADAC GT Masters haben wir 2016 einen Sieg geholt“, erinnert sich Timo Bernhard, zweifacher Le-Mans-Sieger und Teamchef beim Küs Team Bernhard. Sein Rennstall setzt zwei Porsche 911 GT3 R ein, darunter ein Fahrzeug für Titelverteidiger Christian Engelhart (34/Starnberg) und Porsche-Werksfahrer Thomas Preining (23/A). „Es werden viele Fans, Freunde und Mitarbeiter von uns kommen und uns anfeuern. Wir haben zuletzt die Platzierungen vier, fünf und drei eingefahren. Diesen Aufwärtstrend wollen wir gerne fortsetzen. Das Podium am Sachsenring war schön, aber wir wollen noch mehr.“
Einer der 2016 in Hockenheim siegreichen Fahrer ist David Jahn. Der 30-Jährige kommt gebürtig aus dem nur einen Steinwurf entfernten Speyer und fährt einen Porsche 911 GT3 R für Team Joos Sportwagentechnik. „Es ist immer schön, in Hockenheim und in der Heimat zu fahren. Ich bin schon mit acht Jahren im Kart auf der Strecke gefahren. Ich kenne dort praktisch jeden Stein, die Strecke macht viel Spaß und sollte auch unserem Auto liegen. Nachdem wir zuletzt auf dem Sachsenring zwei Mal unschuldig in Startkollisionen verwickelt waren, wollen wir jetzt zwei saubere Rennen. Das wäre für das ganze Team sehr wichtig. Ich möchte im Qualifying gerne wieder in die Top Sechs fahren und dann in den Rennen punkten, um nach den Nullern zuletzt wieder Plätze in der Meisterschaft gutzumachen.“
Rund 60 Kilometer reist Rutronik Racing by Tece von Remchingen zum Hockenheimring. Zum diesjährigen Fahreraufgebot zählt auch wieder Lokalmatador Dennis Marschall. Der Audi-Sport-Pilot eroberte in den Vorjahren jeweils eine Pole-Position auf der 4,574 Kilometer langen Strecke. Aktuell führt Marschall zusammen mit Partner Kim-Luis Schramm (24/Meuspath) die Pirelli-Junior-Wertung für Nachwuchsfahrer an.
Der Hockenheimring gilt auch als Heimstrecke von Callaway Competition. Das dienstälteste und mit 35 Rennsiegen auch erfolgreichste Team im ADAC GT Masters entwickelt und baut seine Corvette C7 GT3-R im ebenfalls rund 60 Kilometer von der Strecke entfernten Leingarten. Den bulligen US-Sportwagen des Rennstalls teilen sich Jeffrey Schmidt (27/CH) und Marvin Kirchhöfer (27/Luzern), die im Juni auf dem Red Bull Ring bereits einen Sieg holten. „Hockenheim ist die nächste Rennstrecke zur Schweiz, deswegen ist es mein Heimevent in Deutschland und mein Highlight im Kalender“, so Schmidt. „Wir haben zwar keinen Heimvorteil, aber durch den zusätzlichen Support sind wir noch ein, zwei Zehntelsekunden schneller. Marvin und ich wollen gewinnen. Das Team hat in den letzten Jahren so hart geschuftet und ist dafür selten belohnt worden. Wir wollen ihm jetzt etwas zurückgeben.“
Fahrer aus der nahen Schweiz sind im ADAC GT Masters stark vertreten und schnell, wie Tabellenführer Ricardo Feller (21/CH, Montaplast by Land-Motorsport) beweist. Feller und Partner Christopher Mies (31/Düsseldorf) liegen vier Rennen vor Saisonende mit knappen zwei Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze. Bereits zwei Mal ganz oben auf dem Podium stand in Hockenheim Ex-Meister Patric Niederhauser (30/CH, Phoenix Racing), der in den vergangenen beiden Jahren jeweils ein Rennen in Hockenheim gewann. Ein Kandidat für vordere Platzierungen ist auch Rolf Ineichen (42). Der Schweizer gewann 2017 auf dem badischen Kurs und startet erneut in einem Lamborghini Huracán GT3 Evo des GRT Grasser Racing Team. Die einzige Frau im Feld kommt ebenfalls aus der Schweiz: Porsche-Werksfahrerin Simona De Silvestro (33/CH) pilotiert einen 911 GT3 R von Precote Herberth Motorsport.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

12.10.2021 - GT Masters - Premierenfieber in Deutscher GT-Meisterschaft: Neue GT3-Autos von BMW und Audi erstmals in Hockenheim
Blick in die Zukunft: Beim vorletzten Rennwochenende der Deutschen GT-Meisterschaft in Hockenheim gibt es vom 22. bis 24. Oktober schon einen Blick auf die Saison 2022. BMW und Audi schicken im kommenden Jahr neue GT3-Modelle ins Rennen, bei der Entwicklung haben Teams und Fahrer der Deutschen GT-Meisterschaft in den vergangenen Monaten eine wichtige Rolle gespielt. Beim ADAC GT Masters in Hockenheim sind der neue BMW M4 GT3 und der Audi R8 LMS GT3 evo II für die Besucher im offenen Fahrerlager ausgestellt.
BMW bringt 2022 mit dem M4 nach dem Z4 und dem M6 das dritte GT3-Fahrzeug an den Start. Beim neuen Rennwagen handelt es sich um eine komplette Neuentwicklung, die neben einem umfangreichen Testprogramm erste Renneinsätze absolviert hat. Mit dabei: BMW-Werkspilot Jesse Krohn (31/FIN). „BMW hat mit der Entwicklung des M4 GT3 sehr früh begonnen und dies merkt man als Fahrer sofort“, so der Finne, der in dieser Saison zusammen mit Nick Yelloly (30/GB) das Vorgängermodell M6 GT3 im ADAC GT Masters für Schubert Motorsport pilotiert. „Das Auto ist eigentlich praktisch fertig, aber es wird noch bei jedem Detail geschaut, ob man es noch verbessern kann. Für mich ist das Auto ein großer Schritt nach vorne. Wir haben dort das Beste vom M8 GTE aus der WEC und IMSA übernommen. Der M4 ist ein echter Allrounder und sollte auf allen Strecken stark sein. Ich würde mich sehr freuen, ihn 2022 im ADAC GT Masters fahren zu können. Ich glaube fest daran, dass er Rennen gewinnen wird und um den Titel kämpfen kann.“
Der langjährige BMW-Partner Schubert Motorsport plant, 2022 zwei M4 GT3 in der Deutschen GT-Meisterschaft einzusetzen. „Wir werden das erste Auto Anfang Dezember bekommen“, sagt Marcel Schmidt, Teammanager und Renningenieur beim Rennstall aus Oschersleben. „Wir wollen den M4 GT3 erstmals bei den 24 Stunden von Dubai im Januar einsetzen, um Erfahrungen und Daten zu sammeln. 2022 planen wir erneut im ADAC GT Masters anzutreten und führen dazu gerade Gespräche. Es sieht danach aus, dass wir mit zwei Autos an den Start gehen werden. Das erste soll ein Pro-Fahrzeug mit zwei Werksfahrern werden, um das Maximum aus dem Auto herauszuholen. Im zweiten M4 GT3 würden wir gerne Juniorfahrer einsetzen, die den nächsten Schritt bei uns im Team machen und von den Werksfahrern lernen können.“
Schmidt hat hohe Erwartungen an das neue Auto: „Das Feedback, das wir von unseren Werksfahrern über den M4 GT3 bekommen haben, ist sehr vielversprechend. Sicherlich haben wir viel Arbeit über den Winter, aber ich denke, BMW hat einen guten Schritt mit dem Auto gemacht und wir werden nächstes Jahr in der Meisterschaft angreifen können.“
Audi ist bereits seit mehreren Jahren die Marke mit den meisten Fahrzeugen im Starterfeld. Auf entsprechend viele Exemplare der neuen Evo-Version dürfen sich Fans der vier Ringe im kommenden Jahr freuen, denn die aktuellen Fahrzeuge können mit einem Upgrade-Kit auf den neuesten Stand gebracht werden. Seit 2016 startet die zweite Generation des Audi R8 in der Rennserie, die sich seitdem als erfolgreichstes der aktuellen GT3-Fahrzeuge etabliert hat: 21 Siege sowie zwei Fahrer- und zwei Teamtitel lautet die Bilanz. Und auch aktuell führen mit Ricardo Feller (21/CH) und Christopher Mies (31/Düsseldorf, beide Montaplast by Land-Motorsport) zwei R8-Piloten die Gesamtwertung an. Nach einer ersten Evo-Variante 2019 folgt nun die zweite Ausbaustufe. Dabei hat Audi Sport das Auto in den Bereichen Aerodynamik, Motorcharakteristik, Klimatisierung, Fahrwerk und Traktionskontrolle optimiert.
Neben einem umfangreichen Testprogramm hat der Audi R8 LMS GT3 evo II in anderen Rennserien bereits erste Einsätze absolviert. Eingesetzt wurde das Fahrzeug bei der Premiere bei einem 24-Stunden-Rennen in Barcelona vom Team Car Collection Motorsport, das in der Deutschen GT-Meisterschaft einen Audi an den Start bringt. Zu den Piloten zählte auch Audi-Sport-Fahrer Patric Niederhauser (30/CH, Phoenix Racing), der ADAC GT Masters-Champion von 2019. „Das neue Auto ist eine deutliche Weiterentwicklung“, so der Schweizer. „Dabei wurde vor allem darauf Wert gelegt, dass es angenehmer zu fahren ist. Der evo II liegt zum Beispiel beim Kurveneingang deutlich stabiler. Aber auch Punkte wie die Elektronik, das Lenkrad oder die neue Klimaanlage machen das Fahren komfortabler.“
Denis Ferlemann, Teammanager bei Car Collection, plant bereits für 2022: „Es ist für uns natürlich eine große Ehre, in die Entwicklung des Audi R8 LMS GT3 evo II eingebunden worden zu sein. Wir freuen uns, dass wir Audi dabei unterstützen können. Wir haben beim ersten Renneinsatz viele Kilometer zurückgelegt, man lernt dort oft mehr als im bloßen Testbetrieb. Die Fahrer gaben ein sehr positives Feedback zum neuen Auto. Das Fahrverhalten hat sich weiter verbessert, die Aerodynamik ist stabiler – was vor allem am neuen Heckflügel liegt. Wir wollen im Winter unsere aktuellen R8 mit dem Update-Kit umrüsten, damit wir im Januar in Dubai damit antreten können. Natürlich spielt danach auch das ADAC GT Masters wieder eine wichtige Rolle in unseren Planungen für die nächste Saison. Wir arbeiten gerade an verschiedenen Paketen für 2022 und wollen dort gerne zwei Audi einsetzen.“
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

10.10.2021 - DTM - Maximilian Götz krönt sich mit Sieg um DTM-Champion
Dramen, Tränen, spektakuläres Rennen und grenzenloser Jubel – die DTM Norisring powered by BWT bot vor großer Kulisse ein furioses Finale. Am Ende jubelte vor allem einer: Maximilian Götz! Der 35-Jährige aus Uffenheim ließ sich im Ziel – und vor den Augen von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder – überschwänglich als neuer DTM-Champion feiern. Im Mercedes-AMG des HRT-Teams hatte Götz den Norisring im Griff, gewann das Samstagrennen und überquerte auch am Sonntag die Ziellinie als Erster. „Für mich geht ein Traum in Erfüllung! Ich bin sprachlos und einfach überglücklich“, sprudelte es nach der Zieldurchfahrt schon am Funk aus Götz heraus, der seine Tränen nicht verbergen konnte.
Maximilian Götz trat mit seinem Titelgewinn die Nachfolge von Audi-Werksfahrer René Rast an, der in diesem Jahr nicht an der DTM teilnahm, aber 2022 zurückkehrt. Götz war am Ende der „lachende Dritte“. Denn die beiden als Favoriten ins letzte Saisonrennen gestarteten Liam Lawson und Kelvin van der Linde gingen in einem dramatischen Rennen leer aus.
„Ich habe alles gegeben und immer gepusht. Ich wollte unbedingt meine Chance nutzen, und am Ende ist uns das gelungen. Das Qualifying war erneut unser Schwachpunkt, unser Boxenstopp erneut unsere Stärke. Ich kann mich nur bei Mercedes-AMG und bei unseren Teameigner Hubert Haupt bedanken, dass sie mir dieses Vertrauen und diese Möglichkeit gegeben haben.“ Götz ergänzte: „Am Ende war es ein Teamerfolg. Aber dieser Teamerfolg war nur möglich, weil wir am Ende in dieser Situation waren und sie genutzt haben. Jetzt freue ich mich auf eine große Party, und ich bade lieber in Champagner als im Dutzendteich, auch wenn das hier am Norisring eine Tradition ist.“
Im Kontrast zu Götz waren Enttäuschung und Wut bei Liam Lawson groß: „Natürlich bin ich enttäuscht und gemeinsam mit meinem Team extrem frustriert. Mein Team hätte diesen Titel so sehr verdient gehabt. Wieder vom gleichen Kerl getroffen zu werden, das sagt alles. Die erste Runde, die erste Kurve – was soll ich sagen“, ließ der 19-jährige Neuseeländer seiner tiefen Enttäuschung freien Lauf. Dagegen wirkte Kelvin van der Linde deutlich gefasster: „Die vielen Fans auf den Tribünen haben heute einiges erlebt. Der große Pokal für Rang drei in der Meisterschaft gebührt meinem Team, das mir immer ein perfekt vorbereitetes Auto hingestellt hat. Und 2022 greifen wir gemeinsam wieder an.“
Große Zufriedenheit herrschte bei DTM-Boss Gerhard Berger: „Unser wichtigstes Ziel für dieses Jahr war, Stabilität zu schaffen. Das haben wir erreicht. Wir hatten großartiges Racing mit erstklassigen Fahrern und Teams erlebt. Trotz aller Unsicherheiten konnten wir acht tolle Veranstaltungen durchführen. DTM Norisring powered by BWT war ein sehr gelungenes Finale mit unglaublich spektakulären Rennen. Der Norisring ist das Rückgrat der DTM. Wir hatten an diesem Wochenende eine fantastische Kulisse; schön, dass das wieder möglich ist. Die Entwicklung geht eindeutig in die richtige Richtung, es gibt viele positive Signale und wir blicken zuversichtlich auf 2022.“
Es war ein spektakuläres Rennen auf dem einzigartigen Stadtkurs. Schon in der ersten Kurve nach dem Start erwischte es den erst Meisterschafts-Führenden. Lawson, aus der Pole-Position direkt neben van der Linde gestartet, lag souverän in Front, als ein gewagtes Manöver des 25-jährigen Südafrikaners scheiterte und es zum Kontakt mit dem Red Bull-Ferrari kam. Lawson war damit raus aus dem Titelrennen, auch wenn er mit dem stark beschädigten Ferrari an letzter Stelle liegend über die gesamte Distanz langsam um den nur 2,3 Kilometer langen Norisring rollte und auf ein Wunder wartete.
Das zweite Drama traf Kelvin van der Linde. Als er sich nach seinem späten Pflichtboxenstopp mit kalten Reifen direkt vor Götz wieder ins Feld einsortierte, entwickelte sich ein mitentscheidender Zweikampf. Van der Linde gab alles, um vor Götz zu bleiben. Schließlich kam es zum Kontakt, bei dem Götz nur mit Glück und Können sein Auto abfangen konnte, während van der Linde einen Reifenschaden hinten links erlitt und nach einem Dreher sowie einem Reifenwechsel aus den Punkterängen herausfiel. Damit war der Weg frei für Maximilian Götz, dessen Markenkollegen, in erster Linie die beiden WINWARD-Piloten Philip Ellis (SUI) und der zu diesem Zweitpunkt führende Lucas Auer (AUT). Schließlich siegte Götz vor Auer und Maximilian Buhk (GER) im Mercedes-AMG von Mücke Motorsport mit der innovativen Space-Drive-Lenkung von Schaeffler Paravan. Auch Sophia Flörsch erlebte einen versöhnlichen Saisonausklang und fuhr im ABT-Audi als Neunte zum zweiten Mal in diesem Jahr in die Punkteränge.
Bereits am Samstag hatte das Ferrari-Team Red Bull AlphaTauri AF Corse den Titel in der Team-Wertung gewonnen, vor einer Woche in Hockenheim hatte sich Mercedes-AMG zum Hersteller-Champion gekürt, und bereits vor einigen Wochen war Liam Lawson vorzeitig Junior-Champion geworden.
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

09.10.2021 - DTM - DTM-Showdown am Sonntag: Götz siegt und macht Titeldreikampf noch spannender
Beim DTM Norisring powered by BWT steht am Sonntag der ultimative Showdown bevor. Mit seinem Sieg am Samstag hat Maximilian Götz den Dreikampf um den heißbegehrten DTM-Titel noch spannender gemacht. Im Mercedes-AMG des Team HRT feierte der Uffenheimer seinen zweiten Saisonsieg. Tabellenführer Liam Lawson erkämpfte im Red Bull-Ferrari den dritten Platz hinter dem Inder Arjun Maini im GetSpeed-Mercedes, Kelvin van der Linde kam im ABT-Audi auf dem nur 2,3 Kilometer langen Norisring als Vierter ins Ziel.
Mit diesem spannenden Rennausgang baute Lawson seine Führung mit nunmehr 224 Punkten auf 18 Zähler Vorsprung auf Kelvin van der Linde (206) aus, aber Götz (205) verkürzte seinen Rückstand auf nur noch einen Punkt auf van der Linde und 19 auf Lawson. Insgesamt sind noch 28 Punkte zu gewinnen, drei im Qualifying und 25 im alles entscheidenden Rennen am Sonntag.
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

09.10.2021 - DTM - ITR, Schaeffler und MAHLE enthüllen das DTM Electric Design Model am Norisring
Die Zukunft des elektrifizierten Motorsports sieht gut aus! Im Rahmen der DTM Norisring powered by BWT präsentierte die ITR GmbH gemeinsam mit den Serienpartnern Schaeffler und MAHLE den nächsten Schritt hin zur DTM Electric. Das DTM Electric Design Model wurde von DTM-Chef Gerhard Berger, Matthias Zink (Vorstand Automotive Technologie, Schaeffler) und Dr. Jochen Schröder (Leiter Unternehmensbereich E-Mobilität Schaeffler) sowie Fred Türk (Vice President MAHLE Motorsport) vor dem ersten DTM-Rennen des Saisonfinales enthüllt.
Das DTM Electric Design Model ist ein 1:1-Modell des sich derzeit in der Entwicklung befindlichen Prototypen der Rennserie und zeigt die Optik der Elektro-Boliden der DTM Electric. Natürlich werden die Teilnehmer der DTM Electric die Möglichkeit haben, das Chassis mit ihren Design-Merkmalen zu gestalten.
ITR-Geschäftsführer Benedikt Böhme sagt: „Das DTM Electric Design Model gibt einen sehr guten Eindruck davon, wie eine völlig neu gedachte, sportlich absolut herausfordernde und mittelfristig globale elektrifizierende Rennserie aussehen soll, wie wir sie mit der DTM Electric neben der bewährten DTM aufbauen wollen. Der nächste Step wird sein, die Performance, die wir vom Demo Car kennen, mit der Optik des Design Model zu vereinen.“
Matthias Zink fügt hinzu: „Auf dem Norisring die nächste Entwicklungsstufe des DTM Electric zu enthüllen, ist für uns als Pionier der E-Mobilität ein wichtiger Meilenstein“, sagt Matthias Zink, Vorstand Automotive Technologies der Schaeffler AG. „Die Technologie und die Optik des Fahrzeugs kommt dem, was ab 2023 Rennen bestreiten könnte, bereits sehr nahe. Wir danken allen Partnern, die an der Umsetzung beteiligt waren.“
Das DTM Electric Design Model ist der nächste große Schritt nach der Vorstellung des DTM Electric Demo Car im Oktober 2020 in Hockenheim, mit dem die technischen Grundlagen der futuristischen Rennserie demonstriert wurden. Mehr als 1000 PS und Spitzengeschwindigkeiten von deutlich über 300 km/h werden künftig ein elektrifizierendes Motorsport-Erlebnis bieten, bei dem in der DTM Electric mit Hilfe starker Partner wie DTM Electric-Pionier Schaeffler und MAHLE nachhaltiger Rennsport auf allerhöchstem Niveau zu sehen sein wird.
Fred Türk vom neuen DTM Electric-Serienpartner MAHLE sagt: „Für uns ist es wichtig, die DTM Electric von Beginn an zu begleiten – als Entwicklungspartner und als Lieferant. MAHLE kann mit seiner Kompetenz helfen, die anspruchsvolle Fahrzeugtechnologie für diese Rennserie zu realisieren. Zugleich können wir aus dem harten Einsatzumfeld im Rennsport wichtige Rückschlüsse für Serienanwendungen ziehen und noch schneller zu neuen Lösungen für die Elektromobilität gelangen.“
Auch DTM-Chef Gerhard Berger freut sich über den nächsten Schritt auf dem Weg zur DTM Electric: „Die Entwicklung für die DTM Electric läuft auf Hochtouren und wir sind stolz, dass wir mit dem DTM Electric Design Model den nächsten Schritt präsentieren können. Die Optik des Autos bringt zum Ausdruck, wie wir uns eine vollelektrifizierte High-Performance-Rennsportserie vorstellen: Futuristisch, aerodynamisch effizient, innovativ und durch und durch sportlich.“
Die späteren DTM Electric Fahrzeuge werden mit radindividuellen E-Antrieben von Schaeffler ausgestattet sein, die eine vollvariable Drehmomentverteilung aufweisen und somit sowohl für das fahrdynamische Potenzial wie auch für die rekuperierbare Energie neue Dimensionen erschließt, dazu wird das bereits in der DTM eingesetzte Lenksystem Space Drive verbaut sein. Innovative Thermomanagement-Lösungen von MAHLE werden die anspruchsvolle Kühlung der Antriebskomponenten im Renneinsatz sicherstellen. Somit bietet die DTM Electric als Innovationslabor im Motorsport eine ideale Mischung aus attraktivem Rennsport und Zukunftstechnologie.
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

08.10.2021 - DTM - MAHLE wird Technologie-Partner der DTM Electric
MAHLE ist neuer offizieller Serienpartner der DTM Electric. Der Technologiekonzern mit Stammsitz in Stuttgart wird einen maßgeblichen Beitrag für die nachhaltige Rennserie leisten. Die DTM Electric soll künftig neben der erfolgreichen DTM als zusätzliche Rennserie für vollelektrische High-Performance-Rennwagen mit über 1000 PS ebenso innovativen wie spannenden Motorsport bieten.
MAHLE verfügt über jahrzehntelange Erfahrung im Motorsport und hat sein Know-How in allen großen Rennserien eingebracht. Das innovative Unternehmen ist ein Pionier im Bereich des Thermomanagements, also Heizen und Kühlen, für elektrische Fahrzeuge. Für die DTM Electric entwickelt MAHLE die Thermomanagement-Komponenten für die Traktionsmotoren, die Getriebe sowie die Leistungselektronik. Zudem könnte MAHLE seine neue Immersionskühlung für Batterien mit einbringen, mit der das Laden der Akkus in wenigen Minuten möglich wird.
„Mit MAHLE haben wir einen weiteren hochkarätigen Partner für die DTM Electric hinzugewonnen“, freut sich DTM-Boss Gerhard Berger. „Das Know-How und die Innovationskraft von MAHLE wird uns weiterhelfen, diese faszinierende Rennserie an den Start zu bringen.“ Benedikt Böhme, Geschäftsführer der DTM-Dachorganisation ITR GmbH, ergänzt: „MAHLE ist ein international führender Entwicklungspartner und Zulieferer der Automobilindustrie. Daher sind wir stolz, dass dieser Technologiekonzern auf unsere DTM-Plattform vertraut und uns maßgeblich unterstützt, mit der DTM Electric nachhaltigen Motorsport auf höchstem Niveau zu realisieren.“
Auch MAHLE sieht im Engagement für die DTM Electric wertvolle Synergien zwischen Rennsport und Elektromobilität. „Wir freuen uns auf die Partnerschaft mit der DTM Electric. Diese zukunftsweisende Rennserie passt ideal zur Strategie von MAHLE, mit Innovationskraft nachhaltige Technologien zu entwickeln und zu etablieren“, sagt Michael Frick, Vorsitzender der Konzern-Geschäftsführung (ad interim) und CFO von MAHLE. „Aus dem harten Einsatzumfeld im Rennsport können wir wichtige Rückschlüsse für die Serienanwendung ziehen und noch schneller zu Lösungen für die Elektromobilität gelangen“, ergänzt Fred Türk, Vice-President MAHLE Motorsport. „Daher ist es für uns wichtig, die DTM Electric von Beginn an zu begleiten. Mit seiner Kompetenz kann MAHLE helfen, die anspruchsvolle Fahrzeugtechnologie für diese Rennserie zu realisieren.“
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

08.10.2021 - 24h Nürburgring - Neues Format für die Einstimmung auf die 24h Nürburgring
Die ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring stehen im Jahr 2022 unter besonderen Vorzeichen: Zum 50. Mal wird der Langstreckenklassiker vom 26. bis 29. Mai auf der legendären Nordschleife ausgetragen. Grund genug für die Organisatoren, dem Jubiläum eine besondere Ouvertüre vorauszuschicken. Drei Wochen zuvor wird es vom 6. bis 8. Mai die ADAC 24h Nürburgring Qualifiers geben. Das bisher als Qualifikationsrennen durchgeführte Event erhält ein neues Format, das noch besser auf die Bedürfnisse der Rennteams zugeschnitten ist. Von Freitag bis Sonntag stehen bei nahezu unveränderter Streckenzeit dann zwei getrennt gewertete Rennen sowie zwei Top-Qualifyings an. Ein Highlight für Fans und Fahrer: Vor dem Sonntagsrennen gehen alle teilnehmenden Fahrzeuge für zwei fliegende Runden auf die Strecke – nicht nur die Teams, die um den Gesamtsieg kämpfen.
Auch bei seiner Jubiläumsausgabe sind die ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring so innovativ wie in den 49 Jahren zuvor. Einen ersten Vorgeschmack davon erhalten Fahrer, Teams und Fans 2022 bei den 24h Nürburgring Qualifiers, die für alle Beteiligten vor allem eines versprechen: jede Menge Action! Innerhalb von drei Tagen erhalten die Teams über elf Stunden lang die Gelegenheit, ihre Fahrzeuge auf Herz und Nieren auf der Nordschleife zu testen. Zwei zweistündige Qualifyings eröffnen das Geschehen am Freitag, denen sich ein erstes Top-Qualifying für Rennen 1 anschließt.
Am Samstag lockt ein 45-minütiges Warmup sowie das dreistündige Rennen an die Nordschleife, auf der außerdem eine Gleichmäßigkeitsprüfung (GLP) und ein Lauf zur Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN) zu sehen sein werden. Wie schon traditionell beim Vorbereitungswochenende auf das Saisonhighlight geht es dabei in die Abendstunden hinein. Das Programm am Sonntag startet mit einer echten Innovation: Nach dem Warm-up am Morgen ist ein Top-Qualifying für alle teilnehmenden Fahrzeuge aus Rennen 2 angesetzt. Jedes Fahrzeug erhält bei der finalen Jagd auf die Startpositionen zwei fliegende Runden. Einmal die Nordschleife für sich alleine haben: Ein Traum vieler Rennfahrer wird damit wahr. Ab 14:00 Uhr ist dann ein weiteres dreistündiges Rennen angesetzt, das separat vom ersten Lauf am Samstag gewertet wird. Die Streckenzeit ist für die Teams also so verteilt, dass auch Fahrzeuge, die an einem Tag mit technischen Schwierigkeiten oder Unfallfolgen kämpfen, an den anderen Tagen eingesetzt werden können.
Nicht nur für die Aktiven sind die Qualifiers hoch attraktiv, auch an die Fans wurde natürlich gedacht. Sie können nicht nur die Rennaction genießen. Fest im Programm eingeplant sind auch bereits Pitwalk und Autogrammstunde. Im Mittelpunkt steht auch beim neuen Format die Vorbereitung auf den Saisonhöhepunkt auf der Nordschleife, wie Rennleiter Walter Hornung verrät: „Wir wollen Teams und Fahrern die Gelegenheit geben, sich noch besser als in der Vergangenheit auf das 24h-Wochenende einzustimmen. Dazu trägt die ausführliche Fahrzeit auf der Nordschleife ebenso bei, wie das doppelte Top-Qualifying oder auch das Programm bis in den Samstagabend hinein.
Zwei Startphasen ermöglichen unterschiedlichen Piloten die Erfahrung dieser besonderen Rennkilometer, und zwei getrennt gewertete Rennen bieten auch Chancen für alle Teams, bei denen es vielleicht nicht so rund läuft.“ Aber auch auf den Zuschauern lag bei der Überarbeitung des Wochenend-Formats ein Augenmerk. „Nach der langen Corona-Pause freuen wir uns sehr darauf, dass mittlerweile wieder Fans an der Strecke dabei sein können“, erklärt der Rennleiter. „Die Ausweitung des Programms bei den ADAC 24h Nürburgring Qualifiers gibt uns als veranstaltendem ADAC Nordrhein die Gelegenheit, das Programm auch im Sinne der Fans nochmal attraktiver zu gestalten. Dazu tragen Pitwalk und Autogrammstunde bei, wir werden aber auch unsere Partner und Sponsoren einladen, das Wochenende zu nutzen – ebenso wie viele Teams sicher die Gelegenheit ergreifen, Gäste einzuladen und ihnen die Faszination Nordschleife näherzubringen.“ Da sich Details hier aber nach der Entwicklung des Corona-Geschehens richten müssen, sind in diesem Punkt vorerst nur erste Planungsschritte möglich.
(Text: ADAC Nordrhein 24h-Presse - http://www.24h-rennen.de)

08.10.2021 - DTM - Vorteil Liam Lawson – Tabellenführer fährt Bestzeit am Freitag
Der Titelkampf spitzt sich zu: Tabellenführer Liam Lawson unterstrich mit der Bestzeit am ersten Tag der DTM Norisring powered by BWT seine Ambitionen. Auf dem nur 2,3 Kilometer langen Stadtkurs in Nürnberg, wo er noch nie zuvor gefahren ist, fuhr der 19-jährige Neuseeländer im Red Bull-Ferrari mit 49,375 Sekunden die Bestzeit. Sein härtester Widersacher im Titelkampf, der Südafrikaner Kelvin van der Linde im ABT-Audi, beendete den Trainingstag als Fünftschnellster. Am Samstag und Sonntag stehen jeweils ein Zeittraining und ein Rennen (jeweils Start um 13:30 Uhr, live ab 13:00 in SAT.1) auf dem Programm. Maximal 56 Punkte sind noch zu vergeben, 14 Punkte trennen Lawson und van der Linde. Auch Maximilian Götz im HRT-Mercedes-AMG und Marco Wittmann im Walkenhorst-BMW verfügen noch über Titelchancen.
Zum Start ins DTM-Finalwochenende standen am Freitag zwei Freie Trainings auf dem Programm. Im ersten Training war es Maximilian Götz, der im HRT-Mercedes mit einer Zeit von 49,568 Sekunden die Rangliste anführte, vor seinem Markenkollegen Lucas Auer (Team WINWARD) und die beiden Titelkandidaten Kelvin van der Linde und Liam Lawson. Im zweiten Durchgang konnten viele Fahrer ihre Rundenzeiten nochmals verbessern, vor allem Liam Lawson, der den Tag schließlich als Schnellster abschloss.
Dem Neuseeländer folgten drei Mercedes-Fahrer: Arjun Maini (Team GetSpeed), Maximilian Götz und Lucas Auer. Hinter van der Linde komplettierten Daniel Juncadella (Mercedes-AMG, Team GruppeM), Philip Ellis (Mercedes-AMG, Team WINWARD), Nico Müller (Audi, Team Rosberg), Vincent Abril (Mercedes-AMG, Team HRT) und Mike Rockenfeller (Audi, Team ABT Sportsline) die Top Ten. Newcomer Nick Cassidy, der an diesem Wochenende den AlphaTauri-Ferrari von Alex Albon (THA) übernommen hat, belegte Rang elf.
Zum Saisonausklang waren es nicht die Fahrer, die in der traditionellen Pressekonferenz am Freitag Rede und Antwort standen, sondern die Chefs der besten Teams je Marke: Thomas Biermaier (ABT Sportsline, Audi), Jens Feucht (T3 Motorsport, Lamborghini), Ulrich Fritz (Team HRT, Mercedes-AMG), Niclas Königbauer (Walkenhorst Motosport, BMW) und Ron Reichert (Red Bull AlphaTauri AF Corse, Ferrari). ABT-Teamchef Biermaier nutzt die Medien-Präsenz, um die Vertragsverlängerung mit Kelvin van der Linde und den Einsatz von mindestens zwei Audi R8 LMS in der DTM 2022 zu bestätigen. Auch T3 Motorsport und das Team von Hubert Haupt bestätigten die Teilnahme an der nächstjährigen DTM, und AF Corse und Walkenhorst Motorsport ließen keinen Zweifel daran, wieder dabei sein zu wollen. Alle fünf Teamchefs zeigten sich mehr als zufrieden mit der Entwicklung der DTM. „Vor einem Jahr hätte das niemand für möglich gehalten, dass die DTM eine so starke Saison abliefert“, stellte Thomas Biermaier fest und ergänzte, dass die DTM-Plattform zusammen mit DTM Trophy, DTM Classic sowie DTM Esports und künftig DTM Electric eine große Zukunft hat.
Ron Reichert hob den Stellenwert der DTM heraus: „Unser Team war schon in so vielen Meisterschaften am Start, auch bei Weltmeisterschaften, aber ein solches Ausmaß an Berichterstattung überall auf der Welt ist für uns eine absolut neue, großartige Erfahrung. Auch in Italien ist die DTM zunehmend populär.“ Wichtig ist die Strahlkraft der DTM auch für den Nachwuchs in der DTM Trophy, wie Niclas Königbauer herausstellte: „Wo sonst steht ein 16-Jähriger als Sieger in der DTM Trophy so im Rampenlicht als auf der DTM-Plattform, die so hervorragend für den Nachwuchs ist.“
Ulrich Fritz stellte positive Veränderungen in der Traditionsserie fest: „Die DTM 2021 ist schon anders, im guten Sinne. Es herrscht eine neue Philosophie, Teams und die DTM-Organisation ITR arbeiten gemeinsam für eine gute Show und können wirklich zufrieden auf das blicken, was in dieser Saison erreicht wurde.“ Jens Feucht bekräftige: „Die DTM ist die Formel 1 der Tourenwagen und GT-Rennwagen. Es ist eine wundervolle Serie mit einem sehr fairen Wettkampf auf aller höchstem Niveau.“ Wie intensiv bereits die Vorbereitungen für die DTM 2022 laufen, betonte Ron Reichert: „Es ist eindrucksvoll, wie eng die Teams in verschiedenen Arbeitsgruppen mit der ITR zusammenarbeiten. Schon im August fand das erste gemeinsame Meeting für die nächste Saison statt.“
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

06.10.2021 - VLN/NLS - Die NLS erwartet ein Finale, das die Zuschauer fesseln wird
Finale furioso bei der Nürburgring Langstrecken-Serie. Für Hochspannung ist gesorgt beim PAGID Racing 45. DMV Münsterlandpokal. Am Samstag erwartet die Zuschauer des Nordschleifen-Championats ein letzter Lauf mit Hitchcock-Charakter. Fesselnder könnten die Voraussetzungen im Kampf um die Meisterschaft nicht sein. Drei Teams sind noch im Lostopf um die begehrte Auszeichnung. Tickets für das neunte Saisonrennen sind unter vln.de/tickets zu haben. Neben dem Zugang zu den geöffneten Tribünen am Grand-Prix-Kurs ist auch ein Besuch des Fahrerlagers inklusive Pit- und Gridwalk weiterhin für alle Ticketinhaber möglich. Exklusive Parkmöglichkeiten an der Nordschleife in den Bereichen Hatzenbach und Brünnchen / Pflanzgarten gibt es für Ticketinhaber obendrein.
Die besten Karten besitzen Christopher Rink, Philipp Stahlschmidt und Daniel Zils, die in der Klasse VT2 an den Start gehen. Sie liegen zwar derzeit mit 57,59 Punkten Gesamt nur auf Platz drei im BMW 330i von Adrenalin Motorsport Team Alzner Automotive, sie haben aber bereits ihr Streichresultat mit eingerechnet. „Durch den Sieg bei NLS8 blieben unsere Titelchancen erhalten und es wird einen Showdown beim letzten Rennen geben. Freut euch auf ein heißes Finale“, sagte der zweifache NLS-Champion Rink.
Gewinnt das Trio die mit 19 Startern am besten besetzten Klasse, haben sie ihren Matchball verwandelt und sie sind neben dem bereits sicheren Triumph in der Nimex Team-Trophäe in der Klasse VT2 auch Gesamtmeister der NLS. Ohne Wenn und Aber. Wenn es so einfach wäre, müssten man aber ja keine Rennen mehr fahren. Am Reißbrett hat noch keiner Pokale gewonnen. Insofern wittern auch die Männer von W&S Motorsport noch ihre Chance. Daniel Blickle, Tim Scheerbarth und Max Kronberg aus der Cup 3 sind mit 66,04 Punkten derzeit Zweite. In der Cayman GT4 Trophy by Manthey-Racing haben 14 Autos genannt.
Die lachenden Dritten könnten die Titelverteidiger sein. Danny Brink und Philipp Leisen (66,59 Punkte) vom Adrenalin Motorsport Team Alzner Automotive, die mit Christopher Rink im V4-BMW fahren, haben nach Rennen acht die Tabellenführung inne. Die Drei weisen eine makellose Bilanz auf: In dieser Saison fuhren sie in sieben Rennen sieben Siege ein. Bereits im Vorjahr konnten sie alle fünf ausgetragenen NLS-Läufe für sich entscheiden. Den Titel dürften sie dennoch aufgrund weniger Nennungen in der V4 nur verteidigen können, falls bei den beiden anderen Aspiranten einiges schief geht. Aber, man weiß ja nie. Und die Nordschleife schreibt seit jeher ihre eigenen Geschichten.
Trotz der spannungsgeladenen Konstellation in der Gesamtmeisterschaft bietet auch der Rest des Feldes einige interessante Geschichten. Der kultige Opel Manta ist beispielsweise zurück mit Peter Haas, Olaf Beckmann und Volker Strycek am Volant. Spektakulär ist auch das Comeback des Lamborghini GT3 Evo von Konrad Motorsport mit Axcil Jefferies als Piloten. Ebenfalls zu beachten in der SP9 ist Umsteiger Jakub Giermaziak. Vom AMG-Mercedes zum Lamborghini landet der 31 Jahre alte Pole nun im Audi R8 LMS von Phoenix Racing zusammen mit Kim Luis Schramm. Bei NLS 5 war er der Polesetter mit dem italienischen GT-Rennwagen. Mal sehen, was er dieses Mal erreichen kann. Als geerdeter Promi gibt sich Markus Flasch. Der Geschäftsführer der BMW M GmbH und gleichzeitige Motorsportchef der Münchner setzt sich mit Jacob Erlbacher und Uwe Ebertz in einen VT2-BMW des Team Adrenalin. Der Österreicher arbeitet an seiner Permit.
Eine Fülle an Entscheidungen steht bevor. Denn auch in der Junior-Trophäe oder der NLS Speed-Trophäe entscheidet sich erst beim letzten Rennen der Kampf um die Spitze. Marcel Johannes Marchewicz gewann in dieser Saison in der SP10 in wechselnder Besatzung sechs der sieben Rennen, wodurch dem Team Schnitzelalm Racing auch der Sieg in der Nimex Team-Trophäe in der Klasse SP10 nicht mehr genommen werden kann. Der 24-Jährige ist mit 60,79 Punkten Erster bei den Junioren. Dieses Mal begleiten ihn im Schnitzelalm Racing Mercedes-AMG GT4 Marek Böckmann, Reinhold Renger und Tim Neuser. Ärgste Verfolger sind Moritz Oberheim und Nico Otto (55,32 Punkte) aus der Cup 5 im BMW M2 CS Racing von FK Performance Motorsport, die zusammen mit Marc Ehret fahren. Chancen darf sich auch noch das Duo „Danish Dynamite“ Lucas Daugaard und Kaj Schubert (53,42 Punkte) aus der V5 ausrechnen. Das Team Young KRS Danes wird komplettiert im Porsche Cayman durch Andre Krumbach.
Gar keine verlässliche Vorhersage möglich ist bei dem Zweikampf um den Sieg bei der NLS-Speed-Trophäe zwischen Frank Stippler und Vincent Kolb im Audi R8 LMS GT3 von Phoenix Racing (144 Punkte) auf der einen Seite und dem BMW Junior Team um Neil Verhagen, Max Hesse und Daniel Harper im BMW M6 GT3 (140 Punkte) auf der anderen Seite. Der Sieger bei NLS9 erhält 35 Punkte, der Zweite 28 Zähler. Hinzu kommen gegebenenfalls auch noch Punkte von eins bis drei für das Qualifying. Gar punktgleich sind die beiden genannten Teams in der Nimex Team-Wertung der Klasse SP9 Pro. Beim PAGID Racing 45. DMV Münsterlandpokal fällt auch hier die Entscheidung. Das Rennen startet am Samstag, 9. Oktober um 12 Uhr über die Distanz von vier Stunden. Zuvor werden im Zeittraining von 08:30 bis 10 Uhr die Positionen im Grid ausgefahren.
Als besonderes Schmankerl für die Fans sind 500 teils historische Fahrzeuge des Porsche Club Nürburgring im Fahrerlager vertreten. Kids können sich zudem auf den übergroßen Transformer im Fahrerlager und Startaufstellung freuen, der sicherlich für jedermann ein attraktives Fotomotiv ist. Wer es sich am Wochenende vor dem Fernseher oder dem Laptop gemütlich machen will, der erhält wie üblich den aufwändig produzierten Livestream auf VLN.de, YouTube und Facebook, der ab 08:30 Uhr das Renngeschehen aus der Grünen Hölle auf den heimischen Bildschirm bringt. 2021 wird das Ganze bei allen Rennen mit spektakulären Livebildern aus dem ROWE-Heli garniert.
(Text: VLN-Presse/PR - www.vln.de)

06.10.2021 - DTM - Herzschlagfinale der DTM am Norisring: Duell zwischen Lawson und van der Linde oder doch Vierkampf mit Götz und Wittmann
Tage des Donners am Norisring! Erstmals ist der Stadtkurs in Nürnberg die ultimative Bühne für den Showdown der traditionellen Rennserie. Liam Lawson, der erst 19-jährige Neuseeländer im Red Bull-Ferrari, oder der sechs Jahre ältere Südafrikaner Kelvin van der Linde im ABT-Audi – das ist hier die Frage. Wer gewinnt den heißumkämpften DTM-Titel, wer wird Nachfolger des dreimaligen DTM-Champions René Rast? Auch Lokalmatador Maximilian Götz (GER) im HRT-Mercedes-AMG mischt im Titelkampf mit, und rein rechnerisch hat auch Marco Wittmann im Walkenhorst-BMW noch Chancen auf den Titel, dessen Wert im internationalen Motorsport überaus hoch ist. Motorsport-Kenner wissen, dass auf dem nur 2.300 Meter langen Norisring alles passieren kann, wirklich alles.
Genau das macht diese kurze, aber schwierige Rennstrecke rund um die geschichtsträchtige Steintribüne auch für Fans so interessant. Sie sind verdammt nah dran und nirgendwo sonst kommen die Rennwagen häufiger vorbei – etwa doppelt so oft wie auf üblichen Strecken –, 69 Runden werden in jedem der beiden DTM-Rennen erwartet. Der Norisring ist auch berühmt für seine einzigartige Atmosphäre am Dutzendteich, für die Fan-Nähe im offenen Fahrerlager und das Fan-Village mit Programm und DJs.
Norisring – das ist höchste Tradition im deutschen Motorsport allgemein, denn schon 1947 wurde an der Zeppelinwiese das erste Rennen gefahren, und auch in der DTM. Seit 1984 wurden schon 46 DTM-Rennen ausgetragen, immer mitten im Sommer. Nach dem Ausfall im Vorjahr machte Corona in diesem Jahr eine Verlegung des ursprünglich angedachten Termins im Juli erforderlich, und jetzt erlebt der Norisring das Herzschlagfinale der DTM 2021. Die Wetteraussichten für da Wochenende sind allerdings vielversprechend. Es ist die ultimative Herausforderung für alle Fahrer und Teams, und der ultimative Action-Faktor für die Fans. Immerhin wird auf der nicht-permanenten Rennstrecke Tempo 260 erreicht. Die errechnete Rundenzeit liegt knapp unter 50 Sekunden (49,6s), die Renndistanz wird voraussichtlich 69 Runden betragen. Vor allem die Bremsen werden auf dem Norisring extrem belastet, wenn vor der Grundig-Spitzkehre fast 70 Mal brachial von 260 auf etwa 47 km/h heruntergebremst werden muss. Dazu kommt ein Volllastanteil von 67 Prozent. Ein Belastungstest für Mensch und Maschine!
Jetzt also Finale, und es könnte kaum besser angerichtet sein. 206 zu 192 steht es zwischen Lawson und van der Linde. Lawson holte drei Pole-Positions und drei Siege, van der Linde fünf Pole-Positions und vier Siege. Nicht abzuschreiben sind auch Maximilian Götz mit 180 und Marco Wittmann mit 165 Zählern. Mit einem GT-Rennwagen hat noch keiner Erfahrung auf dem Norisring gesammelt, das ist die erste Herausforderung. Für Lawson und sein Team ist der Norisring komplett Neuland, während van der Linde auf die Erfahrung aus 25 Rennen und zwölf Podiumsplätzen des ABT-Teams am Dutzendteich seit 2000 bauen kann und selbst hier schon im Rahmen des Scirocco-Cups gefahren ist.
Wenn er seinen Punktevorsprung über die Runden bringen sollte, wäre Liam Lawson mit 19 Jahren der jüngste DTM-Champion der Geschichte. Und dieser Titel käme dem Red Bull-Junior, der trotz all seines Lobes für die DTM längst auf die Formel 1 fokussiert ist, gerade zur rechten Zeit. Zum Finale erhält der „Kiwi“ Unterstützung aus seiner neuseeländischen Heimat, wo das DTM-Finale sogar live im Fernsehen übertragen wird. Weil Alex Albon seinen Verpflichtungen als Formel-1-Ersatzfahrer von Red Bull Racing beim Grand Prix in der Türkei nachkommen muss, übernimmt der Neuseeländer Nick Cassidy erstmals den AlphaTauri-Ferrari mit der Nummer 23. Und den Norisring kennt der 27-Jährige bereits aus Formel-3-Zeiten 2013 und 2016. Inklusive Gaststarter Lucas di Grassi, dem ehemaligen Formel-E-Champion im vierten ABT-Audi, präsentiert sich die DTM mit 20 GT-Rennwagen in der Franken-Metropole.
Tages des Donners stehen dem Norisring bevor, ein „Speedweekend“ der Extra-Klasse. Dafür sorgt nicht nur die DTM, die zum Abschluss auf eine furiose Saison zurückblickt, sondern ein geballtes Motorsport-Paket mit der Nachwuchsserie DTM Trophy mit seriennahen GT-Sportwagen, mit der DTM Classic Tourenwagen Legenden, dem BMW M2 Cup, der P9 Challenge sowie den Demo-Fahrten von DTM Electric und BMW-Legenden. Allein die DTM präsentiert ein Fahrerfeld der Weltelite, aber auch sonst präsentiert sich am Dutzendteich das Who-is-who des Rennsports mit Fahrern wie Hans-Joachim Stuck, Klaus Ludwig, Christian Danner, Kurt Thiim und Klaus Niedzwiedz in der DTM Classic sowie Johnny Cecotto, Leopold von Bayern und Norisring-Rekordsieger Bruno Spengler.
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

06.10.2021 - DTM Trophy - Offener Schlagabtausch um den Titel: Nur drei Punkten trennen Green und Tregurtha
Wie in der DTM, ist auch in der DTM Trophy das Titelrennen noch offen. Nur drei kleine Pünktchen trennen die Titelaspiranten Ben Green und William Tregurtha vor den beiden alles entscheidenden Saisonrennen 13 und 14 am Wochenende (08.-10. Oktober) auf dem Norisring. Green oder Tregurtha, das bedeutet auch BMW oder Mercedes-AMG. Nur eines ist klar: Der Nachfolger von Vorjahres-Champion Tim Heinemann kommt aus Großbritannien. Hockenheim erlebte am vergangenen Wochenende zwei spektakuläre Rennen zur DTM Trophy, und am Norisring wird es kaum anders sein. „Das Racing wird sehr intensiv sein“, sagt Herausforderer Tregurtha voraus.
Dabei war Ben Green im badischen Motodrom auf dem besten Weg, den Sack schon halbwegs zuzumachen. Mit dem BMW von FK Performance Motorsport eroberte er am Samstag und Sonntag die Pole-Position, auch in beiden Rennen kreuzte er die Ziellinie als Erster, doch den Sieg am Samstag verlor er wieder durch eine unglückliche Strafe, weil er aufgrund eines technischen Problems den Abstand zum Safety-Car nicht korrekt eingehalten hatte. Statt Maximalpunktzahl 56 waren es am Wochenende für ihn somit nur 33 Zähler. Drama bei Green also, aber auch bei Tregurtha. Nach der turbulenten Startrunde am Samstag fand er sich am Ende des Feldes wieder, kämpfte sich aber mit beherzter Fahrt wieder bis auf Rang zwei nach vorne.
Die beiden Briten werden von ihren Teams im Titelkampf intensiv unterstützt. Während Green bereits die zweite Saison bei FK Performance Motorsport aus Bremen fährt und im Vorjahr als Vierter abschloss, ist Tregurtha ebenso neu in der DTM Trophy wie sein Team CV Performance Group aus Niederzissen unweit des Nürburgrings. „Ben ist einfach ein kompletter Rennfahrer“, sagt FK-Teamchef Martin Kaemena. Schwächen seines Fahrers fallen ihm keine ein, dafür aber Stärken: „Sein Fokus, das Auto abzustimmen und mit den Ingenieuren zusammenzuarbeiten. Sein technisches Verständnis ist absolut top.“ Kaemena führt es auf die GT3-Erfahrung von Green zurück, dass er schnell die richtige Abstimmung findet. „Zudem ist er menschlich super, sehr gelassen. Und über den Winter hat er sich vor allem im Bereich der mentalen Stärke extrem weiterentwickelt.“ Für Kaemena ist klar: „Wir planen, die Zusammenarbeit mit Ben auch im kommenden Jahr fortzusetzen.“
Auch Christian Voß ist von seinem Fahrer William Tregurtha absolut überzeugt und voll des Lobes. „William ist ein absolut professioneller Rennfahrer. Er arbeitet sehr fokussiert, auch im Team. Wir schätzen auch seine enge Zusammenarbeit mit seinem jungen Teamkollegen Mathias Salonen“, äußert Voß, der nach seinen zahlreichen Erfolgen im Kartsport sich im Frühjahr zum Einstieg in die DTM Trophy entschloss. „William ist morgens der Erste, der kommt, und abends der Letzte, der geht. Er interessiert sich sehr für die Technik und redet in allen relevanten Themen mit, bringt sich ein, was ich sehr gut finde.“ Seine Ruhe, seine Konzentration und seine Erfahrung nennt Voß als Stärken von Tregurtha, ergänzt aber auch, dass sich der Brite manchmal etwas schwer tut, mit Kritik umzugehen. Von Druck vor dem Finale kann bei Tregurtha keine Rede sein. „Er ist die ruhigste Person im Team. Alle Ingenieure, Mechaniker und auch ich sind viel nervöser.“ Auch Voß hat einen klaren Plan, will 2022 mit Tregurtha weiter zusammenarbeiten und will möglichst sogar vier Autos in der DTM Trophy einsetzen. Mit Blick auf das Finale am Norisring sagt der CVPG-Teamchef: „Jetzt stehen Will und ich hier am Ende der Saison und fahren um die Meisterschaft. Damit hätte niemand gerechnet, denn für uns ist es das erste Jahr mit den seriennahen GT-Sportwagen.“
Die Voraussetzungen sind für Green und Tregurtha nahezu gleich: nur drei Punkte Unterschied, und keine Erfahrungen auf dem Norisring. „Ich bin noch nie am Norisring gewesen. Aber ich liebe Straßenkurse. Der Norisring ist etwas Einzigartiges, und ich empfinde es als eine Ehre, dort fahren zu dürfen“, freut sich Tregurtha auf das Duell gegen seinen Landsmann Green, mit dem er seit Jahren im Gleichschritt durch die Motorsport-Welt marschiert. „Die Strecke sieht aufregend aus. Ich gehe selbstbewusst in die Rennen und will bis zum Fallen der Zielflagge im Sonntagrennen kämpfen, um den Titel zu holen“, lässt Green keinen Zweifel an seiner Entschlossenheit aufkommen.
Der Titel in der DTM Trophy ist das erklärte Ziel von beiden, aber nur einer kann Champion der Nachwuchsserie DTM Trophy werden. Das Ziel, 2022 in die DTM aufzusteigen, können beide erreichen. Die Qualitäten der beiden Briten sind den DTM-Teamchefs sicher nicht entgangen. Die packenden Rennen der DTM Trophy am Norisring werden live in SPORT1 (Samstag und Sonntag jeweils ab 15:00) sowie über die Streaming-Plattform DTM Grid (grid.dtm.com) übertragen.
(Text: ITR e.V. - Press & Public Relations - www.dtm.com/de/dtm-trophy)

03.10.2021 - GT Masters - Stabilität und ein neues Highlight: Die ADAC GT Masters-Termine 2022
Das ADAC GT Masters geht mit einem starken Mix aus sieben attraktiven Strecken in Deutschland, Österreich und den Niederlanden und einem neuen Highlight in das Jahr 2022. Beim Kalender setzt die GT-Serie auf Stabilität: Die 16. Saison startet traditionell vom 22. bis 24. April 2022 in der Motorsport Arena Oschersleben. Ein neues Highlight markiert das Family & Friends Festival im August auf dem Lausitzring. Frühzeitige Planungssicherheit schafft das ADAC GT Masters nicht nur bei den Terminen, auch das Fernsehpaket für 2022 steht: Die Mediengruppe RTL überträgt auf ihrem frei empfangbaren TV-Sender NITRO alle 14 Rennen live und in voller Länge. Im attraktiven Rahmen des ADAC GT Masters bilden auch im kommenden Jahr die ADAC GT4 Germany, die ADAC TCR Germany und die ADAC Formel 4 ein abwechslungsreiches Programm, sechsmal ist auch der Porsche Carrera Cup Deutschland mit dabei.
„Stabilität und Kontinuität für Teilnehmer und Fans hatten bei der Terminplanung für die Saison 2022 nach zuletzt 18 unruhigen Monaten eine hohe Priorität“, sagt ADAC Sportpräsident Dr. Gerd Ennser. „Das Herz der international beliebten GT-Rennserie schlägt in Deutschland, daher startet das ADAC GT Masters im kommenden Jahr auf fünf deutschen Rennstrecken, ergänzt wird der attraktive Kalender mit Rennen auf zwei beliebten Formel-1- und MotoGP-Strecken bei unseren Nachbarn in Österreich und den Niederlanden. Ein Highlight im Kalender und in der Region wird das Family & Friends Festival auf dem Lausitzring.“
Insgesamt 14 Rennen sind im Jahr 2022 geplant: In bester Tradition ist der Auftakt Ende April in der Motorsport Arena Oschersleben (22. bis 24. April), zum zweiten Rennwochenende geht es vier Wochen später auf die Alpen-Highspeed-Piste Red Bull Ring (20. bis 22. Mai) in Österreich, auf der neben der Formel 1 auch die MotoGP startet. Ende Juni begeistert die Formel-1-Strecke in Zandvoort (24. bis 26. Juni) mit ihren spektakulären Steilwandkurven, ehe Anfang August die Rennen auf der knackigen Sprintstrecke des Nürburgring (5. bis 7. August) die Saisonhalbzeit markieren. Im August feiert das neue Family & Friends Festival von ADAC und DEKRA auf dem Lausitzring (19. bis 21. August) Premiere. Auf die Besucher wartet ein bunter Mix von verschiedenen Themenwelten, Entertainment und Motorsport auf dem gesamten 540 Hektar großen Areal der Rennstrecke. Das vorletzte Rennwochenende steigt dann auf dem anspruchsvollen Sachsenring (23. bis 25. September) bei Chemnitz, wo auch die Stars der MotoGP jährlich zu Gast sind, ehe es zum Titelshowdown im Motodrom des Hockenheimring Baden-Württemberg (21. bis 23. Oktober) kommt.
Bei der Erstellung des Kalenders für die Saison 2022 hat sich der ADAC abermals eng mit der SRO Motorsport Group abgestimmt und Terminüberschneidungen mit der Intercontinental GT Challenge, der GT World Challenge Europe und GT4 European Series vermieden. Das ermöglicht den zahlreichen internationalen Topteams und Profifahrern des ADAC GT Masters auch den Start auf europäischer Bühne. Auch die bedeutenden Langstreckenklassiker in Le Mans, am Nürburgring und in Spa wurden vollumfänglich bei der Terminplanung des Kalenders berücksichtigt.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

03.10.2021 - DTM - DTM steht am Norisring ein Herzschlagfinale bevor: Lawson führt das Titel-Quartett wieder an
Der DTM steht am nächsten Wochenende (08.-10. Oktober) ein Herzschlagfinale bevor: Vier Fahrer kommen vor den letzten beiden Saisonrennen am Norisring noch für den Titel in Frage. Während der Österreicher Lucas Auer mit dem Mercedes-AMG des Teams WINWARD am Sonntag in Hockenheim erneut siegte und damit seinen zweiten Saisonsieg feierte, verschaffte sich der erst 19 Jahre alte Neuseeländer Liam Lawson im Red Bull-Ferrari mit dem zweiten Platz einen 14-Punkte-Vorsprung im Titelkampf und liegt nun mit 206 Punkten in Front. Dritter in Hockenheim wurde der Uffenheimer Maximilian Götz im HRT-Mercedes, der mit nunmehr 180 Punkten seine Titelambitionen wahrte.
Der Südafrikaner Kelvin van der Linde, der im ABT-Audi am Samstag mit seinem vierten Saisonsieg die Tabellenführung zurückerobert hatte, musste sich am Sonntag nach zwei Fünf-Sekunden-Strafen mit Rang zehn und nur einem Punkt begnügen. Mit 192 Zählern ist van der Linde Tabellenzweiter, hinter Lawson und vor Götz. Marco Wittmann (GER) kam mit dem Walkenhorst-BMW außerhalb der Punkte ins Ziel, hat aber mit 165 Punkten theoretisch immer noch die Chancen, auf seiner Hausstrecke den dritten Titel einzufahren. Entschieden ist bereits die Hersteller-Wertung der DTM 2021, die Mercedes-AMG vorzeitig gewonnen hat. Leider kam es im Rahmen des Pflichtboxenstopps von Mike Rockenfeller zu einem Zwischenfall, bei dem sich ein Mechaniker des Teams ABT Sportsline an der linken Hand verletzt hat.
„Ich konnte Kelvin van der Linde schnell überholen und mich gleich etwas absetzen. Das war heute der Schlüssel zum Erfolg. Wenn man einmal vorne ist, ist natürlich alles etwas einfacher“, berichtete Lucas Auer in der Sieger-Pressekonferenz. „Nach der Kollision am Samstag hat das Team wieder bis in die Nacht schrauben müssen. Danke dafür, es hat sich gelohnt. Ich freue mich sehr über den zweiten Sieg und den Hersteller-Titel für Mercedes-AMG.“ Mehr in die Rennaction involviert war Liam Lawson: „Es war ein ziemlich intensives Rennen! Kelvin van der Linde ist einmal hinten aufgefahren, dadurch war mein Auspuff krumm und hat ein Loch in die Verkleidung gebrannt“, erzählte der Neuseeländer. „Ich hatte den Vorteil, dass ich kein Erfolgsgewicht hatte, anders als Kelvin. Daher war mir ziemlich klar, dass er damit nur schwer vorbeikommen kann. Mit der Ausbeute an diesem Wochenende bin ich absolut zufrieden. Ich kenne den Norisring nicht, werde mich aber bestmöglich vorbereiten.“
Auch Maximilian Götz hatte einen Schlüsselmoment im Rennen: „Wir wussten, dass wir nach Samstag etwas anders machen mussten. Der Schlüssel war der sehr starke Boxenstopp. Nach dem Stopp konnte ich Kelvin in seiner Outlap überholen und damit aufs Podium fahren. Ich freue mich über den Titel für Mercedes-AMG und kann allen bei Mercedes-AMG nur für das große Engagement in dieser Serie danken.“ Für Götz ist das Rennen auf dem Norisring kein Rennen wie jedes andere. „Ich freue mich jetzt auf mein Heimrennen. Mit dem Titel wird es sicherlich schwierig, aber in der DTM ist alles möglich. Ich werde das ohne Druck angehen.“
Anders als Samstag, als es in der ersten Runde zu einer Kollision kam, verlief die erste Runde am Sonntag ohne Zwischenfall. Nachdem Kelvin van der Linde im ABT-Audi wie schon am Vortag die Pole-Position erobert hatte, konnte er den Startplatz-Vorteil nicht über die erste Runde retten. Lucas Auer zog mit dem WINWARD-Mercedes in einem sauberen Manöver vorbei und konnte sich bis zum Ende der ersten Runde bereits etwas absetzen. Dahinter entbrannten zahlreiche intensive Duelle im gesamten Feld. Gerade das Duell zwischen van der Linde und Lawson hatte es in sich. Dabei touchierte der ABT-Audi einmal das Heck des Red Bull-Ferrari, den Lawson nur mit Mühe abfangen konnte. Van der Linde kassierte dafür eine Fünf-Sekunden-Zeitstrafe, und weil er die nicht beim nächsten Boxenstopp absaß, bekam er eine zweite Fünf-Sekunden-Strafe dazu. Statt Sechster wurde es letztlich nur Platz zehn, für den es nur einen einzelnen Punkt gibt. Noch schlimmer traf es den vierten Meisterschaftsaspiranten Marco Wittmann, der im BMW nur Rang 13 im Zeittraining herausfahren konnte, ebenfalls eine Fünf-Sekunden-Strafe kassierte und am Ende eines unterhaltsamen Rennens letztlich außerhalb den Punkteplätzen ins Ziel kam.
Nur wenige Tage Zeit bleibt den Teams zur Vorbereitung auf das entscheidende Finale. Erstmals in der langjährigen Geschichte ist der nur 2,3 Kilometer lange Stadtkurs in Nürnberg Schauplatz des Saisonausklangs. Am Samstag und Sonntag stehen die letzten beiden Saisonrennen 15 und 16 der DTM 2021 auf dem spektakulären Kurs auf dem Programm. Eintrittskarten sind über den DTM-Ticket-Shop (tickets.dtm.com) und die DTM-Ticket-Hotline (01806 991166) erhältlich. Den Zuschauern steht auch in Nürnberg das Fahrerlager offen, inklusiv Pitwalk, Autogrammstunden und Fan-Village.
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

01.10.2021 - GT Masters - Mercedes-AMG-Pilot Jules Gounon glänzt mit erster Bestzeit auf dem Sachsenring
Starker Lauf fortgesetzt: Ex-Meister Jules Gounon (26/F, Team Zakspeed Mobil Krankenkasse Racing) fuhr im ersten Freien Training der Deutschen GT-Meisterschaft auf dem Sachsenring die Bestzeit und knüpfte damit an seine Leistung beim vorangegangenen Lauf auf dem Lausitzring an. Dort gelang dem Franzosen zuletzt die Pole-Position, der Sieg und die schnellste Rennrunde. Hinter dem Mercedes-AMG-Werksfahrer platzierten sich Porsche- und Audi-Fahrer. Die beiden Rennen auf dem Traditionskurs werden am Samstag und Sonntag ab 16 Uhr live bei NITRO im Free-TV übertragen. Im Livestream sind sie kostenlos und ohne Registrierung bei TVNOW.de und auf adac.de/motorsport zu sehen.
1.18,887 Minuten betrug am Ende die Bestzeit von Gounon, der sich das Fahrzeug mit Igor Wali?ko (24/PL) teilt. Damit war er der einzige Pilot, der unter 1.19 Minuten fuhr. „Die Zeit bedeutet eigentlich nicht wirklich etwas. Wir sind mit neuen Reifen rausgefahren, was nicht alle Teams gemacht haben“, so der Meister von 2017. „Ich freue mich immer, zum Sachsenring zurückzukehren. Denn hier begann eigentlich meine GT3-Karriere, als ich 2016 meinen ersten Sieg im ADAC GT Masters eingefahren habe. Daher ist es immer sehr emotional für mich, hier zu fahren. Ich fühle mich immer besser im Mercedes-AMG, den ich in diesem Jahr das erste Mal fahre. Wir wollen natürlich auch diesmal ein gutes Ergebnis einfahren, aber wir müssen bescheiden bleiben, hart arbeiten und kämpfen. Im Qualifying werden wir dann sehen, wo wir stehen.“
0,285 Sekunden hinter Gounon platzierte sich Porsche-Werksfahrer Mathieu Jaminet (26/F, SSR Performance), der sich den 911 GT3 R mit Titelverteidiger Michael Ammermüller (35/Rotthalmünster) teilt. Rang drei ging in der einstündigen Sitzung mit 1.19,196 Minuten an den Audi R8 LMS von Kim-Luis Schramm (24/Meuspath) und Dennis Marschall (25/Eggenstein, beide Rutronik Racing by Tece). Platz vier holte sich ein weiterer Porsche: Thomas Preining (23/A) und Christian Engelhart (34/Starnberg, beide Küs Team Bernhard) gelang eine persönliche Bestzeit von 1.19,219 Minuten, die Top fünf vervollständigten Rolf Ineichen (42/CH) und Franck Perera (37/F, beide GRT Grasser Racing Team) im besten Lamborghini Huracán GT3 Evo mit 1.19,242 Minuten.
Der Italiener Mattia Drudi (23) vertritt auf dem Sachsenring bei Rutronik Racing by Tece Pierre Kaffer (44/Schlieren). Der Audi-Werkspilot teilt sich den Audi R8 LMS mit der Startnummer 11 mit Stammpilot Elia Erhart (33/Röttenbach). Für Drudi ist es der erste Auftritt auf der anspruchsvollen Berg-und-Tal-Bahn. „Es ist keine einfache Strecke“, so Drudi. „Sie ist sehr herausfordernd, da sie bergab und bergauf geht und die Reifen sehr beansprucht. Sie macht aber viel Spaß. Es ist schön, nach zwei Jahren wieder zurück im ADAC GT Masters zu sein. Ich möchte Elia im Kampf um den Titel in der Pirelli-Trophy-Wertung helfen, aber natürlich möchten wir auch in der Gesamtwertung gut aussehen.“
Mit dem Schweden Erik Johansson kehrt ein ehemaliger Rennsieger in das ADAC GT Masters zurück. Der 24-Jährige startet für den Rest der Saison im Porsche 911 GT3 R von MRS GT-Racing. Für den Rennstall aus Lonsee ist Johansson ein alter Bekannter: 2020 gewann er mit dem Team von Karsten Molitor und Iris Dorr das Sonntagsrennen auf dem Red Bull Ring. In dieser Saison startete er bisher für MRS im nordamerikanischen Porsche Carrera Cup.
Die sächsische Mannschaft T3 Motorsport startet an diesem Wochenende mit einem neuen Line-up: Stammpilot Maximilian Paul (21/Dresden) teilt sich beim Heimspiel des Teams den Lamborghini Huracán GT3 Evo mit Werksfahrer Marco Mapelli (34/I). Pauls bisheriger Partner Hugo Sasse (17/Aschersleben) wechselte dagegen zum GRT Grasser Racing Team, mit dem er auch die verbleibenden Rennen in Hockenheim und auf dem Nürburgring bestreiten wird. Dort teilt er sich den Huracán GT3 Evo mit der Startnummer 82 mit Tim Zimmermann (24/Lochau).
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

01.10.2021 - DTM - Hockenheim: Kelvin van der Linde ist gut drauf, lässt nicht locker und haut eine Bestzeit raus
Im Titel-Vierkampf der DTM brennt die Luft! ABT-Audi-Pilot Kelvin van der Linde, der zuletzt in Assen die Tabellenführung verlor, lässt nicht locker. Im Freitagtraining beim vorletzten Rennwochenende in Hockenheim brannte der Südafrikaner eine überlegene Bestzeit von 1:37,841 Minuten in den Asphalt. Während mit Maximilian Götz (GER) im Mercedes-AMG des Teams HRT ein weiterer Fahrer aus dem Spitzenquartett der Fahrerwertung auf Rang drei fuhr, fanden sich die anderen beiden Titelanwärter, Liam Lawson (NZL) im Red Bull-Ferrari des Teams AF Corse und Marco Wittmann (GER) im Walkenhorst-BMW, am anderen Ende der Zeitenliste wieder, Lawson auf Rang 18 und Wittmann gar nur an 21. und damit letzter Position. Karten für den Hockenheimring Baden-Württemberg gibt es noch für beide Renntage über den DTM-Ticket-Shop (tickets.dtm.com) und über die DTM-Ticket-Hotline 01806 991166. Die Rennen sowie das Eventprogramm versprechen Spannung, Action und gute Laune. Beide DTM-Rennen am Samstag und Sonntag (Start jeweils um 13:30 Uhr) werden in SAT.1 ab 13:00 Uhr sowie in über 60 Ländern live übertragen.
Das erste Freie Training der DTM auf dem Hockenheimring am Freitagmittag endete mit einer Mercedes-Doppelspitze. Der Inder Arjun Maini (Team GetSpeed) fuhr mit 1:38,356 Minuten die Bestzeit, vor seinem Markenkollegen Vincent Abril (MON, Team HRT). Dahinter folgten Nico Müller (SUI) im Rosberg-Audi, Assen-Sieger Lucas Auer (AUT) im WINWARD-Mercedes sowie die beiden ABT-Audi-Fahrer Mike Rockenfeller (GER) und Gaststarter Lucas di Grassi (BRA). Im zweiten Training am Nachmittag fuhr Kelvin van der Linde mit 1:37,841 Minuten die Tagesbestzeit und war dabei über eine halbe Sekunde schneller als die drei Mercedes-Fahrer Daniel Juncadella (ESP, Team GruppeM), Götz und Abril.
„Es ist absolut mega, wieder vorne mit dabei zu sein“, freute sich Kelvin van der Linde. „Am Samstag und Sonntag zählt es, aber das heutige Training ist schon mal eine gute Grundlage“, so der Tagesschnellste, hinter dem mit Götz, Maini und Abril drei Mercedes-AMG-Fahrer, dann Rockenfeller und Müller mit Audi, Ellis und Auer mit Mercedes sowie DTM-Neueinsteiger Lucas di Grassi im ABT-Audi folgten und damit die Top Ten komplettierten. Beachtlich war die elfte Zeit von Hubert Haupt (GER) im HRT-Mercedes bei seinem zweiten Gaststart.
Mit Liam Lawson, Marco Wittmann, Kelvin van der Linde und Maximilian Götz sprachen die ersten Vier aus der Fahrerwertung im traditionellen DTM-Talk. „Für mich macht es wenig aus, ob ich jetzt vorne bin oder nicht“, sagte Tabellenführer Liam Lawson. „Dass wir hier als Fahrer von vier verschiedenen Marken sitzen, zeigt, wie eng und wie ausgeglichen es ist“, erklärte Kelvin van der Linde. „Liam ist ein gutes Beispiel: vor dem Red Bull Ring hatte er mehr als 50 Punkte Rückstand, aber nach zuletzt zwei starken Wochenenden steht er vorne.“ Maximilian Götz räumte ein: „Mir macht es nichts aus, dass ich der Jäger bin, so lange ich am Ende der Saison vorne stehe. Mein letzter Titelgewinn war 2014, es wird mal wieder Zeit.“ Auch Wittmann hatte in den vergangenen zwei Rennwochenenden große Ausbeute. „Jetzt gilt es, dieses Momentum festzuhalten“, sagte er.
Alle Fahrer freuen sich über die Rückkehr der Fans. „Mein Fanclub unterstützt mich seit 14, 15 Jahren, aber die vergangenen zwei Jahre konnten sie fast nirgendwo hin. Schön, dass sie jetzt wieder da sind“, so Götz. „Aus Südafrika ist es natürlich etwas weit, aber zuletzt habe ich auch einige südafrikanische Fahnen gesehen, das ist toll“, erklärte van der Linde. Lawson wunderte sich, dass sogar beim Hotel Fans standen und Autogramme sammelten. „Hier in Hockenheim ist die Begeisterung bei den Fans am größten, das war schon so, als ich in den Nachwuchs-Formelserien fuhr.“ Für die Marco-Wittmann-Fans gibt es einen eigenen Merchandise-Stand. „Es ist toll, dass die Leute so mitfiebern. Das gilt auch für meinen Sponsor Schaeffler. Nach einer Wette, bei dem es darum ging, ob ich das Zolder-Rennen gewinnen könnte, haben sich sogar zwei Manager von Schaeffler ein Tattoo mit meiner der Nummer 11 stechen lassen.“
Obwohl die Titelentscheidung wohl erst beim großen Finale auf dem Norisring fällt, mussten die Fahrer auch schon die Frage beantworten, wie sie danach feiern würden. Als Getränk favorisierten Lawson und Wittmann Wodka-Red Bull, Götz würde „alles Alkoholische“ trinken, „da ich sonst das ganze Jahr keinen Tropfen trinke“. Der Franke sprach sich für Daniel Juncadella als DJ aus, während sich die Fahrer überwiegend auf Clubmusik freuen. „Aber meine Schaeffler-Jungs werden wohl wieder mit ‚Cordula Grün‘ um die Ecke kommen, mein Lieblingslied ist es nicht, aber gut“, mutmaßte Wittmann. Van der Linde stellte einen Karaoke-Auftritt in Aussicht. Alle Fahrer waren sich einig, dass sie auf jeden Fall mit den anderen drei Fahrern feiern wollen.
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

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