NEWS aus dem Automobilsport im NOVEMBER 2021

26.11.2021 - DTM Trophy - Premiere in der DTM Trophy: Mücke Motorsport steigt mit zwei Mercedes-AMG ein
Prominenter Zuwachs für die DTM Trophy: Mücke Motorsport wird in der Saison 2022 in der Nachwuchsserie auf der DTM-Plattform zwei Mercedes-AMG an den Start bringen. Mit den seriennahen GT-Sportwagen schlägt das Team um Peter Mücke, das für seine erfolgreiche Nachwuchsförderung bekannt ist, einen neuen Weg ein, um junge Talente aus der Formel 4 in den GT-Sport einzuführen und für den Aufstieg in die DTM vorzubereiten.
„Die DTM Trophy ist der ideale Einstieg in den GT-Rennsport“, sagt Teamchef Peter Mücke, der die Fahrerbesetzung zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben wird. „Dabei profitieren junge Fahrer vor allem von der DNA der DTM Trophy, nämlich einem Fahrer je Auto, wie in der DTM. Das ist ein sehr wichtiger Punkt, denn so kann sich ein Fahrer deutlich schneller und geradliniger entwickeln, ohne Kompromisse mit einem zweiten Fahrer eingehen zu müssen. Und als Team können wir uns auf einen Fahrer konzentrieren und besser auf seine Bedürfnisse reagieren.“ Für Peter Mücke, einst erfolgreicher Rennfahrer, bevor er 1998 Mücke Motorsport gründete, der aber auch mit 75 Jahren gerne noch gemeinsam mit seinem Sohn und ehemaligen DTM-Piloten Stefan in der DTM Classic antritt, ist mit Blick auf die Team-Philosophie klar: „Unser Engagement in der DTM Trophy werden wir auf DTM-Niveau betreiben.“
Sein in Berlin-Altglienicke ansässiges Team fuhr bereits von 2005 bis 2016 mit Mercedes in der DTM und kehrte in der vergangenen Saison in die Traditionsserie zurück. Auf dem Norisring erzielte Maximilian Buhk im Mücke-Mercedes mit innovativer Space-Drive-Technologie von Schaeffler-Paravan als Dritter die beste Saison-Platzierung. Dass Mücke auch in der DTM Trophy auf Mercedes-AMG setzt, ist demzufolge nur logisch.
Neben der DTM setzt Peter Mücke seit der Teamgründung auf die Nachwuchsförderung in diversen Formel-Klassen. Formel-1-Piloten wie Sebastian Vettel, Robert Kubica, Christian Klien, Markus Winkelhock und Sébastien Buemi waren mit Mücke erfolgreich. Aufgrund der enorm steigenden Kosten in den Formel-Rennserien sieht Peter Mücke die DTM Trophy als exzellente Alternative. „Die DTM Trophy ist eine vielversprechende Antwort auf die Frage vieler Fahrer, wo sie in Zukunft fahren sollen. Der Schritt in die DTM Trophy ist naheliegend, denn am Ende landen 90 Prozent der Formel-Fahrer ohnehin im GT-Rennsport. Die DTM Trophy ist auf der professionellen DTM-Plattform der perfekte Unterbau für den Aufstieg in hochkarätige GT-Meisterschaften wie die DTM. Und mit der Verpflichtung von Scot Elkins als neuem Renndirektor für die DTM und auch für die DTM Trophy ist die Nachwuchsserie auch sportlich perfekt aufgestellt.“
Als Director Event & Operations der DTM-Organisation ITR freut sich auch Frederic Elsner über den Zuwachs in der Nachwuchsserie: „Peter Mücke mit all seinen Erfolgen und Erfahrungen kennt die Wege und Ziele der Nachwuchsförderung wie kaum ein anderer. Dass er dabei künftig auf die DTM Trophy als Einstieg in den GT-Rennsport setzt, ist ein sehr gutes Signal und stärkt auch unsere Talent-Philosophie, mit der wir die DTM Trophy 2020 erfolgreich eingeführt haben.“
Die DTM Trophy startet 2022 in ihre dritte Saison. Auf der professionellen Bühne der DTM trägt die Nachwuchsserie sieben Rennwochenenden mit je zwei 30-minütigen Sprintrennen am Samstag und Sonntag aus. Auftakt zur DTM Trophy 2022 ist vom 20. bis 22. Mai auf dem DEKRA Lausitzring Turn 1. Nach Stationen im italienischen Imola, Norisring, Nürburgring, Spa-Francorchamps und Red Bull Ring findet vom 7. bis 9. Oktober das Finale auf dem Hockenheimring statt.
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

26.11.2021 - GT Masters - Neue feste Startzeit für die Deutsche GT-Meisterschaft 2022
Eine feste Startzeit für alle Rennen: Die 14 Rennen der Int. Deutschen GT-Meisterschaft starten im kommenden Jahr am Samstag und Sonntag zu einer einheitlichen Zeit. Zuschauer per TV und Livestream sitzen 2022 stets um 12:30 Uhr auf der Pole-Position, ab dann geht Live-TV-Partner NITRO bereits auf Sendung. Eine halbe Stunde später springt die Startampel dann auf Grün. Ab dem 27. November können sich die Teams für die Int. Deutsche GT-Meisterschaft 2022 einschreiben. Saisonstart ist vom 22. bis 24. April in der Motorsport Arena Oschersleben, Tickets gibt es bereits jetzt im Vorverkauf und bis Ende Dezember zu besonders attraktiven Konditionen.
NITRO-Senderchef Oliver Schablitzki: „Mit dem ADAC GT Masters haben wir 2021 im stetig wachsenden Motorsportangebot von NITRO ein echtes Highlight in unserem TV-Programm etabliert. Im Ergebnis sind wir sehr zufrieden, wie die Partnerschaft mit dem ADAC angelaufen ist – nicht nur sportlich lieferte die Deutsche GT-Meisterschaft bis zum Saisonfinale beste Sportunterhaltung, sondern auch die Quoten-Entwicklung betrachten wir sehr positiv. Mit den neuen Sendezeiten entsprechen wir nicht zuletzt auch dem Wunsch von Fans und Teams, die Rennen früher starten zu lassen.“
„Nach dem spektakulären Finale auf dem Nürburgring haben wir die Saison gemeinsam mit RTL Deutschland analysiert. Die Quoten der Deutschen GT-Meisterschaft bei NITRO haben sich stark entwickelt. Wir freuen uns auf die zweite Saison mit NITRO“, sagt ADAC Vorstand Lars Soutschka.
Die Vorbereitung für die neue ADAC GT Masters-Saison beginnt für die Teilnehmer bereits jetzt. Teams, die sich vom 27. November bis zum 15. Dezember für die Int. Deutsche GT-Meisterschaft einschreiben, profitieren dabei von attraktiven Konditionen. „Wir haben bereits im Vorfeld ein hohes Interesse und ein positives Feedback von bekannten, aber auch von neuen Teams erhalten“, so ADAC Motorsportchef Thomas Voss. „Auch die neuen GT3-Rennwagen, die wir im kommenden Jahr erwarten, sorgen für zusätzliches Interesse.“ So schickt Audi mit dem R8 LMS GT3 evo II die Weiterentwicklung des diesjährigen Meisterautos ins Rennen, BMW präsentiert erstmals den M4 GT3. Mehrere neue Rennställe planen die Teilnahme an der Deutschen GT-Meisterschaft. Dazu gehört der frisch gegründete Rennstall ZVO Racing von Philipp Zakowski und Ex-Rennfahrer Jörg van Ommen, die mit Mercedes-AMG an den Start gehen.
Wer die spannenden Rennen des ADAC GT Masters und das starke Rahmenprogramm an den Rennstrecken live erleben will, spart beim Kauf bis zum 31. Dezember kräftig. Tickets gibt es bereits ab 28 Euro, ADAC Mitglieder sparen noch einmal 10 %. Ideal für Familien: Kinder und Jugendliche unter 16 haben in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt. Tickets sind unter adac.de/motorsport erhältlich.
Auch für das neue Family & Friends Festival auf dem DEKRA Lausitzring (19. bis 21. August) mit dem fünften Lauf zur Deutschen GT-Meisterschaft als motorsportlichem Höhepunkt sind bereits jetzt Eintrittskarten online verfügbar. Tickets für das Familienhighlight von DEKRA und ADAC im Sommer mit einem bunten Mix aus Sport und Entertainment in verschiedenen Themenwelten gibt es bereits ab 5 Euro.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

25.11.2021 - DTM - Scot Elkins wird neuer Renndirektor der DTM und DTM Trophy
Die Weltklassepiloten der DTM und Nachwuchspiloten der DTM Trophy hören künftig auf das Kommando von Scot Elkins. Der 51 Jahre alte US-Amerikaner, der unweit des legendären Indianapolis Motor Speedway aufgewachsen ist, übernimmt in der DTM-Saison 2022 die Funktion des Renndirektors. Elkins folgt damit auf Niels Wittich, der sich einer neuen Herausforderung stellen wird.
Elkins bringt viele Jahre Erfahrung im Motorsport mit, unter anderem als stellvertretender Renndirektor der Formel 1, der Formel 2 und der Formel 3. Aktuell ist er Renndirektor der ABB FIA Formula E World Championship, diese Tätigkeit wird er ab der Saison 2022 auch in der DTM ausüben. Der Amerikaner führt eine 15-köpfige Delegation des Automobilclub von Deutschland an. Der AvD fungiert auch im kommenden Jahr als Sportorganisator der DTM, DTM Trophy, DTM Classic und weiterer Rahmenrennserien der DTM-Plattform. Elkins selbst übernimmt die Verantwortung sowohl für die DTM als auch für das Nachwuchsleistungszentrum DTM Trophy. Bei Kalender-Überschneidungen mit der Formel E wird ihn Oliver Grodowski als Renndirektor vertreten, was nach aktuellem Stand bei den Rennen in Portimão (Portugal) sowie am Norisring nötig sein wird. Elkins und Grodowski vertreten eine gemeinsame Philosophie und sind bereits jetzt in enger Abstimmung. Als Stellvertreter steht Christian Vormann in beiden Rennserien zur Seite.
Scot Elkins: „Die DTM-Plattform bietet einzigartiges Racing mit nur einem Fahrer pro Auto und dem Start in DTM-Formation. Ich denke, ich bringe einen etwas anderen Ansatz durch meine Erfahrungen aus den USA mit, hoffe aber, dass sich dadurch nur wenig ändert und die Entscheidungen fair und konsistent bleiben. Für mich geht es im Rennsport vor allem um Menschen, deshalb freue ich mich darauf, im DTM-Umfeld neue Kollegen, Fahrer und Teams kennenzulernen.“
„Wir freuen uns sehr, mit Scot Elkins einen äußerst erfahrenen und auf internationalem Parkett anerkannten Renndirektor für die kommende Saison vorstellen zu können“, sagt Lutz Leif Linden, Generalsekretär des AvD. „Mit der ersten Saison in der DTM bin ich sehr zufrieden. Niels Wittich möchte ich herzlich für seinen Einsatz und die gute Zusammenarbeit danken. Seine hohe Kompetenz steht außer Frage und wir freuen uns, wenn sich unsere Wege wieder kreuzen. Stellvertretend für das Team des AvD wünsche ich Niels viel Erfolg für seine neuen, höchst spannenden Aufgaben bei der FIA.“
Elkins, der mit seiner Familie im kalifornischen Los Angeles lebt, bringt umfassende Fähigkeiten und Erfahrungen in den Bereichen operatives Management, strategische Planung und Team-Führung mit, die ihm als Renndirektor der DTM zugutekommen werden. „Scot Elkins strahlt eine unglaubliche Präsenz aus und zeigt enorm großes Engagement bereits bei der Vorbereitung der neuen Saison. Mit seiner ganzen Erfahrung wird er die DTM und die DTM Trophy bereichern und prägen. Davon sind wir überzeugt. Für die international wachsende Plattform ist Scot Elkins die richtige Neuverpflichtung. Und auch mit Blick in die Zukunft sind wir uns sicher, dass er mit all seiner Expertise im elektrifizierten Motorsport eine Bereicherung für die weitere Entwicklung der DTM Electric ist“, sagt Frederic Elsner, Director Event & Operations der DTM-Organisation ITR. Bereits in der vergangenen Woche hatte Scot Elkins bei der Überarbeitung des DTM- und DTM Trophy-Reglements für die Saison 2022 seine Expertise eingebracht.
„Man spürt, dass Scot Elkins für die DTM-Plattform regelrecht brennt. Sein Support ist schon jetzt bemerkenswert. Aufgrund des Zeitunterschieds fand unser Reglement-Workshop für ihn mitten in der Nacht statt, und trotzdem war er hellwach und mit vollem Elan beim Thema und beim Team,“ ergänzt Frederic Elsner. Scot Elkins wird auch bei den Testfahrten vom 4. bis 6. April in Hockenheim und am 26./27. April in Portimão vor Ort sein. Dort startet die DTM vom 29. April bis 1. Mai 2022 in ihre 35. Saison.
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

25.11.2021 - VLN/NLS - Die NLS präsentiert sich auf der Essen Motor Show
Die Nürburgring Langstrecken-Serie und die Gesellschaften des Nürburgrings machen gemeinsame Sache auf der Essen Motor Show. Vom 27. November bis zum 5. Dezember stellen sie beim PS-Festival aufgrund der vorherrschenden Pandemie-Regelungen in diesem Jahr gemeinsam in Halle 3 Stand3A24 aus. Dennoch ist das gebotene Programm pickepackvoll. Etliche Gewinnspiele, die neuesten Merchandising-Artikel, spektakuläre Autos und interessante Interviews stehen auf der bunten Agenda.
Selbstredend ist es, dass die Verantwortlichen der Nürburgring Langstrecken-Serie den Besuchern am Preview-Day, dem 26. November, sowie an beiden Wochenenden Rede und Antwort stehen werden. Der Racebot sorgt gleich am ersten Wochenende mit seiner beeindruckenden Erscheinung für ein beliebtes Foto-Objekt.
Für Schnappschüsse geradezu prädestiniert sind auch die beiden massigen Boliden, die an diesem Stand ausgestellt werden. Ein echter Hingucker ist der halbe Lego-Porsche 911 RSR, in dem rund 350.000 große und kleine Steine verbaut wurden. Der schwarz-weiß-rote Rennwagen im Maßstab 1:1 entzückt als Showcar Porsche- und Lego-Fans gleichermaßen weltweit. Ebenso aufsehenerregend ist der neue Porsche 911 Cup 992, der in Essen zu sehen sein wird. Im Jahr 2022 gibt es in der NLS die Porsche Endurance Trophy Nürburgring, hier wird dann neben der Cup3-Klasse mit dem neuen Boliden die Cup2 ausgeschrieben. Hier kann man also vorab schon mal auf Tuchfühlung gehen. Auch ein Livestream wird an den Wochenenden über Facebook angeboten, hier führt Lukas Gajewski gewohnt wortreich durch das Programm mit spannenden Gästen aus der Motorsport-Szene.
Ihre Skills unter Beweis stellen, das können Fans der legendären Rennstrecke bei der HOTLAP-Challenge an einem von vier professionellen Rennsimulatoren der Nürburgring eSports Bar. Täglich werden die drei schnellsten Fahrer mit folgenden Preisen belohnt: Platz 1: 1 x Hotelübernachtung im „Nürburgring Motorsport Hotel – managed by Lindner“ inkl. Zugang zum Nürburgring Museum ring°werk & 10 min. Kartfahren auf der ring°kartbahn für jeweils 2 Personen. Platz 2: 1 x 2 Tickets für die 12h Nürburgring (10.-11. September 2022) und 1 x Green Hell Package für die Nürburgring eSports Bar. Platz 3: 1 x 2 Tickets für ein Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie nach Wahl & 1 NLS-Jahrbuch 2021. Damit nicht nur die Besten belohnt werden, erhält jeder 50ste Fahrer ein Überraschungspaket von Manthey.
Damit nicht genug der Gewinne. Der Preis ist auch heiß für die Teilnehmer an der Selfie-Challenge, wer macht das beste Porträt von sich am Nürburgring-Stand und postet es mit dem Hashtag #EMS2021? Der kann ebenfalls ordentlich absahnen. Eine Co-Pilot-Fahrt im legendären Mercedes-AMG GT R PRO auf der Nürburgring Nordschleife inklusive einer Hotelübernachtung im „Nürburgring Kongress Hotel – managed by Lindner“ für zwei Personen (Termin nach Absprache), 1 x 2 VIP Tickets für die 12h Nürburgring (10.-11. September 2022) sowie eine Fanclub-Gold-Mitgliedschaft der Nürburgring Langstrecken-Serie inkl. 2 x Green Hell Packages & 2 x Cocktails für die Nürburgring eSports Bar.
Zur Essen Motor Show gilt die gültige Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen, die aktuell eine 3G-Regelung und Maskenpflicht vorsieht. Um lange Warteschlangen zu vermeiden, findet der Ticketverkauf ausschließlich online unter www.essen-motorshow.de statt.
(Text: VLN-Presse/PR - www.vln.de)

18.11.2021 - DTM - Hockenheim und Portimão: DTM eröffnet Saison 2022 mit zwei offiziellen Testfahrten im April
Mit offiziellen Testfahrten in Hockenheim und im portugiesischen Portimão eröffnet die DTM die Saison 2022. Zum ersten Aufeinandertreffen von Fahrern und Teams kommt es vom 4. bis 7. April auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg. Unmittelbar vor dem ersten DTM-Rennwochenende vom 29. April bis 1. Mai in Portimão steht ein zweiter Pre-Season-Test der DTM-Plattform auf dem Autódromo Internacional do Algarve im Kalender.
Der April wird für die DTM zum Testmonat: Traditionell macht der 4,574 Kilometer lange Kurs von Hockenheim in der ersten vollen Aprilwoche den Anfang. Dabei sind der Dienstag und der Mittwoch exklusiv für die Teams der DTM reserviert, während der Montag für die Nachwuchsserie DTM Trophy mit den seriennahen GT-Sportwagen und der Donnerstag für den 2021 erfolgreich eingeführten Markenpokal BMW M2 Cup vorbehalten sind. In der Algarve werden die DTM-Rennwagen am Dienstag und Mittwoch vor allem in den Abendstunden auf der 4,684 Kilometer langen Rennstrecke testen.
„Die Pre-Season-Tests sind seit Jahren elementarer Bestandteil der DTM-Saison. Für den ersten Schlagabtausch hat Hockenheim eine lange Tradition. Nach der Winterpause ist das ein echtes Happening für alle Beteiligten. Schon jetzt können wir es kaum erwarten”, sagt Frederic Elsner, Director Event & Operations der ITR. “Dazu kommen die beiden Testtage in Portugal zur intensiven Vorbereitung auf den Saisonauftakt und die Premiere auf der Rennstrecke von Portimão.”
Portimão ist ebenso wie der italienische Grand-Prix-Kurs von Imola neu im Kalender der 35. DTM-Saison, in den Spa-Francorchamps in Belgien zurückgekehrt ist. Neben dem Red Bull Ring in Österreich geht die DTM in Deutschland traditionell auf dem DEKRA Lausitzring inklusive Turn 1 sowie auf dem Norisring in Nürnberg und auf dem Nürburgring an den Start, ehe das Finale vom 7. bis 9. Oktober in Hockenheim ausgetragen wird. An sieben Rennwochenenden ist auch die DTM Trophy am Start. Die DTM Classic ist ebenfalls fester Bestandteil der neuen Saison, unterteilt in DTM Classic Cup und DTM Classic DRM Cup.
Eintrittskarten für die DTM-Rennwochenenden 2022 sind über den DTM-Ticketshop (tickets.dtm.com) und über die DTM-Ticket-Hotline (01806 991166) erhältlich, einschließlich attraktiver Early-Bird- und Familien-Angeboten.
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

17.11.2021 - DTM - Grasser Racing startet mit vier Lamborghini in der DTM 2022
Paukenschlag in der DTM: Mit vier Lamborghini startet das Grasser Racing Team (GRT) aus Österreich in der DTM 2022. Dabei erhält der Rennstall von Gottfried Grasser maßgebliche Werksunterstützung durch die offizielle Lamborghini Squadra Corse. GRT zählt zu den erfolgreichsten GT-Teams und verfügt über eine beachtliche Erfolgsbilanz mit Siegen und Titelgewinnen in Deutschland, Europa und weltweit. Die Fahrer-Besetzung der vier Lamborghini Huracán GT3 EVO für die kommende DTM-Saison, die vom 29. April bis 01. Mai im portugiesischen Portimão beginnt und vom 07. bis 09. Oktober in Hockenheim endet, wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.
„Die DTM ist eine riesige Nummer im Motorsport, die auch ich seit mehr als 20 Jahren intensiv verfolge. Das ganze Paket macht die DTM einfach zur Königsklasse im GT3-Sport, die Mediawerte sind beeindruckend, und wir haben 2021 gesehen, dass innovative Lösungen wie die BoP, Balance of Performance, in der DTM gut funktionieren. Es ist alles sehr professionell“, sagt GRT-Teamchef Gottfried Grasser, der Lamborghini beim 24-Stunden-Rennen von Daytona zwei viel beachtete Klassensiege bescherte. „Mit vier Autos in einer der spannendsten und beliebtesten Rennserien der Welt zu starten, ist eine tolle Herausforderung, der wir uns gerne stellen. Ich möchte Lamborghini Squadra Corse für ihre unglaubliche Unterstützung bei diesem Projekt danken.“ Für Grasser ist die künftige Ausrichtung klar: „Unser ganzer Fokus gilt ab nun der DTM, wir werden alle anderen Engagements beenden. Die DTM kann man nur mit höchster Konzentration machen. Unsere Zielsetzung ist es, schon im ersten Jahr weit vorne zu sein und ein professionelles Package zu bringen. Die Abstände sind unglaublich knapp, es muss alles passen.“
Giorgio Sanna, Leiter Lamborghini Squadra Corse, unterstreicht ebenfalls die Bedeutung der DTM: „Wir von Lamborghini Squadra Corse freuen uns sehr, unser Engagement in der DTM gemeinsam mit dem GRT Grasser Racing Team auszubauen. Seit Beginn unserer Zusammenarbeit haben wir eine einzigartige Beziehung aufgebaut und mit dem Lamborghini Huracán GT3 sehr wichtige Meilensteine ??erreicht. Die DTM ist für uns eine wertvolle Marketingplattform und ein herausfordernder Wettbewerb, um in die Zukunft zu gehen. Wir haben große Hoffnungen und freuen uns auf eine erfolgreiche Kampagne im Jahr 2022.“
Über die Einschreibung des neuen Teams freut sich auch die DTM-Organisation ITR. „Für die DTM ist es eine große Bereicherung und unterstreicht die Wertschätzung der Rennserie, dass Grasser Racing vier Lamborghini mit offizieller Unterstützung der Lamborghini Squadra Corse für die DTM 2022 eingeschrieben hat“, erklärt Frederic Elsner, Director Event & Operations. „Die Erfolgsbilanz der Mannschaft um Gottfried Grasser ist eindrucksvoll, und Lamborghini ist eine faszinierende Sportwagen-Marke, die schon in der abgelaufenen Saison die Fans begeistert hat. Umso mehr sind wir nun gespannt auf das Fahrerquartett, mit dem Grasser Racing in der DTM angreifen wird.“
Bereits in der DTM 2021 absolvierte Lamborghini-Werksfahrer und GRT-Stammpilot Mirko Bortolotti (ITA/31) einen erfolgreichen Gaststart und erzielte im niederländischen Assen mit dem Lamborghini des Dresdner Teams T3-Motorsport eine Podiumsplatzierung und eine schnellste Rennrunde.
Auch ITR-Geschäftsführer Benedikt Böhme heißt GRT willkommen: „Das Grasser Racing Team ist ein absolutes Top-Team, das seine Qualität bereits hinlänglich nachgewiesen hat und damit sehr gut zum Anspruch unserer Serie passt. Dass GRT und Lamborghini mit gleich vier Autos am Start sein werden, unterstreicht die ungebrochene Strahlkraft und Attraktivität der DTM."
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

12.11.2021 - GT Masters - BWT Race Lap Award: Fahrer der Deutschen GT-Meisterschaft erfahren 60.000 Euro für die b.waterMISSION
12.181 Rennrunden und jede davon für den guten Zweck. Für jede gefahrene Runde in den 14 Rennen der Int. Deutschen GT-Meisterschaft 2021 spendeten Serienpartner BWT, das führende Wassertechnologie-Unternehmen in Europa, und der ADAC vier Euro. Insgesamt kamen so 48.724 Euro zusammen, dieser Betrag wurde von BWT und dem ADAC auf eine Gesamtsumme von 60.000 Euro aufgestockt. Im Rahmen der b.waterMISSION von BWT, die sich für sauberes Trinkwasser einsetzt, werden mit dem Betrag Brunnen in Gambia und Tansania gebaut.
Bei der Siegerehrung der Int. Deutschen GT-Meisterschaft übergaben Lutz Hübner, CMO der BWT AG, und Lars Soutschka, Vorstand ADAC e. V., symbolisch einen Scheck an die Deutschen GT-Meister Ricardo Feller (21/CH) und Christopher Mies (32/Düsseldorf). Auch die von BWT und dem ADAC GT Masters in diesem Jahr initiierte „Bottle Free Zone“ im Fahrerlager war ein voller Erfolg. Rund 100.000 Plastikflaschen wurden durch Wasserspender in den Boxen der Teams, im Media Center und in organisatorischen Bereichen eingespart und damit ein signifikanter Beitrag zur Reduzierung von Plastikmüll geleistet.
Lutz Hübner, CMO der BWT AG: „Eine Milliarde Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Mit dem BWT Race Lap Award wollten wir gemeinsam mit dem ADAC ein Zeichen setzen und auf diese Ungerechtigkeit hinweisen, wir wollten aber auch konkret helfen und unterstützen den Bau von Brunnen in Afrika. Jeder bietet ungefähr 650 bis 850 Menschen sauberes Trinkwasser.“ Einer der Brunnen, die nun gebaut werden, wird den beiden Deutschen GT-Meistern Mies und Feller gewidmet.
„Gemeinsam mit BWT und der Bottle Free Zone haben wir in diesem Jahr den ersten Schritt für mehr Nachhaltigkeit im Fahrerlager gemacht“, zieht ADAC Vorstand Lars Soutschka Bilanz. „Im kommenden Jahr werden wir dieses Projekt noch weiter ausbauen. Die b.waterMISSION, die wir auch aufmerksamkeitsstark bei den weltweiten TV-Liveübertragungen der Deutschen GT-Meisterschaft begleitet haben, ist eine gute Initiative. Wir freuen uns, dass wir unseren Teil dazu beitragen konnten, Menschen den Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen.“
Zum Saisonstart in Oschersleben im vergangenen Mai wurde das Fahrerlager des ADAC GT Masters dank BWT-Trinkwasserspendern zur „Bottle Free Zone“. Fahrer und Teams, Medienvertreter und alle Personen im organisatorischen Bereich konnten wiederbefüllbare Wasserbehälter von BWT nutzen und so effektiv den bei einer Großveranstaltung anfallenden Plastikmüll reduzieren. Das Projekt, mehr Nachhaltigkeit im Fahrerlager zu schaffen, wird nach dem erfolgreichen Debüt im kommenden Jahr auch auf die Zuschauerbereiche ausgedehnt. Dann können auch Besucher ihre Wasserflaschen kostenlos an BWT-Trinkwasserspendern auffüllen.
BWT engagierte sich beim Finale der Deutschen GT-Meisterschaft am Nürburgring auch für die Opfer der Flutkatastrophe in der Eifel. Europas führendes Wassertechnologieunternehmen BWT spendete spontan 50.000 Euro für den Wiederaufbau in der von der Katastrophe stark betroffenen Region.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

12.11.2021 - DTM - DTM-Meisterteam von Hubert Haupt startet das Projekt Titelverteidigung
Start für das Projekt Titelverteidigung. Das Mercedes-AMG Team HRT, der Rennstall von DTM-Champion Maximilian Götz, hat sich als eines der ersten Teams für die DTM 2022 eingeschrieben. Mindestens zwei Mercedes-AMG will der am Nürburgring ansässige Rennstall des Münchners Hubert Haupt an den Start bringen. Während die Fahrerfrage vorerst noch offen bleibt, gab HRT am Mittwoch und Donnerstag dieser Woche vier Nachwuchsfahrern die Gelegenheit, einen DTM Rennwagen zu testen, darunter auch David Schumacher, Sohn des ehemaligen Formel-1- und DTM-Piloten Ralf Schumacher.
Beim DTM-Young-Driver-Test von Mercedes-AMG auf dem Grand-Prix-Kurs Paul Ricard in Le Castellet in Südfrankreich steuerten neben David Schumacher, der in der abgelaufenen Saison der FIA-Formel-3-Meisterschaft seinen ersten Sieg einfuhr, auch die deutschen Formel-2-Piloten David Beckmann und Lirim Zendeli sowie der britische Formel-2-Fahrer Jake Hughes den Mercedes. „Es liegen zwei ereignisreiche und produktive Testtage hinter uns. Die vier Piloten haben uns generell sehr beeindruckt, und es ist schön zu sehen, dass es solche Talente gibt, die sich für unsere Programme interessieren“, stellte Ulrich Fritz, Geschäftsführer des Haupt Racing Teams, den vier jungen Fahrern ein gutes Zeugnis aus.
Auch David Schumacher war nach seinem Test im GT-Rennwagen der DTM zufrieden: „Ich habe sehr gute Eindrücke bekommen, wie sich das Auto anfühlt und verhält. Es hat richtig Spaß gemacht“, so der 20-Jährige. „Ich habe sehr viel gelernt, vor allem der Long-run hat sehr viel gebracht. Ich persönlich habe mich schon ein wenig an das Auto gewöhnt. Insgesamt bin ich sehr zufrieden.“
Das Haupt Racing Team war erst im Sommer 2020 von Unternehmer und Rennfahrer Hubert Haupt gegründet worden. „Aktuell bereiten wir uns sehr konzentriert auf den Saisonstart 2022 vor“, erklärt Ulrich Fritz. Bei der Fortsetzung des DTM-Programms in der Saison 2022 hat das Team die erfolgreiche Titelverteidigung fest im Visier.
In der DTM 2021 steuerten der Deutsche Maximilian Götz und Vincent Abril, der in der DTM unter monegassischer Lizenz antritt, die beiden Mercedes-AMG von HRT. Am Nürburgring und in Hockenheim feierte Teambesitzer Hubert Haupt mit einem dritten Auto ein Comeback in der DTM, nachdem er bereits 1991 und 1992 als Audi-Werksfahrer sowie 2001 mit Opel in der Traditionsserie am Start gewesen war. Während der 26-jährige Vincent Abril mit 34 Punkten die Saison als 14. beendete, erkämpfte „Maxi“ Götz drei Siege sowie sechs weitere Podiumsplatzierungen und insgesamt 230 Punkte. Bei seinem Heimspiel auf dem Norisring krönte sich der 35 Jahre alte Uffenheimer zum DTM-Champion 2021, und bescherte HRT damit den ersten großen Titelgewinn.
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

07.11.2021 - TCR Germany - Hankook als Reifenpartner und neue Strecke: ADAC TCR Germany bereit für 2022
Neuer Reifenpartner, neue Strecke und wieder sieben Rennwochenenden in Deutschland und Österreich: Die ADAC TCR Germany hat schon frühzeitig die Weichen für ihre siebte Saison gestellt. Ab 2022 wird Hankook erneut Exklusivreifenpartner der Tourenwagenserie des ADAC. Sechs Mal startet die Serie im Rahmen des ADAC GT Masters, so auch beim Saisonstart vom 22. bis 24. April in der Motorsport Arena Oschersleben. Premiere feiert die ADAC TCR Germany im Juni mit einem zweiten Österreich-Gastspiel auf dem Salzburgring im Rahmen des ADAC Racing Weekend. Erstmals kommen in der ADAC TCR Germany ab dem kommenden Jahr als Teil eines neuen Nachhaltigkeitskonzeptes des ADAC umweltschonende Kraftstoffe zum Einsatz.
Hankook hat sich in einem transparenten und diskriminierungsfreien Ausschreibungsverfahren durchgesetzt und rüstet die rund 350 PS starken Tourenwagen der ADAC TCR Germany mit Einheitsreifen aus. „Wir sind froh, nach unserem Engagement bei der ADAC TCR Germany von 2016 bis 2018 wieder als exklusiver Reifenpartner mit an Bord zu sein. Die Tourenwagenserie ist ausgesprochen attraktiv und bietet jungen Talenten und professionellen Rennfahrern gleichermaßen die Möglichkeit, sich in einem professionellen Umfeld zu zeigen und weiterzuentwickeln“, freut sich Manfred Sandbichler, Hankooks Motorsport Direktor Europa. Zum Einsatz kommen die internationalen Rennstrecken bewährten und erprobten High End Reifen Ventus Race.
„Wir begrüßen Hankook als Exklusiv-Reifenpartner zurück in der ADAC TCR Germany“, sagt ADAC Motorsportchef Thomas Voss. „Hankook war bei der Gründung der Serie ein Partner der ersten Stunde, wir freuen uns auf die Zusammenarbeit in den kommenden Jahren. Verschiedene TCR-Serien in Europa vertrauen auf Reifen von Hankook. Das beweist die hohe Kompetenz von Hankook in dieser Fahrzeugklasse, davon profitieren auch unsere Teilnehmer. Wir bedanken uns zudem bei Yokohama für eine gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren.“
Der neue Rennkalender sieht sieben Veranstaltungen vor. Der Saisonstart findet vom 22. bis 24. April in der Motorsport Arena Oschersleben statt, schon zuvor bereiten sich die Teilnehmer dort beim offiziellen Test vom 4. bis 6. April auf die Saison vor. Danach gibt es im Mai und Juni jeweils Abstecher nach Österreich, mit Rennen auf dem Red Bull Ring (20. bis 22. Mai 2022) und der Premiere am Salzburgring (17. bis 19. Juni). Es folgen die Rennen am Nürburgring (5. bis 7. August), am Lausitzring (19. bis 21. August) und am Sachsenring (23. bis 25. September), ehe vom 21. bis 23. Oktober 2022 das Saisonfinale am Hockenheimring steigt.
(Text: ADAC TCR Germany / SID Sportmarketing & Communication Services GmbH - www.adac.de/motorsport)

07.11.2021 - Formel 4 - Neues Auto, sechs Events: ADAC Formel 4 bereit für die Saison 2022
Neues Auto, fünf aktuelle und ehemalige Formel-1-Strecken und insgesamt sechs Events mit 18 Rennen, dazu ein höheres Preisgeld Die ADAC Formel 4 ist startklar für die Saison 2022, die viele Neuigkeiten mit sich bringen wird. Ein Highlight im Kalender ist das Comeback auf der Formel-1-Strecke von Spa-Francorchamps in Belgien, dort startet vom 22. bis 24. April die neue Saison. Die achte Saison der Nachwuchsserie ist zugleich die erste, in der die neue Fahrzeuggeneration der ADAC Formel 4 zum Einsatz kommen wird. Erstmals kommen in der Serie als Teil eines neuen Konzeptes des ADAC für mehr Nachhaltigkeit umweltschonende Kraftstoffe zum Einsatz.
Beim Saisonstart in Belgien gastiert die ADAC Formel 4 im Rahmen der 12h von Spa, einer Veranstaltung der 24h Series. Es ist zugleich das erste Mal seit 2015, dass die Highspeedschule auf der Traditionsstrecke startet. Damals absolvierte die ADAC Formel 4 ihre erste Saison, nun kehrt sie sieben Jahre später zurück. Anschließend geht es vom 13. bis 15. Mai in Hockenheim weiter, ebenfalls im Rahmenprogramm der 24H Series.
Vom 24. bis 26. Juni fährt die ADAC Formel 4 auf dem Formel-1-Kurs von Zandvoort im gewohnten Umfeld des ADAC GT Masters. Vom 5. bis 7. August geht es an den Nürburgring, zwei Wochen später vom 19. bis 21. August an den Lausitzring im Rahmen des Family & Friends Festival von DEKRA und ADAC. Das Saisonfinale findet vom 14. bis 16. Oktober statt, dann geht es im Rahmen des ADAC Racing Weekend erneut zum Nürburgring. Gefahren wird dann die Grand Prix-Streckenvariante, im August wird die Sprintstrecke genutzt.
Die Teams und Fahrer kämpfen in der ADAC Formel im kommenden Jahr bei den 18 Rennen um ein höheres Preisgeld, der Preisgeldtopf wird auf insgesamt 150.000 Euro in Geld und Sachpreisen erhöht. Spannung verspricht auch das neue Formel-4-Fahrzeug, das die ADAC Formel 4 zuletzt beim Rennwochenende in Hockenheim vorgestellt hat. Es verfügt über 180 PS und einen hohen Sicherheitsstandard, unter anderem der aus der Formel 1, der Formel 2 und Formel 3 bereits bekannte Überrollbügel „Halo“ ist dort verbaut. Für die zweite Fahrzeuggeneration vertraut die ADAC Formel 4 auf das bewährte Technikpaket mit einem Chassis von Tatuus aus Italien, Reifen von Formel 1 Ausrüster Pirelli und einem Motor von Fiat Abarth.
(Text: ADAC Motorsportpresse - http://www.adac-motorsport.de/adac-formel-4/de/)

06.11.2021 - GT Masters - Audi Sport bleibt Partner der Deutschen GT-Meisterschaft
Audi Sport und das ADAC GT Masters setzen ihre erfolgreiche Partnerschaft fort: Als Official Car Partner stellt Audi Sport auch zukünftig unter anderem das Safety Car und das Leading Car. Die Zusammenarbeit feierte in dieser Saison bereits ihr zehnjähriges Jubiläum.
„Das ADAC GT Masters hat sich zu einer motorsportlichen Heimat von Audi Sport entwickelt“, sagt Chris Reinke, Leiter Audi Sport customer racing. „Die Serie ist professionell organisiert, stark besetzt und ist nah an den Fans dran. Wir stellen seit über einem Jahrzehnt die Official Cars dieser populären Plattform und freuen uns, die produktive Zusammenarbeit mit dem ADAC auch zukünftig fortzusetzen.“
„Eine so lange und gute Zusammenarbeit wie zwischen Audi Sport und dem ADAC ist wirklich etwas Besonderes“, bekräftigt ADAC Sportchef Thomas Voss. „Unsere Partnerschaft besteht bereits im zehnten Jahr. Audi Sport ist damit einer unserer treuesten Partner. Wir sind sehr glücklich, die Kooperation auch über die aktuelle Saison hinaus fortzusetzen.“
Seit 2009 starten GT3-Fahrzeuge von Audi im ADAC GT Masters. Mit bisher 47 Siegen sowie vier Fahrer- und fünf Teamtiteln ist die Marke der erfolgreichste Hersteller in der Serie. In dieser Saison kämpft Audi mit Ricardo Feller (21/CH) und Christopher Mies (32/Düsseldorf, beide Montaplast by Land-Motorsport) erneut um den Titel. 2022 debütiert mit dem Audi R8 LMS GT3 evo II die neueste Version des GT3-Sportwagens mit den vier Ringen in der Deutschen GT-Meisterschaft. Kundensportfahrzeuge von Audi Sport werden auch in der ADAC GT4 Germany und in der ADAC TCR Germany eingesetzt. Der Saisonauftakt 2022 findet vom 22.–24. April in der Motorsport Arena Oschersleben statt.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

05.11.2021 - GT Masters - SSR-Porsche greift im Titelkampf der Deutschen GT-Meisterschaft an
Porsche-Teams legten am Freitagvormittag vor und dominierten das erste Freie Training des Saisonfinales der Deutschen GT-Meisterschaft auf dem Nürburgring. Werksfahrer und Titelkandidat Mathieu Jaminet (27/F, SSR Performance) gelang vor zwei Markenkollegen die Bestzeit in der 45-minütigen Sitzung. Der Tabellendritte, der sich den 911 GT3 R mit der Startnummer 92 mit Titelverteidiger Michael Ammermüller (35/Rotthalmünster) teilt, kam am besten mit den kühlen Bedingungen und der abtrocknenden Strecke zurecht. Insgesamt haben am Nürburgring noch 13 Fahrer von Audi, Mercedes-AMG, Porsche und Lamborghini Chancen, die Deutsche GT-Meisterschaft zu gewinnen. Die beiden Finalrennen der Deutschen GT-Meisterschaft werden am Samstag und Sonntag ab 15 Uhr live bei NITRO gezeigt, online sind die Rennen im kostenlosen Stream bei RTL+ (rtlplus.com) und adac.de/motorsport zu sehen.
Jaminet, ADAC GT Masters-Champion von 2018, setzte seine Bestzeit bereits knapp vor der Halbzeit der 45-minütigen Sitzung. „Wir waren anfangs nicht sicher, wie die Streckenbedingungen sind“, so Jaminet. „Vor allem am Anfang war es noch nass, vor allem im ersten Sektor. Wir sind etwas überrascht, dass es niemandem am Ende noch gelungen ist, die Rundenzeit zu schlagen. Wir haben seit dem Test gestern das Auto noch einmal ziemlich umgebaut und es sieht so aus, als hätte sich dies bezahlt gemacht. Es ist immer noch Raum für Verbesserungen, aber das war schon mal ein guter Beginn. Mal sehen, wo wir heute Nachmittag stehen, wenn die Strecke komplett trocken ist.“ Die beiden Fahrer von SSR Performance liegen in der Tabelle 17 Punkte zurück, Ammermüller hat die Chance, als erster Fahrer in der Geschichte des ADAC GT Masters den Titel erfolgreich zu verteidigen.
Auf Platz zwei fuhren die Porsche-Markenkollegen Sven Müller (29/Bingen am Rhein) und Robert Renauer (36/Vierkirchen, beide Precote Herberth Motorsport). Müller war nur 68 Tausendstelsekunden langsamer als Jaminet. Rang drei ging mit einer Zeit von 1.28,260 Minuten an den „Elfer“ von Christian Engelhart (34/Starnberg) und Thomas Preining (23/A, beide Küs Team Bernhard). Auf Platz vier folgten die Tabellenvierten Raffaele Marciello (26/I) und Maximilian Buhk (28/Hamburg, beide Mann-Filter Team Landgraf – HTP/WWR, 1.28,041 Minuten) im schnellsten Mercedes-AMG. Die Top fünf komplettierten beim Heimspiel ihres Rennstalls Phoenix Racing Jusuf Owega (19/Köln) und Ex-Meister Patric Niederhauser (30/CH).
Die Spitzenreiter der Meisterschaft hielten sich dagegen noch zurück. Die Tabellenzweiten Luca Stolz (26/Brachbach) und Maro Engel (36/Monte Carlo, beide Mercedes-AMG Team Toksport WRT) fuhren auf Platz 14, direkt dahinter platzierten sich die Tabellenführer Ricardo Feller (21/CH) und Christopher Mies (32/Düsseldorf, beide Montaplast by Land-Motorsport) mit ihrem Audi R8 LMS. „Die Sitzung war für uns etwas unrhythmisch“, bilanzierte Mies. „Am Anfang haben wir uns auf Hausaufgaben wie Bremsen einfahren konzentriert. Als wir dann gute Rundenzeiten fahren wollten, gab es eine Full Course Yellow. Aber alles ist gut. Das ist kein Drama, da wir ja schon gestern viel gefahren sind.“
Porsche-Routinier Marco Holzer (33/Bobingen) teilt sich auf dem Nürburgring beim Küs Team Bernhard einen Porsche 911 GT3 R mit dem Schweden Joel Eriksson (23). Holzer vertritt Stammpilot Dylan Pereira, der an diesem Wochenende beim Saisonfinale der FIA WEC in Bahrain an den Start geht. Der Deutsche bestritt zu Saisonbeginn mehrere Läufe der Deutschen GT-Meisterschaft im Porsche des Team Joos Sportwagentechnik. „Mit der Startnummer 74 wird wegen der Terminverlegung Marco Holzer starten“, sagt Teamchef Timo Bernhard. „Er kennt die Serie und das Auto gut. Damit haben wir mit ihm und Joel Eriksson ein fahrerisch sehr starkes Duo.“
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

04.11.2021 - Formel 4 - Showdown in der Eifel: Wer wird Meister der ADAC Formel 4?
Der Titelkrimi wird in der Eifel entschieden: Wer hat die besseren Nerven, wer wird Champion der ADAC Formel 4? Tabellenführer Oliver Bearman (16, Großbritannien, Van Amersfoort Racing) will den letzten Schritt zum Titel machen, doch die Verfolger um Tim Tramnitz (16, Hamburg, US Racing) geben sich noch nicht geschlagen. Es ist alles bereitet für ein packendes Saisonfinale an diesem Wochenende (5. bis 7. November) auf dem Nürburgring. Die Rennen der Highspeedschule des ADAC gibt es live bei RTL+ (rtlplus.com) oder auf adac.de/motorsport.
„Ich gehe selbstbewusst in dieses Finale und glaube fest daran, dass wir auf dem Nürburgring wieder stärker auftreten und gute Ergebnisse holen“, sagte Bearman, dessen Vorsprung auf Tim Tramnitz aktuell 23 Punkte beträgt. Allerdings wartet der junge Brite bereits seit acht Rennen auf einen Sieg – in dieser Zeit fuhr Tramnitz gleich vier Erfolge ein und kämpfte sich in der Gesamtwertung wieder dicht heran an den Tabellenführer.
Zuletzt am Hockenheimring konnte Tramnitz zwölf Punkte auf Bearman aufholen. Daher gibt es für den Rookie-Champion von 2020 an diesem Wochenende nur eine Option: Attackieren und Bearman unter Druck setzen – ohne allerdings dabei den Kopf zu verlieren. „Natürlich möchte ich den Titel gewinnen, aber gleichzeitig mache ich mir keinen Druck, sondern versuche einfach, so viele Punkte wie möglich zu holen“, sagte Tramnitz. Maximal 75 Punkte sind zu holen, rechnerisch hat somit auch noch Luke Browning (19, Großbritannien, US Racing) Titelchancen. Angesichts eines Rückstands von 67 Punkten auf Bearman ist Browning aber auf Ausrutscher seiner Meisterschaftskonkurrenten angewiesen.
Bereits das Qualifying am Freitagmittag (ab 13.25 Uhr) wird enorm wichtig, auch um im engen Titelduell nach außen hin Stärke zu demonstrieren. „Ich bin zuversichtlich, dass uns ein gutes Wochenende gelingt. Die letzten Rennwochenenden sind gut verlaufen, vielleicht spricht die aktuelle Form ein kleines bisschen für uns“, sagte Tramnitz, der wie sein Konkurrent und früherer Teamkollege Bearman in der Eifel noch ohne Sieg ist. „Ich mag den Nürburgring sehr gerne, das Wetter in der Eifel, insbesondere im November, ist nochmals eine zusätzliche Herausforderung und könnte großen Einfluss haben“, so der von der ADAC Stiftung Sport geförderte Tramnitz.
In der Saison 2020 war die ADAC Formel 4 zweimal zu Gast auf dem Traditionskurs, nun steigt hier erstmals das Finale. Bei aller Anspannung herrscht auch große Vorfreude bei den Titelanwärtern. „Ich freue mich auf die Rennen und werde alles geben“, versprach Bearman. Er könnte der Nachfolger von Jonny Edgar und damit der zweite britische Meister der ADAC Formel 4 werden. Deutsche Champions in der Highspeedschule gab es bislang zwei: Marvin Dienst in der Saison 2015 und Lirim Zendeli im Jahr 2018. Tramnitz könnte somit der dritte deutsche Meister der Nachwuchsserie des ADAC werden.
Ab Freitag rückt die ganze Theorie endlich in den Hintergrund, dann geht es auf der Strecke zur Sache. Nicht nur die Fahrerwertung wird auf dem Nürburgring entschieden. Auch in der Teamwertung gibt es ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Hier führt US Racing, Rennstall von Ralf Schumacher und Gerhard Ungar, mit acht Punkten Vorsprung vor Van Amersfoort Racing. Das Starterfeld beim finalen Wochenende wird zudem von vier neuen Fahrern ergänzt. Alfio Andrea Spina (Italien) startet für BWR Motorsport, Marcos Flack (Australien) und der Niederländer Robert de Haan sind für Van Amersfoort Racing dabei. Nikhil Bohra (Singapur) sitzt im Cockpit für R-ace GP.
(Text: ADAC Motorsportpresse - http://www.adac-motorsport.de/adac-formel-4/de/)

03.11.2021 - DTM - DTM Classic 2022: Gleich zwei neue Rennserien für die faszinierenden Tourenwagen und GT-Boliden von 1972 bis 2007
Die DTM-Geschichte lebt, und sie lebt weiter! Für 2022 weitet die DTM-Organisation ITR das Classic-Angebot mit gleich zwei eigenständigen Rennserien für legendäre Tourenwagen und GT-Sportwagen von 1972 bis 2007 weiter aus. Im „DTM Classic Cup“ werden faszinierende Fahrzeuge der historischen DTM-Jahrgänge 1984 bis 1996 sowie aus der Neuzeit von 2000 bis 2007 an den Start gehen, im „DTM Classic DRM Cup“ Fahrzeuge der DTM-Vorgänger-Serie Deutsche Rennsport-Meisterschaft (DRM) von 1972 bis 1981. Die DTM Classic ist eine von fünf Säulen der DTM-Plattform neben dem Top-Event DTM, der Nachwuchsserie DTM Trophy sowie DTM Esports und der zukunftsorientierten DTM Electric.
„Die DNA der DTM spielt für uns eine große Rolle“, so DTM-Chef Gerhard Berger. „Ob der Vorgänger Deutsche Rennsport-Meisterschaft, die Anfänge mit der Produktionswagen-Meisterschaft oder die ‚echte‘ DTM bis in die 2000-er Jahre – so eine Historie kann abseits der Formel 1 kaum eine andere Rennserie aufweisen. Diese Säule der DTM ist bei den Fans extrem beliebt und mir auch persönlich sehr wichtig.“
Ob bullige 911er Porsche oder Gruppe-5-Capri aus den Siebzigern, klassische M3, 190er und Sierras aus den Achtzigern oder infernalisch hochdrehende Alfa Romeo, Mercedes und Opel aus den Neunzigern und Nullerjahren – Rennwagen, die Geschichte geschrieben haben, präsentieren sich vor großer DTM-Kulisse. Bei vier Events wird der DTM Classic Cup an den Start gehen, bei drei Events der DTM Classic DRM Cup. Die historischen Renner werden neben einem 30-Minuten-Training am Freitag jeweils am Samstag und Sonntag in einem 20-minütigen Qualifying und in einem 25-minütigen Rennen auf der Strecke zu sehen sein. Darüber hinaus können die Fans die Schätze der Rennsport-Geschichte und ihre Piloten natürlich im Fahrerlager bewundern. Alle Qualifyings und Rennen werden zudem im Video-Stream DTM Grid (grid.dtm.com) zu sehen sein – live und on-demand.
„Die DTM Classic passt wunderbar in das umfassende Programm eines DTM-Wochenendes. Die Begeisterung bei den Fans für diese tollen Rennwagen und auch für die namhaften Profis vergangener Tage ist wirklich eindrucksvoll. Das habe ich selbst am Norisring erlebt, das war einfach großartig. Deshalb steht für mich auch fest, dass ich 2022 möglichst oft bei den Rennen der DTM Classic am Start sein will. Darauf freue ich mich jetzt schon“, so Hans-Joachim Stuck, einer der Spitzenpiloten sowohl der DRM als auch der DTM, in der er 1990 den Titel eroberte.
„Wir sind sehr froh, dass wir unser Classic-Konzept bereits so früh bekannt geben können. Das schafft Planungssicherheit. So hoffen wir, das ganze Potenzial an Fahrzeugen und Fahrern nutzen zu können. Wir sehen immer wieder, wie positiv die Fans an der Strecke auf die Helden von früher und die Fahrzeuge reagieren und freuen uns auf ähnliches Feedback in der neuen Saison“, sagt Frederic Elsner, Director Event & Operations der ITR GmbH. Peter Oberndorfer, Serien-Manager der DTM Classic, ergänzt: „Mit dem DTM Classic Cup decken wir das große Feld von DPM bis zur modernen DTM ab, mit dem DRM-Cup schaffen wir eine neue Bühne für die faszinierenden Rennwagen der Siebziger. Die DTM Classic wird 2022 Fans und Teilnehmern damit noch mehr hochwertigen historischen Rennsport als bisher bieten.“
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

03.11.2021 - TCR Germany - Kampf um die Vizemeisterschaft der ADAC TCR Germany völlig offen
Mit Vollgas in die letzte Runde: Die ADAC TCR Germany verspricht beim Saisonfinale an diesem Wochenende (5. bis 7. November) auf dem Nürburgring noch einmal jede Menge Highspeed-Action. Nachdem sich Luca Engstler (21, Wiggensbach, Hyundai Team Engstler) bereits beim vergangenen Event auf dem Hockenheimring den Meistertitel gesichert hat, steht nun die Vizemeisterschaft im Mittelpunkt. Dominik Fugel (24, Chemnitz, Honda ADAC Sachsen), Eric Scalvini (26, Italien, Wimmer Werk Motorsport) und Engstlers Teamkollege Martin Andersen (27, Dänemark, Hyundai Team Engstler) kämpfen um Platz zwei. Die Rennen der ADAC TCR Germany gibt es live und exklusiv bei RTL+ (rtlplus.com, bis zum 3. November TVNOW), online sind sie auf adac.de/motorsport zu sehen.
Beste Chancen auf den Vizetitel hat Honda Civic TCR-Pilot Dominik Fugel, der aktuell 254 Punkte auf dem Konto hat. Ihm folgen Scalvini (Cupra Leon Competición TCR/247 Punkte) und Martin Andersen (Hyundai i30 N TCR/232 Punkte). In Abwesenheit von Luca Engstler, der an diesem Wochenende für Hyundai in der FIA WTCR starten wird, zählen diese drei Piloten zu den Top-Favoriten auf die Rennsiege.
„Luca hat sich verdient die Meisterschaft gesichert, wir wollen nun einen guten Abschluss dieser Saison“, sagte Dominik Fugel. Scalvini, der wie Andersen seine erste Saison in der ADAC TCR Germany absolviert, hofft derweil auf den nächsten Erfolg. „Es ist eine großartige Erfahrung, in dieser umkämpften und hochklassigen Meisterschaft dabei zu sein“, sagte der Italiener: „Ich bin mit meiner ersten Saison hier bereits sehr zufrieden. Den Vizetitel zu holen, ist mein großes Ziel für dieses Wochenende.“
Dass das nicht leicht wird, weiß Teamchef Felix Wimmer, der auf den Faktor Eifelwetter setzt. „Um ehrlich zu sein, hoffen wir auf Wetterkapriolen, um eventuell eine Chance zu haben, vielleicht noch den zweiten Platz und somit den Vizemeistertitel holen zu können“, sagte Wimmer, der ein bereits vor Saisonende ein sehr positives Fazit zog: „Dass wir da als kleines Team Paroli bieten und die Meisterschaft relativ lange offenhalten konnten, ist eine große Ehre für uns und macht mich sehr, sehr stolz.“
Neben der Fahrerwertung hat sich das Hyundai Team Engstler auch die Teammeisterschaft gesichert. Die Trophywertung ging an Roland Hertner (62, Heilbronn), die Honda Junior Challenge an Nico Gruber (20, Österreich). Die Engstler-Mannschaft sicherte sich damit alle vier möglichen Titel.
Das Wochenende in der Eifel verspricht packende Rad-an-Rad-Duelle und Tourenwagenaction – schließlich wollen alle Piloten der ADAC TCR Germany diese Saison mit einem guten Ergebnis abschließen. Das gilt natürlich nicht nur für die Piloten, die noch Chancen auf die Vizemeisterschaft haben.
In der Honda Junior Challenge, deren Sieger Gruber einen neuen Honda Civic erhält, hoffen die Rivalen Szymon Ladniak (18, Polen, Halder Motorsport) im Honda Civic TCR, Philipp Regensperger (23, Neumarkt St. Veit, Regensperger Racing) im Opel Astra TCR und Albert Legutko (21, Polen, Albert Legutko Racing) im Honda auf gute Ergebnisse.
(Text: ADAC TCR Germany / SID Sportmarketing & Communication Services GmbH - www.adac.de/motorsport)

02.11.2021 - GT Masters - Lokalmatadore auf dem Nürburgring: Titelkampf, Heimsieg und Achtungserfolge
Zu Hause ist es am schönsten: Wenn die Deutsche GT-Meisterschaft am kommenden Wochenende (5.–7. November) auf dem Nürburgring ihr Saisonfinale austrägt, sind zahlreiche Lokalmatadore am Start, die beim Heimspiel glänzen wollen – darunter Erfolgsmannschaften wie das Team Zakspeed Mobil Krankenkasse Racing oder Phoenix Racing. Aber auch die Titelkandidaten Christopher Mies (32/Düsseldorf, Montaplast by Land-Motorsport) und Luca Stolz (26/Brachbach, Mercedes-AMG Team Toksport WRT) oder Sportwagen-Routinier Pierre Kaffer (44/Schlieren, Rutronik Racing by Tece) starten in der Eifel vor der eigenen Haustür. Tickets für das große Finalwochenende gibt es online im Vorverkauf unter adac.de/motorsport. Das Tagesticket kostet für ADAC Mitglieder ab 22,50 Euro (für Nicht-Mitglieder 25 Euro), Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt. Die beiden Rennen werden am Samstag und Sonntag ab 15 Uhr live bei NITRO im Free-TV übertragen. Im Livestream sind sie kostenlos und ohne Registrierung bei RTL+ und auf adac.de/motorsport zu sehen.
Einer der erfolgreichsten Rennställe aus der Eifel ist Phoenix Racing. Unter anderem gewann die Mannschaft, die ihren Teamsitz in Meuspath direkt an der Nordschleife hat, fünfmal das 24-Stunden-Rennen. Beim diesjährigen Heimspiel verdoppelt Phoenix das Aufgebot. Neben dem Fahrzeug für die Stammpiloten Jusuf Owega (19/Köln) und Patric Niederhauser (30/CH) setzt das Team einen zweiten Audi R8 LMS für den Kölner Youngster Salman Owega, mit 16 Jahren der jüngste Pilot im Feld, und Audi-Sport-Fahrer Mattia Drudi (23/I) ein. „Auf dem Nürburgring zu fahren ist natürlich immer besonders für uns“, sagt Teammanager Jean-Luc Tille. „Entsprechend groß ist die Vorfreude, zumal wir zuletzt in Hockenheim unser bisher bestes Ergebnis eingefahren haben. Daran wollen wir anknüpfen und mit beiden Autos um gute Ergebnisse kämpfen. Jusuf und Patric haben das Zeug zu Spitzenplatzierungen. Wir freuen uns, zum Finale ein zweites Auto einzusetzen. Die erste Saison von Salman im GT3-Auto findet damit einen krönenden Abschluss. Auf dem Nürburgring kann er sich nun noch einmal gegen die besten Fahrer aus dem GT3-Bereich etablieren. Mit Mattia Drudi hat er zudem einen erfahrenen Teamkollegen, von dem er viel lernen kann.“
Ebenfalls mit einem Audi am Start ist Werksfahrer Pierre Kaffer. Für den 44-Jährigen, der gebürtig aus Bad Neuenahr-Ahrweiler stammt und sich einen R8 mit Elia Erhart (33/Röttenbach) teilt, ist das Wochenende nicht nur wegen des Heimspiels etwas Besonderes: „Ich habe am Sonntag Geburtstag, deswegen werden auch Freunde und Fans vor Ort sein. Unsere Formkurve hat zuletzt stark nach oben gezeigt, daran möchten wir natürlich anknüpfen und mit einem schönen Ergebnis in die Winterpause gehen. Das Wetter könnte am Wochenende eine wichtige Rolle spielen. Bei den zu erwartenden niedrigen Temperaturen kommt es vor allem darauf an, die Reifen auf die richtige Temperatur zu bringen, was sicher eine Herausforderung werden wird.“
Auch das traditionsreiche Team Zakspeed Mobil Krankenkasse Racing startet am Wochenende in heimatlichem Gefilde. Der Teamsitz in Niederzissen liegt nur rund eine halbe Stunde vom Nürburgring entfernt. Mit dem Fahrerduo Igor Wali?ko (24/PL) und Jules Gounon (26/F), ADAC GT Masters-Champion von 2017 und Mercedes-AMG-Werksfahrer, hat Zakspeed nach zwei Siegen sogar noch Außenseiterchancen im Titelkampf. Im Schwesterauto sitzt ein echter Lokalmatador: Serienneuling Hendrik Still aus Kempenich. „Ich freue mich riesig darauf, die Saison auf meiner Heimstrecke zu beenden“, so der 34-Jährige, der sich das Fahrzeug mit dem Österreicher Constantin Schöll (23) teilt. „Ich kenne den Nürburgring in- und auswendig, denn dort habe ich meine Karriere begonnen. Die Strecke sollte dem Mercedes-AMG gut liegen. Mein Ziel ist es, im Qualifying in die Top 10 zu fahren und dann auch ein gutes Rennergebnis zu holen. Das wäre ein schöner Saisonabschluss.“
Mit Montaplast by Land-Motorsport, Toksport WRT und dem Mann-Filter Team Landgraf – HTP-WWR zählen bei ihrem Heimspiel drei weitere Rennställe zu den Titelkandidaten. Land-Motorsport führt in der Fahrer-Wertung mit Audi-Sport-Pilot Christopher Mies und Ricardo Feller (21/CH). In der Team-Wertung liegt die Mannschaft aus Niederdreisbach nur einen Punkt hinter den Führenden. Mitten im Meisterschaftskampf ist auch Mercedes-AMG-Fahrer Luca Stolz. Dem 26-Jährigen und Partner Maro Engel (36/Monte Carlo) fehlen nur vier Punkte auf Mies und Feller. Was käme da gelegener als beim Heimspiel den ersten Saisonsieg einzufahren? Ihr Rennstall Toksport WRT hat eine der kürzesten Anreisen zur Rennstrecke. Von der Werkstatt in Kelberg sind es keine zehn Kilometer. Die rheinland-pfälzische Mannschaft Landgraf Motorsport aus Gensingen liegt mit ihrem Fahrerduo Raffaele Marciello (26/I) und Maximilian Buhk (28/Hamburg, beide Mann-Filter Team Landgraf – HTP/WWR) auf dem vierten Tabellenrang.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

02.11.2021 - GT4 Germany - BMW oder Mercedes-AMG: Wer gewinnt das Titelduell in der ADAC GT4 Germany?
Titelduell in der ADAC GT4 Germany: Beim spannenden Finale auf dem Nürburgring (5. bis 7. November) heißt es BMW gegen Mercedes-AMG und Routiniers gegen Youngster: Michael Schrey (38/Wallenhorst) und Gabriele Piana (35/ITA, beide Hofor Racing by Bonk Motorsport) kommen im BMW M4 GT4 als Tabellenführer in die Eifel. Dem erfahrenen Duo wollen zwei Youngster im Mercedes-AMG den Titel noch streitig machen. Jan Marschalkowski (18/Inning) und Théo Nouet (19/FRA, beide Team Zakspeed) liegen 21 Punkte zurück und wollen den Titelkampf in der Eifel noch zu ihren Gunsten drehen. Kein einfacher Plan, denn das Feld der ADAC GT4 Germany präsentiert sich beim Finale mit rund 30 Sportwagen enorm stark. Tickets gibt es online im Vorverkauf unter adac.de/motorsport für ADAC Mitglieder ab 22,50 Euro (für Nicht-Mitglieder 25 Euro), Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt. Die beiden Rennen werden am Samstag und Sonntag kostenlos bei RTL+ (rtlplus.com), der Streamingplattform der Mediengruppe RTL gezeigt, die am 4. November TVNOW.de ablöst, sowie auf adac.de/motorsport übertragen. Der Fernsehsender NITRO zeigt am Sonntag ab 17.00 Uhr die Highlights im Free-TV.
Die Tabellenführer Piana/Schrey reisen mit der besten Ausgangslage an den Nürburgring. Die BMW-Paarung hat einen Vorsprung von 21 Punkten, insgesamt 50 Zähler werden noch für die Sieger in den beiden Rennen vergeben. Die Routiniers haben zudem die größte Erfahrung im Titelkampf der ADAC GT4 Germany. 2020 wurden sie gemeinsam knapp Vize-Meister. Das Gleiche gelang Piana bereits im Jahr zuvor, als er mit einem anderen Teamkollegen ebenfalls Rang zwei in der Gesamtwertung holte.
„Die Vorfreude auf das Finale ist natürlich groß. Wir wollen nun endlich unseren ersten Titel in der ADAC GT4 Germany klar stellen“, erklärt Schrey. „Ich fahre jedoch auch mit gemischten Gefühlen an den Ring. Denn bei den wahrscheinlich niedrigen Außentemperaturen wird sich unser Auto recht schwer tun. Ich befürchte, dass wir nicht aus eigener Kraft um gute Positionen kämpfen können. Wir hoffen somit, dass unser Polster von 21 Punkten ausreicht, um am Ende über die Meisterschaft jubeln zu können. Wir werden als Team unser Bestes geben und versuchen, ruhig zu bleiben und keine Fehler zu machen. Die Titelentscheidung wird also extrem eng und spannend.“
Die Meisterschaft haben auch die Tabellenzweiten Marschalkowski/Nouet fest im Blick. „Für uns heißt es am Nürburgring maximale Attacke. Wir versuchen, einen Doppelsieg einzufahren. Dafür werden wir alles geben - etwas Anderes können wir nicht machen“, erläutert Marschalkowski. „Unserem Mercedes-AMG sollte die Strecke ganz gut liegen, somit stehen die Chancen auf den Doppelsieg nicht schlecht. Es kommt jedoch auch auf uns Fahrer an. Es liegt an uns, es am Wochenende auf den Punkt zu bringen und eine herausragende Leistung zu bieten. Wenn das gelingt, werden wir am Sonntag sehen, wie es mit den Punkten in der Meisterschaft ausgegangen sein wird. Es wird jedoch nicht einfach, denn die Konkurrenz in der ADAC GT4 Germany ist wie immer stark.“
Mit ordentlich Rückenwind kommen auch Ben Dörr (16/Butzbach) und Nico Hantke (17/Hürth, beide Dörr Motorsport) zum Finale. Das Aston Martin Vantage GT4-Duo hat beim Rennwochenende auf dem Hockenheimring mit Platz zwei das erste Podium in der ADAC GT4 Germany erzielt und will dies auf dem Nürburgring möglichst wiederholen. „Das nächste Podium ist natürlich das ganz große Ziel. In der Qualifikation würde ich zudem gerne unter die Top Fünf fahren. Unserem Aston Martin kommen vor allem enge Streckenpassagen entgegen, davon gibt es auf dem Nürburgring einige. Insofern rechnen wir uns für das Wochenende etwas aus“, so Hantke, für den der Nürburgring auch die Heimstrecke darstellt. „Das macht das Finale für mich auch ein wenig Besonders. Einige Familienangehörige werden mich vor Ort besuchen und anfeuern. Der Nürburgring ist für mich trotzdem Neuland. Ich bin dort tatsächlich noch nie gefahren. Als Vorbereitung habe ich zuhause viel im Simulator gearbeitet. Außerdem werden wir das Rennwochenende noch im Detail mit unserem Fahrercoach durchsprechen.“
Einen wahren Titelthriller verspricht die Team-Wertung. Hier liegt das Team Zakspeed mit 182 Punkten an der Spitze. Mit nur drei Zählern Rückstand hat auch Hofor Racing by Bonk Motorsport gute Chancen, den zweiten Team-Titel nach 2019 in der ADAC GT4 Germany einzufahren. Ebenfalls spannend wird es in der Trophy-Wertung zugehen. Nach zuletzt fünf Siegen in Folge haben die Porsche-Piloten Tom Kieffer (46/LUX) und Christian Kosch (44/LUX, beide Team Allied-Racing) auf dem Hockenheimring die Tabellenführung mit 370 Punkten übernommen. Dicht auf liegen die Markenkollegen Stephan Grotstollen (53/Langenhagen) und Georg Braun (50/Pfullingen, beide Team Buchbinder Rent-a-Car) mit 346 Zählern. Auch die drittplatzierten Tano Neumann (46/BUL) und Joachim Bölting (54/Gelsenkirchen, beide Overdrive Racing, ebenfalls Porsche) haben mit 332 Punkten noch intakte Meisterschaftschancen.
In der Junior-Wertung hat Mercedes-AMG-Pilot Théo Nouet mit 191,5 Punkten die Spitze inne. Der Franzose peilt neben dem Gewinn der Gesamtwertung somit das Titel-Double auf dem Nürburgring an. Dem wollen die mit 166,5 Zählern zweitplatzierten Leo Pichler (19/AUT) und Leon Wassertheurer (19/Stuttgart, beide Razoon - more than Racing) noch etwas entgegensetzen. Auf Junior-Rang drei rechnet sich mit 154 Punkten auch Phil Dörr (20/Butzbach, Dörr Motorsport, Aston Martin) noch Titelchancen aus.
Auch der amtierende Fahrer-Champion Nicolaj Møller Madsen (28/DNK) ist auf dem Nürburgring wieder in der ADAC GT4 Germany am Start. Er gibt sein Debüt im Porsche von W&S Motorsport und teilt sich das Cockpit mit Lukas Schreier (26/Leipzig). Das Fahrzeug ist mit Steer-by-Wire von Schaeffler Paravan ausgestattet und kommt somit ohne herkömmliche Lenksäule aus. „Die Technik von Schaeffler Paravan ist sehr interessant. Ich fühle mich geehrt, nun meinen Teil zur Entwicklungsarbeit beitragen zu können“, so Møller Madsen. „Ich habe mich schon lange für das Steer-by-Wire Programm interessiert, konnte es bis heute aber noch nicht selbst testen. Auf dem Nürburgring werden wir alles geben, um auf das Podium zu kommen.“
(Text: ADAC Motorsportpresse - https://www.adac-motorsport.de/adac-gt4-germany)

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