NEWS aus dem Automobilsport im DEZEMBER 2021

28.12.2021 - GT Masters - Deutsche GT-Meisterschaft startet 2022 mit neuen Reifen von Pirelli
Die Deutsche GT-Meisterschaft geht in der Saison 2022 mit einer neuen Reifengeneration von Serienpartner Pirelli ins Rennen. Mit dem neuen P Zero DHF hat das Unternehmen aus Italien, das auch exklusiver Ausrüster der Formel 1 und der FIA-Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) ist, erstmals einen Reifentyp entwickelt, der nicht nur im GT3-Sport, sondern auch in den Kategorien GT2 und GT4 zum Einsatz kommt. Der neue, nachhaltigere Reifentyp passt perfekt zum Nachhaltigkeitskonzept des ADAC GT Masters, das für 2022 weiter ausgebaut wird und mit dem die Rennserie eine Vorreiterrolle einnimmt. So wird in der kommenden Saison zum ersten Mal umweltschonender Treibstoff eingesetzt und das in diesem Jahr gemeinsam mit BWT erfolgreich initiierte Projekt der „Bottle Free Zone“ zur Vermeidung von Plastikflaschen wird weiter ausgebaut.
„Wir haben unser gesamtes Know-how vergrößert und unsere Produktionsprozesse optimiert, um mit dem P Zero DHF neue innovative Reifen zu entwickeln, die in allen GT-Kategorien eingesetzt werden können“, sagt Matteo Braga, Circuit Activity Manager von Pirelli. „Neben neuen Mischungen, die optimalen Grip und Langlebigkeit über ein größeres Einsatzfenster bieten – insbesondere bei wärmeren Temperaturen – haben wir eine neue Konstruktion entwickelt, die die Balance des Autos verbessert. Das Ergebnis sind mehr Performance, mehr Einsatzmöglichkeiten und ein besseres Gefühl für den Fahrer.“
Bei der Entwicklung der neuen Reifenfamilie spielte das Thema Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle. Durch den umfangreichen Einsatz virtueller Simulationen wurde die Herstellung physischer Reifenprototypen um etwa 20 Prozent reduziert. Zudem werden bei den DHF-Reifen speziell entwickelte erneuerbare Materialien verwendet. Da die neuen Reifen in verschiedenen GT-Kategorien eingesetzt werden, wird der logistische Aufwand verringert und weniger Abfall produziert.
Pirelli ist seit 2015 der exklusive Reifenpartner des ADAC GT Masters und rüstet auch die ADAC GT4 Germany und ADAC Formel 4 aus. Das Unternehmen stattet die Deutsche GT-Meisterschaft nicht nur mit Reifen aus. So kämpfen die Piloten in den Qualifying-Sitzungen um den Pirelli Pole Position Award und erhalten besondere Sachpreise. Mit der Pirelli-Junior-Wertung wird am Saisonende der beste Nachwuchsfahrer und mit der Pirelli-Trophy-Wertung der beste nicht-professionelle Pilot gefördert: Beide Gewinner erhalten ein Kontingent Pirelli-Reifen für das folgende Jahr. Der neue Pirelli P Zero DHF wird auch in den weltweiten GT-Serien der SRO Motorsports Group eingesetzt, mit der das ADAC GT Masters eng zusammenarbeitet. So vertraut die Deutsche GT-Meisterschaft zum Beispiel auf die bewährte Fahrzeugeinstufung der SRO, die für einen ausgeglichenen und abwechslungsreichen Wettbewerb sorgt.
Neben dem ADAC GT Masters kommt die neue Reifengeneration von Pirelli ab 2022 auch in der ADAC GT4 Germany zum Einsatz. Dort ersetzt der P Zero DHF das bisher verwendete Modell DHB. Zum ersten Mal werden dann bei den GT4-Reifen viele der Materialien verwendet, die auch bei den GT3-Reifen zum Einsatz kommen. Die ADAC GT4 Germany vertraut seit ihrer Premierensaison 2019 exklusiv auf Pneus von Pirelli.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

23.12.2021 - GT Masters - Ein Ex-Champion und ein Rohdiamant: Team Joos will in Deutscher GT-Meisterschaft nach Siegen und Titel greifen
Das Team Joos Sportwagentechnik greift in seiner zweiten Saison in der Deutschen GT-Meisterschaft an und will 2022 um Siege fahren. Dafür rüstet die Mannschaft aus Balingen in Baden-Württemberg auf der Fahrerseite kräftig auf und verstärkt sich mit zwei hochklassigen Porsche-Spezialisten. Für den Porsche 911 GT3 R hat Joos mit Ex-Champion Christian Engelhart (35/Starnberg) einen der erfolgreichsten Fahrer des ADAC GT Masters und mit Porsche-Junior Ayhancan Güven (23/TR) ein Ass aus den Porsche-Markenpokalen verpflichtet. Erstmals macht das Joos-Duo beim Saisonstart in der Motorsport Arena Oschersleben vom 22. bis 24. April Jagd auf Siege.
„Ich freue mich sehr über unser Fahreraufgebot für die nächste Saison“, sagt Teamchef Michael Joos. „Christian Engelhart ist einer der erfolgreichsten Fahrer in der Geschichte des ADAC GT Masters. Wir werden sicher von seinem Speed und seiner großen Erfahrung profitieren. Ayhancan Güven ist ein großes, vielversprechendes Talent, das bereits ein beeindruckendes Maß an Konstanz und Erfolg gezeigt hat. Mit ihnen wollen wir in unserer zweiten Saison in der Deutschen GT-Meisterschaft den nächsten Schritt gehen und um Rennsiege und die Meisterschaft kämpfen.“
Christian Engelhart krönte sich 2020 in einem „Elfer“ zum Meister im ADAC GT Masters. Mit 15 Siegen belegt der Oberbayer Platz zwei in der ewigen Bestenliste des ADAC GT Masters. Auch international zählt Engelhart zu den erfolgreichsten GT-Fahrern. So gewann der offizielle Porsche-Fahrer unter anderem die Blancpain GT Series und holte Siege bei den 24 Stunden von Daytona und Dubai. „Ich freue mich unheimlich, mit Michael Joos und seinem Team im ADAC GT Masters für Porsche an den Start zu gehen“, so der GT-Routinier. „Mit meinem Porsche-Teamkollegen Ayhancan habe ich einen superschnellen Partner und ich bin sicher, dass wir alle Faktoren zusammen haben, um gemeinsam erfolgreich zu sein. Danke an alle Partner, Teammitglieder und Porsche für das Vertrauen. Gehen wir es an!“
Teamkollege Güven kennen Fans des ADAC GT Masters bestens aus dem Porsche Carrera Cup Deutschland. In diesem Jahr wurde er mit vier Rennsiegen Vizechampion in dem Porsche-Markenpokal im Rahmenprogramm des ADAC GT Masters. Zuvor gewann er zwei Mal den französischen Carrera Cup. 2019 wurde der Türke in das Junior-Förderprogramm von Porsche aufgenommen und steigt nun als offizieller Porsche-Fahrer in die Deutsche GT-Meisterschaft auf. „Ich freue mich sehr auf mein Debüt im ADAC GT Masters“, sagt Güven. „Mit Christian Engelhart haben wir ideale Voraussetzungen um erfolgreich zu sein. Wir wollen zusammen mit dem Team Joos Sportwagentechnik die bestmöglichen Ergebnisse für Porsche einfahren.“
Das Team Joos Sportwagentechnik absolvierte 2021 nach zwei Testläufen im Vorjahr seine erste komplette Saison im ADAC GT Masters und fuhr in den 14 Saisonrennen sieben Mal in die Top 10. „Wir haben in unserem Debütjahr viel gelernt und wollen darauf 2022 aufbauen“, so Michael Joos. „Ich möchte mich ausdrücklich bei David Jahn, Marco Holzer und Jannes Fittje für ihre Einsätze mit uns bedanken. Sie waren wichtige Bausteine in unserer Premierensaison im ADAC GT Masters.“
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

23.12.2021 - DTM - DTM gibt aktualisierten Kalender 2022 bekannt
Knapp hundert Tage vor den ersten Testfahrten in Hockenheim wurde der DTM Kalender für das Jahr 2022 finalisiert. Der bislang im Kalender mit TBA versehene Termin vom 3.-5. Juni 2022 findet nicht statt. Die DTM Saison 2022 wird folglich im Zeitraum Mai bis Oktober in fünf unterschiedlichen Ländern, auf acht unterschiedlichen Rennstrecken in Deutschland und im europäischen Ausland, darunter insgesamt sechs Formel 1 Strecken, ausgetragen.
Frederic Elsner, Director Event & Operations dazu: „Mit der Begrenzung des Kalenders kommen wir unter anderem dem Wunsch der Teams nach, den Juni-Termin zu überdenken und die Saison 2022, wie auch die letzte, an acht Rennwochenenden auszutragen. Der logistische Aufwand wäre mit einem zusätzlichen Auslands-Event im Juni, wo an jedem Wochenende mindestens eine große Motorsportveranstaltung vorgesehen ist, zu groß gewesen.“
Mit der finalen Veröffentlichung des neuen Rennkalenders gibt die ITR auch die vorzeitige Auflösung des Vertrags mit der LDP International b.v. bekannt, seit 2019 Veranstalter der Rennen auf dem TT-Circuit Assen in den Niederlanden. Promoter Lee van Dam bedankt sich bei den Fans: „Nach drei Jahren harter Arbeit mit der ITR haben wir beschlossen, unseren Vertrag für die nahe Zukunft nicht fortzusetzen. Assen ist eine Veranstaltung, die nicht von der Rennstrecke organisiert wird, sondern von uns als externem Promotor. Aufgrund der gestiegenen Kosten für die Veranstaltung in Folge der COVID-19 Pandemie haben wir versucht, unseren Vertrag neu zu verhandeln, aber wir haben keine für beide Seiten akzeptable Lösung gefunden und das weitere Vorgehen gemeinsam beschlossen. Wir möchten uns bei allen Beteiligten und Fans für ihre Unterstützung und für drei tolle Jahre DTM Assen bedanken und wünschen der ITR alles Gute für die Saison 2022.“
ITR-Geschäftsführer Benedikt Böhme lobt den konstruktiven Dialog mit dem Veranstalter: „Wir haben in langen Gesprächen immer wieder versucht, die Wirtschaftlichkeit in ein für beide Seiten akzeptables Verhältnis zu setzen. Am Ende sind wir gemeinsam zu dem Entschluss gekommen, den Vertrag frühzeitig aufzulösen. An dieser Stelle möchte ich mich bei Lee van Dam für die Zusammenarbeit und drei sehr gute Events in Assen bedanken.“ Damit stehen kurz vor Jahreswechsel alle Termine der DTM, der DTM Trophy sowie der DTM Classic fest.
Benedikt Böhme blickt auf das vergangene Jahr zurück: „Ich bin sehr stolz auf mein Team und über das Erreichte. Auch 2021 war aufgrund der noch immer anhaltenden Pandemie mit Einschränkungen behaftet, dennoch haben wir eine schöne, spannende und erfolgreiche Saison hinter uns gebracht. Wir stecken bereits mitten in den Vorbereitungen für 2022 und freuen uns darauf, wieder großartige Events organisieren zu können“, sagt Benedikt Böhme. „Ich wünsche an dieser Stelle allen Teams, Herstellern, Partnern und Sponsoren und vor allem auch allen Fans im Namen des gesamten Teams eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch in ein gesundes, erfolgreiches neues Jahr.“
Die DTM ist eine internationale Rennserie, die 2021 in über 60 Länder live übertragen wurde. Ab 2022 werden die Rennen im deutschsprachigen Raum erstmals in ProSieben gezeigt – zuvor in SAT.1. Gleich zum Auftakt der neuen Saison steht mit dem Autódromo Internacional do Algarve in Portimão eine Premiere an, denn nie zuvor wurde ein DTM-Rennen auf dem Kurs in Portugal ausgetragen. Weitere neue Strecken und Highlights wie Imola, Spa, und Red Bull Ring sowie Klassiker wie DEKRA Lausitzring Turn 1, Norisring, Nürburgring und das Finale am Hockenheimring folgen.
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

22.12.2021 - Prototype Cup - Prototype Cup Germany: Neue Rennserie für Le Mans Prototypen
Der ADAC bringt in Kooperation mit dem niederländischen Promoter Creventic im kommenden Jahr eine neue Serie für Le Mans Prototypen nach Deutschland. Im „Prototype Cup Germany“ starten ab 2022 LMP3-Rennwagen zu rund einstündigen Sprintrennen. Die boomende LMP3-Klasse ist die Einsteigerklasse im rasant wachsenden Segment der Le Mans Prototypen, die ihren Höhepunkt mit der Hypercar-Klasse findet, zu der sich bereits acht Automobilhersteller, darunter Audi, Porsche und BMW, bekannt haben. Der ADAC hat sich langfristig die Exklusivrechte an der LMP3-Klasse für Deutschland vom Rechtehalter Automobile Club de l’Ouest (ACO), dem Veranstalter der 24h von Le Mans, gesichert. Insgesamt vier Rennen in Belgien und in Deutschland sind in der Premierensaison geplant, Fans können die Rennen in voller Länge im Livestream verfolgen.
Pierre Fillon, Präsident des Automobile Club de l’Ouest (ACO): „Endurance umfasst mehrere Klassen, unter denen die LMP3-Klasse einen besonderen Platz einnimmt. Durch ihren Erfolg in der European Le Mans Series, Asian Le Mans Series, dem Michelin Le Mans Cup sowie in der WeatherTech SportsCar Championship ist die Klasse ein attraktives Angebot für ausländische Veranstalter. Wir freuen uns über die Lizenzvereinbarung mit dem ADAC, denn dadurch werden sich langfristig viele Teams und Fahrern im Prototypensport engagieren.“
Dr. Gerd Ennser, ADAC Sportpräsident: „Das Interesse an Le Mans Prototypen wächst seit Jahren beständig, bei Fahrern, Teams und bei den Herstellern. Daher haben wir uns exklusiv die Rechte an der LMP3-Klasse gesichert, um die Le Mans Prototypen in Deutschland gemeinsam mit unserem Kooperationspartner Creventic zu etablieren. Mit dem Prototype Cup Germany bieten wir Fahrern eine spannende Perspektive und Teams ein interessantes Betätigungsfeld, unter anderem auf der attraktiven und medial starken Plattform der Deutschen GT-Meisterschaft.“
Der Prototype Cup Germany ist eine nationale Ergänzung für den europaweit ausgetragenen Michelin Le Mans Cup, Terminüberschneidungen zwischen den beiden Serien werden vermieden. Neben den LMP3-Prototypen sind im Prototype Cup Germany im kommenden Jahr auch CN-Sportwagen zugelassen. Der Cup orientiert sich mit zwei rund einstündigen Rennen mit Fahrerwechsel am erfolgreichen sportlichen Format der Deutschen GT-Meisterschaft. Für die erste Saison sind vier Rennen geplant. Der Auftakt findet vom 22. bis 24. April im Rahmen der 12h von Spa Francorchamps, einem Lauf der 24h Series von Creventic statt. Das zweite Rennen wird vom 15. bis 17. Juli im Rahmen des ADAC Truck-Grand-Prix auf dem Nürburgring ausgetragen. Beim dritten Rennwochenenden sind die Sportwagen im Rahmen der Deutschen GT-Meisterschaft beim Family & Friends Festival auf dem Lausitzring vom 19. bis 21. August unterwegs. Das Finale findet ebenfalls auf der professionellen Plattform der Deutschen GT-Meisterschaft vom 21. bis 23. Oktober in Hockenheim statt.
Die LMP3-Klasse ist die Einsteigerklasse der Le Mans-Prototypen und wurde vom ACO im Jahr 2015 ins Leben gerufen. Fahrzeuge werden von den vier lizenzierten Herstellern Adess, Duqueine, Ginetta und Ligier angeboten. Angetrieben werden die 950 kg leichten Prototypen von einheitlichen V8-Motoren von Nissan mit 455 PS. Michelin ist exklusiver Reifenpartner des Prototype Cup Germany. Die LMP3-Sportwagen bieten hervorragende Aufstiegsmöglichkeiten in die LMP2-Klasse oder in die Sportwagen-Topklasse, die Le Mans Hypercars.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-motorsport.de)

20.12.2021 - GT4 Germany - Überwältigendes Interesse an der ADAC GT4 Germany 2022
Die ADAC GT4 Germany startet mit einem überwältigenden Teilnehmerinteresse in die Saison 2022. Für die vierte Saison der Serie wurden bis Mitte Dezember mehr als 40 Fahrzeuge von 23 Teams eingeschrieben. Unter den Teams aus insgesamt fünf Nationen sind neben in der ADAC GT4 Germany etablierten Rennställen und Mannschaften, die in die Serie zurückkehren, auch viele Neueinsteiger. Das starke Feld begeistert mit Größe und Vielfalt: Die Teams haben mit Aston Martin, Audi, BMW, KTM, Mercedes-AMG, Porsche und Toyota bisher Sportwagen von sieben Marken eingeschrieben. Bis zum Saisonstart in der Motorsport Arena Oschersleben vom 22. bis 24. April sind weitere Marken möglich. Eintrittskarten für alle Rennen der ADAC GT4 Germany 2022 sind im Vorverkauf erhältlich. Wer sich bis Ende Dezember Tickets online unter adac.de/motorsport sichert, profitiert von attraktiven Konditionen.
Die ADAC GT4 Germany konnte sich Saisonverlauf 2021 über stetig wachsendes Interesse freuen, bei den finalen Veranstaltungen gab es neue Bestmarken bei der Teilnehmeranzahl. Dieser positive Trend setzt für 2022 Dank vieler Neueinsteiger und Rückkehrer aus anderen Rennserien fort. ADAC Sportpräsident Dr. Gerd Ennser: „Wir haben nach dem sehr erfreulichen Interesse in diesem Jahr für 2022 eine weiter wachsende Nachfrage erwartet, mit einem so starken Zuspruch von mehr als 40 Fahrzeugen aber nicht gerechnet. Das hohe Interesse an der Serie freut uns und bestätigt, dass unsere Teilnehmer vom Konzept der Serie überzeugt sind. Die ADAC GT4 Germany hat sich zu einer der bedeutendsten GT4-Serien entwickelt und bildet zusammen mit der Deutschen GT-Meisterschaft eine der weltweit größten Plattformen für professionellen Kundensport. Die Serie hat mit fairem und spannendem Sport und einem bis zum Schluss spannenden Titelkampf in diesem Jahr für viel Furore gesorgt. Daran wollen wir in der kommenden Saison anknüpfen.“
Erneut stehen sechs Rennwochenenden mit Auftritten in Deutschland, Österreich und den Niederlanden im Rahmen der medial reichweitenstarken Plattform der Deutschen GT-Meisterschaft auf dem Programm. Die sportlichen Rahmendaten der ADAC GT4 Germany bleiben in der Saison 2022 nahezu unverändert. Erneut werden pro Rennwochenende jeweils zwei Läufe von rund einer Stunde ausgetragen. Eine Neuerung gibt es vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeit. Im Rahmen des innovativen Nachhaltigkeitskonzepts der Deutschen GT-Meisterschaft wird auch in der ADAC GT4 Germany im kommenden Jahr ein umweltschonender Kraftstoff eingeführt, der den Schadstoffausstoß der seriennahen Rennfahrzeuge reduziert.
(Text: ADAC Motorsportpresse - https://www.adac-motorsport.de/adac-gt4-germany)

20.12.2021 - GT Masters - Brüder Mannesmann Werkzeuge wird Partner der Deutschen GT-Meisterschaft
Die Deutsche GT-Meisterschaft und die Brüder Mannesmann Werkzeuge GmbH haben eine mehrjährige Partnerschaft vereinbart. Ab der kommenden Saison wird das markante Logo des Traditionsunternehmens, das in diesem Jahr seinen 90. Geburtstag feiert, prominent an den Rennstrecken des ADAC GT Masters zu sehen sein. Zudem wird im Fahrerlager den Zuschauern die umfangreiche Produktpalette von Brüder Mannesmann Werkzeuge vorgestellt.
„Wir freuen uns sehr auf die gemeinsame Partnerschaft mit der Deutschen GT-Meisterschaft. Als jahrzehntelanger Partner des ADAC sehen wir die neue Kooperation als konsequenten und logischen Schritt für die zukünftige Zusammenarbeit an. Die Deutsche GT-Meisterschaft ist eine der renommiertesten und bekanntesten Rennsportserien auf europäischer Ebene“, so Brüder Mannesmann Vorstand Frank Schafstein.
„Wir heißen die Brüder Mannesmann Werkzeuge GmbH als neuen starken Partner der Deutschen GT-Meisterschaft herzlich willkommen“, sagt ADAC Motorsportchef Thomas Voss. „Im Motorsport zählen Schnelligkeit und Präzision zu den entscheidenden Erfolgsfaktoren, daher passen die Premiumwerkzeuge des Unternehmens perfekt zum ADAC GT Masters.“
Brüder Mannesmann Werkzeuge kooperiert bereits seit vielen Jahren mit dem ADAC. So ist das Remscheider Unternehmen auch offizieller Lizenznehmer des Clubs und bietet Produkte wie Werkzeugkoffer, Batterieladegeräte oder Drehmomentschlüssel im ADAC Design an. Artikel von Brüder Mannesmann Werkzeuge zählen seit Langem zu den beliebtesten Prämien im ADAC Freundschaftswerbe-Programm.
Das Engagement im Sport liegt Brüder Mannesmann Werkzeuge am Herzen. Neben dem ADAC GT Masters ist das Unternehmen zum Beispiel Partner des Fußball-Bundesliga-Vereins VfL Wolfsburg und des Red Bull Radical, des härtesten Mountainbike-Rennens Deutschlands.
Das 1931 gegründete Unternehmen Brüder Mannesmann Werkzeuge GmbH bietet unter der Leitung von Frank und Moritz Schafstein eine Premium-Produktpalette aus mehr als 8.000 Werkzeugartikeln an. Neben einem umfangreichen Sortiment von Hand- und Elektrowerkzeugen, ausgewählt für den engagierten Heimwerker und die Industrie, steht dem Handel die Center Line und die Green Line zur Verfügung. Die Center Line umfasst Elektrowerkzeuge für Handwerker und Profis. Die Green Line bildet ein Sortiment an hochwertigen Handwerkzeugen, gefertigt nach DIN-ISO, und umfasst eine 10-jährige Hersteller-Garantie.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

17.12.2021 - DTM - DTM übernimmt die Rennserie „Tourenwagen Classics“
Paukenschlag im historischen Motorsport: Die DTM-Organisation ITR übernimmt die „Tourenwagen Classics“ (TWC), die erste Rennserie für klassische DTM-Tourenwagen der Achtziger- und Neunzigerjahre. Die 2015 eingeführte TWC, deren Rechte die ITR vollumfänglich übernommen hat, geht damit in der DTM Classic auf, eine von fünf Säulen der DTM-Plattform neben dem Top-Event DTM, der Nachwuchsserie DTM Trophy, DTM Esports und der zukunftsorientierten DTM Electric.
Erstmals werden in der Saison 2022 zwei eigenständige DTM Classic-Serien ausgeschrieben: der DTM Classic Cup für Tourenwagen von 1984 bis 2007 sowie der DTM Classic DRM Cup mit Rennwagen der ehemaligen Deutschen Rennsport-Meisterschaft aus den Jahren 1972 bis 1981. Die DTM heißt alle bisherigen Teilnehmer der TWC herzlich willkommen in diesen Cups. Während zum DTM Classic DRM Cup nach wie vor drei Veranstaltungen auf den Traditionsstrecken Imola, Nürburgring und Red Bull Ring durchgeführt werden, wird der DTM Classic Cup mit Events auf dem DEKRA Lausitzring Turn 1, Norisring, Spa-Francorchamps und Hockenheim erweitert. In Planung ist eine Veranstaltung im Rahmen des traditionsreichen AvD Oldtimer Grand Prix auf dem Nürburgring.
„Wir freuen uns, den bisherigen Teilnehmern der TWC auf der DTM-Plattform eine neue, hochkarätige Bühne bieten zu können“, sagt Peter Oberndorfer, Serienmanager der DTM Classic. „Die Übernahme der TWC ist für alle ein Gewinn, für die Teilnehmer und Zuschauer, aber auch für die ITR. Größere Starterfelder, noch bessere Unterhaltung für unsere Fans aller Generationen und die Klassiker sind dort, wo sie herkamen – bei der DTM.“ Frederic Elsner, Director Event & Operations der ITR, ergänzt: „Die Übernahme der TWC ist ein wohlüberlegter Schritt, um den klassischen Motorsport auf unserer DTM-Plattform weiterzuentwickeln. Wir werden alles dafür tun, dass sich alle Teilnehmer im Umfeld der DTM wohlfühlen und dass sich die Fans auf tollen Motorsport mit faszinierenden Rennwagen freuen können.“
Michael Thier, Organisator der bisherigen Tourenwagen Classics, ist ebenfalls von der jüngsten Entwicklung überzeugt: „Eine gute Lösung für Fahrer und Teams war für mich von großer Bedeutung, deshalb bin auch ich mit Überzeugung für diesen Schritt eingetreten. Jetzt herrscht Planungssicherheit. Fahrer und Teams können sich im Rahmen der DTM auf hochwertige Events und ein begeisterungsfähiges Publikum freuen.“
Weitere Informationen zur DTM Classic können im Internet unter dtm.com/de/dtm-classic abgerufen werden. Die Einschreibung zu beiden Cups der DTM Classic ist bereits möglich, bis zum 15. Januar 2022 gelten sogar noch besonders günstige Early-Bird-Einschreibegebühren.
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

17.12.2021 - GT Masters - Deutsche GT-Meisterschaft 2022 mit vollem Starterfeld
Die Int. Deutsche GT-Meisterschaft geht mit einem starken Starterfeld in die Saison 2022. Bis Mitte Dezember haben 18 Teams frühzeitig ihre Chance genutzt und sich für 30 Supersportwagen einen Startplatz im ADAC GT Masters 2022 gesichert. Das qualitativ starke Feld überzeugt auch mit Vielfalt, bislang sind mit Fahrzeugen von Audi, BMW, Corvette, Lamborghini, Porsche und Mercedes-AMG sechs verschiedene Marken eingeschrieben. Weitere Marken könnten das Feld bis zum Saisonstart in der Motorsport Arena Oschersleben vom 22.–24. April 2022 noch ergänzen. Alle Rennen sind im kommenden Jahr auf den Kanälen von RTL Deutschland zu sehen, der frei empfangbare TV-Sender NITRO zeigt die Rennen live und in voller Länge samstags und sonntags ab 12.30 Uhr. Tickets für die sieben Veranstaltungen sind im Vorverkauf unter adac.de/motorsport erhältlich. Wer schnell ist und sich Tickets bis zum 31. Dezember sichert, profitiert von attraktiven Konditionen.
ADAC Sportpräsident Dr. Gerd Ennser: „Die hohe Nachfrage nach Startplätzen ist ein starkes Bekenntnis der Teilnehmer zur Deutschen GT-Meisterschaft. Die ADAC GT Masters-Saison 2021 war eine der bisher stärksten und hat sportlich mit einem bis zum Schluss spannenden Titelkampf, aber auch mit starken medialen Reichweiten begeistert. Daran knüpfen wir im kommenden Jahr mit einem unverändert hochklassigen Feld an. Unsere innovative Initiative für mehr Nachhaltigkeit und die Einführung eines umweltschonenden Kraftstoffes kommt bei unseren Teilnehmern gut an, wir freuen uns auch 2022 auf die stärksten europäischen GT-Teams und Fahrer in der Deutschen GT-Meisterschaft.“
Das ADAC GT Masters ist unverändert attraktiv für Neueinsteiger. Neben Teams wie ZVO Racing um Philipp Zakowski und Ex-Rennfahrer Jörg van Ommen mit Mercedes-AMG und Neuzugang Allied-Racing mit Porsche werden weitere starke neue Teams ihre Programme in den kommenden Wochen präsentieren. Zuwachs gibt es 2022 auch durch die etablierten Teams, allen voran von den amtierenden Champions von Montaplast by Land-Motorsport, die den Einsatz zusätzlicher Supersportwagen planen. Die Vorfreude auf die Saison 2022 steigt auch durch neue Fahrzeuge. Der von BMW neu entwickelte M4 GT3 geht im ADAC GT Masters ebenso an den Start wie die neueste Ausbaustufe des erfolgreichen Audi R8, der LMS evo II.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

17.12.2021 - DTM - KÜS Team Bernhard 2022 mit insgesamt drei Porsche auf der DTM-Plattform vertreten
Ein weiterer spektakulärer Neuzugang für die DTM: Das Team des zweimaligen Langstrecken-Weltmeisters und Le-Mans-Siegers Timo Bernhard bringt in der DTM 2022 einen Porsche 911 GT3 R in der Traditionsserie an den Start. Mit dem 23 Jahre alten Porsche-Werksfahrer Thomas Preining aus Österreich steht auch bereits der Fahrer fest. Das KÜS Team Bernhard aus Landstuhl in der Pfalz wird darüber hinaus mit zwei Porsche Cayman RS Clubsport im Nachwuchsleistungszentrum DTM Trophy antreten.
Nach SSR Performance mit zwei Fahrzeugen ist das KÜS Team Bernhard der zweite Porsche-Rennstall, der sich für die kommende DTM-Saison eingeschrieben hat, und schon das dritte neue Team neben dem Grasser Racing Team, das mit vier Lamborghini antreten wird. Die DTM 2022 startet vom 29. April bis 1. Mai im portugiesischen Portimão in die neue Saison.
Timo Bernhard und sein Vater Rüdiger gründeten 2010 das KÜS Team Bernhard, das zunächst im Rallyesport startete und seit 2016 auch auf der Rundstrecke vertreten ist. Mit dem legendären 911-er erzielte das Team zahlreiche Siege und Podiumsplatzierungen. „Das ist eine ganz neue Herausforderung“, sagt Timo Bernhard zum DTM-Einstieg. „Ich bin sehr stolz darauf, unser neues Top-Programm für die Saison 2022 verkünden zu dürfen. Wir werden mit einem Porsche 911 GT3 R in der DTM an den Start gehen. Ich denke, nach sechs Jahren im ADAC GT Masters sind wir gut darauf vorbereitet. Mit unserem Fahrer Thomas Preining haben wir eine wichtige Konstante im Team. Ich weiß um seine Qualitäten und bin sehr froh, dass er Teil unseres Programms ist.“
Der 23 Jahre alte Thomas Preining aus Linz in Österreich, Sohn eines erfolgreichen Motorrad-Rennfahrers, gewann 2017 den Porsche Carrera Cup Deutschland und ist seitdem bei Porsche als Werksfahrer unter Vertrag. „Ich bin super aufgeregt und motiviert für die DTM im kommenden Jahr. Seit ich davon weiß, bin ich jeden Tag fleißig am Arbeiten. Schließlich will ich bestmöglich auf diese Saison vorbereitet sein, um gleich gut ins das Projekt reinzustarten. Ich habe vollstes Vertrauen ins Team und in alle Beteiligten. Ich denke, dass mit uns auf jeden Fall zu rechnen sein wird und dass wir was reißen können“, äußert sich Preining, der schon 2021 in anderen Rennserien für das KÜS Team Bernhard startete und in der DTM mit der Startnummer 24 in die Rennen gehen wird.
„Das wird eine sehr spannende Saison in der DTM, davon bin ich fest überzeugt“, sagt Frederic Elsner, Director Event & Operations der DTM-Dachorganisation ITR. „Mit dem Team von Timo Bernhard sowie SSR Performance und Grasser Racing haben wir schon jetzt drei neue Teams, die mit ihren großartigen Erfolgen im GT-Rennsport auch in der DTM stark auftrumpfen werden und die Competition noch intensiver machen. Die Fans können sich auf eine spannende Saison freuen, auf neue Teams und natürlich auch auf Porsche als weitere feste Marke in der DTM.“
Auf der professionellen DTM-Plattform fährt das KÜS Team Bernhard zweigleisig. „Neben der DTM werden wir mit zwei neuen Porsche 718 Cayman RS Clubsport an der DTM Trophy teilnehmen. Denn das Thema Nachwuchsförderung ist für uns nach wie vor sehr wichtig“, sagt Timo Bernhard. Frederic Elsner ergänzt: „Für die DTM Trophy bedeutet das Engagement des KÜS Team Bernhard mit zwei Porsche eine absolute Aufwertung. Das Level in unserem Nachwuchsleistungszentrum steigt auch im dritten Jahr weiter an. Es wird wieder spannend zu verfolgen, wie sich junge Talente in diesem anspruchsvollen Championat präsentieren, um sich für den Aufstieg in die DTM zu empfehlen. Und es freut uns natürlich sehr, dass immer mehr Teams das Potential der DTM-Plattform sehen und nutzen."
Das Team von Timo Bernhard profitiert mit der frühzeitigen Einschreibung für beide Rennserien von einem Angebot der ITR, das DTM-Engagement mit einem DTM-Trophy-Engagement zu verbinden und folglich für die DTM-Trophy-Fahrzeuge lediglich die Early-Bird-Gebühr zu entrichten. Die DTM Trophy, für deren Serienmanagement künftig der ehemalige DTM-Champion Martin Tomczyk verantwortlich ist, startet vom 20. bis 22. Mai auf dem DEKRA Lausitzring Turn 1 in die Saison 2022.
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

15.12.2021 - Formel 4 - ADAC Formel 4 erhöht Preisgeldtopf auf 150.000 Euro
Die ADAC Formel 4 startet mit einem neuen Auto, einem starken Kalender mit fünf ehemaligen oder aktuellen Grand-Prix-Rennstrecken und einem größeren Preisgeldtopf im kommenden Jahr in ihre achte Saison. Insgesamt 150.000 Euro in Geld- und Sachpreisen gibt es in der ADAC Formel 4 2022 zu gewinnen. Die Einschreibung für die Saison 2022 ist geöffnet, noch bis zum 15. März können sich Teams für die Serie einschreiben. Die ADAC Formel 4 steht seit 2015 in der Tradition der erfolgreichen Formel-Nachwuchsförderung des ADAC und hat sich als Sprungbrett in den professionellen Motorsport etabliert. Mit Lando Norris, Mick Schumacher und dem nächstjährigen Alfa Romeo-Fahrer Guanyu Zhou haben bereits drei ehemalige Fahrer aus der ADAC Formel 4 den Sprung in die Formel 1 geschafft.
Die Teilnehmer der Nachwuchsserie dürfen sich ab der kommenden Saison über ein höheres Preisgeld freuen: Der Preisgeldtopf wurde auf insgesamt 150.000 Euro aufgefüllt. Neben Geldprämien winken attraktive Sachpreise. So erhält der Meister der ADAC Formel 4 eine Siegprämie in Höhe von 50.000 Euro, der Rookie-Meister darf sich neben 10.000 Euro Siegprämie auch über 10 Sätze Slick-Reifen von Pirelli freuen. Teams, die sich frühzeitig für eine Teilnahme an der ADAC Formel 4 2022 entscheiden und sich bis zum 15. Februar einschreiben, profitieren von attraktiven Konditionen. Einschreibungen sind online unter adac.de/formel4 möglich.
Vom Saisonauftakt am 22. April im belgischen Spa-Franchorchamps bis zum Saisonfinale am 16. Oktober auf dem Nürburgring stehen in der ADAC Formel 4 2022 insgesamt 18 attraktive Rennen auf internationalen Rennstrecken auf dem Programm. Erstmals kommt in der ADAC Formel 4 auch der neue 180-PS-Bolide zum Einsatz, der im Oktober in Hockenheim präsentiert wurde. Die zweite Fahrzeuggeneration vertraut auf das bewährte Technikpaket mit einem Chassis von Tatuus aus Italien, Reifen von Formel-1-Ausrüster Pirelli sowie einem Motor von Fiat Abarth und verfügt erstmals mit dem „Halo“ über den aus der Formel 1, Formel 2 und Formel 3 bekannten Überrollbügel.
(Text: ADAC Motorsportpresse - http://www.adac-motorsport.de/adac-formel-4/de/)

13.12.2021 - GT4 Germany - Dörr Motorsport mit drei Aston Martin in der ADAC GT4 Germany 2022
Dörr Motorsport baut sein Engagement in der ADAC GT4 Germany weiter aus. Der Rennstall aus Frankfurt setzt dabei auf V8-Power aus Großbritannien und bietet erstmals drei Aston Martin Vantage GT4 auf. Alle drei Rennwagen werden im traditionellen „British Racing Green“ lackiert und somit ein echter Hingucker im Startfeld. Fünf der sechs Piloten stehen für den Einsatz von Dörr Motorsport in der ADAC GT4 Germany bereits fest. Dörr Motorsport ist ein Team der ersten Stunde in der ADAC GT4 Germany und bereits seit der Premierensaison 2019 mit von der Partie. „Alle Komponenten stimmen einfach perfekt zusammen: der Aston Martin Vantage GT4 ist ein echtes Rennfahrzeug, die komplette Mannschaft ist ein perfekt abgestimmtes Team und unsere Rennfahrer bringen viel Erfahrung und ebenso Erfolge mit“, erklärt Team Manager Robin Dörr.
Angeführt wird das Fahrer-Sextett von Phil Dörr (20/Butzbach), der 2021 Platz drei in der Fahrerwertung erreichte. Er ist einer von wenigen Piloten, die bislang alle Rennen in der ADAC GT4 Germany bestritten haben. „Verrückt, dass ich nun schon zum vierten Mal antrete. Es macht immer noch Spaß, weil es jedes Mal besser wird. Ich hoffe, dass wieder so viele Teilnehmer wie vergangenes Jahr in Hockenheim dabei sein werden. Dass die Nachfrage nach Aston Martin insgesamt gewachsen ist, zeigt, dass wir einen guten Job gemacht haben“, freut sich Phil Dörr auf 2022.
Auch im zweiten Aston Martin gibt es ein bekanntes Gesicht. Ben Dörr (16/Butzbach), der jüngere Bruder von Phil, war bereits 2021 in der ADAC GT4 Germany unterwegs und konnte auf dem Hockenheimring mit Platz zwei auf das Podium fahren. Er wird 2022 mit Romain Leroux (19/FRA) starten. Leroux wurde 2021 Champion in der französischen GT4-Meisterschaft. „Die ADAC GT4 Germany ist ein großartiger nächster Schritt in meiner Karriere mit einer sehr umkämpften Meisterschaft. Ich denke, ich passe gut in das Team, weil ich meine Erfahrungen mit dem Aston Martin-Auto in das Setup einbringen kann. Mein Hauptziel ist klar der Titelgewinn. Ich denke, dass Ben und ich großartige Partner sein werden. Wir haben das gleiche Ziel und verstehen uns sehr gut“, blickt Leroux voraus.
Das dritte Fahrzeug teilt sich Nico Hantke (17/Hürth), der ebenfalls bereits 2021 in der ADAC GT4 Germany auf dem Podium stand, mit Simon Connor Primm (16/Großschirma). Der Youngster steigt aus dem ADAC Kart Masters und der Deutschen Schaltkart Meisterschaft auf. „Ich gehe mit positiven Gedanken in die Saison. GT-Sport ist für mich komplett neu. Zwar habe ich einige Tests absolviert, die auch gut gelaufen sind, aber ich habe richtig Lust auf die Herausforderung“, so Primm.
Nach zuletzt Platz drei in der Fahrer- und Teamwertung will Dörr Motorsport nun nach den Titeln in der ADAC GT4 Germany greifen. „Wir fahren auf Sieg und zwar in allen Kategorien, egal ob Team-, Fahrer- oder Juniorwertung. Noch nie waren wir so gut aufgestellt wie in der kommenden Saison“, geht Team Manager Robin Dörr hoch motiviert in die neue Saison, die vom 22. bis 24. April 2022 in der Motorsport Arena Oschersleben startet. Dann könnten sogar vier Aston Martin von Dörr in der Startaufstellung stehen, das Team verhandelt bereits mit zwei weiteren Fahrern.
(Text: ADAC Motorsportpresse - https://www.adac-motorsport.de/adac-gt4-germany)

12.12.2021 - GT Masters - Starkes Bekenntnis zur Deutschen GT-Meisterschaft: Montaplast by Land-Motorsport startet 2022 mit drei Audi
Nach dem Titel-Triple in diesem Jahr rüstet die Meistermannschaft Montaplast by Land-Motorsport in der Deutschen GT-Meisterschaft für 2022 auf: Im kommenden Jahr nimmt der Rennstall aus dem Westerwald die Titelverteidigung mit gleich drei Audi R8 LMS evo II in Angriff. Mit Neuzugang Tim Zimmermann (25/Lochau), dem Sieger der Pirelli Junior Wertung 2020, steht auch bereits der erste Fahrer von Land-Motorsport für die Deutsche GT-Meisterschaft fest. Das Team veröffentlichte seine Pläne exklusiv in der Onlineshow PS on Air – Der Ravenol ADAC GT Masters-Talk. Die Int. Deutsche GT-Meisterschaft startet vom 22.–24. April 2022 in der Motorsport Arena Oschersleben in die neue Saison.
„Uns war wichtig, das Paket für kommende Saison so früh wie möglich zu schnüren“, sagt Teammanager Christian Land. „Damit haben alle Beteiligten mehr Planungssicherheit und wir können uns noch mehr auf die Vorbereitungen konzentrieren. Dazu gehört unter anderem auch, dass wir unser Team mit weiteren Mechanikern aufstocken. Die Erweiterung des Engagements auf drei Autos muss gut strukturiert sein. Mit Tim haben wir schon mal einen richtig starken Neuzugang.
Montaplast by Land-Motorsport gehört zu den erfolgreichsten Teams im ADAC GT Masters. 2021 gewann die Mannschaft aus Niederdreisbach mit Ricardo Feller (21/CH) und Christopher Mies (32/Düsseldorf) die Deutsche GT-Meisterschaft und holte auch die Titel in der Junior- und Team-Wertung. Bereits 2016 hatte Land das Triple geschafft.
Tim Zimmermann startet seit 2020 im ADAC GT Masters und gewann auf Anhieb die Pirelli-Junior-Wertung für Nachwuchsfahrer. In der kommenden Saison tritt der ehemalige Förderpilot der ADAC Stiftung Sport nach zwei Jahren mit Lamborghini erstmals im Audi an. „Es ist für mich eine Ehre, für das diesjährige Meisterteam zu fahren“, so der 25-Jährige. „Land-Motorsport hat schon oft bewiesen, dass es ein absolutes Topteam ist. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit. Ich bin auch schon auf die Unterschiede zwischen dem Audi und dem Lamborghini gespannt, den ich zuletzt gefahren bin. Ich kann es nicht erwarten, Anfang 2022 die ersten Testfahrten im R8 zu absolvieren.“
Wer an der Seite von Zimmermann antritt und welche Fahrer die weiteren beiden Fahrzeuge pilotieren werden, wird in Kürze bekannt gegeben. Zuvor steht laut Christian Land noch eine andere Sache auf der Agenda: „Es geht für uns und die ganze Mannschaft in die wohlverdiente Weihnachtspause. Die hat sich unsere Crew nach dieser erfolgreichen, aber auch arbeitsintensiven Saison mehr als verdient.“
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

12.12.2021 - GT Masters - Team Allied-Racing steigt 2022 mit Porsche in die Deutsche GT-Meisterschaft ein
Ein weiterer Neuzugang in der Deutschen GT-Meisterschaft: Das Team Allied-Racing steigt 2022 in das ADAC GT Masters ein und wird einen Porsche 911 GT3 R einsetzen. Bisher sorgte Allied-Racing vor allem in der ADAC GT4 Germany für Aufsehen, in der die Oberbayern 2020 sowohl die Fahrer- als auch die Teamwertung gewannen. Neben der Deutschen GT-Meisterschaft wird sich Allied mit vier neuen Porsche 718 Cayman GT4 auch weiter in der ADAC GT4 Germany engagieren. Durch ein weiteres Programm im Porsche Carrera Cup Deutschland nutzt Allied Racing die attraktive Plattform des ADAC GT Masters in seiner ganzen Vielfalt und setzt in drei Serien insgesamt sieben Porsche-Rennfahrzeuge ein.
„In dieser Saison haben wir in der GT World Series ein Lehrjahr absolviert. Das ist abgeschlossen und nun wollen wir im ADAC GT Masters angreifen“, sagt Teamchef Jan Kasperlik (42/Huglfing). „Wir freuen uns auf diese neue Herausforderung und wollen gleich im ersten Jahr ganz vorne mitfahren.“
Als erster Fahrer für die Deutsche GT-Meisterschaft steht Nachwuchspilot Joel Sturm (20) fest. Der Pilot aus Brühl wird seit 2020 von Allied-Racing gefördert und gewann seitdem mit der Mannschaft Rennen in der ADAC GT4 Germany und der GT4 European Series. 2021 absolvierte Sturm zudem erste Einsätze im GT3-Porsche des Rennstalls. „Joel war für mich in diesem Jahr der wohl schnellste GT4-Pilot in Europa“, ist Kasperlik überzeugt. „Daher folgt jetzt der Aufstieg in das ADAC GT Masters, das für ihn als jungen deutschen Fahrer und seine Partner die ideale Rennserie ist. Wir wollen mit Joel um den Titel in der Pirelli-Junior-Wertung kämpfen.“
Sturm freut sich auf die neue Herausforderung: „Das ist der nächste Schritt in meiner Karriere. Ich bin schon sehr gespannt und freue mich drauf. Ich bin den 911 GT3 R schon gefahren, das Auto hat deutlich mehr Abtrieb, stärkere Bremsen und natürlich mehr Leistung als der GT4-Cayman. Wir haben hochgesteckte Ziele und wollen mindestens in die Top 5 fahren. Dank der ADAC GT4 Germany bin ich sehr gut vorbereitet: Ich kenne schon alle Strecken und das harte Racing war eine sehr gute Schule für das ADAC GT Masters.“
Neben der Deutschen GT-Meisterschaft startet das Team Allied-Racing 2022 erneut in der ADAC GT4 Germany. Dort zählt der Rennstall zu den erfolgreichsten der vergangenen Jahre. 2020 gewann Kasperlik mit Nicolaj Møller Madsen (28/DK) die Fahrer-Wertung, im selben Jahr holte der Rennstall auch den Team-Titel. In der abgelaufenen Saison sicherte sich das Team mit Tom Kieffer (46) und Christian Kosch (44) die Trophy-Wertung. Die beiden Luxemburger treten auch in der kommenden Saison für das Team Allied-Racing an und pilotieren einen der vier neuen Porsche 718 Cayman GT4 RS Clubsport, die die Mannschaft einsetzen will. Mit dem 16 Jahre alten Vincent Andronaco aus Hamburg steht ein dritter Fahrer für die ADAC GT4 Germany fest. Der ehemalige Meister im ADAC Kart Masters ist Mitglied der Allied Racing Junior Academy und wurde in diesem Jahr auf seinen GT4-Einstieg vorbereitet.
Mit dem Porsche Carrera Cup Deutschland engagieren sich die Süddeutschen zudem in einer dritten Rennserie auf der ADAC GT Masters-Plattform. Mit dem Dänen Bastian Buus (18) steht dort der erste Pilot der beiden Cup-Elfer ebenfalls schon fest.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

09.12.2021 - DTM - Gemeinsamer Qualitäts-Standard: AVL liefert künftig Fahrzeug-Einstufungen für DTM und DTM Trophy
Die Fahrzeug-Einstufungen für DTM und DTM Trophy kommen künftig aus einer Hand. Der weltweit agierende Automobil-Dienstleister AVL wird in der Saison 2022 die Balance of Performance, kurz BoP, sowohl für die Top-Liga DTM als auch für das Nachwuchsleistungszentrum DTM Trophy erstellen. AVL und die DTM-Organisation ITR haben die erfolgreiche Zusammenarbeit in einem exklusiven Partner-Vertrag entsprechend verlängert und ausgeweitet.
AVL RACING, die Motorsport-Abteilung des Engineering-Unternehmens aus Graz in Österreich, hatte in der Saison 2021 mit einer DTM-eigenen BoP die Basis für einen fairen Wettbewerb der DTM-Rennwagen von bis zu sieben verschiedenen Marken – Audi, BMW, Mercedes-AMG, Ferrari und Lamborghini sowie bei ausgewählten Rennen McLaren und Porsche – sichergestellt. In der DTM 2021 sorgte dies für einen offenen Titelkampf bis zum letzten Rennen mit bis zu vier beteiligten Marken. „Die Zusammenarbeit mit AVL hat uns auf Anhieb überzeugt. Sie wird auch von den Fahrzeugherstellern sowie den Teams und Fahrern sehr geschätzt, nicht zuletzt aufgrund einer offenen und transparenten Kommunikation“, erklärt Michael Resl, Director Competition & Technology der ITR. „Die DTM-eigene Methode, die auf modernsten, virtuellen Simulationen der Fahrzeuge und der Fahrzeugumgebung mit hoher Detailtiefe unter Einbeziehung eines großen Datenbestandes basiert und ohne die realen Erkenntnisse eines Testfahrers auskommt, hat sich als überaus zuverlässig bestätigt. Diese spezifische BoP zählt zu den Alleinstellungsmerkmalen der DTM. Das ist auch der Grund für uns, auch in der DTM Trophy auf diese virtuelle Methode zu setzen und somit zusätzliche Synergien nutzen zu können.“
Die BoP sorgte für höchste Chancengleichheit und somit für spannende Rennen. Dabei werden in erster Linie unterschiedliche Fahrzeug-Konzepte wie Front-, Mittel- und Heckmotor sowie Motoren-Varianten – Sechs-, Acht- oder Zehnzylinder, Turbo- oder Saugmotor – berücksichtigt. Die Angleichung des Leistungsspektrums erfolgt unter anderem durch Anpassung des Fahrzeuggewichtes, sowie durch die Regulierung der Motorleistung durch Begrenzung der Luftzufuhr bzw. des Ladedrucks. AVL nutzt als zentrale Einheit zur BoP-Berechnung die über viele Jahre entwickelte Software VSM™ Race (Vehicle Simulation Model), mit der die AVL-Ingenieure innerhalb kürzester Zeit bis zu 100.000 Runden simulieren können. Dabei spielen auch streckenabhängige BoP-Vorgaben unter Berücksichtigung von Temperatur und Umgebungsluftdruck eine wichtige Rolle.
„Genauso, wie unser neuer Renndirektor Scot Elkins künftig die DTM und die DTM Trophy verantwortet, übernimmt nun auch AVL RACING die Erstellung der Fahrzeug-Einstufungen für beide Serien. Damit sorgen wir für den gleichen Qualitäts-Standard in DTM und DTM Trophy“, freut sich Frederic Elsner, Director Event & Operations der ITR. „Die DTM ist bereits nach einem Jahr einer der großen Player im weltweiten GT-Sport. Insofern freuen wir uns über das Vertrauen, das uns durch die Erweiterung der Zusammenarbeit entgegengebracht wird“, ergänzt Ellen Lohr, Director Motorsport der AVL.
Die DTM startet vom 29. April bis 1. Mai im portugiesischen Portimão in die neue Saison, die DTM Trophy vom 20. bis 22. Mai auf dem DEKRA Lausitzring Turn 1. Eintrittskarten für alle Rennwochenenden sind einschließlich attraktiver Weihnachtsangebote im DTM-Ticket-Shop (tickets.dtm.com) und über die DTM-Ticket-Hotline (01806 991166) erhältlich.
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

09.12.2021 - GT Masters - Weihnachtsspecial von PS on Air: Besuch bei den neuen Deutschen GT-Meistern
Vollgas in der Winterpause: PS on Air – Der Ravenol ADAC GT Masters-Talk versorgt Fans der Deutschen GT-Meisterschaft auch nach der Saison mit Hintergründen und allen News zur Serie. Am kommenden Sonntag (12. Dezember) gibt es ab 13 Uhr die neueste Folge von PS on Air. Die populäre Online-Talkshow ist diesmal bei den neuen Deutschen GT-Meistern Montaplast by Land-Motorsport im Westerwald zu Gast. Mit dabei sind die neuen Champions Ricardo Feller (21/CH) und Christopher Mies (32/Düsseldorf, beide Montaplast by Land-Motorsport). Die neueste Ausgabe der Onlineshow wird auf adac.de/motorsport, auf youtube.com/adac und auf der Facebook-Seite des ADAC GT Masters zu sehen sein.
In der Adventsfolge von PS on Air – Der Ravenol ADAC GT Masters-Talk besucht Patrick Simon Montaplast by Land-Motorsport in Niederdreisbach und spricht ausführlich mit den neuen Meistern Feller und Mies. Ihr Teamchef Christian Land gibt zudem einen Ausblick auf die Saison 2022 und verrät erste Details über das Programm seines Rennstalls, der in dieser Saison zum zweiten Mal neben dem Fahrertitel auch die Team-Wertung gewonnen hat. Dazu gibt es spannende News über einen weiteren Zuwachs für die Deutsche GT-Meisterschaft: Ein neues Team wird exklusiv bei PS on Air seine Pläne für das ADAC GT Masters 2022 vorstellen.
Auch die ADAC GT4 Germany ist Thema in der letzten Folge von PS on Air im Jahr 2022: Michael Schrey (38/Wallenhorst) und Gabriele Piana (35/I, beide Hofor Racing by Bonk Motorsport) blicken auf die abgelaufene Saison zurück und sprechen über ihren lang ersehnten Titelgewinn. Zu sehen sein wird PS on Air - Der Ravenol ADAC GT Masters-Talk auf YouTube unter youtu.be/C9h8Ifm3kLU.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

09.12.2021 - VLN/NLS - Michel Pathe wird neuer Geschäftsführer der VLN VV
Wechsel an der Spitze der VLN VV GmbH & Co. KG: Michel Pathe wird ab dem 1. Januar 2022 neuer Geschäftsführer. Der 42-Jährige folgt auf Christian Stephani, der ab Anfang kommenden Jahres seine neue Aufgabe in der Geschäftsführung der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG übernimmt. Bis zum 31. März 2022 werden sie gemeinsam die Geschicke der VLN VV für eine nahtlose Wachablösung leiten.
Die Nürburgring Langstrecken-Serie ist Michel Pathe bestens vertraut. Als Geschäftsführer der nürburgring.tv GmbH & Co.KG ist er bereits seit vielen Jahre wesentlich für die Medialisierung der Serie verantwortlich. Das Unternehmen hat mit seiner Expertise vor allem im Bereich Livestreaming neue Maßstäbe gesetzt. „Mit der Nürburgring Langstrecken-Serie bin ich schon sehr lange sowohl leidenschaftlich als auch beruflich eng verbunden. Ich freue mich sehr auf die Herausforderungen und Aufgaben der Zukunft, immer mit dem Blick auf die Tradition dieser weltweit einzigartigen Nordschleifen-Rennserie“, sagt Pathe.
Christian Stephani ist seit Anfang 2020 Geschäftsführer der VLN VV. „Die Nürburgring Langstrecken-Serie liegt mir am Herzen und auch in meiner neuen Funktion als einer der beiden Geschäftsführer der Nürburgring Betreibergesellschaft werde ich die Entwicklung dieser einzigartigen Rennserie im Blick behalten“, sagt er. „Die NLS stellt eine ganz wichtige Säule des Nürburgrings dar. Es wird also auch in Zukunft einen engen Austausch mit den Verantwortlichen der Schwestergesellschaften geben.“
Ralph-Gerald Schlüter, Generalbevollmächtigter VLN e.V. & Co. oHG, die 40 Prozent an der VLN VV hält, sagt: „Wir haben Christian Stephani eine Menge zu verdanken. Auch wenn er nur zwei Jahre im Amt gewesen ist, hat er viel bewegt und die Nürburgring Langstrecken-Serie in Richtung Zukunft manövriert. Diesen Kurs gilt es nun für Michel Pathe beizubehalten. Gemeinsam stehen uns spannende Zeiten bevor und ich bin überzeugt, dass wir die Herausforderungen meistern werden.“ Die Nürburgring Langstrecken-Serie startet am 26. März 2022 durch. Eine Woche zuvor, am 19. März, wird die Saison mit dem Probe- und Einstelltag eingeläutet.
(Text: VLN-Presse/PR - www.vln.de)

06.12.2021 - DTM - Spektakulärer Neuzugang für die DTM 2022: SSR Performance bestreitet mit zwei Porsche die komplette Saison
Porsche wird zum permanenten Starter in der DTM 2022! Das Münchner Team SSR Performance hat für die kommende Saison zwei Porsche 911.2 GT3 R in die Traditionsserie eingeschrieben. Die Entscheidung zum Engagement in der DTM ist auch eine Folge des starken Gaststarts von SSR Performance auf dem Nürburgring, dem allerersten Start eines Porsche in der DTM-Geschichte, bei dem Michael Ammermüller unter anderem mit einem Startplatz in der zweiten Reihe das Potenzial des 911-er aufzeigen konnte. Die Fahrer der beiden Porsche, die mit den Startnummern 92 und 94 antreten werden, wird SSR Performance zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgeben.
Stefan Schlund, Geschäftsführer der SSR Performance GmbH, freut sich, ein fertiges Paket für die DTM-Saison 2022 präsentieren zu können: „Der Einstieg in die DTM ist für unsere junge Firma von hoher Bedeutung. Umso wichtiger war es für uns, ein schlagkräftiges Line-up mit zwei Fahrzeugen an den Start zu bekommen. Ich denke, die nächsten Wochen und Monate werden sehr spannend. Uns erwartet noch viel Arbeit bis zum Saisonstart in Portimão, jedoch mögen wir Herausforderungen.“
Bei der DTM-Organisation ITR freut man sich über die Einschreibung von SSR Performance: „Die Einschreibungen der Teams für die DTM 2022 entwickeln sich überaus erfreulich. Wir sind auf einem guten Weg, dass wir im kommenden Jahr eine noch spannendere Saison erleben werden“, erklärt ITR-Geschäftsführer Benedikt Böhme. „Porsche ist eine legendäre Sportwagen-Marke, SSR Performance glänzt bereits als junges Team mit bemerkenswerten Titeln – gemeinsam steigern sie den Wettbewerbs-Level der DTM und die Attraktivität für die Fans.“
Auch für SSR-Teammanager Mario Schuhbauer ist die Bekanntgabe des DTM-Engagement von SSR Performance, einem exklusiven Automobil-Unternehmen rund um Sportwagen und Oldtimer aller Marken mit Sitz in München, ein Meilenstein. „Für unser junges Unternehmen ist der Einstieg in die hochklassige DTM ein logischer Schritt, mit dem wir uns neuen Herausforderungen stellen und an die Erfolge der vergangenen Jahre anknüpfen möchten.“
Beim vielbeachteten Gaststart im August auf dem Nürburgring war Porsche neben Ferrari, Lamborghini, McLaren sowie Audi, BMW und Mercedes-AMG die siebte Marke im Starterfeld. So viele verschiedene Marken waren zuletzt in den Achtzigern in der DTM am Start gewesen. „Porsche in der DTM – was das bedeutet, haben wir schon beim Gaststart in der Eifel gespürt. Von Porsche geht eine große Faszination aus. Und SSR Performance hat sich in kürzester Zeit unter den stärksten GT-Teams etabliert. Das verdient großen Respekt und legt die Messlatte für die DTM 2022 für alle noch höher“, so Frederic Elsner, Director Event & Operations der ITR.
Mindestens acht Rennwochenenden mit jeweils zwei Rennen über 50 Minuten und eine Runde stehen im Kalender der DTM 2022. Erstmals findet der Saisonauftakt vom 29. April bis 1. Mai im portugiesischen Portimão statt. Weitere Stationen sind der DEKRA Lausitzring Turn 1, Imola in Italien, der Norisring in Nürnberg, der Nürburgring, Spa-Francorchamps in Belgien und der Red Bull Ring in Österreich, ehe vom 7. bis 9. Oktober der Hockenheimring Schauplatz des DTM-Finales 2022 ist. Eintrittskarten für die Rennen zur DM 2022 gibt es bereits im DTM-Ticket-Shop (tickets.dtm.com) und über die DTM-Ticket-Hotline (01806 991166), aktuell mit lukrativen Weihnachtspaketen.
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

06.12.2021 - GT Masters - ZVO Racing: Das sind die Pläne des Neuzugangs in der Deutschen GT-Meisterschaft
Neuzugang mit bekannten Namen im Hintergrund: Mit ZVO Racing feiert 2021 ein neues Team in der Deutschen GT-Meisterschaft und der ADAC GT4 Germany seine Premiere. Ein Blick hinter die Kulissen des Rennstalls aus Rheinland-Pfalz, der in beiden Rennserien Fahrzeuge von Mercedes-AMG einsetzen wird.
Initiiert wurde das Team, das unter dem Bewerbernamen „Drago Racing Team ZVO“ antreten wird, von Philipp Zakowski (35), zuletzt einer der Geschäftsführer bei Zakspeed, und dem ehemaligen DTM-Rennsieger Jörg van Ommen (59). „Ich habe mich entschieden, etwas Neues zu machen, und habe Kontakt mit Jörg aufgenommen. Wir kennen uns schon seit meiner Kindheit, da unsere Eltern befreundet sind. Jörg ist in den 1990ern auch für Zakspeed gefahren und ich später in seiner Kartserie.“
Van Ommen hat seit 2005 seinen eigenen Rennstall JvO Autosport und hat sich zudem einen Namen mit der Organisation von Events einen Namen gemacht. „Wir haben zuletzt im vergangenen Winter zusammengearbeitet, als wir für Zakspeed wegen Terminüberschneidungen Renneinsätze übernommen haben.“ Aus dieser Basis entstand nun ZVO Racing. „Alleine hätte ich das ADAC GT Masters nicht gemacht“, sagt van Ommen. „Ich bin schon die alte Generation, aber für solch ein Projekt muss die jüngere Generation dabei sein. Und da ist Philipp genau der Richtige.“ Teamsitz bleibt der Hangar Zero am Flughafen Mendig, wo JvO Autosport bereits ansässig war. „Der Hangar ist ideal und ein Alleinstellungsmerkmal von uns“, ist sich van Ommen sicher. „Wir können dort Events veranstalten und durch die angrenzende Teststrecke Showruns oder Taxifahrten anbieten, aber auch Roll-outs absolvieren.“
Als Betätigungsfeld wählten die beiden Teamchefs die ADAC GT Masters-Plattform – für Zakowski eine einfache Entscheidung: „Ich kenne die Serien des ADAC aus den vergangenen Jahren sehr gut. Das Format passt, sie sind eine ideale Plattform für Partner und Sponsoren. Daher kam für uns auch nichts anderes in Frage.“ Eine wichtige Rolle spielt dabei auch das Thema Nachhaltigkeit. Zakowski: „Da ist der ADAC glaube ich schon weiter als andere Rennserien. Wir finden zum Beispiel das zusammen mit BWT entwickelte Konzept der ‚Bottle Free Zone‘ sehr gut. Daran wollen wir anknüpfen und uns selbst auch beim Thema Nachhaltigkeit engagieren. Wir haben dafür ein relativ großes Budget eingeplant. Wir wollen 2022 in Form eines Ausgleichs CO2-neutral fahren.“
Durch den frühen Startschuss für das Projekt ist ZVO Racing in seiner Vorbereitung auf 2022 ziemlich weit. „Dank unseres Hauptsponsors Georg Haub mit seinen Firmen, der Drago Immobilien GmbH und der Tasco Revisions GmbH, konnten wir unsere Planungen schon früh abschließen. Ohne ihn wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen. Unser Team steht mittlerweile fest, jede Position ist fixiert“, sagt Zakowski. „Wir haben Mechaniker, die schon seit zehn Jahren im GT-Sport aktiv sind, und auch auf der Ingenieursseite sind wir gut aufgestellt.“
In der vergangenen Woche hat das Team seine Fahrzeuge für die kommende Saison bei AMG in Affalterbach abgeholt. „Dass wir auf Fahrzeuge von Mercedes-AMG setzen, war ein logischer Schritt“, so Zakowski weiter. „Ich arbeite schon viele Jahre mit Mercedes-AMG zusammen und habe dorthin gute Kontakte. Die Autos sind auf allen Strecken konkurrenzfähig und dank ihrer Bauweise auch sehr sicher. Sie werden nun sorgfältig vorbereitet“, sagt Zakowski. „Mit unserem GT4-Team wollen wir noch vor Weihnachten mehrere Tage in Portimão testen. Für das GT3-Auto ist ein erster Test Ende Januar, Anfang Februar realistisch. Dann wollen wir in Südeuropa mehrere Tage am Stück absolvieren und ein gesamtes Rennwochenende durchspielen – vom Boxenaufbau bis zu Rennsimulationen mit Boxenstopps.“
Geplant sind in der Debütsaison Einsätze mit jeweils einem Fahrzeug im ADAC GT Masters und der ADAC GT4 Germany sowie ein Engagement in der GT4 European Series. Während das Fahreraufgebot für die Deutsche GT-Meisterschaft noch nicht bekannt gegeben werden kann, werden in der ADAC GT4 Germany Gabriela Jilkova und Robert Haub zum Einsatz kommen. „Wir wissen, dass wir mit dem ADAC GT Masters in die Bundesliga des GT3-Sports einsteigen. Wir gehen mit Demut die Sache an, wollen aber vorn mitfahren. Denn sonst ist der ganze Aufwand, den wir betreiben, nicht gerechtfertigt. Auch in der ADAC GT4 Germany wollen wir Highlights setzen. Mit Gabi und Robert haben wir ein starkes Fahrerduo. Gabi ist die schnellste Rennfahrerin, die ich je gesehen habe“, ist sich Zakowski sicher.
Während Zakowski in den vergangenen Jahren im ADAC GT Masters aktiv war, feiert Jörg van Ommen übrigens ein Comeback in der Rennserie: 2008 absolvierte JvO Autosport mit einem Cup-Porsche einen Gaststart auf dem Nürburgring. Einer der Piloten: der frischgebackene Deutsche GT-Meister Christopher Mies.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

03.12.2021 - DTM Trophy - Internationaler Zuwachs: Belgisches Mercedes-Team SRT steigt mit US-Amerikaner Alexandre Papadopulos in die DTM Trophy ein
Ein belgisches Team und ein amerikanischer Fahrer mit griechischen Wurzeln – die DTM Trophy erhält internationalen Zuwachs. Das Selleslagh Racing Team, kurz SRT, aus Berlare, zwischen Antwerpen und Gent gelegen, steigt mit einem Mercedes-AMG in das Nachwuchsleistungszentrum der DTM-Plattform ein. Pilotiert wird der seriennahe GT-Sportwagen vom 22 Jahre alten US-Amerikaner Alexandre Papadopulos. Der Einsatz eines zweiten Mercedes-AMG ist in Planung.
„Wenn man sich als Fahrer weiterentwickeln will, muss man einfach nach Europa“, sagt der aus Houston im US-Bundesstaat Texas stammende Alex Papadopulos. „Wichtig ist für mich, allein ein Auto fahren zu können, ohne Kompromisse eingehen zu müssen. Daher ist die DTM Trophy die logische Option. Die DTM verfolge ich schon lange. Es ist wirklich cool, als Fahrer über die DTM Trophy auf diese Plattform einsteigen zu können.“ Papadopulos, der während der Saison in Griechenland, dem Geburtsland seines Vaters, leben will, ergänzt: „Alle Rennstrecken sind für mich neu. Unser Ziel ist, vor Saisonbeginn möglichst viel zu testen. Jedenfalls freue ich mich auf diese tolle Herausforderung.“ Papadopulos wechselte vom Clubsport in die IMSA Michelin Pilot Challenge, dem Unterbau der amerikanischen IMSA-Sportwagenmeisterschaft. 2021 bestritt der Texaner bereits erste GT-Rennen mit SRT in Europa.
Das Selleslagh Racing Team wurde schon Ende der Siebzigerjahren gegründet und startete zunächst im belgischen Breitensport. Nach einer zehnjährigen Pause kehrte SRT 1996 in die Belcar-Serie zurück, in der das Team 1997 den Titel einfuhr. Schließlich begann nach der Jahrtausendwende für das Team eine erfolgreiche Zeit im GT-Rennsport mit zwei Siegen beim 24-Stunden-Rennen von Zolder, einem weiteren Belcar-Titel und internationalen Einsätzen in der FIA GT1-Europa- und Weltmeisterschaft. Viele namhafte Fahrer gingen bereits für SRT an den Start, darunter der ehemalige Formel-1-Fahrer Mika Salo sowie die ehemaligen DTM-Piloten Jeroen Bleekemolen, Oliver Gavin und Marcel Fässler. Seit 2018 setzt SRT, das von Vater Patrick und Sohn Niels Selleslagh geleitet wird, auf Mercedes-AMG.
„Grundsätzlich gilt für uns, dass wir dort unsere Autos einsetzen, wo unsere Fahrer fahren wollen. Schließlich sind sie unsere Kunden. Bei Alex Papadopulos ist es so, dass er in der DTM Trophy fahren will, weil man sich in dieser Serie das Auto nicht mit einem anderen Fahrer teilen muss“, so Patrick Selleslagh. „Auch für uns als Team ist diese Serie sehr attraktiv. Ich habe seit Jahren einen sehr intensiven Kontakt zu Nico Verdonck, der ja in den vergangenen beiden Jahren auch erfolgreich in der DTM Trophy gefahren ist. Daher habe ich die Serie auch verfolgt. Unser Ziel ist es, neben dem Mercedes-AMG für Alex ein zweites Auto an den Start zu bringen, da der Einsatz von zwei Autos logistisch und wirtschaftlich mehr Sinn macht.“
„Die DTM Trophy geht 2022 erst in ihre dritte Saison und hat sich in kürzester Zeit als Serie, in der Top-Talente starkes Racing bieten, etabliert. Umso mehr freut es uns, dass unser Nachwuchsleistungszentrum auf der DTM-Plattform mehr und mehr internationale Beachtung findet“, betont Frederic Elsner, Director Event & Operations der DTM-Organisation ITR. „Das Selleslagh Racing Team aus Belgien bringt große Erfahrung aus dem GT-Rennsport mit, dazu ein junges, amerikanisches Talent mit griechischen Wurzeln und mit einem deutschen Rennwagen – das ist ein wirklich internationales und starkes Paket.“
Die DTM Trophy trägt 2022 sieben Rennwochenenden mit je zwei 30-minütigen Sprintrennen am Samstag und Sonntag aus. Auftakt zur DTM Trophy ist vom 20. bis 22. Mai 2022 auf dem DEKRA Lausitzring Turn 1.
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

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