NEWS aus dem Automobilsport im MAI 2022

27.05.2022 - Supercup - Vorjahressieger Larry ten Voorde sichert sich die Pole-Position in Monaco
Larry ten Voorde startet in Monte Carlo von Platz eins in den zweiten Saisonlauf des Porsche Mobil 1 Supercup. Der Niederländer aus dem Team GP Elite absolvierte auf dem legendären Straßenkurs die schnellste Qualifying-Runde. Bereits 2021 hat der amtierende Supercup-Champion im Fürstentum die Bestzeit im Abschlusstraining gesetzt und anschließend auch das Rennen gewonnen. Der britische BWT-Lechner-Racing-Fahrer Harry King umrundete die 3,337 Kilometer lange Strecke nur 57 Tausendstelsekunden langsamer als Ten Voorde. Die zweite Startreihe teilen sich der Franzose Dorian Boccolacci (Martinet by Alméras) und der deutsche Porsche-Junior Laurin Heinrich (SSR Huber Racing). Tabellenführer Dylan Pereira (BWT Lechner Racing) aus Luxemburg und der dreimalige Supercup-Champion Michael Ammermüller (SSR Huber Racing) aus Deutschland gehen aus Reihe drei ins Rennen. Am Sonntag ab 12:05 Uhr MESZ stehen für die rund 375 kW (510 PS) starken Cup-Neunelfer 17 Runden auf dem Programm.
Bei hochsommerlichen Temperaturen setzte sich zunächst Harry King an die Spitze des Klassements. Erst auf dem zweiten Reifensatz sicherte sich Larry ten Voorde die Pole-Position. „Ich habe in meiner schnellsten Runde viel riskiert. Einmal habe ich mich sogar an einer Leitplanke angelehnt – aber nur ganz leicht, mein Auto hat dabei lediglich ein paar Lackkratzer abbekommen“, berichtete der Niederländer.
Weniger Glück mit den in Monte Carlo fast überall direkt am Streckenrand stehenden Metallschienen hatten Harry King und Porsche-Junior Laurin Heinrich: Beide mussten nach Unfällen ihre letzte Attacke auf die Bestzeit abbrechen. „Bei der Landung nach einem Sprung über einen Curb hat es einen Reifen von der Felge gezogen – deswegen ist das Heck ausgebrochen, zum Glück in einer recht langsamen Kurve. Mein Auto hat nur wenig Schaden davongetragen“, erklärte Heinrich. Auch der Start von Harry King ist nicht gefährdet. „Sich in Monte Carlo für die erste Startreihe zu qualifizieren, fühlt sich großartig an. Aber ich denke, ich habe nur eine Chance auf den Sieg, wenn ich Larry ten Voorde beim Sprint zur ersten Kurve überhole“, schaute der Engländer voraus.
Ähnlich wie im Fußball hat auch der Porsche Mobil 1 Supercup seine Schiedsrichter. Drei Sportkommissare – im Fachjargon „Stewards“ genannt – beurteilen strittige Situationen auf der Rennstrecke und sprechen bei Bedarf Strafen aus. Im internationalen Markenpokal von Porsche steht den Stewards immer ein Rennfahrer zur Seite, der sogenannte „Driver Adviser“. Er hat die Aufgabe, bei den Diskussionen der Sachrichter die Sicht eines Fahrers zu vertreten.
Für den Supercup-Lauf in Monaco hat Marc Lieb die Rolle dieses „Driver Adviser“ übernommen. Der 41 Jahre alte Deutsche hat 2016 im Porsche 919 Hybrid das 24-Stunden-Rennen in Le Mans gewonnen, war 2004 Gesamtsieger des Porsche Carrera Cup Deutschland und hat im Porsche 911 unter anderem auch vier Siegerpokale beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring eingefahren. Lieb, der heute als Teamleiter Sportkommunikation bei Porsche arbeitet, fungiert zum ersten Mal als „Driver Adviser“.
„Als Fahrer war es immer mein Ziel, niemals ins Büro der Sportkommissare zitiert zu werden. Jetzt arbeite ich genau dort, das ist natürlich eine Umstellung. Auf jeden Fall ist meine Wertschätzung für die Arbeit der Sportkommissare nach dem Freien Training und dem Qualifying hier in Monte Carlo noch einmal deutlich gewachsen“, erzählt Lieb. „Entscheidungen sind sehr komplex, weil den Stewards unzählige Kameras entlang der Strecke und in den Supercup-Fahrzeugen als objektive Hilfe zur Verfügung stehen. Meine Aufgabe ist es dann, bestimmte Situationen aus der subjektiven Sichtweise eines Fahrers zu erläutern. Das ist eine sehr gute Methode, noch gerechtere Entscheidungen zu treffen.“
(Text: Porsche Motorsportpresse / Holger Eckhardt - www.porsche.de/motorsport)

27.05.2022 - DTM - DTM-Fahrer spenden Rennbekleidung für Wings for Life – aktuelle Auktion: René Rasts Meister-Overall
Seit diesem Jahr besteht zwischen der DTM und der internationalen Forschungsstiftung Wings for Life eine Charity-Partnerschaft, die Gerhard Berger besonders am Herzen liegt. Das gemeinsame Ziel: die Heilung von Querschnittslähmung zu beschleunigen. Im Rahmen dessen stellt an jedem DTM-Rennwochenende ein Star der Serie ein Teil seiner Rennbekleidung zur Verfügung. Dieses kann über das Wohltätigkeits-Auktionsportal United Charity ersteigert werden. Mit den Spendengeldern fördert Wings for Life neue, vielversprechende Forschungsprojekte. Gestartet ist die Aktion bereits beim DTM-Saisonauftakt in Portimão mit einer Helm-Auktion. Kelvin van der Linde, der in der DTM für das Team ABT Sportsline startet, hat einen Original-Helm von „Stilo“ in einer „Special Edition“ zur Verfügung gestellt. Ersteigert wurde der Helm für 4.200 Euro durch Stephan Zöchling, CEO der Firma REMUS Performance Sport Exhausts, der die Summe generös auf 5.000 Euro aufgerundet hat.
Aktuell läuft bereits die zweite Auktion (https://www.unitedcharity.de/Auktionen/DTM-Rennanzug-Rast). René Rast, der 2022 nach einem Jahr Fahrer-Abstinenz in die DTM zurückgekehrt ist und beim zweiten Rennwochenende am Lausitzring Turn 1 powered by Autohero direkt aufs Podium fuhr, spendet seinen Meisterschafts-Rennoverall der Saison 2019. „Das ist der Original-Anzug, mit dem ich 2019 beim Finale in Hockenheim gefahren bin. Ich stelle den Anzug gern für den guten Zweck für Wings for Life zur Verfügung und hoffe, dass er eine hohe Summe einbringt,“ sagt der dreimalige DTM-Champion René Rast.
Das Highlight: Der Anzug wird dem Meistbietenden im Rahmen der offiziellen Siegerehrung des DTM-Events in Imola (17. bis 19. Juni) überreicht, zwei DTM-Tickets inklusive. Die Auktion endet am 13. Juni 2022. Neben Kelvin van der Linde und René Rast haben sich bereits viele weitere Fahrer des aktuellen Rekord-Starterfeldes bereiterklärt, Teile ihrer Rennausrüstung zur Verfügung zu stellen.
(Text: DTM Presse & Public Relations - www.dtm.com)

26.05.2022 - 24h Nürburgring - Vorläufige Trainingsbestzeit für den Rowe-BMW #98
Der erste Tag der ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring stand ganz im Zeichen von BMW: Die vorläufige Trainingsbestzeit ging am Donnerstag an den Rowe-BMW #98, in dem der Amerikaner John Edwards schon im Qualifying 1 am Nachmittag in 8:14,771 Minuten eine Zeit vorlegte, die auch im dreistündigen Qualifying 2 am Abend kein Konkurrent mehr unterbieten konnte. Auch die 8:15,936 Minuten des zweitplatzierten Walkenhorst-BMW #102 wurden bereits am Vormittag erzielt. Für die Münchner war es der passende Einstieg in das Jubiläumswochenende der BMW M GmbH, die vor 50 Jahren gegründet wurde.
Die besten Fahrzeuge der Konkurrenten lagen allerdings nicht weit zurück und lassen die Fans auf eine spannende 50. Auflage der 24h Nürburgring hoffen. Rang drei ging an den Bilstein-Mercedes-AMG #12, Platz vier an den Car-Collection-Audi #22. Hinter dem dritten BMW vom Team Schubert auf Rang fünf reihten sich der Dinamic-Porsche #28 und der Aston Martin von TF Sport auf den Positionen sechs und sieben ein. Insgesamt lagen die ersten 14 Fahrzeuge innerhalb von weniger als fünf Sekunden.
Der Fight um die Startpositionen bei den ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring geht am Freitag weiter: Um 14:10 Uhr liegt der Fokus vor allem auf den Teams der zweiten und dritten Startgruppe. Im abendlichen Einzelzeitfahren geht es dann um die Reihenfolge in Gruppe 1 – und natürlich um die Pole-Position. Das erste der beiden Top-Qualifyings wird um 17:50 Uhr freigegeben. Nachdem dann um 20:00 Uhr die Würfel gefallen sind, geht das Programm mit der Falken Drift Show in der Müllenbachschleife sowie parallel mit Pitwalk und Autogrammstunde für alle Teams in der Boxengasse noch weiter. Karten für sind für alle Veranstaltungstage noch an den durchgehend geöffneten Kassen und Zuschauerzonen an der Nordschleife zu haben. Den Livestream gibt es unter www.24h-rennen.de/live sowie über YouTube durchgehend, das Top-Qualifying überträgt darüber hinaus TV-Partner NITRO ab 18:00 Uhr live vom Nürburgring.
Schon am Mittwoch setzte der Adenauer Racing Day den Startschuss für das Veranstaltungswochenende, bei dem zahlreiche Fans in der Renngemeinde am Nürburgring für Festivalstimmung sorgten. Diese Atmosphäre setzte sich am Donnerstag als erstem Veranstaltungstag fort, an dem Mario Fuchs aus Grafschaft in einem Mitsubishi Lancer Evo 9 in der Rundstrecken-Challenge RCN die Leistungsprüfung „Feste Nürburg“ gewann. Später sorgten die vollen Ränge rund um die traditionsreiche Nordschleife und die von Scheinwerfer-Fingern und Grillfeuern illuminierte Dunkelheit für Gänsehaut nicht nur bei den Zuschauern.
„Es ist so geil, wieder vor Fans zu fahren“, schwärmte Maro Engel (Mercedes-AMG Team GetSpeed #4). „Das erste Mal seit zwei Jahren wieder volle Ränge, das ist schon besonders. Was da aufgebaut wird, ist einfach grandios, man kann die Unterstützung wirklich spüren. Danke an die Fans für alles, und ich freue mich, dass endlich wieder alle da sind.“ Dem stimmten auch viele andere Piloten zu, so sprach etwa Markus Winkelhock (Scherer Sport Team Phoenix #16): „Jeder Fahrer kann es wohl bestätigen, dass es toll ist, jetzt endlich wieder Fans an der Strecke zu haben. Diese Atmosphäre rund um die Nordschleife schwingt im Unterbewusstsein in jeder Runde mit.“
Wer diese Stimmung live genießen möchte, ist am Nürburgring auch weiter herzlich willkommen. Auch wenn einzelne Bedarfscampingplätze inzwischen vollständig belegt sind, kommen auch kurzentschlossene Camper noch rund um die Strecke unter.
(Text: ADAC Nordrhein 24h-Presse - http://www.24h-rennen.de)

24.05.2022 - Supercup - Porsche Supercup startet auf dem engen Stadtkurs im Fürstentum Monaco
Der Porsche Mobil 1 Supercup bestreitet auf dem legendären Stadtkurs von Monte Carlo seinen zweiten Saisonlauf. Das große Feld der rund 375 kW (510 PS) starken Porsche 911 GT3 Cup geht am kommenden Wochenende (26. bis 29. Mai 2022) im Rahmen des spektakulären Formel-1-Events auf den 3,337 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs des Fürstentums. Als Tabellenführer reist der Luxemburger Dylan Pereira aus dem Team BWT Lechner Racing an. Der Niederländer Larry ten Voorde aus dem Team GP Elite, amtierender Supercup-Champion und Vorjahressieger in Monaco, liegt im internationalen Markenpokal von Porsche aktuell auf Rang zwei.
Monaco genießt dank seiner speziellen Atmosphäre eine besondere Stellung im Kalender des Porsche Mobil 1 Supercup, der 2022 seine insgesamt 30. Saison absolviert. „Am Samstag, an dem traditionell kein Training stattfindet, gehen wir meist mit dem ganzen Team auf eine Tour durch diese unglaubliche Stadt“, verrät Pereira. Die Rennstrecke führt mitten durch die Stadt und gleicht einem schmalen Leitplankenkanal. Außerdem weist sie als einziger Formel-1-Kurs einen Tunnel auf. Für Pereira gehört Monaco zu den größten Herausforderungen des Jahres. „Fahrfehler werden hier gnadenlos bestraft. Ich hoffe, im Qualifying läuft es für mich dieses Mal besser als in der vergangenen Saison“, sinniert der Supercup-Führende. 2021 musste er nach einem Kontakt mit der Streckenbegrenzung im Qualifying aus der letzten Reihe ins Monaco-Rennen starten. „Dieser Straßenkurs macht richtig Spaß. Aber nur, solange du vorne fährst“, scherzt der BWT Lechner Racing-Fahrer.
Vor zwölf Monaten verlief ein ähnlicher Vorfall für den heutigen Porsche-Junior Laurin Heinrich noch folgenschwerer: Nur weil sein Team über Nacht einen Ersatz-Neunelfer ins Fürstentum bringen konnte, war es ihm überhaupt möglich, am Rennen teilnehmen. Deswegen zählt sich der deutsche SSR Huber Racing-Fahrer bei seinem erst zweiten Start in Monaco nur bedingt zu den Siegfavoriten. „Obwohl ich besser vorbereitet bin als im vergangenen Jahr, fehlt mir doch etwas die Erfahrung. Mit einem Top-5-Ergebnis wäre ich zufrieden“, bleibt der 20-Jährige realistisch. „Mein Ziel ist es, mich am Wochenende kontinuierlich zu steigern. Denn wie immer in Monaco wird die Startposition entscheidend – Überholen ist im Rennen extrem schwierig.“
Wie der Sieger-Champagner auf dem Podium von Monte Carlo schmeckt, wissen aus dem aktuellen Starterfeld neben Larry ten Voorde noch zwei weitere Fahrer. Der Niederländer Jaap van Lagen aus dem Martinet by Alméras gewann 2015. Und der dreimalige Supercup-Champion Michael Ammermüller (SSR Huber Racing) aus Deutschland querte 2017 und 2019 die Ziellinie als Erster.
„1993 absolvierte der Porsche Supercup in Monaco sein drittes Rennen überhaupt. Diese Strecke ist damit ein wichtiger Bestandteil unserer Tradition. Die anspruchsvolle Strecke fordert von Fahrern, Ingenieuren und Mechanikern höchste Professionalität. Ich bin gespannt, wer diese schwierige Aufgabe dieses Mal am besten meistert“, freut sich Oliver Schwab, Projektleiter Porsche Mobil 1 Supercup, auf den ersten Saisonhöhepunkt des internationalen Markenpokals. 1993, in der Supercup-Premierensaison, siegte Formel-1-Pilot Mika Häkkinen. Der Finne feierte damals den Monte-Carlo-Sieg als Gastfahrer im VIP-Neunelfer.
Der zweite Lauf des Porsche Mobil 1 Supercup führt am Sonntag (29. Mai 2022) ab 12:05 Uhr MESZ über 17 Runden. Im deutschsprachigen Raum zeigen die TV-Sender Eurosport und Sky Sport das Rennen live. International überträgt der Streaming-Dienst f1tv.formula1.com. Medien und Fans können dem Porsche Mobil 1 Supercup zusätzlich in den sozialen Netzwerken Twitter (@PorscheSupercup und @PorscheRaces), Instagram (@PorscheSupercup) und Facebook (@PorscheSupercup) folgen.
(Text: Porsche Motorsportpresse / Holger Eckhardt - www.porsche.de/motorsport)

19.05.2022 - DTM - DTM-Teamchef Jens Feucht vor dem Heimrennen: „Der Lausitzring ist unser Wohnzimmer“
Heimrennen ja, aber eher kein Heimvorteil. Mit dem Mercedes-AMG Team Mücke Motorsport aus Berlin und mit T3 Motorsport aus Dresden haben am DTM-Wochenende (20. bis 22. Mai) auf dem Lausitzring Turn 1 powered by Autohero zwei der 17 Teams aus der Traditionsserie ein „Heimspiel“. „Der Lausitzring ist unser Wohnzimmer“, macht T3-Teamchef Jens Feucht keinen Hehl aus der Verbundenheit zur Rennstrecke bei Klettwitz, während Peter Mücke sich an viele Erfolge erinnert: „Für Mücke Motorsport ist der Lausitzring immer ein gutes Pflaster.“ Beide Teams haben sich für den deutschen Saisonauftakt der DTM vor heimischem Publikum besonders viel vorgenommen. Das gilt auch für Sophie Hofmann aus Waldenburg bei Chemnitz. Auch für die einzige Rennfahrerin in der Talentschmiede DTM Trophy bedeutet die Strecke in der Lausitz ein Heimrennen.
Nur gut 60 Kilometer über die A13 von Dresden nach Klettwitz – T3 Motorsport hat damit die kürzeste Anreise aller Teams. „Wir haben noch einmal Testfahrten auf dem Lausitzring absolviert, um uns optimal für dieses besondere Rennen vorzubereiten“, berichtet Jens Feucht, dessen Team zwei Lamborghini Huracán für den Dänen Nicki Thiim und die Britin Esmee Hawkey, die einzige Frau im DTM-Feld, einsetzt. „Wir sind sehr optimistisch, mit Nicki weit vorne fahren zu können“, hofft Feucht, seinen mindestens 50 Gästen, darunter Freunde und Partner, aber auch potentielle neue Sponsoren, etwas Besonderes bieten zu können. „Da müssen wir bestimmt viele Hände schütteln“, so der zweimalige FIA-GT-Langstreckenweltmeister Thiim mit einem Schmunzeln. „Ich freue mich riesig auf das Wochenende und Turn 1, eine wirklich spektakuläre Kurve.“
„Wir waren schon am Lausitzring, als der noch gar nicht komplett asphaltiert war“, erinnert sich der populäre Teamchef Peter Mücke, der einst als Fahrer selbst große Erfolge in Ostdeutschland feierte. Am Lausitzring feierte der Rennstall aus dem Berliner Stadtteil Altglienicke 2016 seinen bisher größten Erfolg mit dem DTM-Sieg durch den Österreicher Lucas Auer. Seit dem Mücke-Comeback in der DTM vor einem Jahr fährt Maximilian Buhk für das Team. Das Besondere: Der Mercedes-AMG ist der einzige Rennwagen im Feld, der mit einem innovativen Lenksystem von Schaeffler-Paravan ausgestattet ist, das rein elektronisch arbeitet und ohne mechanische Lenksäule auskommt. Der 75-jährige Peter Mücke ist stolz darauf, Entwicklungsarbeit für die automobile Zukunft leisten zu dürfen, andererseits ist er Sportler durch und durch, um Platzierungen zumindest in den Punkterängen nicht aus den Augen zu verlieren. Einmal hat es Buhk mit dem Entwicklungsträger schon aufs Podium geschafft.
Von Mücke Motorsport und T3 Motorsport sind am Lausitzring Turn 1 powered by Autohero fast alle Mitarbeiter im Einsatz. Zusätzlich zur DTM setzt Mücke jeweils zwei Fahrzeuge in der DTM Classic und in der DTM Trophy ein, auch T3 ist mit zwei weiteren Rennwagen in der DTM Trophy am Start – das macht fünf Autos von Mücke und vier von T3.
Auch Sophie Hofmann, die in der Talentschmiede DTM Trophy als einzige Frau startet, freut sich auf die Rennen vor bekannter Kulisse. „Ich freue mich auf den Support von Familienmitgliedern und Freunden. Das lenkt mich nicht ab, sondern puscht mich regelrecht. Ich empfinde das als sehr positiv“, so Hofmann, die 150 Kilometer von der Strecke entfernt in Waldenburg zuhause ist. Sie pilotiert einen Audi R8 von Heide-Motorsport. „Ich habe ein gutes Gefühl, denn wir haben mit dem Auto gute Fortschritte erzielt. Die Steilkurve Turn 1 ist supercool. So eine Kurve gibt es nirgends in Europa. Das zeichnet die DTM-Plattform aus. Turn 1 ist zudem ein echtes Zuschauer-Magnet, mach den Fans extrem viel Spaß,“ sagt die 23-Jährige über die Fan-Attraktion, die der DTM-Plattform exklusiv vorbehalten ist.
(Text: DTM Presse & Public Relations - www.dtm.com)

19.05.2022 - GT Masters - ADAC GT Masters mit Weltpremiere bei TV-Übertragungstechnik
Knapp 180 km/h schnell, hochmoderne Leichtbauteile und Boxenstopps zum Akkutausch in fünf Sekunden - was sich nach einer neuen Rennserie anhört, sorgte beim Saisonauftakt des ADAC GT Masters in Oschersleben für eine Weltpremiere bei der Liveübertragung des Saisonstart bei NITRO und im Worldfeed. Erstmals wurde bei der Live-TV-Übertragung eines Rundstreckenrennens eine Hochgeschwindigkeits-Drohne eingesetzt. So groß wie eine Hand, 900 Gramm leicht und ausgestattet mit modernster Technik lieferte das „kleine Wunderwerk“ spektakuläre und bisher nicht gesehene Bilder für die Fernsehzuschauer. Auch beim zweiten Rennwochenende der Saison am Red Bull Ring vom 20. bis 22. Mai werden die Bilder der Highspeed-Drohne samstags und sonntags ab 12:30 Uhr live bei NITRO zu sehen sein.
Drohnen wurden bereits in der Vergangenheit sporadisch bei den Übertragungen von Motorsportevents eingesetzt, allerdings noch keine Race-Drohne. Die in Oschersleben und am Red Bull Ring eingesetzte Drohne ist deutlich schneller als handelsübliche Drohnen und ist in der Lage extreme Kurvenradien zu fliegen. Bereits zu Jahresbeginn haben die Bilder der nun beim ADAC GT Masters eingesetzten Drohne Sportfans mit Bildern von der „Streif“, dem Hahnkammrennen in Kitzbühel, begeistert.
„Wir entwickeln das ADAC GT Masters ständig und auf allen Ebenen weiter. Dabei gehen wir neue Wege bei der Verwendung eines erneuerbaren Kraftstoff, einer Initiative zur Vermeidung von Plastikmüller aber auch bei der TV-Produktion. Die Motorsport-Fans wollen immer bessere Actionbilder und ungewöhnliche Perspektiven. Die Premiere der Race-Drohne in Oschersleben hat auch international für sehr viel Aufmerksamkeit gesorgt“, erklärt ADAC Motorsportchef Thomas Voss.
Gesteuert werden die Flugobjekte von erfahrenen und speziell ausgebildeten Piloten. Beim zweiten Lauf des ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring in Österreich kommt bereits die nächste Ausbaustufe der Drohne zum Einsatz, die mehr als 200 km/h schnell fliegt.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

18.05.2022 - TCR Germany - Highspeed in Spielberg: ADAC TCR Germany startet auf dem Red Bull Ring
Zweite Station der ADAC TCR Germany, zweite Runde im Duell Honda gegen Hyundai, Team Engstler gegen Roja Motorsport. Die Tourenwagenserie des ADAC absolviert ihr erstes von zwei Gastspielen in Österreich, auf dem Red Bull Ring in der Steiermark geht es am Wochenende vom 20. bis 22. Mai zur Sache. Zu den Favoriten zählen in Österreich die Honda des Team Engstler und de Hyundai von Roja Mototsport, die zuletzt beim Auftakt in Oschersleben die Laufsiege unter sich ausmachten. Die beiden Rennen vom Highspeedkurs in den Alpen gibt es am Samstag um 18.15 Uhr und am Sonntag um 15.35 Uhr live bei sport.de und auf adac.de/motorsport.
„Das Auftaktwochenende verlief besser als gedacht und ich komme mit dem Hyundai i30 N TCR super zurecht“, sagt René Kircher, der in Spielberg sein zweites Rennwochenende für Roja Motorsport in der ADAC TCR Germany absolvieren wird und aktuell die Junior-Wertung anführt: „Der Red Bull Ring ist meine Lieblingsstrecke im Kalender und liegt mir sehr. Ich möchte an die guten Ergebnisse anschließen und meine Führung in der Junior-Wertung ausbauen.“
Auch Robin Jahr, Roja-Teamchef und Pilot in Personalunion, will in Österreich angreifen. Nachdem er beim Saisonstart in Oschersleben noch Pech hatte, will er nun kräftig punkten. „Ich freue mich sehr auf den Red Bull Ring, ich mag die Strecke gern und bekomme die Chance, endlich anzugreifen“, zeigt sich der 31-Jährige angriffslustig. Neben Kircher und Jahr steuert Jessica Bäckman (24, Schweden, Roja Motorsport) den dritten Roja-Hyundai und will an ihr erfolgreiches Debütwochenende anknüpfen.
Der Spitzenreiter will indes weiter Punkte sammeln. Martin Andersen (27, Dänemark, Liqui Moly Team Engstler) ist in Oschersleben ein fast perfektes Auftaktwochenende gelungen. Dort feierte er einen Sieg und holte sich zweimal die Pole – entsprechend führt der Däne die Meisterschaft mit 65 Zählern an. Maximal sind an einem Wochenende 70 Punkte möglich. Auch in Spielberg will der 27-Jährige nun um die vorderen Plätze mitfahren. „Ich mag den Red Bull Ring sehr“, sagt Andersen: „In diesem Jahr freue ich mich umso mehr, mit unserem Honda und dem Boost aus dem ersten Rennen anzutreten. Wir werden alles für weitere Podiumsplätze geben.“ Den zweiten Platz in der Fahrerwertung belegt Jonas Karklys (32, Litauen, NordPass), der Hyundai-Pilot hat aktuell 50 Punkte auf dem Konto. Bäckman folgt mit 44 Punkten dicht dahinter.
Auch Andersens Teamkollegen, Szymon Ladniak (19, Polen) und Roland Hertner (62, Heilbronn), gehen in Spielberg wieder auf Punktejagd. Ladniak ist Zweiter der Junior-Wertung und Hertner führt die Trophy-Wertung an. Beide sind darauf hinaus, ihre Wertungen nach dem Wochenende anzuführen.
Auch die beiden Audi-Fahrer Max Gruhn (22, Dannenberg, Gruhn Stahlbau Racing) und Kai Rosowski (28, Nordhorn, K-Ro Racing) sowie Hyundai i30 N TCR-Pilot Patrick Sing (30, Crailsheim, RaceSing) kämpfen am Red Bull Ring um Meisterschaftspunkte. Der Schweizer Rennstall Maurer Motorsport mit den beiden Fahrern Michael Maurer (29, Schweiz) und Vincent Radermecker (55, Belgien) will in Spielberg mit den Holden Astra TCR erneut angreifen und um Punkte fahren. Schon in der Vergangenheit war der Astra TCR in Österreich erfogreich. „In Oschersleben habe ich meine ersten zwei TCR-Rennen überhaupt bestritten, es war eine unbeschreibliche Erfahrung. Ich konnte mich während des gesamten Wochenendes steigern und mich mehr und mehr an mein Fahrzeug gewöhnen“, beschreibt Maurer seine Erfahrungen. „Es liegt noch sehr viel Arbeit vor uns, deshalb richte ich meinen Fokus voll und ganz auf die Läufe drei und vier am Red Bull Ring.“
(Text: ADAC TCR Germany / SID Sportmarketing & Communication Services GmbH - www.adac.de/motorsport)

17.05.2022 - DTM - Mit Vollgas durch die überhöhte Kurve: Rekord-Starterfeld der DTM auf dem Lausitzring Turn 1
Spektakulärer Motorsport garantiert: Wenn die 29 Weltklassepiloten mit ihren Rennwagen durch die überhöhte erste Kurve Turn 1 donnern, die der DTM exklusiv vorbehalten ist, wird es eng auf dem Lausitzring. Die Steilkurve „light“ hat es in sich: eine Herausforderung für alle, ein atemberaubendes Highlight für jeden Fan. Zu zweit, zu dritt oder gar zu viert nebeneinander werden die Rennwagen von Audi, BMW, Mercedes-AMG, Ferrari, Lamborghini und erstmals Porsche mit etwa Tempo 250 durch diese magische erste Kurve jagen – und die Zuschauer haben von der alles überragenden, 36 Meter hohen Haupttribüne den besten Blick auf das Spektakel.
Den ersten Schlagabtausch der Saison lieferten sich die DTM-Piloten bereits beim Auftakt in Portimão. Mit dem Österreicher Lucas Auer im WINWARD Mercedes-AMG und dem Schweizer Nico Müller im Rosberg Audi R8 gab es gleich zu Saisonbeginn zwei Sieger unterschiedlicher Marken. Mehr noch: Mit Mirko Bortolotti kommt ein Italiener mit einem italienischen Sportwagen, einem Lamborghini Huracán aus dem Team von Grasser Racing, als erster Tabellenführer durch seinen zweiten und dritten Platz beim Auftakt, nach Klettwitz. Der hochgehandelte Werksfahrer führt mit 35 Punkten vor Müller (28), Auer (26), Kelvin van der Linde (RSA, 20) im ABT Sportsline Audi R8 und Felipe Fraga (BRA, 19) im Red Bull Ferrari 488. Von den 29 Fahrern aus 15 unterschiedlichen Nationen – so international war die DTM noch nie – kommt fast jeder für einen Sieg in Frage. Die besten Voraussetzungen für eine spannende Fortsetzung auf dem Lausitzring Turn 1 powered by Autohero.
Während Titelverteidiger Maximilian Götz (GER) im WINWARD Mercedes-AMG, der im Vorjahr am Lausitzring siegte, und der zweimalige DTM-Champion Marco Wittmann (GER) im Walkenhorst BMW M4 bereits erste Punkte eingefahren haben, ist das Konto des dreimaligen Meisters René Rast (GER, Team ABT Sportsline Audi R8 ), der nach einjähriger Fahrer-Abstinenz zurückgekehrt ist, noch leer. Erstmals ins Geschehen eingreift auch der Neuseeländer Nick Cassidy, der in Portimão seinen AlphaTauri Ferrari 488 dem neunmaligen Rallye-Weltmeister Sébastien Loeb (FRA) überließ. Mit einem Sieg bei den berühmten 12h Bathurst reist Luca Stolz (GER, HRT Mercedes-AMG) direkt aus Australien zum zweiten DTM-Wochenende an.
Lausitzring Turn 1 – das ist heimisches Terrain für zwei DTM-Teams. Peter Mücke, eine Institution im ostdeutschen Motorsport, bringt als Mercedes-AMG Team Mücke Motorsport einen Mercedes-AMG mit spezieller Space-Drive-Lenkung für Maximilian Buhk (GER) an den Start. Mücke Motorsport tritt zudem auch in der DTM Trophy und in der DTM Classic an. Die zweite Mannschaft mit Heimvorteil ist T3 Motorsport aus Dresden. Mit Nicki Thiim (DEN), dem zweimaligen FIA-Endurance-Weltmeister, sitzt ein siegfähiger Fahrer im T3 Lamborghini Huracán, während die Britin Esmee Hawkey – als einzige Rennfahrerin im Feld – ihre zweite Saison bestreitet. Zudem setzt T3-Teamchef Jens Feucht zwei Audi R8 in der DTM Trophy ein.
Lausitzring Turn 1 powered by Autohero ist das erste von vier Rennwochenenden der 36. DTM-Saison in Deutschland. Die DTM-Organisation ITR bietet in der Lausitz eine Fülle an Fan-Attraktionen, auf und neben der Rennstrecke. Während die DTM als Topliga ihren zweiten Lauf austrägt, beginnt für die Talentschmiede DTM Trophy, den neuen DTM Classic Cup mit faszinierenden Autos vergangener DTM-Zeiten sowie den Einsteiger-Markenpokal BMW M2 Cup die Saison in der Lausitz mit Renn-Action im Doppelpack am Samstag und am Sonntag. Zum Fan-Erlebnis in der Lausitz gehören traditionell der Pitwalk, die Pit-View-Box, die Show-Bühne, Mitmach-Events mit Gewinnchancen sowie der spektakuläre Formel-1-Doppelsitzer von Red Bull.
Eintrittskarten gibt es ab zehn Euro – Kinder bis sechs Jahre sind kostenfrei, Kinder bis 14 Jahre zahlen immer nur zehn Euro – unter 01806 991166, tickets.dtm.com oder erstmals auch unter eBay.de sowie an den Tageskassen. Staatsbürger der Ukraine haben gegen Vorlage des Ausweises freien Eintritt. Live übertragen werden die beiden DTM-Rennen, die am Samstag und Sonntag jeweils um 13:30 Uhr MESZ starten, von ProSieben (Übertragung jeweils ab 13:00 Uhr MESZ), darüber hinaus zeigen die Streaming-Plattformen ran.de, ServusTV On (servustv.com) und DTM Grid (grid.dtm.com) das Lausitzring-Geschehen nahezu komplett.
(Text: DTM Presse & Public Relations - www.dtm.com)

17.05.2022 - GT4 Germany - Speed-Festival beim zweiten Rennwochenende der ADAC GT4 Germany auf dem Red Bull Ring
Vorhang auf für die zweite Runde der ADAC GT4 Germany. Die GT-Serie bestreitet am kommenden Wochenende (20. bis 22. Mai 2022) im Rahmen des ADAC GT Masters ihren ersten Auslandsauftritt der Saison 2022. Schauplatz ist mit dem 4,318 Kilometer langen Red Bull Ring in Spielberg/Österreich, die schnellste Strecke im diesjährigen Kalender. Dabei werden 29 Fahrzeuge der sechs Marken Aston Martin, BMW, KTM, Mercedes-AMG, Porsche und Toyota ein spektakuläres Speed-Festival bieten. Vier Piloten aus Österreich freuen sich auf ihr Heimspiel. Die Rennen der ADAC GT4 Germany können im Livestream auf der reichweitenstarken Plattform sport.de sowie auf adac.de/motorsport verfolgt werden. Rennstart am Samstag ist 15:35 Uhr, am Sonntag um 16:30 Uhr.
Nach zwei Podiumsplätzen beim Saisonauftakt in der Motorsport Arena Oschersleben reist das Aston Martin Vantage GT4-Duo Indy Dontje (29/NLD) und Phil Dörr (21/Butzbach, beide Dörr Motorsport) als Tabellenführer in die Steiermark. „Auf der einen Seite ist dies natürlich etwas Besonders - auf der anderen Seite gehen wir das Rennwochenende wie jedes andere an. Denn es ist noch zu früh, um an die Meisterschaft zu denken“, stellt Dörr klar. „Der Red Bull Ring hat für mich einen herausragenden Stellenwert, da ich dort 2020 mein erstes Rennen in der ADAC GT4 Germany gewinnen konnte. Der Kurs ist nicht die Lieblingsstrecke des Aston Martin, dennoch fahren wir dieses Jahr zuversichtlich hin. Unser Ziel ist es, in beiden Rennen in die Top Fünf zu kommen. Aufgrund des Streckenlayouts schätze ich den neuen Porsche am Red Bull Ring stark ein. Mir persönlich bereiten dort vor allem die schnellen Kurven enormen Spaß.“
Konkurrenz wird Dörr am Red Bull Ring auch von Théo Nouet (19/FRA) bekommen. Der Vize-Meister und Junior-Champion der Saison 2021 kehrt zurück in die ADAC GT4 Germany und fährt bei der CV Performance Group einen der beiden Mercedes-AMG GT4 zusammen mit Julian Hanses (24/Hilden). „Ich freue mich auf den Auftritt in der ADAC GT4 Germany. Ich habe in der Serie letztes Jahr viele Freunde gewonnen“, so Nouet. „Obwohl es nicht die beste Strecke für den Mercedes-AMG ist, wollen wir um die Siege mitkämpfen. Mein Teamkollege Julian ist ein großartiger Pilot, somit werden wir auf jeden Fall vorne mit dabei sein. Ich bin über die ganze Saison als Fahrer-Coach bei CV Performance aktiv und helfe mit, das Team weiter zu entwickeln. Wir wollen uns stark präsentieren.“ Auch beim Rennwochenende auf dem Sachsenring wird Nouet den Mercedes-AMG GT4 des Rennstalls aus Niederzissen pilotieren.
Insgesamt vier Fahrer aus Österreich treten auf dem Red Ring in der ADAC GT4 Germany an. In einem Porsche 718 Cayman GT4 CS MR sitzt Leo Pichler (20). „Ich bin schon mega gespannt auf das Rennwochenende. Viele Freunde und Sponsoren werden mich vor Ort besuchen und mich anfeuern. Die Atmosphäre am Red Bull Ring ist immer einzigartig. Es macht einfach Spaß, dort zu fahren“, erläutert Pichler, der gemeinsam mit Leon Wassertheurer (20/Kelberg, beide W&S Motorsport) antritt. „Der Saisonauftakt in Oschersleben lief von den Ergebnissen her nicht nach Plan. Auf dem Red Bull Ring möchten wir aber in die Top Zehn fahren. Das ist unser großes Ziel.“
Komplett auf Rot-Weiß-Rot setzt Razoon - more than Racing. Der Rennstall aus Eggersdorf in der Steiermark absolviert auf dem Red Bull Ring einen Gaststart und bietet dabei die beiden Österreicher Horst Felix Felbermayr (17) und Daniel Drexel (21) auf, die ihr Debüt in der ADAC GT4 Germany geben. Mit dem KTM X-Bow GT4 Evo bringt das Team zudem einen österreichischen Rennwagen an den Start. Das Alpen-Fahrerquartett komplettiert Nico Gruber (20/AUT), der sich im Drago Racing Team ZVO einen Mercedes-AMG GT4 mit Jan Philipp Springob (21/Olpe) teilt.
(Text: ADAC Motorsportpresse - https://www.adac-motorsport.de/adac-gt4-germany)

16.05.2022 - DTM Trophy - Saisonauftakt auf dem Lausitzring: DTM Trophy mit hochkarätigem Starterfeld und noch internationaler
Die Anziehungskraft der DTM wirkt auch in der Talentschmiede DTM Trophy: Fahrer aus elf Nationen bilden am Wochenende (20.-22. Mai) das Starterfeld beim Saisonauftakt auf dem Lausitzring Turn 1 powered by Autohero. 20 seriennahe GT-Sportwagen von sechs Automobil-Herstellern – Aston-Martin, Audi, BMW, Mercedes-AMG, Porsche und Toyota – starten am Samstag und Sonntag jeweils um 15.15 Uhr MESZ zu den ersten zwei von insgesamt 14 Rennen der DTM Trophy 2022.
„Das Starterfeld der DTM Trophy ist nicht nur international, sondern auch hochkarätig. Schon die Testfahrten in Hockenheim haben einen ersten Vorgeschmack geliefert, wie eng das Starterfeld beieinander liegt und wie hartumkämpft diese Serie sein wird“, sagt Martin Tomczyk. Der ehemalige DTM-Champion ist seit Jahresbeginn als DTM Representative Brand & Sports bei der DTM-Organisation ITR unter anderem für das Serienmanagement der DTM Trophy verantwortlich. „Dass die DTM Trophy, die 2020 erstmals ausgerichtet wurde, ein so großes internationales Ansehen genießt, ist im Wesentlichen auf die Strahlkraft der professionellen DTM-Plattform zurückzuführen. Zudem verfügen die DTM Trophy wie die DTM über die gleiche DNA: ein Fahrer, ein Auto. Das macht beide Serien so einzigartig.“
Die Talentschmiede DTM Trophy wird auch in ihrer dritten Saison live übertragen. Alle 14 Rennen zeigt der neue Partner ServusTV live auf seiner Video- und Streaming-Plattform ServusTV On (servustv.com), im Fernsehprogramm von ServusTV werden die beiden Rennen in der Lausitz am Samstag von 16:50 bis 17:35 Uhr und am Sonntag von 16:55 bis 17:40 Uhr MESZ übertragen.
Mit acht Fahrern kommen die meisten Fahrer aus Deutschland, drei Piloten aus den USA sowie je einer aus Australien, Bulgarien, Brasilien, Spanien, Finnland, Frankreich, Mosambik, den Niederlanden und Südafrika.. Als einzige Rennfahrerin im Feld startet Sophie Hofmann (GER) in ihre zweite Saison. Bemerkenswert: Aus dem BMW M2 Cup, dem Markenpokal für Einsteiger auf der DTM-Plattform, haben vier Fahrer den Sprung in die DTM Trophy geschafft: Louis Henkefend (GER) als Cup-Gewinner sowie Colin Caresani (NLD), Nick Hancke (GER) und Rodrigo Dias Almeida (Mosambik).
Zwei Fahrer aus dem 2022-er Starterfeld haben bereits Siege in der DTM Trophy erzielt, zum einen der erst 17-jährige Theo Oeverhaus (GER), der weiterhin einen BMW M4 von Walkenhorst Motorsport steuert, sowie Tim Heinemann (GER), der erste Champion der DTM Trophy, der im Toyota Supra von Ring-Racing startet. Heinemann zählt genau wie Moritz Löhner (GER) zu jenen Fahrern, die vom Sim-Racing erfolgreich in den realen Motorsport gewechselt sind. Löhner, DTM Esports Champion von 2021, erzielte 2021 zwei Podiumsplatzierungen in der DTM Trophy und startet in dieser Saison unverändert im BMW M4 von FK Performance Motorsport. Ben Green, Champion der DTM Trophy 2021, absolvierte in Portimão einen Test im Mercedes-AMG des HRT-Teams und empfahl sich damit für die DTM 2023.
Dass die DTM-Plattform nicht nur hohes Ansehen genießt, sondern auch wertvolle Synergie-Effekte bietet, nutzen in dieser Saison gleich vier Teams aus der DTM. Neben Walkenhorst Motorsport (BMW) sind erstmals auch KÜS Team Bernhard (Porsche), BWT Mücke Motorsport (Mercedes-AMG) und T3 Motorsport (Audi) sowohl in der DTM als auch in der DTM Trophy am Start.
(Text: DTM Presse & Public Relations - https://www.dtm.com/de/dtm-trophy)

16.05.2022 - GT Masters - ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring: GT-Gipfeltreffen in den Alpen
Der Red Bull Ring wird vom 20. bis 22. Mai Schauplatz eines Motorsport-Spektakels. Auf dem Alpenkurs in der Steiermark geht das ADAC GT Masters mit einer Premiere in die zweite Runde: Der McLaren 720S GT3 debütiert mit dem ehemaligen Formel-1-Fahrer Christian Klien (39/A) in der Deutschen GT-Meisterschaft, im hochkarätigen Fahrerfeld sind damit drei ehemaligen Grand-Prix-Piloten vertreten. Das Österreich-Gastspiel des ADAC GT Masters wird ein GT-Gipfeltreffen mit den Supersportwagen der Fanatec GT2 European Series, in welcher der 734 PS starke Mercedes-AMG GT Track Series sein Renndebüt gibt, der ADAC GT4 Germany und dem Porsche Carrera Cup Deutschland mit einem Feld von über 30 Porsche 911 GT3 Cup. TV-Partner NITRO überträgt die Rennen des ADAC GT Masters live am Samstag und Sonntag jeweils ab 12:30 Uhr.
Den zweiten Tourstopp des ADAC GT Masters nimmt Jusuf Owega (20/Köln) im Audi R8 LMS GT3 Evo II #29 als Tabellenführer in Angriff. Der junge Fahrer vom Team Montaplast by Land-Motorsport, der sich in Spielberg das Cockpit mit Dries Vanthoor (24/B) teilt, holte beim Auftakt in Oschersleben den 49. Sieg für Audi im ADAC GT Masters und will auf dem Red Bull Ring Triumph Nummer 50 folgen lassen. Allerdings spricht die Statistik gegen die erfolgreichste Marke der Deutschen GT-Meisterschaft. Noch nie stand ein Audi auf dem Alpenkurs ganz oben auf dem Treppchen. Auch Mercedes-AMG wartet auf den ersten ADAC GT Masters-Erfolg in Spielberg. Die Gesamtzweiten Jonathan Aberdein (24/ZA) und Raffaele Marciello (27/I) könnten diese Durststrecke mit einem Sieg der „Mamba“ auf dem schnellsten Kurs im Kalender beenden. Mit drei ersten Plätzen war BMW in den vergangenen drei Jahren Ton angebend auf dem Red Bull Ring, an diese Erfolge möchte das Team Schubert Motorsport mit dem neuen BMW M4 GT3 anknüpfen.
Fünf Lokalmatadore gehen bei ihrem Heimspiel in Spielberg an den Start und wollen die Nationalfarben vor dem beeindruckenden Alpenpanorama würdig vertreten. Dabei haben Mick Wishofer (22/Wien), Klaus Bachler (30/Unzmarkt), Norbert Siedler (39/Wildschönau) und Simon Reicher (22/Kirchberg bei Mattighofen) kurzfristig eine enorme Verstärkung erhalten. Ex-Formel-1-Pilot Christian Klien (39/A) komplettiert das Alpen-Quintett und feiert mit dem Gaststart von JP Motorsport seinen ersten Einsatz in der Deutschen GT-Meisterschaft. Und das mit einem Kultauto, denn der Österreicher teilt sich zusammen mit Dennis Lind (29/DK) das Cockpit eines McLaren 720S GT3.
Fans dürfen sich beim Österreich-Gastspiel des ADAC GT Masters auf die Premiere der Fanatec GT2 European Series freuen, dazu ist der Porsche Carrera Cup Deutschland ab nun an bei allen ADAC GT Masters-Rennwochenenden am Start. Die ADAC GT4 Germany und die ADAC TCR Germany komplettieren das umfangreiche Rahmenprogramm. Auf einen Blick hinter die Kulissen dürfen sich Fans am Samstag ab 10 Uhr und am Sonntag ab 10:20 Uhr beim Pitwalk freuen, Autogrammjäger sollten sich die „Meet the Drivers“ Sessions am Samstag um 12 und um 15 Uhr auf der Event-Bühne im Fahrerlager vormerken.
Alle Rennen des ADAC GT Masters starten um 13 Uhr. Der TV-Sender NITRO präsentiert die Läufe ab 12:30 Uhr live. Auf RTL+, der führenden Streaming Plattform Deutschlands, kann die Rennaction live verfolgt oder anschließend in der Mediathek abgerufen werden. Die Qualifyings sind bei sport.de und adac.de/motorsport zu sehen.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

13.05.2022 - DTM - Die Tourenwagen-Historie lebt: DTM Classic Cup debütiert am Lausitzring
Die DTM ist Deutschlands traditionsreichste Rennserie, die in diesem Jahr bereits die 36. Saison austrägt. Wenn die DTM vom 20. bis 22. Mai mit einem Rekord-Starterfeld zum ersten Saisonrennen in Deutschland auf dem Lausitzring Turn 1 powered by Autohero startet, feiert auch der DTM Classic Cup Premiere. Diese neue Rennserie mit legendären Tourenwagen aus der DTM-Ära zwischen 1984 und 2007 richtet die DTM-Organisation ITR auf der hochkarätigen DTM-Plattform aus und bietet damit den Motorsport-Enthusiasten einen zusätzlichen Leckerbissen neben der Top-Liga DTM, der Talentschmiede DTM Trophy und dem Einsteiger-Markenpokal BMW M2 Cup sowie weiteren Rennserien. Den DTM Classic Cup gibt es jeweils im Doppelpack, mit zwei spannenden Rennen am Samstag und am Sonntag. Die Tourenwagen-Historie lebt auch im Fahrerlager auf, wo es nicht nur die PS-Schätze aus nächster Nähe zu bewundern gibt, sondern auch so mancher Altstar aus früheren DTM-Zeiten zum Plauschen und für Autogramme anzutreffen ist.
„Historische Rennwagen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Daher ist es nur logisch, dass wir mit der DTM Classic das hochkarätige Programm an DTM-Rennwochenenden ergänzen und damit auch die einzigartige Historie der DTM wertschätzen“, sagt Peter Oberndorfer. Der ehemalige DTM-Pilot ist seit dem Vorjahr Serienmanager der ITR für die DTM Classic. „Mit Spannung erwarten wir die Premiere des DTM Classic Cup auf dem Lausitzring mit dem spektakulären Turn 1.“
Bei der DTM am Lausitzring Turn 1 powered by Autohero werden gleich vier ehemalige DTM-Piloten im neuen DTM Classic Cup mitmischen und zeigen, dass sie auch im fortgeschrittenen Alter immer noch beherzt Gas geben können und vom alten Kampfgeist nichts verloren haben. Dazu zählt beispielsweise Kris Nissen, der vor allem mit BMW, aber auch mit Alfa Romeo und ABT-Audi in der DTM antrat. Mit einem BMW M3 E30, dem erfolgreichen DTM-Klassiker des Münchner Herstellers, kehrt der Däne auf die DTM-Bühne zurück. Eingesetzt wird der BMW von Schnitzer Classic, mit dem Stefen und Yannik Trautwein das Erbe des erfolgreichen Teams Schnitzer Motorsport fortführen.
Auch Olaf Manthey, der Rheinländer mit dem markanten Zwirbelbart, meldet sich auf der DTM-Bühne zurück und startet zusammen mit Jürgen Schumann im BMW 635 CSi. Mit diesem Fahrzeugtyp wurde Volker Strycek 1984 der erste DTM-Champion. Manthey selbst steuerte einen Rover Vitesse zweimal zum DTM-Vize-Titel. Und auch Marc Hessel setzt im DTM Classic Cup auf BMW. Der Vizemeister von 1987 erhält ab dem zweiten Lauf zum DTM Classic Cup vom 1 bis 3. Juli auf dem Norisring prominente Verstärkung im Cockpit durch den ehemaligen DTM-Piloten Leopold Prinz von Bayern.
Auf dem Lausitzring, bei dem die legendären Tourenwagen ebenso wie die DTM-Boliden durch den spektakulären Turn 1, die überhöhte erste Kurve, fahren werden, startet Stefan Mücke nicht nur als Lokalmatador, sondern gleich auf zwei Fahrzeugen. Der Berliner, der mit seinem Vater Peter Mücke im eigenen Team Klassiker unterschiedlichen Marken aufbereitet, startet mit Ronny Scheer in einem Ford Sierra Cosworth RS500. Mit einem solchen Fahrzeug gewann Klaus Ludwig 1988 seinen ersten von drei Titeln. Mit seinem zweiten Einsatzfahrzeug will Stefan Mücke für eine Überraschung sorgen.
Während der zweimalige DTM-Champion Marco Wittmann mit der Startnummer 11 im neuen BMW M4 GT3 in der DTM Siege anpeilt, mischt Vater Herbert Wittmann im BMW M3 E30 im DTM Classic Cup mit. Mit zwölf Fahrzeugen stellt BMW den Löwenanteil am Starterfeld. Ebenfalls im DTM Classic Cup dabei ist TV-Star Tim Schrick, der sich mit Klaus Hoffmann das Cockpit eines Opel Astra V8 Coupé teilt. Mit diesem Fahrzeug-Typ wurde Manuel Reuter, heute Sportdirektor im Lamborghini-Team Grasser Racing in der DTM, im DTM-Comeback-Jahr 2000 Vizemeister.
Alle Rennen zum DTM Classic Cup, der neben Lausitzring und Norisring auch in Spa-Francorchamps (9.-11. September) und auf dem Hockenheimring (7.-9. Oktober) sowie außerhalb der DTM im Rahmen des AvD Oldtimer Grand Prix (12.-14. August) gastiert, werden live auf ServusTV On (servusTV.com), der Video- und Streaming-Plattform von ServusTV, sowie DTM Grid (grid.dtm.com) übertragen. Am Lausitzring erfolgt der Start der Classic-Rennen am Samstag und Sonntag jeweils um 17:00 Uhr. Tickets zum „DTM Lausitzring Turn 1 powered by Autohero“ gibt es im DTM-Ticket-Shop (tickets.dtm.com), über die DTM-Ticket-Hotline (01806 991166) oder erstmals auch via eBay.de.
(Text: DTM Presse & Public Relations - www.dtm.com)

13.05.2022 - 24h Nürburgring - Starterliste für das Rennen des Jahres veröffentlicht
Nun liegen die Karten auf dem Tisch: Mit der Veröffentlichung der vorläufigen Starterliste für die ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring (26. – 29. Mai) ist klar, welche Teams am Ring antreten werden, um diese besonders prestigeträchtige Auflage des Langstreckenklassikers zu gewinnen. 138 Teams, darunter alleine 36 Mannschaften in den gesamtsiegfähigen Klassen SP9 (FIA GT3) und SP-X gehen beim längsten Rennen des Jahres auf der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt an den Start. Die Glastrophäe der Sieger besitzt diesmal besonderen Wert, denn es ist die 50. Auflage des traditionsreichen Rennens. Die Vorfreude bei Fahrern, Fans und Funktionären ist aber auch deshalb groß, weil pünktlich zum großen Jubiläum auch die Zuschauerplätze wieder ohne Auflagen geöffnet werden: Der Kampf der besten Langstreckenteams und -fahrer um die Nordschleifenkrone wird endlich wieder vor großer Kulisse stattfinden. Eintrittskarten für die ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring gibt es im Vorverkauf im Ticketshop des Nürburgrings unter www.nuerburgring.de.
Die Startnummer #1 gehört bei der 50. Auflage der 24h natürlich den Vorjahressiegern: Mit Michael Christensen und Kevin Estre schickt Manthey Racing zwei der Siegfahrer wieder im Porsche Porsche 911 GT3 R ins Rennen, die durch Frédéric Makowiecki und Laurens Vanthoor ergänzt werden. Um den Sieg werden außerdem mit Rowe Racing (zwei BMW M4 GT3 #98 und #99) und dem Mercedes-AMG Team GetSpeed (zwei Mercedes-AMG GT3 #3 und #4) beide Teams fighten, die sich die Siege bei den beiden Prolog-Rennen im Rahmen der ADAC 24h Nürburgring Qualifiers teilten. Auch Audi war auf dem Podium der 24h Qualifers vertreten – durch das Team Lionspeed by Car Collection Motorsport (P3 in Rennen 2), das mit der #23 antritt. Außerdem vertritt mit dem Audi Sport Team Phoenix (#15) auch die Phoenix-Mannschaft die Ingolstädter, die in der Siegerstatistik mit fünf 24h-Gesamtsiegen hinter Manthey die Zweiterfolgreichste aller Zeiten bei den 24h ist. An Favoriten mangelt es wahrlich nicht im Riesenfeld, und hinzu kommen unzählige spannende Konstellationen in den vielen Wettbewerbsklassen vom Spitzen- bis in den Amateursport.
Zuletzt schienen es die BMW-Teams zu sein, die auf der Nordschleife in diesem Jahr im Vorteil sind. Rowe Racing und das BMW Junior Team zeigten sich bei den 24h Qualifiers in Bestform und reisten sicherlich mit viel zusätzlicher Motivation wieder heim. Doch auch wenn die Siegchancen auf der Nordschleife in dieser Saison je nach Tagesform, Wetter und Rennfortune einmal zugunsten eines Herstellers ausschlagen, ist die Frage nach dem Top-Favoriten schwer zu beantworten. „Beim 24h-Rennen werden alle Hersteller auf Augenhöhe liegen, da bin ich sicher“, analysiert Max Hesse (BMW Junior Team) und fügt mit feinem Lächeln hinzu: „Wir haben in der Vorbereitung alles gezeigt, was im BMW M4 GT3 steckt – was die anderen Hersteller gemacht haben, können wir natürlich nicht beantworten. Wir fokussieren uns auf uns.“ Dass nicht jedes Team jedes Herstellers in der 24h-Vorbereitung zeigt, was es draufhat, gehört auf der Nordschleife seit Jahren gewissermaßen zum „guten Ton“. Doch die ständige Auswertung des umfangreichen Datenloggings während dieser Phase sorgt dafür, dass die Reglementexperten eine gute Vorstellung von den wahren Kräfteverhältnissen haben: Das sorgt bei 24h seit Jahren für extrem ausgeglichene Chancen, viel Markenvielfalt auf den Top-Positionen und äußerst spannende Rennen. „In der BoP haben wir einige Stellschrauben, und wir werden vor dem 24h noch Nuancen nachjustieren“, verrät Rennleiter Walter Hornung, nachdem die Erkenntnisse aus den 24h Qualifiers ausgewertet sind. „Notfalls können wir sogar noch am 24h-Wochenende selbst nachbessern. Denn ein ausgeglichenes Feld garantiert für die Zuschauer den spannendsten Sport.“
Das offizielle Programm am Nürburgring beginnt bereits am Mittwochnachmittag im Ortszentrum von Adenau. In der Rennstadt am Ring gibt es wieder den „Adenauer Racing Day“ mit Rennfahrern und -Fahrzeugen, unter die sich diesmal auch viele legendäre Teilnehmer aus den vergangenen 49 Auflagen des Rennens mischen. Bereits ab Donnerstagvormittag (26. Mai) drehen sich dann die Räder. Nach dem traditionellen Auftakt mit einer Leistungsprüfung der RCN geht es mit Qualifyings- und Trainingssitzungen Schlag auf Schlag. Die Zuschauerbereiche werden dann schon gut gefüllt sein, denn „der Kartenvorverkauf läuft ziemlich positiv“, wie Rennleiter Walter Hornung weiß. Die Campingareale rund um die Nordschleife sind nach zweijähriger Zwangspause wieder offen, und viele Fans fiebern ebenso darauf, wieder Teil des schönsten Motorsport-Festival des Jahres zu werden. „Ich freue mich riesig auf die 24h, die Fans werden die Hütte abreißen“, glaubt Maximilian Götz (Mercedes-AMG Team GetSpeed). Zumal den Besuchern ja enorm viel geboten wird. Zu den traditionellen Highlights, wie etwa der Falken Drift Show in der Müllenbachschleife am Freitagabend, gesellen sich Programmpunkte rund um das 24h-Jubiläum. Dazu gehört etwa die Ausstellung automobiler 24h-Legenden auf dem ring°boulevard und ein großes Get Together ehemaliger 24h-Gesamtsieger (natürlich verbunden mit einer Autogrammstunde). In diesem Umfeld machen die Besucher die Nacht zum Tage, sorgen für eine unvergleichliche Festivalatmosphäre und sind überhaupt ein wichtiger Teil der Show – das wissen nicht zuletzt auch die Aktiven. Maximilian Götz etwa verrät: „Auch wenn ich hier bin, um als Rennfahrer meine beste Leistung zu bringen, bin ich auch Fan des Nürburgrings und der Veranstaltung. Ich werde auch versuchen, die Atmosphäre bei den 24h zu genießen.“
(Text: ADAC Nordrhein 24h-Presse - http://www.24h-rennen.de)

13.05.2022 - DTM - DTM als Vollgas-Spektakel zum Erleben und Mitmachen
Erleben und Mitmachen, auf und neben der Rennstrecke. Die DTM bietet den Besuchern an allen Rennwochenenden 2022 ein echtes Vollgas-Spektakel. Auf der Rennstrecke sorgen die Top-Liga DTM, die Talentschmiede DTM Trophy, die historischen Autos der DTM Classic, der auf der Plattform etablierte BMW M2 Cup und teilweise bis zu vier weitere Rennserien für eine Menge Action. Darüber hinaus kommen Fans in den Genuss besonderer Angebote, können Rennfahrer und Rennwagen hautnah erleben, sich Autogramme holen und Selfies machen, oder bei der Reaction Challenge, dem Esports-Wettbewerb oder bei „Be Eddie“, benannt nach dem deutschen Kult-Kommentator Edgar Mielke, aktiv mitmachen. Nach dem furiosen DTM-Saisonauftakt in Portimão in Portugal tritt die Traditionsserie vom 20. bis 22. Mai zum ersten Saisonrennen in Deutschland an, zum „Lausitzring Turn 1 powered by Autohero“.
Eintrittskarten für die DTM gibt es ab zehn Euro, Kinder bis sechs Jahren sind kostenfrei, Kinder bis 14 Jahren zahlen immer nur zehn Euro. Alle Ticketangebote gibt es im DTM-Ticket-Shop (tickets.dtm.com), über die DTM-Ticket-Hotline (01806 991166) oder erstmals auch via eBay.de. „Die DTM mit einem Rekord-Starterfeld von 29 Autos, die schon beim Auftakt zwei packende Rennen geliefert hat, dazu jetzt am Lausitzring die Saisonpremiere von DTM Trophy, DTM Classic und BMW M2 Cup – das alles garantiert Rennsport der Extraklasse, mit vielfältigen Attraktionen und Angeboten im Fahrerlager, dem Red Bull Formel 1 2-Seater, und erstmals ist auch Camping wieder uneingeschränkt möglich“, fasst Frederic Elsner, Director Event & Operations der DTM-Organisation ITR, das lukrative Fan-Paket zusammen.
Für jeden Motorsport-Enthusiasten ein absolutes Muss: der Pitwalk. Neben dem einmaligen Blick in die Boxengaragen und auf die DTM-Rennwagen, bietet der Pitwalk – ein Paddock-Ticket vorausgesetzt – einzigartige Nähe und die Möglichkeit für Autogramme der Stars. Einen noch exklusiveren Einblick gewährt die Pit-View-Box, in der die Fans den Mechanikern und Ingenieuren direkt bei den letzten Vorbereitungen der DTM-Boliden auf die Finger schauen können. Das gesamte Fahrerlager ist ein faszinierender Schauplatz mit vielfältigen Rennwagen. Besonders beliebt sind dabei die historischen Fahrzeuge der DTM Classic aus der Deutschen Rennsport-Meisterschaft (DRM) und der früheren DTM, also aus den Siebzigern, Achtzigern und Neunzigern – Altstars wie Hans-Joachim Stuck, Kris Nissen, Prinz Leopold von Bayern oder Olaf Manthey inbegriffen, die auch heute noch gerne ein Autogramm schreiben und von ihren Erfolgen erzählen. Inmitten des Fan-Village ist die Showbühne ein beliebter Treffpunkt mit reichlich Entertainment: Moderatorin Jennifer Braun führt Interviews mit Rennfahrern und Prominenten. Für die entsprechende Festival-Stimmung und Versorgung sorgen DJs und Musikacts sowie Foodtrucks und Stände.
Zum faszinierenden Flair bei jedem DTM-Event zählt auch das aktive Erleben und Mitmachen. Bei der „Reaction-Challenge“ geht es beispielsweise um schnelle Reaktionen am „Fit Lights“-Board, denn eine schnelle Reaktion ist das A und O im Rennsport. Acht FANATEC-Simulatoren stehen bereit, um auf der RaceRoom-Plattform in der virtuellen DTM Trophy zu starten und sein Können zu zeigen. Ganz andere Talente erfordert „Be Eddie“. Dabei gilt es, ausgewählte Video-Szenen aus der DTM im professionellen „Setting“ selbst zu kommentieren, wie eben ProSieben-DTM-Kommentator Eddie Mielke, nach dem das Ganze benannt wurde. Mitmachen heißt bei der DTM auch gewinnen, beispielsweise Eintrittskarten.
Die nächste Möglichkeit bietet sich vom 20. bis 22. Mai am Lausitzring Turn 1 powered by Autohero, wo der Titelsponsor zusätzlich mit einer eigenen Aktionsfläche vertreten ist. Die Rennstrecke hat zwei Besonderheiten zu bieten: Erstens, die spektakuläre Kurve „Turn 1“, die überhöhte erste Kurve, durch die die Boliden mit fast 250km/h und zu dritt oder gar viert nebeneinander hindurchdonnern. Und zweitens, die imposante Haupttribüne mit 36 Metern Höhe, die einen einzigartigen Rundumblick über den 4,563 Kilometer langen Kurs bietet. 29 Rennwagen – so groß war das Feld seit über 20 Jahren nicht mehr – von Audi, BMW und Mercedes-AMG sowie Ferrari, Lamborghini und erstmals auch Porsche machen das internationale Starterfeld zu einem Erlebnis. Fahrer aus 15 Nationen kämpfen 2022 um jede Tausendstelsekunde.
(Text: DTM Presse & Public Relations - www.dtm.com)

12.05.2022 - GT Masters - Weltpremiere mit 734 PS: Neuer Mercedes-AMG GT Track Series mit Renndebüt am Red Bull Ring
Hochkarätige Weltpremiere beim ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring vom 20. bis 22. Mai: In der Fanatec GT2 European Series, die in Österreich erstmals im Rahmen der Deutschen GT-Meisterschaft startet, feiert ein hochkarätiger neuer Supersportwagen sein Renndebüt. Der 734 PS starke und auf 55 Exemplare limitierte Mercedes-AMG GT Track Series startet in der GT2-Serie und wird von einem prominenten Fahrerduo gesteuert: Ex-Formel-1-Pilot und Rennlegende Bernd Schneider steuert den Mercedes-AMG zusammen mit Stephane Ratel, dem Gründer und CEO der SRO Motorsports Group und Initiator der GT3-, GT2- und GT4-Klassen. Der ADAC kooperiert seit vielen Jahren in vielen Bereichen eng mit der SRO Motorsports Group.
Mit dem Renndebüt des Mercedes AMG GT Track Series sind im Rahmen des ADAC GT Masters in Österreich drei Fahrzeuge auf Basis des Mercedes-AMG GT am Start: das GT3-Modell im ADAC GT Masters, die GT4-Version in der ADAC GT4 Germany und die neue Track Series in der Fanatec GT2 European Series. Der Start des exklusiven Sportwagens erfolgt auf Initiative der SRO Motorsports Group. Für den für Trackdays und Clubsports-Events vorgesehenen Sportwagen ist es zum Abschluss der umfangreich Test- und Entwicklungsphase ein ausgiebiger Probelauf unter Rennbedingungen. Aufgrund der exklusiven Limitierung wird dies auch eine der wenigen Möglichkeiten sein, den Mercedes-AMG GT Track Series hautnah erleben zu können. Eingesetzt wird der Mercedes-AMG in Österreich von SPS Automotive Performance.
„Ich freue mich sehr auf diesen Einsatz“, sagt Bernd Schneider. „Gemeinsam mit Stéphane Ratel und SPS automotive performance den Mercedes-AMG GT Track Series unter Wettbewerbsbedingungen bewegen zu dürfen, ist eine großartige und einmalige Gelegenheit. Mercedes-AMG hat ein tolles Fahrzeug konstruiert, welches die langjährige Erfahrung im Motorsport und in der Entwicklung von Performancefahrzeugen miteinander vereint.“
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

11.05.2022 - DTM - DTM lädt ukrainische Staatsbürger zum ersten Deutschlandrennen am Lausitzring ein
Die DTM lädt ukrainische Staatsbürger vom 20.-22. Mai kostenlos zum DEKRA Lausitzring Turn 1 powered by Autohero ein. Das hat Martin Tomczyk, DTM Representative Brand & Sports, am Abend exklusiv im Rahmen eines Fußball-Benefizspiels von Bundesligist Borussia Mönchengladbach gegen die ukrainische Nationalmannschaft im Borussia-Park verkündet. Es war das erste Spiel der ukrainischen Nationalmannschaft nach Ausbruch des Kriegs. Die Partie, die beidseitig hochkarätig besetzt war, fand als Zeichen der Solidarität statt und diente der Nationalmannschaft zugleich als Vorbereitungsspiel auf die Qualifikationsspiele zur Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Katar. Das Spiel wurde live auf ProSieben übertragen. Alle Einnahmen aus der Partie kommen nach Abzug der Kosten von Borussia Mönchengladbach Menschen in und aus der Ukraine zugute.
Martin Tomczyk, der im Alter von 40 Jahren seine aktive Fahrerkarriere Ende letzten Jahres beendete und seit 1. Januar 2022 im Management der DTM-Organisation ITR tätig ist, hat sich selbst bereits früh engagiert. Der gebürtige Rosenheimer hat zusammen mit Freunden und Familie das Umfeld mobilisiert und ist am Anfang März mit einem Duzend LKW in Richtung Grenze aufgebrochen, um dort dringend benötigte Hilfsgüter hinzubringen.
„Ich bin noch immer überwältigt von der Hilfsbereitschaft und dem Einsatz, der sich innerhalb weniger Stunden aufgetan hat. Die Aktion war natürlich total kräftezehrend. Erst einmal alle organisatorischen Dinge, dann haben wir bis spät in die Nacht Kisten gepackt, die LKW beladen und sind in den Morgenstunden aufgebrochen. Wir waren insgesamt 25 Stunden unterwegs und Montags ging es dann direkt zurück ins Büro. Ich bekomme aber noch immer Gänsehaut, ich war vor Ort, ich habe persönlich gesehen und gespürt, wie dringend unsere Hilfe benötigt wird. Und das entschädigt am Ende alles“, sagte Tomczyk im Rahmen der ProSieben Übertragung am Mikrofon von Matthias Opdenhövel. „ProSieben ist unser TV-Partner im deutschsprachigen Raum und wir fanden die Idee dieses Benefizspiels so toll, dass wir wir spontan entschieden haben, die Einladung für ukrainische Staatsbürger am Lausitzring zu wiederholen.“
Die Einladung gilt für alle Staatsbürger mit ukrainischen Pass. Die entsprechenden Freikarten der Kategorie 2 (Tribüne B & G) inklusive Paddock- und Pitwalk-Erlebnis werden vor Ort an der Tageskasse gegen Vorlage des Passes ausgehändigt. Das Rennen am Lausitzring ist das erste Deutschlandrennen der DTM und zugleich Saisonauftakt der Plattform-eigenen Serien DTM Trophy und DTM Classic.
(Text: DTM Presse & Public Relations - www.dtm.com)

11.05.2022 - GT Masters - McLaren ist zurück im ADAC GT Masters
McLaren kehrt nach siebenjähriger Abstinenz wieder in das ADAC GT Masters zurück. JP Motorsport schickt beim Gaststart auf dem Red Bull Ring vom 20. - 22. Mai einen McLaren 720S GT3 ins Rennen. Das Cockpit teilen sich Ex-Formel-1-Pilot Christian Klien (39/A) und Dennis Lind (29/DK), die damit für das Debüt des Boliden im ADAC GT Masters sorgen. TV-Partner NITRO präsentiert am Samstag und Sonntag die Läufe drei und vier der Deutschen GT-Meisterschaft und die Rückkehr des Kultautos ab 12.30 Uhr live.
Durch den Einsatz von Christian Klien wird beim zweiten Tourstopp des ADAC GT Masters in Spielberg aus dem Alpen-Quartett ein Alpen-Quintett. Neben Norbert Siedler (39/Wildschönau), Simon Reicher (22/Kirchberg bei Mattighofen), Mick Wishofer (22/Wien) und Klaus Bachler (30/Unzmarkt) ist der ehemalige Formel-1-Pilot der fünfte Österreicher, der auf dem Red Bull Ring an den Start geht. „Der Red Bull Ring ist meine Heimstrecke. Daher freue ich mich umso mehr, dass wir dort mit JP Motorsport Gaststarter im ADAC GT Masters sind. Für mich ist es der erste Einsatz in der Deutschen GT-Meisterschaft. Ich verfolge die Serie natürlich schon lange und weiß, wie hoch das Niveau von Fahrern und Teams ist. Deshalb werden die Rennen für uns eine wichtige Standort-Bestimmung im GT3-Sport sein. Dem McLaren 720S GT3 sollte der Red Bull Ring gut liegen. Es werden aber neue Herausforderungen auf uns zukommen. Man kann die Reifen nicht vorheizen und muss versuchen, das perfekte Fenster zu finden, in dem das Auto am besten funktioniert“, erklärt der 39-Jährige.
Sein Fahrerkollege Dennis Lind feierte im vergangenen Jahr seine Premiere im ADAC GT Masters. Der Däne bestritt 2021 in einem Audi zwei Rennen für das Team WRT. Beide auf dem Red Bull Ring, der für ihn ebenfalls Neuland war. Mit Platz fünf im ersten Lauf zeigte Dennis Lind bei seinem Debüt, dass mit ihm auf der Alpen-Achterbahn zu rechnen sein wird. „Ich freue mich, wieder auf diesem schönen Kurs in den Bergen fahren zu können. McLaren ist vor Jahren das letzte Mal im ADAC GT Masters gestartet. Wir haben jetzt ein ganz anderes Auto. In Spielberg wollen wir unter anderem die neue Reifengeneration von Pirelli noch besser unter harten Rennbedingungen kennen lernen, da dieser Reifen auch in anderen Serien, an denen wir teilnehmen, zum Einsatz kommt. Unser Ziel ist es, vorn mit dabei sein. Allerdings ist das ADAC GT Masters eine der heißesten Rennserien überhaupt. Das Feld liegt immer dicht zusammen, jeder Fehler wird gnadenlos bestraft. Ein Rang unter den ersten Fünf wäre ein Erfolg, eine Top-Ten-Platzierung respektabel. Sicher ist: Es wird ein harter Kampf.“
Alle Rennen im ADAC GT Masters werden um 13 Uhr gestartet. Der TV-Sender NITRO präsentiert die Läufe ab 12.30 Uhr live. Auf RTL+, der führenden Streaming Plattform Deutschlands, kann die Rennaction live verfolgt oder anschließend in der Mediathek abgerufen werden. Die Qualifyings sind bei sport.de und adac.de/motorsport zu sehen.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

11.05.2022 - DTM Trophy - Shoot-out am Red Bull Ring: Top 5 der DTM Esports Championship kämpfen um reales Cockpit in der DTM Trophy 2023
Vom virtuellen zum realen Motorsport: Die fünf bestplatzierten Teilnehmer an der DTM Esports Championship powered by MediaMarkt kämpfen in einem dreiteiligen Shoot-out um ein reales Cockpit für die DTM Trophy 2023. Auf dem Red Bull Ring in Österreich treten am Samstag (14. Mai) der neue DTM-Esports-Champion Kevin Siggy (SLO) sowie Vizemeister Moritz Löhner (GER), Gianmarco Fiduci (ITA), Florian Hasse (GER) und Leonard Krippner (GER) zum fahraktiven Teil an. Eine Woche später (20.-22. Mai) folgen bei der DTM Lausitzring Turn 1 powered by Autohero der Fitness- und Medien-Teil, ehe die Fachjury den Gewinner küren wird, der 2023 an der DTM Trophy teilnehmen darf.
Das reale Rennsport-Cockpit ist eine einmalige Gewinnchance im virtuellen Racing, die für die Saison 2022 viele starke Fahrer aus namhaften Teams in die DTM Esports Championship lockte. 29 Fahrer aus zehn Nationen gingen in den sechs Läufen mit je einem Sprintrennen über 15 Minuten und einem Langstreckenrennen über 60 Minuten an den Start. „Die DTM Esports hat sich zu einer der stärksten Meisterschaften auf der RaceRoom-Plattform entwickelt“, stellt Moritz Löhner fest. Der 23 Jahre alte Sim-Racing-Profi aus München war als Titelverteidiger angetreten und hatte sich als Vizemeister erneut stark in Szene gesetzt. „Ich denke, die Esports-Saison der DTM war ein Fortschritt gegenüber anderen Serien, vor allem durch das 60-Minuten-Rennen, das mehr Abwechslung bei der Strategie bietet. Das zeichnet diese Serie aus“, ist der frischgebackene Titelträger Siggy aus dem Team Redline überzeugt.
„Das war eine äußerst starke Saison der DTM Esports Championship mit hervorragendem Racing“, unterstreicht auch Martin Tomczyk. Der ehemalige DTM-Champion blickt als Serienmanager der DTM Trophy auf den fahraktiven Teil des Shoot-outs voraus: „Das wird richtig spannend. Wir wissen ja von Tim Heinemann, der 2020 als Sim-Racer den Titel in der DTM Trophy gewonnen hat, und von Moritz Löhner, der als DTM-Esports-Champion 2021 eine starke Saison in der DTM Trophy absolvierte, wie stark Sim-Racer auch im richtigen Rennauto sind. Der Red Bull Ring wird für alle ein anspruchsvoller Prüfstein.“
Einer, der besonders auf die Chance zum Aufstieg in den realen Motorsport brennt, ist Kevin Siggy. Der 23-jährige Slowene, der in den Niederlanden lebt, sprudelte nach seinem siebten Saisonsieg beim Finale auf dem virtuellen Grand-Prix-Kurs von Portimão vor Glück. „Ich habe viel Zeit investiert, um in der DTM Esports Championship erfolgreich zu sein“, spielt Siggy auf die erstmals im DTM Esports mögliche und intensive Set-up-Arbeit an, die für ihn letztlich der Schlüssel zum Triumph war. „Umso mehr freue ich mich jetzt, ein Rennauto auf dem Red Bull Ring steuern zu können. Ich werde alles geben, um diese großartige Chance zu nutzen“, so Kevin Siggy. Dabei kann er auch auf Unterstützung von Moritz Löhner vertrauen. „Natürlich geht es auch für mich um die Chance, das Cockpit für die 2023-er Saison zu gewinnen, aber trotzdem werde ich meinen Kollegen Tipps geben, damit wir alle einen tollen Tag und viel Spaß auf dieser tollen Rennstrecke haben“, so Löhner. Der 23-Jährige bringt bereits Erfahrung aus einer DTM-Trophy-Saison mit, in der er sogar zweimal auf dem Podium stand. Löhner erkennt neidlos an, dass Kevin Siggy den DTM-Esports-Titel verdient gewonnen hat. „Kevin zählt seit Jahren zu den Besten im Sim-Racing. Er stand in allen zwölf Rennen auf dem Podium, das ist eine mega Leistung, keine Frage!“
Moritz Löhner freut sich aber auch, dass neben dem Italiener Gianmarco Fiduci (Team Fordzilla) auch seine beiden Teamkollegen Florian Hasse und Leonard Krippner aus dem Team Dörr Esports zu den Top 5 gehören. Krippner profitierte dabei vom nachträglichen Ausschluss von Alessandro Ottaviani (R8G eSports). Der Italiener hatte sich beim Finale mit seiner aggressiven Fahrweise zu viele Strafpunkte eingehandelt. „Dass es drei von fünf Fahrer von Dörr Esports ins Shoot-out geschafft haben, ist super. Zusammen haben wir gezeigt, dass gutes Teamwork in Qualifikation und Rennen das A und O ist“, so Teamleader Löhner, der die Saison mit 370 Punkten hinter Siggy (466) und vor Fiduci (293), Hasse (256) und Krippner (248) beendete.
Am Samstag geht es für diese fünf Piloten aus der DTM Esports Championship powered by MediaMarkt auf dem Red Bull Ring und eine Woche später am DEKRA Lausitzring um das reale Cockpit und damit um die Verwirklichung eines Traumes, den jeder virtuelle Rennfahrer träumt.
(Text: DTM Presse & Public Relations - https://www.dtm.com/de/dtm-trophy)

11.05.2022 - Formel 4 - Emerson Fittipaldi jr. und Brando Badoer mit ADAC Formel 4 Debüt in Hockenheim
Die Saison 2022 der ADAC Formel 4 nimmt Fahrt auf: Vom 13. bis 15. Mai gastiert die Highspeedschule des ADAC zum zweiten Rennwochenende auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg. Insgesamt sorgen 21 Fahrer aus 15 verschiedenen Nationen für ein volles und internationales Starterfeld. Der neue, rund 180 PS starke Formel-4-Bolide feiert nach dem Saisonauftakt im belgischen Spa-Francorchamps seine Renn-Premiere in Deutschland. Alle Läufe der Nachwuchs-Stars von morgen werden im kostenlosen Livestream auf sport.de und adac.de/motorsport übertragen. Mit Emerson Fittipaldi jr. (BRA) und Brando Badoer (ITA) kommt echtes Formel-1-Flair in die Nachwuchsserie: Fittipaldi jr. ist Sohn des zweimaligen F1-Weltmeisters Emerson Fittipaldi. Badoers Vater, Luca Badoer, fuhr ebenfalls in der Königsklasse. Das Duo geht für Van Amersfoort Racing an den Start.
Damit greift auch die Meister-Mannschaft von 2021 ins Geschehen ein. In der vergangenen Saison gelang dem Rennstall von Frits van Amersfoort mit dem Gewinn der Fahrer-, Rookie- und Team-Wertung das Triple. Die Niederländer reisen mit einem hochkarätigen Line-up an die 4,574 Kilometer lange Strecke. Der 15-jährige Fittipaldi jr. verfolgt, wie sein prominenter Vater, das Ziel Formel 1 und tritt nicht nur in seine Fußstapfen: Auch Enzo Fittipaldi (BRA), Enkel des F1-Champions, startete in der ADAC Formel 4 und beendete die Saison 2018 auf Rang drei.
Der 15-jährige Badoer ist ein weiterer, klangvoller Name in den Reihen von Van Amersfoort Racing. Sein Vater Luca Badoer hat unter anderem Grand-Prix-Starts für den Traditionsrennstall Ferrari auf dem Konto. Arias Deukmedjian (17/USA), Martinius Stenshorne (16/NOR) und Jules Castro (18/BEL) besetzen die weiteren Cockpits bei Van Amersfoort Racing. Mit Charlie Wurz (17/AUT/Prema Racing) steht ein weiterer Sohn eines ehemaligen-Formel-1-Fahrers am Start, denn auch sein Vater Alex Wurz ging in der höchsten Serie des Motorsports auf Punktejagd.
In der Fahrer-Meisterschaft zeichnet sich nach drei Läufen ein spannender Zweikampf ab. Andrea Kimi Antonelli (ITA/Prema Racing) führt nach zwei Siegen beim Saisonauftakt in Spa-Francorchamps die ADAC Formel 4 mit 62 Punkten an. Sein Teamkollege Rafael Camara (17) hat lediglich einen Zähler Rückstand auf den 15-Jährigen. Camara ist in der Rookie-Wertung ebenfalls auf Titel-Kurs: Mit 75 Punkten belegt der Brasilianer vor Rasmus Joutsimies (19/FIN/Jenzer Motorsport) Platz eins. Prema Racing sicherte sich nach den drei Erfolgen auf der Ardennen-Achterbahn die Führung in der Team-Wertung: Der Rennstall aus Italien verbucht mit 126 Punkten vor dem zweiten Saisonwochenende 48 Zähler Vorsprung auf US Racing, PHM Racing rangiert auf Position drei (52 Punkte).
Für BWR Motorsport sind die Rennen auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg ein echtes Heimspiel: Der Rennstall mit Teamsitz in Neustadt an der Weinstraße liegt rund 36 Kilometer von der ehemaligen Formel-1-Rennstrecke entfernt. Teamchef Erich Baumgärtner setzt mit Chris Rosenkranz (18/Baabe) auf einen deutschen Nachwuchsfahrer, der 15-jährige Italiener Alfio Spina klettert in das zweite Cockpit. Die ADAC Formel 4 absolvierte in Hockenheim bislang 31 Rennen und war dort in jeder Saison zu Gast. Das Layout verspricht, wie schon beim Saisonauftakt in Spa-Francorchamps, spektakuläre Windschatten-Duelle und viele Überholmanöver. Beim letzten Start in der Schwetzinger Hardt jubelte US Racing über zwei Siege. Mit Marcus Amand (16/FRA) und Nikhil Bohra (17/SIN) vertraut das Team von Ralf Schumacher und Gerhard Ungar 2022 auf zwei internationale Nachwuchspiloten.
Die ADAC Formel 4 trägt seine Rennen vier bis sechs erneut im Rahmen der 24H-Series aus. Die beiden Freien Trainings und das Qualifying 1 am Freitag geben einen ersten Vorgeschmack auf die Kräfteverhältnisse. Der Startschuss für das erste Rennen fällt am Samstag um 11:15 Uhr. Am Sonntag finden zwei Läufe statt: Start ist jeweils um 09:15 Uhr und 13:15 Uhr.
(Text: ADAC Motorsportpresse - http://www.adac-motorsport.de/adac-formel-4/de/)

09.05.2022 - GT Masters - Alpen-Quartett freut sich auf das Heimspiel am Red Bull Ring
Sie sind eine feste Größe im ADAC GT Masters: Die österreichischen Fahrer haben bisher insgesamt 20 Siege in der Deutschen GT-Meisterschaft eingefahren. Besonders motiviert sind die vier Piloten, wenn es vom 20. bis 22. Mai für ihre Heimrennen nach Spielberg geht. Alle Rennen des ADAC GT Masters starten um 13 Uhr. Der TV-Sender NITRO präsentiert die Läufe ab 12.30 Uhr live. Auf RTL+ kann die Rennaction live verfolgt oder anschließend in der Mediathek abgerufen werden. Die Qualifyings sind bei sport.de und adac.de/motorsport zu sehen.
Der letzte Sieg eines Lokalmatadors auf dem schnellsten Kurs im Tourkalender liegt jedoch schon elf Jahre zurück. Norbert Siedler (39/Wildschönau) stand bei der ADAC GT Masters-Premiere am Red Bull Ring im Jahr 2011 ganz oben auf dem Treppchen. „Das war ein tolles Erlebnis, daran werde ich mich immer erinnern. Ein Heimrennen ist etwas Besonderes und hat eine ganz spezielle Atmosphäre. Man weiß, Freunde und Bekannte schauen an der Strecke zu und man freut sich, dass wir in unserem Land einen so tollen Kurs haben“, erklärt Norbert Siedler, der für das neugegründete österreichische Eastalent Racing Team in einem Audi R8 LMS GT3 Evo II startet. An einen erneuten Erfolg mag der Renn-Routinier trotz Fan-Unterstützung nicht so recht glauben. „Wir haben unser Auto erst zwei Wochen vor dem Start bekommen und kaum getestet. Das Team ist neu, Dinge müssen sich erst einmal einspielen, das dauert ein wenig. Wir wollen wie in Oschersleben in die Punkte fahren, alles andere wird sich im Laufe der Saison finden“, schätzt der schnelle Tiroler die Lage ein.
Sein Teamkollege Simon Reicher (22/Kirchberg bei Mattighofen) kann sich noch genau an sein erstes ADAC GT Masters-Erlebnis erinnern: „Es ist elf Jahre her, als ich mit meinem Vater auf dem Red Bull Ring zum ersten Mal ein Rennen im ADAC GT Masters gesehen habe. Das Motorengeräusch, das Spektakel, die ganze Atmosphäre – das werde ich nie vergessen. Seitdem habe ich immer gehofft, dort auch einmal fahren zu dürfen und dieser Wunsch ist in Erfüllung gegangen”, so der junge Pilot, der nach Gastauftritten 2019 und 2020 im vergangenen Jahr regelmäßig Rennen in der Deutschen GT-Meisterschaft bestritt. Für ihn ist der Kurs in Spielberg einer der modernsten und schönsten überhaupt. Dort zu fahren, macht ihn als Österreicher stolz. Aber auch neben der Strecke will Simon Reicher Gas geben. „Wir werden am Samstagabend, egal, wie das erste Rennen gelaufen ist, eine kleine Party für Freunde und Bekannte geben. Natürlich wird kein Alkohol getrunken, aber bei einem Heimspiel muss das sein.“
Mick Wishofer (22/Wien) will nach dem Auftakt in Oschersleben auf dem Red Bull Ring voll angreifen und im Lamborghini Huracán GT3 Evo viele Punkte holen. „Es war für unser Team Emil Frey Racing ein gelungener Einstand in Oschersleben. Wir hatten den Speed, um ganz vorn dabei zu sein. Daran wollen wir anknüpfen. Bei einem Heimrennen gibt man vor den eigenen Fans doch etwas mehr als sonst, ist noch fokussierter. Zudem liegt mir der Red Bull Ring. Ich bin hier 2018 in der ADAC Formel 4 Dritter geworden. Das war ein cooles Gefühl. Mal sehen, was mit dem Lambo geht, vielleicht ist ein Podiumsplatz möglich. Auf jeden Fall wollen wir in der Pirelli-Junior-Wertung weiter oben mitmischen.“ Dem jungen Teamkollegen Konsta Lappalainen (20/FIN) kann er die Schönheiten seines Landes nicht zeigen, der Terminkalender des Österreichers ist bei seinem Heimrennen ausgebucht. „Über 50 Gäste, Sponsoren, Freunde und Bekannte haben sich angekündigt. Ich bin von Montag vor dem Rennen, bis zum Montag danach voll eingespannt“, erzählt Mick Wishofer. Sein Team kann sich bei einem möglichen Sieg über Freibier freuen. Die Marke steht auch schon fest. Der junge Lamborghini-Pilot: „Da passt das steierische Gösser Bier zu einem Kurs in der Steiermark natürlich am besten.“
Der vierte Österreicher des Alpen-Quartetts, Klaus Bachler (30/Unzmarkt), ist Lokalmatador am Red Bull Ring. Der 30-Jährige wohnt nur 30 Kilometer von der Strecke entfernt und war schon als Kind mit seinem Vater häufig Gast in Spielberg. „Der Red Bull Ring ist eine wunderschöne, aber sehr anspruchsvolle Strecke und als Österreicher ist es immer ein tolles Gefühl, hier zu fahren. Es gibt mehrere Stellen, an denen das Überholen möglich ist. Man muss allerdings nach den schnellen Geraden gut auf der Bremse sein und braucht ein Fahrzeugsetup, das dem flexiblen Streckenlayout gerecht wird“, analysiert der erfahrene Porsche-Pilot. Der Start mit seinem neuen Team ID Racing with Herberth im Porsche 911 GT3 R war im ersten Rennen mit Platz fünf vielversprechend. Der zweite Lauf konnte wegen eines defekten Splitters allerdings nicht beendet werden. „Wir wollen natürlich vorn mitfahren, aber die Konkurrenz schläft nicht. Auf dem Red Bull Ring entscheiden Hundertstelsekunden, verlierst du nur eine Zehntel, kannst du auch schnell zehn Plätze abrutschen. Ich stand hier schon einmal auf dem Podium und ein Sieg wäre das Größte. Dann können sich alle auf eine rauschende Feier gefasst machen.“
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

06.05.2022 - DTM - Ein großer Name kehrt in die DTM zurück: Schnitzer Classic mit Kris Nissen am Start
Wenn vom 20. bis 22. Mai 2022 auf dem DEKRA Lausitzring Turn 1 powered by Autohero die neue Saison mit dem DTM Classic Cup startet, können sich die Fans über die Rückkehr eines großen Namens aus der reichen DTM-Historie freuen. Das neu gegründete Team Schnitzer Classic von Stefen Trautwein und Sohn Yannik kümmert sich um das Erbe des Traditionsrennstalls aus Freilassing nahe der deutsch-österreichischen Grenze und setzt im DTM Classic Cup einen BMW M3 E30 ein, der von niemand geringerem als Kris Nissen gefahren wird.
Der Teamname Schnitzer ist natürlich mit großen Erfolgen in der DTM verbunden. 1989 gewann das bayerische Team mit Roberto Ravaglia im M3 den ersten DTM-Titel, 2012 sorgte das Team um Charly und Dieter Lamm und Herbert Schnitzer mit Bruno Spengler zur BMW-Rückkehr in die DTM für einen weiteren Titelgewinn. Das Ende von Schnitzer Motorsport im Jahr 2020 war für die vielen Fans des Kultteams und der Marke BMW ein herber Rückschlag.
Familie Trautwein aus Schiltach im Schwarzwald erwarb die historischen Rennautos sowie den Teilebestand, das Archiv und die Namensrechte von Schnitzer Motorsport. Nun setzt das neu formierte Team zwei Fahrzeuge im DTM Classic Cup ein. „Kaum ein Name ist mit der goldenen Ära der DTM so eng verbunden, wie der Name Schnitzer. Der Einsatz der historischen Rennfahrzeuge bei der DTM-Classic ist für uns daher der logische Schritt.“, so Schnitzer Classic-Geschäftsführer Stefen Trautwein.
Bei den in diesem Jahr eingesetzten Autos handelt es sich um einen BMW 320i E36 nach dem Zweiliter-Supertourenwagen-Reglement sowie einen M3 E30, der als Kundenauto für Kris Nissen eingesetzt wird. Der Däne fuhr 1991 selbst für Schnitzer in der DTM. Sein aktuelles Auto ist ein Replika des Schnitzer-Testwagens, mit dem er selbst im Winter 1990 das Renn-ABS für die damaligen DTM-Einsätze entwickelt hat. Nissen freut sich bereits: „Beim letzten Rennen der TWC auf dem Nürburgring standen wir in derselben Box wie Familie Trautwein“, erinnert sich der Däne. „Das waren sehr nette Gespräche, die Chemie hat gestimmt, alles war perfekt. Deswegen haben wir uns verabredet, die nächsten Schritte gemeinsam zu unternehmen und mein Auto von Schnitzer Classic im neuen DTM Classic Cup einsetzen zu lassen.“
Auch Peter Oberndorfer, Serienmanager der DTM Classic, freut sich über den prominenten Neuzugang. „Das Team Schnitzer kenne ich natürlich bestens aus meiner aktiven Zeit. Schön, dass dieser Name, noch dazu mit Kris Nissen, in der DTM Classic zurückkehrt. Vater und Sohn Trautwein wünsche ich viel Erfolg bei ihren Aktivitäten.“
(Text: DTM Presse & Public Relations - www.dtm.com)

06.05.2022 - 24h Nürburgring - Rowe Racing hat im Top Qualifying 1 die Nase vorne
Der Showdown läuft: Bei den ADAC 24h Nürburgring Qualifiers geht es an diesem Wochenende um das letzte Kräftemessen, bevor vom 26. bis 29. Mai 2022 bei den ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring das Rennen des Jahres auf der legendären Nürburgring-Nordschleife ansteht. Der erste von drei Tagen bei den 24h Qualifiers gehörte den BMW von Rowe Racing, die mit der Startnummer #98 im Qualifying 1 die Bestzeit holten. Beim abschließenden Top-Qualifying lagen dann die Teamkameraden in der #99 vorne, die mit einer Zeit von 8:08.421 Min. die zweitplatzierten Markenkollegen des BMW Junior-Teams #72 um 0,304 Sekunden in die Schranken wies. Die Mannschaft aus St. Ingbert wird damit beim ersten der beiden dreistündigen Rennen des Wochenendes am Samstag (Start 18:30 Uhr) das Feld anführen. Hinter ihnen gehen 90 weitere Teams in diesen ersten Teil des Prologs, der am Sonntag mit einem getrennt gewerteten zweiten Heat fortgesetzt wird (Start Sonntag: 14:00 Uhr). Tickets für Tagesbesucher gibt es an den Kassen des Nürburgrings, auf den geöffneten Zuschauerplätzen an der Nordschleife ist der Eintritt frei. Wer das Geschehen von zu Hause aus verfolgen will, kann den umfassenden Livestream vom Nürburgring genießen, der hier auf de offiziellen 24h-Homepage (www.24h-rennen.de/live) sowie über YouTube (youtube.com/24hNBR) ausgestrahlt wird.
Die Freude im Rowe-Team über die Bestzeit im ersten Top-Qualifying war groß, doch Pole-Fahrer Augusto Farfus (BRA) hat bereits das große Ziel vor Augen. „Es macht immer viel Spaß, hier zwei Runden ohne Verkehr bei diesen guten Bedingungen zu fahren. Aber diese Pole-Position ist nur kleiner erster Schritt für uns. Unser großes Ziel ist in drei Wochen das 24h-Rennen.“ Nach einer starken Leistung am ersten Tag konnte auch das BMW Junior Team hoch zufrieden sein. Dan Harper (GBR), der den M4 GT3 in Startreihe eins fuhr, strahlte nach dem Top-Qualifying: „Ich hatte viel Spaß. Wir sind derzeit richtig schnell unterwegs, und es ist ein großes Vergnügen, den neuen M4 GT3 zu fahren. Ein tolles Auto.“ Für ein großes Ausrufezeichen sorgte octane126 aus der Schweiz. Der gebürtige Bonner Luca Ludwig fuhr mit dem Ferrari 488 GT3 #26 auf Platz 4 und teilt sich beim ersten Rennen am Samstag die zweite Startreihe mit dem BMW M4 GT3 von Walkenhorst Motorsport.
Das starke Wochenende für BMW hatte sich bereits in den beiden Qualifyings am Nachmittag angekündigt. Schon in der ersten der beiden zweistündigen Sessions setzte Rowe Racing mit dem BMW M4 GT3 #98 früh die Bestzeit. Erst eine Fabelrunde der Markenkollegen im BMW Junior Team #72 verhinderte eine Doppelführung der Rowe-Mannschaft. Im zweiten Qualifying war es dann der junge Kelberger Nico Menzel, der im Porsche 911 GT3 R von Huber Motorsport einen Coup landete und sich vor den schnellen Rowe-BMW #98 setzte: Als einer der ersten stürmte er auf die Strecke, hatte damit eine komplett freie Runde und landete nach 8:09.232 Minuten und 25,378 km auf dem ersten Platz, der bis zum Ende nicht mehr in Gefahr geriet.
Das Programm am Samstag startet bereits um 8:15 Uhr, wenn eine Gleichmäßigkeitsprüfung auf der Nordschleife ansteht. Ab 12:15 Uhr gehen die Teams der 24h Qualifiers zum Warm-up auf die Strecke. Nach einer Leistungsprüfung der RCN steht dann ab 18:30 Uhr das erste der beiden 24h-Qualifiers-Rennen auf dem Programm. Es führt über drei Stunden bis in die Abenddämmerung hinein. Fans am Nürburgring sind danach von 22:00 bis 23:00 Uhr eingeladen, die Boxengasse bei einem Pitwalk zu erkunden.
(Text: ADAC Nordrhein 24h-Presse - http://www.24h-rennen.de)

06.05.2022 - DTM - Formel 1-Doppelsitzer bei der DTM am Lausitzring
Fanerlebnis pur: Red Bull bringt zum ersten DTM-Deutschland-Rennen vom 20.-22. Mai am DEKRA Lausitzring Turn 1 powered by Autohero den Oracle Red Bull Racing 2-Sitzer auf die Strecke. Der umgebaute Formel 1-Wagen mit V10-Motor ist eine Riesen-Attraktion für Fahrer und Fans und bringt Formel 1-Flair und den dazugehörigen Sound in die Lausitz. Der Bolide wird von dem ehemaligen österreichischen Formel-1-Fahrer Patrick Friesacher gesteuert.
Frederic Elsner, Director Event & Operations der DTM-Organisation ITR: „Dass wir den F1 2-Seater im Rahmen der DTM am Lausitzring so umfangreich einsetzen und präsentieren können, ist was ganz Besonderes. Wir danken Red Bull ganz herzlich für dieses einmalige Fan-Erlebnis. Für unser erstes Deutschland-Event haben wir ein umfangreiches Fan-Package auf die Beine gestellt, das freut uns sehr. Wir haben neben der DTM drei weitere Serien am Start, wir haben das Fanvillage mit verschiedenen Aktivierungsflächen und ein phänomenales Programm auf der Showbühne. Und endlich ist auch wieder uneingeschränktes Camping an der Rennstrecke erlaubt. Wir sind alle voller Vorfreude.“
Zu erleben gibt es das F1 2-Seater-Spektakel am Freitag von 15:50 Uhr bis 16:50 Uhr, am Samstag von 12:00 bis 12:45 sowie von 17:45 bis 18:30 Uhr und am Sonntag von 12:00 bis 12:45. Bevor der Bolide aber über den 4,601 km langen Kurs jagt, wird das Prachtstück erst noch im Rahmen der Bundesligapartie RB Leipzig gegen FC Augsburg, zusammen mit einem Porsche des DTM-Teams SSR Performance und einem Ferrari des DTM-Teams Red Bull AlphaTauri AF Corse vor dem Stadion auf der Festwiese ausgestellt. Gerhard Berger wird bei der Fan-Aktion in Leipzig anwesend sein und einen der Rennwagen in der Halbzeitpause in das Stadion fahren.
Attraktive Ticket-Angebote für das Rennen am DEKRA Lausitzring Turn 1 powered by Autohero, wo die Talentschmiede DTM Trophy und die DTM Classic in die Saison starten, sowie alle anderen Rennwochenenden gibt es über den DTM-Ticketshop (tickets.dtm.com), die DTM-Tickethotline (01806 991166) sowie über eBay.de. Ausführliche Informationen rund um die DTM und alle acht Events liefert die Website DTM.com.
(Text: DTM Presse & Public Relations - www.dtm.com)

03.05.2022 - 24h Nürburgring - Das große Warmlaufen für das Rennen des Jahres
Letzter Test, erster echter Schlagabtausch, Probedurchlauf: Bei den ADAC 24h Nürburgring Qualifiers (6. – 8. Mai) haben die Teilnehmer des großen Nordschleifen-Marathons Ende Mai zum letzten Mal die Gelegenheit, ihre Wettbewerbsfahrzeuge und Fahrerbesatzungen unter Wettbewerbsbedingungen auf die Nordschleife zu bringen. Über 90 Teams werden die Gelegenheit nutzen, sich intensiv auf die ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring vorzubereiten. Über elf Stunden können sie alleine in den Qualifyings am Freitag und den beiden dreistündigen Rennen am Samstag und Sonntag die Strecke nutzen. Hinzu kommen zwei Einzelzeitfahren für die getrennt gewerteten Rennen – das gibt auch den Fans die beste Gelegenheit, sich ihre Favoriten und deren Performance noch einmal im Detail anzuschauen. Tickets für die ADAC 24h Qualifiers gibt es im Vorverkauf ab 10 Euro (Tageskarte Freitag).
Auf die Besucher wartet am Ring ein äußerst vielfältiges Geschehen. Denn das Starterfeld ist nicht nur fahrerisch exzellent besetzt, sondern glänzt auch mit großer Markenvielfalt. In der Top-Kategorie der GT3-Fahrzeuge drängeln sich 30 Boliden. Neben den GT3 von Audi, BMW, Mercedes-AMG und Porsche sind auch Sportwagen aus dem Haus Aston Martin, Ferrari und Lamborghini am Start. In den Cockpits sitzt natürlich auch diesmal die Crème de la Crème der Nordschleifen-Piloten, unter ihnen auch zahlreiche 24h-Gesamtsieger, die sich auf den Marathon auf der legendären 25-km-Strecke vorbereiten. Besonderes Augenmerk richtet sich auch auf die SP-X-Kategorie, in der nicht nur der bildschöne Sportwagen der Scuderia Glickenhaus antritt, sondern auch zwei der neuen KTM X-Bow GT2, die beim letzten Lauf der Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS) einen starken Eindruck hinterließen und zeitweise bis in die Spitzengruppe vorfuhren.
Spannung verspricht aber auch der Rest des Starterfeldes, etwa die mit elf Porsche Cayman 718 GT4 CS toll besetzte Cup3-Klasse. Spannend ist auch die SP3T-Klasse, in der erstmals seit zehn Jahren wieder ein MINI mit dabei ist: Bulldog Racing setzt den brandneu entwickelten Renner ein, der bei den ADAC 24h Nürburgring Qualifiers die ersten Rennkilometer absolvieren wird. Genau dazu eignet sich das Wochenende auch perfekt, denn die Teams erhalten an drei Tagen jede Menge Fahrzeit. Schon am Freitag gibt es zwei jeweils zweistündige Qualifyings sowie das Top-30-Qualifying für Rennen 1.
Am Samstag geht es nach einem kurzen Warm-up am Mittag ab 18:30 Uhr zum ersten Drei-Stunden-Rennen. Sonntags geht es nach dem Warm-up erstmals für alle Teams ins Top-Qualifying, in dem dann vom GT3-Sportwagen bis zum frontgetriebenen Hyundai i30N aus der kleinsten Serienwagen-Klasse die ganze Bandbreite der startenden Rennwagen auf zwei fliegenden Runden zeigt, was sie leisten kann. Ab 14:00 Uhr geht es dann im zweiten Rennen des Wochenendes zur Sache. Ergänzt wird das sportliche Programm durch eine Gleichmäßigkeitsprüfung auf der Nordschleife und eine Leistungsprüfung der RCN auf der Gesamtstrecke am Samstagvormittag (beide jeweils dreieinhalb Stunden lang).
Für Besucher ist das Wochenende bei den ADAC 24h Nürburgring Qualifiers äußerst attraktiv, weil hier abseits der eng getakteten Abläufe beim 24h-Rennen mehr Zeit für Autogrammwünsche und Benzingespräche bleibt. Bestens geeignet dafür sind die beiden Pitwalks am Freitagabend (19:30 – 21:00 Uhr) und Samstagabend (22:00 – 23:00 Uhr), bei denen ganz sicher noch der ein oder andere Fahrer anzutreffen sein wird. Wer die Langstreckenstimmung an der schönsten Rennstrecke der Welt genießen möchte, der ist herzlich willkommen. Rund um die Nordschleife ist der Eintritt frei (es fallen nur Parkgebühren an). Eine Eintrittskarte wird für Fahrerlager und die geöffneten Tribünen an der Grand-Prix-Strecke benötigt. Tagestickets gibt es zu fanfreundlichen Preisen zwischen 10 Euro (Freitag) und 20 Euro (Samstag / Sonntag). Die „Profis“ unter den Besuchern genießen aber natürlich das ganze Wochenende für 35 Euro. Die geöffneten Parkzonen an der Nordschleife dürfen mit dem Wohnmobil ausnahmsweise zum Übernachten genutzt werden.
Die beiden Rennen am Samstag und Sonntag können im Livestream verfolgt werden, der über Youtube (youtube.com/24hNBR) zu sehen ist. Auch auf der offiziellen Homepage (www.24h-rennen.de/live) gibt es den Stream, der dort außerdem durch Livetiming und Ticker ergänzt wird. Die Berichterstattung beginnt am Samstagnachmittag gegen 17:30 Uhr, sonntags gibt es ab dem Warm-up am Morgen (8:15 Uhr) bewegte Bilder aus der Eifel.
(Text: ADAC Nordrhein 24h-Presse - http://www.24h-rennen.de)

02.05.2022 - Carrera Cup - Saisonstart mit 32 Fahrern und neuem TV-Partner
Auf diese Woche haben die Fans des Porsche Carrera Cup Deutschland lange gewartet: Vom 5. bis 7. Mai startet der Porsche-Markenpokal auf dem Circuit de Spa-Francorchamps (Belgien) in seine 33. Saison. Die beiden Rennen im Rahmen der Langstrecken-Weltmeisterschaft FIA WEC versprechen einen spektakulären Auftakt. Insgesamt 32 Fahrer bilden in ihren 375 kW (510 PS) starken Porsche 911 GT3 Cup das ausgebuchte Starterfeld. Live im deutschen Free-TV ist der Porsche Carrera Cup Deutschland auf NITRO zu sehen. Der Sender von RTL Deutschland ist ab dieser Saison neuer TV-Partner der Serie.
„Ein großes Starterfeld und 16 Rennen in fünf Ländern sind die perfekten Zutaten für eine spannende Saison,“ sagt Hurui Issak, Projektleiter des Porsche Carrera Cup Deutschland. „Bereits der Vorsaisontest auf dem Nürburgring hat gezeigt, wie eng es an der Spitze zugeht. Mit NITRO haben wir einen neuen TV-Partner, der seine Motorsportkompetenz bereits mit den Live-Übertragungen des ADAC GT Masters und des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring unter Beweis gestellt hat.“ Nach dem Auftakt in Spa-Francorchamps folgen bis Oktober noch sechs Events im Rahmen des ADAC GT Masters sowie eine Veranstaltung mit der DTM.
Titelverteidiger Larry ten Voorde (Team GP Elite) geht dieses Jahr auf Rekordjagd. 2020 und 2021 gewann der Niederländer die Meisterschaft – drei Titel holte in der über 30-jährigen Geschichte des Markenpokals noch kein Fahrer. Zu seinen Herausforderern zählen neben Porsche-Junior Laurin Heinrich (Deutschland/SSR Huber Racing) auch der Rookie-Sieger aus 2021 Loek Hartog (Niederlande/Black Falcon) und der Brite Lorcan Hanafin (Fach Auto Tech), Vizemeister im Porsche Carrera Cup Great Britain. Dabei treffen die Youngster auf zwei erfahrene Konkurrenten: Dylan Pereira (IronForce Racing by Phoenix) aus Luxemburg gab bereits 2016 sein Carrera-Cup-Debüt und startete vergangenes Jahr u. a. im ADAC GT Masters und der FIA WEC. Dazu feiert Michael Ammermüller (Deutschland/SSR Huber Racing), dreifacher Gesamtsieger im Porsche Mobil 1 Supercup (2017-2019) und Champion im ADAC GT Masters 2020, sein Carrera-Cup-Comeback.
Neben der Fahrerwertung treten die Piloten auch in der Rookie- sowie ProAm-Klasse gegeneinander an. Acht Nachwuchstalente aus fünf Nationen kämpfen um Siege in der Rookie-Wertung. Mit dem 21-jährigen Ariel Levi (Huber Racing) steht dabei erstmals ein Fahrer aus Israel auf der Starterliste des Porsche Carrera Cup Deutschland. In seine bereits sechste Saison geht Carlos Rivas (Black Falcon). Der Luxemburger gewann in den letzten drei Jahren den ProAm-Titel und möchte den Rekord mit den meisten Rennsiegen in seiner Wertungsklasse (39 Siege) weiter ausbauen.
Auch in dieser Saison können Fans die Rennen des Porsche Carrera Cup Deutschland im deutschen Free-TV verfolgen. Der Fernsehsender NITRO überträgt alle Läufe an Wochenenden des ADAC GT Masters live und begleitet die Rennen mit einer umfangreichen Vorberichterstattung. Gezeigt werden die Läufe jeweils samstags und sonntags direkt im Anschluss an die GT3-Serie ab 14:30 Uhr. Auf RTL+, Deutschlands führender Streaming-Plattform, können alle 16 Rennen live verfolgt oder im Anschluss auf Abruf angeschaut werden. Außerdem bietet der Nachrichtensender ntv in fünf Ausgaben „PS – Porsche Carrera Cup“ einen Blick hinter die Kulissen der Rennserie. Alle Saisonläufe werden zudem per Live-Stream auf dem YouTube-Kanal des Porsche Carrera Cup Deutschland sowie auf dem Porsche Motorsport Hub übertragen.
Zum Auftakt erwartet die Teams und Fahrer ein spannender Doppellauf: Der Circuit de Spa-Francorchamps erstreckt sich über 7,004 Kilometer und ist damit die längste Strecke im diesjährigen Kalender. Der Traditionskurs in den belgischen Ardennen setzt sich aus langen Geraden, aber auch spektakulären Kurven zusammen – beispielweise die berühmten Passagen Raidillon/Eau Rouge und Blanchimont sowie die Haarnadelkurve La Source. Das erste Carrera-Cup-Deutschland-Rennen der neuen Saison startet kommenden Freitag um 17:20 Uhr Ortszeit. Der anschließende Samstagslauf beginnt um 10:55 Uhr und wird live auf NITRO ausgestrahlt.
(Text: Porsche Motorsportpresse / Florian Steinbuß - www.porsche.de/motorsport)

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