NEWS aus dem Automobilsport im JULI 2022

26.07.2022 - VLN/NLS - 12h Nürburgring: Ein Motorsportfest für die ganze Familie
Ein großes Ereignis wirft seine Schatten voraus: die Premiere der 12h Nürburgring. Das neue Saisonhighlight der Nürburgring Langstrecken-Serie wird vom 9. bis 11. September 2022 ein Motorsportfest für die ganze Familie. Camping an der Nordschleife ist möglich und Tickets sind ab 25 Euro unter www.vln.de/tickets erhältlich.
Insgesamt fast 23 Stunden Action auf der Rennstrecke von Freitag bis Sonntag, die große ‚Back to the 90’s‘-Party am Samstagabend, ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm im Fahrerlager und ring°boulevard sowie mehr als 400 Ausstellungsfahrzeuge von BMW M und dem Porsche Club Nürburgring lassen keine Langeweile aufkommen. Es gibt eine Menge zu erleben – für alle Altersklassen: Der Haribo-Goldbär, Chase und Skye von PAW Patrol, Batman sowie die beiden berühmten Film-Autos K.I.T.T. aus der Serien Knight Rider oder der DeLorean aus ‚Zurück in die Zukunft‘ sind vor Ort zu entdecken.
Der ring°boulevard wird bei den 12h Nürburgring zur großen Fan-Area. Die Haribo-Roadshow richtet sich vor allem an das junge Publikum, am RPR1.Livemobil finden das ganze Wochenende Mitmachaktionen für alle Altersgruppen statt. Weitere Aussteller sind Manthey Racing, Bilstein und Blåkläder. BMW M stellt ebenfalls im ring°blouevard aus. Weitere Sport-Ikonen aus München sind vor dem Bitburger Event-Center sowie im Historischen Fahrerlager zu sehen. Der Porsche Club Nürburgring hat ebenfalls eine Reihe von automobilen Klassikern am Start – zu finden im ring°caré.
Auch im Fahrerlager gibt es viel zu sehen. Die Falken-Drift-Show, die am Samstagmittag auf der Strecke für ordentlich Gummiabrieb sorgt, bietet auf der Eventfläche Co-Piloten-Fahrten an. Gemäß dem Preismodell ‚Pay what you want‘ werden Spenden für die Betroffenen der Flutkatastrophe im Ahrtal gesammelt. Der Mindestpreis für das unvergessliche Taxi-Erlebnis mit einem der Quertreiber beträgt 20 Euro. Auch ein Jahr nach dem Jahrhundertereignis zählt jeder Cent, um der beliebten Urlaubsregion unweit des Nürburgrings wieder zu alter Schönheit zu verhelfen.
Daneben kann man den Teams wie bei der NLS gewohnt in den Boxen über die Schulter schauen. Solange die Motoren ruhen, ist auch der Zugang zur Boxengasse möglich. Am Samstag gibt es von 12 bis 12:45 Uhr während des Pitwalks eine Autogrammstunde mit allen Teilnehmern des Rennens. Danach geht es für alle Ticketinhaber ab 13 Uhr beim Gridwalk zu einem extralangen Besuch der Startaufstellung.
Am Samstagabend ist in der ring°arena Party angesagt. Unter dem Motto ‚Back to the 90’s’ geben sich ab 20:30 Uhr Masterboy & Beatrix Delgado, Candela Squad, Caught in the Act, Loona und das DJ-Team Mütze Katze die Ehre. Ein Warm-up gibt es ab 18:30 Uhr im ring°boulevard am RPR1.Livemobil. Tickets sind für 29,90 Euro unter www.nuerburgring.de erhältlich. Bei Buchung eines 12h Nürburgring-Tickets erhalten Käufer € 5,00 Rabatt auf die zusätzliche Buchung des Konzert-Tickets.
(Text: VLN-Presse/PR - www.vln.de)

25.07.2022 - DTM - Champions for Charity: DTM-Stars kicken mit Mick Schumacher und Dirk Nowitzki für den guten Zweck
Pünktlich zum Start der zweiten Saisonhälfte der DTM (26. – 28.08., Nürburgring) findet am 24. August 2022 im Frankfurter Waldstadion das Benefiz-Fußballspiel „Champions for Charity“ statt – eine Initiative des Basketballers Dirk Nowitzki und des Formel 1-Fahrers Mick Schumacher, Sohn der Motorsport-Legende Michael Schumacher. Maßgeblich unterstützt werden die Initiatoren von der ING Deutschland. Es ist die vierte Ausgabe von ‚Champions for Charity‘, zuletzt wurde 2019 für den guten Zweck gekickt.
„Spiel, Spaß, Spannung und dabei auch noch was Gutes tun, perfekter geht es doch gar nicht“, freut sich Frederic Elsner, Director Event & Operations der DTM-Organisation ITR. „Es ist für uns eine Ehre, Teil dieses großartigen Projekts sein zu dürfen. ‚Champions for Charity‘ ist mittlerweile nicht nur eine Institution, sondern hat auch eine gewisse Tradition und ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Das Line-Up ist schon jetzt überragend und ich freue mich sehr auf das Event, welches zugleich den ‚Anstoß‘ zur zweiten DTM-Saisonhälfte gibt.“
Zum Aufgebot der beiden Mannschaften zählen neben Nowitzki und Schumacher Sportgrößen wie die Profi-Fußballer Lukas Podolski, Mats Hummels, Timo Werner, René Adler, Christoph Kramer und Florian Neuhaus. Außerdem die Beachvolleyballspielerin Karla Borger, Formel-1-CEO Stefano Domenicali, Tischtennisprofi Timo Boll, Skirennfahrer Gerd Schönfelder, der frühere Skirennläufer Felix Neureuther, der ehemalige Hockeyspieler Moritz „Mo“ Fürste, der ehemalige Handballspieler Christian „Blacky“ Schwarzer und der ehemalige Kunstturner Fabian Hambüchen.
Auch fünf DTM-Stars geben sich die Ehre: Der amtierende DTM-Champion Maximilian Götz (Mercedes-AMG Team WINWARD Racing), Maro Engel (Mercedes-AMG Team GruppeM Racing), Kelvin van der Linde (Team ABT Sportsline), der Brasilianer Felipe Fraga (Red Bull AlphaTauri AF Corse) und Le-Mans-Sieger und DTM-Teamchef Timo Bernhard (KÜS Team Bernhard).
„Dass auch die DTM und einige Fahrer unser ‚Champions for Charity‘-Spiel unterstützen, freut mich sehr. Wir Motorsportler würden den Fußballspielern in Frankfurt gerne mal zeigen, was wir auf dem Platz können; unsere Spezialität liegt ja nun mal auf der Rennstrecke“, sagt der Haas-Pilot Mick Schumacher.
Basketballer Dirk Nowitzki: „Das wird wieder ein tolles Event zu Ehren von Michael Schumacher mit vielen Champions, zahlreichen Toren und Programm für die ganze Familie. Wir freuen uns über die vielen Zusagen von Top-Sportlern und feilen schon fleißig an den Mannschaftsaufstellungen.“
Vor dem Stadion erwartet die Besucher nachmittags eine Fanmeile mit Spielen, Live-Musik und einer Autogrammstunde. Die Zeiten für Einlass, Programm und Spielbeginn werden noch auf www.champions-for-charity.de und www.dtm.com bekanntgegeben. Tickets für das Spätsommer-Highlight sind ab 10,- Euro (ermäßigt 7,- Euro) über die Internetseite www.champions-for-charity.de erhältlich. Die Erlöse des Spiels kommen sozialen Projekten der Dirk Nowitzki Stiftung und der Keep Fighting Foundation der Familie Schumacher zu Gute.
(Text: DTM Presse & Public Relations - www.dtm.com)

25.07.2022 - GT4 Germany - Interesse an ADAC GT4 Germany steigt weiter: Zahlreiche Neuzugänge für den Nürburgring
Wenn die ADAC GT4 Germany vom 5. bis 7. August auf dem Nürburgring in die zweite Saisonhälfte startet, wächst das Feld weiter an. Mehr als 30 GT4-Sportwagen werden in der Eifel erwartet, fünf Fahrzeuge mehr als zuletzt in Zandvoort werden in den beiden Rennen auf der Sprintstrecke des Nürburgrings starten. Tickets für den Auftritt auf dem Nürburgring gibt es online unter adac.de/motorsport. Die Rennen der ADAC GT4 Germany können zudem im Livestream auf der reichweitenstarken Plattform sport.de sowie auf adac.de/motorsport verfolgt werden.
Prosport Racing bringt einen dritten Aston Martin Vantage GT4 an den Start. Das britische Fahrzeug wird von Leon Wassertheurer und Donar Munding pilotiert. Wassertheurer startete bereits 2021 in der ADAC GT4 Germany und konnte auf dem Hockenheimring in einem KTM einen Laufsieg feiern. Die Saison 2022 begann er auf einem Porsche. Mit dem Wechsel auf den Aston Martin sitzt er nun bereits im dritten GT4-Fabrikat. Munding startet parallel auch im vom ADAC organisierten Prototype Cup Germany. Auf dem Nürburgring konnte er Mitte Juli einen zweiten Platz einfahren und liegt auch in der Tabelle der neuen LMP3-Meisterschaft auf den Silberrang.
„Beide Piloten haben enormes Potential“, freut sich Prosport-Teamchef Christoph Esser. „Wir möchten den zwei Youngstern auf ihrem motorsportlichen Ausbildungsweg weiterhelfen. Die Einsätze sind auch mit Hinblick auf die kommende Saison.“ Nach dem Rennen auf dem Nürburgring werden Wassertheurer/Munding auch die Rennwochenende auf dem Sachsenring und dem Hockenheimring bestreiten. Auf einen dritten Porsche 718 Cayman GT4 in der ADAC GT4 Germany setzt Overdrive Racing. Der Rennstall aus Bulgarien vertraut dabei auf die Fahrerpaarung Aleks Stefanov und André Bruckmann. Für den Bulgaren Stefanov ist es eine Rückkehr in die ADAC GT4 Germany. Er gab bereits 2020 auf dem Sachsenring in einem Porsche Gas.
„Das Schöne ist, dass wir keine speziellen sportlichen Erwartungen haben. Somit können wir ohne Druck ins Rennwochenende gehen“, erklärt Teammanager Aleksandar Tsvetkov. „Nach seinem Gaststart 2020 freut sich Aleks sehr, wieder in der ADAC GT4 Germany dabei zu sein. André ist ebenfalls ein ausgezeichneter Rennfahrer. Er fährt schon einige Zeit in Porsche-Rennwagen.“ Overdrive Racing möchte den dritten Porsche auch beim Saisonfinale auf dem Hockenheimring an den Start bringen. Für das Rennwochenende auf dem Sachsenring befindet sich das Team für das dritte Auto in der Planungsphase.
Die zur Saison 2022 in die ADAC GT4 Germany eingestiegene CV Performance Group wird einen dritten Mercedes-AMG GT4 zum Heimspiel an den Nürburgring bringen. Hier sitzen Phillippe Denes und Philipp Gogollok im Cockpit. Denes, der in Kalifornien wohnt und mit ukrainischer Rennlizenz startet, war bereits für den Rennstall aus Niederzissen im Rahmen des ADAC Racing Weekend unterwegs. Gogollok steigt aus dem Kartsport auf.
„Ich freue mich, nun mit drei Fahrzeugen in der ADAC GT4 Germany anzutreten. Philipp Gogollok kommt aus unserer eigenen Kart-Nachwuchsförderung. Phillippe Denes ist ein international erfahrener Pilot. Wir peilen gute Plätze im Mittelfeld an“, so Teamchef Christian Voss. „Wir möchten mit dem dritten Auto auch zum Finale auf dem Hockenheimring kommen. Hierfür steht ein Pilot bereits fest.“
Zusätzlich zu den drei Gaststartern wird es auf dem Nürburgring auch eine Rückkehr in die ADAC GT4 Germany geben. Schnitzelalm Racing hatte das Rennwochenende in Zandvoort zuletzt ausgelassen - greift nun aber wieder voll an. Bereits seit einigen Tagen ist klar, dass Marcel Marchewicz und Marek Böckmann sich einen Mercedes-AMG GT4 teilen werden. Den Schwesterwagen bewegen am Nürburgring Yves Volte und Roland Froese.
„Wir pflegen mit beiden Piloten bereits einen recht langen Kontakt. Yves kennen wir schon seit 2019, als er mit Marcel Marchewicz das Rennen der ADAC GT4 Germany auf dem Sachsenring bestritt. Roland fuhr für uns bereits auf der Nordschleife“, beschreibt Teamchef Thomas Angerer die Fahrerkombination. „Beide möchten die Serie näher kennenlernen - auch mit Hinblick auf die kommende Saison.“
Schnitzelalm Racing plant, die restlichen Rennen 2022 der ADAC GT4 Germany mit zwei Mercedes-AMG zu bestreiten. Während die Kombination Marchewicz/Böckmann gesetzt ist, soll das andere Auto mit unterschiedlichen Piloten bestückt werden. „Unser Ziel ist es, die entsprechenden Rennfahrer genau kennenzulernen, um dann zu überlegen, wie ein Programm für 2023 aussehen könnte“, so Angerer weiter.
(Text: ADAC Motorsportpresse - https://www.adac-motorsport.de/adac-gt4-germany)

23.07.2022 - Supercup - Rookie Bastian Buus startet erstmals von der Pole-Position
Bastian Buus aus dem Team BWT Lechner Racing, Schnellster bereits im Training, dominierte auch das Qualifying zum fünften Lauf des Porsche Mobil 1 Supercup. Auf dem Formel-1-Kurs im südfranzösischen Le Castellet sicherte sich der 19 Jahre alte Supercup-Neueinsteiger aus Dänemark zum ersten Mal die Pole-Position für ein Rennen des internationalen Markenpokals. Zweitschnellster war der Franzose Marvin Klein aus dem Team CLRT. Rang drei und vier gingen an den Briten Harry King und Tabellenführer Dylan Pereira aus Luxemburg, die wie Buus für die Mannschaft von Robert Lechner fahren. Der fünfte Supercup-Lauf startet am Sonntag (24. Juli 2022) um 11:45 Uhr direkt vor dem Formel-1-Rennen um den Großen Preis von Frankreich.
Bastian Buus ist seit Saisonanfang der schnellste Rookie im Porsche Mobil 1 Supercup. Im Qualifying zum fünften Lauf ließ der 19-Jährige aus dem dänischen Kolding zum ersten Mal auch alle erfahrenen Piloten hinter sich. Die 5,842 Kilometer lange Formel-1-Rennstrecke von Le Castellet umrundete Buus im rund 375 kW (510 PS) starken Porsche 911 GT3 Cup von BWT Lechner Racing 0,122 Sekunden schneller als der Franzose Marvin Klein (CLRT). „Schon meine erste Runde war zu diesem Zeitpunkt die schnellste. Dadurch musste ich im zweiten Versuch nicht mehr übermäßig attackieren. Den Druck hatten die anderen. Ich bin einfach nur möglichst flüssig gefahren und war dadurch sogar noch schneller“, erzählte Buus nach dem Qualifying.
Auch für Klein ist Platz zwei sein bestes Qualifying-Ergebnis in der laufenden Saison. „Wir haben nach meiner ersten schnellen Runde die Abstimmung meines Autos ein wenig geändert. So war mein zweiter Versuch noch besser“, berichtete der amtierende Meister des Porsche Carrera Cup France. Getrübt wird seine starke Leistung allerdings durch eine Strafe aus dem vorangegangenen Supercup-Rennen in Österreich: Klein muss deswegen die zweite Startposition abgeben und geht nur von Platz fünf ins Rennen.
Anders als für BWT Lechner Racing Teamkollege Buus war das Qualifying für Harry King richtig stressig. „Ich musste mir zweimal einen neuen Frontsplitter an der Box holen. Dadurch blieb mir kaum noch Zeit für eine schnelle Runde“, fasste der Brite zusammen, der die drittschnellste Zeit fuhr. Aufgrund der Strafe für Klein startet King aber aus der ersten Reihe. Dahinter lauern Tabellenführer Dylan Pereira (L/BWT Lechner Racing) und Titelverteidiger Larry ten Voorde (NL/Team GP Elite). Porsche Junior Laurin Heinrich (D/SSR Huber Racing) qualifizierte sich für Startplatz sieben. „Mir fehlen sieben Zehntelsekunden auf die Pole-Position. Ehrlich gesagt, momentan weiß ich nicht, wo ich die finden soll“, rätselte der 20-Jährige aus der Nähe von Würzburg.
Laurin Heinrich ist 2001 geboren. Der Rennwagen, mit dem der Porsche-Junior die Zuschauer am zurückliegenden Wochenende beim „Solitude Revival“ begeisterte, ist mehr als doppelt so alt: ein Porsche 911 RSR 2.8 aus dem Jahr 1973. Heinrich fuhr den ehemaligen Werkswagen, heute eines der Schmuckstücke des Porsche Museums, bei Demonstrationsrunden auf der ehemaligen Rennstrecke bei Stuttgart, auf der von 1961 bis 1964 sogar die Formel 1 antrat. „Keine Servolenkung, kein Bremskraftverstärker, H-Schaltung. Das ist richtig harte Arbeit – aber großartig“, strahlte Heinrich nach Fahrt mit dem über 221 kW (300 PS) starken GT-Renner, den Porsche seinerzeit unter anderem für das 24-Stunden-Rennen in Le Mans konstruierte.
Das Konzept, erfolgreiche Rennwagen aus Serienfahrzeugen zu entwickeln, verfolgt Porsche heute genauso wie 1973. Für den 911 RSR 2.8 war der legendäre Porsche 911 RS 2.7 mit dem einzigartigen „Entenbürzel-Spoiler“ der Ausgangspunkt. Der aktuelle Supercup-Neunelfer basiert ebenfalls auf einem GT-Serienmodell. Im Vergleich zum fast 50 Jahre alten 911 RSR bietet der Supercup-Neunelfer mit elektrisch unterstützter Servolenkung und Schaltwippen den Fahrern mehr Komfort. In einem Punkt scheint der 1973er Renn-Oldie allerdings einen Vorteil zu haben. „Die Temperaturen im Cockpit des RSR sind angenehmer“, weiß Laurin Heinrich nach seinem Ausflug in die Rennvergangenheit von Porsche.
(Text: Porsche Motorsportpresse / Holger Eckhardt - www.porsche.de/motorsport)

20.07.2022 - Supercup - Porsche Supercup startet mit Frankreich-Premiere in die zweite Saisonhälfte
Der Porsche Mobil 1 Supercup startet am kommenden Wochenende in Le Castellet in die zweite Saisonhälfte. Die Tabellenspitze liegt dicht beieinander: Nur 18 Punkte trennen Tabellenführer Dylan Pereira aus Luxemburg vom Gesamtvierten, seinem LWT Lechner Racing-Teamkollegen Harry King aus England. Dazwischen rangieren der deutsche Porsche-Junior Laurin Heinrich aus dem Team SSR Huber Racing und Titelverteidiger Larry ten Voorde. Der Niederländer aus dem Team GP Elite hatte die Tabellenspitze beim zurückliegenden Rennen verloren, weil er unverschuldet in einen Unfall verwickelt wurde.
„Die Fahrer an der Spitze der Gesamtwertung agieren alle auf einem Spitzen-Niveau. Ich denke, in der zweiten Saisonhälfte wird der Titelkampf im Supercup so spannend wie schon lange nicht mehr“, blickt Oliver Schwab voraus, der Projektleiter des Porsche Mobil 1 Supercups. „Das Rennen in Le Castellet kommt da genau richtig. Keiner der vier Piloten an der Tabellenspitze ist dort schon einmal ein Rennen gefahren. Die Chancen sind für dieses Quartett also absolut identisch.“
Pereira hat in der ersten Saisonhälfte zwei Rennen gewonnen, ten Voorde und Heinrich holten sich jeweils einmal den Siegerpokal. Alle drei kennen den Circuit Paul Ricard aus der Cockpitperspektive bisher nur von privaten Testfahrten ihrer Teams. Auf Rennerfahrung mit der 5,842 Kilometer langen Strecke können dagegen einige französische Supercup-Piloten zurückgreifen. So waren zum Beispiel CLRT-Fahrer Marvin Klein und Dorian Boccolacci, der Tabellensechste aus dem Team Martinet by Alméras, im Rahmen des Porsche Carrera Cup France mit dem rund 375 kW (515 PS) starken 911 GT3 Cup in Le Castellet am Start.
„Ob sie ihren Heimvorteil nutzen können, wird sich bestimmt schon in den 45 Minuten des Trainings zeigen“, blickt Tabellenführer Dylan Pereira voraus. „Der Circuit Paul Ricard hat einige knifflige Kombinationen, wo du tief in Kurven hineinbremsen musst – diese Passagen bieten auch gute Überholmöglichkeiten.“ Porsche-Junior Laurin Heinrich hofft auf einen für ihn ähnlich positiven Rennverlauf wie beim Supercup-Start in Silverstone, wo er seinen ersten Saisonsieg feierte. „Für mich ist die Situation ähnlich: Ich bin in Le Castellet noch nie ein Rennen gefahren. Vielleicht gelingt mir ja ein Ergebnis wie in England.“
Zu den 28 fest eingeschriebenen Teilnehmern des Porsche Mobil 1 Supercup gesellen sich in Le Castellet vier Gastfahrer. Zu ihnen zählen die beiden für das französische Team Martinet by Alméras genannten Australier Aaron Love und Stephen Grove sowie der für Huber Racing startende Ariel Levi. Der erste Supercup-Pilot aus Israel tritt zum zweiten Mal in der laufenden Saison an.
Die 1970 eröffnete Rennstrecke ist nach ihrem ersten Besitzer benannt, dem Likörfabrikanten Paul Ricard. Zu den Besonderheiten gehörten die 1,6 Kilometer lange Mistral-Gerade und Sicherheitsmaßnahmen wie zum Beispiel die Begrenzung der Strecke durch Randsteine (Curbs), die für die damalige Zeit innovativen Charakter besaßen. Von 1971 bis 1990 trug die Formel 1 in Le Castellet einige Grands Prix von Frankreich aus. Nach dem Verkauf an ein Unternehmen des damaligen Formel-1-Chefs Bernie Ecclestone und dem Umbau nach Plänen des deutschen Architekten Hermann Tilke setzte die Rennstrecke erneut neue Maßstäbe bei der Sicherheit. Es stehen mehrere Streckenvarianten mit Längen von bis zu 6,105 Kilometern zur Verfügung. 2018 kehrte der Große Preis von Frankreich der Formel 1 auf die heute offiziell „Paul Ricard High Tech Test Track“ genannte Anlage zurück. Sie wird von vielen Teams auch für Ausdauertests im Vorfeld des 24-Stunden-Rennens in Le Mans genutzt. Der Porsche Mobil 1 Supercup trägt zum ersten Mal einen Lauf auf der 5,842 Kilometer langen Grand-Prix-Strecke aus.
Der fünfte Lauf des Porsche Mobil 1 Supercup führt am Sonntag (24. Juli 2022) ab 11:45 Uhr MESZ über 13 Runden. Im deutschsprachigen Raum zeigen die TV-Sender Eurosport und Sky Sport das Rennen live. Außerdem überträgt der Streaming-Dienst f1tv.formula1.com. Außerhalb der Rennwochenenden können Fans und Medienvertreter dem Porsche Mobil 1 Supercup darüber hinaus auf den sozialen Netzwerken Twitter (@PorscheSupercup und @PorscheRaces), Instagram (@PorscheSupercup) und Facebook (@PorscheSupercup) folgen.
(Text: Porsche Motorsportpresse / Holger Eckhardt - www.porsche.de/motorsport)

19.07.2022 - GT Masters - Emil Frey Racing verrät das Geheimnis, wie sie noch besser werden
Das Team Emil Frey Racing ist seit dem Doppelsieg von Zandvoort endgültig im ADAC GT Masters angekommen. Der Serien-Debütant setzt drei Lamborghini Huracán GT3 Evo in der Deutschen GT-Meisterschaft ein und führt nach drei Tourstopps die Team-Wertung an. Mit Platz vier und Rang zwei liegt der Schweizer Rennstall auch in der Fahrer- und der Junior-Kategorie aussichtsreich im Rennen. Diese Erfolge in der Premierensaison kommen nicht von ungefähr. Emil Frey Racing blickt auf eine lange Tradition im Motorsport zurück. Teamchef Lorenz Frey-Hilti erklärt die Firmenhistorie: „Mein Großvater fuhr bereits 1926 Motorradrennen, mein Vater hat in den 60er Jahren die Rennabteilung aufgebaut und danach mit Toyota mehrere Titel geholt. Ab 1990 wurde es ruhig um die Rennaktivitäten, ich habe sie 2011 sozusagen in der dritten Generation wieder belebt und das heutige Emil Frey Racing an den Start gebracht. Wir haben unter anderem mit einem in Eigenregie entwickelten Jaguar GT3 den Silver Cup bei der Blancpain GT-Series gewonnen, worauf wir sehr stolz sind. Seit 2019 arbeiten wir mit Lamborghini zusammen und belegten auf Anhieb bei der International GT Open Platz eins und zwei in der Fahrerwertung, auch die Teammeisterschaft konnten wir für uns entscheiden. Seit 2020 nehmen wir an der GT World Challenge Europe teil.“
Das ADAC GT Masters stand schon lange auf der Wunschliste des Schweizer Teams. Lorenz Frey-Hilti selbst hat als Gaststarter Erfahrungen mit der Serie gemacht und das hohe Leistungsniveau persönlich kennengelernt. „Man muss sehr gut vorbereitet sein, um beim ADAC GT Masters mithalten zu können, da es eine der stärksten GT-Serien überhaupt ist. Nach Gesprächen mit Lamborghini wurde der Wille immer größer, bei dieser faszinierenden Serie mitzufahren. Ich bin sehr froh, dass wir diesen Schritt gewagt haben, zumal das ADAC GT Masters in Deutschland eine große Reichweite und werbetechnisch eine enorme Strahlkraft hat. Auch wegen der tollen Live-Übertragungen im TV“, so der 31-Jährige.
Nachdem der Entschluss gefallen war, stand die Auswahl der Fahrer-Paarungen für die drei Boliden aus dem Hause Lamborghini auf der Agenda. Wichtig neben dem fahrerischen Können war dabei, dass sie menschlich ins Team und zueinander passen. Lorenz Frey-Hilti: „Wir legen nicht nur auf Schnelligkeit, sondern auch auf Zuverlässigkeit Wert. Zudem kommen manche Fahrer mit bestimmten Eigenschaften wie Über- oder Untersteuern besser zurecht als andere. Auch das muss einkalkuliert werden. Wir haben jetzt eine schlagkräftige sechsköpfige Fahrer-Crew aus jungen Leuten und Werkspiloten, die viel Erfahrung mitbringen und auch in anderen Serien aktiv sind. Mit einigen von ihnen haben wir bereits zusammengearbeitet, was das Miteinander zusätzlich erleichtert.“
Der ADAC GT Masters-Start in Oschersleben war für Emil Frey Racing mit der Pole-Position und Platz zwei im ersten Rennen vielversprechend. Auch am Red Bull Ring fuhr man in die Punkte, ehe der Doppelsieg in Zandvoort den Durchbruch bedeutete. „Wie erwartet, ist das Niveau im ADAC GT Masters unglaublich hoch. Im Qualifying geht es um Hundertstelsekunden, wer da einen Fehler macht, landet schnell auf den hinteren Rängen. Wir mussten uns zunächst daran gewöhnen, dass die Reifen nicht vorgeheizt werden dürfen. Dank der Erfahrung von Franck Perera sind wir damit gut klargekommen. Am Red Bull Ring hatten wir superschnelle Quali-Zeiten, die leider wegen Überschreitens des Track Limits gestrichen wurden. Zudem gab es eine aus meiner Sicht fragwürdige Strafe gegen Mick Wishofer. Die Siege in Zandvoort, eine Strecke, die dem Lamborghini liegt, waren sehr wichtig, um vorn dabei zu bleiben. Insgesamt wurden unsere Erwartungen, nicht nur was das Sportliche angeht, übertroffen, denn der ADAC tut an jeder Strecke enorm viel für seine Fans. Für unsere Gäste machen die vielen Aktivitäten vor und nach den Rennen ein Motorsportwochenende in der Deutschen GT-Meisterschaft zu einem wahnsinnigen Erlebnis“, so der Teamchef von Emil Frey Racing.
Aber es gibt Potenzial, noch besser zu werden. Das optimale Setup für die Reifen wurde bisher noch nicht gefunden, hier sieht das Team noch Verbesserungsmöglichkeiten. „Wir bekommen den Peak des Reifens gut hin, brauchen im Qualifying allerdings etwas länger als unsere Konkurrenz, um eine schnelle Runde fahren zu können. Daran arbeiten wir sehr intensiv“, sagt Lorenz Frey-Hilti. Viel Zeit bleibt dem Team nicht, das vom 28. bis 31. Juli das 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps bestreitet und am darauffolgenden Wochenende vom 5. bis 7. August beim ADAC GT Masters am Nürburgring startet. Denn nach dem Rennen ist für Emil Frey Racing vor dem Rennen. „Nach Wochenendeinsätzen nehmen wir die Fahrzeuge fast vollständig auseinander. Bei Unfällen oder Berührungen werden die entsprechenden Teile geröntgt und auf Risse untersucht, denn wir haben eine strikte Qualitätskontrolle. Es ist schwierig, bei einem so engen Zeitplan dieses Prozedere einzuhalten. Aber unser 21-köpfiges Team ist seit Jahren zusammengewachsen, sehr eingespielt und wird mit dieser Herausforderung fertig“, ist sich der 31-Jährige sicher.
Der Ausblick auf die verbleibende Saison im ADAC GT Masters ist für den Teamchef des Schweizer Rennstalls positiv. „Nach den Corona-Jahren mit leeren Tribünen macht es mir große Freude, in der Deutschen GT-Meisterschaft vor vollen Rängen anzutreten. Sportlich messen wir uns mit den stärksten GT3-Autos und Fahrern und wollen bis zum Schluss ganz oben mit dabei sein. Zurzeit gibt es im Motorsport viele Veränderungen, die Elektrifizierung ist ein großes Thema. In diesem Zusammenhang sorgt der neue nachhaltige Kraftstoff, der im ADAC GT Masters seit dieser Saison eingesetzt wird, für ein weiteres positives Zeichen dieser tollen Serie und steht für eine Weiterentwicklung im Rennsport.“
Zum vierten Saisonstopp reist die Deutsche GT-Meisterschaft vom 5. bis 7. August an den Nürburgring in die Eifel. Alle Rennen im ADAC GT Masters werden um 13 Uhr gestartet. Der TV-Sender NITRO präsentiert die Läufe ab 12.30 Uhr live. Auf RTL+, der führenden Streaming Plattform Deutschlands, kann die Rennaction live verfolgt oder anschließend in der Mediathek abgerufen werden. Die Qualifyings sind bei sport.de und adac.de/motorsport zu sehen.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

18.07.2022 - DTM Trophy - Tomczyk: „Bin guter Dinge, dass wir bald einen DTM Trophy-Fahrer in der DTM sehen werden“
Geht es nach Martin Tomczyk, seit diesem Jahr DTM Representative Brand & Sports und im Rahmen dessen auch für das Serienmanagement der Talentschmiede DTM Trophy zuständig, so ist der erste Start eines DTM Trophy-Fahrers in der DTM nur noch eine Frage der Zeit. „Ich bin guter Dinge, dass wir bald einen DTM Trophy-Fahrer in der DTM sehen werden“. Dass ServusTV alle noch ausstehenden Rennen der DTM Trophy live im Fernsehen zeigen wird, gehört für Martin Tomczyk zu den wichtigen Weichenstellungen der Zukunft.
Als Verantwortlicher für das Serienmanagement der Talentschmiede, die mit seriennahen GT-Sportwagen ausgetragen wird, ist es dem 40-Jährigen eine Herzensangelegenheit, die Piloten bestmöglich auf den top GT-Sport vorzubereiten. Schließlich folgt die DTM Trophy der gleichen DNA wie die DTM, nämlich dem „ein-Fahrer-ein-Auto-Prinzip“ – ein absolutes Alleinstellungsmerkmal der DTM-Plattform. Die DTM Trophy profitiert von der Strahlkraft der DTM, so zum Beispiel auch in Sachen Internationalität. Martin Tomczyk hebt zudem die zahlreichen Aufstiegsmöglichkeiten für junge Fahrer auf der DTM-Plattform hervor. So gibt es bereits erfolgreiche Piloten in der DTM Trophy, die sowohl aus dem DTM Esports als auch dem BMW M2 Cup, dem Markenpokal für Einsteiger, der ebenfalls regelmäßig im Rahmen der DTM ausgetragen wird, aufgestiegen sind. "Grundsätzlich macht es mir großen Spaß mit den Teams, den Herstellern und den Fahrern in der DTM Trophy zusammenzuarbeiten. Den bisherigen Saison-Verlauf sehe ich etwas zweigeteilt. Es ist auf der einen Seite schön zu sehen, dass so viele Fahrer aus so vielen Nationen am Start sind. Auch medial sehe ich Fortschritte. ServusTV wird alle verbleibenden Rennen live zeigen, was das Interesse unseres Fernsehpartners zeigt und die Wertigkeit der Serie einmal mehr bestätigt. Wenn ich mir auf der anderen Seite anschaue, wie auf der Rennstrecke gefahren wird und Vergehen gehandhabt werden, dann sehe ich da Verbesserungspotenzial. Da müssen wir gemeinsam noch eine Linie finden, die möglicherweise etwas strenger ist als bei der DTM, um die jungen Fahrer mehr an die Hand zu nehmen, ihnen den professionellen Weg in den Profisport zu zeigen und sie dabei zu unterstützen. Das ist definitiv eines der Themen für die Sommerpause, die wir dann auch direkt umsetzen sollten. Die Rennen finde ich absolut toll, die Markenvielfalt, die Fahrer, auch das Engagement und den Ehrgeiz der Teams. Natürlich wünsche ich mir viele Fahrzeuge auf dem Grid, ähnlich wie in der DTM, aber auch da blicke ich aktuell positiv in die Zukunft."
(Text: DTM Presse & Public Relations - https://www.dtm.com/de/dtm-trophy)

17.07.2022 - Prototype Cup - Berkay Besler und Marvin Dienst mit Sieg im Sonntagsrennen
Aller guten Dinge sind Drei: Berkay Besler (23/TUR) und Marvin Dienst (25/Lampertheim, beide Toksport WRT) gewinnen das Sonntagsrennen des Prototype Cup Germany auf dem Nürburgring. Nach dem Doppelsieg des Ligier JS P320-Duos beim Saisonauftakt in Spa-Francorchamps ist es bereits der dritte Triumph für Besler/Dienst im vierten Rennen. Somit bauen die beiden Youngster nicht nur ihre Tabellenführung aus, sondern reisen auch mit dem inoffiziellen Titel des Halbzeitchampions aus der Eifel ab. Rang zwei im Rennen geht an Matthias Lüthen (41/Hamburg) und Donar Munding (20/Stuttgart, beide Mühlner Motorsport) im Duqueine D08. Die Vortagessieger Mads Siljehaug (26/NOR) und Freddie Hunt (35/GBR, beide Reiter Engineering) komplettieren im Ligier das Sonntagspodium. „Es hätte heute nicht besser laufen können“, jubelte Dienst nach dem Rennen. „Drei Siege in vier Läufen stimmen uns natürlich richtig glücklich. Der Meistertitel ist das ganz große Ziel.“
Dienst hatte das Rennen schon von der Pole-Position aus begonnen. Er münzte die gute Ausgangslage direkt in die Rennführung um und setzte sich im weiteren Rennverlauf souverän an der Spitze ab. Dahinter ging es ordentlich zur Sache. Maximilian Hackländer (32/Rüthen, Konrad Motorsport) in einer Ginetta G61-LT-P3 und Ligier-Pilot Felipe Fernández Laser (33/Leipzig, Frikadelli Racing) kämpften sehenswert um Rang zwei. Nach rund vier Rennminuten setzte sich Fernández Laser durch und machte sich an die Verfolgung des Spitzenreiters. Freddie Hunt komplettierte zunächst die Top Vier. Ein Dreher nach einer Kollision mit einem Mitbewerber ließ ihn wenig später jedoch auf die fünfte Position hinter Mühlner-Pilot Lüthen zurückfallen.
Dienst legte im ersten Rennabschnitt eine hohe Pace an und baute seinen Vorsprung auf über zehn Sekunden aus. Wegen unterschiedlicher Boxenstoppzeiten aufgrund der jeweiligen Fahrereinstufungen verschoben sich nach den Boxenstopps etwas die Positionen. So lag Klaus Abbelen (61/Barweiler), der von Fernández Laser übernommen hatte, kurzzeitig an der Spitze des Feldes. Diensts Teamkollege Besler machte mit dem Frikadelli Racing-Pilot jedoch kurzen Prozess und ging rund 20 Minuten vor Ende in Führung. Diese gab er bis zum Rennende nicht mehr her und überquerte mit rund 16 Sekunden Vorsprung als Erstes die Ziellinie. Dienst/Besler konnten sich auch über den Triumph in der Junior-Wertung freuen.
Abbelen wurde bis zum Rennende noch von weiteren Konkurrenten überholt und beendete den Lauf auf Platz sieben. So übernahm Donar Munding im Duqueine von Mühlner Motorsport Rang zwei. Der 20-Jährige hielt Vortagessieger Siljehaug im Reiter-Ligier während der zweiten Rennhälfte auf Distanz und freute sich gemeinsam mit Teamkollege Lüthen über Platz zwei und somit das beste Saisonergebnis. Für Lüthen bedeutete dies zudem den Sieg in der Trophy-Wertung.
Hinter Siljehaug/Hunt kam das Ginetta-Duo Axcil Jefferies (28/ZWE) und Maximilian Hackländer auf Platz vier. Die beiden Duqueine von Oscar Tunjo (26/COL) und Mateo Villagomez (19/ECU, beide Rinaldi Racing) sowie Gary Hauser (30/LUX) und Sebastian von Gartzen (29/Butzbach, beide Racing Experience) belegten die Plätze fünf und sechs. Rang acht ging an Jacob Erlabacher (21/AUT) und Michael Herich (45/Bruehl, beide Gebhardt Motorsport) in einer weiteren Ginetta. Die Top Zehn komplettierten Jesse Salmenautio (20/FIN) und Sebastian Arenram (39/SWE, beide Koiranen Kemppi Motorsport) im Duqueine sowie Giorgio Rosa (36/ITA) und Aleksey Chuklin (36/UKR, beide Speed Factory Racing) im Ligier.
Berkay Besler - Sieger für Toksport WRT: „Ich bin natürlich richtig glücklich, heute das Rennen gewonnen zu haben. Die 25 Punkte sind für uns in Bezug auf die Meisterschaft sehr wichtig. Ich hatte gleich zu Beginn meines Stints einen schönen Zweikampf. Nachdem ich den Konkurrenten überholten konnte, gelang es mir, das Rennen ruhig zu Ende zu fahren. Ich freue mich nun schon auf das nächste Rennwochenende auf dem Lausitzring.“
Matthias Lüthen - Platz zwei und Sieger Trophy-Wertung für Mühlner Motorsport: „Es war ein unfassbar schönes Rennen. Es lief alles in unsere Richtung. In meinem Stint hat alles gut geklappt. Ich habe das Auto auf Platz vier an Donar übergeben und er hat seinen Job konsequent durchgezogen. Platz zwei und der Sieg in der Trophy-Wertung fühlen sich absolut top an. Es ist das erfolgreichste Rennwochenende meiner bisherigen Karriere.“
Donar Munding - Platz zwei für Mühlner Motorsport: „Ich bin sehr glücklich, das Ergebnis eingefahren zu haben. Ich hatte Übersteuern im Auto und musste extrem vorsichtig fahren. Gleichzeitig bekam ich aber sehr viel Druck vom Drittplatzierten hinter mir. Das war insgesamt sehr anstrengend. Den zweiten Platz zusammen mit meinem Teamkollegen feiern zu können, freut nicht natürlich sehr.“
Freddie Hunt - Platz drei für Reiter Engineering: „Mein Stint war ganz gut. Insgesamt war ich heute um einiges entspannter im Auto als gestern. Ich hatte einen Kontakt und wurde in einen Dreher gezwungen. Dadurch ging etwas an Boden verloren. Wir haben am Nürburgring nach dem Sieg gestern nun zum zweiten Mal auf dem Podium gestanden. Somit können wir nicht glücklicher sein.“
Mads Siljehaug - Platz drei für Reiter Engineering: „ Mein Stint war in Ordnung. Ich hatte etwas mit der Reifenabnutzung zu kämpfen und im Verkehr etwas an Aerodynamik verloren. Alles in allem hatten wir ein gutes Wochenende. Mein Einsatz im Prototype Cup Germany bereitete mir große Freude.“
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-motorsport.de)

16.07.2022 - Prototype Cup - Formel-1-Weltmeistersohn Hunt und Siljehaug gewinnen auf dem Nürburgring
Mads Siljehaug (26/NOR) und Freddie Hunt (35/GBR, beide Reiter Engineering) triumphieren im Ligier JS P320 im Samstagsrennen des Prototype Cup Germany auf dem Nürburgring. In einem ereignisreichen Rennen fahren Axcil Jefferies (28/ZWE) und Maximilian Hackländer (32/Rüthen, beide Konrad Motorsport) in der Ginetta G61-LT-P3 auf Platz zwei. Klaus Abbelen (61/Barweiler) und Felipe Fernández Laser (33/Leipzig, beide Frikadelli Racing) werden Dritte. Der Frikadelli-Ligier startet auf dem Nürburgring in einer Einladungsklasse, somit komplettieren Oscar Tunjo (26/COL) und Mateo Villagomez (19/ECU, beide Rinaldi Racing) im Duqueine D08 das Podium. „Es ist nicht nur mein erster Sieg im Prototype Cup Germany, sondern auch mein erster Sieg in einem LMP3. Somit bin ich natürlich überglücklich. Nach Überqueren der Ziellinie musste ich meine Emotionen im Cockpit mächtig zurückhalten“, erklärt Freddie Hunt, der Sohn des Formel-1-Weltmeister von 1976 James Hunt, nach dem Rennen.
Das Samstagsrennen auf dem Nürburgring begann Donar Munding (20/Stuttgart) im Duqueine von der Pole-Position. Der Mühlner Motorsport-Pilot erwischte jedoch einen schlechten Start und wurde gleich auf dem Weg zur ersten Kurve von mehreren Fahrzeugen überholt. So übernahm Ligier-Fahrer Berkay Besler (23/TUR, Toksport WRT) die Führung gefolgt von Tunjo im Duqueine. Das Duo konnte sich im weiteren Rennverlauf etwas an der Spitze absetzen. Um Rang drei entwickelte sich derweil ein sehenswerter Kampf zwischen Siljehaug im Reiter-Ligier und Jefferies in der Konrad-Ginetta. Nach rund zehn Rennminuten setzte sich der Norweger durch und machte sich an die Verfolgung der beiden Führenden.
Zu Rennmitte dann ein Schock im Toksport WRT-Lager: Besler drehte sich in der Boxeneinfahrt in die Leitplanke und beschädigte dabei das Heck seines Ligier. Somit gab es den Ausfall für den Doppelsieger des Saisonauftakts in Spa-Francorchamps. Der Rest der Spitzengruppe kam erst kurz vor Schließen des Boxenstoppfensters zum obligatorischen Fahrerwechsel. Dabei ging Hunt, der vom 2019er Champion der ADAC GT4 Germany Siljehaug übernommen hatte, in Führung vor Tunjos Teamkollege Villagomez.
Hunt kontrollierte im zweiten Rennabschnitt die Spitze und fuhr schließlich mit einem Vorsprung von über fünf Sekunden zum Sieg. Villagomez hatte rund zwanzig Minuten vor Rennende einen Dreher, was die drittplatzierte Konrad-Ginetta von Hackländer aufschließen ließ. Der frühere ADAC GT Masters-Pilot überholte wenig später den Südamerikaner mit einem gekonnten Manöver in der AMG-Arena und sicherte sich gemeinsam mit Axcil Jefferies den Silberrang.
Auch Felipe Fernández Laser fuhr im Ligier noch an Villagomez vorbei, was ihm zusammen mit Abbelen Platz drei einbrachte. Hinter Villagomez, der auch die Junior-Wertung für sich entschied, belegten die beiden Duqueine-Duos Gary Hauser (30/LUX) und Sebastian von Gartzen (29/Butzbach, beide Racing Experience) sowie Matthias Lüthen (41/Hamburg) und Donar Munding (20/Stuttgart, beide Mühlner Motorsport) die Plätze fünf und sechs. Lüthen gewann somit auch die Trophy.Wertung. Die Top Acht komplettierten die zwei Ligier von Thibaut Ehrhart (20/FRA, Pegasus Racing) sowie von Giorgio Rosa (36/ITA) und Aleksey Chuklin (36/UKR, beide Speed Factory Racing).
Mads Siljehaug- Sieger für Reiter Engineering: „Ich freue mich sehr über den Sieg. Unser Team hat seit dem Saisonbeginn sehr hart dafür gearbeitet. In meinem Stint konnte ich schnell Platz drei übernehmen. Ich sah die beiden Leader vor mir. Sie waren ebenfalls schnell unterwegs. Somit habe ich meine Pace kontrolliert und auf das Autos geachtet. Ich konnte den Ligier in einem guten Zustand an Freddie übergeben.“
Axcil Jefferies - Platz zwei für Konrad Motorsport: „Es war ein gutes Rennen. Das Auto hat sich super angefühlt und unser Team hat beim Stopp einen guten Job gemacht. Somit sind wir absolut zufrieden. Wir hatten nicht die Pace der Sieger. Der Start war aber klasse.“
Maximilian Hackländer - Platz zwei für Konrad Motorsport: Es ist natürlich super, gleich in meinem ersten Prototypen-Rennen auf das Podium zu fahren. Axcil hat einen grandiosen Stint hingelegt. Wir haben uns aus allem herausgehalten. Ich freue mich bereits auf den Sonntag, denn bislang war ich noch nie mit frischen Reifen im LMP3 unterwegs.“
Mateo Villagomez - Sieger Junior-Wertung für Rinaldi Racing: „Es ist das erste Podiumsergebnis für mich in Europa. Darüber bin ich natürlich sehr glücklich, insbesondere weil das Wettbewerbsniveau im Prototype Cup Germany so hoch ist. Mein Dank geht an die Organisation und das Team. In meinem Stint hatte ich viel Spaß.“
Matthias Lüthen - Sieger Trophy-Wertung für Mühlner Motorsport: „Es war ein interessantes Rennen und eine tolle Erfahrung. Natürlich hat der Start nicht so geklappt, wie wir das wollten. Im Rennen haben wir unseren Rhythmus gefunden und ein gutes Ergebnis nach Hause gefahren. Ich freue mich natürlich über den Sieg in der Trophy-Wertung, doch für uns zählt in erster Linie die Gesamtwertung.“
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-motorsport.de)

09.07.2022 - Supercup - Dylan Pereira ist Schnellster im Supercup-Qualifying am Red-Bull-Ring
Das Team BWT Lechner Racing hat sich beim Heimspiel auf dem Red-Bull-Ring die erste Startreihe für den vierten Lauf im Porsche Mobil 1 Supercup gesichert. Der Luxemburger Dylan Pereira startet am Sonntag um 11:50 Uhr MESZ von der Pole-Position. Einen weiteren Porsche 911 GT3 Cup der österreichischen Mannschaft stellte der Brite Harry King auf Startposition zwei. Eine Reihe dahinter lauern Tabellenführer Larry ten Voorde (NL/Team GP Elite) und Porsche-Junior Laurin Heinrich (D/SSR Huber Racing).
Die Fahrer auf den ersten vier Tabellenrängen des Porsche Mobil 1 Supercup belegen auf dem Red-Bull-Ring die ersten beiden Startreihen für den vierten Saisonlauf. Dylan Pereira, aktuell Gesamtdritter, fuhr die Bestzeit. „Die Rennleitung hat meine erste schnelle Runde annulliert, weil ich einmal zu weit von der Strecke abgekommen bin. Also habe ich mich im zweiten Versuch noch mehr auf die ,Track Limits‘ konzentriert – das hat perfekt funktioniert“, freute sich der Luxemburger. „Für’s Qualifying gibt’s keine Punkte, von daher bin ich voll zufrieden“, kommentierte Harry King das Ergebnis. Den Briten, dem ebenfalls der Sprung in die erste Startreihe gelungen war, trennten nur 71 Tausendstelsekunden von seinem Teamkollegen Pereira. „Erster und zweiter Platz ist großartig für BWT Lechner Racing. Das müssen wir im Rennen genauso fortführen“, nahm sich King vor.
Auch Larry ten Voorde zeigte sich als Drittplatzierter mit dem Qualifying zufrieden. „Rang 13 im Training am Freitag hat gezeigt, dass wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht aussortiert waren. Im Qualifying lief es besser. Bis zum Rennen werden wir noch einmal etwas am Auto optimieren – was genau, verrate ich natürlich nicht“, lachte der amtierende Supercup-Champion und aktuelle Tabellenführer. Er teilt sich die zweite Startreihe mit seinem direkten Verfolger, Porsche-Junior Laurin Heinrich. Der Deutsche aus dem Team SSR Huber Racing hat vor dem Rennen am Sonntag in der Gesamtwertung neun Punkte Rückstand auf ten Voorde.
Auf Ski hat Aksel Lund Svindal alles erreicht: Der Norweger war unter anderem fünf Mal Weltmeister, gewann zwei Goldmedaillen bei den Olympischen Spielen und holte sich zwei Mal den Gesamtweltcup. Darüber hinaus ist Svindal ein echter „Petrolhead“: Seit dieser Saison fährt der Porsche-Markenbotschafter einen 718 Cayman GT4 Clubsport in der Porsche Sprint Challenge Scandinavia – als Teamkollege des auf Ski ebenso erfolgreichen Schweden Ingemar Stenmark.
Am Red-Bull-Ring schnuppert Svindal als Zuschauer erstmals Supercup-Luft und zeigte sich von der Leistungsdichte im internationalen Markenpokal mit dem Porsche 911 GT3 Cup beeindruckt. „Die 21 schnellsten Fahrer innerhalb von einer Sekunde – das zeigt, dass die Teams sehr professionell arbeiten und die Autos wirklich alle auf einem Niveau sind“, analysierte der 39-Jährige. Tiefen Eindruck hinterließ bei ihm auch die freundschaftliche Atmosphäre unter den Fahrern: „Auf der Rennstrecke kämpfen sie um jeden Zentimeter und jede Hundertstelsekunde. Aber außerhalb des Cockpits haben sie viel Spaß miteinander, egal welcher Nationalität sie sind. Das erinnert mich an meine Zeit im Abfahrtslauf“, beobachtete Svindal, der in seiner Karriere 36 Weltcup-Rennen gewann.
Selbstverständlich ist Svindal auch Fan der Formel 1. „Aber die Performance dieser Autos liegt außerhalb der Vorstellungskraft eines normalen Autofahrers. Einen Porsche 911 GT3 Cup auf der Rennstrecke kannst du als Zuschauer viel besser einschätzen. Ich kann mich in den Fahrer und seine Reaktionen gut hinein versetzen“, beschreibt er. Eine verblüffende Erklärung hat Svindal dafür, warum Skiläufer meist nach kurzer Zeit auch auf der Rennstrecke sehr schnell sind: „Im Rennwagen geht es genau wie bei der Abfahrt oder im Slalom darum, Gripverhältnisse richtig einzuschätzen. In jeder Kurve musst du deine Linie daran anpassen, wie gut die Reifen auf der Piste oder die Ski auf dem Schnee greifen.“
1993 gewann Altfrid Heger den in jenem Jahr neu gegründeten Porsche Supercup. Am Red-Bull-Ring verschaffte sich der Essener einen Eindruck vom aktuellen Stand im internationalen Markenpokal mit dem Porsche 911 GT3 Cup, der gerade seine 30. Saison bestreitet. „Ein großer Unterschied zu 1993 ist das Fahrzeug: Der 911 Carrera RS war mehr oder weniger ein Serienauto, mit dem wir Rennen gefahren sind. Der vertrug einen wirklich wilden Fahrstil. Der aktuelle 911 GT3 Cup ist ein richtiges Rennauto, das du sehr präzise fahren musst“, vergleicht Heger, der auch im Alter von 64 Jahren gelegentlich in ein Renncockpit steigt. „Eins hat sich nicht verändert: Genau wie zu meiner Zeit dient der Supercup als Sprungbrett in höhere Klassen des Motorsports.“
Mit seiner Agentur Hegersport organisiert der Supercup-Premierensieger den Porsche Carrera Cup Deutschland und betreut seit 18 Jahren auch die Breitensport-Rennserie Porsche Sports Cup in Deutschland. „Ich bin stolz darauf, dass aus dem Porsche Sports Cup immer wieder junge Fahrer den Aufstieg in den Porsche Mobil 1 Supercup schaffen“, erläutert Heger. Jüngstes Beispiel dafür ist der aktuelle Porsche-Junior Laurin Heinrich, der 2019 im Porsche Sports Cup zum ersten Mal Rennen im 911 GT3 Cup fuhr.
(Text: Porsche Motorsportpresse / Holger Eckhardt - www.porsche.de/motorsport)

06.07.2022 - VLN/NLS - Anderthalbfache Rennaction bei NLS5
Am kommenden Samstag (9 Juli) gibt es ab 12 Uhr auf der legendären Nordschleife einen Zuschlag: Nämlich zwei Stunden Motorsport obendrauf bei der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS). Das ROWE 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen steht auf dem Plan. Die Zuschauer können sich also auf 120 Minuten Zugabe im Vergleich zu den 4-Stunden-Rennen freuen: mehr Runden, mehr Überholmanöver, mehr Spannung. Wer sich das Langstreckenrennen durch die Grüne Hölle nicht entgehen lassen möchte: Tickets gibt es für familienfreundliche 18 Euro pro Person (Kinder bis 14 Jahren frei) unter www.vln.de/tickets. Damit geht es nicht nur auf die geöffneten Tribünen am Grand-Prix-Kurs und die exklusiven Zuschauerbereiche Brünnchen und Pflanzgarten, sondern auch ins Fahrerlager, die Boxengasse und die Startaufstellung. Wer das Rennen nicht live vor Ort verfolgen kann, sollte am Samstagmorgen den aufwändig produzierten Livestream auf www.vln.de einschalten. Die Übertragung mit packenden Aufnahmen aus dem ROWE-Helikopter, zahlreichen Onboard-Kameras und der KW-SlowMo startet um 08:15 Uhr und endet mit der Siegerehrung um ca. 18:30 Uhr.
Natürlich stehen die Boliden der SP9 und ihre Piloten im Mittelpunkt des Geschehens in der Eifel. An den Start gehen wird ein „halber“ Gewinner. Kuba Giermaziak nimmt im Siegerauto von NLS4 erneut Platz und Rückkehrer Kim-Luis Schramm nimmt wieder den Platz von René Rast im Audi R8 LMS des Teams Scherer Sport by Phoenix ein. Der 24-Jährige fehlte jüngst aufgrund von Terminüberschneidungen. „Unsere Nummer 16 war zuletzt gut in Form. Ende Mai habe ich mit dem Fahrzeug mit Platz fünf mein bisher bestes Ergebnis beim 24h-Rennen geholt, bei NLS4 hat es sogar gewonnen. Damit möchten wir gerne weitermachen. Ich denke, wir haben gute Chancen“, sagt Schramm, dem aber harte Konkurrenz aus dem eigenen Lager droht. Denn mit der Startnummer 5 sind Vincent Kolb und Frank Stippler, die zuletzt als Gesamtdritte ihren ersten Podestplatz der Saison einfuhren, ebenfalls zu beachten. „Aufgrund der längeren Dauer wird das Rennen mental und körperlich anstrengender. Wir fahren zu zweit und haben daher viel Fahrzeit. Wir wollen den Speed der Spitze mitgehen und fehlerlos bleiben. Dann schauen wir mal, wo wir am Ende rauskommen“, sagt Frank Stippler.
Auch die beiden Mercedes-AMG GT3 von Schnitzelalm Racing werden vorne mitmischen wollen. Zuletzt landeten Marcel Marchewicz und Miklas Born auf Rang fünf, dieses Mal werden sie durch Philip Ellis unterstützt. Carrie Schreiner will mit ihrem Freund Peter Terting Rang sechs bestätigen. Ein weiterer aussichtsreicher Kandidat dürfte der BMW M4 GT3 von Walkenhorst Motorsport mit Andy Soucek, Ben Tuck, Henry Walkenhorst und Christian Krognes, der zuletzt mit Sami-Matti Trogen Zweiter wurde, sein. Bis zum Ausfall aufgrund eines Reifenschadens hatte auch Hubert Haupt mit Luca Stolz beim letzten NLS-Lauf im Mercedes-AMG GT3 des Haupt Racing Teams performt. Stolz startet diesmal zusammen mit Lucas Auer und Jordan Love. Zu guter Letzt ist Falken Motorsports mit zwei Porsche 911 GT3 R wieder in der Eifel zu Gast mit den Besatzungen Joel Eriksson/Sven Müller sowie Alessio Picariello/Tim Heineman. Eriksson und Heinemann feiern dabei ihr Debüt im Falken-Porsche.
In der ADAC GT4 Germany sorgten „Quick Gabi“ und Robert Haub bereits im vergangenen Jahr für Furore. 2022 startet das Duo im deutschen und im europäischen GT4-Championat. Beim ROWE 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen steht jetzt der erste Renneinsatz auf der Nordschleife auf dem Programm. „Robert und ich sind absolute Nordschleifen-Neulinge“, weiß Gabriela Jílková, die in der RCN bereits Leistungsprüfungen bestritten hat, um die B-Lizenz der DPN zu erlangen. „Unser Ziel ist es, so viel Erfahrungen wie möglich zu sammeln, so viele Runden wir möglich abzuspulen. Und – wir sind Racer – bestenfalls finden wir uns am Ende im vorderen Bereich unserer Klasse wieder.“ Seit ihrem 16. Lebensjahr, als sie erste Berührungspunkte mit Simracing hatte, ist die heute 27-Jährige von der Nordschleife fasziniert. Unzählige Runden hat sie dabei in der virtuellen Grünen Hölle abgespult. „Das hat mir bei den RCN-Einsätzen wirklich geholfen“, sagt sie. Beim 6h-Rennen gehen die beiden Debütanten zusammen mit Maximilian Kurz und Roland Schmid im BMW 330i von QTQ-Raceperformance ins Rennen. Das mittelfristige Ziel ist die „große“ Nordschleifen-Permit A. „Und dann einfach mal schauen, wo die Reise hingeht. Wir fahren im zweiten Jahr in der GT4. Natürlich wollen wir irgendwann in die GT3 aufsteigen. Hoffentlich klappt das.“
Eine Premiere feiert auch Max Kruse Racing am kommenden Rennwochenende. Erstmals wird das Team aus Duisburg mit vier Rennautos in der Startaufstellung stehen. Neben zwei VW Golf GTI TCR und einem Audi RS3 LMS ist zum ersten Mal auch ein Porsche Cayman GT4 mit den Piloten JJ van Roon und Heiko Hammel in der Klasse Cup3 genannt worden. „Ich bin total stolz auf die Entwicklung, die wir in den letzten Jahren gemacht haben. Wir freuen uns auf diese Herausforderung“, sagt Teamchef Benny Leuchter.
In der Gesamtwertung haben nach drei Rennen Oskar Sandberg, Sindre Setsaas und Daniel Zils die alleinige Führung mit 45 Punkten inne – mit drei Siegen im BMW 330i (G20) des Adrenalin Motorsport Team Alzner Automotive in der Klasse VT2 mit Heck- + Allradantrieb. Die zweifachen Cup2-Sieger Tobias Müller und Paul Harkema vom Black Falcon Team Identica sind Zweite (41 Punkte), mit vier Punkten weniger folgen JayMo Härtling und Michael Sander, die mit dem BMW M240i Racing von Schnitzelalm Racing in ihrer Klasse einmal gewannen und zweimal Zweite wurden.
(Text: VLN-Presse/PR - www.vln.de)

03.07.2022 - DTM Classic - Auf der Rennstrecke und im Fahrerlager: DTM Classic begeistert die Zuschauer am Norisring
Walter Röhrl, Hans-Joachim Stuck, Leopold Prinz von Bayern, Bruno Spengler und einige mehr – ein Stelldichein ehemaliger DTM-Stars begeisterte am Norisring die zahlreichen Zuschauer. Auf der Rennstrecke wie im Fahrerlager bestaunten die Fans die historischen Tourenwagen aus der DTM-Ära zwischen 1984 und 2007, lauschten fasziniert den kurzweiligen Interviews mit Helden dieser Zeit und freuten sich über so manches Autogramm. Im kurzweiligen Sonntagrennen zum DTM Classic Cup bescherte Anthon Werner mit seinem 200 Turbo Audi zum Heimspiel auf dem traditionsreichen Stadtkurs von Nürnberg einen Sieg. Nach einer spannenden Schlussphase stiegen als Zweiter und Dritter „Mr. Norisring“ Bruno Spengler, mit fünf Siegen der erfolgreichste DTM-Pilot auf dem Norisring, und Hans-Joachim Stuck neben Werner auf das Siegerpodest.
Walter Röhrl, nicht nur zweimaliger Rallye-Weltmeister, sondern auch ehemaliger Rundstrecken-Pilot in der DTM, in der Deutschen-Rennsport-Meisterschaft und der US-IMSA-Serie, war am Sonntag ein gern gesehener Stargast beim DTM Norisring powered by BMW M. Der Regensburger freute sich nicht nur auf das Wiedersehen mit alten Weggefährten wie „Strietzel“ Stuck, sondern auch auf das Wiedersehen mit jenem BMW 2002 turbo, mit dem er beim DRM-Rennen 1977 auf dem Norisring allen die Show stahl, ohne letztlich die Zielflagge zu sehen. Bestens gelaunt erzählte Röhrl gemeinsam mit Stuck, DTM-Norisring-Sieger Kris Nissen und dem ehemaligen DTM-Vizemeister Olaf Manthey spannende Geschichte vergangener Tage, eine herrliche Gesprächsrunde um Moderatorenlegende Rainer Braun.
Auch „Strietzel Stuck hatte seinen Spaß, durfte er doch seinen ehemaligen DTM Audi von 1992 fahren, der ihm von Audi-Sammler Anthon Werner ausgeliehen wurde. Hatte Stuck mit dem Audi-V8-Dickschiff am Vortag noch die tückische Mauer im Schöller-S geküsst, so hielt der 71-Jährige am Sonntag mehr Abstand. „Ich war heute vorsichtiger. Jetzt bin ich hochzufrieden. Es hat unendlich viel Spaß gemacht, wieder auf dem Norisring zu fahren, und dass mit meinem ehemaligen DTM-Auto.“ Bruno Spengler, der 2019 im BMW sein fünftes DTM-Rennen auf dem Stadtkurs gewann, hatte sich mit dem BMW 320i einen Podiumsplatz erhofft, und wurde am Sonntag für seine beherzte Fahrweise mit Rang zwei belohnt. „Das war ein mega Rennen vor einem tollen Publikum! Ich danke Schnitzer Classic und BMW, dass ich mit diesem Auto hier fahren durfte.“
Steffen und Yannik Trautwein haben das ehemalige BMW-Werksteam Schnitzer übernommen und daraus Schnitzer Classic geformt. Einen BMW M3 dieses Teams steuerte auch Kris Nissen, der bis zwei Runden vor Schluss noch an zweiter Stelle hinter dem souverän führenden Audi 200 von Anthon Werner fuhr, dann jedoch wegen eines technischen Problems noch Spengler und Stuck passieren lassen musste. Am Vortag hatte Werner den vermeintlichen Sieg durch eine Strafe an Gerhard Füller im Opel Vectra verloren, der am Sonntag als Sechster ins Ziel kam.
(Text: DTM Presse & Public Relations - www.dtm.com)

02.07.2022 - Supercup - Larry ten Voorde startet von der Pole-Position in den dritten Supercup-Lauf
Larry ten Voorde konnte das Qualifying zum dritten Lauf des Porsche Mobil 1 Supercup für sich entscheiden. Der Niederländer aus dem Team GP Elite hat offenbar als Einziger damit gerechnet, dass aufgrund einsetzenden Regens mehr als eine schnelle Runde nicht möglich sein würde. „Eine solche Situation hatte ich in meiner ganzen Supercup-Karriere noch nicht – ich habe vom ersten Meter an gepusht. Dabei hätte ich mich in einer bereits nassen Passage beinahe gedreht“, verriet der amtierende Champion und Tabellenführer.
Im rund 375 kW (510 PS) starken Porsche 911 GT3 Cup absolvierte ten Voorde die entscheidende Runde gut eine halbe Sekunde schneller als Porsche-Junior Laurin Heinrich aus dem Team SSR Huber Racing. „Ich habe in meiner einzigen schnellen Runde Zeit vergeudet, weil ich meine Reifen noch warmfahren wollte. Erst als mir klar wurde, dass Larry bereits attackiert, bin ich auch schneller gefahren. Mit der zweitbesten Zeit bin ich zufrieden, aber es wäre mehr drin gewesen“, ärgerte sich der 20-Jährige aus der Nähe von Würzburg ein wenig.
Zum dritten Lauf des internationalen Markenpokals haben sich 32 Fahrer aus 15 Nationen angemeldet. Ein Heimspiel ist das Silverstone-Rennen für den Tabellenfünften Harry King (BWT Lechner Racing), Rookie Lorcan Hanafin (FACH AUTO TECH) und Porsche GB-Junior Driver Adam Smalley (CLRT). Doch dies bedeutet für die drei Briten nicht automatisch auch Heimvorteil: King und Hanafin kennen aus dem Porsche Carrera Cup GB nur die 2,693 Kilometer lange „Club“-Variante der Traditionsstrecke – der Supercup fährt jedoch auf dem 5,891 langen Formel-1-Kurs. „Ungefähr die Hälfte des Tracks war also komplett neu für mich“, erläutert Supercup-Einsteiger Hanafin. Doch der 19-Jährige, in der vergangenen Saison Vize-Champion im britischen Porsche Carrera Cup, lernt offenbar schnell: Das Qualifying zum dritten Supercup-Lauf beendete er nach einer guten Vorstellung auf dem achten Rang.
King konnte 2020 den Titel im nationalen Markenpokal von Porsche für sich entscheiden. Im Porsche Carrera Cup Benelux hat er in der laufenden Saison bereits fünf von sechs Rennen gewonnen. „Silverstone kommt meinem Fahrstil entgegen. Ich will am Sonntag um den Sieg fahren“, hat sich der 21-Jährige vorgenommen. Seine Platzierung im Qualifying unterstreicht diesen Plan: King war Drittschnellster und startet damit aus der zweiten Reihe ins Rennen.
Auch Adam Smalley ging im Freitagstraining erstmals am Lenkrad des Porsche 911 GT3 Cup auf den Grand-Prix-Kurs in Silverstone. „Zum Glück hat es während des Trainings nicht geregnet und ich konnte mich schnell an die Strecke gewöhnen“, berichtet der von Porsche GB unterstützte 21-Jährige. Im Qualifying gehörte er dagegen zu den Piloten, die vom Regen überrascht wurden. Smalley muss sich mit Rang 17 zufrieden geben. Immerhin, für ihn war schon die erste Ausfahrt aus der Boxengasse ein ganz besonderer Moment: „Vor so vielen Fans bin ich noch nie gefahren.“ Bis zu 150.000 Zuschauer werden am Sonntag auf der Traditionsstrecke rund 100 Kilometer nördlich von London erwartet.
(Text: Porsche Motorsportpresse / Holger Eckhardt - www.porsche.de/motorsport)

02.07.2022 - DTM Classic - Einzigartige Gala der DTM Classic auf dem Norisring: Gerhard Füller beschert Opel einen unerwarteten Sieg
Opel feiert bei der Gala der DTM Classic auf dem Norisring einen unerwarteten Sieg. Im Vectra, den einst Uwe Alzen steuerte, gewann Gerhard Füller das Samstagrennen zum DTM Classic Cup. Als Bester von sieben angetretenen DTM-Helden steuerte der Däne Kris Nissen seinen BMW M3 auf den zweiten Platz, sein Markenkollege René Ruch aus der Schweiz komplettierte als Dritter das Podium. Während „Mr. Norisring“, der Kanadier Bruno Spengler und DTM-Rekordsieger von Nürnberg, im BMW 320i Fünfter wurde, bewies Leopold Prinz von Bayern, dass Alter nicht vor Vollgas schützt: „Poldi“ bescherte als BMW-Markenbotschafter zum 50-jährigen Jubiläum von BMW M eine Platzierung unter den zehn Besten.
Die historischen Tourenwagen der DTM Classic verzaubern am Norisring am ersten Juli-Wochenende das fachkundige Publikum. Die Zuschauer strömen in Scharen ins Fahrerlager der DTM Classic, wo es nicht nur die klassischen Rennwagen hautnah zu bestaunen gibt, sondern auch so manches Autogramm der Fahrer, vor allem der ehemaligen DTM-Piloten. Neben Nissen, Spengler und Leopold Prinz von Bayern waren auch Hans-Joachim Stuck, Olaf Manthey und Stefan Mücke am Start, Marc Hessel übernimmt im Sonntagrennen (Start um 16:15 Uhr, live via grid.dtm.com) das Steuer von „Poldi“.
23 Tourenwagen, jeder mit einer eigenen Historie, sorgen auf dem traditionsreichen Norisring für einen Augen- und Ohren-Schmaus. Mit dem Opel Astra V8 ging Klaus Hoffmann aus der Pole-Position ins Rennen. Nach einem ersten kleinen Duell mit Anthon Werner im Audi 200 quattro, ein Modell, mit dem einst Freddy Kottulinsky in der DTM antrat, konnte sich Hoffmann, eigentlich ein Spezialist für Bergrennen, vom Feld absetzen. Der Opel-Triumph schien für ihn zum Greifen nahe, als unmittelbar nach einer Safety-Car-Phase sich beim Restart die Fronthaube löste und Hoffmann aufgeben musste. Somit schien der Weg frei für Audi-Mann Werner, der schließlich auch als Erster die Ziellinie vor der alten Steintribüne kreuzte. Doch Werner hatte während der Safety-Car-Phase unerlaubt überholt und erhielt daher eine Strafe, die ihn letztlich auf Rang vier zurückwarf.
Während Ex-DTM-Pilot Stefan Mücke den Einsatz des einzigartigen Opel Calibra V6, dem ehemaligen DTM-Auto von Keke Rosberg, nur für einen Test nutze, musste letztlich Gerhard Füller die Kastanien aus dem Feuer holen. Mit dem schwarzen Opel Vectra im originalgetreuen Warsteiner-Design, den einst DTM-Pilot Uwe Alzen in der Super-Tourenwagen-Meisterschaft steuerte, schob sich Füller, ein Dachdeckermeister aus Stadtallendorf, auf den letzten Metern noch am ehemaligen DTM-Profi Kris Nissen vorbei zum Sieg. Bemerkenswert: Der drittplatzierte René Ruch reist lediglich mit seiner Ehefrau zu den Rennen, die mit ihm gemeinsam alle Arbeiten am Ex-DTM-M3 erledigt.
„Strietzel“ Stuck gab in seinem ehemaligen DTM-Audi wie gewohnt beherzt Gas, touchierte aber mit dem Original-Auto aus 1992 die tückische Betonmauer ausgangs des Schöller-S – damit war die Vorstellung des 1990er DTM-Champions vorzeitig beendet. Der ehemalige DTM-Vizemeister Olaf Manthey brachte den BMW 635i, das älteste Auto im Feld, auf Rang neun ins Ziel. Nico Wittmann (BMW) musste wie sein Bruder, der zweimalige DTM-Champion Marco Wittmann, in der DTM vor heimischer Kulisse vorzeitig aufgeben.
(Text: DTM Presse & Public Relations - www.dtm.com)

01.07.2022 - DTM - DTM-Regentänze auf dem Norisring: Tagesbestzeit für Thomas Preining
Verregneter Auftakt bei der DTM Norisring powered by BMW M: Am Freitag, dem ersten von drei Veranstaltungstagen beim Sommer-Highlight der DTM in Nürnberg, drehten die Fahrer auf überwiegend nassem Geläuf ihre Runden. Tagesschnellster der DTM war der Österreicher Thomas Preining im Porsche des KÜS Team Bernhard, der im ersten Training, als es noch nicht so stark regnete, eine Zeit von 49,705 Sekunden fuhr. An den beiden nachfolgenden Tagen soll es am Norisring wieder sonnig und warm werden. Beste Bedingungen also für ein Rennsportspektakel der Extraklasse rund um die Steintribüne, wo am Samstag und Sonntag die DTM-Rennen jeweils um 13:30 Uhr gestartet werden. ProSieben sendet an beiden Tagen ab 13:00 Uhr live aus Nürnberg, außerdem sind alle Sessions live im Streaming-Portal DTM Grid (grid.dtm.com) zu verfolgen. Eintrittskarten für beide Tage sind an den Tageskassen am Norisring erhältlich.
Nach sommerlich-heißen Tagen setzte am Freitag wie vorhergesagt der Regen ein. Die meisten Fahrer aus der DTM, DTM Trophy und den Partnerserien nutzten die Trainingssitzungen am Freitag auf dem Norisring daher vor allem, um sich mit dem einzigen Stadtkurs im Kalender vertraut zu machen. Für detaillierte Abstimmungsarbeit mit Hinblick auf die Zeittrainings und die Rennen waren die Trainings nur bedingt von Bedeutung, denn am Samstag und Sonntag ist wieder bestes Sommerwetter vorhergesagt.
„Regenwetter ist Porsche-Wetter“, lautet eine alte Motorsportweisheit, und das stellte Thomas Preining am DTM-Trainingstag einmal mehr unter Beweis. Der Österreicher, der zuletzt in Imola bereits lange Zeit auf Podiumskurs war, fuhr im ersten Training die Bestzeit und war 0,084 Sekunden schneller als René Rast (GER, Audi, Team ABT). Mit Dennis Olsen (NOR) fuhr ein weiterer Porsche-Fahrer im 911 des Teams SSR Performance auf Rang drei, vor Ayhancan Güven (TUR), der am Norisring im AlphaTauri AF Corse Ferrari seinen ersten DTM-Einsatz erlebt. Im zweiten Training waren die Zeiten gut vier Sekunden langsamer. In diesem Durchgang war der Inder Arjun Maini im HRT Mercedes-AMG mit einer Zeit von 54,057 Sekunden vorne, gefolgt von Newcomer Franck Perera (FRA), der am Wochenende im GRT Lamborghini den erkrankten Rolf Ineichen (SUI) vertritt.
(Text: DTM Presse & Public Relations - www.dtm.com)

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