NEWS aus dem Automobilsport im AUGUST 2022

12.08.2022 - GT Masters - Dinamic Motorsport debütiert im ADAC GT Masters
Das Interesse am ADAC GT Masters ist ungebrochen groß. Beim fünften Saisonstopp absolviert Dinamic Motorsport einen Gaststart und gibt damit sein Debüt in der Deutschen GT-Meisterschaft. Im Rahmen des Family & Friends Festivals am DEKRA Lausitzring schickt das italienische Team Klaus Bachler (31/AUT) und Adrien De Leener (33/B) in einem Porsche 911 GT3 R in die Rennen neun und zehn. TV-Partner NITRO überträgt die Läufe des ADAC GT Masters am Samstag und Sonntag jeweils ab 12:30 Uhr live.
Das Team aus Reggio Emilia in Norditalien wurde 2011 von Maurizio Lusuardi gegründet und ist seitdem vor allem in den Porsche Markenpokalen am Start. 2019 folgte das Debüt in der GT World Challenge, auch in der 24H Series ist die Mannschaft aktiv. Nun ergänzt das ADAC GT Masters als eine weitere Top-Serie die Teamhistorie von Dinamic Motorsport. „Wir werden die Gelegenheit haben, die Serie kennen zu lernen und wichtige Daten zu sammeln. Außerdem prüfen wir auch ein mögliches Engagement im Jahr 2023“, sagt Team Manager Giuliano Bottazzi. Mit ihrer Fahrerwahl setzt die Mannschaft auf zwei routinierte ADAC GT Masters-Piloten für den Gaststart am DEKRA Lausitzring. Sowohl Klaus Bachler als auch Adrien De Leener sind in der Vergangenheit bereits in der Deutschen GT-Meisterschaft angetreten und kommen zusammen auf fast 150 Rennen.
Adrien De Leener: „Zunächst einmal freue ich mich sehr darauf, wieder im ADAC Masters zu fahren, insbesondere mit Dinamic Motorsport und zusammen mit Klaus an den Start zu gehen. Gemeinsam haben wir 2018 gute Resultate erzielt. Die Konkurrenz in dieser Meisterschaft wird wie immer sehr stark sein, denn die Qualität der Teams und Fahrer ist erstklassig. Für Dinamic Motorsport ist es der erste Auftritt im ADAC GT Masters und die Crew bereitet sich akribisch auf diese Premiere vor. Klaus ist in diesem Jahr schon mit den neuen Reifen von Pirelli gefahren, so dass wir eine gute Ausgangsbasis für das Wochenende haben sollten. Wir werden unser Bestes geben, um das Maximum herauszuholen und ein gutes Ergebnis für das Team zu erzielen.“
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

11.08.2022 - GT Masters - Family & Friends Festival: Motorsportspektakel und Erlebniswelten für die ganze Familie
Das ADAC GT Masters präsentiert beim Gastspiel auf dem DEKRA Lausitzring am 20. und 21. August gemeinsam mit DEKRA eine Welt voller Erlebnisse für die ganze Familie. Neben spektakulärem Motorsport erwartet die Besucher beim Family & Friends Festival eine einzigartige Mischung aus Technik-Highlights, Spaß, Shows, Präsentationen und ein Blick hinter die Kulissen des DEKRA Lausitzring. Spannende Erlebniswelten können auf dem gesamten Gelände erkundet werden und sind über einen Shuttle-Service schnell und bequem erreichbar. Auch Musikfans kommen auf ihre Kosten. Am Samstagabend tritt das deutsche DJ-Duo „Gestört aber geil“ auf und sorgt für ordentlich Stimmung. Tickets sind an diesem Wochenende für einmalig günstige Preise bereits ab 5 Euro online unter adac.de/motorsport zu haben. Für Kinder unter 16 Jahren ist das abwechslungsreiche Event in Begleitung eines Erwachsenen kostenfrei.
Für den Nachwuchs hat das Family & Friends Festival spannende Aktivitäten zu bieten. Fahrradparcours, Drohnenflugschule, Kinderschminken, Karussells und ein Hüpfburgen-Land lassen die Herzen der kleinen Fans in der Kinder-Welt höherschlagen. Die Erwachsenen können unter anderem in der Motor-Welt aktuelle Fahrzeugmodelle ausprobieren und das Erlebnis Steilkurve im Test-Oval selbst erfahren sowie in der Offroad-Welt das Abenteuer abseits der Straße mit auf einem großen Geländeparcours erleben. Naturbegeisterte finden in der Outdoor-Welt alles, um die grenzenlose Freiheit genießen zu können.
Die DEKRA- und ADAC-Welt bildet das gesamte Portfolio der Sachverständigen-Organisation und des Mobilitätsclubs ab. Vor Ort können die Besucher einen Hubschrauber der ADAC Luftrettung in Augenschein nehmen, im Verkehrslabor werden in Fahrsimulationen unterschiedliche Gefahrensituationen durchgespielt. Dazu gibt es exklusive Einblicke hinter die ansonst verschlossenen Türen des DEKRA Lausitzring, seinen Prüflaboren und Testeinrichtungen. In der ADAC MX Academy können Kinder ab sechs Jahren auf elektrischen Motorrädern erste Erfahrungen im Motocrosssport machen. In speziell umgebauten E-Karts haben Heranwachsende beim Inklusionsprojekt „United in Dreams“ die Möglichkeit, an Rennen im E-Kart-Slalom teilzunehmen.
Motorsport-Fans können sich auf die Rennen neun und zehn der Deutschen GT-Meisterschaft freuen und erleben darüber hinaus weitere attraktive Rennserien. Der Prototype Cup Germany geht erstmals in dieser Saison im Rahmen des ADAC GT Masters mit Le-Mans-Prototypen an den Start. Junge Nachwuchspiloten kämpfen in der ADAC Formel 4 um Punkte, packende Tourenwagenaction liefern die Teilnehmer der ADAC TCR Germany auf dem 3,478 Kilometer langen Kurs ab. Auch die Piloten des Porsche Carrera Cup Deutschland geben auf dem DEKRA Lausitzring Gas. Eine spektakuläre Driftchallenge rundet das vielfältige Programm ab.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

11.08.2022 - DTM - DTM-Trophy-Talent Theo Oeverhaus absolviert Gaststart in der DTM
Theo Oeverhaus absolviert vom 26. bis 28. August bei der DTM auf dem Nürburgring powered by Mercedes-AMG einen Gaststart in der DTM und damit sein erstes Rennen in der Top-Liga. Oeverhaus, bereits seit 2021 in der Talentschmiede DTM Trophy etabliert, pilotiert bei seinem Gaststart einen BMW M4 des Teams Walkenhorst Motorsport aus Melle bei Osnabrück, wird Teamkollege von Esteban Muth (BEL) und Marco Wittmann (GER). Damit schreibt Oeverhaus in der 36. Saison der DTM als jüngster Fahrer der Traditionsserie Geschichte. Folglich löst er Pascal Wehrlein ab, der 2013 in Hockenheim als 18-Jähriger seine DTM-Premiere erlebte.
„Ich freue mich sehr über die Chance und das Vertrauen der DTM als jüngster Fahrer der Geschichte an den Start gehen zu dürfen“, sagt der Osnabrücker. „Es wird ein hartes Wochenende für mich, da ich auch in der DTM Trophy starten werde. Dennoch freue ich mich sehr darauf zu zeigen, wie gut man über die Nachwuchsserien BMW M2 Cup und DTM Trophy in die hochkarätige DTM aufsteigen kann. Ein großes Danke geht an Walkenhorst Motorsport, die mich sowohl in der DTM Trophy als auch in der DTM unterstützen.“
Seinen ersten Sieg in der DTM Trophy feierte Theo Oeverhaus im Oktober 2021 in Hockenheim im Walkenhorst BMW. Auch in der laufenden Saison gelang Oeverhaus bereits ein zweiter Platz am Lausitzring sowie ein Sieg am Norisring. Das Nachwuchstalent belegt in der Fahrerwertung aktuell mit 76 Punkten den dritten Platz. Auch im Markenpokal BMW M2 Cup, der regelmäßig auf der DTM-Plattform ausgetragen wird, geht Oeverhaus immer wieder erfolgreich an den Start. Erste GT3-Erfahrung konnte er bereits bei einem Rennen sowie Tests sammeln. Auch ein DTM-Test steht vor dem DTM-Debüt noch an.
Martin Tomczyk, Representative Brand & Sports: „Für einen Gaststart war uns wichtig, dass Theo etwas Erfahrung auf dem Auto mitbringt. Dies hat er kürzlich beim Langstreckenklassiker in Spa bewiesen. Es gefällt mir gut, wie er sich entwickelt. Theo hat sich in kurzer Zeit in Kombination mit dem BMW M2 Cup in der DTM Trophy bewährt und bekommt nun die Chance, sein Können in der DTM zu zeigen. Das ist genau die Entwicklung, die ich mir für junge Fahrer wünsche. Auch die Synergien, die das Team auf der DTM-Plattform nutzt, finde ich klasse.“
Walkenhorst Motorsport-Team-Manager Niclas Königbauer ergänzt: „Es macht uns als Team stolz und bringt uns große Freude Theo vom Kartsport bis in die DTM so erfolgreich begleiten zu können. Ich bin sehr gespannt, wie er sich in seinem ersten GT3-Sprintrennen schlagen wird. Und natürlich hoffe ich, dass wir auch in Zukunft weitere junge Talente auf der einmaligen DTM-Plattform sehen und wir ein Teil der Erfolgsgeschichte sein dürfen.“
Nach dem Kartsport wechselte Oeverhaus in die Einsteiger-Rennserie BMW 318i Cup, wurde 2020 Junior-Meister. Unterstützt wird der 17-Jährige bei seinem DTM-Debüt wie auch in der DTM Trophy von Rennfahrer-Legende Jörg Müller.
(Text: DTM Presse & Public Relations - www.dtm.com)

06.08.2022 - GT Masters - ADAC GT Masters und Kühne+Nagel bauen Partnerschaft weiter aus
Kühne+Nagel, einer der weltweit führenden Logistikdienstleister, ist seit 2019 offizieller Logistikpartner des ADAC GT Masters. Diese erfolgreiche Kooperation wird nun fortgesetzt, intensiviert und langfristig ausgebaut. Der Logistikdienstleister wird weiterhin die vielfältigen Motorsportaktivitäten des ADAC logistisch unterstützen und ebenfalls Messen und Events mit seiner Fachkompetenz und Expertise begleiten. Zentraler Punkt der Zusammenarbeit ist das ADAC GT Masters. Hier können die Teams der Deutschen GT-Meisterschaft, der ADAC TCR Germany, der ADAC Formel 4 und der ADAC GT4 Germany auf das umfassende Leistungsangebot von Kühne+Nagel zurückgreifen.
Für die Besucher an der Rennstrecke macht sich der Ausbau der Partnerschaft bereits beim ADAC GT Masters auf dem Nürburgring (5. – 8. August) bemerkbar. Ein neues Wegeleitsystem an der Rennstrecke „powered by Kühne+Nagel“ unter dem Motto „Wir leiten Ihnen den Weg“ sorgt für Orientierung und effiziente Wege im Fahrerlager. Kühne+Nagel wird die publikums- und reichweitenstarke Plattform des ADAC GT Masters auch für Employer Branding-Maßnahmen und zum Business Development nutzen.
„Das ADAC GT Masters sind für uns eine ideale Plattform, um uns mit Kunden und Partner auszutauschen. Deshalb freuen wir uns sehr, die Kooperation mit dem ADAC weiter auszubauen“, erklärt Simon Bitter, Mitglied der Geschäftsleitung bei Kühne+Nagel und verantwortlich für den Geschäftsbereich Road Logistics Deutschland.
ADAC Vorstand Lars Soutschka: „Wir freuen uns darauf in der Zusammenarbeit mit einem so starken Partner wie Kühne+Nagel gemeinsam den nächsten Schritt zu gehen. Vom umfangreichen Portfolio dieses weltweit aufgestellten und international operierenden Logistikunternehmens profitieren auch unsere Teilnehmer, die von Logistikdienstleitungen im Fahrerlager bis hin zu komplexen weltweiten Transporten auf das Know-how von Kühne+Nagel zurückgreifen können. Zuschauern und Fans wird mit dem neuen Wegeleitsystem powered by Kühne+Nagel ein neuer Service an den Rennstrecken geboten. Darüber hinaus bietet das ADAC GT Masters Unternehmen wie Kühne+Nagel die ideale Plattform für intensives Networking.“
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

04.08.2022 - DTM Classic - Die Geschichte lebt: DTM Classic Cup glänzt beim AvD-Oldtimer Grand-Prix mit historischem Starterfeld
Seit ihrer Premiere im Jahr 1984 hat die DTM eine lange und unverändert lebendige Geschichte geschrieben. Während die DTM aktuell in ihrer 36. Saison mit einem Rekord-Starterfeld für faszinierenden Rennsport sorgt, begeistert der DTM Classic Cup die Liebhaber historischer Tourenwagen. Die Geschichte der Traditionsserie lebt, und wie! Wenn der DTM Classic Cup vom 12. bis 14. August im Rahmen des traditionellen AvD-Oldtimer-Grand-Prix auf dem Nürburgring startet, glänzt die aufstrebende Rennserie für Tourenwagen vor allem aus der DTM-Ära von 1984 bis 2007 mit einem geradezu historischen Starterfeld – mit 34 Fahrzeugen von sechs Marken, mit 42 Piloten, darunter sieben ehemalige DTM-Stars. Der Start des DTM Classic Cups beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix, dem hochkarätigsten Klassik-Event auf dem legendären Nürburgring, ist ein einmaliges Gastspiel außerhalb der vier Rennwochenenden im Programm der DTM 2022.
Mit 34 Tourenwagen ist es das größte Starterfeld der Saison. Zu den bereits angetretenen Marken Audi, BMW, Ford und Opel gesellt sich neben drei Volvo erstmals auch ein Mercedes 190 EVO2. Und ins Volant dieses Klassikers aus den jungen Jahren des Werksengagements der Stuttgarter Ende der Achtziger und Anfang der Neunziger greift einer, der sich mit beachtlichen Erfolgen und ganz viel Sympathie in die Herzen der DTM-Fans gefahren hat: Roland Asch. Der DTM-Vizemeister von 1988 und 1993 wechselt sich mit Markus Wüstefeld (GER) am Mercedes-Steuer ab. Zu den PS-Gladiatoren vergangener Tage, die im DTM Classic Cup ein ums andere Mal zeigen, dass sie das Gasgeben keineswegs verlernt haben, gehören neben Asch auch Leopold Prinz von Bayern, der Däne Kris Nissen, der 87er DTM-Dritte Marc Hessel sowie der erste DTM-Meister Volker Strycek und Olaf Manthey. Der ehemalige Vizemeister, der in der Nähe des Nürburgrings beheimatet ist, freut sich im BMW 635 CSi der Schumann-Brüder, dem ältesten Tourenwagen im Feld, auf sein Heimspiel.
Die Autogramme der ehemaligen DTM-Helden sind heiß begehrt, noch mehr jedoch ihre kurzweiligen Geschichten, die sie zu erzählen haben. Geschichten erzählen auch die Autos, jedes einzelne hat seine eigene Historie. Etwa der atemberaubende Opel Calibra, mit dem einst Formel-1-Weltmeister Keke Rosberg in der DTM startete. Oder der bullige Ford Mustang V8 GT, mit dem einst der Berliner Gerd Ruch zum Fan-Liebling avancierte und mit dem nun der Kelberger Guido Momm auf seiner Heimstrecke startet. Oder jener BMW M3 aus dem erfolgreichen Schnitzer-Werksteam, der damals wie heute vom Dänen Kris Nissen pilotiert wird gejagt wird. Mit dem Opel Vectra im Original-Warsteiner-Design, mit dem am Norisring vor großer Kulisse Gerhard Füller einen grandiosen Sieg im DTM Classic Cup feierte, gab in den Neunzigern Uwe Alzen Vollgas. Oder der neu aufgebaut e und ehemals von Hans Kalaschek pilotierte BMW M3, den erstmals Philipp Kennewell fährt, der ansonsten mit einem BMW 3.0 CSL im DTM Classic DRM Cup teilnimmt.
Der DTM Classic DRM Cup ist die zweite, zu Jahresbeginn neu eingeführte Rennserie für historische Rennwagen der DTM-Organisation ITR, vorbehalten für die Fahrzeuge der Deutschen Rennsport-Meisterschaft (DRM) der Siebzigerjahre. Nur zwei Wochen nach dem AvD-Oldtimer-Grand-Prix, nämlich vom 26. bis 28. August, präsentiert der DTM Classic DRM Cup erneut historischen Motorsport der Spitzenklasse in der Eifel, darüber hinaus starten die weltbesten Fahrer der DTM, die Talentschmiede DTM Trophy und weitere Rennserien. Für Besucher des AvD-Oldtimer-Grand-Prix gibt es vor Ort sogar einen 15-Prozent-Bonus auf Tickets für das DTM Nürburgring powered by Mercedes-AMG.
(Text: DTM Presse & Public Relations - www.dtm.com)

04.08.2022 - GT Masters - Comeback: Mit Stolz zurück ins ADAC GT Masters
Das Mercedes-AMG Team ZVO bekommt am kommenden Wochenende hochkarätige Unterstützung. Beim vierten Saisonstopp des ADAC GT Masters wird der Mercedes-AMG Performance Fahrer Luca Stolz (27/Brachbach) für das Team aus Mendig an den Start gehen. Er vertritt seinen Werksfahrerkollegen Daniel Juncadella (31/E), der ein Rennen der IMSA WeatherTech Sportscar Championship in den USA bestreitet. Gemeinsam mit Jan Marschalkowski (19/Inning am Ammersee) wird Stolz die beiden Rennen im Fahrzeug mit der Startnummer 8 in Angriff nehmen.
Der 27-Jährige ist bestens vertraut mit der Deutschen GT-Meisterschaft und absolvierte bereits eine Vielzahl von Rennen im ADAC GT Masters. Die Saison 2020 und 2021 beendete er gemeinsam mit Maro Engel (36/Monte Carlo), der an diesem Wochenende ebenfalls sein Comeback gibt, jeweils auf dem dritten Meisterschaftsplatz.
Philipp Zakowski, Teamchef ZVO Racing: „Luca Stolz muss man sicherlich nicht vorstellen. Jeder weiß um seine Klasse im Mercedes-AMG GT3 und sein außergewöhnliches Talent. Er wird eine ideale Vertretung für Dani sein, dem wir viel Erfolg für sein IMSA-Rennen wünschen. Wir freuen uns, im Rahmen unserer Partnerschaft mit Mercedes-AMG und BWT solch erfolgreiche Fahrer in unserem Team zu haben."
Das Drago Racing Team ZVO startet mit unveränderter Fahrerpaarung. Jules Gounon (27/F), der als frisch gebackener Sieger der 24-Stunden von Spa anreist, und Fabian Schiller (25/Troisdorf) pilotieren den Mercedes-AMG GT3 Evo mit der Startnummer 4.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

04.08.2022 - Formel 4 - ADAC Formel 4 startet auf dem Nürburgring in die zweite Saisonhälfte
Die Sommerpause ist vorbei und die ADAC Formel 4 kehrt auf die Rennstrecke zurück. Das vierte Rennwochenende der Saison trägt die ADAC Highspeedschule vom 5. bis 7. August im Rahmen des ADAC GT Masters auf dem Nürburgring aus. Nach dem zweiten Saisonstopp auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg treten die rund 180 PS starken Formel-4-Boliden zum zweiten Deutschland-Gastspiel 2022 an. Als Führender in der Meisterschaft reist Andrea Kimi Antonelli (Prema Racing) in die Eifel: Der 15-jährige Italiener kann auf der ehemaligen Formel-1-Strecke einen weiteren Schritt in Richtung Meistertitel machen. Alle Läufe werden im kostenlosen Livestream auf sport.de und adac.de/motorsport übertragen.
Erneut fahren die Motorsport-Stars von morgen vor toller Kulisse der Deutschen GT-Meisterschaft. Nach bereits zwei Auslandsrennen in Spa-Francorchamps (Belgien) und in Zandvoort (Niederlande), findet die zweite Saisonhälfte ausschließlich in Deutschland statt. Die 3,629 Kilometer lange Sprint-Version des Nürburgrings bildet den Auftakt zu einem spannungsgeladenen August. Innerhalb von zwei Wochen stehen für die Nachwuchstalente zwei Rennwochenenden an: Vom 19. bis 21. August gastiert die ADAC Formel 4 im Rahmen des ADAC GT Masters beim Family & Friends Festival auf dem Lausitzring.
Mit bereits sieben Saisonsiegen aus den bisherigen neun Rennen führt Antonelli die Meisterschaft an. Der Mercedes-Junior hat derzeit einen Vorsprung von 50 Punkten auf seinen schärfsten Verfolger und Teamkollegen Rafael Camara (17/BRA). Durch seinen ersten Saisonsieg auf der aktuellen Formel-1-Strecke in Zandvoort rückte Conrad Laursen (16/Prema Racing) auf den dritten Rang vor. Taylor Barnard (18/GBR) liegt zur Halbzeit in Reichweite zum Podium: Lediglich sieben Punkte trennen den Fahrer von PHM Racing vom Dänen Laursen. Bester Rookie in der Nachwuchsserie des ADAC ist Camara vor Rasmus Joutsimies (19/FIN/Jenzer Motorsport). In der Team-Wertung behauptet das italienische Team Prema Racing mit 378 Punkten Rang eins. PHM Racing, der Berliner Rennstall rund um Paul Müller, belegt den zweiten Platz.
Charlie Wurz (Prema Racing), Sohn des früheren Formel-1-Fahrers Alex Wurz, sorgt für Formel-1-Flair. In Zandvoort absolvierte der 17-jährige Österreicher sein bisher bestes Wochenende und kam durch Rang zwei und drei aufs Podium. Für den Deutschen Valentin Kluss (15/Bad Mergentheim/ PHM Racing) ist es das zweite Rennwochenende in der ADAC Formel 4. Auf dem Dünenkurs von Zandvoort bestritt der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport seine Premiere und sammelte auf Anhieb erste Punkte. Mit Jonas Ried fährt ein weiterer Pilot aus Deutschland für PHM Racing, der 17-Jährige aus Ehingen befindet sich in der Fahrer-Wertung in den Top Ten. Ugo Ugochukwu (USA) feiert auf der legendären Rennstrecke in der Eifel sein Debüt für Prema Racing. Mit 15 Jahren ist der McLaren-Junior einer der jüngsten Piloten im Feld.
Neben zwei Freien Trainings (08:30 und 12:45 Uhr) werden am Freitag auch bereits im Qualifying ab 17:25 Uhr die besten Startplätze für die ersten beiden Rennen ausgefahren. Das Samstagsrennen der ADAC Formel 4 beginnt um 11:35 Uhr. Am Sonntag stehen zwei Läufe auf dem Programm, Start ist um 09:55 und 17:05 Uhr. Durch die Reverse-Grid-Regel starten die ersten Acht im dritten Rennen in umgekehrter Reihenfolge.
(Text: ADAC Motorsportpresse - http://www.adac-motorsport.de/adac-formel-4/de/)

03.08.2022 - TCR Germany - ADAC TCR Germany gastiert in der Eifel: Der Kampf um die Wertungen geht weiter
Die Sommerpause in der ADAC TCR Germany ist vorbei. Nach der Premiere auf dem Salzburgring und der darauffolgenden fünfwöchigen Pause, finden sich die TCR-Piloten an diesem Wochenende auf gewohntem Terrain wieder – dem Nürburgring. Besonders im Fokus steht dabei das Duell zwischen dem Liqui Moly Team Engstler und ROJA Motorsport. Aktuell führt das Engstler-Team alle vier Wertungen an, aber vor allem in der Fahrer- und Teamwertung erleben die Zuschauer ein offenes Duell gegen die starke ROJA-Konkurrenz. Der Nürbrugring ist seit dem Debüt der Tourenwagenserie des ADAC 2016 im Rennkalender vertreten und bot jeher spannende Action auf dem Asphalt. Für Fans, die nicht live dabei sein können, sind die beiden Rennen (Samstag 16.50 Uhr und Sonntag 11.35 Uhr) live und kostenfrei bei sport.de und auf adac.de/motorsport zu sehen.
„Es ist eine sehr knappe Saison, gerade in der Team- und Fahrerwertung. Diese engen Duelle machen natürlich sehr viel Spaß“, freut sich Hyundai-Pilot Robin Jahr (31, Potsdam) Fahrer und Teamchef von ROJA Motorsport auf das Wochenende in der Eifel. „Das Niveau des Engstler-Teams ist enorm hoch und sie werden uns nicht schenken. Dennoch haben wir klare Ziele. Wir wollen das Blatt wenden und die Tabellenführung zurückerobern. Ich bin auf die beiden Rennen sehr gespannt. Ich will so viele Punkte wie möglich holen und ein weiteres mal auf dem Treppchen stehen“, zeigt sich Jahr angriffslustig.
In der Teamwertung haben die Engstler-Honda 233 Punkte auf dem Konto. ROJA Motorsport steht mit 218 Punkten gerade einmal 15 Zähler dahinter. Dementsprechend hoch ist der Respekt beider Teams voreinander. „Die Saison ist für uns bisher gut verlaufen und die Konkurrenz ist so stark wie erwartet“, lobt Engstler-Teammanger Kurt Treml die ROJA-Hyundais.
Ähnlich eng ist es in der Fahrerwertung. Diese führt Martin Andersen (27, Dänemark, Liqui Moly Team Engstler) mit acht Punkten vor Jessica Bäckman (24, Schweden, Roja Motorsport) an. Dabei haben beide ihre ganz eigenen irren Statistiken. Während Andersen alle bisherigen sechs Rennen auf dem Podium beendete, fuhr Bäckman bereits vier Siege ein. Immer, wenn die Schwedin keine technischen Probleme hatte, gewann sie das Rennen letztlich auch. Das Ziel des dänischen Tabellenführers ist vor den Rennen aber klar: „Wir wollen unseren Speed in die nächsten beiden Rennen auf dem Nürburgring mitnehmen, eine Strecke, die ich wirklich liebe.“
Auch in der Junior-Wertung wird es in der zweiten Saisonhälfte einen harten Kampf geben. Diese führt Szymon Ladniak (19, Polen, Liqui Moly Team Engstler) vor René Kircher (22, Hünfeld, ROJA Motorsport by ASL Lichtblau) und Max Gruhn (22, Dannenberg, Gruhn Stahlbau Racing) im Audi an. Der Pole hat dabei sein Ziel bereits deutlich geäußert: „Mein Ziel ist es, die Junior-Wertung zu gewinnen!“
In der Trophy-Wertung führt Roland Hertner (62, Heilbronn, LIqui Moly Team Engstler), der die Wertung bereits im letzten Jahr gewinnen konnte, mit 24 Punkten vor Vincent Radermecker (55, Belgien, Maurer Motorsport), der sich im Laufe der Saison immer weiter steigern konnte. Gemeinsam mit Michael Maurer (29, Schweiz) belegen Radermecker und Maurer Motorsport den dritten Platz in der Teamwertung.
Hinter den beiden Top-Teams wartet der letztjährige Nürburgring-Sieger Jonas Karklys (33, Litauen, NordPass) im Hyundai i30 N TCR auf seine Chance. Der Litauer, der zuletzt vom Pech verfolgt war, hofft auf seine nächste Podestplatzierung in der TCR. Auf ihren ersten Podestplatz in der TCR Germany hoffen indes Kai Rosowski (28, Nordhorn, K-Ro Racing) und Patrick Sing (30, Crailsheim, RaceSing). Zudem begrüßt die ADAC TCR Germany auf dem Nürburgring einen Gaststarter. Der 17-jährige Italiener Marco Butti startet für das Team Elite Motorsport in einem Audi RS3 LMS TCR.
(Text: ADAC TCR Germany / SID Sportmarketing & Communication Services GmbH - www.adac.de/motorsport)

03.08.2022 - Carrera Cup - Porsche Carrera Cup Deutschland und ADAC forcieren Talentförderung
Der Porsche Carrera Cup Deutschland und der ADAC bauen ihre Zusammenarbeit aus: Der ADAC wird neuer Partner des Talent Pool, dem Förderkader des Porsche Carrera Cup. Ab sofort kooperieren die Porsche-Rennserie und der Mobilitätsclub im Bereich Nachwuchsarbeit. Seit 2018 arbeitet der deutsche Markenpokal erfolgreich mit dem ADAC zusammen und trägt den Großteil seiner Rennen im Rahmen des ADAC GT Masters aus. Die Veranstaltungsplattform bietet jungen Rennfahrern zahlreiche wertvolle Aufstiegsmöglichkeiten.
„Seit der Debütsaison 1990 ist einer Vielzahl von Rennfahrern aus dem Porsche Carrera Cup Deutschland der Aufstieg in den Profisport gelungen“, betont Hurui Issak, Projektleiter des Porsche Carrera Cup Deutschland. „Dank unserer umfangreichen Talentförderung hat sich die Serie zu einem erfolgreichen Karriereturbo für junge Fahrer entwickelt. Mit dem ADAC konnten wir einen Partner gewinnen, der dank seines umfangreichen Motorsportprogramms viel Erfahrung mitbringt und mit dem ADAC GT Masters Karriereoptionen für Fahrer bereithält.“
Mit Einführung des Talent-Pool-Programms 2018 hat sich der Carrera Cup noch konsequenter als Ausbildungsplattform für den GT-Sport positioniert. Acht Youngster profitieren in diesem Jahr von Fitnesstests sowie Mental- und Medientraining. Außerdem erhalten die jungen Fahrer an jedem Rennwochenende eine intensive Betreuung durch den ehemaligen Porsche-Werksfahrer Wolf Henzler. Im vergangenen Jahr gelang Laurin Heinrich der Sprung aus dem Talent Pool zum Porsche-Junior. Das Nachwuchsprogramm von Porsche hat bis heute 27 Rennfahrern in ihrer Laufbahn den entscheidenden Schwung verliehen. Der 20-jährige Deutsche zählt außerdem zum Kader des Motorsport Teams Germany der ADAC Stiftung Sport sowie des DMSB und ist mit dem Team SSR Huber Racing aktueller Tabellenführer im Porsche Carrera Cup Deutschland.
„Die zielgerichtete Förderung von Talenten steht im Mittelpunkt der Motorsportaktivitäten des ADAC. Der Porsche Carrera Cup Deutschland hat sich in der Vergangenheit als optimales Sprungbrett in das ADAC GT Masters bewährt. Diese Verbindung möchten wir intensivieren. Daher freuen wir uns auf die Partnerschaft“, sagt ADAC Motorsportchef Thomas Voss. Das Förderprogramm des Porsche Carrera Cup Deutschland bildet den idealen Karriereschritt u.a. für aufstrebende Fahrer aus der ADAC Formel 4 und der ADAC GT4 Germany, um das Rüstzeug für den Profisport zu erhalten.
Ein Blick auf das aktuelle Starterfeld des ADAC GT Masters beweist, warum der deutsche Carrera Cup bis heute eine Erfolgsgeschichte ist. Ayhancan Güven (Türkei) wurde vergangenes Jahr als Porsche-Junior Vizemeister im Porsche-Markenpokal und fährt diese Saison im ADAC GT Masters. Der ehemalige Porsche-Junior Sven Müller wurde 2016 zum Champion im Porsche Carrera Cup gekrönt und absolviert in diesem Jahr seine vierte Saison in der Deutschen GT-Meisterschaft. Im ADAC GT Masters pilotiert der 30-Jährige wie Güven einen über 500 PS starken Porsche 911 GT3 R.
Dieses Jahr stehen noch vier Events im Carrera-Cup-Kalender: Nach dem Auftakt in die zweite Saisonhälfte auf dem Nürburgring (5.-11.8.) folgen Rennen auf dem Lausitzring (19.-21.8.), dem Sachsenring (23.-25.9.) und dem Hockenheimring Baden-Württemberg (21.-23.10.). Alle Läufe finden im Rahmen des ADAC GT Masters statt.
(Text: Porsche Motorsportpresse / Florian Steinbuß - www.porsche.de/motorsport)

03.08.2022 - GT Masters - Von Wacken zum Nürburgring – „Höhner“ beim ADAC GT Masters
Am Nürburgring dröhnen nicht nur die Motoren, sondern auch die Bässe. Beim vierten Saisonstopp des ADAC GT Masters wird die Kölner Kult-Band „Höhner“ im Rahmen des Pitwalks und in der Startaufstellung am Sonntag die Zuschauer mit einer musikalischen Einlage unterhalten. Neben den Stimmungsmachern „Viva Colonia“ und „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ wird noch ein weiterer Song gespielt, der im Rahmen der Initiative „Music against war“ entstand und eine wichtige Botschaft transportiert – weltweiten Frieden schaffen. Zu sehen gibt es den Auftritt live im Free-TV: NITRO überträgt die Show-Einlage sowie die Rennen des ADAC GT Masters live ab 12:30 Uhr.
Die Band „Höhner“ tritt auf dem Nürburgring in besonders großer Besetzung auf und sorgt am Sonntag ab 10:35 Uhr für eine ausgelassene Stimmung in der Boxengasse der Deutschen GT-Meisterschaft. Henning Krautmacher, Jens Streifling, Micki Schläger, Heiko Braun, Freddi Lubitz, Edin Colic und Patrick Lück werden den Zuschauern während des Pitwalks mit ihren Hits ordentlich einheizen, bevor sie ein deutliches Signal gegen Gewalt setzen. Den neu komponierten Friedens-Song performen Henning Krautmacher und Patrick Lück natürlich auf Kölsch sowie die Ukrainerin Angelika Falkenstern in ihrer Muttersprache. Unterstützt wird das Trio dabei vom Kinder-Chor „Lucky Kids“ aus Köln. In der Startaufstellung gibt es dann unmittelbar vor dem Rennen eine weitere Show-Einlage.
Federführend bei dem Projekt „Music against war“ war Dieter Dierks. Der bekannte Produzent und Entdecker der Scorpions will mit der Initiative eine weltweite Sammlung von Friedens-Liedern schaffen und hat eigens dafür mit anderen Komponisten den Friedens-Song „Freiheit“ produziert. „Auslöser für diese Aktion war der Ukraine Krieg. Ein Akt, den sich niemand mehr in Europa vorstellen konnte. Musik ist die einzige Sprache, die uns alle verbindet und die jeder versteht. Unser Song wurde bereits in sechs weiteren Sprachen aufgenommen“, so Dieter Dierks. „Ich möchte weltweit möglichst viele Menschen motivieren, mitzumachen, Freiheits- und Friedens-Songs bei uns hochzuladen oder auch unseren Song einzusingen oder ein eigenes Video zu erstellen“, ergänzt er.
Auch das Team Montaplast by Land-Motorsport unterstützt die Initiative. So sind auf den Audi R8 LMS GT3 Evo II von Salman Owega und Christopher Haase sowie Jusuf Owega und Ricardo Feller seit dem Rennwochenende des ADAC GT Masters in Zandvoort großflächige „Music against war“-Aufkleber angebracht. Alle Infos zu der Initiative gibt es unter musicagainstwar.org
Band-Urgestein Henning Krautmacher: „Wir freuen uns alle ungemein, dass wir am kommenden Wochenende beim ADAC GT Masters auftreten. Wir sind vorher bereits unterwegs und kommen direkt aus Wacken. Unsere Stimmen sind also geölt und wir werden für ordentlich Unterhaltung sorgen. Neben dem Spaß steht aber vor allem die Botschaft unseres Friedens-Songs im Vordergrund. Dass wir im Rahmen einer so großen Veranstaltung wie der Deutschen GT-Meisterschaft performen können, ist wirklich toll. Außerdem es ist ein wichtiges Zeichen, das wir gemeinsam mit dem ADAC setzen.“
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

02.08.2022 - GT4 Germany - ADAC GT4 Germany geht auf dem Nürburgring mit Rekordfeld in die zweite Saisonhälfte
In der ADAC GT4 Germany steht das nächste spektakuläre Rennwochenende vor der Tür. Vom 5. bis 7. August absolviert die Serie auf der Sprintstrecke des Nürburgrings den Auftakt zur zweiten Saisonhälfte 2022. Dabei werden 31 Sportwagen der Marken Aston Martin, BMW, KTM, Mercedes-AMG, Porsche und Toyota erwartet. Das bislang größte Feld der ADAC GT4 Germany in der Saison 2022 unterstreicht die weiter wachsende Attraktivität der Serie. Tickets für das Motorsport-Spektakel in der Eifel gibt es online unter adac.de/motorsport. Die Rennen der ADAC GT4 Germany können zudem im Livestream auf der reichweitenstarken Plattform sport.de sowie auf adac.de/motorsport verfolgt werden.
Genauso heiß wie die erwarteten Temperaturen in der Eifel wird auch der Titelkampf in der ADAC GT4 Germany. Als Tabellenführer reist das Aston Martin Vantage GT4-Duo Indy Dontje (29/NLD) und Phil Dörr (21/Butzbach, beide Dörr Motorsport) an den Nürburgring. Mit lediglich fünf Punkten Rückstand befinden sich die Markenkollegen Hugo Sasse (18/Aschersleben) und Mike David Ortmann (22/Ahrensfelde, beide Prosport Racing) auf Rang zwei. Sie haben zuletzt in Zandvoort einen Doppelsieg gefeiert und gewannen auch 2021 beide Rennen auf dem Nürburgring. „Unser Ziel ist es, die Meisterschaftsführung zu erkämpfen. Am besten gelingt uns das natürlich mit Laufsiegen. Ich habe ein sehr gutes Gefühl, denn es kann ein super Wochenende werden“, ist Sasse optimistisch. „Es wird auch ein ganz besonderes Event für unser Team Prosport Racing, das nur wenige Kilometer entfernt seinen Sitz hat. Die Mannschaft kennt auf dem Nürburgring jeden Meter.“
Ebenfalls eine kurze Anreise hat Hendrik Still (35) aus Kempenich, der sich einen Porsche 718 Cayman GT4 von W&S Motorsport mit Max Kronberg (35/Berlin) teilt. „Ich freue mich auf mein Heimspiel und kenne den Nürburgring natürlich bestens. Das Layout der Sprintstrecke sollte unserem Porsche liegen. Wir hatten vor rund zwei Wochen Testfahrten absolviert und konnten uns somit optimal vorbereiten. Ich denke, wir sind gut aufgestellt“, so Still. „Mein ganz persönliches Ziel ist die erste Pole-Position in der ADAC GT4 Germany. In den Rennen sind Top Fünf-Platzierungen möglich. Sollte es Regen geben, könnte durchaus mehr drin sein.“
Aus Olpe östlich von Köln fährt Jan Philipp Springob (21, Drago Racing Team ZVO) an den Ring. „Die Vorfreude auf den Nürburgring ist natürlich immer ganz besonders hoch. Denn dort besuchen mich immer einige Freunde, Familienmitglieder und Sponsoren. Die Atmosphäre in der Eifel ist einfach toll und es sind stets richtig viele Zuschauer vor Ort“, erklärt Springob, der mit Robin Falkenbach (20/Niederkassel) auf dem Nürburgring einen neuen Teamkollegen im Mercedes-AMG GT4 hat. „Auf der Sprintstrecke gefällt mit vor allem der hintere Teil mit der Links/Rechts-Kurve nach dem Ausgang der Kurzanbindung und die enge Schikane. Wenn man diese gut trifft, kann man viel Zeit gewinnen. Die Schikane ist auch in den Rennen immer eine Schlüsselstelle.“
Zum gewohnt vollen Feld der ADAC GT4 Germany gesellen sich auf dem Nürburgring drei weitere Fahrzeuge, da diverse Stamm-Teams ihr Engagement noch weiter ausbauen. Prosport Racing bringt einen dritten Aston Martin Vantage GT4 an den Start, Overdrive Racing setzt einen dritten Porsche ein und die CV Performance Group bietet einen dritten Mercedes-AMG Serie auf. Wieder zurück in der ADAC Serie ist Schnitzelalm Racing mit zwei Mercedes-AMG.
(Text: ADAC Motorsportpresse - https://www.adac-motorsport.de/adac-gt4-germany)

02.08.2022 - GT Masters - Maro Engel ist zurück im ADAC GT Masters
Tolle Nachrichten kurz vor dem vierten Saisonstopp des ADAC GT Masters auf dem Nürburgring: Maro Engel (Monte Carlo) startet wieder in der Deutschen GT-Meisterschaft. Der Mercedes-AMG Performance-Fahrer wird als neuer Teamkollege von Raffaele Marciello (27/I) für das Mann-Filter Team Landgraf die „Mamba“ mit der Startnummer 48 pilotieren. Engel profitiert dabei von seiner großen Erfahrung. Bereits 50 Rennen absolvierte der 36-Jährige im ADAC GT Masters und beendete die Saison 2020 und 2021 jeweils als Drittplatzierter.
Der gebürtige Münchner ist glücklich über seine Rückkehr in die Deutsche GT-Meisterschaft und hat klare Ziele: „Ich freue mich sehr darauf, Raffaele und das Team zu unterstützen und werde mein Bestes geben, um die Meisterschaftschancen möglichst groß zu gestalten. Wir sind mit dem Team und dem Fahrer Line-up sehr gut aufgestellt mit dem ganz klaren Ziel: Siege einzufahren. Ich freue mich aber auch schon sehr auf die große Mann-Filter Fanbase. Das wird super“, so Engel.
Auch das Schwesterauto kommt auf dem Nürburgring wieder im gelb-grünen Mamba-Design zum Einsatz. Die beiden Youngster Frank Bird (22/GB) und Elias Seppänen (18/FIN) haben mit dem neunten Platz im Sonntagsrennen in Zandvoort ihre ersten Meisterschaftspunkte gesammelt und wollen an das gute Ergebnis anknüpfen.
Alle 14 Rennen im ADAC GT Masters werden um 13 Uhr gestartet. Der TV-Sender NITRO präsentiert die Läufe ab 12:30 Uhr live. Auf RTL+, der führenden Streaming Plattform Deutschlands, kann die Rennaction live verfolgt oder anschließend in der Mediathek abgerufen werden. Die Qualifyings sind bei sport.de und adac.de/motorsport zu sehen.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

01.08.2022 - GT Masters - Enger Kampf an der Spitze: Wer wird Halbzeitmeister im ADAC GT Masters?
Knapp sechs Wochen lang mussten Zuschauer und Fans auf die Rennaction im ADAC GT Masters verzichten. Am Wochenende geht die „Sommerpause“ in der Deutschen GT-Meisterschaft zu Ende. Die Supersportwagen setzen die Saison beim vierten Tourstopp auf dem Nürburgring mit den Rennen sieben und acht fort. Nach dem Samstagslauf auf dem Eifelkurs steht der Halbzeitmeister im ADAC GT Masters fest. Viele Fahrer können sich bei der Ausgeglichenheit des Feldes berechtigte Hoffnungen auf diesen inoffiziellen Titel machen. Am Sonntag wird auf dem legendären Nürburgring mit dem achten von insgesamt 14 Rennen die zweite Saisonhälfte eröffnet. TV-Partner NITRO überträgt die Rennen des ADAC GT Masters live am Samstag und Sonntag jeweils ab 12:30 Uhr.
Drei Fahrer liegen nach sechs Läufen mit 70 Zählern punktgleich auf den ersten Plätzen. Tabellenführer ist Jusuf Owega (20/Köln) im Audi R8 LMS GT3 Evo II #29 vom Team Montaplast by Land-Motorsport. Ausschlaggebend dafür ist, dass der junge Kölner im Gegensatz zu seinen beiden stärksten Konkurrenten zusammen mit Ricardo Feller (22/CH), der ein Rennwochenende aussetzte, bereits einen Sieg auf dem Konto hat. „Es ist im ADAC GT Masters unglaublich eng, nicht nur an der Spitze, sondern im gesamten Feld. Jeder Punkt zählt. Es wäre natürlich eine gute Basis, als Erster in die zweite Saisonhälfte zu gehen. Entscheidend ist aber, wer am Ende vorn ist. Nach der Halbzeitmeisterschaft fragt dann keiner mehr“, erklärt der Audi-Pilot.
Seine Verfolger Christian Engelhart (35/Starnberg) und Ayhancan Güven (24/TR) waren im Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 91 kurz vor Ende des zweiten Rennens in Zandvoort bereits Tabellenführer, ehe sie ein technischer Defekt zurückwarf. Auf dem Nürburgring will die Besatzung vom Team Joos Sportwagentechnik nicht nur die Führung erobern, sondern auch den ersten Saisonerfolg einfahren. Gleich zweimal stand in dieser Saison das Youngster-Duo Niklas Krütten (19/Trier) und Ben Green (24/GB) mit dem BMW M4 GT3 #10 vom Team Schubert Motorsport ganz oben auf dem Treppchen und belegt im Gesamtklassement Rang drei. Niklas Krütten: „Wir müssen vor allem im Qualifying Fehler vermeiden, weil die bei der Ausgeglichenheit des Feldes im Rennen nur schwer zu korrigieren sind. Wenn wir alles perfekt hinbekommen, können wir vorn mitfahren.“
Das Team Emil Frey Racing liegt nach dem Doppel-Erfolg in Zandvoort in Lauerstellung. Die Sonntags-Sieger Jack Aitken (26/GB) und Albert Costa Balboa (32/E) haben sich mit dem Lamborghini Huracán GT3 Evo #63 auf Platz vier der Tabelle vorgearbeitet, die Markenkollegen Franck Perera (38/F) und Arthur Rougier (22/F) folgen auf Rang sechs. Die Kombination Mick Wishofer (22/A) und Konsta Lappalainen (20/FIN) ist nach dem Sieg am Samstag auf Platz zwei der Junior-Wertung vorgefahren. „Der Lamborghini funktioniert gut auf dem Nürburgring. Wir sind zuversichtlich und wollen zwei konstant gute Ergebnisse einfahren, um in der Junior-Wertung dranzubleiben“, verspricht Mick Wishofer.
Darüber hinaus freuen sich die Fans auch auf die frisch gebackenen Sieger des legendären 24-Stunden Klassikers in Spa-Francorchamps. Die drei ADAC GT Masters-Fahrer Jules Gounon (27/F), Daniel Juncadella (31/E) und Raffaele Marciello (27/I) haben im Mercedes-AMG GT3 Evo das Rennen in Belgien gewonnen und möchten auch im ADAC GT Masters mit ihren Teams an die starke Leistung anknüpfen.
Sieben Piloten freuen sich auf ihr Heimspiel im ADAC GT Masters auf dem Nürburgring. Die kürzeste Anreise hat der Meuspather Audi-Pilot Kim-Lius Schramm (25) vom Team Rutronik Racing. Der Doppelsieger aus Spielberg, Niklas Krütten (19), kommt aus Trier und startet für Schubert Motorsport in einem BMW M4 GT3. Die beiden Brüder Salman (17) und Yusuf (20) Owega leben in Köln und gehen beide für das Audi-Team Montaplast by Land-Motorsport, jedoch in unterschiedlichen Fahrzeugen, ins Rennen. Mercedes-Benz-Pilot Fabian Schiller (25) wohnt in Troisdorf und Joel Sturm (20), der für Allied Racing im Porsche startet, in Brühl. Beste Erinnerungen an den Nürburgring hat Christopher Mies. Der aktuelle Champion aus Düsseldorf sicherte sich in der vergangenen Saison beim Finale in der Eifel die Meisterschaft im ADAC GT Masters und startet mit besonderem Rückenwind, nachdem er in der vergangenen Woche Vater wurde.
Im Rahmenprogramm des ADAC GT Masters gehen vier weitere spektakuläre Rennserien auf dem Nürburgring an den Start. In der ADAC GT4 Germany können sich die Fans auf spannende Duelle der „kleineren“ GT-Sportwagen freuen. Knallharte Tourenwagen-Action bietet die ADAC TCR Germany, während in der Nachwuchsserie ADAC Formel 4 die Motorsportstars von morgen um Siege, Platzierungen und Punkte kämpfen. Der traditionsreiche Porsche Carrera Cup Deutschland elektrisiert die Zuschauer seit Jahren mit rasanten Sprintrennen, gnadenlosen Zweikämpfen und faszinierenden Überholmanövern. Vormerken sollten sich alle Besucher den Pitwalk am Samstag um 10:45 Uhr und am Sonntag um 10:35 sowie die Autogrammstunde „Meet the Drivers“ am Samstag um 15:15 Uhr auf der Eventfläche im Fahrerlager in der Nähe des DEKRA-Towers.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

© 2022 Pitwall Media Office