NEWS aus dem Automobilsport im NOVEMBER 2022

25.11.2022 - Supercup - Der Porsche Supercup fährt bis mindestens 2030 im Rahmen der Formel 1
Der Porsche Mobil 1 Supercup bleibt Teil des Rahmenprogramms der FIA Formula One World Championship™. Beide Partner haben jetzt die seit 1993 ununterbrochen laufende Vereinbarung um acht Jahre bis einschließlich 2030 verlängert. Der internationale Markenpokal mit dem 375 kW (510 PS) starken Porsche 911 GT3 Cup geht in der Saison 2023 im Rahmen von acht europäischen Grands Prix™ an den Start. Die Stationen sind Imola (Italien), Monte Carlo (Monaco), Spielberg (Österreich), Silverstone (Großbritannien), Budapest (Ungarn), Spa-Francorchamps (Belgien), Zandvoort (Niederlande) und Monza (Italien). Darüber hinaus behalten auch der Porsche Carrera Cup Asia und der Porsche Carrera Cup Japan bis 2030 ihre Plätze im Rahmenprogramm der Formel-1-Rennen in China und Singapur beziehungsweise Japan.
„Seit 1993 ist der Porsche Supercup fester Bestandteil ausgewählter Formel-1-Wochenenden. Und dabei wird es auch bleiben: Beide Seiten haben sich auf eine Vertragsverlängerung um acht Jahre geeinigt. Das unterstreicht das hohe Vertrauen, das die Formel 1 heute wie vor 30 Jahren in unser Konzept und unsere Mannschaft setzt“, kommentiert Thomas Laudenbach, Leiter Porsche Motorsport.
„Die Formel 1 ist für Fahrer und Teams des Porsche Mobil 1 Supercup die optimale Plattform, ihre Leistungsfähigkeit international auf höchstem Niveau unter Beweis zu stellen. Im Supercup treffen sich die Besten aus den nationalen Markenpokalen von Porsche. Stolz bin ich außerdem darauf, dass auch in Zukunft bei einigen Formel-1-Rennen außerhalb von Europa der jeweilige nationale Porsche Carrera Cup zum Rahmenprogramm gehört. Unter anderem werden wir auch in Nordamerika weiter präsent sein und unser Engagement weiter ausbauen“, ergänzt Michael Dreiser, Leiter Vertrieb Porsche Motorsport.
Stefano Domenicali, Präsident und Geschäftsführer der Formel 1, sagt: „Seit 30 Jahren ist Porsche ein wichtiger Partner der Formel 1. Ich freue mich auf die Fortsetzung unserer langjährigen Partnerschaft, die den Fans in Europa und darüber hinaus etwas ganz Spezielles bietet. Es ist ein weiterer Beweis für unser Wachstum und unseren Einfluss als Plattform, dass große Marken ihre Beziehungen zu uns weiter ausbauen wollen, sowie das Potenzial, das für alle unsere Partner vorhanden ist.“
Im Porsche Mobil 1 Supercup 2023 stehen 28 Plätze für fest eingeschriebene Teilnehmer zur Verfügung. Je nach Kapazität der Rennstrecken sind darüber hinaus zusätzliche Gaststarter möglich. Bei den meisten Supercup-Läufen der zurückliegenden Saison unterhielten 32 Neunelfer die Fans auf den durchweg ausverkauften Tribünen.
(Text: Porsche Motorsportpresse / Holger Eckhardt - www.porsche.de/motorsport)

18.11.2022 - GT Masters - Weiterer Neuzugang: FK Performance Motorsport steigt mit BMW ein
Das Starterfeld der Deutschen GT-Meisterschaft für 2023 wächst weiter an: FK Performance Motorsport setzt in der kommenden Saison einen BMW M4 GT3 im ADAC GT Masters ein. Der Rennstall aus Bremen vertraut auf den erfolgreichen bayrischen Hersteller, der bisher 18 Siege feierte. Zusätzlich fährt das Team mit zwei brandneuen BMW M4 GT4 in der ADAC GT4 Germany.
„Wir danken BMW Motorsport für das Vertrauen und die Unterstützung im GT3- und GT4-Sektor. Wir haben lange darauf hingearbeitet, diesen Schritt wagen zu können. Mit der Erfahrung, die wir bereits sammeln konnten, möchten wir endlich eine neue Herausforderung annehmen und den BMW M4 GT3 auf die Strecke bringen“, sagt Teamchef Martin Kaemena. In den vergangenen Jahren war FK Performance Motorsport mit GT4-Fahrzeugen erfolgreich und jubelte 2021 über die Auszeichnung als bestes BMW-Kundensportteam weltweit. „Unsere Mechaniker kennen die GT4-Fahrzeuge in- und auswendig. Nun ist es an der Zeit, dieses Wissen zu verfeinern und neue Ziele zu erreichen. Wir sind unfassbar stolz auf unser Team, die bisherigen Leistungen und den langjährigen Zusammenhalt“, ergänzt Martin Kaemena.
FK Performance Motorsport ist nach Walkenhorst Motorsport sowie JP Motorsport bereits der dritte hochkarätige Neuzugang für das ADAC GT Masters 2023. Außerdem bekannte sich Rutronik Racing bereits beim Saisonfinale am Hockenheimring Baden-Württemberg frühzeitig für ein weiteres Jahr in der Deutschen GT-Meisterschaft. Die Champions von 2019 starten künftig mit dem Porsche 911 GT3 R.
Auch die ADAC GT4 Germany bekommt 2023 Verstärkung, denn der Rennstall bereichert die renommierte GT4-Meisterschaft des ADAC mit zwei neuentwickelten BMW M4 GT4. „Wir freuen uns natürlich auch als eines der ersten Teams in den nächsten Tagen das erste neue GT4-Fahrzeug von BMW in Empfang zu nehmen. Für uns ist die Marke BMW nicht mehr wegzudenken, weshalb wir uns umso mehr über den Einsatz in diesen Rennserien freuen“, äußert sich Teamchef Fabian Finck zur neuen Herausforderung. Die Fahrerduos für beide Meisterschaften werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

16.11.2022 - VLN/NLS - Personalwechsel in der VLN Sport GmbH & Co. KG
Die Führungsebene der VLN Sport GmbH & Co. KG stellt sich neu auf. Neuer Geschäftsführer wird Mike Jäger. Der 51-Jährige Unternehmer folgt auf Ralph Gerald Schlüter, der aus familiären Gründen um die Entbindung von seinem Amt gebeten hat. Der langjährige Generalbevollmächtigte der VLN, Karl Mauer, wird Jäger als Berater zur Seite stehen. Daneben legen auch Michael Bork (Leiter Sport), Volker Strycek (Leiter Technik) und Frank Taller (Stellvertretender Leiter Sport) ihre Ämter auf eigenen Wunsch mit sofortiger Wirkung nieder.
Die Gesellschafter der VLN Sport GmbH & Co. KG bedauern den Weggang Schlüter, Bork, Strycek und Taller, wünschen ihnen für ihre zukünftigen Herausforderungen alles Gute, weiterhin viel Erfolg und bedanken sich für die sehr gute Zusammenarbeit. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der VLN Sport GmbH & Co. KG wurde Mike Jäger, der durch seine langjährige, selbstständige Tätigkeit als ausgewiesener Restrukturierungsexperte gilt, einstimmig zum neuen Geschäftsführer gewählt. Jäger ist zudem ist mit der Nürburgring Langstrecken-Serie bestens vertraut. Das Mitglied des MSC Adenau e.V. im ADAC ist seit 2006 in dem Nordschleifen-Championat als Teilnehmer am Start. Jäger errang 27 Klassensiege, zuletzt 2020 mit einem Ferrari 488 GT3 in der SP9 Am.
Karl Mauer wurde im Juli 2011 Geschäftsführer der VLN GbR. Nachdem die Geschäftsform der Organisation hinter der Nürburgring Langstrecken-Serie im August 2014 in eine Offene Handelsgesellschaft (oHG) gewandelt wurde, bekleidete er bis Ende 2017 das Amt des Generalbevollmächtigten. Die Neubesetzungen der weiteren Positionen wird die VLN Sport GmbH & Co. KG in Kürze bekannt geben.
(Text: VLN-Presse/PR - www.vln.de)

11.11.2022 - GT Masters - Walkenhorst Motorsport steigt in das ADAC GT Masters ein
Starker Neuzugang für die Deutsche GT-Meisterschaft: Walkenhorst Motorsport steigt 2023 in das ADAC GT Masters ein. Das Team aus Melle in Niedersachsen plant den Einsatz von zwei starken Fahrzeugen. Mit welchem Fahrern und Fahrzeugdesigns Walkenhorst Motorsport in seiner Debütsaison im ADAC GT Masters startet, wird das Team zu einem späterem Zeitpunkt bekannt geben.
Walkenhorst Motorsport hat sich in den vergangenen Jahren mit Erfolgen im internationalen GT-Sport einen Namen gemacht. So gewann das Team 2018 die 24h von Spa-Francorchamps, das weltweit größte Rennen im GT-Sport und feierte Erfolge in der Intercontinental GT Challenge. Walkenhorst ist neben JP Motorsport, die mit einem McLaren einsteigen, bereits der zweite hochkarätige Neuzugang für das ADAC GT Masters 2023.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

07.11.2022 - VLN/NLS - Die VLN rüstet sich für die Zukunft
Das Motorsportjahr 2022 stellte aufgrund der geopolitischen, wirtschaftlichen und coronabedingten Lage sowohl die Teams der NLS als auch die Serienorganisation VLN vor enorme Herausforderungen. Aber auch eine im September durchgeführte Teilnehmerbefragung sowie eine am Wochenende übergebene Handlungsempfehlungen der Interessengemeinschaft Langstrecke Nürburgring (ILN) zeigen, dass Handlungsbedarf besteht.
Am Sonntag nach dem Finale der Saison 2022 haben sich die neun ausrichtenden Automobilclubs, die VLN Sportleitung und Rennleiter, die VLN Technikleitung und Technischen Kommissare, sowie die Geschäftsführungen der VLN Sport GmbH und VLN VV GmbH zusammengesetzt, um die Weichen für die Zukunft der Nürburgring Langstrecken-Serie zu stellen. Zentrales Thema war die Auswertung einer an Teams und Fahrer gerichteten Umfrage sowie die sich daran angeschlossenen bilateralen Gespräche, die in den letzten Wochen durchgeführt wurden.
Die Verantwortlichen der Nürburgring Langstrecken-Serie greifen die konstruktiven Vorschläge der Teilnehmer gerne auf, setzen sich mit der Kritik auseinander und haben, um sich den sehr unterschiedlichen Themenbereichen widmen zu können, mehrere Arbeitskreise gebildet, die sehr kurzfristig ihre Tätigkeit aufnehmen. Oberstes Gebot ist, die Kundenzufriedenheit und damit die Akzeptanz zu erhöhen sowie Strukturen und Abläufe bei den Veranstaltungen auf den Prüfstand zu stellen.
(Text: VLN-Presse/PR - www.vln.de)

04.11.2022 - DTM Classic - Olaf Manthey und der Einklang von Gasfuß und Spaß
Einmal Rennfahrer, immer Rennfahrer! Das gilt auch für Olaf Manthey. Der zweimalige DTM-Vizemeister (1984 und 1985) kann einen gewissen Ehrgeiz auch mit 67 Jahren nicht verleugnen. „In Anbetracht meines fortgeschrittenen Alters bin ich schon ein bisschen stolz“, sagt der gebürtige Bonner über seinen Titelgewinn im DTM Classic Cup, der neuen Rennserie für historische Tourenwagen vornehmlich aus der DTM. Sein Gasfuß ist schwer wie eh und je: Olaf Manthey, auch für seinen markanten Schnauzbart bekannt, genießt jede Runde, genießt den Spaß am Rennsport.
Manthey fühlt sich wohl im DTM-Fahrerlager, wo der DTM Classic Cup zuhause ist. Es ist ein „back to the roots“, das ihm so gefällt. Denn früher fuhr er immer mit dem Wohnwagen zu den Rennen, auch zu DTM-Zeiten. Ausnahme: die beiden Jahre mit Mercedes. „Da musste ich ins Hotel gehen!“ Jetzt reist er wieder mit dem Wohnmobil - und mit Ehefrau Renate. „Seit 1978 ist sie immer dabei. Mich kennt keiner ohne meine Frau.“ Auch die „Schumänner“, wie Olaf seine Teampartner Jürgen und Peter liebevoll nennt, kommen mit dem Wohnmobil. „Wir sitzen zusammen, grillen gemeinsam, lachen viel – das macht Spaß“.
Die „Schumänner“ lernte Olaf Manthey 2002 bei Langstrecken-Rennen auf dem Nürburgring kennen, als die Saarländer mit ihrem Hyundai sich die Box mit dem Porsche-Team von Manthey Racing teilten. „Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden. Das war schon damals eine super Truppe“, erinnert sich Manthey. 2010 folgte der erste gemeinsame Start beim 24h Classic-Rennen am Ring. Im DTM Classic Cup wechselte sich Manthey mit Jürgen „Adi“ und Peter im BMW 635 CSi ab. „Sie haben einen absolut sauberen Job gemacht“, lobt er die Arbeit der Brüder und bekräftigt ein Credo seines Rennfahrer-Lebens: „Ich setze mich nicht in jedes Auto, denn ich will mir auch heute nicht bei einem Rennen weh tun.“ Manthey setzt die 340 PS des Reihen-Sechszylinders gekonnt ein. „Der 635 ist sehr zuverlässig, arg schwer, ein bisschen träge, und weil die Reifen sehr schmal sind, muss man damit sehr gut haushalten.“ Das fordert den Rennfahrer Manthey, er hat seinen Spaß an dieser Herausforderung.
Kaum ist die Saison vorbei, haben die drei bereits das kommende Jahr im Visier. Schumanns bauen ein weiteres Auto. Und da gibt es noch die Audi-Pläne. Schon beim Finale fuhr Manthey das zweite Rennen im Audi 200 quattro von Thomas Wandel. Mit so einem Auto stellte Manthey 1989 im italienischen Nardo einen Hochgeschwindigkeits-Weltrekord (326,4 km/h über 1000 km) auf. Ein früheres, ähnliches Rekord-Modell von US-Star Bobby Unser hatte Manthey in einer Halle unweit seines Wohnortes Bad Bodendorf untergebracht. Dann kam am 14. Juli 2021 die Flutkatastrophe an der Ahr, die Halle versank in den Fluten und mit ihr auch der legendäre Audi. Diesen baut Audi-Liebhaber Anton Werner nun aber wieder auf, und dann will Manthey damit an den Start gehen – ganz im Einklang von Gasfuß und Spaß.
(Text: DTM Presse & Public Relations - www.dtm.com)

03.11.2022 - VLN/NLS - Spannung beim NLS-Finale 2022
Die Saison 2022 der Nürburgring Langstrecken-Serie befindet sich auf der Zielgeraden, am Samstag, 5. November steigt das Finale. Auf dem Programm steht das 46. NIMEX DMV 4h-Rennen, das im April witterungsbedingt verschoben werden musste. Beim achten Rennen werden in den unterschiedlichen Kategorien der NLS die Meister gekürt. Spannung für die Besucher ist somit vorprogrammiert. Tickets für das 4-Stunden-Rennen in der Grünen Hölle sind ab 18 Euro unter vln.de/tickets erhältlich. Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt.
Nach sieben Rennen in der Grünen Hölle stehen Daniel Zils, Oskar Sandberg und Sindre Setsaas im BMW 330i des Adrenalin Motorsport Team Alzner Automotive praktisch als Meister der Nürburgring Langstrecken-Serie 2022 fest. Das Trio holte in der Klasse der Produktionswagen bis 2.000 ccm Hubraum mit Turbo und Heckantrieb alle sieben Rennsiege. Dabei sammelten sie maximale Punktzahl und liegen in der Tabelle uneinholbar in Führung. Neben der Gesamtwertung wird sich das Adrenalin-Trio auch die Produktionswagen Trophäe sichern, Setsaas wird auch die medienkraftwerk Junior-Trophäe 2022 für sich entscheiden. „Wir freuen uns riesig darüber, den NLS-Meistertitel erneut zu verteidigen – eine sensationelle Sache“, freute sich Teamchef Matthias Unger.
Auf Platz zwei der Gesamtwertung rangieren Mauro Calamia, Ivan Jacoma und Kai Riemer, die einen Porsche 718 Cayman GT4 CS (982) pilotieren. Die Fahrer von Schmickler Performance powered by Ravenol haben ihrerseits beim siebten Rennen den Titel in der Cup-3-Wertung der Porsche Endurance Trophy Nürburgring fix gemacht. Drittplatziert ist Daniel Blickle, der im Porsche 911 GT3 Cup (992) gute Aussichten hat, den Titel in der Cup-2-Wertung der PETN für AVIA W&S Motorsport klarzumachen. Dies wollen ihm Karsten Krämer, Christopher Brück und Moritz Kranz von KKrämer Racing hingegen streitig machen, die in dem Porsche Markenpokal Platz zwei belegen.
Auch wenn vereinzelt Vorentscheidungen in der NIMEX Team Trophäe gefallen sind, Spannung ist in einigen Klassen weiter angesagt. In der VT2-FWD führt mathilda racing - Team LAVO Carwash mit dem Volkswagen Scirocco R vor DRUCKREGELT&WAPPLER by Mertens Motorsport mit dem Hyundai i30 N. Der Vorsprung beträgt aktuell 24 Punkte, derer 35 sind noch zu vergeben. Zum Showdown kommt es unter anderem auch in der SP9 Pro-Am zwischen Huber Motorsport (Porsche 911 GT3 R) und PROsport-Racing (Aston Martin Vantage GT3). Spannend wird es auch teamintern in der BMS M240i Racing Cup Klasse zwischen den beiden Adrenalin-Autos #652 und #650.
Vakant ist ebenfalls noch der Titel in der NLS Speed-Trophäe. Sicher ist nur, dass er an das Scherer Sport Team Phoenix gehen wird. Acht Punkte trennen den grünen Audi R8 LMS GT3 Evo II #16, der beim Finale von Jakub ‚Kuba‘ Giermaziak und Kim Luis Schramm pilotiert wird und den blauen R8 #5 von Vincent Kolb und Frank Stippler.
Im Kampf um den Gesamtsieg werden zudem die BMW M4 GT3 von Walkenhorst Motorsport, der Porsche 911 GT3 R von Huber Motorsport, der Mercedes AMG GT3 von Landgraf Motorsport sowie der Aston Martin Vantage GT3 von PROsport-Racing ein Wörtchen mitreden. Nachdem Manthey-Racing und Falken Motorsports bereits den neuen Porsche 911 GT3 R der Generation 992 im Testeinsatz auf die Nordschleife gebracht haben, ist nun Dinamic Motorsport an der Reihe. Matteo Cairoli und Julien Andlauer pilotieren den in der Klasse SP-X eingestuften Elfer.
Seiner langen Liste an Klassensiegen will Ralf Schall beim 46. NIMEX DMV 4h-Rennen einen weiteren Triumph hinzufügen. In der Statistik liegt Schall mit 105 Siegen auf Rang drei hinter Volker Strycek (135) und Johannes Scheid (134). Das Finale bestreitet er im Gruppe-H-Porsche.
Über diesen Erfahrungsschatz verfügen andere Teilnehmer noch nicht. Um Erfahrungen im Renneinsatz auf der Nordschleife zu sammeln, sind für das Team Four Motors Bioconcept-Car unter anderem der frisch gebackene Champion des Porsche Carrera Cup Deutschland, Laurin Heinrich, und Formel-Spezialist David Beckmann am Start sowie die Zwillingstöchter von Ex-DTM-Fahrer Fritz Kreutzpointner, Alesia und Jacqueline, im Einsatz.
Das 46. NIMEX DMV 4h-Rennen führt über die gewohnte Distanz von vier Stunden. Die Startampel schaltet um 12 Uhr auf Grün. Zuvor werden im Zeittraining von 08:30 bis 10 Uhr die Positionen im Grid ausgefahren. Der komplette Renntag wird live auf vln.de gestreamt und bringt die einzigartige Atmosphäre des Nordschleifen-Championats auf den heimischen Bildschirm.
(Text: VLN-Presse/PR - www.vln.de)

02.11.2022 - DTM Trophy - Erfolgreiches Debüt: Project 1 gewinnt Teamwertung der DTM Trophy
Das Premierenjahr hätte erfolgreicher nicht sein können: Bereits in der ersten Saison in der DTM Trophy sicherte sich das Team Project 1 mit den Fahrern Colin Caresani (NED) und Louis Henkefend (GER) den Titel in der Teamwertung der Talentschmiede auf der DTM-Plattform. Beide Fahrer waren nach Erfolgen im BMW M2 Cup 2021 für die nun abgelaufene Saison in die DTM Trophy aufgestiegen und gingen jeweils mit einem BMW M4, eingesetzt von Project 1, an den Start. Sowohl Caresani als auch Henkefend konnten gleich in ihrem ersten Jahr Siege einfahren: Caresani gewann vier Rennen und beendete die Saison auf Rang zwei der Fahrerwertung, Henkefend stand einmal ganz oben auf dem Podest und belegte Position sieben in der Schlusstabelle.
Nachdem das Team aus dem norddeutschen Lohne bereits seit der Premiere 2021 den zentralen Einsatz sämtlicher Rennautos im BMW M2 Cup, dem Einsteiger-Markenpokal auf der DTM-Plattform, verantwortet, folgte in dieser Saison die Erweiterung des Engagements durch die Teilnahme an der DTM Trophy. Die Fahrer Louis Henkefend und Colin Caresani mussten sich die Einsätze in der Talentschmiede durch Erfolge erkämpfen: Henkefend kam als Titelträger 2021 im BMW M2 Cup in den Genuss einer kostenlosen Rennsaison in der Talentschmiede, Colin Caresani stieg nach guten Ergebnissen bei einigen M2-Cup-Einsätzen 2021 ebenfalls auf. Der Niederländer stand bereits im Sonntagsrennen beim Saisonauftakt auf dem Lausitzring als Dritter erstmals auf dem Podium, am zweiten Rennwochenende in Imola konnte er sogar beide Rennen für sich entschieden. Henkefend feierte am Sonntag auf dem Nürnberger Norisring seinen Premierensieg in der DTM Trophy. Insgesamt fuhren die beiden Youngster im Laufe der Saison acht Podiumsplätze ein.
„Sehr zufrieden“ zeigt sich Teamchef Hans-Bernd Kamps über die Leistungen seiner beiden Fahrer. „Als Rookie-Team mit Rookie-Fahrern so abzuliefern, das kann sich sehen lassen. Eine tolle Leistung der ganzen Truppe, die an den Rennwochenenden in der Regel nicht mehr als zehn Stunden geschlafen hat, so ehrgeizig waren sie. Sie wollten es einfach wissen.“
Kamps ist begeistert von den Aufstiegsmöglichkeiten, die die DTM-Plattform bietet: „Der Einstieg im BMW M2 Cup schon mit 16 Jahren, dann über die DTM Trophy weiter zur Erfüllung der Träume in der DTM – das ist einmalig. Wir wollen die jungen Talente inspirieren, das ist unser Ansporn. Auf der DTM-Plattform sind alle Voraussetzungen dazu gegeben, es ist eine rundum gelungene Einheit.“ Dass sich Project 1 als Team eines Tages auch in der DTM engagieren will, ist für Kamps naheliegend: „Wir schauen uns als Team alle Möglichkeiten an.“ Zunächst gilt es im kommenden Jahr jedoch, den Teamtitel in der DTM Trophy zu verteidigen. Als neuer Fahrer steht der frischgebackene Champion des BMW M2 Cup, Maxime Oosten (NED), bereits fest.
(Text: DTM Presse & Public Relations - https://www.dtm.com/de/dtm-trophy)

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